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Gottesdienst Ordnung

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Fuldaer Acficndruckercl Fulda.

Evangelischer Gottesdienst

Sonntag, 19. April (Misericordias Domini).

Fulda: 8 und 9.30 Uhr norm. Predigtgottesdienste, Kreispfarrer Weber (Kollekte für die Kurheff. Frauen­hilfe), 11 Uhr Kindergottesdienst. 8 Uhr abends Jung- männernerein im Bibliothekz'mmer. 8 Uhr abends Jungmädchenverein im Schwesternhaus«. Amtswoche Kreispfarrer Weber. — Großenlüder: 9.45 Uhr norm. Predigtgottesdienst Vikar Luckemeyer. Hünfeld: 9.30 Uhr norm. Predigtgottesdienst Pfarrer Hattendorfs. — Fulda: Montag 8 Uhr abends Bibelkreis der Schü­ler höherer Lehranstalten im Pfarrhause. Dienstag 8 Uhr abends Kirchenchorprobe im Gemeindehause. Mitt­woch 5.30 Uhr nachm. Andacht im Altersheim „Em­maus". 8 Uhr abends Bibelstunde im Schwesternhaus«. Donnerstag 8 Uhr abends Mütternerein im Schwestern- hause.

Evangelische laadesklrchliche Gemeinschaft. Fulda.

Sonntag, 19. April, abends 8 Uhr: Eoangelisattons- oersammlung. Freitag abend 8.15 Uhr Bibel- und Gebet­stunde.

Schwerer Betriebsunfall.

Explosion eines Schmelzofens in einem Eisenwerk. Zwei Arbeiter lebensgefährlich verletzt.

Im Eisenwerk Söllingen bei Durlach explodierte ein Schmelzofen. Dabei wurden zwei Arbeiter sehr schwer verletzt. Bei beiden besteht Lebensgefahr. Der eine mußte in ein Krankenhaus gebracht wer­den. Eine Wand der Gießerei wurde durch die Gewalt der Explosion völlig eingedrückt.

schreiten sichtbar. Dies dokumentiert sich allein schon durch die Tatsache, daß Bad Orb im Jahre 1930 seine Frequenz gegenüber dem Vorjahre steigern konnte. Wenn man schließlich noch bedenkt, daß in Bad Orb den schwierigen finanziellen Verhältnissen des Kurpublikums besonders Rechnung getragen wird, so ist zu erhoffen, daß sich der Besuch auch in diesem Jahr weiterhin stei­gert und daß Tausende wieder Erholung und Gesun­dung finden im schönen Spessart-Bad Orb.

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* Ist Kaugummi ein Nahrungsmittel? Es geht um niete Millionen Dollar bei diesem Streit zwischen der Handelskommission der Vereinigten Staaten non Nordamerika und den Vereinigten Kaugummifabrikan­ten. Bekanntlich werden Nahrungsmittels in Amerika zu einem verbilligten Tarif befördert, während alle anderen Waren höhere Tarife zu zahlen haben. Bis- her galt Kauaummi als Näbrungsmiktel. weil man es kauen kann, wie di- Kommission seinerzeit feststellte. Jetzt aber soll es aus der Liste der Nahrungs­mittel gestrichen werden. Dadurch würde es zur gewöhnlichen Ware werden, man müßte die hohen Ta­rife zahlen. Bei der Unmenge non Kaugummi der in U. S A. jährlich konsumiert wird, würde allein die Tarifdifferenz Millionen ausmachen. Begreiflich daß die Fabrikanten alles in Bewegung setzen, um den Kau­gummi weiterhin als Nahrungsmittel gelten zu lassen.

Bäder und Kurorte.

— Frühling in Bob Orb i. Svessarl. Das wegen seiner Heilerfolge bei Herz- und Rheumaleiden gerade in letzter Zeit bekannt gewordene Bad Orb hat mit seiner Frühkur bereits begonnen und bis zum 31. März 1931 die stattliche Zahl non 652 Kurgästen ausnehmen kön­nen. Seine günstige Lage im Orbtale, an den Ausläu- 'ern des nordwestlichen Spessarts bedingt ein so mildes ^lima, daß der Frühling schon jetzt seinen Einzug Hal- n konnte. Prächtiger Sonnenschein liegt über dem senden Badestädtchen und läßt gerade jetzt eine Friih- hrskur besonders empfehlenswert erscheinen, zumal uch die Kurtaxe um 50 Prozent bis zum 1. Mai er­mäßigt wurde. Die Kurnerwaltung felbst Hai alles Mögliche getan, um die diesjährige Saison ihren Gästen genuß- und erfolgreich zu gestalten. Neue Gesellschafts­räume wurden eingerichtet und die Kurmittelanlagen einer gründlichen U'eberholung unterzogen. Zwei neue Tennisplätze und ein neuer Kinderspielplatz sind in Ar- beit und das Projekt eines Wald-Schwimmbades hat greifbare Formen angenommen. Ein Baufond ist be­reits gegründet. Das'ganze Städtchen ist fleißig an der Arbeit und taufend Hände regen sich, di« einzelnen Fremdenheime auszustatten. Ueberall wird trotz der 'chlechten wirtschaftlichen Verhältnisse ein Vorwärts-

Echristleiter: Dr. phil. Johannes Kramer.

Verantwortlich für allgemeine und kommunale Po­litik Dr. phil. Johannes Kramer, für Heimat. Ju- genbblatt und religiöse Beilage Dr. oec. publ I o- seph Sauer, für den übrigen Text Dr. cer. pol. Karl Au st ermann, alle in Fulda. Verantwortlich für die Anzeigen: Direktor der Fuldaer Artiendruckerei I Parzelle r.

Sakholischer Gottesdienst.

(Schluß der österlichen Zeit.)

Fulda. Dom. Beichtgelegenhett: Samstag morgens von *46 Uhr an, nachmitt, von 2—3 Uhr für die Kinder, *45—7 und von ‘'18 Uhr an für die Erwachsenen, Sonntag morgens non '46 Uhr ab. Gottesdienste: *46, 6, *'i7 und 7 Uhr hl. Meßen mit Gelegenheit zum Empfang der hl. Kommunion. ’ «7 Uhr Messe und Kommunion der Jung- frauen-Sodalität in der Marienkapelle. 8 Uhr Pfarramt mit Predigt und Aussetzung mit Umgang u. Kommunion des 5. Schuljahres und der christenlehrpflichtigen Jung­frauen und aller Jungfrauen der Dompfarrei. '/«IO Uhr Kathedralamt mit Predigt. •■'«11 Uhr Christenlehre für die Jünglinge. *412 Uhr letzte heilige Meste mit Predigt. '--Uhr Andacht zum heiligsten Altarsakrament. */<3 Uhr Predigt und Andacht für die Jungfrauen. 4 Uhr nach­mittags Sakramentsbruderschaftsandacht mit Predigt. Um 6 Uhr abends in der Marienkapelle Muttergottesandacht. Werktagsgottesdienste: Jeden Morgen von */«6—7 Uhr halbstündlich hl. Messen mit Kommunion-Austeilung. 7V« Pfarrgottesdienst mit Komm. 9 Uhr letzte Messe mit Komm. Montag nachmittag 5 Uhr Andacht zu Ehren des hl. Joseph. Sfabtpfarrfitdje. Beichtgelegenheit: Samstag nachmittag von 3—7 Uhr, 71/«— 8'/s Uhr, Sonntag früh 6—7 Uhr. Sonnlagsgottesdienste: 6 Uhr hl. Messe und Kommunion der Notburgakongregatton, 6’« Uhr hl. Messe und Kommu­nion der Iungfrauensodalität und der Marthagruppe, 8 Uhr erster Kindergottesdienst, Predigt und Kommunion des 5. Schuljahres, 9*, Uhr Pfarramt und Predigt, 11 Uhr zweiter Kindergottesdienst und Predigt. 9 Uhr Christen­lehre der Jünglinge in der Severikirche, 2’'s Uhr Bruder­schaft vom hochwürdigsten Gut, 3'/« Uhr Andacht für die Iungfrauensodolität und Matthagruppe, 4 Uhr Andacht für die Notburgakongregatton in der Severikirche. Die hl. Kommunion wird von 6—7*4 Uhr jede halbe Stunde ge­spendet, außerdem um 8*4 Uhr und 9'4 Uhr. Werktags­gottesdienste : 6 Uhr, 6'4 Uhr, 7'/« Uhr und 8 Uhr heilige Messen. Mittwoch, Freitag, Samstag früh 6 Uhr Beicht­gelegenheit. Freitag nachmittag 5 Uhr «egensandacht. — Pfarrkirche jum tzl. Geist. 7 Uhr Frühmesse. 8 Uhr Hochamt und Predigt, Kommunion des 5. Schuljahres. »411 Uhr Kindergottesdienst und Ansprache. ‘412 Uhr Christenlehre für die Jünglinge. 2 Uhr Jungfrauenkongre­gation. 5 Uhr nachm. feierlich« Dankandacht, gehalten vom Neupriester Hochwürden Fr. Cornelius Janssen am Kloster Frauenberg. Hierauf Erteilung des Primizfegens. Sodalikäk. Vormittags um '410 Uhr Gottesdienst. — St. Zosephokirche. Beichtgelegenheit: Samstag von 2 bis 3 Uhr für Kinder, für Erwachsene von 5 bis 7 Uhr, Sonntag von *47 Uhr ab. */ 8 Uhr Frühmesse mit An­sprache, vor- und nachher Austeilung der hl. Kommunion. '/,10 Uhr Hochamt mit Pred., vorher Komm.-Austeilung,

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20. April. 18. Mai. 15. Juni. 18. Inti, 17. Ansnft. 12. Oktober 1931.

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Ein Besuch dieser Märtte ist ,u emvfedlew “ Der Sandel Sonntag» verboten.

vermeidet und letzte wissenschaftliche Soff*,,« beitet, deren Ergebnisse wie auch ihr Nachleben"? f^ar. Dichtung und Karitas ausführlich besprochen

rode das Auswetten letzter Forschunqseraebnm' ®=- diesem Clisabethbuch seine eigenartige »ibt

sabeth erscheint hier nicht bloß als Mutter hpr^ 6*i- sondern im Ringen um eine neue soziale rviL armen, Kämpferin für das Recht der Armen. “n9 «fa sozialer Not heute so tief bewegt, mar auch °n siche Inhalt ihres Lebens. So wird Elifabetb nr tte4ent* Teutoniae zur Schutzfrau derer, die heute in °rl 91otia Kampfe um Gerechtigkeit und Frieden ringen xrtm wachst dieses Jubiläurnsbuch der Buchgemcinde Bedeutung eines künstlerisch geschauten, histottük^?" erfaßten Heiligenlebens hinaus und erhält fein. ~ “ düng an das ganze deutsche Volk, bas heute n * 'äen* sozialer Bedrängnis lebt. Die Buchgemeinde bat h?ret Werk wieder ganz vorzüglich ausgestattet. Der ra, T.5 fer Rudolf Wirth in München schuf den Einband Titelbild wurde nach einem noch unveröffentlicht.» i bigen Holzschnitt von Luise Hoss gedruckt, und auch übrige Bebilderung weist eine Reihe seltener Wied» gaben aus dem Leben der Heiligen auf. r'

Neue Bücher.

„Elisabeth von Thüringen, Schuhfrau des deutschen Volkes" von Dr. Maria Maresch. Mit einem mehrfar­bigen Titelbild und 57 Abbildungen. Großformat, 232 Seiten. Verlag der Buchgemeinde, Bonn. Ausliefe­rung nur an Mitglieder der Buchgemeinde zum Preis« von 4.30 Mk. (innerhalb der Jahresreihe zu 3.30 Mk.). Vergangenheit wird in diesem Buche zur Gegenwart. Wie mitten durch die Bedrängnis unserer Tage wandelt St. Elisabeth an uns vorüber, die vor 7 Jahrhunderten in den ewigen Frieden eingegangen ist. Jrn Hinter­grund flammt in großen Bildern die düstere Zeitgeschichte des 13. Jahrhunderts auf: Doppelwahl der Kaiser, Kämpfe zwischen Kaiser und Papst, Untreue der Fürsten und Verwüstung deutscher Lande, Kreuzzug und Verfol­gung der Irrgläubigen ziehen an uns vorüber. Eine neue Zeit bricht an: Die beginnende Geldwirtschaft bringt großartige Entwicklungsmöglichkeiten; sie bedroht zugleich die Aermsten, fordert Herrschsucht und Hab­sucht. Elisabeths kurze Lebenszeit fällt in den lieber- gang von der Natural- zur Geldwirtschaft, von der Vorherrschaft von Kirche und Kaisertum zur Macht der Territorialfürsten und des Geldes. Mitten in dieser unruhvollen Zeiten, an deren fernem Horizont schon das Wetterleuchten der Kirchentrennung und der Bau­ernkriege aufscheint, kämpft das heimatlose, landfremde Kind Elisabeth, di« verlassen« Jungfrau, die hingebungs­volle Gattin und Mutter, die Witwe, Büßerin und Schwester Karitas um die Verwirklichung eines Reiches der Gerechtigkeit und Liebe. In großen erschütternden Bildern zieht ihr Leben an uns vorüber, hebt sich pla­stisch vom Hintergrund der mit großer Treue gezeich­neten Zeitgeschichte ab, wie denn überhaupt diese vita den romanhaften Einschlag anderer Darstellungen streng

Turnen und Spott.

Futzball.

Dom Sp.-D. Germania, Fulda.

(Ein Oberliga-Vertreter als Gast im Spottpark „Waldheim".

Der Sp'/iusschuß des Svielvereins „Germania" hat zwei Freuni chaftsfpiele abgeschlossen, von denen das erste am Samstag abend um 5 Ühr in der Begegnung: Sport­abteilung der Landesleihbank gegen Germania's alte Herren zur Erledigung kommt.

Am Sonntag nachmittag um 3 Uhr erscheint der Oberliga-Bertreter aus Göttingen, der bestbekannte Göttinger Fußballklub 05 auf dem Plan, um mit der Ligaelf des Gastgebers in einem Freundschafts­spiel die Klingen zu kreuzen. Die Gästemannschaft hat ihre Derbandsspiele bekanntlich in der Nordgruppe un- feres Bezirks absolviert. Die Begegnung ist von beson­derem Reiz für das sportliebende Publikum, da hier sich der Unterschied in der Spielstarke zweier verschiedener Gruppenoertreter offenbaren wird. Beide Gegner be­haupten einen guten Mittelplatz in der Tabelle. So be­steht wohl die Gewähr, daß sie sich «in ausgeglichenes

AmtlicheVekannkmachmgen. Fulda.

Vekannkmachung.

Wegen Straßenbauarbeiten auf dem Landweg« Pe­tersberg—Böckels wird dieser Weg vom 1. bis 15. Mai dieses Jahres für jeglichen Fuhrwerks- und Kraftfahr- zeugverkehr gesperrt.

Die Umleitung des Vettehrs kann über Margreten- Haun erfolgen. Uebertretungen werden nach den gelten- den Bestimmungen mit Geldstrafe bis zu 150 RM. be« straft.

Fulda, 15. April 1931.

Der Landrat.

I. V. Dr. Stachels, Regierungsassessor. (663

Schule und Volksbildung..

— Generalversammlung der preußischen Diözesan- und Bezirksvorstände der katholischen Schulorganisation Deutschlands am 8. und 9. April in Eisenach. Mit Rück­sicht auf das 700jährige Jubiläum der hi. Elisabeth sand die diesjährige Generalversammlung der Kath. Schulorganisation von Preußen in Eisenach statt. Wäh­rend der zweitägigen Beratungen befaßten sich die aus allen Gegenden Preußens erschienenen Führer eingehend mit einer Reihe akuter Schul- und Erziehungsfragen m ausführlichen Referaten und fruchtbarer Diskussion. Da­bei handelte es sich um Fragen des Volks-, mittleren und höheren Schulwesens, um schulpolitische und schulpstege- rische Erörterungen, um moderne Kinderseelsorgs- und katholische Organisationsfragen. Aber auch die Sparmaßnahmen im Schulwesen nahmen einen breiten Raum im Tagungsprogramm ein. Die an beiden Ta­gen zum Teil sogar bis spät abends fortgesetzten Be­ratungen wurden am ersten Tage durch eine Besichti­gung der Wartburg und am zweiten durch einen Besuch auf der Kreuzburg unterbrochen. Aus der Wartburg be­grüßte Herr Oberbürgermeister Dr. Janson im Namen der Stadt die Tellnehmer der Konferenz, denen bann anschließend auf einem Rundgang Herr Schlohhaupt- tnann von der Gobelentz ein sachkundiger Führer war. Auf der Kreuzburg, deren Besitzer Herr Kommerzienrat Kosenhaschen sich so sehr auf den Besuch gefreut hatte, durch einen allzu schnellen Tod ihn aber nicht mehr er­leben konnte, führte ganz in seinem Sinne Herr Schrift­steller Karl August Walther und Herr Burgvogt Rebe von Eisenach. Die Eisenacher Katholiken ließen es sich nicht nehmen, am Schlüsse den Teilnehmern dieser ersten großen katholischen Tagung im Jubiläumsjahre der hl. Elisabeth einen echten Eisenacher Abschiedsabend mit mehrstimmigen St. Elisabeths-Liedern, wohl ausgewähl­ten Sologesängen und Musikstücken und einem Vortrag von Herrn Dr. Müller über die Stadt in den Tagen der hl. Elisabeth zu bereiten. Dr. Ranft.

B»,, pr. Ldpfbr. Anst.

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nach dem Amt Chttstenlehre. ’g2 Segensandacht. Werttags 7 Uhr bl Messe mit Austeilung der hl. Kommunion. — Sk. Sturmius-Pfarrkirche. Gemeinschaftliche heilige Kommunion für die Jungfrauen und die Kinder des 5. Schuljahres. *47 Uhr Beichtgelegenheit. ' «8 Uhr Austeilg. der hl. Kommunion. '48 Uhr Frühmesie mit Ansprache. ' ,10 Uhr Hochamt mit Predigt. 2 Uhr Segensandacht. Werttaas 7 Uhr hl. Messe. Donnerstag, 23. April, abends 8 Uhr kttchliche Versammlung des Müttervereins. Beicht- gelegenheik ist am Samstag nachmittag von 3 Uhr ab. — Friedhofskapelle am Franzofenwäldchen. Um 6'4 Uhr HI. Messe mit Ansprache und Kommunion-Austeilung. Die übrigen Wochentage um 7* - hl. Messe m. Komm.-Austg. Abteikirche der Venediftinerinnen. Sonntag 6'4 Uhr Konventamt, 3 Vesp. Werktags 6'4 Konventamt, 3 Vesper. — Herz-Zefu-Heim. Sonntags 8 Uhr Amt ugb Predigt. Um 2 Uhr Segens-Andacht. Werttags '47 Uhr hl. Messe Donnerstag abends ist um 8*4 Uhr Segens-Andacht. — Frauenberg. Hl. Messen von 5—7 Uhr; 8 Uhr Bruder- Ichaftsrnesse mit Predigt und liturg. Gebeten; 9 Uhr Hoch­amt mit Predigt. Nachm. 2 Uhr Predigt und Andacht für die Männergemeinde des 3. Ordens. — Mittwoch, 22. April, Schutzfest des hl. Joseph Ablahtag. Gegen '47 Uhr Levitenamt. Nachm. '/?5 Uhr feiert Vesper mit sakram. Segen. Samstag, 25. April, Fest des heil. Evangelisten Mattus. Gegen '47 Bittprozession nut barauffolg. Bittamt. 3 U. Novtzen-Unterricht. 5 U. Verslg in der Severikirche. fteuenberg. *49 U. Amt mit Predigt. Dietershan. ‘410 Uhr Amt mit Predigt. Lehnerz. 8 Uhr Amt mit Predigt.

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Vekannkmachung.

i.

Gemäß „Verordnung des Herrn Reichspräsidenten zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen" vom 28. März 1931 müssen Personenfahrten auf L a st wagen, die von Mitgliedern politischer Vereinigungen ober zu politischen Zwecken unternommen werden, spätestens 24 Stunden vorher der zuständigen Ortspolizeibehörde angemeldet werden. Hierbei ist anzugeben, wo die Fahrten ihren Ausgang nehmen, über welche Wege sie führen und wo sie enden sollen. Werden mehrere Ortschaften berührt, die zu verschiedenen Ortspolizeibezirken, aber zu demselben Landkreis gehören, so hat die Anmeldung beim zuständi­gen Landrat zu erfolgen; werden verschiedene Stadt, und Landkreise, die zu demselben Regierungsbezirk gehören, berührt, so hat die Anmeldung beim Regierungspräsiden, ten zu erfolgen; werden mehrere Regierungsbezirke be« rührt, fo ist die Fahrt bei jedem Regierungspräsidenten anzumelden, dessen Bezirk berührt wird.

Die Veranstalter erhalten, falls der beabsichtigten Fahrt keine Bedenken im Sinne des § 1 der angeführten Verordnung entgegenstehen, von der zuständigen Behörde eine kostenfreie Bescheinigung über die erfolgte Anmel­dung. Der Transportführer hat diese Bescheinigung bei sich zu führen und aus Verlangen eines Polizeibeamten oorzuzeigen.

Wer ohne die erforderliche Anmeldung ober in absicht­licher Abweichung von ben in der Anmeldung gemachten Angaben ober unter Zuwiberhanblung gegen ein Verbot ober eine Auflage eine Last wagenfahrt veranstaltet, wirb mit Gefängnis nicht unter 3 Monaten bestraft; da­neben kann auf ©elbftrafe erkannt werden.

Wer an einer verbotenen Last wagenfahrt teilnimmt, ober ben Wagen für sie zur Verfügung stellt, wirb mit Gefängnis ober mit Gelbstrafe bestraft.

Wird zu einer nicht angemelbeten ober verbotenen Fahrt ein Lastkraftwagen benutzt, so kann feine polizei­liche Zulassung bis zur Dauer eines Jahres entzogen werben.

II.

Gemäß § 10 ber angeführten Verordnung können Plakate und Flugblätter, deren Inhalt geeignet ist, dis öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gefährden, beschlag­nahmt und eingezogen werden.

Plakate und Flugblätter politischen Inhalts, deren Verbreitung beabsichtigt ist, müssen mindestens 24 Stun­den vorher der zuständigen Ortspolizeibehörde zur Kennt­nisnahme vorgelegt werden. Die Vorlage hat bei ber Ortspolizeibehörde jedes Ortes zu erfolgen, in dem?as Plakat oder Flugblatt auf öffentlichen Wegen, Straße« oder Plätzen angeschlagen, ausgestellt, verbreitet ober sonst der Oessentlichkeit zugänglich gemacht werden soiu Plakate und Flugblätter, die entgegen dieser DorschM- der Oesfentlichkeit zugänglich gemacht werden, können polizeilich beschlagnahmt und eingezogen werden.

Die öffentliche Ankündigung politischer Versammlwn gen darf nur die zur Bekanntgabe der Versammlung er forderlichen sachlichen Angaben über Ott und 3el*J"* Versammlung, Veranstalter, Teilnehmer, Redner, iso tragsgegenftanb, Aussprache und Eintrittsgeld enthalt Plakate und Flugblätter, in denen unter Verletzung Die* Vorschrift politische Versammlungen öffentlich angen^ bigt werden, komm polizeilich beschlagnahmt und «tn™ zogen werden. , W

Die zuständige Ortspolizeibehörde hat die erfE Vorlage der Plakate und Flugblätter durch einen . dem Dienststempel versehenen Vermerk aus der Rua! eines Stückes des Plakates oder Flugblattes zu be|(? nigen.

Wer Plakate und Flugblätter politischen °n,

ober auf öffentlichen Wegen, Straßen ober Platzen schlägt, ausstellt, verbreitet ober sonst ber DeffentUQ zugänglich macht, bie nicht minbeftens vierundzrvaf Stunben vorher ber zustänbigen Behorbe zur Kenn nähme vorgelegt worben finb, wird mit Gefängnis zu brei Monaten ober mit Gelbstrafe bestraft.

F u I b a, ben 16. April 1931. ' !

Der Lanbrat: Frhr. v. Gage r iu

Gewerkschaftliches.

Vie Unfallversicherung muh ausgebauf — aber nicht abgebauf werben!

Der Gewerkschaftsbund ber Angestell - ten hat mit Entrüstung von ben Vorschlägen Kenntnis genommen, die einige Sürbeitgeberorganifationen dem Reichsarbeitsministerium zum Zwecke des Abbaus der Unfallversicherung unterbreitet haben. Die Denkschrift fordere nicht mehr und nicht weniger als bie Wieder­beseitigung ber Versicherungspflicht für das kaufmänni­sche und verwaltende Perfonal, Wiederbeseitgung der Versicherung ber Wegeunfälle, Rentenzahlung nur noch bei Feststellung einer minbeftens 25proz«ntigen Erwerbs­beschränkung, Beschränkung der Vollrente auf die Hälfte des Arbeitsverdienstes bei geringerer als 50prozentiger Erwerbsunfähigkeit. Beschränkung der Hinterbliebenen- oersorgung, Entlastung der Unfallversicherung aus Kosten der Krankenversicherung, Beseitigung der Kosten­freiheit des Streitversahrens durch Erhebung einer Ge­bühr von 5 Rm. u. a. m.

Eine solche Rückwärtsrevibierung, die die Unfallver­sicherung zum Teil noch unter den Vorkriegsstand herabdrücken würde, lehnt der GDA mit aller Entschie­denheit ab. Die in den letzten Jahren durchgeführten Rationalisierungsmaßnahmen haben bie betrieblidjen Gesundheitsgesahren noch wesentlich gesteigert. Auch bie Gründe,' die im Jahre 1925 zur Einbeziehung der Wegeunfälle geführt haben, gälten heute infolge der Ausdehnung der Städte und der Vergrößerung der Ent- sernungen zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in ver­stärktem Maße. Die Beseitigung der Renten unter 25 Prozent müßte in einer Zeit, in ber selbst völlig ge­sunde Arbeitnehmer Monate, ja Jahre vergeblich auf Arbeit warten, geradezu als ein Schildbürgerstreich be­zeichnet werden. Auch in bezug auf den Dersicherien- treis erschein« es statt einer Einschränkung an der Zett, endlich mit der vom Reichstage längst anerkannten und selbst im Genfer Abkommen über die Unfallversicherung mit vorgesehenen Ausdehnung dieser Versicherung auf sämtliche Arbeitnehmer ernst zu machen.

Der Gewerkschaftsbund der Angestellten GDA spricht daher die dringende Erwartung aus daß das Reichs- arheitsminifteriüm übfr die Denkschrift ber Arbeitgeber nicht nur zur Tagesordnung übergehen, sondern, sich durch sie auch nicht davon abhatten lassen möge, die für einen Ausbau der Versicherung erforderlichen Maßnahmen in die Wege zu leiten.

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Spiel liefern werden, bei dem der Besucher auf seine Ko­sten kommen dürfte.

Die Göttinger werden mit ihrer derzeit besten B e se tz u n g antreten; sie verfügen über eine stabile Hin­termannschaft mit Sroda und Reichstein als Verteidiger. Der Angriff ist schneidig. Germania hat einige Neuein­stellungen vorgenommen, u. a. den ehemaligen Borussen- Soieler Adolf Wingenfeld. Man wird gesvannt fein, wie die Neulinge sich erstmals einführen. Cr.

---- Horas fehles Verbanbsfpiel in Lauterbach. Der kommende Sonntag bringt den entscheidenden Gang der Horaser nach Lauterbach. Ein Sieg bringt bekanntlich den Horasern den Meistertitel. Bei einem unentschiede- nen Ausgang käme es zu einem Entscheidungsspiel zwi­schen Sportverein Neuhof und Fußballv. Horas. Obwohl die Horaser für zwei ihrer besten Leute Ersatz einstellen müssen, sollen sie auch so noch stark genug sein, bas Spiel knapp für sich zu entscheiden. Der Leiter bes Treffens ist bis zur Stunbe noch unbekannt. K. G.

Radsport.

Großer Brennabor-preis von Hessen

über 150 Kim.

Dem R. C. Brennabor, Abteilung Reichsbahn Turn- unb Sportverein Fulba würbe für dieses Jahr die Austragung des „Großen Brennabor-Preises von Hessen" über 150 Kim. übertragen. Die Rennstrecke geht von Fulda über Neuhof—Schlüchtern—Wächtersbach—Birstein —Freiensteinau—Hauswurz—Neuhof—Giesel mit Ziel in Fulda. Das Rennen wird am 3. Mai d. I. ausgetragen. Das Rennen ist offen für alle V. d. R. V. Fahrer Deutsch­lands. Schon heute sind Meldungen ber bekanntesten Meisterfahrer aus zahlreichen Gauen Deutschlands ein­gegangen. Die bekannten Rennfahrer aus Fulda werden gegenüber dieser Konkurrenz einen schweren Stand haben. Hoffen wir, daß sie die Farben Fuldas würdig vertreten.

Vom Scgclfhig.

»Rehring-Gebächlnispreis für Segelflieger.

Der hessische Staatspräsident Dr. Adelung hat an­läßlich der Wiederkehr des Todestages des Darmstädter Segelfliegers Johann Nehring, ber im vergangenen Jahr bei einem Wetterflug tödlich abstürzte, zur Forde­rung des deutschen Segelsluges einen künstlerisch ausge- tatteten Wanderpreis als „Nehring-Gebächtnispreis" ge- tiftet und der Rhön-RossittenGesellschaft zur Verfügung ;estellt. Der Preis soll alljährlich am Todestag Nehrings ür die beste Segelflugleistung des Jahres vergeben wer­den.

16 4

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Industrie-Akti»!-

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Atlfr. Llektr. Ges

114,2k

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Rad Salzschlirf

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Cern. Heidelberg

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Contin, Ges.

—

-

Daimler

32,25

31,75

0. Erdöl Berl

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D. Scheideanstah

134,2o

133,0

Dürkoppwerke

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Eiseow. Kaisers!

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Elektr. Lief.

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Elektr. Licht u. Krall

128,5

135,5

Farbenindustrie

153,5

150,75

97,0

Filzfabrik Fulda

—

—

100,5

Frankfurter Gas frankfurter Hof

119,0

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?okorny & Witt Goldschmidt

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Holzmann Ph.

99,0

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Kammg. Kaisers!

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Konsv. Braun

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Latimeyer & Co

135,0

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Lingel. Schuht Mainkraftw

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Siem. & Halske

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Zellst. Aschatfenb

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Zellst. Waldhof

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Berqwerks-Aktier

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Gelsenk Berg«.

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Harpener Bergbau

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Kali Aschersleben

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Mannesmann

76,0

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Riebeck

—

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Rechen,

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Messer, Gabeln, Löffel ii

i, Hacken, Schaufeln.