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Sport-Blatt der Deutschen Zugendkrafk

Amtliches Gauorgan der Bezirke Fulda-Hünfeld, Kinzig-Zossa, Hessen-Kassel, Hohe Rhön und Vorder-Rhön

irr. 82 Beilage zur Fuldaer Zeitung 10. 2lpril

Am die DM-Gaumeisterschaft.

Gau-Ausscheidungsspiel zwischen Hilders und Oberufhausen. Der Meister der Vorderrhön 3:1 (1:1) geschlagen.

Dos zweite Ausscheidungsspiel zwischen den 5 Bezirks­meistern des Gaues Kurhessen sand, wie bereits im letz­ten Sportblatt kurz berichtet wurde, am vorletzten Sonn­tag auf neutralem Platze in Tann statt. Es spielten die Meister vonHohe Rhön" undDorderrhön, D. I. K. Hilders und D. I. K. Oberufhausen. Bei gün- ltigem Wetter und guten Platzverhältnissen entwickelte ich ein schönes Spiel, das über 200 Zuschauer anzog.

Hilders beginnt mit der Sonne im Rücken und greift gleich mächtig an, infolge groher Nervosität wird jedoch uorerft nichts erzielt. Nach einigen Minuten findet sich auch Oberufhausen und unternimmt einen Borstoß, der zu einem Gedränge vorm Hilderser Tor führt. Ganz un­erwartet schießt ein Stürmer von Oberufhausen ein und Oberufhausen führt schon in der 3. Minute 1:0. Hilders wird nun langsam besser und kommt zusehends auf, die Verteidigung von Oberufhausen erweist sich jedoch als sehr lchlagsicher und scheut sich auch nicht, den Ball in kriti­schen Momenten ins Aus zu treten. Beide Mannschaften spielen reichlich hoch, was sich gerade bei dem heftigen Seitenwind sehr ungünstig auswirkt. Die guten Schüsse oom Linksaußen von Hilders find zu ungenau. Bei einem tzorstoß erzielt Hilders die erste Ecke, die jedoch durch Hand von Hilders nichts einbringt. Das Spiel wechselt chnsll und beide Torhüter müssen rettend eingreifen, er- veisen sich aber ihrer Aufgabe gewachsen. Im Sturm 'on Hilders fehlt das rechte Verständnis, sonst hätte die Mannschaft schon den Vorsprug von Oberufhausen aus- zeholt. Endlich fällt der verdiente Ausgleich. Hilders ritt einen Strafstoß aus co. 20 Meter, den der Tormann mr obschlagen kann. Hilders schießt ein zum Ausgleich :1. Nun will das Spiel etwas härter werden, jedoch äßt der Schiri etwas Derartiges nicht auskommen. Ober- ifhausen erzielt seine erste Ecke, die abgewehrt wird, doch mschließend zu einem Bombenschuß von Oberufhausens inker Seite führt. Der Hilderser Tormann ist aber der Situation gewachsen. Mit 1:1 geht es in die Pause. Rach derselben hot das Spiel an Tempo bedeutend ge- »onnen. Blitzschnell wechseln die Kampfbilder. Kaum ';at der eine Torhüter abgewehrt, so wird auch schon sei- lem Gegenüber mächtig eingeheizt. Hilders versiebt ein otsicheres Tor und schießt im Eifer den Tormann an: 'n Kopfstoß geht ebenfalls über die Latte. Die Vertei­lung des Gegners rettet in den nächsten Minuten ost ir durch Austreten, womit die Zuschauer nicht einver- nden sind. Auch Oberufhausen hot bei einem Borstoß ch, denn halbrechts findet das leere Tor nicht. Das

:l nähert sich seinem Ende und ist noch nicht entschie- Wird es eine Verlängerung geben? Beide Mann­

schaften werden nervöser und verschießen je eine Ecke. Oberufhausen schießt 5 Meter vor dem Hilderser Tor haushoch darüber. Vielleicht hätte sich hier das Spiel schon entscheiden können. Ungefähr 10 Minuten vor Schluß wird ein Verteidiger von Oberufhausen im Straf­raum an die Hand geschossen und der Schiri entscheidet Elfmeter, der zum 2. Tor für Hilders führt. Trotzdem die Entscheidung hart für Oberufhausen war, findet sich die Mannschaft sofort mit der Sache ab und setzt zu einem Endspurt an, den man der Mannschaft kaum zugetraut hätte. Der Ausgleich lag in der Luft und wäre auch verdient gewesen, da die Mannschaft ihr Letztes hergab und nun überlegen spielte. Einen mächtigen Schuß hält der Tormann von Hilders hervorragend, überhaupt er­hielten beide Torhüter des öfteren Beifall für wirklich gute Leistungen. Oberufhausen erzielt noch seine 3. und 4. Ecke, hat aber mit seinen Torschüssen Pech. Kurz vor Schluß unternimmt Hilders nochmals einen energischen Vorstoß und liegt einige Zeit vor des Gegners Tor. Hierbei macht ein Verteidiger von Oberufhausen in höch­ster Not Hand und Hilders verwandelt den Elfmeter zum 3. Tor. Gleich darauf pfeift der Schiri Frohnapfel, der eine gute Leistung bot, dos Spiel ab.

So beendet Hilders auch dieses zweite Gau-Ausschei- dungsspiel mit einem Siege. Ergebnis: 3:1, Halbzeit 1:1, Eckenverhältnis 4:3 für Oberufhausen. Beide Mann­schaften waren ziemlich gleichwertig, erst tn den letzten 10 Minuten wurde das Spiel entschieden, wobei sich Hilders als der Glücklichere erwies. Der Sieger, Hi l d e r s, bot keine besonders hervorstechende Leistung. Die Mannschaft war jedoch gut ausgeglichen und spielte mit anerkennens­wertem Eifer. Dem Sturm fehlte es etwas am gegen­seitigen Verständnis. Nach der Pause lief der Mittel­läufer zu guter Form auf, auch die beiden Außen waren besser, waren jedoch nicht vom Glück begünstigt.

Oberufhausen hatte in seiner Mannschaft einige Könner, so den Mittelläufer und die Verteidiger. Die Mannschaft war in der Auswertung der Chancen energi­scher. Hätte Oberufhausen von Anfang an so gespielt, wie im Endspurt, so hätte es das Spiel gewonnen.

Hervorzuheben ist, daß das Spiel, obwohl der Ver­lierende ausscheiden mußte, so fair verlief. In der ersten Hälfte gab es nur 2 Strafstöße. Gegen Ende wurde das Spiel etwas schärfer, aber nicht hart, was auch mit ein Verdienst des Schiedsrichters ist. Die Spieler ließen sich Überhaupt nicht, wie dies sonst leider oft der Fall ist, durch aufgeregte Zuschauer aufputschen und spielten ihren Fußball, wie es sich gehört. F.

Futzball.

Spielergebnisse vom Sonntag.

Spielergebnisse vom Sonntag:

LiffelsPilgerzell 1. 2:2.

Dirlos 1.Kleinlüder 1. 1:1.

WelkersDöngesmühle 1. 0:1.

VeitsteinbachKohlhaus 1. 4:4.

WiesenMarbach 1. 2:1.

Rückers 1.Hünfeld 2. (Bericht fehlt).

HerbsteinKleinlüder 2. 4:0.

Marbach 2.Steinau 2. (für Marbach gern.).

Bimbach 2.Mittelrode 2. 2:0.

Dirlos 2.Thalau 1. 1:1.

Döngesmühle 2. Rothemann 1. (Bericht fehlt).

Hattenhof 1.Almendorf 3:2.

DalbergBüchenberg 6:1.

DietershausenKohlhaus 2. 5:2.

Pilgerzell 2.Kerzell 2. 3:2.

Rasensport-Verein Petersberg 2.D. I. K. Bimbach 0:1 (Gesellschaftsspiel).

Gauspiel: Petersberg 1.Hilders 4:2 (2:0). Be- ht folgt im nächsten Sportblatt.

Spielberichte.

D. 3. 6. Dom Meister der A-Klasse, Gruppe Neuhof.

Vor einer stattlichen Zuschauermenge trafen sich am erlegten Sonntag an der Stöbt. Bleiche Dom und kohlhaus zum fälligen Verbandsspiel. K. hat Platz- vahl. Gleich nach dem Anstoß stürmen die Dörner vor das Gäftetor und erzwingen in der 4. und 5. Minute die ersten Eckbälle. In der 15. Minute schien ein Torerfolg der Dörner bereits zum Greifen nahe. Der Ball liegt vor her Kohlhäuser Torlinie, doch die rechte Seite ist nicht in der Lage, den Ball einzuschießen. Dom zeigt ein schönes Zuspiel. Kohlhaus hingegen bringt eine ungewohnte Härte ins Spiel. Der Schiedsrichter hat durch laute Zu­rufe des auswärtigen Publikums einen schweren Stand. In der 18. Minute gelingt es dem rechten Außenstürmer der Dörner den Führungstreffer anzubringen. Gegenan­griffe von Kohlhaus werden durch Abseits unterbunden. Nach der 38. Minute kommt Dom durch einen Eckball zum 2. Tor.

Kurz nach Halbzeit gelingt Kohlhaus ein Gegentor. Dom spielt weiter stark überlegen. Die Verteidigung der Gäste hat schwer zu arbeiten und der Tormann zeigt be- ionders beim Abfassen hoher Bälle gutes Können. Im weiteren Spielverlauf wird an dem Resultat nichts mehr geändert. Somit ist der Meister der A-K lasse 8ruppe Neuhof ermittelt.

*

Die Iugendmannschast der Dörner errang in Thalau nit einem 6:0 Sieg die Meisterschaft ihrer Gruppe. M.

D3K. Dom Sp. D. Slitifa, Schlitz 5:2.

Das am 2. Dftcrfeiertag gegen die hessischeSlitifa" Schlitz ausgetragene Freundschaftsspiel endete mit et» lern schönen 5:2 Sieg der Dörner. Allgemein wurde nit einem sicheren Sieg der Hessen gerechnet, doch die Dörner, bei sich in letzter Zeit merklich gebessert haben, 'ah man stark in Front. Vor allem übertraf bie Sturm« arbeit bie des Gegners befonbers in der Ausnützung der Torchancen. Gleich zu Anfang erzielt der Mittelstürmer auf Vorlagen von den Außen die beiden ersten Trefier. 2:0 für Fulda. Die Gegenangriffe der Hessen scheitern an der vorzüglichen Abwehr des rechten Verteidigers. Im weiteren Spielverlauf gelingt es dem Rechtsaußen von Schlitz das erste Gegentor zu erzielen. Der Ball kommt hoch zum Tor, der Tormann springt zu früh und hinter ihm landet der Ball im Netz. 2:1. Kurz vor Pause bringt der Linksaußen der Dörner einen weiteren Treffer an. 3:1. Nach dem Seitenwechsel liegt Dom weiter in Front. Der Linksaußen schafft durch feine schnellen Starts den Sturm immer wieder nach vorn. Ein zurückgegebener Ball des Rechtsaußen wird von dem unverwüstlichen Mittelläufer zum 4. Tore verwan­delt. Die Hessen verteidigen oft mit 8 Mann. Plötzlich wird bie Hintermannschaft der Dörner, die bis zur Mitte aufgerückt war, überlaufen und Schlitz kommt zu einem zweiten Torerfolg. Dom beherrscht bis zum Schluß das Feld und erhöht durch einen scharfen Schuß des Mittel­stürmers auf 5:2. M.

Dalberg 1.Büchenberg 1. 6:1.

Der Schiedsrichter dieses Spieles war ein ganz vor­züglicher Leiter. Er zeigte, wie man ein Spiel pfeifen muß und wurde beiden Parteien gerecht. Büchenbergs Mannschaft ist seit dem letzten Spiel dort besser geworden. Eine gute Verteidigung und stabile Läuferreihe unter­

stützen ihren flotten Sturm. Nur der Torhüter war an­fänglich schwach, zum Schluß gut. Dalberg

spielte sehr eifrig und bevorzugte das Flügelspiel, was bei nassem Gelände immer richtig ist. Mit 4:1 für Fulda wurden die Seiten gewechselt und nur noch 2mal mußte der Torwart Büchenbergs den Ball aus dem Netz holen, obwohl die Torgelegenheiten zahlreicher als in der ersten Hälfte waren. Dalberg mußte Ersatz für dieses Spiel einstellen, der sich aber gut bewährte.

Dietershausen 1.Dalberg 1. 2:5.

Das am 29. März zwischen obigen Mannschaften aus- getragene Spiel stand unter dem Zeichen besonderer Härte seitens der Platzmannschaft. Besonders gefiel sich der Führer derselben in sehr unfairem Spiet. Der Bezirks­leitung dürfte zu empfehlen fein, sich dort einmal gelegent­lich ein Spiel anzusehen. Die Verletzung eines Dalberg- Spielers ist heute noch erheblich.

Bald nach Spielbeginn ging Dalberg in Führung und alsbald erzielte Dietershausen durch einen Deckungsfeh­ler das erste Gegentor. Fulda übernahm infolge gut ein- geleiteten Zuspiels wieder die Führung. Die jetzt schon einsetzende Härte führte zu einem Elfmeter für Fulda. Mit 3:1 für Dalberg ging es zur Pause. Der Schieds­richter, der in der ersten Halb- lt bereits die Platzordner wegen Publikumsbelästigung aufrufen mußte, wurde während de- *"Men Hälfte des Spieles durch Zurufe be­droht, unter deren Einsluß er von 7 getretenen Toren seitens Fuldas 2 nicht gab. Er bemühte sich aber, bas schwere Treffen gut zu Ende zu führen, was ihm beson­ders anzuerkennen ist.

Diesen 1. Marbach 1. 2:1 (0:1).

Zum fälligen Serienfpiel trafen sich am Ostermontag tag obige Mannschaften in Wiesen. Sofort noch An­stoß entwickelte sich ein flottes Spiel. Der Gastgeber legte sich gleich mächtig ins Zeug, sodaß er die ersten 2(j Minuten das Feld beherrschte, ohne jedoch zu einem Erfolge zu kommen. Allmählich machten sich dann die Gäste frei und trugen verschiedene Angriffe vor. In dieser Periode gelang den Marbachern sogar nach einer schönen Aktion' das Führungstor.

Nach der Pause setzte Wiesen zu einem General- fturm an. Die Gäste versuchten durch eine vielbeimge Verteidigung den Darsprung zu halten, können es aber nicht verhindern, daß aus einem Gedränge heraus der Ausgleich fällt. Kaum 10 Minuten später, und der Gastgeber liegt 2:1 in Front. Nun versuchen die Gäste alles, um wenigstens ein Unentschieden herauszu­holen. Als Marbach einen Hand-Elfmeter zugefprochen erhält, scheint das Ausgleichstor fällig zu fein. Aber der Ball wird von dem gegnerischen Torhüter gehalten. Der Schlußpfiff des Schiedsrichters sieht Wiesen als ver­dienten Sieger. 3-

Dietershausen 1. Sohlhaus 2. 5:2.

Am zweiten Feiertage trafen sich obige Mannschaf­ten in Dietershausen zum fälligen Berbandsspiel. Kohl­haus trat erst nach Ablauf der Wartezeit an und ohne im Besitze von Passen zu sein, die angeblich nachge­bracht werden sollten, aber bis zum Ende des Spieles nicht eintrafen. In den ersten 6 Minuten konnte Kohl- haus durch einen Fehler der Verteidigung in Führung gehen. Dietershausen konnte 1 Minute später ausglei- chen und das Resultat bis zur Halbzeit auf 3:1 erhöhen. Ein gegen Kohlhaus gegebener Elfmeter wurde verge­ben. In der 2. Halbzeit konnte Kohlhaus durch einen Strafstoß noch einen Treffer erzielen, dem Dietershau- fen noch 2 weitere entgegensetzen konnte. 25 Minuten vor Schluß mußte der Schiedsrichter wegen Widersetz­lichkeit einiger Kohlhäuser Spieler, die wegen Beleidi­gung des Schiedsrichters den Bkatz verlassen sollten, das Spiel beim Stande von 5:2 abbrechen. K.

Grün-weiß 1. Hanau Steinau 1. 3:3 (1:3)

Am 2. Dfterfeiertag hatte die DJK. Steinau die spiel­starke 1 Els der DJK. Grün-weiß Hanau zu GM. Beide Mannschaften lieferten ein schönes faires Spiel. Die meisten Durchbrüche der Gäste wurden von der gu­ten Verteidigung der Steinauer abgewiesen, auch d:e Hintermannschaft der Hanauer hatte vollauf m tun. Be­reits in der 12. Minute sandte Steinau den Führungs­treffer ein. In der 25. Minute konnten die Gäste durch einen Elfmeter den Ausgleich schaffen. Steinau be­drängte das Gästetor heftig, wobei der Linksaußen be­sonders gute Arbeit leistete Kurz hintereinander sand­ten die Steinauer das Leder noch zweimal em Der Unparteiische Kircher pfiff das Spiel für 2 Minuten ab. gum Gedenken des erst vor kurzem Verstorbenen ersten Vorsitzenden der Gästemannschaft. Spieler und Zu­schauer verharrten während dieser Zeit in ernstem Schweigen. Mit 3.1 ging es in Halbzeit. Die Grün- Weißen setzten ihr ganzes Können ein, um den Aus­

gleich herbeizuführen. Bei den Steinauern mußte der linke gute Verteidiger für eine Zeitlang ausscheiden: Während dieser Zelt konnte Hanau den zweiten Tref- er anbringen. Steinau ließ eine Reche von Torgele­genheiten unverwertet. In der 25. Minute gelang cs len Hanauern, zum dritten Mal einzusenden. Mit 3:3 ififf der Schiedsrichter das Spiel ab. Beide Mann- chaften spielten mit gutem Elan. Mit Jugend Kraft Heil trennte man sich am Bahnhof. K. Ht.

Herbstein 1.Kleinlüder 2. 4:0 (1:0).

Dunkle Wolken hängen über den Höhen des Hohe- rodskopfes und des Taufsteines ,als der Schiedsrichter das Zeichen zum Beginn des Spieles gab. Die Gäste haben Anstoß und legen sofort los: doch die Einheimischen mb auf dem Posten und lassen Angriff auf Angriff auf les Gegners Tor rollen, wo aber der Tormann ein fast unüberwindliches Hindernis bildet. Endlich kommt der Gastgeber aus einem Gedränge heraus zum ersten Tor. Mit diesem Resultat geht es in die Pause.

Nach Wiederbeginn gestaltet Herbstein bas Spiel über­legen. Nach schöner Kombination fallen 3 Tore, so daß der Kampf 4:0 endete. Während des Spielens fiel leichter Sprühregen, der den Boden glatt machte und nicht un­wesentlich bas Spiel beeinträchtigte. Der Schiedsrichter leitete bas Treffen, bas im allgemeinen ruhig und fair burchgeftihrt wurde, zufriedenstellend. I. K.

GroßentaftMackenzell 2:3 (2:1).

Am Ostermontag hatten sich obige Mannschaften zu einem Freundschaftsspiel in Großentaft verabredet, lieber den Ausgang dieses Spiels konnte man sehr gespannt ein, standen doch auf der einen Seite die körperlich schwe­ren Spieler von Mackenzell, während auf der anderen Seite bie kleinen, schwachen Stürmer aussahen, als ge­hörten sie einer Schillermannschaft an. Man sollte jedoch nicht lange im Unklaren bleiben, denn kaum eine Vier­telstunde nach Spielbeginn hatten diese kleinen Stürmer dem Mackenzeller Torhüter 2 Dinger in den Kasten ge­legt, daß man nur so seine Freude daran haben konnte. Jetzt erst merkten die Gäste, daß hier Fußball gespielt wurde und nun treten sie ihrerseits bie Maschine in Gang, baß bem Platzbesitzer halb ber Atem ausging. Es war deutlich bie körperliche Ueberlegenheit festzustellen. Trotz­dem gelang es Mackenzell erst kurz vor Halbzeit ein Tor aufzuholen.

Nach bem Wechsel konnten beiderseits vorerst keine Erfolge erzielt werden. Im allgemeinen tarnen bie Matzbesitzer wieder langsam auf und spielten zeitweise überlegen. Bei einem geschloffenen Vorgehen des Gäste- fturmes erzielte dieser den Ausgleich und kurz darauf während das Tor für kurze Zeit unbewacht war, den Siegestreffer. Großentaft gab sich wohl alle Mühe den verdienten Ausgleich zu erzielen, was jedoch trotz einiger sehr günstiger Torchancen dank der aufmerksamen Ver­teidigung nicht gelang.

Das von einem Mackenzeller Schiedsrichter sehr gut geleitete Spiel verlief fair und jederzeit spannend. 21. S.

Rot-weiß Grüsseldach 1D. 3. k. Rasdorf 1. 0:5.

21m Ostermontag trafen sich in Rasdorf bie beiben Nachbarvereine zu einem Freundschaftsspiel, bem etwa 300 Zuschauer beiwohnten. Gegen Ende ber ersten Halb­zeit konnte ber Mittelstürmer das erste Tor für Rasdorf einfenben. In ber zweiten Hälfte ber Spielzeit folgten noch 4 Tore. Die Grüffelbacher, bie anfangs allzu un­gestüm ins Zeug gingen, mußten sich am Enbe meistens auf Defensive beschränken. Sie waren ber reiferen Tech­nik ber Rasborfer nicht gewachsen. W.

AhlAufenau 7:1 (1:0).

Am Ostermontag trafen sich auf bem SportplatzRuh" vor einer ansehnlichen Zuschauermenge obige Mannschaf­ten zum fälligen Verbandsspiel. Kurz vor Halbzeit konnte der Halblinke Kreß durch einen unhaltbaren Schuß seine Mannschaft in Führung bringen. Gleich nach Wieder­beginn sandte Aufenau durch feinen Mittelstürmer zum Ausgleich ein. Im weiteren Spielverlauf fand sich Ahl endlich zu einem schönen Zusammenspiel zusammen. Slufenau konnte es nicht verhindern, daß der Ball noch 6 mal im Netz landete.

Bezirk Aulda-HÜnfeld.

Neuer Spielpla« der Nachferie.

A-klasse.

Gruppe Fulda.

6. April: Wissels Pilgerzell 1. Dirlos 1. Klein­lüder 1.

19. April: Margretenhaun Dirlos 1. Pilgerzell 1. Kleinlüder 1. Mittelrobe 1. Wissels.

26. April: Kleinlüder 1. Margretenhaun. Neuen­berg 1. Dirlos 1.

3. Mai: Kleinlüder 1. Wissels.

17. Mai: Margretenhaun Wissels.

Gruppe Neuhof.

6. April: Welkers Döngesmühle 1. Kerzell 1. Neuhof 1. B' steinbach Kohlhaus 1.

19. April: Döngesmühle 1. Kohlhaus 1. Neu­hof 1. Dom. Veitsteinbach Kerzell 1.

26. April: Dom Kerzell 1. Kohlhaus Neu­hof 1. Döngesmühle 1. Veitsteinbach.

Gruppe Hünfeld.

6. April; Wiesent Marbach 1.

19. April: Kirchhafel 1. Dietershan. Petersberg 2. Marbach 1.

B-filaffe.

Gruppe Hünfeld.

6. April: Rückers 1. Hünfeld 2. Herbstein 1.

Kleinlüder 2. Marbach 2. Steinau 2. Bimbach 2. Mittelrode 2.

19. April: Rückers 1. Herbstein 1. Steinau 2. Hünfeld 2. Kleinlüder 2. Bimbach 2. Mittel« rode 2. Marbach 2.

26. April: Rückers 1. Bimbach 2. Herbstein 1. Steinau 2. Marbach 2. Mittelrode 2. Hünfeld 2. Kleinlüder 2.

3. Mai: Mittelrode 2 Kleinlüder 2. Steinau 2. Herbstein 1. Marbach 2. Rückers 1. Bimbach 2. Hünfeld 2.

10. Mai: Kleinlüder 2. Hünfeld 2. Mittelrode 2. Rückers 1. Herbstein 1. Bimbach 2.

17. Mai: Hünfeld 2. Mittelrode 2. Bimbach 2. Kleinlüder 2. Herbstein 1. Marbach 2.

24. Mai: Kleinlüder 2. Mittelrode 2.

31. Mai: Steinau 2. Mittelrode 2.

Refffpiele bet B-Maste (Fulda) u. C-ftlaffe.

B-Klasse (Gruppe FMa).

19. 4.: Dirlos 2. Rothemann 1. Kerzell 2.Don« gesmühle 2.

26. 4.: Pilgerzell 2. Rothemann 1.

3. 5.: Pilgerzell 2. Dirlos 2

C-Klasfe.

19. 4.: Büchenberg Almendorf. Hattenhof« Dietershausen. Dalberg Kohlhaus 2.

26. 4.: Dalberg Almendorf Büchenberg Die« tershaufen.

3. 5.: Dietershausen Hattenhof.

Der Bezirksspielausschuß.

Amtliche Mitteilungen des Spielausschusses.

Am Sonntag, den 12. d. M. (WeißerSonntag) ist Spieloerbot. Vereine, die keinen Schiedsrichter mel­den dezw. stellen, erhalten in Zukunft bei Spielen auf eigenem Platz keinen Schiedsrichter. Der Platzverein hat das Verbandsspiel dann verloren.

Arn 19. d. M. findet das letzte ®aufpiel statt, Petersberg 1.M omb erg 1.

Schiedsrichtervereinigung.

Die am 12. d. M. (Weiher Sonntag) geplante Schieds­richterversammlung findet nicht statt, sondern wird auf Sonntag, den 19. d. Mts., auf MIO Uhr (Gasthaus zum Anker) verschoben.

Schäfer, Schiedsrichterobmann.

Neue Verficheruugs-Vedlllgungev.

Die neuen nunmehr abgeschlossenen Versicherungs­bedingungen lauten wie folgt:

1. Die Slammversicherung bleibt wie bisher für alle Zeitschriftenbesitzer zur gleichen Prämie und mit den den gleichen Leistungen, jedoch mit dem Unterschied:

Fußball- und Handballunfälle sind ausgenommen.

2. Für alle Unfälle, auch Todesfälle, ist Bedingung der Entschädigung, also wie bisher, der Nachweis des persönlichen Bezugs einer unserer Zeitschriften. Für alle Turn- und Sportunfälle ist Bedingung der Entschädi­gung außer dem Zeitschriftenbezug auch der Nachweis des Paßbezuges ber DJK.

Die Zusahoersicherung für Fuß- unb Handball isk möglich durch eine Zufahprämie

für Jugendliche unter 21 Jahren 70 Pf. für das Jahr,

für Iungmänner über 21 Jahre 90 Pf. für das Jahr.

Stichtag für die Altersberechnung ist der 31. De­zember 1909. Wer vor diesem Termin geboren ist, hat 90 Pf. Prämie zu zahlen.

Dabei bleibt selbstverständlich für Fuß- unb Hand- ballunfälle dazu die Voraussetzung des Zeitschrtften- bezugs und des DJK.-Passes.

Die Zusatzprämie ist sofort, spätestens bis zum 25. April d. I., an das Iugendhaus Düsseldorf emzu- zahlen, zugleich mit der Ueberfenbung einer zweifach ausgefertigten namentlichen Liste derer, die für Fuß» und Handballunfälle versichert werden sollen. In ber Liste ist bie Angabe des vollen Namens unb bes ge­nauen Geburtsbatums unbebingt notwendig.

Wer die Unfall-Zusatzprämie nicht bezahlt hat unb dazu nicht Zeitschriften- und Paßbezug nachweisen kann, ist ab 1. April nicht mehr versichert für Un- fälle bei Fuß- unb Hanbballspielen.

Die Kreisleitung.

Vom Segelflug.

Rekordleistung eines jugendlichen Gießener Segelfliegers.

Der Gießener Segelflieger ftub. meb. Schmibt, ein Mitglieb ber Akademischen Fliegergruppe ber Landes­universität Gießen und der Iungfliegergruppe des Gie­ßener Vereins für Luftfahrt, vollbrachte auf dem Flug­gelände am Dörnberg bei Saffet eine hervorragende Leistung. Der junge Segelflieger blieb dort, als er zur Ablegung ber E-Prüfung aufgeftiegen war unb eigent­lich nur kurze Zeit pflichtmäßig zu fliegen hatte, mit feinem Segelflugzeug 4 M Stunden lang ununter­brochen in der Lust, wobei er den Hohen Dörnberg in vielen Kurven unb Winbungen (etwa 500 Meter) in oerfchiebenen Höhenlagen umkreiste. Diese Flieger­leistung oerbient auch um deswillen besondere Hervor­hebung, weil das Wetter während des Fluges nicht ge­rade günstig war und zahlreiche Böen, Wolkenbildungen, teilweise Nebel und Regen dem Flieger seine flugfpbrt« liehe Leistung außerordentlich erschwerten.

Weltrekord im Dauer- und Streckenflug.

Mermo; unb Paillard,

die beiden erfolgreichen französischen Flieger, überboten den bisherigen Weltrekord tm D?uer- und Streckenflug auf abgesteckter Strecke um 200 Kilometer. Die beiden Piloten flogen tn 54 totunoe über 9 000 Kilometer.