Einzelbild herunterladen
 

Beilage zur Fuldaer Zeitung

Ar. 94

24 April

Was verlangt der Schiedsrichter von uns?

Die Bezirksleitung.

scher, Geismar).

1.

GruppeHünfeld:

C-Klasfe:

TabeNenskand im Bezirk Sinzig-Ioffo.

G

G

3

3

2

3

verlor.

1

3

Margretenhaun Kleinlüder 1. Neuenber« 1. Dirlos 1. Wissels 1.

Pilgerzell 1.

Mittelrode 1.

Punkte 11

9 7

S 5 S

2

Tor« 41:12 38:22 23:9 14:29 13:20 16:25 9:23 6:20

Spiele 8 8 4 7 6 6 5

unentich.

3

1

1

2

1

3

2

gewann.

4

4

3

2

2

B-Klasse: Gruppe Fulda:

Die Spiele am kommenden Sonntag finden tabel- lemnätzig statt. DalbergAlmendorf spielt 1.30 Uhr.

Kath. Wilkenroth Eckardroth Ahl

Sarrod Marborn Ulmbach Aufenau

Bezirk Kinzig-Jossa

Spiele am kommenden Sonntag.

UlmbachSarrod.

Kath. WillenrothMarborn.

AufenauAhl.

8 Uhr bei der Pressesammelstelle, Kaplan B i l z, Fulda, Domplatz 3, eingeliefert sein. Berichte, die später eintreffen, oder an eine andere Stelle gesandt wer­den, werden nicht ausgenommen.

Die Bezirksleitung.

BezirkHohe Rhön".

Amtliche Mitteilung der Bezirksleitung.

Am 26. April nachmittags 3 Uhr spielen: Wüsten­sachsen 1. Hilders 2., Seiferts Lahrbach, Wik- kers Wüstensachsen 2.

*

Spielergebnisse aus dem Vez. Sinzig-Iossa.

6. 4. 31. AhlAusenau 7:1.

19. 4. 31. AhlMarborn 4:3.

gute Chancen versiebt. Die Einheimischen konnten durch unsicheren Schuß aus den besten Ecken nichts heraus­holen. 0:0 ging man zur Halbzeit. In der zweiten Hälfte nahm das Spiel wohl ein flotteres Tempo an, brachte aber auch da den Einheimischen nichts ein, da keine Ecke verwandelt werden konnte. Beide Mann­schaften waren von gutem Geist getragen. Der Schieds­richter hatte deshalb einen leichten Stand. Das Spiel reihte sich als Werbeveranstaltung für den Iugendkrait- gedanken den anderen Veranstaltungen des Tages wür­dig an die Seite. Möge die Iugendkraft der hohen Rhön immer mehr wachsen in die Breite durch Verständnis für alle Sportarten und in die Tiefe durch völliges Verwach­sen mit den geistigen Stammvereinen.

Aus dem Bezirk Hessen-Rassel.

Blau-weiß-kassel, Bezirksmeister.

Da die Abteilung Momberg zu dem Entschei­dungsspiel am letzten Sonntag in Neustadt nicht an­trat, siel der Bezirksmeistertitel anBlau- Weiß" Kassel.

Die Bezirksleitung.

Kirchhasel L Wiesen 1.

Marbach 1.

Dietershan 1.

Petersberg 2.

Jenseits der Wasserkuppe.

Der Frühsahrsgeländelauf des Bezirkes Hohe Rhön in Wüstensachsen

ihrer Aufgabe und Verantwortung im Spiele bewußt sein. Weshalb werden sie aufgestellt? Sie sollen dem Schiedsrichter sein schweres Amt erleichtern. Der Schieds­richter kann nicht alles sehen, er kann nicht überall sein. Dafür ist das Spielfeld zu groß, das Tempo des Spieles oft zu schnell, die Komplikationen zu mannigfaltig. Des­halb sind die Linienrichter zugezogen. Sie haben nur eine bestimmte, abgegrenzte Linie zu überwachen, was keine Schwierigkeiten bereitet. Sie sollen durch genaue Beobachtung der Grenzlinie und der Spieler dazu bei­tragen, daß in allen Fällen, besonders in Zweifelsfällen, ein gerechtes Urteil zustande kommt. Bestimmt eine wich­tige und verantwortungsvolle Aufgabe! Müßte man des­halb nicht vor allem von dtzn Linienrichtern strenge Un­parteilichkeit verlangen? Wäre das immer der Fall, wür­den dem Schiedsrichter viele Unannehmlichkeiten und viel Aerger erspart. Ist doch der Schiedsrichter derjenige, der auf die Auskunft der Linienrichter hin den Entscheid ge­ben muß und nicht der Linienrichter. Dieser ist also im­mer gedeckt, mag er auch wissentlich eine falsche Aussage gemacht haben. Sehr oft erlebt man aber das Gegenteil, daß die Linienrichter parteiisch sind, d. h. zu gunsten ihrer Mannschaft entscheiden. So kommen dann die Unannehm­lichkeiten für den Schiedsrichter, der von Spielern und Zuschauern dafür angepöbelt wird. Es wäre das rechte, wenn auch die Linienrichter, wie der Schiedsrichter, neu­trale Personen wären. Da dies oft nicht möglich ist, müs­sen die Vereine unbedingt dahin arbeiten, ihre Linien­richter zu gerechten und unparteiischen Richtern zu er­ziehen. Man sollte zu diesen Posten nur die Besten neh­men.

Zum Schutz und zur Unterstützung des Schiedsrich­ters ist schließlich noch die Platzordnung da. Vor lieber* griffen der Spieler kann sich der Schiedsrichter selber schüt­zen durch Anwendung der Spielregeln und der Straford­nung, vor dem Publikum muß die Platzordnung den Schiedsrichter schützen. Noch ein Wort an den Spiel­führer und die gesamte Mannschaft. Al? Spielführer mußt du auch deiner Mannschaft ein Vorbild im sport­lichen Benehmen fein. Du sollst in sachlicher Weise der Vertreter der Mannschaftsinteressen fein, aber auch den Führermut besitzen, deine Mannschaft, deine Freunde im rechten Sinne zu führen, du bist dem Schiedsrichter der verantwortliche Mannschaftsvertreter. Du und deine Mannschaft haben die hohe sportliche Aufgabe, den Schiedsrichter vor den mannigfachen Eingriffen der Passiven" zu schützen. Somit kommen wir zu dem Ka­pitel dersportlich interessierten Passiven".

Wie oft sind gerade diesePassiven" die Sündenböcke für manch unschönen Spielverlauf. Der größte Teil die­ser Sportbegeisterten haben nie auf dem grünen Rasen gekämpft, und führen doch so ost einen unverständlichen Kampf" um den grünen Rasen. Alle Sportbegeisterung durch einwindiges" Spiel ist zu verstehen, doch darf diese nicht ausarten in der Meinung, selbstbestimmend als Zuschauer den Lauf des Spieles zu beeinflussen oder zu stören. Herab mit der Brille des Fanatismus. Wie oft mußten die Sportler das Tun und Treiben ihrerAn­hänger" büßen! Solche Anhängsel bezwecken oft das Ge­genteil ihres Wollens, drum gibt es nur eine Losung: jeder Verein möge sich von diesen unsportlichen Leuten befreien, ihnen den Zutritt zum Platze verbieten. Jeder Verein hat die Pflicht, jede Vorsichtsmaßregel zu ergrei­fen, weil er verantwortlich ist, wenn von den Zuschauern der Schiedsrichter belästigt wird. Diese selbstverständ­liche Anstandspslicht besteht nicht nur während des Spie­les, sondern auch ganz besonders nach dem Spiele. Wie ost werden die Klagen des Schiedsrichters über das Ver­halten von Spielern, Funktionären und Zuschauern nach dem Spiele laut. Macht dem Schiedsrichter nicht , nur dann immer Vorwürfe, wenn das Spiel verloren ist, son­dern beweist auch in diesen Fällen, daß ihr Sportler feit, der Schiedsrichter muß euch Freund sein, das schließt ge­rechte Entscheidungen nicht aus.

Wenn so die Ausbildung verantwortlicher Schiedsrich­ter Hand in Hand geht mit bewußter Vereinsarbeit, dann wird beiden Teilen am besten gedient fein. Oberster Grundsatz muß jedem Beteiligten sein, Fehler des andern zu verstehen und bei sich selbst mit der Beseitigung die­ser Mängel anzufangen. B.

litt 46:10 25:20 36:20 15:28 22:33 31:38

9:35

Gin Rat den Rasenspielern!

Fairneß" das heißt, in Zweifelsfällen dem ®CS* ner Recht geben.

Unser« Spieler müssen wieder davon überzeugtwer­den, daß in allen Fällen erst der Ball und nicht erst oer- Mann getroffen werden muß. ..

Durch Nörgelei und Besserwissenwollen sind sch"" mehr Taten unterblieben als durch Unfähigkeit.

Weichheft ist gut an ihrem Ort, aber sie ist kein Losungswort, kein Schild, feine Klinge und fein Griff, kein Panzer, kein Steuer für dein Schiff, du ruderst mit ihr vergebens.

Kraft ist die Parole des Lebens!

Kraft im Zuge des Strebens.

Kraft im Wagen,

Kraft im Schlagen, Kraft im Behagen, Kraft im Entsagen, Kraft im Ertragen, Kraft bei des Bruders Not und Leid, rm stillen Werke der Menschlichkeit.

Fr. Th. Visch-r- 1

Bezirk Border-Rhön.

Mitteilungen der Bezirksleitung.

Am nächsten Sonntag ist für die Gruppe Preu­ßen Spieloer bot wegen des Frühjcchrswaldlaufs in L e i b o l z. Nach dem Fußballwerbefpiel findet tm Vereinslokal der DIK. Leibolz eine Zusammenkunft aller Abteilungen der Gruppe Preußen statt. Darauf Spielausschußsitzung der Gruppe Preußen, zu der alle Mitglieder eingeladen werden.

Der Frühjahrswaldlauf der Gruppe Thüringen kann nicht am 3. Mai stattfinden. Wahrscheinlich wird er am darauffolgenden Sonntag, 10. Mai ausgetragen. Der Termin wird in der nächsten Sportnummer bekanntgegeben. Die Abteilungen wer­den aufgefordert, die Meldungen für den Waldlauf fo- fort an den Bezirks-Leichtathletikwart, Herrn Lehrer Löw, Oberufhausen zu geben. (Bedingungen siehe Sportblatt vom 2. April.)

Alle Abteilungen des Bezirkes werden aufgefordert, die Beträge für die Zufatzoerstcherung sofort nach Düsseldorf einzusenden und auch die Meldeliste, welche in den nächsten Tagen den Abteilungen zugeht, in doppelter Ausfertigung nach Düsseldorf zu schicken

Am nächsten Sonntag finden in der Gruppe Thü­ringen folgende Spiele statt: Bermbach 1.Schleid 1. (Ed. Gimpel, Barsch), Spahl 2. Barsch 2. (Fi-

Autzball.

Spielergebnisse vom Sonntag.

Ergebnisse au« dem Bezirk FuldaHünfeld.

Margretenhaun Dirlos 1. 5:0.

Mittelrode 1. Wissels 4:0.

Neuhof 1. Dom 1:3.

Döngesmühle 1. Kohlhaus 1. 2:0.

Veitsteinbach Kerzell 1. (Für Veitsteinbach gern.).

Kirchhasel 1. Dietershan 7:0.

Petersberg 2. Marbach 1 1:3.

Rückers 1. Herbstein 1 2:4.

Steinau 2. Hünfeld 2. 2:2, (für Steinau gern.).

Kleinlüder 2. Bimbach 2. 0:3.

Mittelrode 2. Marbach 2. 1:0.

Rothemann 1. Dirlos 2., (für Rothemann gern.).

Kerzell 2. Döngesmühle 2., (für Kerzell gern.).

Büchenberg Almendarf 5:4.

Hattenhof Dietershausen, (für Hattenhof gern).

Dalberg Kohlhaus 2., (für Dalberg gern.).

Rothemann Dom (Jugend) 3:1.

Eiterfeld 1. Wehrda 2:1.

Ergebnisse au« dem Bez. Vorderrhön.

Buttlar 2. Bermbach 2. 0:0.

Schleid 2. Spahl 2. 0:0.

Kirchhasel 2. Großentaft 1:4.

Buttlar 1. Barsch 1. 2:2 (Freundschaftsspiel).

Geismar 1." Batten 1. 0:2. (Freundschaftsspiel)

Dr. Gärtner.

Bezirk Fulda-Hünfeld.

Die Ermittelung der Meister im Bezirk.

In der A.-K l. (Gruppe Hünfeld) sind die Ver­bandsspiele bereits beendet. Kirchhasel 1 Marbach und Wiesen sind punktgleich geworden und Entscheidungsspiele können nur hen Gruppenmeister ermitteln. In der Spiel­ausschußsitzung am 21. d. Mts. entschied das Los, in wel­cher Reihenfolge und zwar nach dem Pokalsystem, zwi­schen diesen drei Abteilungen um die Entscheidung ge­kämpft wird. Es spielen zuerst K i r ch h a s e l 1.W i e- s e n. Der Sieger spielt dann gegen Marbach 1. Die Spiele finden auf neutralem Platze statt, der vom Spiel­ausschuß bestimmt wird.

In der Gruppe Neuhof ist D. I. K. Dom Mei­st e r.

In der Gruppe Fulda ist die Lage noch nicht ge­klärt. Margretenhaun oder Kleinlüder wird der Meister heißen. Schon am kommenden Sonntag wird voraus­sichtlich die Entscheidung fallen, da Margretenhaun den schweren Gang nach Kleinlüder antreten muß.

Die Entscheidungsspiele um den Titel Mei­ster der A-Klasse können dann am 25. und 31. Mai zum Austrag kommen.

Auch die ©ruppenmeifter in der B-Klasse stehen noch nicht fest. Aller Wahrscheinlichkeit nach wer­den die z. Zt. führenden Tabellenersten ihre Stellung be­haupten und zum Gruppenmeister werden.

In der E-Klasse wird es sich am kommenden Sonntag entscheiden, ob Dalberg Meister wird. Gewinnt Dalberg das letzte Spiel gegen Almendorf, so ist der Meistertitel sicher. Ein unentschiedener Ausgang oder Verlust des Spieles würden Hattenhof berechtigen, mit in die Ent­scheidung einzugreisen. L.

Amtliche Bekanntmachungen der Leitung.

Um ein.e sachliche und allen Parteien gerecht werdende Berichterstattung über den Verlauf von Spielen zu er­möglichen, geben wir folgendes bekannt: Private Spiel­berichte müssen in Zukunft bis Dienstag abend

Spielberichte.

Mittelrode 1. wisset, 1. 4:0 (1:0).

Am Sonntag trafen sich obige Mannschaften zum fälligen Verbandsspiel auf dem Sportplatz in Mittel­rode. Sofort nach Anstoß der Gäste entwickelt sich ein flottes Spiel auf beiden Seiten. Endlich aber gestalten die Platzelf das Spiel überlegen, und belagern vollkom­men die Spielhälfte des Gegners. Dor der Paiste kann Mittelrode einmal erfolgreich sein. 1:0 für Mittelrode werden die Seiten gewechselt. Nach Wiederantritt kön­nen vorerst kein« Erfolge erzielt werden. Angriff auf Angriff rollt auf des Gegners Tor, bis endlich in der 70. Minute Mittelrode das fieber anschließend 3 mal der Gäste Torlinie überschreiten läßt. Das Spiel wird immer spannender Mit Aufbietung aller Mittel sucht Wissels den Ehrentreffer zu erzielen, was allerdings die sicheren Platzelf verhindern. Mit dem Schlußpfiff des Schiedsrichters mutzte sich die siegesbewußte Mann­schaft Wissels von der körperlich schwächeren Mannschaft

In der letzten Nummer der Sportecke erschien ein ArtikelWas verlangen wir vom Schiedsrichter!" Die­ser Artikel fand ein zahlreiches Echo in unferm Sport­lager, ganz besonders aber bei unseren Schiedsrichtern. Es war eine Frage angeschnitten worden, die schon oft zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Schieds­richtern und den betreuten Parteien Anlaß gab. Kein Wunder, daß von beiden Parteien aus die Ausführun­gen mit Interesse verfolgt wurden. Wenn wir in der vorhergehenden Sportecke den Wünschen der Abteilun­gen nach guten Qualitäten des Schiedsrichters entspra­chen, geben wir hier den Gedanken Raum, die Schieds­richter bewegen, bezw. welche Voraussetzungen sie erfüöt sehen möchten, wenn sie als Unparteiischer ein Spiel mustergültig durchführen wollen. Zur glatten Abwick­lung der Spiele ist es nicht nur genug, daß wir über gute Schiedsrichter verfügen, sondern es muß dem Schiedsrichter keine Beengung seines Wirkens aufge­zwungen werden. Wenn ihm das zuständige Wirkungs­feld nicht beeinträchtigt wird, haben wir die beste Ge­währ, daß der Schiedsrichter seine schwere Aufgabe lö­sen kann. Gerade das Fußball- und Handballspiel als Bewegungssport, als Kampfsport fesselt durch seine Eigenart die Massen. Er löst die Anteilnahme, die Be­geisterung der Zuschauer, er hat es int (Befolge, daß die Zuschauer durch den Spielverlauf oft zur Stellung ge­zwungen werden. Doch sollt« jedem Sportplatzbesucher die Grenze klar fein, selbst bei größter Erregung der Gemüter, beim Aufflammen der Begeisterung, wo das Verhalten des Zuschauers den Begriff der Sportlichkeit zu überschreiten droht. Die sportliche Auffassung eines Mannschaststressens soll uns die Grundlage unserer Stel­lungnahme sein, wer diese Auffassung nicht teilen kann, für den bleibt nur di« eine Möglichkeit, seine Sportlich­keit darin zu beweisen, daß er zu Hause bleibt. Wie möchte ein Schiedsrichter fein Amt ausüben, von wem verlangt er Mithilfe zur Durchführung seiner Aufgabe?

Erstens von dem Spieler selbst. Es sollte doch eigentlich jedem Aktiven klar fein, daß ihm bei der Mit­wirkung in einem Spiel die engsten Grenzen gesetzt sind, denn jede sportliche Betätigung soll eine Willensbildung fein. Ach, wie verschiedenartig versteht man doch oft den Begriff Willensbildung; ich glaube, daß viele darin das Durchsetzen des eigenen Willens ohne Rücksicht auf die andern Mitwirkenden versteht. Man vergißt allzuoft, daß es gerade die Einordnung in eine Gemeinschaft und Unterordnung in bestehende Gesetz« sind, di« di« meiste Gelegenheit zur Stärkung des Willens geben. Der Schieds­richter ist beauftragt, darüber zu wachen, daß von den beiden Gegnern das Spiel im Rahmen der bestehenden Ordnung durchgeführt wird. In feinte- unparteiischen Stellungnahme zu den verschiedensten Situationen des Spieles liegt die Richtschnur für den Spielverlauf. Er ist für dieses Ami bestimmt, darum ist feinen Anweisun­gen in allen Fällen zu folgen. Die Regeln geben uns sine klare Auslegung über die Rechte des Schiedsrichters. In feiner Hand liegt die Entscheidung, welche Maß­nahme er bei einem Regelvorstoß ergreift. Die höchste Regelkommission, die Internat. Board, gibt jedem Spie­ler klar sein Verhalten an bei einer Entscheidung des Schiedsrichters durch die Verlautbarung:Ein Spieler darf weder durch Worte noch durch Geste fein Mißfallen über eine Entscheidung des Schiedsrichters zum Aus­druck bringen. Der Schiedsrichter ist verpflichtet, eine Verletzung dieser Bestimmung als unsportliches Betragen zu behandeln." Daraus sollte doch jedem Spieler die Er- tenntnis kommen, daß es nicht Willkür des Schiedsrich­ters ist, sondern daß er während seiner Ausbildung und Betätigung angehalten und zur Meldung verpflichtet ist. Wer sich mit diesen bestehenden Ordnungen nicht einver­standen erklären kann, verwirkt sich das Recht als Sport­ler vor die Oeffentlichkeit zu treten und muß durch das Mittel der Bestrafung in der verschiedensten Art zu einem Sportsmann erzogen werden. Nur so kann von einem Spieler das Zusammenarbeiten zwischen Schieds­richter und Instanz verstanden werden, denn durch die Regel ist dem Schiedsrichter die Verantwortung zur sportlichen Spieldurchführung gegeben. Drum sollte ein echter Sportsmann durch sein Betragen eine Mithilfe zur Durchführung dieses schweren Amtes sein.

Ein weiteres Recht hat der Schiedsrichter an die Linienrichter. Die Linienrichter sollten sich immer

Um den Ganrneiskerkikel In Äurhesseu.

Das letzte Entscheidungsspiel.

Am Sonntag findet auf dem Kreis-Turn- und Sport­platz in Bachrain das Endspiel um die Gaumeister- schaft statt. Es stehen sich gegenüber Blau-Weitz Kassel und Petersberg, die Meister der Bezirke Hessen-Kassel und Fulda-Hünfeld. Blau-Weiß Kassel ist aus den letztjährigen Gauspielen als durchschlagskräftige Mannschaft mit flinkem Sturm und schlagsicherer Vertei­digung bekannt. Petersberg ist bekannt als faire und technisch gut spielende Mannschaft, welche die Interessen des Bezirks Fulda bisher würdig vertrat.

Der Sieger aus diesem Treffen vertritt den Gau Kur- hefsen bei den am 3. Mai beginnenden Kreisspielen des Kreises Hessen und Nassau.

Das Spiel verspricht sehr interessant zu werden. Um einem möglichst großen Kreise den Besuch des Spieles zu ermöglichen, sind die Einttittspreise äußerst niedrig ge­halten. Wir laden hierdurch alle Sportfreunde und An­hänger der DJK.-Sache zu diesem interessanten Tressen ein. Spielbeginn 3 Uhr.

Der Gauspielwart. F.

Spott-Blatt der Deutschen Iugendkraft

Amtliches Gauorgan der Bezirke Fulda-Hünfeld, Kinzig-Jossa, Hessen-Kassel, Hohe Rhön und vorder-RhSn

Dom schönsten Frühlingswetter begünstigt konnte der Geländelauf der hohen Rhön am Sonntag, den 19. April, nachmittags 3 Uhr, in Wüstenfüchsen ausgetragen werden. Hunderte von Menschen, alt und jung, Volk und Führer, Lehrer und Geistliche, waren an der Start­stelle auf der Bischofsheimer Landstraße mit großer Auf­merksamkeit dabei. Hoch zwischen zwei Alleebäumen war das Start- und Zielband über di« Straf?« gespannt.

Im frischen, sauberen Sporthemd, mit der großen weißen Start-Nummer auf der Brust wurden die Läu­fer in 3 Klassen durch die lange Gasse der Zuschauer zum Wettlauf über die Abhänge der Wafserkupve os« gelassen. Das Gelände bot allerlei Hindernisse und Schwierigkeiten. Gewertet wurden Mannschaftslauf und Einzellauf. In der Jugendklasse statutengemäß bloß Mannschaftslauf. Di« Siegerliste zeigt folgendes Bild:

Mannschaftslauf: (Attersklaffe): 1. Prs. DIK. Hilders. (Jugendklasse): 1. Prs. DIK. Lahrbach. (Schülerklasse): 1. Prs. Schule Wüstensachsen.

Einzell aus: (Altersklasse): 1. Prs. Frz. Jos. Zentgraf-Lahrbach, 2. Prs. Joseph Faulstich-Hilders, 3. Prs. Ludwig Zentgraf-Hilders.

Schülerklasse: 1. Prs. Schüler Jos. Dey, 2. Prs. Schüler Keidel, 3. Prs. Schüler Karl Unger.

Während des Laufes bot die DIK. Wüstensachstn auf dem Startplatz am Reck und Barren turnerische Darbietungen; diese waren nicht bloß eine gute Unter­haltung für das Publikum, sondern zeigten auch, daß die DIK. auf den verschiedensten Gebieten schafft. Möge die Turnabteilung, die nicht um den Siegeskranz focht, den anderen DIK.-Abteilungen des Bezirkes recht zur Nacheiferung in diesem Sportzweig dienen.

Der Bezirksleitung sowohl wie auch der DIK. Wü­stensachsen gebührt Anerkennung für die gute Vorbe­reitung und glatte Abwicklung dieser ersten öffentlichen Bezirksoeranstaltung.

Anschließend fand auf einer Wiese neben dem Startplatz die entgegenkommender Weste von den Besitzern zur Verfügung gestellt war, ein

Propaganda-Fußballspiel

statt. DIK. W ü st e n s a ch s e n gegen eine Bezirks- auswahlmannschast. Das Spiel endete mit 0.0.

Infolge Beteiligung der besten Spieler am Ge- ländelauf mußte die Auswahlmannschaft in geschwächter Aufstellung antreten. Auch Wüstenfüchsen hatte etwas darunter zu leiden. Sonst wäre das Spiel von vorn­herein schneller in guten Fluß gekommen. Die Auswahl­mannschaft fand sich aber doch schnell zusammen und konnte alle Angriffe der Einheimischen, die manchmal gefährlich wurden, abschlagen. Beide Mannschaften zeig- ten ein gutes Feldspiel, konnten aber auf keiner Seite gegen die Verteidigung die Durchbrüche zum Ziele brin­gen. Da verschiedene Spieler der Auswahlmannschaft ungewohnte Plätze einnehmen mußten, wurden viele

Mittelrode geschlagen bekennen. Dem gutn c.. ~~ netter ist es zu verdanken, daß das Snier fair bis zu Ende durchgeführt wurde P1 unb 3. K,

Büchenberg 1. Almendorf 1. 54

Die vielen Zuschauer sahen am Sonntag ein" tos faires Fußballspiel. In der ersten fiälbwit r nes- Allmendorf überlegen, fo daß mit 3:1 fSfmL fpleIte di« Seiten gewechselt wurden. Nach der Paust die Platzmannschaft gut zusammen, so ba& nod/i V* erzielt wurden. Mit 5:4 für Büchenberg DeriLbVv* Mannschaften den Platz. Der Schiedsrichter leitet x" Spiel voll befriedigend. 1 e tete da,

Rücker, 1. Herbstein 1. 2:4.

Genannte Mannschaften trafen sich am Somu«» fälligen Verbandsspiel in Rückers. Da es fid, Entscheidung des B-Meisters drehte, war es es einen schweren Kampf geben mußte. Die in folr ? ften Halbzeit mit Clan kämpfende Rückerser Mann^.» konnte daher auch ungefähr in der 20. Minute Tor erzielen. 10 Minuten später erfolgte durck Elfmeter der Ausgleich. Danach gelangt es bet S Mannschaft einen weiteren Erfolg zu buchen jmSE* kann jedoch durch seinen Linksaußen auch wieder ^, ' gleichen. Halbzeit 2:2. Rückers läßt in der 2 Äaiwl durch die Zerfahrenheit des Sturms merklich nach Herbstein in Vorteil kommt und das Rückerser Tor hart bedrängt. Zwei mal stt die Gästemannschaft noch^» folgreich. Der unermüdlichen Rückerser Derteidiguna h«. sonders des Linken stt es zu verdanken, daß Rucker, nicht noch eine größere Niederlage erlitt. Herbstein die körperlich stärker« Mannschaft. Sie gewann v-^ dient. 1

Satz, willenrothLckardrolh 3:2 (0:2).

Die Mannschaften zeigten ein schönes Spiel. Nach P-en. digung des Spieles zogen die Mannschaften geschloss« zum Vereinslokal und verlebten dort noch ein paar mütliche Stunden miteinander.

SarrodAufenau 4:1 (2:1).

Sarrod war wohl die bessere Mannschaft. Aufenau hatte auch Torgelegenheit, aber das Glück hat gefehlt

TabeNenskand im Bezirk Fulda-Hünfeld.

A-Klasse: G

Dom 2.

Kohlhaus 1.

Neuhof 1.

Kerzell 1.

Veitsteinbach 1.

Döngesmühle 1 Welkers 1.

ruppe Neuhof»

Sp. gern.

unsch.

verl.

Pkt. ton

11

10

1

0

21:1 39:12

11

5

2

4

12:10 35:20

10

5

1

4

11:9 25:18

10

5

1

4

11:9 17:24

11

4

2

5

10:12 21:29

11

3

3

5

9:13 19:29

12

0

2

10

2:22 8:43

ruppe Fulda:

Sp. gern, unsch.

verl.

P». Tote

10

9

0

1

18:2 54:8

9

6

2

1

14:4 34:14

10

5

1

4

11:9 24:18

11

4

1

6

9:13 18:34

9

2

3

4

7:11 15:32

11

2

3

6

7:15 19:36

12

3

0

9

6:18 22:42

ruppe Hünfeld: Sp. gern, unsch. verl.

Pkt. Toi«

9

6

2

1

14:4 33:7

9

6

2

1

14:4 30:12

9

6

0

2

14:4 22:13

9

3

0

6

6:12 16:37

9

1

0

8

2:16 8:44

Thalau 1.

Sp.

11

gern, unsch. verl.

Pkt. 19:3

Tore

45:13

8

3

0

Rothemann 1.

10

7

1

2

15:5

21:11

Stabt 1.

12

6

1

5

13:11

53:15

Kerzell 2.

12

5

1

6

11:13

12:25

Döngesmühle 2.

11

3

3

5

9:13

24:30

Dirlos 2.

11

1

3

7

5:17

13:31

Pilgerzell 2.

9

2

0

7

4:14

17:60

Sp. gern.

unsch. verl.

Pkt.

Herbstein 1.

10

10

0

0

20:0

Rücker« 1.

11

7

2

2

16:6

Bimbach 2.

10

7

1

2

15:5

Kleinlüder 2.

9

3

2

4

8:10

Mittelrode 2.

8

3

1

4

7:9

Hünfeld 2.

10

2

1

7

5:15

Marbach 2.

11

2

1

8

5:17

Steinau 2.

12

2

0

9

4:18

Sp. gern.

unsch. verl.

Pkt.

Dalberg 1.

11

9

1

1

19:3

Hattenhof 1.

10

7

2

1

16:4

Almendorf L

11

7

1

3

15:7

Kohlhaus 2.

11

4

0

7

8:14

Büchenberg 1.

11

3

1

7

7:15

Dietershausen L

10

3

0

7

6:14

Stadt 2.

12

2

1

9

5:19