Zahrg. 58.
Dienstag, 19. Mal 1931
Bilder vom Tage.
19 389 4525
5 427
3 006 46295
13 529 5194
5 796 1 Mandat (13 431) 57536 11 Mandate (66 148)
8 983 1 Mandat (13579) 101490 19 Mandate (76 216)
* Die Auflösung der preußischen Gesandtschasjs in München. Wie verlautet, wird die preußische Gesandtschaft in München bereits ungefähr zu Pfingsten d. I. ihre Tätigkeit einstellen. Der preußische Gesandte in München, Mini, ster Dr. Denk, habe sein Abberufungsschreiben bereits erhalten und werde es in der nächsten Zeit dem bayerischen Ministerpräsidenten, der einen kurzen Urlaub angetreten habe, überreichen.
Das Oldenburger Wahlergebnis Vie Ilattonalsozialisten haben die absolute Mehrheit nicht erreicht. Vas Schicksal der bisherigen Beamten-Regierung noch nicht entschieden. — Zentrum unerschüttert, trotz wütendster Nazi-Angriffe aas die südoldenburgischen Bezirke. — Es behauptet seine 9 Sitze.
Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: „Sie Welt tm Bild' und „Buchenvlätter'. Rotationsdruck und Verlag ver Fuldaer Actiendruckerei- In Fulda. Fernrufe: Schrift» :: leitung 1152, Fuldaer Actiendruckerei 1150 und 1151. ::
v Nach der Rede von Dr. Curtius im Europa- Ässchuß, die unsere Leser schon kennen, erhob sich Briand, um, wie er sagte, in Erfüllung seiner Aufgabe als Vorsitzender des (Europa» äusschusses einige Bemerkungen zu der Rede des deutschen Außenministers zu machen. Er erklärte, er habe mit großer Aufmerksamkeit die Rede fon Dr. Curtius angehört und darin viele tres- fknde Bemerkungen gefunden, denen er sich vollkommen anschließe. Dr. Curtius habe eine Me- thode dargelegt, um aus der gegenwärtigen Notlage herauszukommen. Nach seiner, Briands, Auffassung sei die Zollfrage nicht die Ursache, fonbern vielmehr eine der Wirkungen der gegen- lvärtigen Wirtschaftskrise. Wenn man zunächst einzelne Unionen anstrebe, die Dr. Curtius befür
worte, so könne man das nur tun, wenn man bereits die Hoffnung auf eine allgemeine Einigung aufgegeben habe. Aber, so fragte Briand, dürfen wir diese Hoffnung aufgeben, ehe wir den Versuch einer Einigung gemacht haben? Kann, man denn sagen, daß dieser Versuch bereits gemacht worden ist? Vielleicht ist das bisherige Ziel zu weit und zu hoch gesteckt gewesen. Briand erinnerte daran, daß Frarckreich seinen Widerstand gegen das deutsch-österreichische Zollprojekt bereits deutlich zu ertennen gegeben habe, und erklärte, daß es seine Haltung nicht ändern werde. Briand schloß: „In diesem Punkte kann ich zu meinem Bedauern mit Dr. Curtius nicht einverstanden sein. Ich bin bereit, alle Systeme zuzulassen, aber diejenigen, die durch die Ver
deutsche Volksparter Sozialdemokraten Aatspartei Mionalsozialisten Mimunisten Wirtschastspartei Landvolk
Ehr. Soz. VMs-dienst Zentrum Leutschnationale Liste Weyand
ken über die Zollunion vor den für die europäische Politik verantwortlichen 27 Staatsmännern zu entwickeln. Von gewisser Seite war seit Beginn der Tagung der stärkste Druck auf bte beiden Delegationen ausgeübt worden,. um vor der, Behandlung der Frage im Dölkerbundsrat jede Erörterung der Zollunionsfrage nach der materiellen Seite hin im Europaausschuß zu unter b i n d e n. Diese Versuche sind an der Haltung des deutschen und des österreichischen Außenministers gescheitert. Die, wohlabgewogenen Ausführungen Dr. .Schobers haben in allen deutschen Kreisen in Genf einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen. Auch in nichtdeutschen Kreisen ist das Verhalten Briands, sein vollkommen unzulässiger Versuch, politische Fragen, in die Debatte des Europa-Ausschusses zu ziehen, als peinlich und unpassend empfunden worden, und man hat es aufrichtig begrüßt, daß Dr. Curtius diesen Eingriff des Präsidenten zurückgewiesen hat. Den Gedanken des französischen Memorandums steht man auf deutscher Seite mit völliger Un« v o r e i n g e n o in m e n h e i t gegenüber. Man wird die Vorschläge sorgfältig prüfen. Es war aber schon eine ziemlich kritische Haltung gegenüber diesen Vorschlägen zu beobachten. Grandi hat schon einige Punkte unverhohlen als nicht durchführbar bezeichnet. Man hört auch, daß in der englischen Delegation gewisse Bedenken sich geltend machen. Die Ausführungen Francois- Poncets haben im übrigen nur den Eindruck verstärkt, daß die französische Delegation.nur durch die deutsch-österreichische Initiative zu ihrer Aktivität auf dem Gebiete der europäischen Wirtschaftsorganisation aufgerüttelt worden ist. . .. .
Die Abrüstungskonferenz.
wtb. London. 18. Mai. (Eig. Meld.) Die Genfer Korrespondenten der Londoner Presse bezeichnen es als sehr wahrscheinlich, daß Henderson zum Vorsitzenden der internationalen Abrüstungskonferenz aus ersehen wird.
Geheimrat Dr. Carl Duisburg,
der Präsident des Reichsverbandes der deutschen Industrie, erhielt vom Deutschen Auslandsinstitut den .Deutschen Ring" verliehen. Duisburg wies in seiner Dankesrede darauf hin, daß das Verhältnis zwischen Auslandsdeutschtum und Reichsdeutschen ein wechselseitiges Geben und Nehmen geistiger und materieller Güter sei.
Der letzte Landtag war 1928 gewählt worden. Nm den 48 Mandaten erhielten damals die So- Mdemokraten 15, die Demokraten 5, das Zentrum 9, die rechten Mittelparteien 15, die Kom- Wmisten 1 und die Nationalsozialisten 3 Mandate, hie Regierung wurde von einem dreigliedrigen Hearn t en kabinett geführt,-. die Schlüsselstel- tag hatte das Zentrum inne.
Die Situation im neuen Landtag ist einiger- maßen prekär, da ungefähr 24 Abgeordnete der
Der Eindruck.
Als Ergebnis bet bisherigen Aussprache im Europaausschuß ist festzustellen, daß es der deutschen und österreichischen Delegation gelungen ist. in sehr mir-jung sooUer Weise ihre Gedan-
3 Mandate (13933) 0 Mandat (10029) 1 Mandat (12 756) 0 Mandat ( 3054) 9 Mandate (47 733) 2 Mandate (14 203) 1 Mandat ( 0)
Briands Antwort an Curtius
Der Eindruck der Debatte im Europa-Ausschutz.
Generaloberst Alexander von «luck.
der Führer der 1. Armee im Weltkrieg, begeht am 20. Mai. seinen 8 5. Geburtstag. Er hatte schon die Kriege von 1866 und 1870-71 mitgemacht und wurde 1906, ohne dem Generalstab angehört zu haben, mit der Führung des 5. Armeekorps betraut. Seine Truppen gelangten im SeptembeE 1914 biskurzvorParis, mußten aber infolge unglücklichen Ausgangs der Marneschlacht den Rückzug antreten, v. Kluck wurde 1915 verwundet und lebt seit 1916 im Ruhestand.
lUldaerZertung
Anzeiger für die Stadt Aulda und den Landkreis Fulda. Amtliches kreist.
träge und die internationalen Abkommen nicht er- , laubt sind, wird man besser nicht vorschlagen.
Dr. Curtius erwiderte sofort, daß er die deutschösterreichische Zollunion nur erwähnt habe, um zu sagen, daß er von ihr in diesem Rahmen nicht sprechen wolle. Am Montag werde im Völ- kerbundsrat Gelegenheit sein, diese Frage zu erörtern, bei der Deutschland auf dem Standpunkt stehe, daß es sich im Rahmen der Verträge gehalten habe.
In der Nachmittags fortgesetzten allgemeinen Aussprache legte als erster Redner der Halte« ni scheAußenminister
Grandi
den Standpunkt seiner Regierung dar. Bisher sei die Lage umso schlimmer geworden, je mehrmanberaten habe. Man müsse zu dem Grundsatz der Solidarität und der Zusammenarbeit der Staaten zurückkehren. Die Interessen einer Gruppe denen einer anderen gegenüberstellen, heiße znm Nachteil aller handeln. Man habe auch zu oft die Verschiedenheit der einzelnen Nationalwirtschaften verkannt. Grandi charakterisierte sodann kurz die Auffassung seiner Regierung zu den verschiedenen in die Debatte geworfenen Lösungsmöglichkeiten. Den Gedanken der Verbesserung der internationalen Kreditbedingungen begrüße die italienische Regierung. Es müsse schnell und wirksam gehandelt werden. Die internationalen Industrie- und Landwirtschaftskartelle halte die italienische Regierung nicht für geeignete Mittel zur Lösung der Krise, da sie erfahrungsgemäß den Protektionismus nicht verhindert, sondern im Gegenteil verschärft hätten.
Der französische Unterstaatssekretär
' Francois-Poncet
erläuterte hierauf in mehr als einstündiger Rede den sogenannten Wirtschafts plan der französischen Regierung. Zu den Ausführungen des italienischen Außenministers erklärte Francois-Poncet, Frankreich werde sich allen Bemühungen anschließen, die sich auf die Inkraftsetzung der Genfer Handelskonvention beziehen. Die französische Regierung glaube nicht, daß die Aufteilung Europas in mehrere Wirtschaftsblocks ein gutes Mittel zur Besserung bes Friedens und zur Ueberwinbung ber Wirtschaftskrise sei. Politik und Wirtschaft ließen sich so scharf nicht trennen. Er genüge, baß eine alte Tendenz zur politischen Verbindung fortbestehe, um bitt bloße Ankündigung einer Zollunion auf Mißtrauen stoßen zu lassen.
In einer eindrucksvollen Rede plädierte ber österreichische
Vizekanzler Dr. Schober, , I
der sich der englischen Sprache bediente, für die österreichische Sache. Er konnte sich eingangs auf das schon im Jahre 1925 von zwei Völkerbundsexperten, Mr. Layton . und Professor Rist, verfaßte Gutachten über die wirtschaftliche Lage Österreichs berufen, in welchem klipp und klar festge- schafts problem eine europäische Wirtschaftsschaf t s pro hl em ieine europäische Wirtschaftsfrage ist, bedingt durch die Handelsbeziehungen Oesterreichs zu seinen Nachbarn. Daß diese Diagnose richtig war, habe sich aus der Geschichte der letzten sechs Jahre ergeben. Oesterreich ist sich, führte Dr. Schober weiter aus, darüber im klaren, daß mit den bisher üblichen Methoden der Handelspolitik keine Erleichterung des europäischen Handelsverkehrs erreicht werden kann. Eine der neuen Methoden wären Vorzugszölle. Um wirksam zu sein, müßten Vorzugszölle großzügige generelle Herabsetzungen der Zölle bedeuten. Die größte Schwierigkeit liege aber darin, daß die Zustimmung aller meistbegünstigten Staaten selbstverständlich ist. Die in den letzten Monaten in Genf, Paris und Rom abgehaltenen Konferenzen scheinen jedenfalls zu beweisen, daß Vorzugszölle keinen Ausweg aus dem Gestrüpp bes übertriebenen Protektionismus barste!- len. So bleibt nun mehr die Methode ber Zollunion für jene Staaten, die nicht einfach zum allgemeinen Freihanbel übergehen zu können glauben und doch zu einer wesentlichen Erleichterung ihres Handelsverkehrs getan« gen müssen. Oesterreich habe diesen Weg gegenüber seinen Nachbarn seit zehn Jahren verfolgt. Der dagegen erhobene Einwand, daß solche Verhandlungen gleichzeitig und einheitlich mit allen ober fast allen europäischen Staaten durchzuführen I seien, bedeute einen Rückfall in den seit vielen Jahren begangenen Irrtum, an welchem die Ak- I Lianen des Völkerbundes gescheitert sind. Die Befürchtung, daß sich Europa in feindliche Blocks I spalten könne, verkenne die realen Verhältnisse; denn solche Gruppen würden die Tendenz haben, sich zu verschmelzen. .
Dr. Schober betonte am Schluß seiner Ausführungen die ernste Absicht Oesterreichs, sich und seine regionale Aktion in den europäischen Rahmen e i n. muffigen. Oesterreich sei gegenwärtig im Begriff, mit mehreren Nachbarstaaten über Verträge zu verhandeln, die durch Kredit- und Transiterleich- I terungen ihren gegenseitigen Verkehr fördern wol- I len. Oesterreich werde aber auch mit dem besten Willen an jedem Vorschlag einer anderen Regie- I rung Mitarbeiten. Oesterreich könne allerdings nicht mehr warten; es müsse auf positive I Verhandlungen bestehen. Das stnd wir, I schloß Dr. Schober, unserem Volke schuldig.
Der Europa-Ausschuß vertagte sich nach ber I Rede Dr. Schobers auf Montag 16 Uhr. Am Mon- I tag vormittag wirb sich ber Völkerbundsrat mit dem englischen Antrag zum beutsch-österreichischen I Zollprotokoll in öffentlicher Sitzung beschäftigen.
Der Wahlsonntag in der Landeshauptstadt Ol- hnfmra ist ruhig verlaufen. Die Wahlbeteiligung j5tug “in der Stadt Oldenburg selbst etwa 80 Prozent. Im Vergleich zu den letzten Landtags- cha^en ist ein schwaches Anwachsen der Nationalsozialisten zu konstatieren, während die anderen karteten durchweg Rückgänge zu verzeichnen hat- 2* Der Wahlkampf war mit größter Lebhaftigkeit Mhrt worden. In Süd-Oldenburg, wo allein katholische Bevölkerung vorhanden ist, hatten die rito« unter Hitlers persönlicher Führung mit Der- «geiflung gekämpft. Sie wollten die absolute Mehret erringen, was ihnen in dem Bauern-Land Oldenburg möglich erschien- Sie haben zwar ihre Stellung verbessert, aber nicht in dem sicher erhofften Umfang. Die Erringung ber absoluten Mehr- heit im Landtag haben sie nicht erreicht. Auch mit den Deutschnationalen zusammen tft diese Mrheit nicht vorhanden.
Vas vorläufige Gefamkergebuls
Bei den Landtagswahlen wurden für die ein» «einen Parteien folgende Stimmen abgegeben. In Kammern befinden sich die bei der letzten Reichs- tstzÄvcchl abgegebenen Stimmenzahlen.
int Reiche in Opposition stehenden Parteien etwa 24 Abgeordneten bei übrigen Parteien gegenüber» stehen. Die Opposition setzt sich aus National- s o z t a t i ft e n, Deutsch nationalen und Kommunisten zusammen. Die Deutschnationalen befinden sich in einer schwierigen Sage, da sie seinerzeit das jetzige Kabinett mitgewählt und noch im letzten Wahlkampf erklärt hatten, daß sie das Kabinett, das mit Erfolg gearbeitet habe, unterstützen würden. Auf der anderen Seite liegt aber die Eröärung vor, daß die Deutschnationalen aus keinen Fall eine Spaltung in dem „na- tronalen" Gesamtblock (Hitler, Seldte, Hu- genberg) herbeisfihren würden. Die Entscheidung wird zweifellos bet ber Deutschen Volkspartei sowie dem Abgeordneten bes Landvolks liegen, da die Sozialdemokraten das jetzige Kabinett tolerieren würden. . •
Wie verlautet, wird das Kabinett am Montag in einer Sitzung zu dem Ergebnis ber Landtags- Wahl Stellung nehmen. Man nimmt an, daß es n t'ch t z u r fi ck t r e t e n, sondern die Entscheidung des Landtags abwarten wird.
Die Wahl in Bitfenfeto.
Bei den Wahlen zum oldenburgischen Landtag wurden im Landesteil Birkenfeld, bet bekanntlich im Rheinland liegt, von 35 777 Wahlberechtigten 23 587 gültige Stimmen abgegeben, 'bas sind 66 Prozent gegenüber 70 Prozent bei den letzten Reichstagswahlen vom 14. Septdr. 1930. 180 Stimmen waren ungültig.
Don den abgegebenen Stimmen entfielen — in Klammern Vergleichs,zahlen von den Landtagswahlen vom 20. 5. 1928 bezw. der Reichstagswahlen vom 14. September 1930 — auf die Sozialdemokraten: 3719 (5006 bezw. 5367), Zentrum: 3498 (3278 bezw. 3749), Nationalsozialisten 8092 (8089 bezw. 5945, Landblock (Deutschnationale, Deutsche Volkspartei, Wirtschastspartei, Chr. Soz., Bauernpartei und Konservative: 5194 (5893 bezw. 7118), Kommuni st e n 2303 (637 bezw. 1883), Staatspartei: 336 (2011 bezw. 927), Christi. Soz,: 221 (keine Vergleichsziffern), Unabh. Sozialdenio- kraten 226 (keine Vergleichszahlen).
Bemerkenswert fft hier der st a r k e F o risch r i 11 d e r K o m m u n i st e n.
Schema der Organisation bes Völkerbunds.
Am 18 Mai beginnt bie mit Spannung erwartete Tagung bes Völker bund s r a t s, bei ber die Fragen ber deutsch-österreichischen Zollunion zur Sprache kommen werden. Seit dem 15. Mat tagt dn Eurovaausschuß des Völkerbundes. Unsere Darstellung veranschaulicht bas Verhältnis von Völkerbund Völkerbundsrat und Ausschüssen, sowie der nur mittelbar tmt dem Völkerbund verbundenen Organisationen, wie z. B. dem Haager Schiedsgerichtshof. ■■ ■-•
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SEKRETARIAT
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Recht»-j
Durchfuhr
2 Unl.fenerl.-Sebr.
Gerichtshof
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Verkehr
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4bt.g.8»uschgifthdl Presse-Abteilung
/VÖLKER^ BUNDSRAT
Arbeitsorganisatic Jntemat. ronferene Internationales Arbeitsamt
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