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Meter hoch aufsteigendem Drachen aus. Die Ver­anstaltung verspricht äußerst interessant zu werden, da auch das bekannte Flugzeug „Bad Salzschlirf" neben zwei anderen Dicicbinen starten wird. Es kann daher nur jedem, der Interesse am Flugsport hat und dem es nicht möglich ist, in dem kommen­den Rhönsegelflugwettbewerb (22. 7- bis 5. 8.) die Geburtsstätte des Segelfluges, die Wasserkuppe zu besuchen, geraten werden, diese heimische Veran­staltung mitzuerleben.

Aus dem Gerichtssaal.

,,Saubere“ Geschäfte.

Der schon wiederholt vorbestrafte 29jährige Kaufmann L. Vö. hier, der vor Jahren auch in den großen Wechselprozeß Kranz-Kassel verwik- kelt war und bestraft wurde, stand gestern aber­mals vor dem Fuldaer Schöffengericht. Er hatte sich im vergangenen Jahr 2 Wechsel über 357 Mr. und 450 Mark mit falschem Namen unterzeichnen lassen und diese Wechsel durch Br. Bre. und F. hier in Verkehr gebracht. Die Wechsel wurden jedoch nicht eingelöst. Auch ließ sich Vö. eine Quittung mit falschem Namen ausstellen. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft hatte gegen Vö. wegen der 3 Urkundenfälschungen und des versuchten Betrugs mit Rücksicht auf seine Vorstrafen 1 Jahr Gefäng­nis beantragt. Das Schöffengericht verurteilte V. wegen schwerer Urkundenfälschung in 3 Fällen und des versuchten Betrugs in 2 Fällen zu insgesamt 9 Monaten Gefängnis.

Er drohte mit dem Revolver.

Der schon wiederholt vorbestrafte Schornsteinfe- zergeselle H. U. in Burghaun hatte am 30. No­vember v. I. nach durchzechter Nacht in einer Wirtschaft zu Burghaun gegen den dortigen Amts­gerichtsrat beleidigende Worte gebraucht und so­wohl diesen Herrn als auch einen Justizsekretär mit Erschießen bedroht. Nicht festzustellen war in der gestrigen Verhandlung vor dem Schöffengericht Fulda, ob U. bei der Bedrohung einen Revolver oder nur eine Scheinpistole in der Hand hatte. Hin­sichtlich der Anklage wegen unbefugten Waffenbe­sitzes mußte er deshalb freigesprochen werden. We­gen der beleidigenden Steuerungen und der Be­drohung erhielt U. eine Geldstrafe von 100 Mark.

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Abermals vertagt werden mußte die Strafsache egen den Ingenieur und Provisionsvertreter Hch. 5. von hier, dem zur Last gelegt wird, absichtlich zum Nachteil einer Karlsruher Firma 396,50 Mk. eingezogen und nicht an die Firma abgeliefert zu baden.

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Freispruch erzielte der 67jährige Arbeiter I. K. ’ Giesel, der des Holzdiebstahls beschuldigt war.

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In ganz unverständlchier Weise hatte ein Bild- auer, wie man annehmen muß aus Konkurrenz- Neid und unter alkoholischer Einwirkung, in einem )orfe in der Nähe Fuldas einen Grabstein tmgeroorfen, den ein anderer Bildhauer ge- 'Haffen hatte. Er erhielt 200 Mark Geldstrafe.

Ein Seelöwe rümpft mit Haifischen.

Abenteuerliches Erlebnis von Anton E. Z i s ch k a.

Ich habe bei St. Thomas den Kampf eines Tauchers nit einem Hammerhai gesehen, in Afrika Löwen ge- jilmt, als sie Wildebeests rissen, sah den gigantischen Kampf des Menschen mit einem Walfisch. Nichts aber kommt dem Erlebnis gleich, der Wildheit und Urgewalt des Kampfes, den ein Seelöwe am Strand von Sidney einem sechs Meter langen Haifisch lieferte.

Die Tasmanische See ist voll von diesen Meerestigern. Alle Strandbäder Astraliens sind mit dichten Drahtgittern abgeschlossen. Von hohen Pfählen aus beobachten Wäch­ter, unausgesetzt das Meer, um die Badenden zu schützen. Trotzdem kommt es vor, daß Haie den Weg in die Schwimmbecken und an den Strand finden. Tiere, denen das gelingt, find schlau. Sie weichen allen Netzen aus, lassen sich schwer fangen oder schießen. Es bleibt nichts anderes übrig, als den Strand zu schließen.

Oder — die Tiere mit Seelöwen zu bekämpfen. Das sind die erbittertsten Feinde. Nichts wird einen Seelöwen rasender machen als die Nähe eines Hais. Und nichts kann einem Hai einen größeren Schrecken einjagen als eines dieser schwarzglänzenden, so plump aussehenden Tiere, die an den Küsten Alaskas — ihrer eigentlichen Heimat — die verträglichsten und ruhigsten Geschöpfe sind. —

Zwei riesige Haie also waren bis an den Badestrand Sidneys vorgedrungen. Um eben jene Zeit, da ein ameri­kanischer Dompteur mit Seelöwen im Fuller-Theater in Sidney gastierte. Man bat ihn, die Tiere ins Wasser zu lassen. Und so bot sich an einem schwülen Nachmittage Hunderten von Zuschauern der grauenhafteste Kampf, der vorstellbar ist. Butt, ein kleiner Seelöwe hatte zuerst das Gebiet ausgekundschaftet und — kaum im Wasser — einen der Haie unter einen Landungssteg gejagt. Genau 68 Sekunden, nachdem die beiden Tiere unter den Boh­len verschwunden waren, kam ein zerfetzter Leib, ein blutiger Klumpen an die Oberfläche: der Haifisch.

Erschreckt, ziellos, hastig kreuzte der zweite Hai inmit­ten der Einzäunung. Ganz nahe der Wasseroberfläche zog er kreuz und quer hin.

Man muß wissen, welche Schnelligkeit ein Seelöwe entwickelt. Das plumpe, unförmige Tier, das im Zirkus Bälle jongliert, ist der rascheste Meeresbewohner. Die Mehrheit der Fachleute schätzt die Höchstgeschwindigkeit heute auf 83 Meilen in der Stunde. Schneller also, als irgend ein anderes Tier sich fortwegen kann, schneller, als ein Vogel fliegt. Skeptiker behaupten, die Höchstge­schwindigkeit der Seelöwenherden, die von der Bering­straße gegen Kalifornien zuziehen, betrage für die etwa 1700 Meilen 40 Stunden, etwas mehr als 40 Meilen pro Stunde also. Blitzschnelle Bewegungen hat der See­löwe auf alle Fälle. Und dann: Der Name kommt nicht von dem löwenartigen Brüllen, sondern weil sein Mut dem des Wüstenkönigs irt nichts nachsteht.

Dieser Gegner kam jetzt an den Haifisch heran. Das Wasser schäumte. Hunderte von Menschen verfolgten ge­spannt, wie der Seelöwe näher und näher kam, wie er mit einem einzigen, gewaltigen Ruck dem Hai in die .Mitte fuhr. Immer in der Mitte, blitzschnell am Rücken und blitzschnell am Bauch des Fisches riß der Seelöwe riesige Stücke Fleisch los. Blutigrot wie das Wasser ge­worden, gepeitscht von den verzweifelten Bewegungen des Hais und den ruckartigen, unbeschreiblich schnellen Bewegungen des Seelöwen. Ein gigantischer Kampf und ein Ringen, das so schnell, so atemberaubend rasch vor sich ging, daß man den Einzelheiten kaum folgen konnte.

Der Hai war trotz seines fürchterlichen Gebisses, trotz der gewaltigen Kraft seiner Schwanzflosse wehrlos. Er kam zu keiner Bewegung. Das riesige Tier schien im Bann einer panischen Angst still zu stehen. Kaum eine Minute, nachdem der Seelöwe den Hai gestellt hatte, trieb der Kadaver des Fisches an die Oberfläche.

Am selben Abend aber balanzierte Butt, der Sieger, eine Trommel auf dem Kopf und rollte sich mit seinem schweren Körper über die Zahlen, die ihm der Dompteur angab.

Wie steht es um den Film?

Film und Luhne. — Koo unö Ailmpalusk. — Der industrielle Wettbewerb und bas Schicksal der „Fassungen" in mehreren Sprachen. — „Schwelgende" Lppositton und neue Richtung.

Es sind dem Film gewisse Grenzen gezogen, die sich aus seiner Natur ergeben. Einst, um die Jahrhundertwende, zogen die Kinos die Massen aus den Theatern zu sich herüber. Wenn die Ton- filmoorführung sich zu sehr der Sprechbühne oder Oper nähert, so besteht — nach einem Wort Joe Schencks, als er den ersten Klangfilm gesehen hatte — die Gefahr der Miederabwanderung der Mas­sen in die Theater, lieber das kulturelle Für und Wider läßt sich streiten. Leider ist es ein Streit um des Kaisers Bart: da, wo das Kinopublikum deutlich« Anzeichen der Tonfilmmüdigkeit zu ver­raten begann, stellte sich nichtsdestoweniger doch kein besserer Theaterbesuch ein. Es ist schon so: die Leute wollen Film. Nur ist ihnen nicht jede Art Film recht, die ihnen vorgesetzt wird.

Es begann mit der mechanischen Musik, der Konservenmusik, wie die Musiker verärgert sag­ten. Sie Orchester wurden abgeschafft, und aus dem Orchesterraum ragten statt des Taktstockes nur noch Palmen und Blumen als Lückenbüßer hervor Auf diesen Klangfilm folgte bald der eigentliche Tonfilm oder Sprechfilm. Seine De­vise wurde: „Ich bringe die gefeiertsten Musiker, Sänger und Schauspieler ins letzte Kleinstadt- und Vorstadtkino!" Das hörte sich sehr gut an; aber die größeren Lichtspielhäuser kamen bald zu der Entdeckung, daß mit dem Verschwinden des (mehr oder weniger guten) eigenen Orchesters sie eine ihrer schärfsten Wettbewerbswaffen gegenüber den kleineren Kinos aus der Hand gegeben hatten. Gewiß, sie konnten immer noch Trümpfe aus- fpielen: die bessere Einrichtung und die besseren Wiedergabeapparate. Aber war früher eine gute Musikbegleitung das Monopol weniger, erstklassi­ger Filmbühnen, so verfügen heute sehr viele sol­cher Bühnen, die früher zweiten und dritten Ran­ges waren, über eine ausgezeichnete Film- und Tonwiedergabe. So kam es, daß die Orchester in die führenden Lichtspielhäuser zurückkehrten; ei­nige, die allergrößten, hatten übrigens (wenig­stens in Amerika) ihre Orchester nie aufgelöst, sondern nur erheblich eingeschränkt.

Im Zeitabschnitte des stummen Films machte Hollywood die größten Anstrengungen zur Er­langung der wirtschaftlichen ilebermacht auf dem Weltfilmmarkt. Der Krieg kam zu Hilfe, und es glückte; die europäische Filmindustrie, auch die deutsche als einzige nennenswerte Wettbewerbe­rin, wurde an die Wand gedrückt. Da gab der Tonfilm neue wirtschaftliche Möglichkeiten; der Film war plötzlich nicht mehr international, son­dern sprachlich gespalten. Nicht einmal in der englisch-sprechenden Welt war der mit amerikani­schem Akzent gesprochene Hollywoodfilm überall mühelos unterzubringen. Dazu kam der nun end- |

sich beendete, langwierige Streit um die Patente Beides gab der europäischen, vornehmlich der deutschen Filmindustrie neue Entwicklungsmöglich- keiten. und Amerika verlor in Europa zusehends an Boden

Durch mehrere Fasiungen (versions) der Filme in verschiedenen Sprachen glaubte Hollywood zu­nächst d>e europäische Konkurrenz weiter nieder­halten zu können. Man verpflichtete deutsche, fran­zösische, spanische, italienische und (sprachlich merk­würdig genug) auch englische Darsteller, die meist von der Bühne kamen und drehte jede Filmszene drei- bis fünfmal, stets in den gleichen Aufbauten, doch immer in einer anderen Sprache. Es hat sich aber herausgestellt, daß die sehr erheblichen Ko­sten durch den Verleih der entsprechenden „Fas­sungen" nicht (oder nur mit Mühe) wieder her­einzubringen sind. Verschiedene amerikanische Filmgesellschaften haben die Anfertigung fremd­sprachlicher Fassungen denn auch bereits wieder aufgegeben; andere experimentieren noch weiter, insbesondere in der Richtung, daß amerikanische Gesellschaften ihre für Europa bestimmte Produk­tion künftig nicht mehr in Hollywood, sondern in Europa selbst Herstellen wollen. Das würde aber, was den Filmarbeitsmarkt betrifft, nichts ande­res bedeuten, als einen weiteren Sieg Europas über Hollywood. Es gibt noch eine zweite Me­thode zur Herstellung fremdsprachlicher Fassungen: das Synchronisieren. Hierbei wird der photogra­phische Teil des Films nur einmal ausgenommen, und der Text sodann von Schauspielern in ver­schiedenen Sprachen nachgesprochen, wobei ängst­lich darauf geachtet werden muß, daß die Lippen­stellung und das Wort (in allen Sprachen!) zeit­lich genau übereinstimmen müssen. Eine für den Sprecher sehr schwierige, viel Zeit und Geld ko­stende Aufgabe; das Synchronisieren ist alles an­dere als ein Erfolg geworden.

Wenn man von der „schweigenden Opposition" in der Regiewelt des Films spricht, so drängt sich sofort Chaplin als Führer derselben auf. Man weiß, daß er von Anfang an gegen den sprechen­den und für den stummen Film war. Diese grund­sätzliche Einstellung hindert Chaplin indessen nicht daran, seine Aufmerksamkeit auch dem Tonfilm zuzuwenden. Das beweisen seine ganzen Verhand­lungen während feines Europa - Aufenthaltes. Charlies Sympathien wenden sich dem Film zu, der ein Kompromiß .zwischen der Stummheit, dem gesprochenen Wort und der Musik darstellt. Diesen Film der neuen Regierichtung hat Eu­ropa, nicht Amerika entwickelt, insbesondere mit den beiden Großfilmen „Unter den Dächern von Paris" und „Die Brüder Karamasofs". Hier wal­tete erstmals erfolgreich das Bestreben vor, das

gesprochene (knapp bemessene) Wort mit der Mu­sik zu verbinden. Die neue Richtung verlangt, daß die Bedeutung des Bildes nicht dem Wort geopfert wird und daß ferner das Wort, d. h. der Dialog, nicht die Musik behindern darf. Mit einem Wort: Erlösung des Tonfilms von der Sündflut der gesprochenen Sätze, unter denen er (ohne doch jemals Theater zu werden) zu er­sticken droht.

In der ersten Tonfilmzeit gab es ein pro­grammatisches Schlagwort: „Photographiertes Theater". Damit ist es heute aus, ganz im (Segen« iatz dazu klingt heute der Ruf: „Zurück zum Film!". Nach dem ersten überschwänglichen Ton­filmrausch sind Stummfilm und Tonfilm heute jm Begriff, einander wiederzufinden.

Harro E s s i n g h. |

Der größte Ltndenwald blüht.

Mitten in der Letzlinger Heide (Regierungs­bezirk Magdeburg), dem einstigen großen Jagdgebiet der früheren preußischen Könige, liegt ein in seiner Art ein­zig dastehendes Naturdenkmal: ein fast 20 0 0 Mor­gen großer zusammenhängender Wald von Linden. Tausende und abertausende kleinblätt­riger Lintzen streben hier in dichtem Bestände himmel­wärts und wetteifern mit der Eiche. Auf magerem Sande stehen die gewaltigen Baumriesen, die ihre Wur­zeln aber tief in den lehmigen Untergrund treiben und dadurch außerordentlich lebenskräftig bleiben. Die Aeste dieser Baumriefen verschränken sich in diesem Dom zu gewaltigen Spitzbogen. Jetzt zur Zeit der Hochblüte, in der ein berauschender Duft dem unermeßlichen Blüten­meer entströmt, tönt der Lindenwald von einem unver­geßlichen Orgelkonzert, das jeden Naturfreund tief er­greift. Es ist das Summen der Millionen von Bienen, die den köstlichen Nektar der Lindenblüten sammeln. Mehr als 2000 Völker bringen die Imker des Magde­burger Landes in diesen Wochen in den duftenden Wald, ym den unerschöpflichen Segen bergen zu lassen. Zwi­schen dem Summen der Bienen aber ertönt auch der Ge­sang einer Fülle von Vögeln, klingt der Schrei großer Raubvögel und das Gurren ungezählter Ringeltauben. Das Rehwild ist in diesem Paradies, das vom Staat als Naturschutzdenkmal geschützt wird, in starken Rudeln ver­treten. Der mächtige Wald ist nach allen Seiten um- gattert. Das Wildschwein, das einst die Letzlinger Heids sehr stark bevölkerte, ist seit dem Kriege verschwunden.

Aber die Linde gibt oft eine wetterwendische, für Imker und Bienen gleich gefährliche Tracht. Sie honigt unregelmäßig, in einem Jahr ausgezeichnet, im anderen schlecht und manchmal gar nicht. Vor vier Jahren muß­ten viele Bienenvölker wegen der andauernden Regen­fälle halb verhungert heimgeholt werden. Jm nächsten Jahr tat sich vor der Bienenwelt ein wahres Honigpara­dies auf. In diesem Jahre hoffen die Imker wieder aus einen vollen Ertrag. —

Bis vor etwa fünfzehn Jahren umfaßte der Linden­wald noch weit mehr Morgen als jetzt. Eine unver­nünftige Forstwirtschaft verminderte den Waldbestand ganz wesentlich. Nun sorgt staatlicher Denkmalschutz, daß dieser unvermischte Lindenwald geschont und gehegt wird. -

Jk Mi to Wtoi" ■

4. AuffOhriins SonnM den 1Z. Juli

1. Platz 2 Mk., 2. Platz 1.20 Mk., 3. Platz 0.80 Mk. - .............

Achtung I Das Spiel beginnt pünktlich 4 Uhr, da wir eher Schluß machen müssen, damit die Zuschauer zu den 7 Uhr- Zügen kommen können.

3Uhr erster Böllerschuß, 3Vs Uhr zweiter Böllerschuß, 33/± Uhr dritter Böllerschuß. —*

Preisermäßigung' für Vereine;

Vereine mit über 25 Personen zahlen für den 2. Platz statt Mk. 1.20 — 1.— Mk.

Für den 3. Platz, wenn es über 10 Personen sind, statt 80 Pfg. = 70 Pfg., wenn über 25 Personen 60 Pfg-. und über 50 Personen 50 Pfg. Voran- Meldung an den Verkaufsstellen.

Die Spielleitung.

Gottesdienst-Ordnung.

katholischer Gottesdienst.

Sonntag, den 12. Juli 1931.

Fnlda. Jugendsonntag: Kollekte für die Iugendvereine. Dom. Leichtgelegenheit: Samstag morgens von V.6 Uhr an, nachm. von 2—3 Uhr für die Kinder, 7,5—7 und von Vi8 Uhr an für die Erwachsenen, Sonntag morgens von 7,6 Uhr ab. Gottesdienste: 7,6, 6, 7,7 und 7 Uhr hl. Messen T*it Gelegenheit zum Empfang der hl. Komm. 8/«7 Uhr Messe und Kommunion des Jungmännervereins in der Marienkapelle. 8 Uhr Pfarramt mit Predigt und Kommunion des 6. Schuljahres. 7,10 Uhr Kathedralamt mit Predigt. 7.11 Uhr Christenlehre für die Jünglinge.

7«12 Uhr letzte hl. Messe mit Predigt. 7,2 Uhr Mutter- gottes-Andacht. 4 Uhr Predigt und Andacht. 7 Uhr Herz- Mariä-Bruderschaftsand. mit sakr. Segen in d. Marienkapelle. Werttagsgottesdienste: Jeden Morgen von 7,6—7 Uhr halbstündlich hl. Messen mit Komm.-Austeilung. 7.8 Uhr Pfarrgottesdienst mit Komm. 9 Uhr letzte Messe mit Komm.

Montag abend um V.8 Uhr ist Herz.Jesu-Andacht. — Sladkpfarrkirche. Beichtgelegenheit: Samstag nachmitt,

non 3—7 Uhr, 7'/,—8’/. Uhr, Sonntag früh 6—7 Uhr. Sonntagsgottesdienste: 6 Uhr hl. Messe. 6* * * * * * * 8'« Uhr hl. Messe

u. Komm. d. Jungmännervereins u. Generalkomm. d. K.K.V.

8 Uhr erster Kindergottesdienst, Predigt und Kommunion des 6. Schuljahres. 97, Uhr Pfarramt und Predigt. 11 Uhr zweiter Kindergottesdienst und Predigt. Die Kollekte ist zu Gunsten der Jugendpflege. Um IV« Uhr Christen- lehre für die Jungstauen. Um 2 V, Uhr nachmittags Bruderschaft von der Todesangst des Herrn. Die heilige Kommunion wird von 6—7'/, Uhr jede halbe Stunde ge­spendet, außerdem um 8V, Uhr und 97« Uhr. Werttags­gottesdienste : 6 Uhr, 77« Uhr und 8 Uhr heilige Messen Mittwoch, Freitag und Samstag stütz 6 Uhr Beicht- aelegenheit. Freitag abends um 8 Uhr Segensandacht. Zum tzl. Geist. (Kollette für die Jugendvereine der Pfarrei.) 7 Uhr Frühmesse mit Ansprache, Kommunion des Jungmännervereins. 8 Uhr Hochamt und Predigt, Kommunion des 6. Schuljahres. ’/«ll Uhr Kindergottes­dienst und Ansprache. */,12 Uhr Christenlehre für die Jungstauen. Um 8 Uhr abends Andacht zum Herzen Mariens. Mittwoch, den 15., 8 Uhr Abendandacht. — Sobolitöf. Vormittags um V,10 Uhr Gottesdienst. — St. Sturmius. Beichtgelegenheit Samstag nachmittag von 3 Uhr an und Sonmag von 7,7 Uhr früh. Gemein­schaftliche hl. Kommunion für die Jünglinge und die Kinder des 6. Schuljahres. 7«8 Uhr Austeilung der hl. Komm. 7«8 Uhr Frühmesse mit Ansprache und Austeilung der hl. Kommunion. 7,10cklhr Hochamt mit Predigt. Anschlie­ßend Christenlehre. Nachmittags um -7,2 Uhr Segens­andacht. Werttagsgottesdienst ist morgens um 7 Uhr. —

St. Joseph. Beichtgelegenheit: Samstag von 2 bis 3 Uhr für Kinder und von 5 bis 7 Uhr. Sonntag von 7,7 bis 77« Uhr. V«8 Uhr Kommunion-Austeilung. 7,8 Uhr Messe mit Ansprache und Kommunion-Austeilung. 7,10 Uhr Amt mit Predigt. Nach dem Amt Christen­lehre. Abends um 8 Uhr ist Andacht mit Segen. — Kapelle am Franzosenwäldchen. Um 67. Uhr hl. Messe mit Ansprache und Kommunion-Austeilung. — Frauenberg. Heilige Messen von 5 bis 7 Uhr. 8 Uhr Bruderschastsmesse mit Predigt und liturg. Gebeten. 9 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2 Uhr Predigt und Andacht für die Männergemeinde des 3. Ordens. 5 Uhr Predigt und Andacht für die Frauengemeinde des 3. Ordens. Montag, den 13. Juli, Fest des hl. Franziskus Solanus, Bekenner vom 1. Orden. (Ablaßtag.) Nachm. 7-5 Uhr feierl. Vesper mit sakram. Segen. Dienstag, den 14. Juli. Fest des Kirchenlehrers und Kardinals Bonaventura, Bekenner vom 1. Orden. (Ablaßtag.) Gegen *',7 Uhr Levitenamt mit sattam. Segen, darauf Verehrung der Reliquie des Heiligen. Freitag, den 17. Juli, Viertel­jährige Gedächtnisfeier für die verstorbenen Mitglieder, Verwandten und Wohltäter des Franziskanerordens. Gegen 7,7 Uhr morgens ist ein feierliches Requiem. — Neuenberg. 7,9 Uhr Amt mit Predigt. Dietershan. 7,10 Uhr Amt mit Predigt. Lehnerz. 8 Uhr Amt mit Predigt.

Evangelischer Gottesdienst.

Sonnlag, 12. Juli (6. Sonntag nach Trinit.). Fulda: 8 Uhr Predigtgottesdienst, Kreispfarrer Weber. — 9.30 -Uhr Predigtgottesdienst mit Liturgie, Kreispfarrer We­ber. 11 Uhr Kindergottesdienst. — Amtswoche: Kreis­pfarrer Weber. Großenlüder: 9.45 Uhr vormitt. Predigtgottesd ienst, Pfarrer Bäumler-Tann. Fulda: Mittwoch, 5 Uhr nachm. Andacht im Altersheim „Em­maus". Bad Salzschlirf: Donnerstag 5.45 Uhr nachmittag» Bibelstunde in der Kirche. *

Evangelische landeskirchliche Gemeinschaft, Fulda.

Sonntag, 12. Juli, abends 8’/« Uhr Evangelisations- Versammlung. Thema: „Sieger im Kampfe der letzten Zeit." Freitag abend 87« Uhr Bibel- und Gebetstunde.

Israelitischer Gottesdienst.

Samstag, den 11. Juli, vorabends 7.30 Uhr, morgens 7.30 Uhr, nachmittags 5.00 Uhr, Sabbatausgang 9.35 Uhr. Wochen-Gottesdtenst: Morgens 6.20 Uhr, nachm. 7.45 Uhr.

* Schauerlicher Fund im Grünewald. Ein Reichs­wehroffizier fand im Grünewald, evwa 100 Meter von der Straße entfernt, eine jungeFraumit dem Gesicht nach unten regungslos im Grase liegen, der eins Schnur um den Hals geschlungen war. Die Mordinspek­tion wurde sofort in Kenntnis gesetzt und eilte an den Tatort, lieber die Persönlichkeit der Ermordeten, die etwa 25—28 Jahre alt ist, steht noch nichts fest. Auch von dem Täter fehlt bisher jede Spur. Die Ermittlungen der Mordkommission sind im Gange.

* Bestechung bei der Hannoverschen Provinzialver­waltung. Die Pressestelle1 des Landesdirektoriums in Hannover teilt zu den Bestechungen in der Hannoverschen Provinzialverwaltung mit, daß etwa 40 Wiegemei» ster im Laufe mehrerer Jahre zirka 60000 RM. von einer Firma erhalten hätten. Die Untersuchung sei im Gange.

Zuschriften aus unserem Leserkreis.

Für die hier erfolgenden Veröffentlichungen übernimmt die Schriftleitung nur die durch das Preßgesetz vor­geschriebene Verantwortung.

Bubenhände am Werk. Auf der Teerchaussee Eise­nach-Fulda haben sich Bubenhände in unverantwortlicher Weise betätigt. Kurz hinter Hünfeld sind G l a s s p l i t- ter in größeren Mengen auf den Fahrdamm gestreut und zwar über die ganze Breite des Weges. In kurzen Abständen folgen dann noch zwei Glasschüttungen, dis für Auto- und Radfahrer eine große Gefahr bedeuten. So sahen wir gestern einen radelnden Wanderburschen, dem durch diesen Dummenjungenstreich die Bereifung des Vorderrades zerschnitten war. Diese Panne auf der Wanderschaft ist für einen Handwerksbruschen umso schmerzlicher, als das Geld, das heute ja im allgemeinen knapp ist, bei Wandersleuten meist völlig fehlt. Die ge, dankenlosen Scherbenstreuer sollten sich einmal die Wei­terungen ihres Tuns vergegenwärtigen. Ein Auto, dem auf diese Weise die Reifen zerschnitten würden, käme natürlich ins Schleudern, was auf der unebenen Land­straße gefährlich werden dürfte. Darum ist eine schnelle Befeitigung des Uebels dringend geboten.

Temperatur- und Barometerstand in Fntda.

Mitgeteilt von Diplom-Opttker Sauerborn.

Barometerstand

(aut Meeresdähe reduziert!

Thermo­meterstand

9. 7. 6 Uhr abends

10. 7. 8 Uhr morgens

10. 7.12 Uhr mittags

758,0 mm

760,5 mm

761,0 mm

4-18,0° C

4-18,0° C

4-21,5° C

Höchste Temperatur im Schatten am 9. 7. -1-19,5° C

Höchste Temperatur in der Sonne am 9. 7. 4-20,0'' C

Niedrigste Temperatur seit 9. 7. 4-11,5° C

Niederschlag v. 9.7.81L morg. — 10.7. 8U. morg. 1,5 mm Relative Feuchtigkeit der Lust am 9.7. mitt. 12 Uhr 70,0 7«

des Lexikons

Gründlich und lebendig, zuverlässig und impulsiv

Band 1 soeben erschienen

Verlag Herder, Freiburg Im Breisgau