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Der Notruf -er deutschen Bauern

Ohne Gewähr

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115163

100111

379174

380851

383095 384166

96429

101054

102226

Im Gewinnrade verblieben: 2

6. Ziehungstag •

15. August 193Ä

140707

142988

164172 170990

367000

121832

129022

Europäische Verständigung / Abrüstung

202695

300839

307523

eine Tages

Verhandlungen

Im Gewinnrabe verblieben: 2

Werbet M die Zeitung

168929

203130

235689

283255

373878

394430

130993 196386 247529

293941 352932

107057 135944 153476 174745 194873 223386 257771

275321 303359 324513 346958 392180

170783 208809 239465 294823 382095

118602 136236

157375 181222 201856 229344 258412 275752 305822

324571 357870

109248 124252 169233 197180 214931

251744 271247 278264 293129 334160

361233 392198

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110591 166842 185357 218206 230475 262207

272908 295283 320340 330874 366019

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169473 224491 279470 315560

356157 387627

185669 215653

248371 323817

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266399

134432 194079 292645 370000

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153218 226985' 319162

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257421 286679 317915 333870 357998 371127

385272

123115 144072

194356 206571 251610 269210 274142 290809 329630 359297 380251

138200 178051 223740 281024 303856 337114

371 736

145428 176277

216665 223815

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316297 327517

354135 377808 389023

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180137 218140 226930 256545 271168 294890 319712 328980 355411 379237 389106

167056 205132 275214 308896

344743 376578

160961 218012 244375

262809

294031

319698 335005 362723

375654

387514

123008 141770 162774

184958 206023 237943 267818 284611

308447 325085 359879

110051 126179 170040 199433 218573 253520 271584 280148 311910 345501 363789 396319

136730 161966

222532 247769

269319 298651

322642 335785

363188 380388

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123953 148052 165060 187885 217665 239806 267974 290534

313457 332919 366486

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170247 203097 220644 259851

271743 283918

314940 346435 364562 397146

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185504 219462 231026 263058 275756 298492 320471 334379 367112

383428

103961 125207

192016 240717

276902 340329

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229214 264596

272670 288164 315299 351896 368290 398177

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143454 190457

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366847 380979

102870 126111

151005 166268 188773 217739 241043 272890 294895 314531

336112 373983

141844 193618'

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327450 363314

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376134

154005 191317

234533 256875 278312

305129 329728

341580 370780

3845901

In diesem Geist wurden die des Kongresses gepflogen. Offen

287287 289536

321968 33289.1

350195 353685

390445

47901 76068 97383

140257 175510 195738 222554 232251 267948 285163 308874 321518 343997 372722 386553

Requiem für alle Gefallenen des Weltkrieges und am Sonntag ein Hochamt im Münster mit einer Festpredigt über „den Frieden Christi im König­reich Christi!" Hier liegen die tiefften Kräfte ver­borgen, die für den Frieden mobil gemacht wer­den müssen. Darin liegt unsere große und ver­antwortungsvolle Aufgabe, die nur wir allein lei­sten können bei aller Zusammenarbeit mit den Friedensfreunden in den andern Lagern. Darin liegt aber auch allein die Gewähr für einen dauernden Frieden: in einem lebendigen, aktiven Katholizis­mus, in einem freudigen Einordnen und Aufgehen im corpus Christi mysticnm, das keine Feinde mehr kennt, sondern nur noch Erlöste und Kinder eines Vaters.

1066031 1341 IS 1514571 167771 189574 219415 246702 2747491 302811 3146281 343658! 38693»

33210 126732 128196

341342 354790 371185

5970 13954 18654 780091

Die Tagung ist zu Ende. Die Kabinette der einzelnen Staaten werden von ihr wenig Notiz nehmen. An den internationalen Verhandlungs­tischen gelten eben vorerst noch andere Gesetze, sind andere Widerstände zu überwinden als auf einem Kongreß gleichgesinnter Friedensfreunde. Aber eine Saat ist gesät, wächst von Jahr zu Jahr. Und wie am Samstag abend über tausend Männer und Frauen, Gebildete und Ungebildete, drei Stunden lang Redner und Rednerinnen der verschiedensten Länder und Sprachen fast mit Andacht hörten, so kann einmal ein Tag kommen, wo aus dieser klei­nen Gemeinde eine große Staatenfamilie wird, die trotz aller Verschiedenheiten sich versteht und gegenseitig achtet, ohne ihrer eigenen Nationalität etwas zu vergeben. Noch liegt dieser Tag in wei­ter Ferne. Aber darauf hin zu arbeiten, ist unser aller Pflicht, ist vor allem eine katholische Pflicht der Söhne und Töchter einer Kirche, deren Mittelpunkt Christus und Rom ist. Des­wegen war auch int Programm des Kongresses ein

Begrüßung,

als der Vorsitzende, Rechtsanwalt'Dr. Da u r, die Friedensarbeit der Katholiken forderte mit den Worten „man kann kein guter Christ fein ohne zugleich tätiger Freund des Friedens", und Ober­bürgermeister Dr. Möricke betonte, daß ein wahrer Friede nur auf der Grundlage der G l e ich- berechtigung aller Staaten möglich fei.

I regierung und der landwirtfchtftlichen Selbsthilfe gelungen, den Einfuhrbedarf weitgehend einzü- schränken und eine Entlastung unserer Zahlungs­bilanz um jährlich weit über eine halbe Milliarde Reichsmark herbeizuführen. Das Mehrfache würde bei entsprechender Förderung unserer bäuerlichen Veredelungswirtschaft erspart werden können. Die Vereinigung der deutschen christlichen Bauernver­eine hat hierauf seit Jahren mit steigendem Nach­druck hingewiesen. Die Reichsregierung hat aber trotz wiederholter Erklärungen die bäuerliche Der- edelungswirtschaft nicht in ausreichendem Maße geschützt. Wie ungünstig sich die Verhältnisse für dieses hochwichtige Gebiet gestaltet haben, zeigt die die Tatsache, daß z. B. der Index für Vieh- erzeugnisse seit 1929 um 4 0 Prozent, da­gegen der Index für i n d u st r i e l l e Fertigware nur um 20 Prozent gesunken ist.

Andererseits hat die Reichsregierung in den letzten Jahren wiederholt die Nl^wendigkeit be­tont, die Qualität der landwirtschaftlichen Erzeug­nisse und die A b s a tz o r g a n i s a t i o n e n zu verbessern. Die landwirtschaftlichen Interessenver­tretungen haben sich mit großem Nachdruck für diese Maßnahmen eingesetzt. Die Landwirte sind den Anregungen mit Vertrauen gefolgt und haben erhebliche Mittel im Ausbau des Molkereiwesens und für sonstige Zwecke der Produktion und des Absatzes investiert. Der Rückgang der Preise für die Erzeugnisse der bäuerlichen Wirtschaft muß je­doch dazu führen, daß diese Aufwendungen nicht in einer entsprechenden Rentabilität ihren Aus­gleich finden. Die mit großen Opfern eingeleitete Aktion muß zum Erliegen kommen, wenn nicht die Reichsregierung auch ihrerseits die erforderli­chen Voraussetzungen schafft.

Der Vorstand der „Vereinigung der deutschen christlichen Bauernvereine" warnt deshalb in Anbetracht der so überaus verschärften Lage er­neut vor einer weiteren Vernachlässigung der Landwirtschaft und wiederholt mit Nachdruck seine Forderung nach ausreichendem Schutz der bäuerlichen Veredelungswirtschaft.

Mit besonderer Sorge verfolgt der Vorstand die Entwicklung der landwirtschaftlichen Kredit- Verhältnisse. Die übermäßigen Zinssätze im Zusammenhang mit dem ständigen Rückgang öer Preise für die wichtigsten Erzeugnisse der Landwirtschaft haben ein wachsendes Mißverhält­nis zwischen der Zinsbelastung und dem Einkom­men und zwischen der Verschuldung und dem Be­sitz bewirkt. Das muß zu einer Erschütterung des gesamten landwirtschaftlichen Kreditsystems füh­ren, die für den Bestand großer Teile der Land­wirtschaft verhängnisvoll zu werden droht. Der Vorstand der Vereinigung weist deshalb nachdrück- I lich darauf hin, daß die Zins- und Kreditpolitik den besonderen landwirtschaftlichen Verhältnissen Rechnung tragen muß.

Die diesjährige Ernte fällt in eine Zeit außer­gewöhnlichen finanziellen Druckes. Die Preis­entwicklung für Getreide zeigt bereits die Aus­wirkungen dieses Zustandes. Unter solchen Um­ständen ist es Pflicht der öffentlichen Kreditinsti­tute, die Landwirtschaft bei der Zinsberechnung und bei der Einziehung fälliger Kredite zu scho­nen sowie die notwendigen Mittel bereitzustellen, um eine geordnete Bewegung der Ernte zu sichern. Aus demselben Grunde muß von rücksichtsloser Steuerbeitreibung aus der Landwirtschaft abge­sehen und den bedrängten Landwirten zinslose I Steuerstundung gewährt werden.

Der Vorstand betont weiter die Notwendigkeit der baldigen Inkraftsetzung des Lagerfchrin­ge s e tz e s und fordert mit Rücksicht auf den nur einmal im Jahre erfolgenden Umschlag der hier in Frage stehenden wichtigen landwirtschaftlichen Erzeugnisse die Bereitstellung von genügenden Mitteln zur ongemessenenen Senkung 'der Zins­sätze für Erntebewegungskredite.

Bei den sonstigen von der Regierung zu er­greifenden Maßnahmen zur Sicherung einer an­gemessenen Verwertung der diesjährigen Ernte müssen Hafer und G e r ft e, die für den bäuer­lichen Betrieb von besonderer Wichtigkeit sind, die gleiche Berücksichtigung erfahren wie Brotgetreide.

Manche Strömungen und Erscheinungen im pazifistischen Lager haben es leider mit sich ge­bracht, daß das Wort „Pazifismus" nicht nur in nationalistischen Kreisen, sondern auch bei den besonnenen Menschen, die einen wahren, dauern­den Frieden erstreben, einen etwas zweifelhaften Beigeschmack erhielt. Vor allem mir Katholiken bedauerten oft, daß für viele Pazifismus gleich­bedeutend mit Sozialismus und Bolschewismus ist, daß er eigentlich Vaterlands- und Gottlosigkeit vorauszusehen scheint. Eine Erscheinung, die uns Die freudige Mitarbeit im Dienst des Friedens so oft erschwert Deswegen sah man auch der dieo- jährigen Tagung der Friedensfreunde in Konstanz trotz aller Begeisterung und Verehrung für ihren leidenschaftlichen und opferbereiten Führer Marc Sanqnier mit einer gewissen Skepsis entgegen. Auch vielleicht deswegen, weil die innen- uiid au­ßenpolitische Lage und besonders das Verhältnis Deutschlands zu Frankreich trotz aller freundlichen Ministerbesuche gar nicht nach Friede und Verstän­digung aussieht.

Heute am Abschluß des Kongresses kann man mit aufrichtiger Freude sagen, daß man mit der geleisteten Arbeit ziffrieden fein kann. Gewiß, dar­über geben wir uns keiner Täuschung hin: die ca, 150 verantwortungsbewußten, begeisterten Apostel des Friedens, die da aus Frankreich, Deutschland, Italien, England und Spanien beisammen wa­ren. sind gemessen an der Millionenzahl der Ein­wohner ihrer Länder und der bedeutend stärkeren

Nach den Erklärungen der Reichsregierung kann das deutsche Volk in der nächsten Zeit auf ausländische Hilfe nicht rechnen. Es muß daher auf feine eigenen Kräfte vertrauen und feine Wirtschaft der geschmälerten Kreditbasis entspre­chend einrichten. Hierzu ist außer der Entlastung von den Reparationsverpflichtungen und einer durchgreifenden Reichs-, Staats- und Finanzreform eine klare und zielbewußte Wirtschaftspol i- t i k erforderlich, Die auf den unzerstörbaren Kräf­ten unseres Volkstums aufbaut und die volle Pro­duktivität der Wirtschaft wiederherstellt.

Zu den unerläßlichen Maßnahmen zur Behe­bung der Notlage des deutschen Volkes gehört vor allem die Stärkung unserer landwirt­schaftlichen Produktion. Die übermäßige Le­bensmitteleinfuhr hat wesentlich zu unserer gewal­tig angewachsenen Auslandsverschuldung 'beige­tragen; sie hat ferner zu einer starken Schwächung unseres Binnenmarktes geführt, indem sie große Teile der deutschen Landwirtschaft der Rentabili­tät beraubte und damit ihre Kaufkraft für indu­strielle Erzeugnisse einengte. Bei dem heutigen Stande der landwirtschaftlichen Technik bleibt es nur von einer Wiederherstellung öer Rentabili­tätsmöglichkeit im landwirtschaftlichen Betriebe ab­hängig, die Einfuhr ausländischer Lebensrnittel zum erheblichen Teil entbehrlich zu machen.

Auf dem Gebiete der Getreidewirt­schaft ist es durch die Maßnahmen der Reichs-

nationalistffchien und militaristischen Strömung eine kleine Schar. Aber, daß diese Schar da ist, daß Männer und Frauen gerade auch in den Sie- gerstaaten den Mut aufbringen, gegen den Un­geist der Waffengewalt und den Rüstungswahn- finn anzutämpfen, ist eine erfreuliche und bedeut­same Erscheinung. Ob dies nun aus der ernsten Verpflichtung als Christ im Geiste der Nächsten­liebe oöer aus der rein menschlichen Gesinnung der Brüderlichkeit und Humanität im Dienst der Kul­tur und Zivilisation ober gar nur aus Zweckmä­ßigkeitsgründen geschieht, weil ein neuer europäi­scher Krieg den Untergang Europas bedeutet, ist

Unter Dem Eindruck der schweren Wirtschafts­krise und der Notlage des deutschen Bauernstan­des trat am 11. August der Vorstand der „Ver­einigung der deutschen christlichen Bauernvereine" im Bauernvereinshause in Berlin zu einer Bera­tung zusammen. Die Verhandlungen zeigten, wie stark sich die Verhältnisse öer letzten Monate zu Ungunsten der Landwirtschaft ausgeroirft haben. Sei aller Würdigung der wirtschaftlichen und po­litischen Schwierigkeiten gaben die Bauernführer ihren Empfindungen und der Enttäuschung dar­über Ausdruck, daß die längst erwarteten Hilfs­maßnahmen für die bäuerliche Wirtschaft noch immer nicht getroffen sind.

Der Präsident der Vereinigung, Reichsminister a. D. Dr. Herme s, der die Verhandlungen lei­tete. berührte in seinen Ausführungen auch die Tätigkeit der Grünen Front. Er begründete die Zurückhaltung, Die die Grüne Front in der letz­ten Zeit gezeigt habe, mit den kritischen allgemei­nen Verhältnissen der vergangenen Wochen. Man hätte hoffen dürfen, daß die traurigen Erfahrun­gen, die wir jetzt auf dem Finanzgebiete gemacht haben, Veranlassung gegeben hätten, nun endlich Maßnahmen gegen eine überflüssige Einfuhr zu treffen. Gerade der jetzige Zeitpunkt wäre für die Verwirklichung des Schutzes öer Veredelungswirt- schaft, den die Landwirtschaft trotz aller Bemü­hungen der Bauernvereine noch immer nicht er­halten haben, geeignet; auch das Ausland müsse deutsche Maßnahmen in Anbetracht der verhäng­nisvollen Entwicklung unserer Finanzlage als ge­rechtfertigt anerkennen.

Redner schloß feine Ausführungen mit einer ernsten Mahnung zur Einigkeit des lanöwirtschaft- lichen Berufsstandes. Die Solidarfront der Lanö- wirtschaft müsse besonders unter den heutigen Um­ständen aufrecht erhalten werden. Zwistigkeiten und Nörgeleien, wie sie bedauerlicherweise von ein­zelnen Stellen in Die Landwirtschaft hineingetra- gen würden, seien von größtem Schaden für das Bauerntum. Nur bei geschlossenem Willen und Handeln aller landwirtschaftlicher Kreise in der Linie sachlicher Arbeit werde der deutsche Bauer die Hoffnung haben können, auf dem schweren Wege öes Rettungswerkes voranzukommen.

Auf organisatorischem Gebiete hatte sich der Vorstand der Vereinigung der deutschen christli­chen Bauernvereine mit zwei wichtigen Fragen zu beschäftigen. Zunächst faßte er den einmütigen Beschluß, die Trennung zwischen der Vereinigung und dem Schleswig - Holsteinischen Bauernverein zu vollziehen. In die Vereinigung der deutschen christlichen Bauernvereine rouröe durch Beschluß des Vorstandes der Christliche Bauernverein Ober« fchlesien aufgenommen.

Der Vorstand der Vereinigung nahm am Schluß feiner Beratung einstimmig folgende Entschließung an: „Die Ereignisse der' letzten Monate haben in erschreckender Weise gezeigt, wie gering die Wi­derstandskraft der deutschen Wirtschaft infolge jahrelanger Ueberfpannung der äußeren und in­neren Belastung und der Fehler der Handelspolitik geworden ist. Die Zurückziehung größerer Aus­landskredite aus Deutschland genügte, um das ge­samte Kreditsystem, die Grundlage jeder geord­neten Wirtschaft, plötzlich dem Zusammenbruch nahezubringen. Durch einschneidende banktechnische Maßnahmen ist es der Reichsregierung gelungen, diese Gefahr zunächst zu bannen. Auf lange Sicht wird aber Die Ueberroinbung der Krise nur bann gelingen, wenn der deutsche Wirtschaftskörper durch innere Heilkräfte wieder zur Gesundung ge­bracht wird.

265040- 27330» 288697 321405 355849

3768321

107893 s54800 206768

236968

5n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinns über 400 M. gezogen

2 Gewinn« ,» 10000 M. 373613

Ergebnisse der Staatslotterle

Eewinnauszug

8. Klasse 37. Preußisch-Süddeutsches (283. Preuß.) Staats-Lotterie

250596 264502 273878

334021 345777 369297

392456

.......... und rückhaltlos, ehrlich und von dem einen Willen beseelt, den Nationen, Europa unö der Welt zu dienen. Diese Gesinnung zeigte sich am Mittwoch abend bei der

------------ _ Dramien zu fei 600000, 2 Gewinne zu je 500000, 2 zu je 300000J |2 zu je 200000, 4 zu je 100000, 6 zu je 75000,1 « zu je 50000, 26 zu je 25000, 150 zu je 10000J 890 zu je 5000, 770 zu je 3000, 2374 zu»je 20001 4644 zu je 1000, 7696 zu je 500, 23334 zu je 400 Ml

dabei von untergeordneter Bedeutung. Die Idee öes Friedens lebt, eine entschlossene Kämpferschar steht-dahinter, die Idee muß siegen.

t32 Gewinne zu 1000 M. 322 1140 3153 3191 6966 14008 26382 44935 45316 45946 48336 50075 52181 52537 56447 59335 62603 67118 69377 73574 75381 82798 87995 ------ ------

107169 ------ ------ ------

199969 202695

249742 268510

128 Gewinne M 1000 M. 11 5514 10732 13485 15331 23993 34213 36433 46166 61836 62869 69902 77420 77467 77699 80911 95384 *-----

110112 110322 ------ ------ ------

332726 341011

364411 366621

399532

271544 277662 288950 301473

364233 ------ ------

। Das mar der Sinn der feurigen Ansprache Marc Sangniers, der vom unentwegten Kampf der Friedensfreunde für ihr hohes Ziel sprach. „Wir arbeiten nicht gegeneinander für eine Nation, son­dern miteinander für alle Völker." Brausender Beifall erklang, als er von der Notwendigkeit der Revision der Friedensverträge sprach, „solange noch ! eine Ungerechtigkeit zu reparieren sei, solange die Welt nicht organisiert ist in der Liebe und Brüder- k lichtest". Er erinnerte an die Friedenstätigkeit

Papst Benedikt Xy., mie auch der Vorsitzende schon die Friedensenzyklika des Papstes bezeichnete hatte.

Die folgenden Tage waren der

Arbeit der Ausschüsse

gewidmet, die in zwei Gruppen arbeiteten. Die eine für Abrüstung, die andere für Behebung der Weltwirtschaftskrise und Völkerverständigung. Hier, wo die Franzosen fast in der Mehrheit wa­ren, war besonders erfreulich, wie ernst und sach­lich gearbeitet wurde, wie man alles vermied, um sich in uferlosen Erörterungen zu verlieren, son­dern nüchtern in beiden Lagern die gegenwärtigen Verhältnisse prüfte und in die Resolutionen und das praktische Durchführbare, einstimmig Ange­nommene aufnahm. Reibungsflächen und Klip­pen wären genügend vorhanden gewesen, um die I Verhandlungen zum Scheitern zu bringen. Aber I unter der sachkundigen Leitung von Prof. Dr.

2 u i d d e und Generalsekretär Georges Hoog, sowie dank der vorzüglichen Leistungen der Dol­metscher wickelten sich alle Diskussionen glatt ab I und am Samstag konnten die beiden Resolutionen einstimmig angenommen werden.

Die Resolution zur Lösung der Welt­wirtschaftskrisis verlangte vor allem Ge­währung eines Moratoriums ohne Zinsen so­lange, bis die Weltwirtschaftsbedingungen wieder normal sind und Schaffung einer europäischen bzw. internationalen Bank, die das Weltkapital für Ar­beitsbeschaffung flüssig macht.

Der Grundgedanke der Abrüstungsreso- tution ist die vollständige Abrüstung, die das Ziel der im Februar 1932 in Genf tagen­den Abrüstungskonferenz fein müsse: wenn auch . dieses Ziel nur schrittweise erreicht werden könne. Um den Fortschritt der Abrüstung zu erleichtern, müsse das System der internationalen Schieds­gerichtsbarkeit weiter ausgebaut werden.

, Zum Schluß sprach nochmals Marc S a n g- I nier über die Tätigkeit der Friedensfreunde in Frankreich, über den im Anschluß an den Kongreß stattfindenden Friedenskreuzzug der Jugend in Col-

I mar und das eigene Stück Erde der Friedens­freunde in Bierville.

Den imposanten Abschluß des Kongresses bil- I dete am Samstag abend eine I

Kundgebung im Konzil.

Der ehrwürdige, geräumige Saal war bis auf I den letzten Platz gefüllt von Menschen aller Stände und Klassen, von Deutschen und Ausländern, die den Krieg aus eigenem Erleben kennen und des­halb den Frieden wünschen. Und erfreulicherweise war auch viel Jugend da. Ernste Menschen, die der nationalistischen Phrasen müde sind und ihre jugendliche Begeisterung und ihre ganze Kraft dem Friedensgedanken als Lebensaufgabe widmen wol­len. Nicht einem utopischen, kampfmüden Frie­densideal, sondern der schwierigen, langwierigen Aufgabe, im zähen Kampf die Herzen und Gei­ster bereit zu machen für diese Gedanken und im

I politischen Leben die Idee des Friedens nach Mög- ! lichtest zu realisieren. I

Der erste Redner, Prof. Dr. Quidde, be- I sprach die gefaßten Resolutionen und ging auf die Fehler ein, die feit der Rheinlandräumung in Frankreich und Deutschland gemacht worden seien, weil sich kein Volk die Mühe gemacht habe, die Psyche öes andern zu verstehen. Daher dieses kindische Säbelrasseln unserer Stahlhelmer und Hitlerianer, daher drüben die lächerliche Angst mir dem entwaffneten Deutschland. Daher die kriege­rischen Reden Seeefts und Maginots. Deutschland und Frankreich müssen sich erst ganz verstehen, beide den ehrlichen Willen haben zu diesem Ver­stehen. dann ist die Voraussetzung für den Frie­den Europas und der Welt da. Dann macht die gesunde Vernunft den Unsinn und das Verbrechen des Krieges unmöglich.

Rev. Don A q u i l o sprach für Spanien. Cs wax ergreifend, wie dieser Priester aus der jüng­sten Republik sagte: Demokratie und Freiheit hö­ben in Spanien ihren Einzug gehalten. Jeder soll in feinem Land Mitglied der ganzen Mensch- I beit werden. Wir sind eins mit der Demokratie der ganzen Welt.

Die englische Vorkämpferin der Frauenlige für Frieden und Freiheit, Miß E. Pye, erklärte in Bezug auf die Abrüstung: „Der Kellogpacht hat den Krieg geächtet, jetzt wollen wir' auch die Kriegsmittel äkten!"

Eine jugendliche Vertreterin der kath. Volks- Partei Italiens, des Populari, sprach für die kath. Jugend Italiens, die unentwegt für den I Frieden und die Menschheit arbeite, während ihre Führer (Don Sturzo) im Exil seien. Den Kriegs­willen müsse man bekämpfen, ohne den ein Krieg nicht kommen kann.

Die erhebende Stimmung des ohne Störung I verlaufenen Abends, den ganzen Schwung der Be­geisterung faßte noch einmal Marc Sangnter in seinem meisterhaften Schlußwort zusammen, in dem er einen feurigen Appell an alle Gutgesinn­ten richtete, mitzuarbeiten, am Werk des Friedens, wozu mehr Mut gehöre, als zum Dienst des Krie­ges. Man müsse ein Beispiel nehmen an der Energie und Opferfreudigkeit der Faschisten und Bolschewisten. Mit noch viel größerem Eifer und Freude gelte es, an der Verständigung der Völker zu arbeiten.

Die einzelnen Redner ernteten jeweils stürmi­schen Beifall und als Marc Sangnier schloß, wollte der Beifall kein Gnbe mehr nehmen.

111257 172208 1898971 221860 231633 266938 282949 302753 321143 338448 37233$ 38489»

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11- Internationaler Ariedenskongretz in Konstanz

Konstanz, 9. August 1931. ’

3« der heutigen Vonnittägszkehung wurden Gewinnes über 400 M. gezogen *

80434 18 6000 19266 86806 1603531

i 22 Gewinn- «u 3000 M. 607 104519 1109391

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196 Gewinne ,u 500 M. 13037 13524 15277 164381

21177 23330 30383 37199 39475 45855 467901

50868 51706 55308 58558 63449 64438 68398

75833 77769 82012 83403 85160 91635 916831

91721 - ----— ------ -----

Der Vorstand ist sich bei feinen Forderungen nach Sicherung der Produktivität der deutschen Landwirtschaft bewußt, damit nicht einem einsei­tigen Interesse der Landwirtschaft, sondern dem Interesse des gesamten Volkes zu dienen. In einer Zeit höchster Not und Gefahr ist die Land­wirtschaft der sichere Boden für die Erneuerung und den Wiederaufbau unserer gesamten Wirt­schaft. Die wertvollste Kraftreserve darf nicht ge­opfert werden zu Gunsten einer nicht lebensnot­wendigen Einfuhr von Erzeugnissen, die infolge der internationalen Ueberproduktion zu Preisen auf den deutschen Markt geworfen werden, die nicht einmal die Gestehungskosten der unter er­heblich günstigeren Bedingungen wirtschaftenden Länder decken."

200 Gewinne,U 500 M. 3076 5227 10475 13369 17018 18424 25242 26481 42419 42511 4497?

49608 51253 52174 55342 58715 660101

81942 82045 84698 90264 92858 95298

107457 ------ ------ ------ -----53

198354 214286 221483 223456 248339 253842

259776 270805 ----- ------ ------ —' —

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6 Gewinn« ,U 10000 M. 64256 379434 399770!

4 Gewinn- itt 5000 M. 351 77 263174

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4 Gewinne,u 5000 M. 224861'309319

18 Gewinne,u 3000 M. 104979 160050 163467 210511 272862 284983 334669 366800 368403

56 Gewinne ,u 2000 M. 11337 24202 51487 69100 72590 101383 104513 127876 136452 139008

150777 159993 196952 197449 199951 235416

240226 248820 269525 281443 292151 300132

300425 329781 356388 367278 381438 394214

„ ’12 «“ 1000 M. 839 5165 9715 18225

23327 32596 34531 36268 51061 52860 58070 62783 64302 80137 87858 107601 125884 128170 -----

145797 163617 ------ ------ ----

3o der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinn« über 400 M. gezogen

2 Gewinn« W 50000 M. 223938

2 Gewinne,u 10000 M. 248490

16 Gewinne,u 5000 M. 3253 105340 1828921 227903 267689 317130 359201 383430 "

24 Gewinne au 3000 M. 8414 87087 102193 148996 319421 356481 184938 186005 209909 231496

46 Gewinne ,u 2000 M. 47730 48284 76778 86780 112985 128256 132379 146922 169593 205363

220687 231583 237096 241248 263396 316061

338579 348800 359287 364263 378020 385845'

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68 Gewinne,u 2000 M. 1841 4210 28227 48393 163412 60689 62493 66103 73907 74477 96330 104097 107486 ------ ------ ------ -----y

192 Gewinne,u 500 M. 188 2356 10544 17755

17958 21558 21819 23320 24277 42714 45434

46199 46957 47771 54764 56936 57476 58031

59497 61480 62622 65265 65317 67127 70217

79820 82521 83963 86418 93474 101057 107269

178 Gewinne,u 500 M. 5237 9541 26494 29285) 34931 41333 42005 67216 67732 73969 7566» 82294 83563 84663 86357 86452 94407 94537 11839« 135735 193945 205317 2376501

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! 96 Gewinne zu 1000 M. 3125 10531 13238 20282

29835 32117 38450 61133 62785 77647 80712

94817 101634 102560 105601 -----51

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und n

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinn«! ■j über 400 M. gezogen