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Zum LSnderkresseu Deulschland-Holland

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(Duisburg) (Nürnberg) (Freiburg)

Kortmann C. Alsemgeest Jongbloets Oostermeyer Lemmens

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der Bezirksklässe: DIK. Peters-

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Uhr, Kal- Werktagen bisher.

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2ns Nachfolger Höfers im Landtag steht als Erster auf der Liste der frühere Staats­rat Port, der aber bekanntlich seine Staatsrats- stellung niedergelegt hatte, weil er eine Tätig­keit in Sachsen ausgenommen hat. Es ist daher anzunehmen, daß dieselben Gründe, aus denen her­aus er seine Staatsratsstelle niederlegte, für ihn auch weiter maßgebend bleiben und er also eine Berufung als 2lbgeordneter ablehnen wird. Der Nachfolger Höfers im Landtag würde dann Herr Eckstein -Theuern in Südthüringen sein.

I 15 Min. zu spielen und noch ist eine Entscheidung nicht gefallen. Wird es eine Verlängerung geben? Erb wirft sich mehrmals opfernd auf den Ball. Da verursacht M einen Strafstoß an der 16 Meter-Linie, der das Verhängt nis bringen sollte. Bischof Dom. schießt denselben qan- in die rechte Ecke zum 1. Tor für Dom ein. Erb hätte den scharfen Ball kaum halten können. Das Tempo des Spiels hat nachgelassen. M. kommt wieder etwas auf hat aber tatsächlich heute Pech mit seinen Aktionen. Wie ein Blitz aus heiterm Himmel fällt das 2. Tor für Dom. Einen schwachen Schuß will der rechte Läufer von Marg-' retenhaun, statt ihn dem Tormann zu lassen, im Straf- raum abwehren und lenkt ins eigne Tor. M. bemüht sich in der Folge noch um das verdiente Ehrentor, das ihm aber leider versagt bleibt. Doms Tormann boxt einen gefährlichen Schuß von M. zur 1. Ecke für M., die drü­ber geköpft wird. Nach der 3. Ecke für Dom, die vom Torwart gut abgefangen wird, pfeift. der Schiri das Spiel ab.

Das Ergebnis wird nicht ganz dem Spielverlauf ge- recht. 1:0 ober 2:1 wäre den Leistungen nach richtig ge­wesen, wenn nicht gar M. ein unentschiedenes Ergebnis sehr leicht hätte halten können. Die Spieler litten etwas unter der Hitze: es ist gut, daß nun die Sommersperre für Fußball in Kraft tritt.

— Geisa. Am Dienstag feierte Herr Gärtner Schüler in voller geistiger uich körperlicher

Am Sonntag, den 21. Juni findet bekanntlich im Stadion Wuppertal-Elberfeld das 10. Löndertreffen zwischen den beiden Ver­bandsmannschaften der Deutschen Jugend- kraft und des holländischen „Roomsch Ka- tholieken Voetbalbond statt.

Lenken wir noch einmal den Blick zurück auf die bis­herigen Ländertreffen mit der RKF.. der Römisch-Katho- lichen Federation, jener holländischen Bruderorgani­sation, die sich im Eifer für das Werk des Friedens auch in der „katholischen Sportinternationalen", gleich nach dem Kriege, mit uns in rechter Treue verband und im Streben nach gemeinsamen Zielen sich uns ringend und kämpfend an die Seite stellte. Das Spiel unserer Mcmn- schaften wurde Ausdruck dieses gemeinsamen Strebens.

Wie oft schon erhoben sich die Treffen über den blo­ßen Gedanken des Spiels hinaus, zu Treugelöbnissen zu Kirche und Volk. Unvergeßlich die Stunden auf Plätzen und in Ratsälen, wo wir uns in edler Gemeinschaft be­fanden.

Unvergeßlich natürlich auch die Spiele, in denen wir um Sieg und Sportehre rangen. Mit letzter Hingabe der Kräfte.

Nordheim: Dorndorf (Rhön) ab 23.43 tennordheim an 1.41 Uhr. An den verkehren die beiden Züge weiter wie

Rüstigkeit seinen 8 2. Geburtstag. Herr Schüler, der seine Gärtnerei aus kleinen Anfän­gen zu einem recht ansehnlichen Gärtnereibetrieb emporzuschaffen verstanden hat, arbeitet noch täg­lich von früh bis spät in den Gewächshäusern und ist seinen beiden Söhnen, die jetzt das Geschäft führen, eine recht wertvolle Stütze. 2lls treuer Zentrumsmann ist er seit über 50 Jahren Leser her „Fuldaer Zeitung" und interessiert sich noch lebhaft für die Tagespolitik. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm, dem es vergönnt war, im vergangenen Jahr mit seiner Ehefrau das Fest der goldenen Hochzeit zu feiern, noch viele Jahre Gesundbeit und Wohlergehen.

= Zella (Rhön). Einbruch im Pfarr­haus. In der Nacht wurde ein Einbruch im hiesigen Pfarrhaus verübt. Die Diebe, die durch einen angrenzenden Schupppen in die Wohnung des Pfarrers gelangt waren, erbrachen eine Geld­kassette und ließen den gesamten Inhalt mitgehen. Selbst der Wirtschafterin, einer 70jährigen Frau, haben die Diebe ihre Ersparnisse gestohlen.

= Vacha. (Fahrplanänderung für R h ö n z ü g e.) Vorgebrachten Wünschen entspre­chend verkehren die Züge 1150 und 1030 vom Sonntag, 21. Juni ab an den Sonn- und Fest­tagen später wie folgt, und zwar Personenzug 1150 zwischen Bad Salzungen und Tann: Bad Salzungen ab 23.10, Tann an 1.05 Uhr; Per­sonenzug 1030 zwischen Dorndorf und Kalten-

Wer erinnert sich nicht gern der ersten Treffen in Düsseldorf, damals 1921, als wir, nach kaum einem Jahre feit der Gründung des Reichsverbandes, mutig unsere Mannen zum 1. Reichstreffen an den Strand des Rheins riefen, ein frohes Fest zu feiern Die turnerischen und sportlichen Wettkämpfe, die mehr eine Sammlung, denn eine Leistungsprüfung waren, sollte eine erste Regung unserer Mannschaft mit der des Römisch-Katholischen Voetbalbondes glanzvoll ab­schließen. Tatsächlich löste dieses Spiel, das von den Holländern mit unerhörtem Schwung durchgeführt wurde, Helle Begeisterung aus und heilte den Schaden wieder, den das erste Treffen um die Reichsmeisterschaft, bas Tags zuvor ziemlich „geräuschvoll" ausgeklungen war, angerichtet hatte. Richt zuletzt, weil unsere Elf, ^re­präsentiert vom frischgebackenen Reichsmeister Katern- berg, Schmitzen und Sensen, vor allem dem wackeren Torwart Peters, so tapfer schlugen, daß die Holländer mit einem „relativ" knappen 4:1 Sieg zufrieden sein mußten. Ihre gute spielerische Leistung war uns An­trieb, auch den Stand unseres Könnens zu verbessern. Den Mut, uns weiter mit ihnen zu messen, verloren wir natürlich nicht und so stieg schon 1922inNijmegen das zweite Treffen, daß unsere aus Katernberg und Vorwärts Bottrop kombinierte Elf, mit der RKF. zu- fammenführte. Auch hier trat der Unterschied im tech­nischen Können noch stark hervor, die Holländer über­ragten uns darin beträchtlich, aber die zähe Widerstands­kraft unserer Mannschaft und ihr unverwüstlicher Kampf­eifer sorgten dafür, daß bei den Holländern die Bäume nicht in den Himmel wuchsen. Mit einem 3:1 (Erfolg fafjen sie sich reichlich belohnt. In den nachfolgenden Jahren 1924 und 1925 lag unsere Vertretung je­weils in den Händen westdeutscher Auswahlmannschaf­ten, die sich soweit ihre schwachen Kräfte reichten, für eine würdige Repräsentation jugendkraftlicher Fußball- künste ins Mittel legten. Dabei mußte eine etwas un­glücklich zusammengesetzte Streitmacht des Niederrheins 1924 in Sittard (Holland), trotz heftigen Wider- seren doch immerhin begründeten Ruf, ein sporttüchtiger serem doch immerhin begründeten Ruf, ein sporttüchtiger Verband zu sein, bedenklich ins Wackeln brachte. Eine kampffrohe Einheit der beiden westdeutschen Kreise stellte im Jahre darauf, 19 2 5, in Münster, allerdings mit einer 1:3 Niederlage das alte Gleichgewicht wieder her, aber von einem sehnlichst erwarteten Sieg waren wir, das bewies die spielerische Ueberlegenheit der Holl- länder, noch auf längere Zeit weit entfernt. In dieser Annahme bestärkte uns ein abermaliger Sieg der hol­ländischen Mannschaft 1927, also nach zweijähriger I Pause, In Utrecht, wo wieder unsere westdeutsche Elf mit 6:2 geschlagen wurde und zwar so überzeugend, daß der ritterliche Gegner mehr um unser Prestige beso/gt war, wie wir selbst. Die Federatie feierte zu dieser Zeit I in ihrem „sachlichen Pomp" gerade den Abschluß des I ersten Lustrums, (fünfjähriges Bestehen) und hatte also allen Grund im internationalen Fußball der UJOCP vertrauensvoll in die Zukunft zu schauen.

Wir fanden uns aber mit dem scheinbar für uns immer vorausbestimmten Schicksal Verlierenmüssens I nicht so gleichgültig ab, wie es den Anschein haben mochte, sondern rüsteten eifrig auf den „entscheidenden Schlag", den wir mit einer „wirklichen" Ländermann­schaft auszuführen trachteten.

Der Streich gelang: denn als wir beim 2. Reichs-, treffen 19 2 7 in Köln unsere Mannschaft durch die süddeutschen Spieler verstärkten, ergab sich gleich eine zumindesten den Holländern gleichwertige Vertretung, I die in diesem Spiel dem Sieg näher war, wie die, ob | ber plötzlichen Ueberrumpelung, etwas überraschten Hol- | länber. Das damals erzielte 2:2 rückte unseren endlichen Erfolg in den Bereich der Möglichkeit und auch unsere 2:1 Niederlage in Venlo im Jahre 1 928 raubte uns diese kühne Hoffnung nicht; denn der Verlauf des Spieles hatte gezeigt, daß nach der planvolleren Aus­legung des Spieles, uns ber Sieg zugestanben hätte. — Der Sieg im Jahre darauf in Lubwigshafen war denn auch eigentlich „längst" fällig. Vor einem begeister­ten 15 000 Köpfen zählenden Publikum jagten unsere Jungens den ossensichtlich „platten" Holländern in unge­mein flottem Tempo in ber ersten Spielhälfte vier Tore ab, bie sich „gewaschen" hatten unb bie nur eine Mann­schaft einigermaßen wieder wettmachen konnte, die noch mit Spannkraft und Energie geladen war wie die hol-

Karner v. b Kley

Der Schiri Müller, Döngesmühle, leitete wie immer korrekt. Zeitweise war er etwas zu weich, glich bas aber bann selbst aus, als das Spiel härter zu werden drohte. Bei Dom sah man nicht das gewohnte überlegte Spiel. Sehr gut war bie Verteibigung, ber das zu „Null" zu Derbanten ist. Der Tormann wurde auf keine zu harte Probe gestellt, schien jedoch zuverlässig. Läuferreihe und Sturm zeigten nur Durchschnittsleistungen. Margreten­haun spielte ruhig und fair. Es mußte mit 2 Mann Ersatz antreten. Die Leute spielten einen nützlichen Fuß- ball unb zeigten alle großen Eifer. Während ber Geg­ner, als es immer noch 0:0 stand, nervös würbe, spielten sie mit größter Ruhe weiter: sie hatten eben nichts zu verlieren. Hervorzuheben finb Tormann, Verteibiger unb Mittelläufer. — DIK. Dom ist damit Meister ber A-Klasse unb steigt im Herbst zur Bezirksklasse auf, doch ist zu erhoffen, baß auch bem heute ' legenen ebenfalls bie Möglichkeit zum ist, ba eine Neueinteilung ber Klassen

Meister der A-Klasse: DM. Fulda-Dom.

Meister der B-Klasse: DM. Herbstein.

Meister der C - K l a s s e: DIK. Dalberg.

Gruppenmeister der A-Klasse:

Gruppe Fulda: DM. Margretenhaun.

©nippe Neuhof: DIK. Dom.

Gruppe Hünfeld: DM Kirchhasel.

Gruppenmeister der B-Klasse: Gruppe Fulda: DM. Thalau.

Gruppe Hünfeld: DM. Herbstein.

Die Bezirksleitung.

Stoppelt (Nürnberg) Jobst Bickel (Nürnberg)

Aus der Thüringischen Rhön

Aus Geisa und Umgebung

Den Freunden im Lande wird es eine Freude fein, Zu erfahren, daß das Ländertreffen durch den Rundfunk übertragen wird. Der Westdeutsche Rundfunk (Langenberg) hat das Spiel für die Zeit von 17.10—17.40 als Originalübertragung in sein Sonn­tagsprogramm aufgenommen. •

Aus dem Thüringer Landtag.

Das Lrdiilgeseh angenommen. — Abg. Sauckel wieder einmal wegen seiner Schimpferei aus dem Saal gewiesen. — Wer wird Nachfolger Höfers?

Die Dienstagssitzung des Thüringer Landtages stand im Zeichen der Trauer um den verstor­benen Landbundführer Höfer. Präsident von T h ü m m e l knüpfte an die Mitteilung vom Ab- I leben eines der führenden Mitglieder der Lond- I Volkspartei einen ehrenden Nachruf für den Ver­storbenen, der hervorragend am Ausbau des Landes beteiligt war und sich bei allen Parteien twtz gegensätzlicher politischer Auffassungen größ­ter Wertschätzung erfreute.

Nach rascher Erledigung einiger Gesetzentwürfe kam es bei der Behandlung des nationalsoziali­stischen Antrags zum Erdölgesetz zu einem Zu­sammenstoß mit den Nationalsozialisten. Den Antrag, nach dem an Ausländer nicht das Recht der Erdölavfjuchung oder Gewinnung übertra­gen werden soll, nannte der volksparteiliche Ab­geordnete Schultze einen Tendenzantrag un­vollkommener Art. Wenn die Nationalsoziali­sten logisch hätten sein wollen, dann hätten sie die Uebertragung an Juden verbieten, aber deutschstämmige Ausländer zulassen sollen, damit Adolf Hitler nicht ausgefchlossen bleibe.

Sauckel äußerte als Begründung zu dem Antrag, letztes deutsches Gut vor Ueberfremdung schützen zu wollen. Es wurde ihm jedoch die Haltlosigkeit eines solchen Antrags vom Mini­ster Baum nachgewiesen.

Im weiteren Verlaufe der Sitzung wurde der Abg. Sauckel aus dem Saale verwie­sen, weil er dem sozialdemokratischen Abgeord­neten Grundier „elender Schmutzfink" zuge­rufen hatte. Grundier hatte allerdings in her­ausfordernder Weise einen bekannten' national­sozialistischen Fabrikanten mehrfach einen Spitz­buben und Earnschieber genannt, wogegen Prä­sident v. Thümmel nach der Geschäftsordnung nicht einschreiten konnte, weil es sich bei dem Be­schimpften um fein Mitglied des Hauses handelte.

Der nationalsozialistische Antrag wurde dann bei Stimmenthaltung der Linken gegen die Na­tionalsozialisten a b g e l e h nt. Das Notgesetz über die Gewinnung von Erdöl wurde angenom­men. Darauf vertagte sich das Haus auf Don­nerstag. Am gleichen Tage findet auch eine Ka­binettssitzung statt.

D. I. k. Dom Bezirksmeister der A-klaffe

D. 3- m Dom — O. 3- m Margretenhaun 2:0 (0:0).

Kleine Nachrichten.

Ein 7jähriges Kind wurde beim Ueberschrek» ten einer Fahrstraße in Gotha von einem Auta erfaßt und auf der Stelle getötet.

Auf ein Ehepaar, das seit einiger Zeit das Rittergut Weißendiez bei Eisenach in eigene Be­wirtschaftung genommen hat, wurden drei Schüsse abgegeben, die zum Glück niemand verletzten. Die Täter sind noch unbekannt.

Ein Bäckerlehrling aus Effelder bei Sonneberg wurde nachts von einem unbekann­ten Täter überfallen und in die Herzgegend gestochen. In äußerst bedenklichem Zustand brachte man ihn ins Krankenhaus. Ein Grund für die Tat ist bis jetzt noch nicht ersichtlich.

Die Scheune eines Landwirts aus Deiche­roda bei Eisenach brannte bis auf die Grund­mauern nieder. Die Entstehungsursache ist unbe­kannt.

In Kaltensundheim brannte nachts eine Mühle und ein Teil des danebenstehenden Wohn­hauses nieder. Das Vieh konnte rechtzeitig ins Freie gebracht werden.

* Zum englischen U-Boot-Unglück. Die Arbeiten um das bei Weiheiwei gesunkene englische Unterseeboot „Poseidon" zu heben, sind e i n g e st e l 11 worden, da das Boot zwölf Fuß tief im Schlamm liegt. Die Ber­gungsschiffe sind in ihre Häfen zurückgekehrt.

Bezirk vorder>Rhön.

Mitteilung der Bezirksleitung.

Das Spiel der Auswahlmannschaft gegen die Abtei­lung Hilders findet am nächsten Sonntag in Barsch statt. Spielbeginn 4 Uhr. Die Abteilung Barsch stellt den Treß. Die Auswahlelf spiest in folgender Aufstel­lung:

Schuchert (Barsch); Karbmann (Rasdorf), Schuchert (Barsch); Vogt (Leibolz), Reifert (Eiterfeld), Köhl (Barsch); Höfer (Leibalz), Bufold (Eiterfeld), Hohmann (Eiterfeld), Fischer (Rasdorf, Siebert (Barsch). Ersatz: Semrnler (Schleid).

Weiterhin wird am nächsten Sonntag das Verbands- spiel Bermbach 2. — Barsch 2. ausgetragen. Schiri: Ruhl, Buttlar. Die Bezirksleitung.

vezirkssporksesk in Wölf.

Die gesamte Veranstaltung — das Sportfest war verbunden mit der Bannerweihe des Jungmännerver- eins — war gut vorbereitet und durchgeführt durch den Leiter der Abstg., Herrn Lehrer Breitung. Das Ab­brennen des Halzstaßes am Samstagabend auf dem Ringberg, der anschließende Fackelzug, der Festgottes­dienst am Sonntag und der Festzug bildeten einen wür­digen Rahmen für die sportlichen Kämpfe. Auch zeit­weise einsetzender Regen konnte der Deranstastung keinen nennenswerten Abbruch tun, wenn auch der Verlaus der Wettkämpfe etwas verzögert wurde. Den gesamten Fest­verlauf zu berichten, würde zu weit führen, darum folgt nur das Ergebnis der Wettkämpfe.

Dreikümpfe.

Schüler: 1. Bernhard Steinwachs, Oberufhausen, 2. ^Gustav Scheller, Oberufhausen, 3. Willi Busold, Eiter-

Jugend 1: 1. Alois Bnsold, Eiterfeld, 2. Erich Hodes, Eiterfeld, 3. Karl Busold, Eiterfeld.

Jugend 2: 1. Günther Röhrig, Eiterfeld, 2. Ru­dolf Vollmer, Eiterfeld, 3. Georg Giebel, Eiterfeld.

Altersklasse: 1. Paul Hodes, Eiterfeld, 2. Karl Faupel, Eiterfeld, 3. Willi Herlein, Eiterfeld.

Einzelkämpfe.

100 Meter-Lauf: 1. Karl Giebel, Eiterfeld. 2. Eugen Hodes, Eiterfeld, 3. Heinemann, Wölf.

200 Meter-Lauf: 1. Paul Hodes, Eiterfeld, 2. Eugen Hodes, Eiterfeld.

1000 Meter-Lauf: 1. Martin Jost, Soisdorf, 2. Schnaibel, Schenklengsfeld.

3000 Meter-Lauf: 1. Klee, Rasdorf, 2. Karl Feller, Eiterfeld, 3 Köst Buttlar.

Hochsprung: 1. Karbmann, Rasdorf, 2. Karl Faupel, Eiterfeld, 3. Justus Jost, Soisdorf.

! ländische. Den Enderfolg am Spiel vermochte sie uns natürlich nicht mehr zu nehmen und ward mit einem 5:3 Sieg denn auch sichergestellt. — 1 930 in Maastricht sah dann die Szene schon ziemlich ver­wandelt: der Angriff war die Jugendkraft und der Ver­teidiger die RKF.-Elf. Nur. daß unsere Stürmer ihre Schießstiebel zu Hause gelassen hatten und sich darauf beschränkten, einen schönen Fußball zu demonstrieren, der leider nicht so erfolgreich war, wie der kampferfüllte. Trotz aller ,cherausgearbeiteten" Torgelegenheiten, wur­den nur zwei erfolgreich ausgenußt, die die fchußfreu- digeren und schußgewandteren Holländer in unermüden­dem Eifer schon noch aufholten. Das unentschiedene 2:2 war wohl die für die Holländer glücklichste, nicht aber dem Spielverlauf gerechteste Lösung.

Ausblick aus Wuppertal-Elberfeld. So sehen wir denn mit gesteigerten Erwartungen dem 10. Treffen der beiden Verbandsmannfchaften in Elberfeld entgegen. Wir hoffen auf einen Sieg unserer Mann­schaft, der in rechtem Geist: untadeliger Haltung gegen­über dem Gegner und mit letzter Hingabe an das Spiel und mit aufs äußerste angespannter Kraft ertrotzt und erkämpft wenden soll

Die Mannschaften.

Für das 10. Ländertreffen Deutschland (DM^ Holland (RKF.) stellen die beiden Verbände f-' Mannschaften auf:

Deutschland: (DM.)

Weidenbacher (Nürnberg)

stets das Haar wie Seide glänzt, dann wars

Keller (Freiburg)

Keppeler

) (Nürnberg) Ruppert Müller

Spork-Blatt der Deutschen Jugendkrafk

Amtliches Gauorgan der Bezirke Fulda-Hünfeld, Sinzig-Jossa, Hessen-Kassel, Hohe Rhön und vorder-Rhön

bevorsteht. F.

Auf dem idealen Gelände des Kreissportplatzes in B a ch ra i n, das der D. I. H. in dieser Saison .zur Aus­tragung fast aller Meisterschaftsspiele in anerkennenswer-- ter Weise zur Verfügung gestellt wurde, trafen sich am vergangenen Sonntag, 5 Uhr, die Spitzenvereine der A Klasse, D. I. K. Dom, Fulda und D. I. K. Margreten­haun zum Endspiel um die Meisterschaft der A Klasse.

Margretenhaun hat Platzwahl und spielt mit der grellen Sonne. Dorn stößt gleich vor und erzielt die erste Ecke, die nichts einbringt. Beide Mannschaften sind an­fangs sehr aufgeregt, das Tempo ist äußerst schnell. Das Spiel liegt vorerst in der Hälfte von Margretenhaun. Die­ses stellt sich auf Abwehrspiel ein und hält mit 3 Ver­teidigern den Kombinationsangriffen von Dom stand. M. kommt nach der ersten Viertelstunde etwas mehr auf. Rechtsaußen stößt überraschend vor und setzt einen blitz­schnellen Schuß aufs Tor von Dom, den der Tormann mit Glück hält. Dom verlegt das Spiel zu sehr nach links. Das Spiel ist nun offen. M. hat einige Chancen, versiebt aber alles durch zu hohes Sviel. Einen Strafstoß verdirbt sich M. selbst durch Handspiel. In der 30. Mi­nute wäre durch einen Fehler des rechten Läufers von Dom beinahe ein Tor für M. gefallen, der Schuß von M. geht jedoch hoch übers Tor. Bei Dom will es nicht klappen. Schimpfen hilft da auch nicht. Da ein Vertei­diger von M. hakt, gibt es einen Strafstoß hart an der 16 Meter Linie. Erb, im Tor von M. hält den scharfen Ball brillant und lenkt zur 2. Ecke für Dom, die abge­wehrt wird. Halblinks von Dom rennt Torwart Erb an. der hart fällt. Aufregung beiderseits. Der Schiri ist etwas zu nachsichtig. Bei einem weiteren Vergehen muß ein Spieler von Dom für 15 Min. den Platz verlassen. Das Spiel ist nun ganz offen. Was durchkommt, halten die Torleute sicher. So steht das Spiel bei der Pause noch 0:0, was auch dem Spielverlauf ungefähr entspricht.

Nach der Pause ist Dom wieder komplett. M. strengt sich sehr an nud verlegt das Spiel für kurze Zeit ganz in Doms Hälfte. Dort steht aber eine eiferne Verteidi­gung, die nichts durchläßt. Nach einer Viertelstunde kommt Dom wieder auf. Erd nimmt dem Mittelstürmer von Dom den Ball vom Fuß. Auf der anderen Seite schießt Margretenhauns Mittelstürmer, allein vorm Tor, aus den Mann. Dom setzt Dampf auf. Es sind nur noch

Verantwortlich für die Schriftleitung: i. B Dr Karl Austermann; für den Anzeigenteil: Johannes Parzeller, Direktor der Fuldaer Actiendruckeret.

Bezirk Fulda-Hünfeld.

vezirks-Sportfest auf der Johannisau

am Sonntag, 21. Juni.

Programm.

9.30 Uhr: Kampfrichtersitzung im Klubhaus am Platz, 10 Uhr: Vorkämpfe nur für die Altersklasse, 14.30 Uhr: Endkämpfe in allen Klassen, 17 Uhr: Fußballpropaganda- fptel (Petersberg 1.—Künzell), 18 Ukr: Siegerverkün- btgung.

Schüler brauchen keine Pässe. Schüler und Jugend (Jahrg. 1915-16) kleiden sich am Platze um. Alle an­deren DJKler mögen sich in der Stadt umkleiden, da es am Platze an Umkleideräumlichkeiten fehlt.

Am Sonntag ist für alle Vereine Spielverbot. Diejenigen Vereine, die sich nicht am Bezirkssportfest aktiv beteiligen, erhalten strenge Strafe.

AmMche Bekanntmachung.

Unsere Berbandsspiele sind beendet. Die Meister der einzelnen Klassen und Gruppen sind ermittelt.

Diskuswerfen: 1. W. Karbmann k

2. Paul Hodes, Eiterfeld, 3. Karl Faupel Eiterüv.^' Kugelstoßen: 1. Karl Faupel, Eiterfeld . *

Kimmel, Soisdorf, 3. K. Hohmann, Oberufbank°7 3r> Weitfprung: 1. Karl Giebel, Eiterfeld

Bufold, Eiterfeld, 3. Paul Roth, Schleid. ' 2 ^rtur

Staffelläufe.

Schülerstaffel: Eiterfeld und damit den TOu pel als Wanderpreis. Oen

Mostertsstaf fel: Eiterfeld und damit die Vf-, fette. o..4>lae

Lou>.

Aus den vereinen.

- von der DJK. Herbstein wird mitgeteilt- or™ Sonntag, 28. Juni, veranstaltet die DJK. Herbstein läßlich ihres 10jährigen Bestehens ein S p o r t f e ft mn’ ZU alle kath. Jungmänner, alle DIK.-Abteilunaen nirü Freunde und Gönner unserer katholischen Juaendbom-

1 gung herzlichst eingeladen sind. ^ugenbbewe-

W. Alsemgeest

Holland: (RKF.)

Schiedsrichter: Dr. Säumens, Köln. .

*

Die Jugendkraftrnannschaft erscheint also, bis auf die Neubesetzung des Mittelstürmerpostens, in der gleichen Aufstellung, wie in Maastricht, in der ungefähr gleichen, wie in Ludwigshafen und Venlo. Die Auswahl der Spieler im Kursus an der Reichslehrstätte hat zu keinem anderen, als diesem Ergebnis geführt Man kann durchaus der Meinung fein, daß unsere Mannschaft,

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selbst wenn sie sich bisher bewährt hat und man nur feine Sorge um den Nachwuchs äußern möchte, einer Blutauffrifchung bedarf aber nach den Erfahrungen, bie man mit den neuen Kandidaten im Kursus erlebt hat, scheint ihre Aufstellung in der Vevbandsmannfchaft noch verfrüht. Wir schenkten deshalb unser volles Vertrauen den bewährten übrigen dem Alter nach jungen Kämpen und sind sicher, daß sie sich mit letzter Kraft für den Sieg der DJK. einsetzen werden.

Auch die Holländer haben, nach sorgfältiger Vorbe­reitung, wieder auf die „alten" Spieler zurückgegriffen und schicken nur Jongbloets, Oostermeyer unb van Ceke- ren als Neulinge in bas Sänbertreffen mit ber DIK. Jongbloets unb Oostermeyer haben im Spiel Holland gegen Belgien, das die Holländer, ein Beweis für die Durchschlagskraft ihres Angriffs, bekanntlich 8:1 ge­wannen ihre Bewährungsprobe bestanden. Die deutsche Mannschaft muß das Letzte hergeben, um gegen diese starke Elf ehrenvoll abzuschneiden.

Wir hoffen, daß bie Tausendschaften unserer Iugend- traftler im Westen dieses Spiel freubigbemegt miterleben werden.

Hi