Einzelbild herunterladen
 

Sport Blatt der Deutschen Jugendkraft

Amtliches Gauorgan der Bezirke Fulda-Hünfeld. Kinzig-Jossa, Hessen-Kassel, Hohe Rhön und Vorder-Rhön

Itr. 174

Beilage zur Fuldaer Zeitung

31. JuU

E

Lezirkssportfesl des Sezirkes „hohe Rhön" in Hilders

tung alsbald zu melden.

Der Gauleiter.

zu. halten.

Der Gauleiter.

Die Favorite» der deutsche» LeichkakhleMmeiskerschasten

nach werden!

Den Höhepunkt Gauleiters, Lehrer drucksvoller Weise

des Abends bildeten die Worte bes Kimmel. Er erläuterte in ein» das Programm der DJK. Radikal

katholisch muß der DJK.ler sein, freudig sein Jugend- kraststreben in der Oeffentlichkeit bekennen, für die Be­tätigung auf sportlichem Gebiet im engen Anschluß an die Kirche mit ihren Führern und Gnadenmitteln das rechte Fundament bauen. Deutsch muß der DJK.ler sein, sein Vaterland immer im Auge haben, auch bei Spiel und Sport. Wir brauchen uns nicht mehr zu fürchten, wir stellen heute eine Macht dar. Die Worte des Gauleiters fanden großen Wiederhall bei allen Anwesenden. Ein Sprechchor, der das ausdrückte, was DJK will und for­dert, wirkte als Bekenntis auf die Versammlung, die durch entsprechend eingestellte gemeinsame Lieder aus dem „Singeschiff" und die vornehmen Weisen der Musikkapelle einen glänzenden Rahmen erhielt. Gegen 11 Uhr schloß die sehr eindrucksvolle Kundgebung.

Am anderen Morgen riefen um 6 Uhr zackige Weisen der Hilderser Musik die Schläfer aus den Federn. Jeder begrüßte die strahlende Sonne, die keinen geringen Anteil

Eine fast verregnete Woche hatte die Erwartungen für unser Fest etwas heruntergedrückt. Mancher „tippte" schon auf mises Wetter. Aber der Samstag ließ sich so gut an, daß mit neuem Optimismus die letzten Vorberei­tungen getroffen wurden und der Abend eine erwartungs­frohe Menge auf dem Sportplatz sah, die das kurze Ein­leitungsspiel mit Interesse und lebhaftester Anteilnahme verfolgte. (Auswahlmannschaft des Bezirks—Hilders 3:3).

Einen feinen Auftakt für den Sporttag bot der B e- grüßungsabend im „Engel", bei dem die Orts- geistlichkeit, die Vertreter des Herrn Landrats und der Gemeinde und manche Freunde der DJK-Sache aus der Bürgerschaft von Hilders anwesend waren. Der Präses begrüßte die Erschienenen, die ihrerseits herzlich erwider­ten. In rechter Betonung des engen Anschlusses der DJK an den Stammverein wurde dann ein kleiner Be­richt gegeben über die Arbeit des Gesellenverbandes und besonders des Ortsoereins Hilders in den zwei vergange­nen Jahren. Bezirksleiter G e ck-Hilders schloß daran eine Ehronik der DJK an. Ein markiger Festspruch für die DJK von Heinrich Lersch unterstrich die Worte des Präses: Wir wollen gesund und kraftvoll dem Leib nach, klar und tief dem Geist Nach, stark und fest dem Willen

hin, immer wieder Neuland finden. Land, das wir nicht kannten und das wir damit in unseren „Besitz" nehmen.

Unser Wandern ist durch den rechten Geist vorbereitet. Im Heimabend sprechen wir davon. Machen alles Notwendige aus. Zeigen auch das Land, damit wir wissen, wohin es geht. Dann bringt das Wandern über den lag hinaus noch frohen Gewinn, dann können wir eine rechte Heimat und Fahrtenschule schaffen. Es möge sich aber der Führer hüten, auf Fahrt „Schullehrer" zu spielen. Dabei kann alles kaput gehen. Unser Wandern ist katholisch. Des Morgens schon in der heiligen Messe nehmen wi den Geist Gottes mit für un­sere Fahrt. Und auf der Fahrt gibt es eine katholische Freude, eine katholische Zucht und eine katholische Ehre. Vergessen wir das nicht, damit unser Christuswimpel sich des Trägers und der Mannschaft nicht zu schämen braucht. Auch beim Wandern sind wir Jugendkraft. Sind wir Mitglieder des großen katholischen Sportverbandes. Des Verbandes, der immer den Geist betont. Es gibt darum Verbandsehre, es gibt einen Verbandsgeist, eine Ver- bandsbrüderschast. Noch mehr als bisher muß man von uns DJK.lern mit Achtung sprechen hören. Das können wir erreichen durch ganz sauberes Auftreten, mit innerer Disziplin, das können wir erreichen durch gegenseitige Verbundenheit und Zusammenarbeit.

Wenn aufmerksame Beobachter, die uns ja überall umgeben, sagen können: welch kraftvolle Kerle, wie stolz sie sind, wie gut sie einander sind, wie sie Zusammenhal­ten, welche Haltung und Sprache sie haben, wahrlich ein Kreis, dem wir auch zugehören möchten, dann sind wir auch so unserer DJK.-Aufgabe gerecht geworden.

Sommerzeit ist Aufruf zur Fahrt. Zieht es uns nicht mit allen Fäden des Herzens nach draußen? Ja, draußen soll unsere Freude sein. Lasset die langweiligen Sonntagnachmittags st raßen der Stadt, packet die Affen und werdet gesund drau­ßen im frohen Tollen und Spiel.

Dann finget das Lied von den blühenden Rosen, die uns nimmer in Ruhe lassen, die uns immer nach draußen treiben. — Ein Zeichen unseres jungen Lebens.

Franz Steber.

Die D. I. k. im Freigericht.

Die Somborner DJK. nahm am vergangene» Sonntag an der in Jügesheim ftattgefunbenen Bezirks- Sport- und Gautagung des DJK.-Bezirk Offenbach-Se­ligenstadt, welche mit der Austragung der Bezirks- uni) Gaumeisterschaften und anderen leichtathletischen Kämp­fen verbunden war, mit recht gutem Erfolg teil. Bei der Austragung um die Bezirksmeisterschaft der Jugend­klasse 1 in der 4mal 100 Meter-Staffel fiel die Som­borner Mannschaft mit 49.4 Sekunden hinter Kleinauheim mit 49.2 an zweiter Stelle. In Dreikampf in der Ju­gendklasse 1 belegte Somborn den 1. Platz und erzielte bei anderen Kämpfen noch 7 weitere Preise.

am Gelingen des Tages haben sollte. Um 9% Uhr war die ganze Jungmannschaft mit Wimpel und Banner im Gotteshaus versammelt, um den Tag in würdiger Weise zu beginnen. In der Predigt zeigte der Präses des Orts­vereins am Bilde der 3 Jünglinge von Babylon das Idealbild des heutigen kathol. Jungmanns, der „im Feuer unversehrt, gegen die Feinde bewehrt, als Sieger ge­ehrt" bleiben muß in unserer heutigen Gefahrenzeit.

Nach dem Gottesdienst traten die Kampfrichter im „Deutschen Haus" zu einer Versammlung zusammen, die in praktischer Weise Durchführung und Bedingungen der Wettkämpfe am Mittag besprach und ordnete. Gaulei­ter Kimmel und Gauleichtathletikwart Frech sammelten einen Stab von Mitarbeitern um sich, die als Ordner und Kampfrichter den „Betrieb" leiten sollten. Unter­dessen waren schon viele DJK.ler aus Nah und Fern ge­kommen und bevölkerten di« Straßen von Hilders, junge Sportler aus Lahrbach, Simmershausen, Schleid, Butt­lar, Eiterfeld, das besonders zahlreich vertreten war, dann die Dörner aus Fulda, die uns wie voriges Jahr nicht im Stich ließen. Selbst aus dem Frankenlande waren einige frohbegrüßte Bischofsheimer Kameraden herüber- gekommen, die schon eine Nacht Zeltlager an der Ulster gemacht hatten. Das war ein wirksamer Ausgleich für die noch fehlenden Gruppen des Bezirks, die aus nichtigen Gründen ihre Teilnahme versagten.

Zur festgesetzten Zeit traten alle DJK.ler zum Auf­marsch nach dem Sportplätze an. Zu ihnen gesellten sich die Ortsvereine mit ihren Bannern und ihren Vor­ständen, Gemeindevertreter und Freunde der DJK-Sache. VomBattentor aus bewegte sich der schnell und gut geord­nete Zug (das gehört auch zur Disziplin!) unter schneidi­ger Marschmusik der verdienstvollen und uneigennützigen Hilderser Musikkapelle durch den ganzen Ort nach dem Sportplatz, wo bald die Wettkämpfe begannen.

Unbequem war es, daß so kurz vor Beginn noch eine große Anzahl auswärtiger Mannschaften zur Beteiligung an den Wettkämpfen meldete, obwohl doch rechtzeitig vor dem 12. Meldekarten mit Bitte um Angabe der Wett- kämpserzahl an die Vereine abgegangen waren. Aber auch dieses Hindernis war bald überschritten und es fetzte nun ein flotter Sportbetrieb ein. Unter Leitung Kimmels, des Gauleichtathletikwarts Frech und 9er Kampfrichter starteten eine Menge Sportler zunächst zu den Läufen, die sich glatt abwickelten. Dann folgten die Kampfe der

Oben links: nach rechts: Körnig, der schnellste Sprinter der alten Welt; Köchermann, der letztjäbrige Meister im Weitsprung- Dr Peltzer der sich auf den Mittelstrecken nun wieder in besterForm befindet; Lammers, der ausgezeichnete Türnersprinter; Kurt Weiß, der famose Zehnkämpfer. Unten von links nach rechts: Hirschfeld, der Weltrekordler im Kugelstoßen; daneben ein Bild von dem letztjährigen Meisterschaftskamvf im 110 Me- ter-Hürdenlauf, links der Meister von 1930. Welscher, in der Mitte Troßbach, der langjährige Inhaber des deutschen Hürdenrekords über 110 Meter- Hürdenlauf, und Wegener, der letztjährige Meister im Stabhochsprung.

Am 1. und 2. August finden in Berlin diedeutschen Meisterschaften statt, die zum ersten Mal von Sportlern u. Turnern gemeinsam ausgetra­gen werden. Die Nennliste weist die Rekordzahlvon 468 Einzel- und Staffelnennungen auf.

... denn wir wandern in die Weil hinaus

Die schöne Sommerzeit treibt uns mit unseren jungen Iugendkraftlern hinaus in die blühende, sonnige Natur. Wir lassen uns und unsere Jungen draußen wieder gesund werden und braun, lassen den Dreck aus der Lunge pusten, schaf­fen ihnen einen Sonntag, der wiklich Sonntag ist, der ganz anders ist als die Tage der Woche, der die Sehn­sucht in die Ferne, der die Kräfte der Freundschaft und Kameradschaft lebendig macht, der Ruhetag und Feier­tag ist. Darum wandern wir. Wir alle. Jede Abtei­lung. In unserem Jugendkraftideal bekämpfen wir ja die Einseitigkeit, erstreben wir die harmonische Bildung der jungen Menschen. Wir wandern, weil wir wissen, daß die Erziehung zum rechten und ganzen Menschen dies heute verlangt.

Unser Wa ndern ist mehr als der Fami­lie n a u s s l u g. Unser Wandern ist wohl samilien- hast. Nicht in großen Massen ziehn wir aus. Die kleine Gruppe und Schar macht die feine Fahrt.

Unser Wandern ist hart und macht hart. Spaziergänge haben uns nie gefallen. Wir wollen rich­tig losziehen, wir wollen in Zelten oder in den Her­bergen schlafen, wir haben keine Angst vor Unwetter. Schließlich können wir auch Hitze oder Durst oder an­dere Nöten mit frohem Mut ertragen. Unser Wan­dern ist voll Jugendfreude. Bunter Wechsel ist in unserer Fahrt. Bald Marsch, bald Lager, bald Spiel, bald Ruhe. Dann Singsang, dann Schwimmen, dann still beobachtend, dann wieder voll wilder Rauflust. Aus allem in der Gotteswelt machen wir etwas. Gräben sind da, damit wir sie überspringen, steile Hügel, damit wir an ihnen emporlaufen. Darum soll unser Wandern unbeschwert sein. Wir lassen alles zu Hause, was wir entbehren können. Schlechte Saune, Bügelfalte, Stock Mld Mütze, Rauchzeug und Süßigkeiten. Wir wandern stille Wege. Nicht die alten, breitgetretenen Heerstraßen. Sir suchen immer neues Land auf. Das ist das Schöne, das Entdecken. Und in unserer Heimat gibt es viel zu entdecken. Ich wette mit Dir, daß Du Deine Heimat nicht ganz kennst. Immer wieder kann man wo anders

Bezirk Vorder-Rhön.

Am Sonntag, den 2. August, treffen sich die Jugend- kraftler der Gruppe Thüringen in Barsch nachmittags 3 Uhr zum Training unter Leitung des Gauleiters. Von jeder Abteilung müssen mindestens 5 Mann in Sport­kleidung erscheinen. Es werden Uebungen der allge­meinen Körperschulung, Bodenturnen und Spiele durch­geführt. Die Abteilung Barsch wird gebeten, eine in der Nähe des Dorfes befindliche Wiese, eine 20 Meter lange Waschleine und 2 Stangen (3 Meter lang) bereit

Tagungen.

... - Die „Tagung für christliche fiunff“ hält ihre die- I jährigen Ausschuß-Sitzungen unter Leitung

ihres Vorsitzenden Prälat Linnenborn-Paderborn vom 1. bis 3. September in Würzburg ab. Dienstag, den 1. September treten der Arbeitsausschuß, die Künstler und Dozenten zusammen Mittwoch, den 2. September ist I vormittags eine Sitzung mit Gästen. Zur Beratung ste- I hen u. a. die Unterstützung von Künstlern und Hand­werkern, die Förderung und Betrauung junger Künstler, Ausstellungs- und Unterrichtsfragen, die Herausgabe des Merkbuches über den Bau und die Ausstaitung von Kir- I chen, die neue Musterfriedhofsordnung. Nachmittags 4 Uhr ist die öffentliche Versammlung mit dem Referat: „Klerus, Kunst und Handwerker". Referenten sind: Pro- oinzialkonservator Pfarrer Hadelt-Altwette und Archi­tekt Professor MuesMann-Dresden. Donnerstag den 3. September ist unter Führung von Museumsdirektor Dr Hensler-Dresden eine Studienfahrt durch das Taubertal (Rothenburg, Dettwang, Creglingen, Weikersheim Mer- I g-ntheim). Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle der .Ta­gung für christliche Kunst", Dresden N 6, Wilhelmsplatz

A«s der übrigen Sportwelt

Motorsport.

Das feit fünf Jahren wiederum erste Avusrennen hat mit fast vierzig Fahrern ein glänzendes Nennungsergeb­nis aufzuweisen, zumal da sich unter den Startenden fast alle Größen des Automobilrennsports befinden, in er­ster Linie Caracciola, der trotz aller entgegenstehen­den Gerüchte nach feinen Erfolgen auf dem Nürburg­ring und auf der Freiburger Strecke nochmals mit sei­nem schweren Sportwagen den Kampf gegen die leich­teren Bugatti-Rennwagen aufnehmen wird. Interes­sante Kämpfe der Bugatti-Fahrer gegen Amilear, Satin« fon und Alfa Romeo sind auch in dem Rennen der mit­telstarken Wagen zu erwarten. Besonderes Interesse bei dem Käuferpublikum werden aus wirtschaftlichen Gründen die Rennen in der kleinen Klasse finden, bei denen DKW und BMW um den Preis streiten werden.

Schwimmsport.

— Zu den Europameisterschaften im Schwimmen vom 23. bis 30. August in Par i s entsendet der Deutsche Schwimmverband insgesamt 41 Aktive und zwar 29 Her­ren und 12 Damen. Die endgültige Aufstellung unserer Vertretung erfolgt nach den Meisterschaften am Wochen­ende in Königsberg.

Leichtathletik.

=: Die amerikanischen Leichtathleten haben sich von Berlin aus nach Kopenhagen begeben und starteten dort mit gutem Erfolge. Sie gewannen alle von ihnen bestrittenen Wettbewerbe überlegen, lediglich über 100 Meter wurden Watkins und Fates von dem Dänen Jür­gensen in 10.9 geschlagen und im Weitsprung reichte es für Suttermeifter, der mit 3.90 Meter das Stabhochsprin­gen gewann, nur zum dritten Platz.

Schüler der beiden Schulen von Hilders, der Dreikampf der 1. und 2. Jugend und der Altersklasse, die trotz mäßi­ger Platzverhältnisse schöne Egebnisse brachten. Erfolgreich waren auch die Einzelkämpfer. In friedlichem Wettbe­werb stritt man um die ersten Plätze im 100-, 400-, 800-, 1500- und 3000 Meter-Laus. Die Langstreckenläufe fanden ein besonders großes Feld. Manche Mannschaften zeig­ten hervorragende Anlagen und gutausgebildetes Mate­rial. So konnten die Eiterfelder Gäste manchen bewun­derten Erfolg erringen, ebenso die Fuldaer. Schöne Lei­stungen boten auch die Schleider Reck- und Bar­re n r i e g e und ihre beiden Stabhochspringer. Ebenso zeigten die Eiterfelder in einem freundschaftlichen Fuß­ballspiel mit Hilders, das 1:0 für den Gastgeber aus­ging, einen viel gelobten und große Aufmerksamkeit er­zwingenden Fußball.

Eine ganz besondere und wertvolle Uebung waren die Gymnastik Vorführungen der Jugend des Orts­vereins unter der Leitung von Herrn Landjägermeister D i e l-Oberbernhards, der wie voriges Jahr dankenswer­ter Weise sich zur Verfügung gestellt hatte. Die Musik­kapelle konzertierte den ganzen Nachmittag auf dem Platz, auf dem sich viele Zuschauer eingefunden hatten.

Gegen 8 Uhr fanden die Kämpf« ihren Abschluß. Eine kurze Siegerverkündigung vereinte dann noch einmal alle Sportler im „Deutschen Haus", wo der Bezirkspräses allen dankte, die zu dem heute gelungenen Feste mitge­wirkt hätten. Beim frohen Abschied wurde dann noch manche Vereinbarung für später getroffen, die die zu Freunden gewordenen DJK.ler aus Nah und Fern später wieder auf anderem Plan zusammenführen wird.

. Ergebnisse:

Dreikampf der Schüler:

1. mit 39 P. Joseph Schmitt-Privatschule; 2. mit 35 P. Günther Heinrichsmeyer, Volksschule: 3. mit 30 P. Richard Wehner, Volksschule; 3. mit 30 P. I. Herget, Volksschule; 4. mit 29 P. Winheirn, Volksschule; 5. mit 25 P. R. Fischer, Volksschule; 6. mit 24 P. A. Knies, Privat­schule: 7. mit 3. P. A. Herget, Volksschule; 8. mit 22 P. R. Bott, Volksschule; 9. mit 21. P. R. Möslein, Volks­schule; 9. mit 21. P. Etzel, Volksschule; 10. mit 19 P. S. Hohmann, Volksschule.

Dreikampf Jugend 1.

1. mit 104 P. Günther Röhrig-Eiterfeld; 2. mit 87 Punkten Rehn-Lahrbach; 3. mit 78 P. Jul. Trabert-Hil­ders; 4. mit 60 P. Bruno Wehner-Hilders.

Dreikampf Jugend 2.

1. mit 36 P. Reinhold Rehm-Lahrbach; 1. mit 36 P. Wilh. Stehling-Hilders; 2. mit 24 P. Herm. Bott-Hilders; 3. mit 23 P. Franz Herget-Simmershaufen; 3. mit 23 P. Albert Herget-Simmershaufen.

Dreikampf — Altersklasse.

1. mit 125 P. Karl Glotzbach-Eiterseld; 2. mit 115 P. Paul Hodes-Eiterseld; 3. mit 102 P. Aug. Ritz-Hilders; 4. mit 100 P. Arthur Busold-Eiterseld: 5. mit 91 P. Ernst Beck-Hilders; 6. mit 81 P. Wilh. Etzel-Hilders.

4 mal 75 9)11r.-Staffet der Schulen von Hilders.

1. Hilders Volksschule 53,1; 2. Hilders Privatschule 54,1.

4 mal 100 M tr. Staffel Iugend 1.—L ahr- bath; Jugend 2 Hilders.

Staffel-Altersklasse: Dorn—Fulda 50,4. DJK-Staffel: 1. Eiterfeld; 2. Hilders.

Einzelkärnpse.

100 Mkr.-Lauf: 1. Bischof-Fulda 11.2; 2. Hodes- Eiterfeld 11.4; 3. Behm-Bischofsheim 12.3.

40 0 Mtr.-Lauf: 1. Bischof-Fulda 52.1; 2. Hodes- Eiterfeld 53.1; 3. Herrlein-Eiterfeld 57.

800 Mtr.-Lauf: 1. Kiesler-Schleid 2.15.3; 2. Burkard-Hilders 2.16; 3. Bohm-Schleid ?

1500 Mtr.-Lauf: 1. Faulstich-Hilders 5.37; 2. Hahn-Scheid; 3. Müller-Simmershausen.

3 0 0 0 M t r.-L auf: 1. Faulstich-Hilders — Bezirks­meister; 2. Hahn-Schleid; 2. Müller-Simmershausen; 3. Frank-Hilders.

Schlagball-Weitwurf: 1. Kirst - Simmers­hausen 63,80 Mir.; 2. Fischer-Hilders 63,70 Mtr.

Kugelstoh: 1. Volkmar-Fulda 9,69; 2. Etzel-Hil­ders 8,49.

Weitsprung: 1. Bischof-Fulda 6,07; 2. Roth- Schleid 5,44; 3. Giebel-Eiterfeld 5,43.

Hochsprung: 1. Beck-Hilders 1,40 Mir.; 2. Ritz- Hilders 1.40 Mtr.; 3. Dietzemann-Fulda 1.35 Mtr.

Stabhochsprung. Altersklasse: Roth- Schleid 2,60 Mtr. Jugend 1.: Semmler-Schleid 2.55 Meter.

Mannschaftskämpfe: Fulda—Dom 295 P.

Gau Kurhessen.

Der erste Gauvorturnerkag.

Jahre mußten vergehen, bis man dahin kam. Alles mögliche mußte versucht werden. Zwei Winterlehrgänge von je einem Monat — in den verschiedenen Bezirken mehrere Turnstunden des Kreisturnwartes — aber im­mer noch nicht waren wir in der Sage, zu einheitlicher praktischer Arbeit zu kommen. Doch hat sich der Turn- g danke in mehreren Abteilungen lebendig erhalten und mancherorts finden wir beachtliche Leistungen unserer Turner. Endlich können wir weiter arbeiten und auch das Turnen mehr denn je in den Vordergrund der Ge­samtarbeit stellen und so gegenüber dem einen Spielge­danken allmählich ein merkenswertes Gegengewicht schaf­fen. Es besteht kein Zweifel, daß wir mehr für die Aus­bildung von Bezirks- und Vereinsturnwarten tun miis- fen, um endlich unter einer zielbewußten Leitung zu er­freu! ich e n Ergebnissen und Lei st ungen zu kommen. Mehr Leben und aktives Le­den in den Sportbetrieb, nicht Leerlauf im eingefahrenen Gleise, vielseitigen Sport wollen auch wir in unserem Gau treiben. —

Unsere Turner, vorerst nur die des Kreises Hün­feld und Geisa-Land, waren zur ersten Gauoorturner- stunde nach Eiterfeld eingeladen. Sie waren alle — außer der Abteilung Hünfeld — der Einladung gefolgt und meistens per Rad über die Berge gekommen.

Ich habe mich offensichtlich gefreut, daß der erste Ver­such gelungen ist, vor allem, daß die Turner den Weckruf an ihre Adresse so vollzählig befolgten. Im Uebungs- raum der Turnabteilung Eiterfeld wurden unter der Leitung unseres Gauturnwartes Heerlein in 2 Riegen die Uebungen zum Werbeturnen am 30. August durch­geturnt. Später zogen alle hinaus auf den grünen Ra­sen unter dem Lindenhain über dem Dors. Dort wur­den unter Leitung des Gauleiters neuzeitliche Freiübun­gen, Bodenübungen durchgearbeitet, dann auch einzelne Arten der Leichtathletik und das Faustballspiel gezeigt. — So ist der Anfang gemacht. Möge recht bald die nächste Vorturnerstunde stattfinden, damit der einmal beschrittene Weg erfolgreich zum Ziele führt. K.

An alle Turnabteilungen des Gaues.

Um festzustellen, wieviel und wo Turnabtei- (ungen in den einzelnen Bezirken bestehen, bitten wir um post wendende Nachricht an die Bauleitung Die Herren Bezirks! eiter werden hiermit gebeten, den Namen ihres Bezirksturnwarts der Gaulei-