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Anzeiger für die Stadt Fulda und denLandkreis Fulda. Amtliches Kreisblatk.

Nr. 161

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Donnerstag, 16. Juli 1931.

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Mrg. 58.

Ein Aufruf an die Vernunft!

Wie kann die deutsche Krise überwunden werden?

Reichstagspräsident Löbe hat den Aeltesten- rat des Reichstages zu Freitag, den 17. Juli, 11 Uhr vormittags einberufen. Es soll dann über die Anträge der Deutschnationalen, Na­tionalsozialisten und Kommunisten auf Reichstagseinberufung entschie­den werden.

Es ist selbstverständlich, daß der Reichstag nicht einberufen wird. Denn es ist undenkbar, daß im Aeltestenrat in dieser Stunde eine Mehr­heit für überflüssige Reden und für Höch st schädliche innenpolitische Aus­einandersetzungen ergeben würde. Soweit die Deutschnationalen in Frage kommen, ist ihre Forderung nach Einberufung des Reichstages über­haupt nicht ernst. Sie wahren mit diesem Scherz nur ihr Gesicht und ihre alterprobte Soli­darität mit den Kommunisten und Nationalsozia­listen und sind im übrigen froh, daß eine Mehr­heit gegen ihren eigenen Antrag zustandekommt. Drollig ist es nur, Herrn Hugenberq, der nach dem „Deutschen" mit über 20 Millio­nen bei der Danatbank engagiert ist, auch hier mit den Nationalsozialisten paktieren zu sehen Denn diese geben sich sehr entrüstet über die Notverordnung, mit der das Reich die Garan­tie für die Danatbank übernommen hat — die sie irrtümlich als eine „Rettungsaktion für das Bankkapital" bezeichnen — und haben offenbar keinen sehnlicheren Wunsch, als diese Verordnung zu beseitigen. Hier würde allerdings, wie man ruhig prophezeien kann, die deutschnational­nationalsozialistische Bundesgenossenschaft für einen Augenblick aussetzen.

*

Hätten wir einen arbeitsfähigen, vom Willen zur Sachlichkeit getragenen Reichstag, dann könnte er in der Tat in diesen Tagen zu einer nationalen Kraftquelle werden. Aber nach allem, was wir erlebt haben, ist zu befürchten, daß die großen Fragen, die jetzt zur Debatte stehen, tu parteipolitischem Gezänk untergehen. Es liegt zurzeit leider im nationalen Interesse, daß der Reichstag nicht zusammentritt. Er kann nicht helfen, sondern nur die Schwierigkeiten ver­mehren.

Das Gleiche gilt von den lauten Rufen nach einem Konzentrationskabinett. Wäre eine Front von den Nationalsozialisten bis zu' den Sozialdemokraten möglich — wer würde das nicht freudig begrüßen? Aber wer hat den großen Glauben, daß ein solches Kabinett mit so wider­strebenden Kräften wirklich arbeiten könnte? An unmögliche Aufgaben soll man in dieser Zeit, in der jede Stunde kostbar ist, die Kräfte Nicht verschwenden. Das Gleiche gilt überhaupt von den Bestrebungen, das Kabinett in diesem Augenblick mit anderen Persön­lichkeiten zu besetzen. Die Forderung, daß der Reichskanzler sich mit den besten Männern Deutschlands umgeben solle, ist sehr gut, aber nicht leicht durchzuführen in einem Lande» in dem ein Teil des Volkes die Persönlichkeiten geradezu für "Schädlinge hält, die andere als die besten anpreisen. Nationaler und wertvoller ist jedenfalls das Bemühen, für die Reichsregie- ruiNg um Vertrauen zu werben, damit sie sich bei ihrer unermüdlichen Arbeit auf eine möglichst breite Schicht stützen kann. Patentlösungen sind für die gegenwärtige Krise noch nicht in Vor­schlag gebracht worden. Der Mann, der mit einem Schlage die Dinge zum Bessern wenden könnte, ist bis jetzt wenigstens auch noch unbekannt — welchen Zweck hat es da, mitten im Ringen um die Selbstbehauptung Persönlichkeiten auszuwech­seln, die sich durch ihre bisherige Tätigkeit wenig­stens bei einem Motzen Teile des Volkes und dem Auslande Vertrauen erworben haben?

Die Reichsregrerung arbeitet Unter den größten Anstrengungen, um die Folgen der Krise möglichst einzudämmen, und Zwar, wie gegenüber besonders ttn Auslande verbreiteten Gerüchten fest- gestellt werden muß, in voller Einmütig­keit. Hie hat eine Reihe von Notmaßnahmen erlassen, deren Zweckmäßigkeit auch von der Oppo­sitionspresse anerkannt wird. Weitere Schritte sind in Vorbereitung. i

Es zeigt sich immer mehr, daß die Vorbedingun­gen für eine Hilfe des Auslandes zunächst einmal die । ।

i Selbsthilfe Deutschlands

ist. Diese Selbsthilfe gu organisieren, ist gegen- wärtrg die Hauptaufgabe des Kabinetts Brüning.

Der "dieser Arbeit sollte man es unterstützen und nicht von neuen Männern reden, die besten­falls Vertrauensleute einer Partei oder Gruppe wären und chre Befähigung noch zu erweisen hätten. Die Regierung Brüning ist das unab­hängigste Kabinett, das wir bisher tn der Republik gehabt haben: unabhängig sowohl von Parteiströmungen wie von Interessen­gruppen. Dieses Kabinett in diesen Notzeiten rück­haltlos zu unterstützen,, ist doppelte nationale Pflicht. Das Volk scheint das besser zu be­greifen als gewisse Parteien. Abgesehen von Einzeloorkommnissen sind die notwendigen Maß­nahmen der Reichsregierung mit bemerkens­werter Disziplin ausgenommen wor­den. Die Schließung aller Sparkassen und Banken für zwei Tage ist gewiß keine einfache Sache. Aber rm ganzen gesehen hat man die Bedeutung dieser Maßnahmen begriffen. Es kommt also darauf an, daß diese Zurückhaltung auch in den nächstem Tagen gewahrt bleibt, wenn die Schalter der Geldinstitute sich wieder öffnen. Die Wahrung der Selbstdisziplin gehört mit zu der inneren Hilfsaktion, die die deutsche Reichsregierung zum

Teil schon durchgeführt hat und noch weiter er­gänzen will.

Aber allein sind wir nun einmal nicht in der Lage, der Krise Herr zu werden.

Die Entscheidung liegt bei Frank­reich. Die Rechtspresse schlägt sehr scharfe Töne gegen Frankreich an, und es ist auch nicht zu verkennen, daß sich im deutschen Volke eine schwere Verstimmung festgesetzt hat, die ein ernstes psychologisches Hindernis einer Verständi­gung mit dem Nachbarlande bedeutet. Aber mit Vorwürfen, Anklagen und Schimpfen allein kommen wir nicht weiter, zumal das Echo aus Paris nicht ausblerbt. Statt dieser gegenseitigen Vorwürfe wäre eine ruhige Untersuchung der Frage, wie die europäische Zusammenarbeit gesichert werden könnte, eher am Platze.

Dom Ausland gesehen.

wtb. London, 15. Juli. (Eig. Meldg.). Die heutigen Morgenblätter befassen sich sehr einge­hend mit dem Ernst der europäischen, insbesondere der deutschen Lage. „Morning Post" schreibt, nur die einschneidendsten Maßnahmen, begleitet von einer internationalen Anleihe, kön­nen den sofortigen politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch Deutschlands verhindern, lieber die Folgen einer Katastrophe für Deutsch­land und die ganze Welt könne es keine Selbst­täuschung geben.

„News Chronicle" spricht in einem Leitartikel die Befürchtung aus, daß Henderson in Pa­ris eine schwere Aufgabe haben werde. Trotz­dem sei es falsch, anzunehmen, daß ein finanziel­les Erdbeben bevorstehe. Dies gelte sogar für Deutschland. Das schlimmste, was die nächsten Tage bringen könnten, wäre ein allgemeines Mo­ratorium.

Während sich die Blätter im allgemeinen eines ruhigen Tones gegenüber Frankreich be­fleißigen, schreibt „Financial-Times": Es läßt sich kaum bestreiten, daß Frankreich die Verant­wortung dafür trägt, durch das Hineintragen der Politik in eine Frage, die.von al­len anderen als "nicht-politisch betrachtet wird, die Wunden Zentraleuropas, statt sie zu verbinden, zür Entzündung gebracht zu haben. Die Franzosen sind zufrieden mit dem Werk ihrer Hände. Sie haben die Genugtuung, zu sehen, wie Zentraleuropa allmählich der Lähmung anheim fällt. Frankreich allein wird man tadeln müs­

sen, wenn es infolge der Verschleppung oder in­folge der Verweigerung der Beteiligung zu einem umfangreichen Zusammenbruch kommt.

„Financial News" ist relativ optimistisch. Das Blatt weist auf die seiner Ansicht nach bestehende Notwendigkeit bin. der Flucht vor der Mark kräftigen Einhalt zu tun und noch grö­ßere Einsparungen beim Budget zu machen, und wendet sich dann mit Entschiedenheit gegen den Gedanken, daß die Erklärung eines allgemeinen Moratoriums Grund zur Aufregung oder Panik gebe. Die Idee, daß eine politische Umwäl­zung in Deutschland beoorstehe, brauche nicht ernst genommen zu werden. Ebensowenig sei an der wirtschaftlichen Genesung Deutschlands zu zweifeln. Das Blatt schließt: Aus jeden Fall muß die Hauptsache betont werden, daß die jetzi­gen Schwierigkeiten Deutschlands n i ck t d a s V or- fpiel eines Zusammenbruchs sind. Wer an eine Katastrophe glaubt, gibt nur der unver­nünftigen Hand nach, die mehr als andere die jetzige Krise heraufbeschworen hat.

*

Wie Associated Preß aus Washington meldet, teilt der amerikanische Botschafter Edge in einem Telegramm aus Paris an das Staatsdepartement mit, Frankreich habe, die B. I. Z. benachrichtigt, daß es die für Mittwoch fällige Monatsrate der Reparationsannuität nicht erwarte.

Unterstaatssekretär Castle erklärte, die deutsche Krise hätte sich zweifellos viel ernster gestaltet, wenn Deutschland nicht aufgrund des Hooverplanes der Zahlungen zum 15. Mai enthüben worden wärel

Die Kredit-Verhandlungen.

wtb. Newyork, 15. Juli. (Eig. Meld.) Times interpretiert eine Bemerkung des Gouverneurs der Bank von England, man solle nicht alles glauben, was man höre, dahin, daß hin­ter den Kulissen Dinge vorgingen, über die die Welt noch nicht informiert sei. Dies könne sicher als eine klare Andeutung aufge­faßt werden, daß die Lage in Deutschland nichtso verzweifelt sei, wie sie geschildert werde.

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Der englische Außenminister Henderson wurde bei seiner Ankunft in Paris von dem Direktor bef Abteilung für auswärtige Angelegenheiten im Außenministerium im Namen Briands begrüßt. Henderson wird am Donnerstag mit dem Nordex­preß Paris verlassen, um sich n a ch B e r l i n zu be­geben.

wtb. London, 15. Juli. (Eig. Meld.) Mac - donald wird am Freitag in Begleitung von zwei

Selbstvertrauen.

Infolge der mit der Zahlungseinstellung der Danatbank verbundenen unübersehbaren Rückwir­kungen auf das gesamte deutsche Wirtschaftsleben hat sich die Reichsregierung schnell zu den notwen­digen Hilfsmaßnahmen entschlossen und diese durch eine neue Notverordnung nunmehr der Oeffentlich- keit bekanntgegeben. Die Reichsregierung über­nimmt auf Grund des Artikels 48 der Reichsver­fassung die Garantie für alle Einlagen bei der Da­natbank. Zugleich bestimmt sie einen Reichskom­missar, der die Liquidation der Bank gewisser­maßen unter Geschäftsaufsicht des Reiches abwik» keln wird. Schwere Zeiten der Not erfordern Not­maßnahmen, und daß wir heute in derartigen Zei­ten leben, zeigt das Ueberhandnehmen der Notver­ordnungen, ein keineswegs erfreuliches Zeichen der Zeit, aber gewissermaßen der letzte einzige Aus­weg zum schnellen wirksamen Durchgreifen ohne die schwere parlamentarische Maschine. Wenn die Reichsregierung sich zu diesem seltenen Schritt des öffentlichen Eingreifens entschlossen hat, so hat sie das getan aus dem Pflichtgefühl heraus, den gro­ßen Gefahren, die dem deutschen Volke in feiner Gesamtheit drohen, zu begegnen. Daß der Schritt der Reichsregierung in und mit dieser Not­verordnung diesmal ganz ungewöhnlich ist, wird am besten dargetan durch den Aufruf, der diese Notmaßnahme begleitet. Um irgendwie jedem Vorwurf der Parteilichkeit zu begegnen, wird in diesem Aufruf ausdrücklich betont, daß es sich „jetzt nicht darum handle, das Vermögen der Bank zu retten, sondern darum, den Hunderttausenden von Kunden ihren Besitz zu erhalten und damit ihre Unternehmungen vor der Betriebseinstellung oder gar vor dem Untergang zu retten". Das schnelle Einschreiten der Reichsregierung mag auf der anderen Seite ein deutliches Zeichen dafür fein, daß man auch in führenden politischen und Finanz­kreisen hofft, schnell der Schwierigkeiten Herr zu werden, und es muß zugegeben werden, daß durch die 100 p roz e n t i g e Garantie des Reiches für alle Einlagen ein gewif - (es Gefühl der Beruhigung und Si­cherheit in das deutsche Volk hineingetragen wird.

Wenn man bedenkt, daß infolge neuer Zu­sammenbrüche oder auch nur des völligen Zusam­menbruchs der Danatbank abermals Taufende und Abertausende von Existenzen vernichtet, ein neues Heer von Arbeitslosen geschaffen wird, so muß man dem Eingreifen der Reichsregierung vollauf seine Zustimmung geben. Daß die Abwick­lung der Geschäfte der. Danatbank sich nicht von heute auf morgen durchfuhren läßt, daß sie sich um­so besser durchführen läßt, je mehr Zeit und Ruhe ihr gewährt werden, liegt auf der Hand, denn schließlich verfügt diese Großbank über immerhin erhebliche Vermögensobjekte und Ausstände, die sie in den Stand setzen, ihren Verpflichtungen bei der Reichsgarantie nachzukommen. Die ganze Unsicher-- heit der gegenwärtigen Lage, der unermeßliche Schaden, der durch das augenblickliche Versagen dieser Großbank eingetreten ist, kann nur dann gewissermaßen ausgeglichen werden, wenn das deutsche Volk in seiner Gesamtheit gerade im ge­genwärtigen Augenblick Selbstdisziplin und Nerven behält und „nicht", wie es in dem Auf­ruf der Reichsregrerung oerlauitet, „durch man­gelndes Selbstvertrauen die Schwierigkeiten ver­mehrt", die uns von außen drohen. Daß auch mit scharfer Hand und mit der ganzen Wirkung des Gesetzes gegen irgendwelche Unregelmäßigkeiten vorgegangen wird, ist an und für sich eine Selbst­verständlichkeit, aber es mag auch zur weiteren Be­ruhigung der Oeffentlichkeit dienen, wenn dieses besonders unterstrichen wird.

anderen Flugzeugen London im Flugzeug um 10 Uhr verlassen und in Rotterdam eine Zwischenlan­dung vornehmen. Um 18.30 Uhr werden die Flug­zeuge auf dem Flugplatz Berlin-Tem­pel h o f eintreffen. Der Rückflug wird auf dem­selben Wege am Montag erfolgen.

Die Fehler der Wirtschaft.

Der Führer der Danatbank, Jakob Gold­schmidt, hieß unter den deutschen Bankfürsten allgemein „die Primadonna“. Er hatte die­sen Namen, weil auf seinen Geschäften der Glanz einer dramatischen Kühnheit lag. Er hat in man­chen Situationen einen Blick für das wirtschaft­liche Bedürfnis des Augenblicks gezeigt, der ver­blüffend war. Wie er es verstand, nach der Infla­tion den Zusammenbruch des Stinneskonzerns zu -liquidieren und die deutsche Wirtschaft damit an einem gefährlichen Abgrund vorbeizuleiten, das war eine faszinierende Leistung. Die Wirtschaft hat ihm das mit einer Art abergläubischer Be­wunderung gedankt. Bis er selbst zusammen­brach...

Seit geraumer Zeit munkelte man von den Schwierigkeiten dieses drittgrößten unter den gro­ßen deutschen Bankinstituten. Die verantwortungs­bewußte Presse, der die Dinge mehr oder weniger bekannt waren, hat aus gutem Grunde von ihnen nicht gesprochen. Denn die schweren Verluste, denen die Danatbank in der letzten Zeit ausgesetzt toar> hätten nicht notwendig zum Zusammenbruch füh­ren müssen, wenn unsere übrige Geldwirtschaft gesund gewesen wäre. Um diese Gesundung ringt Deutschland seit vielen Wochen vergeblich. Jetzt ist es an den Grenzen feiner Standfestigkeit! angelangt. Der erste Zusammenbruch ist da — es gilt alle Kraft anzuspannen, daß es der letzte bleibt.

Es wäre ein verhängnisvoller Fehler, wollten wir die Ursache dieser Katastrophe nur außerhalb Deutschlands suchen. Wir sehen ein Finanzinstitut seine Pforten schließen, in dessen Treffers ein gutes Stück des deutschen Wirtschastsschicksals lag. Haben die Männer, denen die Nation dieses Schicksal anoertraute, es auch

fitifcnflunöen der deutschen Wirtschaft — Srisenstunden des Seichs.

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Oben die Regierungsmitglieder, die mit der deutschen Bcmkwelt verhandelten.

Don links nach rechts: Reichskanzler Brüning, Reichsfinanzminister Dietrich, Staatssekretär Tren­delenburg (Wirtschaftsministerium), Arbeitsminister Stegerwald.

Mitte: Die Berliner Börse ist geschlossen.

Unten: Die Führer der Banken, die mit der Regierung über die Garantieaktion für die Danatbank verhandelten.

Von links nach rechts: Solmßen (DD-Bank), Sobernheim (Commerz- und Privatbank), Gutmann .(Dresdner Bank), Mosler (Präsident der Berliner Börse),