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Sport-Blatt der Deutschen Jugendkraft

Amtliches Gauorgan der Bezirke Fulda-Hünfeld, Kinzig-Jossa, Hessen-Kassel, Hohe Rhön und Vorder-Uhs»

VeNage zur Fuldaer Zeitung

Ar. 100

Ulai

Führer und Helfer

für Tag, Woche für Woche ihre steten fast unabänder­lichen Einflüsse auf den werdenden Menschen ausübt.

Neuhof Rothemann, Rommerz

Dittershausen Kerzell, Rommerz

6.

17. Mai. Kerzell.

24. Mai. Neuhof.

31. Mai. Rommerz.

7. Juni. Rommerz.

Bei meinen Streifzügen durch bas Jugendland ist es mir in meinen freien Stunden immer eine Lieblings­beschäftigung, meine Iugendkraftler in ihrem Berufsleben zu beobachten. Ihn vielleicht an seiner Arbeitsstelle zu besuchen, mit ihm in den Arbeitspausen über seine Ar-

Kerzell Rothemann, Dietershausen

Neuhof Dietershausen, Rothemann Der Spielwart: Waider.

Gau Kurhessen.

Amtliche Mitteilung de« Gauspielausschusses.

Petersberg ist durch seinen Sieg über Blau- Weiß, Kassel, Gaumei st er von K u r h e s s e n und nimnrt als solcher an den in Kürze beginnenden Spie­len um die K r e i s m e i st e r s ch a s t von Hessen und Nassau teil. Dem Gaumeister unfern Glückwunsch.

Der Gauspielausschuß.

beit zu sprechen, feine Umwelt kennen zu lernen, die Tag für Xi ------ -........

Das Spiel Kirchhasel 2. Eiterfeld 2. vom

4. wird auf einem neutralen Platze, und zwar in Rasdorf, wiederholt. Der . Termin wird noch betanntae» geben.

Bezirk Vorder-Rhöu.

Arühjahrs-GelSndelauf.

Der Frühjahrsgeländelauf der Gruppe Thüringen muß wegen Terminnot am 10. Mai in Spahl statt- sinden.

Es wird in folgenden Klassen gelaufen:

1. Altersklasse: 3000 Meter-Laus, Mannschafts­und Einzellauf (für Läufer, die vor 1914 geboren sind).

2. Jugend 1. 2000 Meter-Lauf, nur Mannschafts- lauf (Jahrgang 1914 und 1915).

3. Jugend 2.: 1500 Meter-Lauf, nur Mannschafts­lauf (Jahrring 1916 und 1917).

4. Schüler: 1000 Meter-Lauf, nur Mannschafts­lauf.

Das Startgeld beträgt für 1. 1,50 Mark für die Mannschaft und 0,50 Mark für den Einzelläufer. Für 2. 1 Mark, für 3. 0,75 Mark, für 4. 0,50 Mark.

Jede Fußballmannschaft ist verpflichtet, eine Mannschaft von 4 Läufern in einer beliebigen Klasse außer Schülern zu stellen. Nichtantreten wird be­straft,

Meldungen gehen sofort an den Bezirksleicht- athletikwart, Lehrer Löw, Oberufhausen. Meldeschluß 5. Mai. Den Meldungen ist das Startgeld beizufügen.

Mannsähaftsläufer der Altersklasse können sich gleich­zeitig für Einz«lläuie melden. Ihr Laus gilt dann so­wohl als Mannschalts- wie als Einzellauf. Nur muß in diesem Falle auch das Startgeld für Einzel- und Mann­schaftslauf bezahlt werden. Die Wertung und Austra­gung der Läufe erfolgt nach den Wettkampfbestimmun- gen der DJK. Die Läufe beginnen nachmittags 3 Uhr.

Anschließend an den Laus findet ein Fußball- werbespiel zwischen der 1. Mannschaft der DJK. Barsch und einer Auswahlmannschaft statt, deren Auf­stellung im nächsten Sportblatt veröffentlicht wird.

Der Bezirksleiter: Dr. Gärtner.

Der Bezirksleichtachletikwart: Löw.

Mitteilungen des Spielausschusses:

zes Wort des Präses, em frisches Lied aus dem Schatze des Singeschiffes waren Einleitung. Erledigung der Ein­gänge, Spielansetzung und Mannschaftsaufstellung folgten.

Ich brauche nicht nach einer Gelegenheit zu suchen, meine Gedanken über die Hilfsarbeiter anzubringen, denn die Mannschaftsaufstellung öffnete mir die Tore. Zuerst das Bild von Franzens Arbeitsstelle. Wenn von dem Handlanger kein Speiß an die Verwendungsstelle geschafft wird, stockt der ganze Betrieb. Wie gut ist es doch oft daß wir auf dem grünen Rasen lernen, den Helfer zu schätzen. Mein Spiel soll keine Eigenaktion sein, ich bin nicht die Mannschaft, sondern meine Aus­gabe ist, die Gemeinschaft der 11 Spieler mitzutuen, daß alles Hand in Hand gehe wie an einer Baustelle. Es kommt nicht darauf an, wer Tore schießt, sondern daß Tore geschossen werden können Das Spiel soll Ausbau fein, drum achte jeden in der Mannschaft, auch wenn er nur ein Helfer ist, wenn er in der Arbeit der Mann­schaft nur Hilfsarbeiter ist.

Auch sonst im übrigen Vereinsleben, in der Arbeits­verteilung in der Unterstützung der Führer sind Hand­langerdienste unumgänglich notwendig. Es ist nicht jedem Jungmann gegeben, sein Führertum durch eine schmalzige Rede zu beweisen. Es kann auch nicht jeder Senior, Präfekt, Spielführer ober sonst eine wichtige Vorstands­person fein, nein eine rechte Gemeinschaft ist auf den Dienst der Helfer angeroiefen. Da heißt es den Sport­platz für die Spiele in Ordnung halten, auf dem Platz für den ruhigen Spielverlauf zu sorgen, die Arbeit der Schiedsrichter in ihrem Amt zu schützen und was sonst noch alles notwendig ist. Diese Hilfsdienste sind oft die Vorbedingung für das aktive, sportliche Leben und min­destens lo hoch einzuschätzen als die Leistung eines viel- umjubelten, hochgefeierten Torschützen. Cs ist wohl selbst­verständlich, daß alle, ob Spieler oder Nichtspieler, in diesen Helferdiensten eine wichtige Arbeit erblicken, wenn alles Hand in Hand gehen soll. Drum, Jungmann, fei du der erste und vorbildliche, der zuerst Hand anlegt, deinem Beispiel wird man folgen und dann wirst du auch einen Erfolg sehen.. Es wird dir gehen wie der Arbeitskolonne, in der Franz mittut, daß sie alle sich im Werden des Werkes wiederfehen. Nur so ist Gemein­schaftsarbeit zu verstehen, daß du an der Stelle, wo du stehst, nach deinen Kräften arbeitest für die Gemeinschaft, für deinen Verein, und dir nicht einbitbeft, nur die Füh­rer und die anderen wären der Verein, die für dich zu arbeiten haben.

Solche Helferdienste sind in Jeher Jugend gemein- I fchaft, die vorwärts schreiten will, unumgänglich notwen- big! Denkt nur einmal an die Vorbereitungen für die Heimabende, die Herrichtung des Heimes. Ist es nicht eine wichtige Aufgabe, als Bezirksobmann die Tuch- fühlung zwischen Mitgliedern, Führerschaft und Präses ausrecht zu erhalten? Kann es je zu einer Theaterauf­führung kommen, wenn sich nur Helden für die Haupt- rollen finden? Kramt nur einmal in eurem Laden aus, und ihr findet unzählige Gelegenheiten, Hand anzulegen, wenn ihr nur guten Willens seid. Denkt auch an das Schriftwort:Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan", das wird euch Zei­chen sein zu neuem Ausbruch zum Heile Deutscher Ju- I genbtraft. ®g.

Der Spieler Karl Sott, Kirchhasel, wird auf Antrag aus der DJK. ausgeschlossen.

Das am 29. März angesetzte Spiel Schleid 2. Buttlar 2. ist für Buttlar gewonnen.

Das Spiel Barsch 2. Bermbach 2. vom 18. Januar ist für Bermbach gewonnen.

Am nächsten Sonntag werden folgende Spiele ausge­tragen: Spahl 2. Bermbach 2. (Fischer, Geismar) Borsch 2. Schleid 2. (Ruhl. Buttlar) Oberufhausen 2. Kircbbaftl 2 , Leibolz Wölf, Rasdorf 1. Oberuf­hausen 1.

Der Spielausschuß: I. A.: Dr. Gärtner.

Beute der Verteidigung. Da fällt eine Minute vor zeit für Kirchhasel noch der dritte Treffer.

Auch in der zweiten Halbzeit will für die Ausm^,« nicht«' glücken. Kirchha'rl weiß alle Ang- ifte abamVw" gen und geht teilweise seinerseits zum Angriff In der Abwehr sowohl auch im Aufbau liegt Ihr Stellungsoermögen weist auf eine bessere Pni? erfaffung hin. Die Auswahl nimmt eine Umstelluna Sturm vor, ober auch jetzt wird ihr Spiel nicht be!,.? Es zeigt sich, daß sie sich in der ersten Hälfte zu ft0,i verausgabt hat und nun zu keiner großen Form mehr auflaufen kann. Wohl wird noch manche Ecke erxie» und einige Schüsse nehmen den Weg aufs Tor. was der Verteidigung entgeht, meistert der stets Torhüter.

Inzwischen ist überm Rückersberg ein Unwetter be» aufgezogen und als ein Platzregen mit Hagel einfeh« sucht alles Schutz im nahen Dickicht. Der nasse Boden' trägt nicht dazu bei, das Spiel zu heben. So war m für alle Spieler eine Erlösung als gegen halb fünf Uhr das Spiel vom sehr gut leitenden Schiedsrichter beendigt wurde. --------------- S.

Frühjahrswaldlauf in Leibolz.

Trotz zeitweise drohenden Regens hatte sich am Sonntag aus dem schön gelegenen Gelände an der Großentafter Straße eine große Zuschauermenge ver­sammelt. Die Abteilung Leibolz hatte in vorbildlicher Weise die Vorbereitungen getroffen, daß die Läuft rasch erledigt waren.

Im Laufe über 3000 Meter waren die Einzel- f i e g e r: 1. Jos. Vogt-Leibolz. 2. Albert Klee- Rasdorf. 3. Wilh. Weitzel- Rasdorf. Mann­schaftssieger im 3000 Meterlaus blieb Rasdorf mit 12 Punkten gegenüber Leibolz mit 17 Punkten.

Im Mannschaftslauf über 2000 Meter blieb die Ab­teilung Eiterfeld Sieger mit 7 Punkten gegen Ab­teilung Wölf mit 14 Punkten. Die übrigen Läufe konn­ten nicht ausgetragen werden, da kein« Meldungen Vor­lagen.

Außball-werbespiel.

Nach Beendigung der Waldläufe fand auf dem ei­gens zu diesem Zwecke hergerichteten Platze ein Fußball- »erb^ptet statt und zwar zwischen der 1. Mannschaft von Sr «*> 9« f el und einer Auswahlmannschaft des B-l'rks Gruppe Preußen.

Die Ausstellung der Auswahlelf kann als nicht glück- werden. Kirchhafel als Siegermann.

<h<Ut war bestimmt um eine Klasse besser. Dessenun- aeachtet war den zahlreichen Zufchauern Gelegenheit ge-

boten, Zeuge eines stets spannenden Propagandaspieles zu fein.

Vom Anstoß an spielt die Auswahl-Elf vorerst etwas überleget?. Der Ball komnl schön vor und ef bietet sich manche Torgelegenheit. Doch die linke Sturmseite ist zu unentschlossen: entweder sind ihre Flanken ungenau ober si« zögert zulange mit denselben. Don rechts wer­den einige Schüsse neben den Posten gejagt Zwei Ecken, eine von rechts und eine von links, werden hinter das Tor getreten. Eine dritte wird schlecht zur Mitte ge­geben. Inzwischen hat sich Kirchhasel gefunden und nun rollt Angriff auf Angriff gegen bas Auswahltor. Die Hintermannschaft wird vor eine schwere Ausgabe gestellt. Bei der Läuferreihe machen sich Ermüdungs­erscheinungen bemerkbar; lediglich der linke Läufer pflegt vorerst noch ein genaues Zuspiel. Doch find von dieser Seite keine Erfolge zu erwarten. In der 20. Minute kommt Kirchhasel zum 1. und kurze Zeit darauf zum 2. Treffer. Die Auswahlmannschaft kämpft unverdros­sen weiter und auch jetzt noch hätte sie Gelegenheit, we- nigftens ein Tor aufzuholen. Doch alle ihre Angriffe enden im Au« ober werden im letzten Moment eine

Futzball.

Spielergebnisse vom Sonntag.

Ergebnisse aus dem Bezirk Fulda-Hünfeld.

Kleinlüder 1. Margretenhaun 1. 4:1.

Neuenberg Dirlos 1. 7:4.

Dom Kerzell 1. (für Dom gern.)

Kohlhaus 1. Neuhof 3:1.

Döngesmühle 1. Deitstembach 3:3.

Rückers 1. Bimbach 2. 1:2.

Herbstein 1. Steinau 2. 15:0.

Marbach 2. Mittelrode 2. 2:0.

Hünfeld 2. Kleinlüder 2. (f. Kl. gern.).

Pilgerzell 2. Rothemann 1. 0:4.

Dalberg Almendorf 5:0.

Büchenberg Dietershausen 5:1.

Ergebnisse aus Geisa-Land.

Bermbach 1. Schleid 1. 3:0.

Spahl 2. Borsch 2. 0:0.

Geismar 1. Lahrbach 1. 0:1.

Schleid 2. Kranlucken 1. 3:1.

Ergebnisse aus dem Bezirkhohe Rhön".

Wüstensachsen 1. Hilders 2. 4:0.

BezirkHohe Rhön".

Mitteilungen der Bezirksleitung.

Am kommenden Sonntag finden folgende Spiele statt: Wickers Eckweisbach 1. M.: Schiedsrichter: Breitung: Seiferts Lahrbach. Schiedsrichter: Wagner; Hilders 2 Mannschaft. Wiistensachftn 1. Mannschaft. (Beginn 17% Uhr. nach Eintreffen des Zuges von Wii» stensachfen). Schiedsrichter: Gutgeftll: ferner um 3 Uhr: FreuiGschaftsspiel: Hilders 1. M. Gersfeld 1. M. schiedsrichter: Gutgeftll.

Die Bezirkleitung.

Bezirk Fulda-Hünfeld.

Amtliche Mitteilungen bes Spielausschuffts.

Die Sperre der Kolpingsrnannschaft (Fulda) bleibt nach wie vor bestehen. Spiele gegen diese Mannschaft find unter strenger Strafe oer- b o t e n. Wegen entgegenlaufender Gerüchte machen wir die Vereine nochmals darauf aufmerksam. Für das am Samstag ,ben 25. d. Mts. in der Sperrzeit ausgetragene Spiel KolpingGermania 2, tritt satzungsgemäße Strafe ein (S 25b der Kr. R. Sp.)

Die Jugendmannschaften spielen nach der veröffentlich, ten Tabelle. Das Spiel Marbach 2. Rückers 1. (um %1 Uhr) Kirchhafel 1. Wiesen um 3 Uhr in Rückers. Die übrigen Verbandsspiele finden tabellenmäßig statt.

Der Spielausschuß: W a i d e r.

Schiedsrichtervereinigung Aulda.

Am Sonntag, den 3. Mai, 11 Uhr findet hn Gast­haus juim Goldenen Anker-Fulda, Horaserweg 11, der Schiedsrichteranfänger - Kursus statt. Zu demselben sind auch alle Schiedsrichter eingeladen.

Schäfer, Schiedsrichtervbmann.

Rachserie der Jugendklasse.

3. M a i. Kerzell Neuhof, Rothemann Dieters­hausen.

Endspurt an. Kassel scheint das Spiel verloren zu geben. P- erzielt zwei Ecken, K. deren noch eine, so daß das Eckenverhältnis 4:4 steht. Alle Ecken werden abge. wehrt. Bei einem Angriff von Petersberg geht ein Kasseler Verteidiger den anlaufenden Stürmer im Straf­raum zu hart an und der Schiedsrichter entscheidet Elf­meter. Kassel wechselt den Tormann. Der Ball wird schlecht plaziert, springt vom Tormann ab und auch der Nachschuß geht vorbei. P. bleibt weiter überlegen und nach einem schönen Angriff von rechts, den Kassels Tor- mann abstoppt, pfeift der Schiedsrichter das Spiel ab. Die zahlreichen Petersberger Anhänger eilen freudestrah­lend auf den Platz und feiern ihre Mannschaft, die hier­mit den Gaumeistertitel errungen hat.

Die Petersberger lieferten ein eifriges und gu­tes Spiel. Jeder Mann gab fein Bestes. Tormann und Verteidigung gaben der Mannschaft den nötigen Rück­halt und haben ein gutes Teil Verdienst am Siege. Die Läuferreihe war in der Verteidigung besser als im An- griff. Zuweilen klaffte zwischen Läuferreihe und Sturm das berühmteLoch". Der Sturm hatte einige gute Ein­zelkönner: das Zusammenspiel dürfte doch verbessert wer­den. Ein Versuch mit derW Formation" wird helfen, den Zusammenhang mit der Läuferreihe zu verbessern. Die Mannschaft geht bestimmt nicht aussichtslos in die kommenden schweren Kreisspiele, wenn sie von maß­vollem Selbstvertrauen durchdrungen ist und ihr Bestes gibt, um Gau und Bezirk würdig zu vertreten.

Die Kasseler Mannschaft war insofern benach­teiligt, als sie schon seit Wochen ihre Spiele beendet hat und nicht mehr gut im Training ist. Man merkte es der Mannschaft an, daß sie mehr kann, als sie hier zeigte. Der Tormann war besonders schwach, sonst waren alle Posten gleichmäßig besetzt. Anzuerkennen ist, daß Kassel trotz des Spielverlustes ruhig und fair roeiterfpiette und dem Gegner den Sieg gönnte.

Der Schiedsrichter, ein Mitglied der DJK. So­den-Salmünster, bot eine sehr gute Leistung. Er sah alles und ließ die Spieler gleich von Anfang an merken, daß er energisch durchgreifen werde. So hatte er später leichtes Spiel, denn alle 22 befleißigten sich, ein rechtes Propagandaspiel im Sinne der Deutschen Jugendkraft vorzuführen. Möge der schöne Verlauf der Veranstal­tung der DJK. neue Freunde zusühren. Dem neuen Gaumeister ein dreifach kräftiges DIK.-Heil! F.

M Petersberg Gaumelster von üurhessen

pekersberg schlägt Blau-Weitz-Kassel im Gau-Endspiel 3:1 (2:1).

Oft wird so manches bisher unverständliche Problem klar. Es kommt auch eine ganz andere Lebendigkeit in das Leben meines Vereins, seitdem ich den Berufsmen­schen in den Mittelpunkt meiner Vereinsabenbe stelle Diese Ausspracheabende bieten eine Handhabe, Ziel und Wollen unserer katholischen Iugendverbände, auch un­serer Deutschen Jugenkrast, klar herauszustellen.

Kürzlich besichtigte ich unseren Sportplatz, der einer dringenden Ausbesserung bedarf, da er außer unserer Sportgruppe täglich als Tummelplatz für die zahlreichen Erwerbslosen unseres Ortes dient. Auf dem Heimwege traf ich Franz, einen treuen Jungmann bei feiner Arbeit an. Er ist Handlanger, Bauhilfsarbeiter in einem Stukkateurgefchäft. Nach kurzem Gruße machte er die Bemerkung:Es ist bald Schicht". Nun ich wußte, was das für mich heißen sollte:Warte,ich geh mit, habe vieles auf dem Herzen." Bald ries der PolierFünf- zehn", es war Feierabend. Franz hatte seinen Ar­beitsplatz geordnet und die Geräte in die Bude gebracht. Komme gleich", rief er,ziehe nur die Brocken aus!" Franz war Handlanger, Hilfsarbeiter. In feinem Beruf «in Glied der Arbeitsgemeinschaft. Kam in der Mittags­pause der Meister in die Bude, bann waren sie alle ver­sammelt, der Meister, am Brettertisch bei der Mahlzeit Polier, Gesellen, Handlanger und Lehrlinge. Damit bas Ziel,, die Vollendung ber Arbeit, der Arbeitsprozeß sich in rechten Bahnen vollziehe, ist das Vertrauen, bie Zusam- menarbeit u. das Verstehen aller, die da in der Frühstücks­bude" waren, notwendig. Hat es so recht Hand in Hand gegangen, bann hatten sie alle Freude am Werk, jeder sah im Arbeitsstück, im Werden des Vorhabens seine Gestaltung. 1

So und ähnlich waren meine Gebankenspaziergänge als Franz mit mir den Heimweg antrat. Im Wechsel­gespräch brachte ich immer wieder diese Harmonie, diese notwendige Abstimmung in den Mittelpunkt unserer Unterhaltung und ich mürbe mit Franz einig, noch heute Abend in unserer DJK.-Versammlung im Heim bas Ge­spräch fortzusetzen. Wir waren uns schon lange klar, daß unser DJK.-Spielbetrieb nicht mit einer Spieler- ftgurtg abgetan ist. Wir wollen daher versuchen, diese alten Begrifft in unserem Sprachschatz weniger anzu­wenden. Es war also DJK.-Heimabend, dazu kamen mcht nur dieAkteure", die Lederballkünstler, auch die anderen Jungmänner mußten mittuen, denn Sport ist keine reine Abteilungssache, sondern Stück des Vereins- lebens. So wie wir die Sportler in unfern Gruppen­abenden zwischen uns haben wollen, teilen wir die Sorgen unserer DIKler, damit so ein gemeinschaft- Utys Band werde, daß wir in echtem Sinne des Wortes einenVerein' darstellen. Da saßen sie nun, Präses, Landwirte, Handwerker, Arbeiter und Schüler. Ein Teil findet seine Beschäftigung im Dorfe oder seiner Umge- bung, etn Großteil fährt zur Arbeitsstelle ober Schule in bte Nähe.ber Stabt. Auch Franz, ber Handlanger saß mitten unter ber jungen Dorkaemeinschaft. Ein kur-

Spielberichte.

Dalberg 1. Almendarf 1. 5:0.

Dieses Spiel trug als Entscheidungsspiel i» der E - Klasse besondere Bedeutung. DJK. Dalberg, Neuling der E-Klasse, übernahm vom Anfang der I Serie an die Tabellenführung und erreichte mit obigem Spiel den Meistertitel der E-Klasse, ernstlich nur von I DJK.-Hattenhof gefährdet.

Unter Leitung eines sehr guten Schiedsrichters, Herrn Wagner, Kleinlüder, wurde dieses Treffen durchgeführt, I Beide Mannschaften waren zeitweise recht hart.

Der Spielverlauf war in seinen Aktionen sehr schnell wechselnd. Erst nach 25 Minuten gelang Dalberg der erste Treffer. Sofort nach Anpfiff liegt Almendorf im Angriff und zweimal wird einige Schritte am Tor der Ausgleich vergeben. Mehr als das Ehrentor hatte Alrnen- dorf verdient. Mit 2:0 für Dalberg gings zur Paule. Man glaubte an eine höhere Niederlage, denn Wind und I Sonne gefeilten sich Fulda zu Bundesgenossen. Aber die eiferne Verteidigung Almendorfs vereitelte zunächst I weitere Erfolge. 2 Strafstöße vergibt Dalberg und erst gegen Ende werden noch 3 Tore erzielt. Ein weiteres I Tor gibt der Unparteiische nicht, weil nach seiner An­sicht ber Ball die Linie noch nicht Überschritten hatte.

Almendorf dürfte heute neben Hattenhof und Dal» I berg die beste E-Klasse Mannschaft sein. Ein Gesamt­lob beider Mannschaften ist, abgesehen von unbedeuten­den Entgleisungen, durchaus am Platze. K.

Döngesmühle 1. Sshlhau» 1. 2:0.

Bei herrlichem Wetter trafen sich am 19. April obige Mannschaften zum fälligen Verbandsspiel. Sofort nach I Antritt entwickelte sich ein flottes Spiel. Trotz aller Anstrengungen konnte es keine Mannschaft bis zur Halb­zeit zu einem Erfolg bringen. In ber zweiten Halb­zeit spielte Döngesmühle etwas überlegen. Durch einen prächtig geschossenen Elfmeter konnte Döngesmühle die Führung an sich bringen. Kohlhaus drängte nun mäch» tig zum Ausgleich. Aber alle Angriffe scheiterten an der guten Hintermannschaft von Döngesmühle. Durch schönes Zusammenspiel ber Döngesmiihler Stürmer konnte der Halbrechte Metz das Resultat auf 2:0 ver­bessern. Bei diesem Stande blieb es bis zum Schlüsse. Das Spiel wurde von Anfang bis Ende fair durchge­führt und stand unter der guten Leitung von Schiede- richtung Krönung-Kerzell.

Döngesmühle 1. Beitsteinbach 1. 3:3.

Am vergangenen Sonntag trafen sich beide Mann­schaften auf dem Sportplatz Magdlos zum letzten Der- bandsspiel. Döngesmühle hatte Antritt. Der Mittel­stürmer gibt den Ball durch eine Stelivorlage zum lin­ken Flügel der durch schönes Zusammenspiel sogl«>ch bas gegnerische Tor bedrängt. Aber bie gegnerische Hintermannschaft war vorerst nicht zu schlagen. Der Pall ging auf unb ab bis aus einem Gedränge heraus ber Linksaußen W. ben Führungstreffer erzielte. Die Gäste kamen aber' in der nächsten Minute schon zum Ausgleich. Bis zur Halbzeit stellten sie bas Resultat auf 3:1.

Nach der Halbzeit brachte ein non Schönherr unhalt­bar eingeschossener Strafftoß für Döngesmühle ben Zei­ten Erfolg. Kurz daraus konnte derselbe Spieler biird) einen Foiilelsmeter den Ausgleich Herstellen. So b.ie es bis zum Schluß.

Das Spiel stand unter ber guten Leitung eines Herr» von Neuenberg.

Rückers 1. Oberbimbach 2. 1:2.

Rückers hatte am Sonntag Oberbimbach zum sälligen Verbandsspiel zu Gast. In der 50. Minute geht «im- bad) durch einen schonen Weitschuß in Führung.

zeit 0:1. Nach Halbzeit setzt gleich ein forsches Tenm ein. Rückers kann infolge Handelfmeter ausgletd) Eine Blöße der Verteidigung ber Platzmannschaft au nutzend kann Bimbach durch einen Durchbruch bo* Tor erzielen. Das Spiel endete 1:2 für Dberbtmbam- Die Platzmannschaft m..ßie dem Spielverlauf naqi # «innen. Dem Sturm fehlte es aber an DurchM 9, kraft unb Zusammenarbeit. Die Gästemannschaft auf fremdem Platze ein faires Spiel. Der 6d)t®. ter leitete gut. ®

Hilders 1. Hofbieber 1. 2:2. (1:1) j

Obige Mannschaften trafen sich zu einem Fre schaftsspiel in Hilders. Von Anfang entwickelte sich flottes Spiel und beider Sturm fchuf recht hetfte tionen vor bes Gegners Tor. So mußt« befonöers _> Torhüter der Einheimischen recht oft rettend emgrem j Nach und nach fand sich die neu auf gestellte Mann! . von Hilders besser. Pei etwas mehr Glück märe t9 Sieg beschieden gewesen. Hofbieber gefiel durch .. schone faire Spiel.

Am vergangenen Sonntag standen sich die beiden Meistermannschaften DJK. Petersberg und DJK. Blau -Wei ß Kassel in Bachrain gegenüber, um die Gaumeisterschaft endgültig zu entscheiden. Der Kreis» Turn. und Sportplatz war in guter Verfassung, das Wet- Messer, als man zu hoffen gewagt hatte und über 300 Zuschauer umsäumten bas Spielfeld, um Zeuge etnes fairen, von einem guten Schiedsrichter geleiteten Kampfes zu fein. *

Nach einigen Begrüßungsworten bes Gauspielwarts begann das Treffen. Anfangs ging bas Spiel auf und °b/ doch hatte man bas Gefühl, baß Kassel vielleicht die stärkere Mannschaft sei. In ber 7. Minute gab es an ber Kasseler Strafraumecke einen Strafstoß für Peters- Tr,Uf"b diesem sieh unhaltbar geschossen, bas erste ?°r f,F, Petersberg. Man war überrascht. Kassel ließ sich nicht verblüffen und kam nun gut in Fahrt. Be- fonbers die Außenstürmer zeigten gute Läuse und ver­standen es vor allem, sich frei zu stellen. Petersberg er- zielte eine Ecke die nichts einbrachte, doch auch Kastel erzwang kurz hintereinander 2 Ecken. Diese verursach- bedränge vor dem Petersberger Tor, doch Kassel schießt nicht genug unb Petersberg schafft sich frei. Kassel schießt bann einen Strafstoß aus 18 Meter auf ben Mann unb ist minutenlang vor Petersbergs lor, aber hier ist bie 23erteibigung einschließlich Tor- mann glanze^» auf dem Posten unb bannt jede Gefahr 2» der 20. Minute gibt es Elfmeter für Kassel wegen einer Harte in der Abwehr. Den gut in bie rechte Tor- mertenPn3Lertkn B°ll holt Petersbergs Tormann im Werfen ganz hervorragend und erntet reichen Beifall.

unternimmt nun einen Vorstoß unb Ka sels Tormann ber sehr unsicher ist, eilt bem Ball entgegen teidtt »in Pl9 n *f"b ^'"lsaußen von Petersberg g lenkt leicht ein. 2:0 für Petersberg. Das Spiel ist weiten feinenbas Eckenverhältnis auf 3:1 ^Uh^ ne-rL1®1i.n^ e,n' d>e Hintermannschaft von P. läßt bem^nnnfFfSrrbhUrd,in o'"» 0Ule $lanfe mit «"schließen- Ein, iRnmk 6 Linksaußen hält Kassels Tormann. nörh»iS Z" Halbrechten geht am Kasseler Tor Ä ,ft ca 10 Minuten überlegen. Auf

2" 0uter Flachkombination vor, Kas- 8nfaY ^ÄQbe? Der Vorstoß dauert an. eine fe^ne^ nn? Eersbergs Tormann alles. Da kommt sie aus d» Sn k °°> Ä H°lblinks von Kassel nimmt 2uft n b lnaat das Leder unhaltbar in die

dieser Vorteile und 3tehroar 'm Genuß bleibt aber stets an ÄS °°' Gegners Tor, 15 Minuten au«aeali^°n7l. d'M"9 hangen. Nach ca. ber °or7HaMink? L ^n^'a Petersberg wie- stellung. Trotz schwer« ,äuft in Schuß-

teibiger schießt der Spieler jiJ S9 durch den K. Ver- roomit der Stand don 3-1 fr,, unhaltbares Tor, sollte dies die Entscheidung setti"^ber? erreicht mar. Meinung und drückt $etersbern 'J* anderer

sind im Feldspiel unbedingt Hesse/ vordem"«rÄaffe?r ungenau und unentschlossen Die wenchen S»rrn gut aufs Tor kommen, wehrt P ab Das bt!

beV° n?'nfUfen 3miL^n der Mitte Ah dem Peters Ä etJalrTL Achsel hat Pech. Es erzielt wob' em Tor, doch dies wird wegen klaren Abseits nicht ge­geben. P. macht bange Minuten durch, man vermißt bei seiner Hintermannschaft die befreienden Schlage. Scheinbar hat sich die Mannschaft in der ersten Hälfte zu sehr verausgabt. Tore fallen nicht. Petersberg macht kich allmählich wieder frei unb setzt zu einem schönen