Einzelbild herunterladen
 

Fuldaer Land und Aachbargebiek

Aus Oberhessen.

Nachklänge zum Neujahrstanz.

= Oberaula (Kr. Ziegenhain). Das Schöffen­gericht Marburg hatte sich am 30. Juli nach Ober­aula begeben, um im Amtsgericht die Strafsache gegen f). $). und drei Gebr. Kl. und Vater PH. Klein aus dem benachbarten O. zu verhandeln. Die Angeklagten hat­ten sich in der Nachmitternacht des Neujahrstages mit dem Feierabendangebot des Oberlandjägers nicht abfin­den können. Sie glaubten auch, dem Oberlandjäger keine Folge leisten zu brauchen und um ihren Unwillen gegen diesen „Störenfried" zu zeigen, nahmen sie diesem ge­genüber unter der Einwirkung reichlichen Alkohol­zuspruchs eine drohende Haltung in Wort und Gebärden an. Auch zeigten sie in dem allgemeinen Aufruhr, an dem sich auch noch andere Personen beteiligten, Interesse am Demolieren von Biergläsern und Inventar. Der Oberlandjäger mußte schließlich den Gummiknüppel zie­hen und sie mit Hilfe des Wirts gewaltsam aus dem Lokal drängen. Nach 7stündiger Beweisaufnahme — es wurden 16 Zeugen vernommen — beantragte der Vertreter der Anklage gegen den Rädelsführer H. 8 Monate, gegen H. K. 7 Monate und dessen Vater 6 Monate Gefängnis und außerdem gegen jeden der fünf Angeklagten eine Geldstrafe von je 10 RM. wegen Ueber- schreitung der Polizeistunde. Nach dem Plädoyer des Verteidigers, Justizrat Hanke-Homberg, gelangte das Ge­richt zu folgendem Urteil: Gegen H. H. 7 Monate, gegen H. Kl. 6 Monate und Freispruch der übrigen drei Angeklagten hinsichtlich Aufruhrs nach §§ 114, 115 StGB. Außerdem erhalten sämtliche Angeklagten je 10 RM. Geldstrafe wegen Ueberschreitung der Polizeistunde. — Es ist dies in diesem Jahre das zweite Mal, daß das Schöffengericht hier verhandelte, und das erste Mal, daß eine Frau als Schöffe auftrat.

X Marburg. Am Lahnuser in der Nähe der Bieqen- straße wurde gestern nachmittag ein blauer Stadtkoffer gefunden, der die Leiche eines neugeborenen Kindes ent­hielt. Die Leiche war in einen hellgrauen Schlüpfer so­wie in eine blaugraue Schürze mit hellblauem Einsatz gewickelt, lieber die Herkunft der Leiche ist bis jetzt noch nichts bekannt.

„Skandal in Marburg an der Lahn".

— Marburg. Von der Kasseler JustizpressesteU wird mitgeteilt: Der „Dortmunder Generalanzeiger" vom 24. Juli 1931 bringt unter der Ueberschrift „Skan­dal in Marburg an der Lahn" eine einseitige, mit schwe­ren Angriffen gegen die Justizbehörden verbundene Darstellung von Vorgängen, die den Schriftsteller B. in Marburg betreffen. Gegen B., von dem offenbar der Stoff zu jenem Artikel herrührt, schwebt seit längerer Zeit ein Entmündigungsverfahren wegen Geisteskrank­heit. Der Ausgang dieses Verfahrens wird abzuwarten fein.

Auf einem Skakeienzaun aufgefpießl.

— Kassel. Einen nicht alltäglichen Unfall erlitt eine Ehefrau aus der Weißenburgstraße, die bei ihrer Tochter in der Mombachstraße mit Wäscheaufhängen auf einem Bleichplatz beschäftigt war. Sie stand auf einem Stuhl und kippte mit hocherhobenen Armen plötzlich um. Hier- vei siel sie in die Snjtze eines eisern"'- ■ der ihr durch den Oberarm drang. Die Frau mar nicht in der Lage, sich aus ihrer hilflosen Lage zu befreien. Ihre Verletzungen waren so erheblich, daß das Kranken­auto gerufen werden mußte, von dem sie in das Elisa- bethkrankenhaus gebracht wurde.

Großfeuer in einem Taunusdorf.

= Anspach. Im Maschinenraum der Schreinerei Abl. Roß brach nachts Feuer aus, das in den dort aufgespei­cherten Fertigwaren und Rohstoffen reiche Nahrung fand. Zum Glück konnte die Feuerwehr schon 10 Minu­ten, nachdem der Brand entdeckt war, mit vier Schlauch­leitungen eingreifen und wenigstens ein Ucberfpringen auf die Nachbargebäude verhindern. Immerhin wurden wertvolle Maschinen und Holzvorräte von dem Feuer zerstört. Der Brandschaden wird auf etwa 8000 Mark geschätzt und ist nur zum Teil durch Versicherung ge­deckt.

Freistaat Hessen.

kraslposk Schlitz—Burghaun.

— Schlitz. Am Montag, den 3. August, wird außer­gewöhnlich die Frühsahrt ad Burghaun beschleunigt durch­geführt. Der Wagen verläßt planmäßig um 7,01 Burg­haun, ab Langenschwarz und nachfolgenden Haltestellen fährt er etwa 15 Minuten früher wie sonst. Im weiteren verkehrt an diesem Tage ein Wagen Burghaun ab 8,58, Schlotzau ab 9,16, Großenmoor ab 9,20, Langenschwarz 9,26, Sandlofs ab 9,33 und Schlitz an 9,40.

Seine Hilfsbereitschaft mit dem Leben bezahlt.

— Gedern. Der Maurer Heinrich König aus Oberseemen eilte vorgestern einem gestürzten Pferd und dessen Lenker zu Hilfe, als das Tier in feinem Gespann vor einem beladenen Wagen zu Fall gekommen war. Um das Pferd aus feiner üblen Lage zu befreien, schnitt König einen Gespannriemen durch, wobei er aber nicht beachtete, daß dadurch die Deichsel des Wagens plötz­lich aus ihrer herabgedrückten Lage frei wurde. Beim Zurückschnellen traf die Deichsel den Mann vor den Leib, der dabei so schwere innere Verletzungen erlitt, daß er in der Gießener Klinik starb.

In einem Masserloch ertrunken.

— Offenbach. Ein Junge von drei Jahren ist auf dem Grundstück seines Vaters in der verlängerten Blu­men straße in ein Wasserloch gefallen und ertrunken. Das Kind hatte gespielt und den Deckel, der über dem Wasser­loch lag, emporgehoben. Der Vater befand sich nicht weit davon auf dem Acker.

= Butzbach. Im hessischen Landeszuchthaus Butz­bach verübte ein Mädchen Mörder der ehemalige Student M e o n aus Bensheim, einen Fluchtversuch, indem er einen Gitterstab seines Zellenfensters durch­

sägte und nachts über die 6 Meter hohe Anstaltsmauer zu steigen versuchte. Bei diesem Vorhaben wurde er be­merkt und wieder festgenommen.

von einem pferb erschlagen.

— Reichenbach i. O. Der 38jährige Landwirt Peter Bitsch wurde, als er sich an seinem Fuhrwerk zu schas­sen machte, von einem ausschlagenden Pferd am Unterleib getroffen. Der Schlag war so heftig, daß der Landwirt sofort tot zusammenbrach.

Gurken und wasser.

— Lampertheim. Vor etwa acht Tagen hatte ein bei dem hiesigen Landwirt Klingler bediensteter Knecht na­mens Schäfer eine Mahlzeit Gurkensalat geges- sen und darauf Wasser getrunken. Es stell­ten sich heftige Leibschmerzen ein, weshalb sich der Patient in das Krankenhaus begab. Nach fast einwöchigem Kran­kenlager ist der erst 26jährige junge Mann unter großen Schmerzen an den Folgen dieser Komplikation g e st o r- b e n. Immer wieder fallen besonders junge Menscben- leben der Unvorsichtigkeit, Wasser auf Gurken ober Obst zu trinken, zum Opfer. Möge dieser traurige Fall allen eine dringende Mahnung sein.

Verurteilung wegen Mißhandlung Arbeitswilliger.

— Darmstadt. Im Februar d. I. kam es bei der Schuhleistenfabrik in Bickenbach a. b. Bergstr. zu einem Streik. Zwei Darmstäbter Arbeitswillige, bie bie Arbeit in Bickenbach aufnehmen wollten, würben in Bensheim beim Verlassen bes Darmstäbter Zuges von elf jungen Männern mißhanbelt. Diese hatten sich jetzt vor bem Darmstädter Bezirksschöffengericht wegen Landfriedens- bruchs zu verantworten. Vier von ihnen erhielten je acht Monate, zwei je sechs Monate unb zwei weitere je brci Monate Gefängnis. Die übrigen Angeklagten würben freigesprochen. __________________

Dom Eichsfeld.

= heiNgenstadt. Sein 70. Lebensjahr vollendet am 3. August ein weit und breit auf dem Eichsfelde hoch- angesehener Mitbürger, Sanitätsrat Dr. Martin, seit 1886 hier als praktischer Arzt tätig. Hohe Verdienste um die Allgemeinheit erwarb sich der Mtersjubilar als Mitglied des Stabtoerordnetenkollegiums, bem er feit 1898 antzehörte. 1904 wurde er zum Stabiverorbneten- vorsteher unb 1913 zum ftäbt. Beigeorbneten gewählt. In letzterer Eigenschaft verwaltete er nach Beurlaubung bes bamaligen Bürgermeisters Jux bis zum Amtsantritt bes beseitigen Bürgermeisters Wolters von 1919 bis 1921 bie Geschäfte des stellvertretenden Leiters bes Ma­gistrats. In dankbarer Anerkennung seiner vor allem auf dem Gebiete bes Sanitätswesens unb der Hebung der hygienischen Verhältnisse liegenden Verdienste be­schlossen die ftäbt. Körperschaften s. Zt. einem der Ini­tiative San.-Rat. Dr. Martins geschaffenen Wege den Namen Werner Martin-Weg zu geben. Die Heiligen­städter Schützengesellschaft verdankt der Feder des hoch­verdienten Mannes die zum 600jährigen Jubiläum im Jahre 1905 erschienene literarisch wertvolle Festschrift „Heiligenstadt unb sein Schützenwesen". Auch bem Kreis­tage gehörte er von 1906 bis 1925 als eines der ge­schätztesten und kenntnisreichsten Mitglieder an. Ueber bie Schwelle bes Greisenalters tritt ber allbeliebte Arzt und Volksführer in ungebrochener körperlicher und gei­stiger Frische, so baß ihm menschlicher Voraussicht nach noch ein langer, ungetrübter Lebensabend in Aussicht steht. _____________________

Neues aus Frankfurt.

— popps 70. Geburtstag. Dem bekannten Gerichts­chemiker und Kriminalisten Professor Dr. Popp wür­ben am Freitag aus Anlaß seines 70. Geburtstags zahl­reiche Ehrungen zuteil. Bereits in den frühen Morgen­stunden brachte die Frankfurter Polizeikapelle bem Ge­burtstagskind ein Ständchen. Gegen Mittag trat die Kriminalpolizei zum Gratulieren an. Kriminaldirektor Dr. Neuber hielt eine kurze Ansprache und überreichte ein Bild. Aus dem In- und Ausland trafen stoßweise die Glückwünsche ein, u. a. vom Oberpräsidenten Haas, vom Regierungspräsidenten Ehrler, vom Oberbürgermei­ster Dr. Landmann, vom Kultusminister, vom Land­gerichtspräsidenten, vom Oberstaatsanwalt usw. Die Frankfurter Universität, die verschiedenen chemischen Ver­einigungen und eine ganze Reihe von Korporationen lie­ßen ihre Glückwünsche durch ihre Vertreter übermitteln.

— „Frankfurter Volksblatt" unb „Rbeinwacht" bleiben verboten. Das Reichsgericht hat die Beschwerde des Ver­legers der nationalsozialistischen Zeitungen „Rhcinwacht" und „Frankfurter Volksblatt" gegen das vom Oberprä­sidenten der Provinz Hessen-Nassau am 30. v. M. aus­gesprochene Verbot dieser Zeitungen verworfen. In der Begründung heißt es: Das Verbot des Oberpräsidenten ist gestützt "auf § 12 und § Nr. 2 der Verordnung des Reichspräsidenten vom 28. März 1931. Daß die Vor­aussetzungen dieser Vorschriften gegeben sind, wird von der Verbotsverfügung ohne Rechtsirrtum festgestellt. Sie widerlegt die Behauptung der Beschwerbeschrist, es han­dele sich nur um die Ziehung einer geschichtlichen Paral­lele und um eine sachliche Kritik. Wenn der Ober­präsident ausführt, daß schon zweimal ein Verbot wegen ähnlicher Verfehlungen auf je vier Wochen ausgespro­chen fei und deshalb eine Verbotsdauer von sechs Wo­chen angemessen sei, so kann der Senat dieser Ansicht lediglich beipflichten.

— Klingenberg' a. 2H. Mit donnerähnlichem Getöse stürzte hier bie alte, etwa 6 Meter hohe Mörtelmauer hinter dem Gotteshause in einer Länge von 40 Metern ein. Die dort beschäftigten Arbeiter merkten, daß Ge­fahr drohte, unb liefen fort, um Stützungsmaterial her­beizuholen. Während biefer Zeit erfolgte der Einsturz und nur diesem Umstand ist es zu danken, daß bie Kata­strophe keine Menschenleben kostete, denn ganz gewal­tige Erbmassen sind abgerutscht, deren Entfernung viel Arbeit erfordert. Das Ganze ist ein wüster Trümmer­haufen.

Das Lager der Neudeutschen am Oranienffein.

— Diez. Der Wund „N e u d e u t s ch l a n d". In dem katholische Schüler höherer Lehranstalten und Stu­denten zusamtnengeschlossen sind, hat am Schloß Ora-

nienstein fein diesjähriges Bundeszeltlager aufgeschla­gen, in dem etwa 2 500 Mitglieder vom 30. Juli bis 8. August ihre Freizeit verbringen. Es handelt sich aber nicht um eine reine Erholungszeit, sondern in mehrfachen Referaten sollen die Mitglieder in Gegen­wartsaufgaben, die fick der Bund zum Ziele gesetzt hat, unterrichtet und in anschließender Aussprache zur Mit­arbeit herangezogen werden. Das Laaer ist eingeteilt nach Marken und Gauen. Aus allen Teilen des Rei­ches sind Bundesmitglieder erschienen. Außerdem ent­hält das Lager große Zelte für Zusammenkünfte, eine Kapelle, Postzelt, Küchenzelt, Verwaltungszelt usw. In der Mitte des Lagers erhebt sich ein großes Kreuz.

Grotzfeuer in Aiederbrechen.

Beim Retten des Viehs von einer wild gewordenen Kuh verletzt.

— Niederbrechen (Kr. Limburg). Donnerstag abend brach in der Scheune bes Lanbwirts Theobor Hohler auf bisher noch ungeklärte Weife Feuer aus, bas rasch um sich griff und in ben aufgespeicherten Heu- unb Eetreidevorräten reiche Nahrung fanb. Trotz fieber­hafter Arbeit der einheimischen unb einer Reihe aus­wärtiger Feuerwehren war ein Uebergreifen des Feuers auf bie Nachbarscheune bes Landwirts Joseph Höhler nicht zu nerhinbern. Im Nu stauben beiben Scheunen mit ben Stallungen in Hellen Flammen. Nur mit Mühe gelang es, bas Vieh aus ben bedrohten Ställen zu ret­ten. Dabei wurden zwei Männer erheblich verletzt. Der eine von ihnen wurde von einer wild gewordenen Kuh auf die Hörner genommen, in die Luft geschleudert und landete sehr unsanft auf der Erde. Schließlich ge- Die Fuldaer Zelluua

'st auch den Fuldaern, die in der Ferne wohnen, als Bote aus der Heimat ein lieber Freund.

Sie ist

das Fuldaer Heimat-Vlatt!

lang es *en Anstrengungen von sieben Wehren, das Feuer auf feinen Herd zu beschränken und ein lieber­greifen des Feuers auf die benachbarten Wohnhäuser zu verhindern.

llebersall auf einen Beamten des Wohlfahrtsamtes.

— Wiesbaden. Am Donnerstag abend wurde in der Friedrichsstrahe ein Kontrollbeamter des Wohlfahrts-

Letzte Nachrichten.

vier Todesopfer einer Ehekragödie.

wtb. Kassel, 1. 8. (Eig. Meld.) In ihrer Wohnung am Kirchweg wurden heute früh der 43jährige Prokurist Eckstein, seine 40jährige Eh«, frau, sowie ihr IZjähriger Sohn und die 7jährige Tochter in ihren Betten erschossen ausge. f u n d e n. Aus hinterlassenen Briefen geht hervor, daß der Ehemann seine Familienangehörigen und dann sich selbst erschossen hat, weil seine Frau unheilbar erkrankt war. Außerdem schei» nen wirtschaftliche Sorgen die Familie in den Tod getrieben zu haben.

cmites von mehreren Personen angefallen unb mißhan­delt. Der Beamte, der zu Boden geworfen wurde, gab zwei Schreckschüsse ab, watauf Polizeibeamte erschienen unb ihn aus feiner bebrängten Lage befreiten. Er mürbe bem Krankenhaus zugeführt. Zwei der Hauptiä- ter würben verhaftet.

Zum 20. Todestag Lourad Dudens.

— Wiesbaden. Nächst ber Bibel hat in Deutschland wohl fein Buch eine derartige Verbreitung gefunden, kein Buch ist jedem, der irgendwie mit der Schriftsprache zu tun hat, so unentbehrlich geworden, wie der „D u- d e n". Jeder stößt einmal auf knifflige Fragen der Rechtschreibung, und da ist jenes grüne Büchlein stets ber nie versagenbe Ratgeber. Der ehemalige Schleizer Gymnasialbirektor Konrab Düben, dessen Todestag am 1. August zum zwanzigsten Male jährt, hätte wohl selber nie daran gedacht, welche ungeheure Verbreitung seine Zusammenstellung aller in der deutschen Sprache ge­bräuchlichen Worte finden würde. 1876 wurde er Gym­nasialdirektor in Hersseld und vertrat als Teilneh­mer der sogenannten orthographischen Konferenz einen maßvollen, aber entschiedenen Standpunkt. 1880 ver­öffentlichte er sein „Orthographisches Wörterbuch ber beutschen Sprache", 1903 gab er „Die Rechtschreibung der Buchdruckereien in deutscher Sprache" heraus, unb 1915 verschmolzen beide Bücher zu dem heutigen „Du­den", der „Rechtschreibung der deutschen Sprache unb der Fremdwörter". 1926 erhielt bas Werk einen um­fangreichen Nachtrag, unb bereits im Jahre 1929 erreichte bas Werk seine zehnte Auflage. Konrab Düben ist hn Alter von 82 Jahren am 1. August 1911 in Sonnenberg bei Wiesbaben gestorben.

Ein interessantes Bild vom „Zeppelin-.

„Graf Zeppelin" von der Polarfahrl zurück im Flughafen Berlin-Tempelhos.

Berlins Oberbürgermeister Dr. Sahm beglückwünscht Dr. Eckener zu der gelungenen Expe­dition. Im Hintergrund das Riesenluftschiff.

MM

WW

—

*

Die Strafanstalt Sonnenburg wird aufgelöst.

Das Zuchthaus Sonnenburg,

r

- T

MH

••<<<?.

■

U |

V* $ * 9 <- '• HU > \

eine der ältesten preußischen Strafanstalten, ist jetzt ausgelöst worden, da seine hygienischen Ein­richtungen recht mangelhaft geworden waren. Die letzten Insassen der Strafanstalt werden jetzt auf andere Zuchthäuser verteilt.

Zuerst Henko hinein

Hartes Leitungs- und Brunnenwasser eignet sich nicht zum Waschen, deshalb nahmen unsere Großmütter < Geschenk des Himmels - weiches Regenwasser!

Heutzutage ersetzt Henko, Henkel s Bleichsoda, das Regenwasser. Einige Handvoll Henko vor Bereitung der

Waschlauge im Waschkessel verrührt, geben das schönste und zum Waschen vorzüglich geeignete weiche Wasser.

^//////////////^^^

zum Weichmachen des Wassers zum Einweichen derWäschez*