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Spork-Blatt der Deutschen Jugendkrafi

Amtliches Gauorgan der Bezirke Fulda^tzünfeld, Mnzig^Zossa, Hessen-Kassel, Hohe Rhön und Vorder-RhSy

Vellage zur Fuldaer Zeitung

Ar. 71

26. Mürz

Ein glänzender Erfolg. Fast hundertprozentige Beteiligung

Die Vereine stehen geschloffen

zu

Jugendkraft Heill

-i

Ser Spork im Lichke der kakholischen Velkanschauung

hatten die rührigen Ordner des gastgebenden den Zug formiert, und unter den schneidigen der Rothemänner Musikkapelle unter der be- Stabführung ihres Dirigenten Kirsch aus

Schnell Vereins Klängen währten

brachten.

Sodann gab Spielwart Waider einen

Bericht über den Verlauf der VerbandspielL

Die Verbandsspiele sind im Herbst etwas

Oweifelhafte Stimmung zog ein in die Kreise der D. I. K., als am Samstag morgen der Himmel sich mit grauen Wolken überzog. Als gar am Abend Regen­tropfen einen verregneten Sonntag einzuleiten schienen, war manchem in den Führerkreisen bange ums Herz. Sollte es wieder so werden mit dem Wetter wie im Herbst in Bimbach? Sollte die planvolle Vorbereitung ein Opfer der Witterung werden? Aber die Optimisten sollten diesesmal recht behalten. Nach einem nebligen Morgen drang gegen 11 Uhr die herrliche Frühjahrs­sonne durch die Wolken und rief alle Sportler im ganzen Fuldaer Land auf zum Frühjahrstreffen in Rothemann.

Um die Mittagsstunde bevölkerten sich die stillen Straßen von Rothemann. Das gastliche Dorf, das zum Willkommen der Jugendkraft Fahnenschmuck angelegt hatte, wurde belebt von dauernd ankommenden Festteil­nehmern, die in Fahrradkolonnen, per Auto, zu Fuß von allen Seiten dem Ziele Rothemann zustrebten. Aus allen Kanten des Bezirks, aus dem Fliedetal, aus dem Haun- grund, aus dem Fuldaerland und aus dem Lüdertal wa­ren sie gekommen. Selbst das weit im Vogelsberg gele­gene, zur Diözese Mainz gehörige H e r b st e i n hatte es sich nicht nehmen lassen, durch Stellung einer Mannschaft zum Lauf und eines Vertreters zum Bezirkstag, sich ein­zureihen in den Vormarsch der Deutschen Jugendkraft.

Ein Trompetensignal rief zur festgesetzten Zeit die Teilnehmer zum Aufmarsch nach dem Festplatz auf.

daraus eine Lehre ziehen, in Zukunft dem Spielausschuß die Arbeit zu erleichtern durch faires Spielen. Einige erlogene Vorwürfe gegen den Spielaus­schuß, die grassierten, wurden in aller Offenheit als böswillige Erfindungen gemeiner Menschen klargestellt und gegeißelt.

Obmann Schäfer referierte kurz über die S ch i e ds- richterfragen und legte sein neues Arbeitspro­gramm vor. Auch in der Schiedsrichterfrage ist schon viel im letzten Jahre geschafft und besser geworden, ober es heißt weiter arbeiten.

Herr Leichtathletikwart Frech berichtete über die Ergebnisse und den Verlaus des Waldlau­fes. Es waren erhebende Augenblicke, als der Wart unter stürmischen DJK.-Heilrufen der Versammlung die Diplome den Siegern überreichte.

Der Schwimmwart, Herr Lehrer Gesang, berich­tete über das Schwimmen. In unserem Bezirk warten viele Freunde des Wassers auf eine planmäßige Arbeit und Betätigung in dieser Sportart. Der Bezirk wird in diesem Sommer zum erstenmale mit einem Bezirks­schwimmfest in die Oeffentlichkeit treten.

Zum neuen Turnwart des Bezirkes wurde Herr Joseph Jost-Bimbach einstimmig gewählt. Die Ein­führung wird durch die Bezirksleitung erfolgen.

Leider wurde das einheitliche einige Bild des Bezirks­tages gestört durch eine kleine, aber sehr unerfreu­liche Episode. Von einer führenden Seite wurden gegen den Willen des Tagungsleiters gegen Mitglieder der Bezirksleitung Anklagen vorgebracht, die sich als völlig unwahr und haltlos erwiesen und zudem noch als kleinliche und lächerliche Kindxrredereien nicht in den Rahmen einer solchen Tagung paßten. Die Versamm­lung brachte ihre Mißbilligung über Form und Art dieser Demagogie eindeutig und geschlossen zum Ausdruck. Diese an sich unerquickliche Sache hatte aber wenigstens den Erfolg, die Einheit und das Vertrauen zwischen Bezirks­leitung und Bezirk von neuem zu stärken. Möge die Veranstaltung in Rothemann ein Markstein in der Ent­wicklung der DJK. im Fuldaer Lande sein.

Einen letzten Dank noch den tüchtigen Theaterspielern von Rothemann, die nach der harten Tagesarbeit uns noch einige frohe Stunden bescherten.

Die Spiele beginnen von nun an um 3 Uhr. Fallen zwei Spiele auf denselben Platz, so beginnt das erste um 2 Uhr, das zweite um 3% Uhr.

Petersberg 1. ist in der Bezirksklasse M e i st e r. Waider, Spielwart.

Wir leben im Zeitalter des Sportes. Vor allem feit der Nachkriegszeit hat die Sportwelle in ungeahntem Ausmaße und in ungeahnt raschem Tempo alle Völker des Erdballs ergriffen. Von England, der eigentlichen Heimat, hat der Sport in schnellem Siegeszug auch die übrigen Länder sich erobert. Längst sind die internatio­nalen Wettspiele, deren Ausgang die ganze Welt in Spannung hält, die Sensation des Tages. Ja der Sport ist vielfach zur Verbindungsbrücke zwischen den einzel­nen Ländern geworden. Es wäre der Wahrheit nun ins Gesicht geschlagen, wenn man den modernen Sport und Sportbetrieb, der in vieler Hinsicht ein Kind ma­terialistischer Geisteshaltung und Geistesströmung ist, rückhaltlose uneingeschränkte Anerkennung zollen wollte. Doch genau so verfehlt wäre es, ihn in Bausch und Bogen zu verurteilen. Es ist schließlich doch auch man­ches Gute und Gesunde, was zutiesst der so allgemein gewordenen sportlichen Betätigung zugrunde liegt. Und es ist sicherlich zu begrüßen, daß unsere Jugend in über­wiegendem Teile sportlich eingestellt ist und ihre helle Freude daran hat, in edlem Wettkampf und Wettstreit sich miteinander zu messen.

Ein junger Mensch ohne Sport und Spiel wird nur allzuleicht zum Träumer, dem Krastgefühl, sittliche Wil­lenskraft, Selbständigkeit und Wirklichkeitssinn abgehen. Doch nicht jeder Sport wird diese wertvollen Bedingun­gen erfüllen. Nur dann wird er seinen eigentlichen Zweck erreichen, wenn er nicht bloß rohe, ungeschlachte un­disziplinierte Körperkultur ist, sonderrz wenn er von hö­heren geistigen ,Gesichtspunkten getragen und geleitet wird, wenn er beseelt und durchgeistigt ist. Sonst bleibt er einseitige körperliche Kraftleistung, Kraftmeiertum und artet schließlich in blinder unbeherrschter Rekordsucht aus.

Gerade unsere Zeit, die an unsere Jugendlichen die allerschwersten Anforderungen stellt, verlangt starke sitt­liche Persönlichkeiten und eiserne Charaktere, und da ist es gerade der Sport, richtig gepflegt und betrieben, der, ganz abgesehen von seinen unschätzbaren gesund­heitlichen Vorteilen, eine kaum zu ersetzende Willens­und Cbarakterschule darstellt. So aufgefaßt ist der Sport nicht Selbst- sondern bloß Mittel zum Zweck. Und in diesem Sinne wollen unsere großen geistigen Führer, wollte ein Mosterts, unser ehemaliger Generalpräses, der Begründer der DJK., den Sport gepflegt wissen. In

Ergebnisse.

Schüler: 1. Preis Dom Fulda, 2. Dom Fulda, 3. Neuhof, 4. Rothemann.'

Jugend I: 1. Dom Fulda, 2. Kerzell.

Jugend II: 1. Neuhof.

Altersklasse: Mannschaftslauf: 1. Steinau, 2. Kohl­haus, 3. Pilgerzell, 4. Mittelrode, 5. Herbstein, 6. Bern­hards, 7. Marbach, 8. Rückers, S. Veitsteinbach, 10. Al­mendorf. Einzellauf: 1. Leo Diegelmann-Kohlhaus, 2. Joseph Leinweber-PilgerM, 3. Joseph Hartung-Ro­themann, 4. Franz Jahn-Wiesen, 5. Willi Göb-Dieters- han, 6. Konrad Schramm-Oberbimbach.

Bemerkung: Emil Seifert-Neuenberg lief die beste Zeit im Einzellauf, konnte aber nicht gewertet werden, da er nicht für diesen Lauf gemeldet war. Er wird ein Ehrendiplom erhalten.

spät begonnen worden. Trotzdem wären sie beendet, wenn nicht Witterung und andere Umstände einen Streich gespielt hätten. Insgesamt spielten in diesem Halbjahr 62 Mannschaften. Teilweise fanden an einem Sonntag 26 Spiele statt mit 52 Mannschaften. Augenblicklich spie­len noch 58 Mannschaften. Bis zum heutigen Tage sind 248 Derbandsspiele durchgeführt mit 496 Mannschaften und über 5500 Spielern. 6 Spiele davon muß­ten aus verschiedenen Gründen abgebrochen werden. 97.6 Prozent aller Spiele wurden glatt durchgeführt und nur 2,4 Proz. fallierten. Diese Einbuße ist zum großen Teil auf das Konto ungeeigneter und fehlender Schiedsrichter zu setzen. Hier muh es unbedingt besser werden. Nach Beendigung der Verbandsspiele wird jeder Verein ver­pflichtet, für jede Mannschaft wenigstens einen Schieds­richter zu stellen, sofern er an Verbandsspielen teilnehmen will. Gerade die Vereine, die keinen Schiedsrichter seit­her gestellt haben, nörgeln am meisten über die Schieds­richter, weil sie deren schweres Amt nicht kennen. Die angeführten Zahlen ergeben auch ein Bild über die enorme Arbeit des Spielausschusses. Die Vereine mögen

Bezirk Vorder-Rhön.

Mitteilungen der Bezirksleitung:

Am nächsten Sonntag finden außer den bereits an- gesetzten Spielen noch folgende statt:

In der Gruppe Preußen das Spiel: Wölf Rasdorf.

In der Gruppe Thüringen die Spiele: Spahl 1. Bermbach 1. Spahl 2. Bermbach 2. (Schiri Ed. Gimpel, Borsch). Die Spiele beginnen um 3 Uhr.

Am nächsten Donnerstag, abends 7 Uhr, findet in Geisa eine Schiedsrichtertagung der Gruppe Thüringen statt. Gimpel, Schiriobmann.

hinter der Bezirksleitung.

boer Zeitung wurde der Dank der Versammlung ausgesprochen, die in entgegenkommender Weise dem DJK. Sport wöchentlich eine Seite ihrer Zeitung zur Verfügung stellt. Von der Verbandsleitung in Düsseldorf wurde unsere Sportecke als Muster und führend im ganzen Verband hinge st ellt. Auch bezüglich der Versicherung wurden nochmals Auf­klärungen und Vermahnungen gegeben. Sämtliche Paß­bezieher, die noch nicht Bezieher einer Zeitschrift sind, ha­ben das sofort in ihrem eigenen Snterefie nachzuholen. Einige Vereine betrachten sich noch als reine Fußballver­eine. Das muß aufhören. Auch die D. I. K.-Abteilung untersteht in allen Veranstaltungen, auch in ihren Ver­gnügungsveranstaltungen, dem Präses, mit dem zusam­men alles besprochen werden muß. Der Bezirksleiter sprach noch den heißen Wunsch aus, jetzt zu Ostern recht zu werben um die Erfassung der Jugendlichen, um einen starken und frischen Nachwuchs zu schaffen. Das Tur­nen und die Leichtathletik müssen in den Vordergrund treten. Zum Schluß dankte der Bezirksleiter den Warten für ihre treue, selbstlose Arbeit, die bei der Größe des Bezirkes viel Opfer an Geduld und Zeit koste. Doch die Führer tun es gern und wün­schen nur, daß die Vereine dies anerkennen und mit Bei­seitelassen der Kritik und Nörgelei tatkräftig mitarbeiten. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Jugendkrast als ein starker und lebendiger Organismus die katholische Jugend zu einem großen Teil schon erfaßt hat, wo sie von allen Seiten, ja sogar von Neidern in den eigenen Reihen, bekämpft und angefeinbet wird, ist es notwen- big, daß Führer und Geführte treu und fest zusammen­stehen. Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, mit diesem Appell an die Jugendkraftler, mit ihren Führern auszuhalten und frohe Zukunft zu erhoffen und zu er­kämpfen, schloß der Bezirksleiter seine trefflichen Aus­führungen, die ihm den Applaus aller Jugendkraftler ein­

diesem Sinne hat die Kirche als die allumfassende Kul­turhüterin und -trägerin dem Sport ein warmherziges Interesse entgegengebracht. Und gerade ihre berufenen Führer sind es gewesen, die solchem edlen durchgeistigten Sport bas Wort geredet haben. Es ist eine bekannte Tatsache, daß unser augenblicklicher Papst Pius XI. den Sportbestrebungen unserer katholischen Jugendverbände nicht bloß seltenes Verständnis entgegenbringt, sondern selbst als Student in seltenem Maße edlem Sport gehul­digt hat. Als erster Italiener hat er als junger Gelehr­ter den Monte Rosa (4673 Meter) bestiegen, was zwölf Stunden ständiges Klettern über Gletschereis und wildes Gestein bedeutete. Von 18851913 brachte er feine Ferien meistens in den Alpen'zu, bestieg den Großen St. Bernhard, das Matterhorn, den St. Gotthard, den Montblanc und andere Bergriesen. In seinen alpinen Schriften hat er mit großer Klarheit und Ausführlichkeit die christlichen Grundsätze über Körperertüchtigung ver­bunden mit wahrer Willens- und Seelenbildung aus­gezeichnet. Nicht weniger wertvoll für die Auffassung der Kirche in der Beurteilung sportlichen Tuens und Treibens ist das Zeugnis des heiligmäßigen Papstes Pius X. Papst Pius X. hat sich in jungen Jahren rege an den Spielen und Sportübungen während fei­ner Seminarzeit beteiligt, er legte großes Gewicht auf alle Einrichtungen zur körperlichen Ertüchtigung der Ka­tholischen Jugend.Ich segne herzlichst eure Spiele und Unterhaltung", sagte er bei Gelegenheit der in den vatikanischen Gärten veranstalteten Vorführung eines italienischen kath. Turnvereins,ich billige eure Turn­übungen, eure Boot- und Fußrennen, eure Bergtouren, eure sportlichen Veranstaltungen, weil dieser Zeitvertreib euch vor der Trägheit bewahrt, die aller Laster Anfang ist und solch freundschaftlicher Wettbewerb auch Sinnbild für den Wetteifer im Tugendstreben sein soll."

Diese beiden Zeugnisse aus berufenem Munde mö­gen genügen, um den kath. Standpunkt über Sport und wahre Körperertüchtigung zu illustrieren. Möchten un­sere kath. Sportler unsere DJKler diese Worte aus dem Munde ihrer erlauchten Führer beherzigen, möchten sie die gegebenen Ratschläge, wie sie in den Satzungen der DJK. niedergelegt sind, auch in vorbildlicher Weise in die Tat umsetzen, dann würden bald die Klagen über den wüsten Sportbetrieb, wie er leider noch in man­chen jungen DJK.-Vereinen besteht, verstummen. H.

Bezirk Aulda-Hünfeld.

Amtliche Mitteilung de» Spielausschusse».

Am Sonntag finden die Spiele nach der Tabelle statt. Außerdem spielen: Döngesmühle 1. Kerzell 1. in Kerzell (% 4 Uhr). Hünfeld 1. Eiterfeld 1. (3 Uhr). Hünfeld 2. Herbstein (12 Uhr). A-Klasse spielt am Sonntag wie folgt: Marbach 1. Kirchhasel 1. Dietershan Petersberg 2.

In der B-Klasse spielt noch: Bimbach 2. Marbach 2. Das Spiel Mittelrode 2. Rückers 1. fällt wegen doppelten Trauerfalles aus.

Jugendklasse spielt: Thalau Dom (2 Uhr).

Fulda bewegte sich der Festzug hinauf auf die Rothe­männer Höhe. Es war ein freudiges Bild, die bunten Trikots der Sportler eingestreut in die Hunderte der Fest- teilnehmer.

Dort oben auf dem herrlich gelegenen Platz am Wal­desrande mit dem Ausblick auf die Rhön war von dem eifrigen Ortsoerein alles wohl vorbereitet worden, so daß der Start der Waldläufer sofort beginnen konnte. Weit im Feld verstreut sah man einzelne Gruppen, int Walde wiesen Posten mit bunten Fahnen den Läufern den rech­ten Weg. Inzwischen war die Zuschauermenge durch den Zuzug aus den umliegenden Ortschaften und Fulda auf ungefähr 1000 angewachsen. Die D. I. K. Wander­gruppe zeigte in ihrer Kluft die Vielgestaltigkeit deutscher Jugendkraft-Arbeit. Die Läufe wurden vom Leicht­athletikwart Frech in 4 Klassen zum Start gelassen, der sich glatt abwickelte. Insgesamt liefen 164 Läufer. Da eine Abteilung nur eine Mannschaft von 4 Läufern zu stellen hatte, bedeutet dieses fast eine hun­dertprozentige Beteiligung der Bezirksvereine. Kein bis­heriger Waldlauf erreichte an Zahl und Geschlossenheit den diesjährigen Frühjahrswaldlauf. Ein imposantes Bild bot sich den Zuschauern, als in der Altersklasse 108 Läu­fer zum Start ihrer 5000 Mtr.-Strecke ausschwärmten. Wie eine bunte Raupe schlängelte sich die lange Reihe am Waldessäume entlang, gefolgt von dem gebannten Blick der Zuschauer.

Anschließend war ein Propaganda-Fußball- fpiel zwischen den ersten Mannschaften von Kerzell und Margretenhaun unter der guten Leitung des Schiedsrichter M ö l l e r-Döngesmiihle. Beide Mann­schaften boten eine ansprechende Leistung, wobei die ältere, erfahrenere und körperlich stärkere Mannschaft von Margretenhaun das Spiel für sich mit 4:0 entscheiden konnte. Der aufgefüllte Boden des neuen Platzes beein­trächtigte sehr die Entfaltung der Leistung. In der Zwischenzeit versäumte es die Musikkapelle nicht, mit eini­gen Musikstückchen die Zuschauer zu unterhalten.

Nach dem Spiel formierte sich der Zug zum Rück­marsch nach Rothemann. Frohe Lieder der Sportler wechselten ab mit den Klängen der Marschmusik. Freude und Zufriedenheit leuchtete auf allen Gesichtern über die glänzend verlaufene Veranstaltung.

Bezirkstag.

In dieser Stimmung konnte dann gegen 4 Uhr der Bezirkspräses, Kaplan B i l z, den nun folgenden Bezirkstag eröffnen. Der neue große Saal der Gast­wirtschaft Kramer war Kopf an Kopf gefüllt von den Ver­tretern und Obmännern der Vereine. Die Tagung nahm ihren programmäßigen Verlauf. Der Präses gab seiner Freude Ausdruck über den so gut verlaufenden Waldlauf und sprach die Hoffnung aus, daß die heutige leicht­athletische Veranstaltung dazu beitragen möge, die Siebe u. Begeisterung zur Leichtathletik u. zum Turnen in den Reihen der Deutschen Jugendkrast zu wecken. Er for­derte besonders auf zur E i n i g f e i t und zum freudi­gen Bekenntnis der Jugendkraftfarben auch in der Oeffentlichkeit. Die Jugendkrast im Fuldaer Lande steht heute als ein starkes und geordnetes Ganze da, das sich nicht zu verkriechen braucht. Herzlicher Dank wurde ausgesprochen dem Ortsverein mit feinem rührigen Präses, Herrn Kaplan Ebel für die tadellose und solide Vorarbeit, Dank auch der Musikkapelle, die sich in selbst­loser Weise den ganzen Tag der Deutschen Jugendkrast unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte.

Darauf gab der Bezirksleiter, Lehrer Lange, Die­tershan, seinen

Bericht über die Entwicklung des DJK.-Bezirks Fulda-Hünfeld

im verflossenen Halbjahr. Er wies zunächst hin auf den Zweck des Waldlaufes und des Bezirkstages. Es sollen Leichtathletik und der Geist der Kameradschaftlichkeit ge­fördert werden durch diese sportlichen Veranstaltungen. Der Bezirkstag dient zur Aussprache über Fragen der Be­wegung, über Mißstände und soll aufbauend wirken zur Schaffung von neuen Gedanken und Arbeitsmöglichkeiten. Der Bezirk ist im letzten Halbjahr gewachsen um 4 neue Vereine: Bernards, Dammersbach, Macken» zell und Wandergruppe Fulda. Am 1. 3. 29 .bestand der Bezirk aus 16 Abteilungen, heute aus 43 mit über 800 Paßbeziehern. Der Bezirk ist im Kreisbezirk einer der stärksten und auf dem diesjährigen Kreistag in Frankfurt als ein Musterbezirk hingestellt worden. Das soll uns aber nicht über die noch bestehenden Mänger innerer Art hinwegtäuschen. Die Be­zirksleitung ist sich dieser wohl bewußt und arbeitet mit wachsender Energie an ihrer Beseitigung. Verschwinden müssen vor allen Dingen die unfeinen Aeußerungen in Wort und Schrift, die Mitgliedern der Leitung und der Ausschüsse gegenüber gemacht worden sind. Der Bezirks­leiter unterrichtete dann noch über den Schriftwechsel mit der Leitung. Zum eifrigen und regelmäßigen Lesen der Sportblätter der D. I. K. wurde aufgerufen. Der Fu 1-

Schülerkurue«.

Um die steten Rufe der SBerbanbsleihmg, das Turnen in den Knabenabteilungen einzuführen, nicht unverhallt durch das Land gehen zu lassen, hatte der Bezirk olle Vereine aufgefordert, Schülerabteilungen einzurichten. So bestehen schon seit einiger Zeit rührige Schüler­abteilungen in verschiedenen Vereinen. In Neuhof

BezirkHohe Rhön-.

Geländelauf oder Ski- und Eislauf in Wüstenfüchsen?

Noch ist der Winter erst langsam auf dem Rückzug in der hohen Rhön. Das Auto der Bezirksleitung, die das Gelände für den Waldlauf besichtigte, blieb noch im Schnee stecken.

Unser Start am Ortsausgang in Wüstenfüchsen liegt 577 Meter über dem Meere. Der 5000 Meterlauf geht die Bischofsheimer Straße hinauf bis zum Guckhof, dann rechts ab durch den Wald über den Mathesberg, (831 Meter über dem Meere), hinab durch das Grumbach- Tal, dann die Hut hinauf bis ans Traswerk und die' Wafferkuppe-Strahe zurück nach Wüstenfachsen. Die Ju- gendläufer biegen schon gleich hinter der Straßengade- lung von der Bischofsheimerstraße hinüber auf die Was- serkuppenstraße und laufen auf dieser zurück nach- stensachsen.

Da unsere Hochgebirgsstratzen noch vollständig ver­eist und stellenweise verweht sind und der Wald noch teilweise 4050 Zentimeter tief voll Schnee liegt, muß der Geländelauf unbedingt verschoben werden. Er fin­det erst statt am 19. April, (Gut Hirt). Start am Drts- ausgang von Wüstensachsen, nachmittags 3 Uhr, nach Eintreffen des Zuges.

Hoffen wir, daß die warme Frühlingsfonne bis da­hin die letzten Schnee- und Eisreste von unseren Ber­gen wegleckt und der holde Lenz unsere Läufer mit fei­nen ersten blumigen Frühlingskindern begrüßt.

Wüstensachsen hat zudem gerade große Volksmission gehabt. Da könnte selbst ein unschuldiges Sporttreffen leicht mißverständlich aufgefaßt werden. Jugendkrast steht darum zurück und wartet bis zum 19. April. Die DJK. Wüstensachsen wird dann nach dem Geländelaus zugleich einen Werbeabend veranstalten mit Turnen, Gymnastik, Pyramiden, Lichtbildervortrag und Gesell­schaftsspielen.

Mögen alle bald ihre Meldungen an die Bezirkslei­tung in Hilders machen. 10 Mark Startgeld an die Be­zirkskasse, Postscheckkonto 59820.

Die Bezirksleitung: Fröhlich. Beck.

Futzbatt.

Spielergebnisse vom Sonntag.

Ergebnisse ans dem Bezirk Borderrhön.

Wölf 1. Oberufhausen 1. 0:1. (Wiederholungssp^ Geismar 1. Bermbach 1. 1:0.

Schleid 1. Spahl 1. 5:1.

Schleid 2. Bermbach 2. 1:2.

Eiterfeld 2. Kirchhasel 2. 4:0.

Oberufhausen 2. Großentaft 2. 0:5.

Oberufhausen

Bezirksmeister der Vorderrhön,

wölf 1. Obernshansen 1. 0:1. (0:0).

Das letzte Verbandsspiel fand am Sonntag in £<** bolz statt. Beide Mannschaften ließen bereits zu ginn zu einem flotten Kampf auf, ließen jedoch ve die gelegentlichen Torchancen unausgenützt. Die z» fer legten zeitweise eine unnötige Härte ins Spiel, xo Erfolg auf beiden Seiten ging es in die Halbzeit, zweite Hälfte des Spieles brachte Oberufhausen ou m den Mittelstürmer 25 Minuten vor Schluß das erste einzige Tor. _ ,,

Der Sieg war verdient durch das nach SetteE _ überlegene Spiel des nunmehrigen Meisters der »o rhön. Der Tabellenerste Borsch, der auf diesen ebenfalls große Hoffnungen gesetzt hatte, mußte einem verlorenen Spiel mit Rasdorf zurücktreten, neue Bezirksmeister wird demnächst im Oaufpiel au harte Probe gesteift werden.

HildersEckweisbach 1:2.

Der Bezirksmeister der Hohen Rhön DJK. Hi^* der am Sonntag vorher gegen Soden SalmuM 5:2 Toren gewann, verlor am vergangenen gegen die sehr junge und spielstarke Mannschal DJK. Eckweisbach mit 1:2 Toren auf eigenem 15 «n Nach Anstoß entwickelte sich sofort ein flottes a-P der 6. Minute schoß der rechte Verteidiger. &ie weisbach ein Eigentor. Nach und nach maa) ' 33. Ueberlegenheit von Cckweisbach bemerkbar. < Ze- Minute schoß der Mittelstürmer Vogel aus em» fe dränge heraus unhaltbar ins Tor. Kurz nacheiten sandte Eckweisbach durch den Linksaußen 3 «chei- Male ein. Die heftigen Gegenangriffe von Onaer 1 terten immer wieder an dem vorzüglichen T - %

Gäste, der die schärfsten Schüsse hielt.

hatten wir Gelegenheit, bei einem Schauturnen den Leistungen der dortigen Schülergruppe »u ®-uOlt Z?ug-n,. In Fulda sind es die pfarrlich gealiedernn Jungmannervereme, die Turnabteilungen pin,Ü? n Schon frühzeitig wollen wir in die jugenblichen n- den Gedanken der DJK. hineintragen, durch hi,^2en ler das Interesse bei den Eltern für unsere 6 regen, damit der Kreis und die Gefolgschaft ch Ä. völkeruna immer mehr wachse. Es ist eine 9ntt bis 60 Schülern in ihrem Treiben mufehen nn?0 Leitung von geprüften Turn- und Sportlehrern Hilfe verständiger Jungmänner kommen die Kleinen regelmäßigen Turnstunde. An die Eltern haben mir hu Bitte, auch in der Turnhalle, bei den ftattfinbenbn ern gelegentlich zu erscheinen sie werden sich übeneua,» daß Die Kleinen in treuer Obhut zur KörperertÜchttaunn erzogen werden. 1 ^n3

Schwimmen.

Der Bezirk sieht in seinem Sommerprogramm ein Bezirksschwirninfest vor. Durch derartige Der. anftaltungen sollen die einzelnen DJK.-Vereine die Un- terstützung und 'Beteiligung des gesamten Bezirkes er. fahren. Der vorjährige Gausporttag hat bewiesen dak gerade in dem Bezirk Fulda-Hünfeld viele Schwimmer vorhanden sind. Das Ziel der Bezirksleitung ist dahin, gehend, diese zahlreichen Schwimmer in jährlichen Tref. fen zusammenzuführen. Schon im vergangenen Jahre riefen wir die Schwimmer auf, sich planvoll durch Gym- nastik und Leichtathletik auf die Tätigkeit im Sommer oorzubereiten. Schon heute weisen wir darauf hin bafe nur Paßinhaber startberechtigt sind.

Vereine, die durch ihre Lage an geeigneten zur Durch, führung der Veranstaltung fähigen Gewässern sind, wol- len rechtzeitig ihre Bewerbung um das Bezirksschmimm- fest an den Schwimmwart, Herrn Karl Gesang Fulda, Hinterburg 6, einreichen. Weitere Berichte er-' scheinen laufend in der Sportecke unterSchwimmen".

Der Bezirksschwimmwart.