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ich habe gefunden, die Kleider sind wie die Menschen, wenn man sie braucht, sind sie nicht da."
..Aber Tante, brauchst du wirklich ein neues Kleid?
von der alles spricht, die tonangebend in der Mode, im eleganten Lebest ist, diese Stadt, die so herrliche Bauten besitzt--Notre Dame, Caere Coeur, den Eiffelturm
den Bois de Boulogne--".
„Der sicher weniger schön ist als der Wald von Chaise! Tante, ich wiederhole dir, ich fühle mich so wohl hier — — zwischen dem Meer und dem Wald--im Schatten
unseres alten Kirchturmes--unter dem Dach dieses
gemütlichen Hauses--bei der vorzüglichen Küche Phi
lomelens. "
„Immer und immer das ewige Einerlei!"
„Wenn das Einerlei vorzüglich ist?"
„Dann bleibe meinetwegen hier! Aber ich werde nach Paris gehen. Ich werde diese Reise machen; das steht fest bei mir, niemand kann mich daran hindern. Um Paris zu sehen, überqueren die Amerikaner den Ozean. Und wir, die wir nur eine Nacht zu fahren haben--?
Es ist wirklich zu dumm, da noch länger zu zögern! Ich bin doch wahrhaftig kein Muscheltier."
„Was für ein Vergleich!"
„Das hat auch das ewige Einerlei — dein Entzücken! Ich sehne mich danach, herauszukommen, wenigstens für einige Tage."
„Du weißt genau, liebe Tante, daß ich dich nicht allein fahren lasse. Wenn du gehst, werde ich dich begleiten."
„Wie ein Hund, den man mit der Peitsche zwingt."
„Nein, wie eine Nichte, die dich von Herzest liebt und die dich nicht verlassen will."
„Du vertauschest unsere Rollen."
„Tue ich das, Tante?"
Beide Frauen schwiegen. Dann sagte Rolande:
„Erlaubst du mir eine Fage?"
„Sprich!"
„Hast du dir überlegt, was diese Reise, von vielleicht einigen Wochen, kosten wird?"
„Ich gedenke, wenigstens vierzehn Tage in Paris zu bleiben, aber um die Geldfrage brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Wir werden die Reise unter den günstigsten Bedingungen machen. Denke nur, Roger Maude, der wirklich ein ganz reizender, junger Mann ist, hat uns eingeladen für den Fall, daß wir nach Paris kämen, alle Mahlzeiten bei ihnen einzunehmen. Wir hätten also im Hotel nur unser Zimmer zu bezahlen. Ich glaube, auch
neueste Strickkleid, das Frau Grollier dir gestrickt hat, steht dir ganz besonders gut."
Die Tante zieht ein Gesicht.
„O ja, gewiß — für die Insel — — aber, wenn wir --nein, ich kann es nicht länger verschweigen. Was sagst du, wenn ich dir nun eine Ueberraschung bereiten würde?"
„Du hast es schon angedeutet."
„Eine große — sehr große Ueberraschung."
„Aber was für eine? Du spannst mich auf die Folter."
„Du ahnst es nicht?"
„Ganz und har nicht."
„Kleine Heuchlerin."
„Tante, ich schwöre dir."
„Schwöre nicht' Mit dir weiß man nie, wie man daran ist. Auch neulich beim Diner--na, lassen wir
das! Liebe Rolande, Du bist ein gebildetes Mädchen, aber mache dir keine Illusionen, gebildet für Noirmoutier. Ich habe schon viele Opfer für deine Erziehung gebracht, ich habe dich durch die besten Lehrer der Insel unterrichten lassen. Ich möchte deiner Erziehung den letzten Schliff geben — durch — einen — Aufenthalt in Paris. Dort wirst du andere Mädchen kennen lernen und so am besten sehen, was dir noch mangelt! Dein Blick wird sich weiten, du wirst das wahre Leben kennen lernen."
— — —!
„Du antwortest nicht?"
In der Tat, Rolande antwortete nicht.
Sie stand da, die Hände auf den Tisch gestützt, die Augen träumerisch auf das Stückchen Blau des Himmels gerichtet, das durch das Fenster hereinlugte.
„Mein Vorschlag würde jedes andre junge Mädchen in einen Freudentaumel versetzt haben — dir — allerdings — scheint er wieder einmal nicht zu gefallen?"
„Er kam so unerwartet."
„Unverhoffte Freuden sind meist die besten."
„Wir leben hier so glücklich, so friedlich. Warum sollen wir dem Unbekannten nachjagen? Warum wollen wir uns in Paris ermüden?"
„Um etwas anderes zu sehen! Um endlich einmal etwas von der Welt kennen zu lernen. Hast du niemals
das wollte Roger Maude übernehmen, aber das würde ich natürlich nicht annehmen."
„Der junge Mann hat dich eingeladen?"
„Ja, in Gegenwart des Abbes. "
„Und du hast das angenommen?"
„Warum nicht?"
„Du fragst auch noch: Warum nicht?"
„Ganz gewiß! Sehen wir einmal von der Liebenswürdigkeit ab und betrachten wir die gegenseitigen Leistungen. Im Grunde wollen Roger Maude und l>«k Abbe sich revanchieren. Wer hat sie auf der Insel empfangen? Wer hat die alte Krabbe eingerichtet? Wer ha» ihnen, ohne Bezahlung, ihre Kücheneinrichtung vervollständigt? Wer hat Ausflüge mit ihnen gemacht?
Tante Cäcilie. Da sich ihnen nun eine Gelegenheit bietet, uns eine Freundlichkeit zu erweisen, ergreifen sie die!«. Ich sehe darin nur eine ganz natürliche, logische Handlung, sehr geschickt inszeniert und vorausschauend, denn sie werden jedes Jahr hierherkommen."
Rolande hörte die Gründe der Tante gar nicht an. ® machte sich ihre eigenen Gedanken über die Angelegenheit. Ihre Augen folgen wieder dem Zug der Wolken- Sie denkt: „Also Roger Maude hat uns eingeladen, t, zahlt. Er will uns beide in Paris haben — als stw Gäste. O, die Sache ist mir ganz klar, klar wie der Tag» Allerdings, das hat er sehr geschickt eingefädelt." j
„Was sagst du dazu?" unterbrach die Tante ihre danken.
„O, ich sage gar nichts--".
„Aber du denkst mehr?"
„Wenn ich mir meinen Teil denke, kann dich | wundern?" , Ja
Das junge Mädchen erhebt sich, es preßt die StPP^: fest zusammen, um nicht zu weinen.--, „
Aergerlich sah die Tante hinter ihr her, als sie im • ten verschwand; sie warf ihre zusammengeballte Sero I auf den Tisch und murmelte: njxM
„Es ist wirklich merkwürdig, daß die Menschen es m einsehen wollen, wenn man ihnen zu ihrem ®Iu“eni6f,( helfen will. Das dumme Ding! Ich will es der in die Arme führen, ihm ein schönes, freies Leben ‘ ten, ihm alles geben, was es sich wünschen kann.
hastig, es scheint noch die Unverschämtheit zu haben, mit nicht zufrieden zu fein." (gortf. folg 1 ,
Rolande wird geliebt
Roman von Vierte L'Lrmite
Autorisierte Uebersetzung aus dem Französischen von Thea Kara.
Copyright by Karl Köhl»- * Co., Berlin-Zehlendorf.
24) ---------
Unmittelbar nachdem Rolande das Haus verlosten, hatte die Tante ihre Kleiderschränke ausgeleert. Ganze Berge von Kleidern lagen überall umher. Kleider in allen Farben, meist einer vergangenen Mode angehörend.
Sich die Abwesenheit Rolandes zunutze machend, hatte Tante Cäcilie all diese Kleider herausgenommen, um sie anzuprobieren und herauszusuchen, was ihrer Ansicht nach für Paris brauchbar war. Gerade als sie den Del- mantel angezogen hatte, kam zu ihrem Aerger Rolande hereingeplatzt.
Das junge Mädchen war so überrascht, daß es sich entschuldigte:
„Verzeihung, Tante, daß ich so hereinstürmte." Schnell eilte sie zu der anderen Türe hinaus und ging raschen Schrittes durch das Gäßchen, sie bedauerte, ihre Tante überrascht zu haben, nun hatte sie wieder das Buch vergessen. Sie fragte sich, was die Tante wohl sagen würde, wenn sie zum Essen zurückkäme, denn zurückkom- men mußte sie!
Arme Rolande, sie blieb so lange wie möglich dem Hause fern, aber Philomele hatte ein junges Huhn gebraten und sie gebeten, pünktlich um zwölf Uhr zurück zu sein; unbarmherzig näherte sich der Zeiger der verhängnisvollen Stunde. Also vorwärts, mit Gottes Hilfe!
Diese Hilfe wurde ihr zuteil.
Rolande fand ihre Tante sehr ruhig, sehr beherrscht, als wenn nicht das Geringste vorläge. Sie setzten sich zu Tisch, die Tante fing sofort zu sprechen an:
„Warum bist du denn fortgelaufen, als wenn es hinter dir brenne? Ich habe meine Garderobe revidiert und
„Aber Tante, brauchst du wirklich ein neues Kleid? geträumt, gewünscht, Paris kennen zu lernen? Diese be- Du hast doch so viele hübsche Kleider. Ich finde, das j rühmte Stadt, die einzig in der Welt dasteht. Diese Stadt,
aus aller Well.
Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebensdauer verurteilt.
Frau Emma Lina Tetzner ist schuldig der Beihilfe zum Mord in Tateinheit mit einem Verbrechen des Versicherungsbetruges und wird zu vierJahren Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust verurteilt. Die Untersuchungshaft wird int Falle der Frau Tetzner angerechnet. Die Kosten des Verfahrens weichen den Verurteilten auferlegt.
Wie der Verteidiger des verurteilten Kurt Erich Tetzner, Rechtsanwalt Dr. Sauter- München, nach der Verhandlung mitteilte, wird er im Auftrage seines Mandanten Revision beantragen. Den Grund erblickt die Verteidigung darin, daß in der Hauptverhandlung ein Regensburger Polizeibeamter als Zeuge und Sachverständiger vernommen wurde, obwohl er während der Voruntersuchung als Hilfsbeamter der Staatsanwaltschaft an der Untersuchung beteiligt war.
Skräflingsrevolke in Amerika.
Die Gefangenen flecken die Slrafansiali in vrand. Sieben Gebäude von den Flammen zerstört. — 300 000 Dollar Sachschaden.
In der Strasanstalt von Stateville bei Sollet (Illinois) sind ernste Unruhen ausgebrochen. Die Sträflinge steckten das Gefängnis in Brand. Zur Unterdrückung der Unruhen wurde die gesamte Polizei und Staatsmiliz aus Illinois auf- geboten- Den bewaffneten Wärtern, die mit Tränengasbomben vorgingen, gelang es, die revoltierenden Sträflinge in ihre Zellen zurückzutreiben und einzuschließen. Vier Sträflinge wurden durch Schüsse verletzt. Der Brand zerstörte u. a. das Küchengebäude, die Waschanstalt und das Speisehaus der Strafanstalt. Er griff auf die Dächer zweier Zellenblöcke über, konnte aber, nachdem insgesamt fieben Gebäude von den Flammen zerstört worden waren, von den Löschmannschaften eingedämmt werden. Die Strafanstalt hatte 1 600 Insassen. Der Sachschaden wird auf 300000 Dollar geschätzt.
* Velm Kugelstoßen lebensgefährlich verletzt. In B e l l (Eifel) hielt ein Sportverein eine Leichtathletikübung ab, zu der sich zahlreiche Zuschauer eingefunden hatten. Beim Kugelstoßen traf eine 10 pfündige Kugel einen 15jährigen Jungen mit solcher Wucht an den Kopf, daß ex bewußtlos zu- fammenbrach. Der Junge wurde dem Krankenhaus zugeführt, wo eins schwere Gehirnerschütterung tnti) ein Schädelbruch festgestellt wurden. Die Aerzte zweifeln an dem Aufkommen des Schwerverletzten. t |. : । ,|,l („J . |
Skratzerrkümpfe in Düsseldorf.
Zusammenstöße zwischen Polizei und Kommunisten. Zwei Tote, sieben Verletzte.
Bei einer Kundgebung von Kommunisten und Erwerbslosen in Düsseldorf kam es in der Nähe des Volksgartens zu einem Zusammenstoß Mische« den Demonstranten und der Polizei. Die hart bedrängte Polizei mutzte von der Schußwaffe Gebrauch machen. Zwei Polizeibeamte und sechs Demonstranten wurden verletzt. Zwei der verletzten Demonstranten sind im Krankenhause gestorben. Einer der beiden Polizeibeamten G Wver veÄetzt.
Opfer des Meeres.
Untergang eines Dampfers im Irischen Meer. »- Acht Vermißte.
Der in Glasgow beheimatete kleine Dampfer „Citrine" scheiterte bei Eap Cradda an der südwestlichen Küste der Insel Man. Von den 10 Mann der Besatzung konnten zwei schwimmend das Ufer erreichen. Die übrigen acht werden noch vermißt. Infolge des dichten Nebels
Begebenheiten
Lagerhaus-Brand.
170 000 «W Sachschaden. — Brandstiftung als Ursache.
In den frühen Abendstunden brach am Mittwoch in einem großen aus Holz erbauten Lagerhausschuppen der Speditionsfirma Mannheimer, Lagerhausgesellschaft m. b. H., in Stuttgart ein Brand aus. Das Feuer fand in den dort liegenden Warengütern, vor allem an Altpapier, Dachpappe, Farben, Wolle, Autoöl, reichliche Nahrung und griff auch auf einen zweiten großen Holzschuppen über. Zur Hilfeleistung waren in kürzester Zeit sämtliche Stuttgarter Feuerwehren erschienen, die mit zahlreichen Strahlrohren die Feuersbrunst bekämpften. Explodierende O elfässer, die zum Teil 50 Meter hoch in die Luft geschleudert wurden, brachten die Feuerwehrleute in große Gefahr. Beide Schuppen sind mit sämtlichen Vorräten vollständig niedergebrannt. Der Schaden, der nur zum Teil durch Versicherung gedeckt ist, wird auf 170 00 0 M. geschätzt. Als Brandursache kommt nur Brandstiftung in Frage.
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Am Mittwoch gegen %5 Uhr morgens brach in der Motorpumpenfabrik Hefduck & Faix in Prag ein Feuer aus, das in kurzer Zeit Lager, Expedition und Anstreicherei der Fabrck ergriff und vollkommen einäscherte. Der Sachschaden wird auf rund 700 000 tschechische Kronen geschätzt, ist jedoch durch Versicherung gedeckt.
Todesurteil im Tetzner-Prozeß.
In dem Prozeß gegen den des Mordes und Versicherungsbetrugs angeklagten Kaufmann Tetzner — er ist bekanntlich beschuldigt, einen Hcmd- werksburschen bei lebendigem Leibe in seinem Auto verbrannt zu haben, um durch Vortäuschung seines Todes seine Ehefrau in den Besitz einer hohen Lebensversicherungssumme kommen zu lassen — wurde von dem Regensburger Schwurgericht am Mittwoch folgendes Urteil gefällt:
Kurt Erich Tetzner ist schuldig des Mor. des in Tateinheit mit einem Verbrechen des Versicherungsbetruges und eines Mordversuchs und wird deswegen zur Todesstrafe, außerdem zu zwölf Jahren
wurde das Unglück vom Lande aus nicht bemerkt. Ma« erfuhr erst davon, als die gmei Geretteten die die Nacht auf den Klippen verbracht hatten, den nächsten Hafen, Port Erin, erreichten. Sie konnten nichts über das Schicksal der acht Vermißten aussagen. Ein Rettungsboot befindet sich auf der Suche nach ihnen.
Küstendampfer gescheitert. — 6 lote.
Der in Bergen beheimatete Küstendampfer „Hera" ist in der Nähe von Hammerfest ge- scheitert. Von der Besatzung haben sechs Personen den Tod gefunden.
* Holländische Spende für die Opfer der Esch- weiter Gruben - Katastrophe. Baron Hoevell tot Westerflier, Kommissar der Königin der Niederlande der Provinz Limburg, und die Bürgermeister von Heerlen und Kirchrath sprachen bei der Aachener Regierung vor und überreichten dem Re-
Vas Mucke an Minister Dr. Frick schrieb.
Wir berichteten bereits gestern, daß sich Kapitänleutnant a. D. von Mücke beschwerdeführend an Minister Dr. Frick gewandt hat, weil man ihm verboten hat, in Weimar zu reden. In dem Brief, den wir kommentarlos wiedergeben, heißt es u. a.:
„In feinem der Länder Preußen, Sachsen, Lübeck, Mecklenburgs Braunschweig, Hessen, Württemberg, Baden und Bayern, in denen ich bisher gesprochen habe, bestanden Besorgnisse, die Polizei möchte ihrer Ausgabe nicht gewachsen sein, das mir verfassungsmäßig zustehende Recht zum Reden gegenüber Raudaubrü- dern zu gewährleisten. Lediglich in Thüringen, wo Sie seit einem Jahr als Angehöriger der Hitler- Partei das Ministerium des Innern bekleiden, genügt eine hetzerische Aufforderung des Parteiblattes, um Sie als Minister zu veranlassen, die Polizei anzuweisen, ein Verbot auszusprechen. Lediglich in Thüringen beugt sich die Staatsgewalt widerstandslos parteipolitischen Zeitungskra- k e e I e r n. Was in den schlimmsten Zeiten der verschiedensten Räterepubliken in Deutschland um 1919 herum nicht geschah, nämlich daß dem Träger eines
Aus der Thüringischen Rhön.
Aus Geisa und Umgebung.
Das kommunistische Volksbegehren. t
Im Auftrage der Kommunistischen Partei Groß. Thüringen überreichte der als Vertrauensmcn» für das Volksbegehren über die Auflö« lösung des Landtages von Thüringen bestellte Abgeordnete Heilmann dem thürin- gischen Ministerium des Innern die Listen mit de« Unterschriften von 1000 Stimmberechtigten, die nach dem Gesetz über Volksbegehren und Volksentscheid erforderlich sind. — Jja
gkerungspräsidenken einen Scheck von sonn«- für die Opfer der Katastro n h . * ®r«be „Mari°". Der Betrag wird bemVnf fond zugeleitet. em oarft.
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Neues in kürze.
befinden sich unter ständigem Krachen gung. Einige Hütten mutzten geräumt werdet'
Wie aus Mecknes gemeldet wird ift Schweizer Conradi, der in Genf den gen russischen Diplomaten Worowsk?^' mordet hatte und dann in die französisch- denlegion eingetreten war, gestorben G ent*
weltbekannten deutschen Namens ein öffentliches er,: treten für deutsche Belange in Deutschland unntian* gemacht wurde, das hat ein einjähriges Bestehen hi* lerianischer Regierungs-Einflüsse,» Thüringen zuftandegebracht.
Ich möchte nicht verfehlen, Ihnen, Herr Minister meinen Dank auszusprechen für die von Ihnen unfrX willig mir geleistete Unterstützung in meiner Auiiz. rungsarbeit. Einen besseren Beweis für meine Behauptung, daß das Hitlerianer- tum in einem geordneten Staatswesen eine Unmöglichkeit ist, könnte ich mir kaum denken.
Bilder vom Tage.
Abd eil Krim, der Führer VeS langjährigen AnfftaiÄS Set Rif« kabylen in Novdafrika, der nach Niederschlagung des Aufstands von den Franzosen gefangengenommen und nach der Insel Reunion im Indischen Ozean verbannt worden war, hat jetzt eine Eingabe an die französische Regierung gerichtet, ihn aus der Haft nach seiner Heimat zu «Massen. Es besteht kein Zweifel, daß Frankreich seinen erbitterten Feind nicht nach Afrika zurücklassen wird. |
Frühling, Frühling wir- es nun bald.
Eisenachs Frühlin gssest 1931t Eine furchterregende Riefenranpe schlängelt sich 8urH die Straßen.
Alljährlich feiert die schöne Wartburgstadt Eisenach das jahrhundertealte Fest des Frühlings, g e w i n n s. Umzüge mit lustigen Symbolen der Jahreszeiten bewegen sich durch die Straße«, und Groß und Klein freut sich gemeinsam auf den Wiederbeginn der warmen Zeit.