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Schutz der

Hausfrauen

In dieser ernsten Zeit muß die echte Ware besonders deutlich erkennbar sein. Wir gaben deshalb dem oft nachgeahmten Aecht Franck mit der Kaffee mühl e den gesetzlich geschütz­ten Markennamen

Mühlen Franck.

Die gute Kaffeewürze Mühlen Franck ist verfeinerter AechiF ranck.

Mühlen Franck würzt, kräftigt/ verbilligt jedes Kqffeegetrönk.

Flotten-Verhandlungen und Humor

LS. Februar 1931

15. Ziehungstag

394606

140183

170534

205777

245413

269279

310629

128734 152721

182298 206147

232706

254490 272111

300305 316158 339770 377481

395149

144234 176844

195739 262170 308442 367902

175417

227065

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290499

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163994

250916

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274526

196096

241703

265251

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372274

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192335

215851

292393 357925 390932

138722 171645

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222567 298713

364514

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257636 310051

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275201

327664

389967

137597 160694 182621

217003 245407 255081 277416 304062 322292 339941

379921

130092

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257222

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181223

198634

268008

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371622

162997 185322 222651

248780 265717 288557 309573 331328 354424

386767

187020

204678

281629

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372857

188252

237313

259950

290978

362672

170937 190802 222987 248902 266328 291524 312110 335074 355088 389855

187498

209038

288508

341208

378695

181672 221349

252012

291079

318688

371069

395852

169982

326972

181551

314343

174715 198933 224053

251695 270839

295729 315965 337814 357707

391258

161305 183280

219633 247938

256341

280456 308094 330101

352652 386489

133768 166924

205114 230591

260353 312877

356210

388046

167698 217539

246728 288449

318231

360495 390344

185524

227142

256792

302953

320235

375155

398649

3373 4574 4858 5622

23848 24540 27827

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zuje 600 000, 2 Gewinne zu je 500 000 2 zu je 300 000, 4 zu je 75 000, 2 zu je 50000 18 zu je 25000, 76 zu je 10000 216 zu je 5000. 486 zu je 8000, 1476 zu je 2000, 2898 zu je 1000, 4578 zu je 500, 14002 zu je 400 M.

Sn der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

Sn der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 3)1. gezogen

2 Betslnn« in 25000 M. 395571

8 »ewtani iu 5000 SB. 21269 187768 252503

Ergebnisse der Staatslotterie

Gewinnauszug

5. Klasse 36. Preukijch-Siiddeutjche

(262. Preutz.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

2 ©etohm« |u 25000 M. 70836

8 «ewum- ,u 10000 M. 128301

@«6>tnn« e« 5000 M. 37888 356311 378811

22 (Setoinne zu 3000 M. 42642 198899 205490 208571 271274

Reichsmark mehr. Die Tabaksteuer brachte im Januar infolge der Vorversorgung tn den vorher­gehenden Monaten 11,2 Millionen Reichsmark mehr, die Zuckersteuer und die Biersteurr dagegen 3 2 und 4,4 Millionen Reichsmark weniger als im Dezember 1930. Die Einnahmen aus dem Spiritus- Monopol hielten sich im Januar mit 20,a Millionen Reichsmark fast auf derselben Hohe wie un Dezember mit 21,3 Millionen Reichsmark.

Abg. von Lynern (Dvp.) zum dritten Vizepräsidenten gewählt.

Das Haus beendete dann die zweite .Bera­tung des preußischen Fin anzaus gleichs- a eie Kes, das die Gemeindeverbande und Pro­vinzen an der Dürgeriteuer beteiligt und für den Fall des Versagens der Gemeindevertretung die Aufsichts- und Beschlußbehörde ermächtigt, die neuen Kommunalsteuern anzuordnen.

Bei der dann begonnenen zweiten Lesung des Iustizhaushaltes wies der Berichterstatter u. a. darauf hin, daß die Mahnsachen von 2.3 Mill. 1913 auf 16 Millionen Fälle im letzten Jahre und die Zivilprozesse von 140 000 auf 203 000 gestiegen seien. Dennoch sei die Zahl der Justizoberbeamten unverändert geblieben.

das Zentrum könne keine nationale Politik trei­ben, weil es ultramontan sei und den Willen Roms und des Papstes ausfuhre, well sich seine Politik auf den Geist des Ignatius von Loyola, des Grün­ders des Jesuitenordens, gründe. Wir wundern uns darüber, daß Dr. Hilgenberg, wenn er Mn eine öffentliche Erklärung zu dieser Frage mr not« wendig erachtete, von diesen und unzähligen a deren gleich scharfen Aeußerungen Dr. Doehrmgs, die in einen großen Teil der Rechtspresse uberslre- ßen und dort noch größere Verw> rrurt g Eichten, nicht ostentativ a b r ü ck t. Mit der Demerku g. „Ich bin überzeugt, daß es kulturkampferlsch-- Nei­gungen innerhalb der Partei nicht gibt , ist de Sache u. E. nicht Genüge geschehen. Oder soll man den nächsten Satz: „Wer sie doch etwa hatte, könnte sicher sein, sich damit in Widerspruch zu der Partei zu befinden", als gegen Dr. Doehring ge­richtet betrachten? Warum schafft Hugenberg nicht restlose Klarheit darüber, daß er und seine Partei mit den unmöglichen Ideen des Kreises um Dr. Doehring nicht identifiziert zu werden wünscht? Gerade wir würden auf eme derartige Erklärung

den größten Wert legen.

Darin sind wir mit Dr. Hugenberg einig, daß eine Kulturkampsbewegung heute ebenso sehr em Verbrechen am deutschen Volk und an der gesamten I Christenheit wäre. Das ist immer wieder von Zentrumsseite mit Nachdruck betont worden Es ist auch ganz unsere Meinung, wenn.Hugenberg zu dem Schluß kommt, daß sich heute in der ehr lichen Sehnsucht, das Land und Volk der Vater zu retten, die Konfessionen in Deutschland wahr­haftig gern und ohne Argwohn die Hand reichen können. Wir haben nie einen anderen Standpunkt vertreten. Aber sie können das nie aus der Linie I der heutigen deutschnationalen Partelpollttr. ur. i Hugenberg kann sich diese Handreichung unmog- lich so vorstellen, daß man vorher alle übrigen po­litischen Ueberzeugungen ad acta legt, daß man etwa auf die grundsätzliche sachliche Hilfsbereitschaft, die unbedingte Objektivität und den Willen zur Zu­sammenarbeit mit allen, die dem Volke selbstlos dienen wollen, also zum friedigen Schaffen imd zur staatlichen Ordnung verzichtet. Es ist doch Tatsache, daß Dr. Hugenberg sich mit seinen An­hängern ganz selbstbewußt von der praktischen Po- | litit abgesondert hat. Aus welchen taktischen Grün­den dies in jeder Phase der Entwicklung seiner Partei geschehen ist, inwieweit vor allem bei den letzten Entscheidungen die innere Abhängigkeit von der nationalsozialistischen Bewegung nntgespE hat wollen wir in diesem Zusammenhang nicht untersuchen. Jedenfalls kann Dr. Hugenberg für seine Abseitsstellung und seine Isolierung nicht die Kreisen verantwortlich machen, die in (edex Situa­tion unentwegt an ihrer Aufgabe festgehalten ha­ben dem Wohl des Ganzen unter Hintansetzung von Parteiinteressen und Machtinteressen zu dienen. Von diesen Kreisen ist niemals ein absoluter Tren-

I nungsstrich gegenüber den positiv christlichen ^ras­ten der Rechtsopposition gezogen und nie ein poli­tischer Boykott erklärt worden. Diesen Trennungs­strich hat nur die deutschnationale Partei gewollt, weil sie sich zur Preisgabe ihres Alles- oder Nichts­standpunktes nicht entschließen und die Gesamt- front der sachlichen Arbeit aus gewissen taktischen Gründen nicht eingliedern wollte. Man weiß folg­lich im Augenblick nicht recht, was man mit der vorstehenden Erklärung Dr. Hugenbergs praktisch anfangen soll, so gern wir davon Kenntnis neh­men, daß Dr. Hugenberg die politischen Anschauun­gen seines Fraktionskollegen Dr. Doehring offen­bar verurteilt.

Das Vülow-VUd im Reichstage.

Im Haushaltsausschuß des Reichstages wurde die Entfernung des Bildes des. früheren Reichs­kanzlers Bülow gefordert, unter anderen von den konservativen Abgeordneten Strathmann und Graf Westarp. Nach längerer Aussprache zog Strathmann seinen Antrag zurück und bat statt dessen den Reichstagspräsidenten, die Angelegen- hett im Aeltestenausschutz zu beraten. Das soll geschehen.

Begründet wurde der Antrag nut ber Gesin- | nung, die aus den Bülowsch en Memoiten spricht. Graf Westarp ist darin besonders schlecht weaaekommen.

Das neue Waffengesetz.

Reichsinnenminister Dr. Wirth hat, der ,,Doss. 2tg" zufolge, den neuen Entwurf eines Gesetzes Legen Waffenmißbrauchs nach Zustimmung des I Reichsrats dem Reichstag zur Beschlußfasiung z gehen lassen. ,

Das Gesetz bestraft d«s Führen von Hieb-, Stoß- oder Sttchwaffen a u ß e r h a l b ber W o h nung mit Gefängnisstrafe bis zu einem «afir und Geldstrafe. Ferner wird mit Ge-

I sänanis nicht unter drei Monaten bestraft, wer ' gemeinsam mit anderen zu politischen Zwecken <m öffentlichen Orten erscheint und dabei bewaffnet

I ist".

Das Gesetz gibt im wesentlichen die Destim- I Engen wieder, die in ber Notverorbnung des Reichspräsidenten über Wasfenmitzbrauch enthalten | sind.

8951°25 Setolnn. ,u 3000 m. 114348 129101 194422 20244 UtalVu 2000°M. 33635 72758 88522 94295 2Ä Ä » S »| Ä 335499 335777 347244 „367535 377358 380894 98 »etninn. |U 1000 W. 2458 12488 24044 33197 38040 39527 56567 70614 71778 73875 135874 ------------ 158668 159180 159683

392022 394606 „ ,.-en 1R70R

146 Gewinne ,ll 500 M. 3583 6262 14560 15726 22048 25399 27135 28097 31977 37 00 37610 45364 64706 60242 61262 64765 73147 78790 ?§??3_86846_ 92523^ J03788|

884763 -----------

212 Gewinn» »u 600 M.

29^64 8339322134947223O74155 *39124 39554 40365

42292 45814 49216 63738 64576 67074 64393

68219 72268 87634 89240 91380 91474 92448

93690.9375_6. 940124 W0297 ^49^^066 1

S2478°®^nn2®u 2000 M. 1494 5289 7655 10575 16075 60207 60721 62569 63239 66918 86478 86537 86620 113073 138524 1411138 1437112 156065 182081 192526 214650 218610 224764 243734 Ä » S8S M Ä Ä ”,,fs7.sa’ü. ,°°°z

23292 37684 38088 38490 49213 61535 65808 83326 _ 930991981 48460^1 155174

♦ Die Reichssteuereinnahmen im Januar 1931. Im Monat Januar 1931 beträgt tue Gesamtein- nahme an Reichssteuern 10471 Millionen Reichs­mark: an Besitz- und Derkehrssteuern smd 730,6 Millionen Reichsmark, an Zöllen und Verbrauchs­abgaben 316,5 Millionen Reichsmark aufgekommen. Bei der veranlagten Einkommensteuer, ber Körper­schaft- und der Umsatzsteuer waren mi Januar Vierteljahresvorauszahlungen fällig, deshalb ist das Aufkommen aus diesen Steuern nur mit dem Auskommen im Ottober 1930, tn dem gleichfalls | Vorauszahlungen fällig waren, vergleichbar. Es kamen im Januar 1931 an veranlagter Einkommen­steuer 270,6, an Körperschaftssteuer 80,1 und an Umsatzsteuer 191,1 Millionen Reichsmark auf; die entsprechenden Oktoberzahlen waren 244,2, 84,6 «nb 192,6 Millionen Reichsmark. An Zöllen sind im Januar 1931 insgesamt 130,2 Millionen infolge des Einganges beträchtlicher Beträge auf den Zoll­lagerabrechnungen ausgenommen, gegen Ottober 1930 um 7,4 Millionen weniger. Das Aufkommen der übrigen Steuern im Januar 1931 weist gegen­über dem vergleichbaren Dezember-Aufkommeu nur unbeträchtliche Abweichungen auf. Lediglich der Steuerabzug vom Kapitalerttag brachte wegen des Zinstermines am 1. Januar 1931 24,9 Räumen Reichsmark mehr als un Dezember 1930. Dagegen ist das Lohnsteueraufkommen im ^anuar um 4,5 Millionen Reichsmark niedriger als un Dezember; dies dürfte hauptsächlich auf dw .Lohnsteuerer­stattungen in Höhe von 11,12 ^Mouen Ren ­mark im Januar zuruckzufuhren M. An Der brauchssteuern kamen im Januar insgesamt 18b,3 Millionen Reichsmark gegenüber 183,7 Mll onen Reichsmark un Dezember auf, mithin 2,6 Millionen

«ugenbekg tontta Doehring.

MllurtawfW. $olt

* Die Deutschnationale Pressestelle teiIt mit.‘ , Sitzung der Vorsitzenden der Landeskatho-

der DNVP. äußerte der Parteiführer Dr. likenausjchune D(m ^iNrumssiite wieder einmal pro- hugenberg 3 u ,ung, gewisse Teile der Deutsch- pagierten B ^gpartei auf einen neuen Kulturkampf los» nati0^„ in folgendem Sinne:

p « W mir von gegnerischer Seite oft „diktatorische" ®tieUen bei der Behandlung der Parteigeschafte Eewohnyeuei ^^lleicht hat das Zentrum die Freundlich ü°.Äe feine eigene These jetzt auch einmal gegen sich ,6&?nplien zu lassen und das, was ich zu fernen Be- selbft 9e yuer kulturkämpferische Neigungen m der h-uptunge" ° wirklich als einheitliche Meinung

'anzuerkennen. Ich bin überzeugt, daß es der ^Fämöferi[d)e Neigungen innerhalb der Partei nicht ^» ^Wer sie doch etwa hätte, könnte sicher sein, sich da- im Widerspruch zu der Partei zu besmdem Unser mlt<«Tnb Land hat sich niemals in furchtbareren Gefah $D nefunben als heute. Um ihrer Herr zu werden be- ten,6 ' her Aufbietung aller nationalen Kräfte, bedarf es d'^amiakeit und Zielsicherheit aller derjenigen die guten des,,In diesem Augenblick die Fackel konfefsto- ^?3wietracht in das todbedrängte Volk zu werfen, neller si^^„ihlich. Eine Kulturkampfbewegung wäre ®orA -i'ensosehr ein Verbrechen am deutschen Volke unb ^"der bedrohten Christenheit, wie ber Versuch einer ®e» “Deformation. Es liegt, wenn auch m anderer Gestalt 6,enr Japfahr in ber Luft, wie vor ber Hunnenschlacht auf «ine idciadr Gefilden Wir haben konfessionellen den Katalaumsche^ esuoen Gs ift auch nicht

$tieÖiehen weshalb^wir ihn nicht beiderseits sollten hal- tonnen. Nach mehr als 10 Jahren sozialdemokrati- iAer Futterkrippenpolitik kann vernünftigerweise auch m Frage der Verteilung der staatlichen Aemter kein Mund konfessioneller Veruneinigung mehr gefunden ® ,h,n Ber Grundsatz der ehrlichen Verteilung der A-mter'nach dem Verhältnis der Konfessionen ist eme ge- ?.^e Formel der Verständigung. Sie kann mit allen ^■irherbeiten umgeben werden. Es ist schon heute klar, k b sie m den Grundgesetzen nationalen Wiederau baues ba&;.,„3mirb Der „Parität" wegen bedarf es keinerlei Kampfes und keinerlei Argwohns. Gewiß geht heute L,rJ’ hie Reihen des Evangelischen Deutschtums eine Be- ^ur.7nn hie es sich mehr als bisher feines evangelischen Sns'w eder bewußt werden läßt. Aber diese Bewe» m nn= dem Proteste gegen die Verschüttung un erer fi'Ä’S1®* UngelW-K »»d hir unt) Religionsfeindschaft des Sozialismus und der «ns umgebenden Wirtschaftswelt geboren - nicht aus dem Protest gegen Rom. Sie ist auf Verinnerlichung unb Kampf gegen die Feinde des Chriftentmus gerichtet und begegnet sich freundschaftlich mit dem gleichen Stre­ben der bei wettem meisten deutschen Katholiken. Das "," lf ,s zur Rettung Deutschlands ankommt, ist die SlÄii., eU..5-mch, «uü-,'-mpi°»° Gegenreformation. Wenn man — m Ehrlicher Um deutung unseres Kampfes gegen die Marxrstenfreunbschaft des Zentrums, dessen Wähler übrigens nur e n Dntt l der katholischen Bevölkerung darstellen — weinen poll tischen Freunden und nur eine andere Auffassung der Dinae numutct so kann ich das kaum anders als eine Be­leidigung unseres politischen Verstandes auffassen. In der ehrlichen Sehnsucht, das Land und Volk der Vater zu ret­ten, können die Konfessionen sich heute w Deutschland wahrhaftig gern und ohne Argwohn die Hand reichen.

Diese Stellungnahme Dr. Hugenbergs, so schreibt die „Germania", ist in vieler Hinsicht be­grüßenswert. Falsch ist aber dte Einleitung: Nicht von Zentrumsseite ist die Behauptung propagiert ivorden, daß gewisse Teile der Deutschnationalen Volkspartei auf einen neuen Kulturkampf lossteuer­en; vielmehr hat ein Freund Dr. Hugenbergs, er etziae deutschnationale Reichstagsabgeordnete Dr. ) o e h r i n g, systematisch Ideen propagiert, die licht mißverstanden werden konnten. Wir erinnern iur daran, daß Dr. Doehring bei ferner letzten lebe im Berliner Sportpalast, wo er c,u- ammen mit Dr. Hugenberg auftrat, u. a. erklärte,

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

-u MUMM- » M uns -M-. In uns-r-m

Bunde der Dritte!" __ ___________—

Preutzischer Landtag.

Der Preußische Landtag überwies am Mittwoch debattelos einen volksparteilichen Antrag an den Ausschuß, wonach am Volkstrauertag, den 1- Marz, die öffentlichen Gebäude halbmast flaggen sollen. Dem Untersuchungsausschuß we­gen der Kreditgewährung des S/aates bezw^ der Preußenkasse wurde der gemeinsame Antrag der Deutschnationalen, der Wirtschastspartel und der Nationalsozialisten überwiesen, zu prüfen, ob die preußische Regierung oder die Preußenkasse über die Kölner Görres-Haus A.-G. bet der „Köln. Volkszeitung" oder dem „Kölner Lokalanzeiger^ ir­gendwie finanziell beteiligt fei oder ob sie sons Zeitungsunternehmungen unterstütze. Rekanntlicy sind die Unterstützungen des von H u g e n b e r g geleiteten früheren Scherl-Verlags m Berlin durch die Preußenkasse und die Königliche Staatsregie rung zur Zeit Gegenstand der Untersuchung durch ! den Ausschuß. ,

Für den verstorbenen Dr. Wiemer (DDP.) wurde mit 256 von 295 abgegebenen Stimmzetteln