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Der Vater der Wolkenkratzer gestorben

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— windihorstbund Fulda. Auf die h e u t e abend in der „Harmonie" stattsindende Zusammenkunft wird be­sonders hingewiesen. Aussprachethema: Der Nationalis­mus. Außerdem find wichtige Fragen der A u h e n a r- b e i t zu klären. Gäste sind herzlich willkommen.

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In Minneapolis (Minnesota) starb 83jährig der amerikanische Architekt Seron S Buffinaton. Er r.bus Wolkenkratzerbausystem, das sich in Kürze über ganz Amerika ver- breitete, Buffmgton selbst hatte so gut wie gar keinen Gewinn von seiner Erfindung die die arne. rikamsche Stadt in ihrer heutigen Form geschaffen hat. 1 e e'

Leroy S. Busfington, der Vater des Wolkenkratzerbaus.

So wurde durch ihn das Städtebild Amerikas: Die phantastische Wolkenkratzer-Silhouette von Chicago.

Die Scherbendottoren.

Aus einer jüngst gehaltenen Rede von Dr. Heim

Lichkfpiel-Schau.

„kohlhiesels Töchter".

Die in Doppelrollen besonders gern gesehene Henny Porten hat in dem augenblicklich in den Lichtspie- len Bahnhofstraße laufenden Tonfilm wohl ihr Meisterstück gemacht. Die bereits vom stummen Film »faßte Handlung war er sicher wert, daß man sie einer Neuauflage mit tonfilmtechnischer Bearbeitung unter-

Schriftleiter: Dr. phil. Johannes Kram er.

Verantwortlich für allgemeine und kommunale Po­litik Dr. phil. Johannes Kramer, für Heimat 3u* gendblatt und religiöse Beilage Dr. oec. pubt ti *>* seph Sauer, für den übrigen Text Dr. rer. P°*- Karl Austermann, alle in Fulda. Verantwortlich für die Anzeigen: Direktor der Fuldaer Actienüruckerei I. Parzelle r.

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Der Weg zum Erfolg.

Von Albert Retnicke.

Zu nichts hat es der Esel im Leben gebracht. Immer hatte er sich nur für andere geplagt und geschunden. Ver­drießlich machte er sich deshalb auf den Weg, um sich in der Welt umzusehen und zu lernen, wie man zum Er­folge kommt.

Nach längerer Wanderung begegnete er einem Ra­ben, der in seinem Schnabel einen kostbaren Edelstein trug, der im Glanz der Sonnenstrahlen wie Feuer fun­kelte.

„Welche Pracht und Herrlichkeit!" rief der Esel fast geblendet, „sage mir, lieber Freund, wie gelangt man in den Besitz eines solchen Kleinods?"

„Durch Stehlen!" kicherte der Rabe boshaft.

„Lehre mich bitte diese Kunst," flehte der Esel.

„Unmöglich, das sind angeborene Fähigkeiten," ent­gegnete der Rabe und flog davon.

„Sehr schade!" jammerte der Esel und trottete weiter.

Vor einer Linde, üppig bedeckt mit Grün, machte er Halt. Raupen krochen auf den Zweigen herum und sät­tigten sich nach Herzenslust an den frischen, saftigen Blät­tern.

„Liebe Raupen," rief der Esel, „wie gelangt man auf einen grünen Zweig?"

"Durch Kriechen!" belehrten fie ihn. „Lerne auch kriechen!"

Der Esel war bekümmert, denn kriechen lag nicht in feiner Natur.

Bald darauf traf er den wohlgenährten Hamster, der mit vollen Backentaschen vor seinem Bau saß und änast- lich seine Schätze bewachte.

„Guten Tag, hochverehrter Herr Hamster," grüßte ihn der Esel mit tiefer Verbeugung. „Sage mir wie kommt man zu Wohlstand?"

„Durch H a m st e r n !" antwortete dieser, und stolz I Zeigte er feine angehäuften Nahrungsmittel, bet deren Anblick dem Esel schier der Atem verging.

„Darf ich nicht einmal davon kosten?" fragte der hungrige Esel.

„Wo sollte ich da hinkommen, wenn Ich jeden her- gelaufenen Tagedieb bewirten wollte," schrie der geizige Hamster ärgerlich. „Selber essen macht fett!"

Entmutigt und enttäuscht zog der Esel weiter.

Da sah er einen Apfelbaum, dessen rotbäckige, saftige Früchte ihn verlockend anschauten. Trotz aller Bemu- Hungen war es ihm aber nicht möglich, auch nur einen zu erhaschen. Auf einem besonders schönen Apfel ge­wahrte er eine fette Made, die unaufhörlich fraß und fraß.

„Liebe Made," rief der Esel mit lechzender Zunge, wie bist du zu beneiden, daß du so im Ueberfluß leben kann, ohne zu arbeiten!" Wie machst du das?"

„Das ist mein Geheimnis," grinste die satte Made und fraß ruhig weiter.

„Könnte ich es doch auch einmal so haben!" stöhnte der Esel verzweifelt.

„Jedem ist sein Los bestimmt," höhnte dis Made, „Esel müssen Lasten tragen!" Dabei blickte sie von oben geringschätzig auf ihn herab.

Da packte den Esel die Wut. In seinem Zorn schill­er mit den Hinterfüßen so wuchtig gegen den Baum, daß er in allen Zweigen erzitterte und die Früchte herabfielen, zum größten Erstaunen des Esels. Freudig fraß er sie auf, mitsamt den Maden.

„Bravo! Bravo!" pfiff ein Star vom benachbarten I Baum. „Siehst du, lieber Esel, jetzt kennst du den Weg zum Erfolgei" 1

custtmulslucz als Srankheitsmsache.

Krisen der gegenwärtigen Grippe-Epidemie.

Von Dr. H, H. Kritzinger -Wilhelmshaven, Meteorologe des Marine-Observatoriums.

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Deshalb ist das Reichsverkehrsministerium milden Landesregierungen in Verhandlungen eingelrelen. um in Anbetracht der schwierigen Wirtschaftslage für Deutschland eine Milderung dieser Vorschriften für eine gewisse Uebergangszeit herbeizuführen.

uns beglückte. Dort waren es rote Revoluzzer, jetzt kommen die blauen. Aber eine blaue Revo­lution wird die Dauern erst recht in Elend hin­unterdrücken.

Richt jeder, der einen Fehler macht, ist ein Esel. Wer aber den gleichen Fehler zweimal macht, ohne etwas gelernt zu haben, ist s i ch e r einer.

Die Bauern, die von der Revolution das Heil erwarten, nach den Erfahrungen von 1919, ge - hörenzuden größten Eseln. Sie klagen über die Not der Zeit, ohne zu bedenken, daß sie die Folge der Revolution ist, und anstatt zu ler­nen, schreien sie wieder nach Revolution. Man sieht also, die Dummen sterben nicht aus.

Ich habe mich neulich über einen solchen Schreier in einer Gemeinde erkundigt. Da schreibt mir ein alter kerniger Bauer: „Er (der Schreier) war von jeher ein schlechter Wirtschaftler, mehr im Wirts­haus, als auf dem Felde oder im Stall. Er glaubt, bei jeder Revolution bekommt er feine Schulden los. Es fmd meistens Bauern, bei denen es kracht, die Krach machen. Daß es keine guten Zeiten sind, das spürt jeder von uns Bauern am eigenen 3e:b; aber das wissen wir auch, daß mit Krach und Re­volution unser Los nicht gebessert wird."

Ein charakteristischer llebertrilt.

von der Skandesparkei zu den Radikalen.

Der Abgeordnete Dr. W e n d h a u s e n, der in der vergangenen Woche mit drei anderen Abge­ordneten der Bauernpartei den Auszug der Deutsch- nationalen und der Nationalsozialisten aus dem Reichstag mitgemacht hat, ist, wie wir er­fahren, zu den Nationalsozialisten über­getreten.

So geht es immer. Erst wird der radikale Standesegoismus als Rezept für das öffentliche Leben gepriesen. Zeigt sich aber schnell, daß ein großes Volk mit verschiedenen Ständen und Wirt- chaftsinteressen nicht einseitig geführt werden kann, dann wandern diese einseitigen Stanüesver- | freier zu den „wilden Männern" ab, die erst ein­mal die ganze Welt in Scherben schlagen und dann neu aufbauen wollen. Dr. Heim hat sie in seiner oben wiedergegebenen Rede trefflich charak­terisiert.

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nehmlich gegen die auftretende Entzündung und im allgemeinen darauf, das Herz so weit zu kräf­tigen, daß es den Belastungsschwankungen bei Witterungswechsel genügend näherkommt.

-Diese Ausführungen finden eine zusammensas- sende Bestätigung durch eine Statistik der Todes­fälle. und zwar im besonderen der an Alters­schwäche, da wir es hier hauptsächlich mit erschias- senden Organismen zu tun haben. Es zeigte sich, daß weder Temperaturschwankungen noch 'Aende- ntngm der Luftfeuchtigkeit noch die Menge der Niederschläge oder die Windrichtung das statistische Bild wesentlich beeinflußten. Es trat vielmehr ein bestimmter Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Todesfälle an Altersschwäche mit dem Fall des Luftdruckes von einem Tag zum nächsten hervor. Die meisten Sterbefälle trafen mit jenen Zeiten zusammen, in denen der Luftdruck geoen den Vor­tag morgens um fünf oder mehr Millimeter ge­fallen war.

Aus allen diesen Erwägungen zeigt sich, wie überaus wichtig nicht nur für den Arzt, sondern auch für die Allgemeinheit die tägliche Wetterkarte ist. Sobald man sich einigermaßen in das Kuroen- bild eingelesm hat, vermag man sich ein Urteil über den Umfang der zu erwartenden Luftdruck­schwankungen und damit der Gefahren zu bilden, mit denen zartere Organismen rechnen müssen. In meinem Buche „Todesstrahlen und Wünschelrute" habe ich mich wohl zum ersten Male vom meteoro­logischen Standpunkte aus mit diesem Fragenkreise beschäftigt und gezeigt, daß im Bereich der baro­metrischen Tiefdruckgebiete ein Sektor vornehmlich Beachtung verdient, weil unter feiner Einwirkung das Befinden und damit die Leistung vieler Men scheu besonders verschlechtert ist. Es handelt sich um den Bereich, in dem der Himmel sich allmählich durch aufleitende Warmluft trübt, aus der zunächst feiner Staubregen zu fallen beginnt. Leider läßt sich das Bild des Witterungsverlaufes in Deutsch­land dem Schema der skandinavischen Meteorolo­genschule mit ihren sogenannten Fronten nicht im­mer eindeutig anpassen, so daß die medizinisch- | meteorologische Beurteilung der jeweiligen Lage | einige Erfahrung erfordert.

Hat man nach Beobachtungen von etwa einigen I Normten schon ein etwas klareres Bild gewonnen, | o kann man daraus im praktischen Leben vielfach stützen ziehen. Der Lehrer wird die Leistungen | einer Schüler, der Leiter eines Unternehmens die einer Angestellten und Mitarbeiter gerechter als | bisher zu beurteilen wissen. Als besonders wertvoll erweist sich das Urteil über die eigene Reizbarkeit, | die in hohem Maße vom Wetter abhängig sein kann, um danach bei größeren Einsätzen umsichtig und notfalls zurückhaltend verfahren zu können.

„Wir wandeln alle in Geheimnissen", sagte Goethe zu Eckermann am 7. Oktober 1827 und fuhr fort: „Wir sind von einer Atmosphäre umgeben, von der wir noch gar nicht wissen, was sich alles in ihr regt und wie es mit unserem Geiste in Ver­bindung steht". Es hat über sechzig Jahre gedau­ert, bis dieser Mangel unserer Kenntnisse/ den Goethe hier auf meteorologisch-medizinischem Ge­biet aufdeckt, wissenschaftlich einigermaßen behoben werden konnte. Erst in den neunziger Jahren hu- . den die Aerzte Kreidmann und Heinrich Lahmann angefangen, den gesundheitsschädlichen Einfluß at- moipharischer Störungen näher zu studieren und ihre Heilweife danach einzurichten. Insbesondere das Grippe-Problem ist mit den meteorologischen Fragen weitestgehend durchsetzt und im einzelnen noch ungeklärt. Was wir jedoch hier wie auch bei freien Erkrankungen mit Sicherheit haben frsl- stellen können, ist die Tatsache, daß Lufdrucksttirze als verschlimmernd, mitunter gewissermaßen als Krankheitsursache angesprochen werden müssen.

Daß unser Befinden vom Wetter abhängt, tön- nen wir tm täglichen Leben tausendfach beobach- tm. Das Wetter schlechthin ist jedoch ein so ver- fchiwommener Begriff, daß man zunächst wenig da­mit anfangen kann. Genauere statistische Studien haben gezeigt, daß sich als augenfälligste Bezie- hung die Luftdruckänderungen darbieten, womit jedoch noch nicht gesagt werden soll, daß wir damit schon die erste Ursache aufgefunden hätten. Es sind auch nicht die Üuftdruckschiwankung >n an Fch, sondern vielmehr nur die Luftdruckstürze, also die schnelle Abnahme des Luftdruckes, f-ahmann hat zuerst eine Reihe von Barographen- streifen veröffentlicht und mit feinen ärztlichen Wahrnehmungen verglichen. Die Kranken klagten im wesentlichen über Störungen im Verdauungs­gebiet, im Zirkulationsapparat, im empfindlichen Nervensystem und über die Verschlechterung ihrer leelischen Verfassung. Nach dieser medizinischen Deutung kommt der gesundheitsschädliche Einfluß hauptsächlich dadurch zur Geltung, daß bei Luft- druckoerminderung Blutgase von den Darmzotten in das Darminnere entweichen, womit eine Um- kehnung der natürlichen Regel erfolgt, nach der die | Darmgase vom Blut aufgenommen und durch die Lunge ausgeatmet werden sollen. Aber nicht mir ber Unterleib, sondern auch der Atmungs- I

Auf keinem Gebiete gibt es so viele Schwindler und Quacksalber, wie auf dem Gebiete der Heil­kunde. Der arme Kranke suchte ja um jeden Preis Hilfe und Rettung. So erklärt es sich, daß die größten Quacksalber oft den größt en Zu­lauf haben; ihre Kuren und Heilmittel dürfen noch so unsmnig sein, das schreckt nicht. In Berlin kurierte z. B. einer mit Weißkäse. Seine Anhän­ger zählten nach vielen Tausenden, obwohl ihm im Gerichtssaal nachgewiesen wurde, daß er mit sei­ner Kur Menschenleben geopfert hat.

| Seinerzeit gab es in Norddeutschland einen Pastor, der hat alle Krankheiten mit Lehm kuriert; er hatte Zulauf nach Tausenden. Ein anderer ku­rierte alles mit heißem Sande, ein anderer mit Seifenschaum, ein anderer mit alten Semmeln, und jeder von diesen hatte großen Zulauf. Aller­dings haben sich die Menschen doch überzeugen müs. sen, daß die Sache Schwindel ist und ihre Kuren sind heute vergessen.

Nur etwas ist noch nie einem solchen Quack­salber eingefallen, und das wäre schließlich auch eine Kur, nämlich eine Scherben kur; vielleicht in Form von Scherbenklistieren.

Auf dem Gebiete der Politik ist das etwas anderes. Da gibt es viele dieser Scherben­doktoren. Es find jene politischen Parteien, die in ihrer Politik ein Heil darin erblicken, daß erst alles in Scherben geschlagen wird. Während bei menschlichen Kuren noch keiner auf den Gedanken gekommen ist, ist in der Politik noch Dümmeres möglich, und es gibt Tausende von Menschen, die den Staatsquacksalbern nachlaufen wie den Gesund­heitsquacksalbern; auch im Bauernstand.

Sie drohen mit einer Revolution und er­warten ihr Heil von ber Revolution, vom Um­sturz, von Trümmern und Scherben. Wie es bei der Revolution den Bauern geht, brauche ich nicht zu sagen. Ich verweise nur auf Rußland; dort ist die Revolution mit dem schönen Motto aufgemacht worden: „Arbeiter- und Bauernrepublik"'. Wo sind aber heute in Rußland die Bauern? Genau so würde es ihnen heute in Deutschland auch gehen.

Seit wann geht es unseren deutschen und baye- rrschen Bauern so schlecht? Seit der Revolution, seit der neuen Herrschaft, die mit dem Jahre 1919

I apparat wird durch das Sinken des Luftdrucks be­einträchtigt. Wir beobachten einerseits einen un­gewöhnlichen Hochstand des Zwerchfells und an­drerseits eine bedeutende Ausdehnung der Lungen, die das Gefühl der Beklommenheit hervorruft. Die Schleimhäute leiden unter Stauungen, es treten katarrhalische Erscheinungen auf, besonders Schnup­fen.

Unabhängig von Lahmann haben Kreidmann und neuerdings Söffer und Kuschel diese für das praktische Leben so überaus bedeutsamen Fragen durchforscht und gefunden, daß die Zahl der Men- 'chen, die dem krankmachenden Einfluß atmosphä­rischer Lustdrucksschwankungen, im besonderen ber barometrischen Minima, ausgesetzt sind, viel größer sein muß, als man gemeinhin denkt. Eine än sich kaum bemerkbare Herzschwäche macht sich in erster Linie dadurch erkennbar, daß der Patient auf Wit­terungsschwankungen , int ungünstigen Sinne rea­giert. Er ist den Wirkungen der im Zusammen­hang damit auftretenden Blutwallungen einerseits im Hinblick auf seine Blutstrombeschleunigung in den Arterien, andrerseits im Hinblick auf eine Blut­stromverlangsamung in den Denen ausgesetzt, in bereit Verlauf dann die wesentlich entzündlichen Prozesse eintreten. Die ärztlichen Maßnahmen ge­gen die Wirkungen ber Witterung richten sich vor-

Zuschrislen aus unserem Leserkreis

Für Die hie: erfolgenden Beroijentlichungen übernLJ die Schristlettung nur die durch das Preßgejek

schriebenc Verantwortung. " ’ °*Sr>

Ein Schornsteinfeger hal das Wort! Es ist graufig, mie in letzter Zeit hier über den Schornstein? räfonniert wird. Dies führe ich vielfach darauf daß die Aufsichtsbehörde (Polizei) gegen das Publik?^

I bei solchen Streitigkeiten nicht, wie es eigentlich ; ■ müßte, vorgeht, indem sie die polizeilichen Seftiinnum n

I dem Publikum gegenüber so anwendet, wie es qcfdiri.u'’1 steht, 3. B. Polizei-Verordnung und BGB 368. Schs^" wurde es manchem nicht, wenn er für fein feines Ben 1 men uns Schornsteinfegern gegenüber einen Denh.f.. von der Polizei zugeschickt bekäme. Warum sollen uns bei Ausführung unseres verantwortungsvollen St

I rufes alle diese Schikanen gefallen lassen? Laßt fj* ein anderer Angestellter gefallen im Amt oder Antwort: Nein. Zumeist spielt Mißgunst bei Publikum mit. Der eine Einsender sprach von den au-" Zeiten" und ich glaube nicht fehl zu gehen, wenn schreibe, die Hausherren bewegen sich auch noch ai>nn„ so in dieser guten Zeit. Ober sind die Mieten billig

I geworden? Und geschimpft wird, selbst wenn der Schorn, stein nur 5 Psg. kostet ober bezahlt werben muhten Da« ist halt einmal so. Das eine ist unb bleibt: Der Schorn, fteinfeger kommt, auch wenn es bem Herrn nicht anae. nehm ist. Denn Vernunft siegt unb das Sprichwort heißt- stebem recht zu machen ist — eine Kunst — die niemand kann. (Folgt Unterschrift.)

Damit schließen wir diese rußige Aussprache. M Die Schrift!.

Wie wird das Wetter?

Der von Island südwärts auf den Kontinent gewan­derte Tiefdruckwirbel liegt in der Hauptsache über Frankreich unb stillt sich sehr rasch auf. Dabei steigt be» sonders über Großbritannien bei stürmischen Nordwin- den der Luftdruck kräftig an und es wird sich zunächst ein vom Azorenhoch bis Finnland erstreckender Hoch­druckrücken ausbilden. An feiner Südseite haben auch wir bei östlichen Winden mit zeitweise aufheiterndem Wetter und nur geringer Niederschlagsneigung zu rech­nen. Nachts dürfte es dabei zu Strahlungsfrösten tonu men, die M ittagstemperaturen werden jedoch über dem Gefrierpunkt liegen.

Witterungsaiissichien für Donnerstag: Zunächst noch Fortdauer des zeitweise aufheiternden und im we­sentlichen trockenen Wetters mit nächtlichen Strahlungs-

I zog. Es ist weniger der Stoff, der dem Stück fein inter« I efsantes Gepräge gibt, als vielmehr die jeder Anfvrde- , rung gewachsene schauspielerische Kunst Henny Portens. Wer es nicht weiß, vermutet sicher nicht, daß sich hinter

I jeder der beiden Töchter Kohlhiesels, von denen die eine ebenso schön, wie die andere häßlich ist, eine und dieselbe Schauspielerin verbirgt, die als Star der dörflichen Som­merbühne, wie auch als Kuhmagd die Verehrer und die Lacher auf ihrer Seite hat. Wenn Henny Porten noch dazu im Rahmen solch wunderbarer Naturaufnahmen erscheint wie der Film sie zeigt, bann bewundert man in ihr die Frau, die stets die Jugend wie ein ewiger Früh­ling umgibt und um die die Gleichmäßigkeit und Ausge- gltchenheit jungfrischer (lies jung-frisch) Art einen reizen­den Nimbus schafft. Der Film ist übrigens auch deshalb eine besondere Leistung, weil mit der oft recht groben man möchte sagen typisch bayerischen" Handlung Cha­raktere und Stimmungen mit einer nicht zu übertreffen­den Feinheit gezeichnet werden. Man darf dann auch das Kabinettstückchen ber Filmkunst erwähnen, eine Schau­spielerin in zwei verschiedenartigen Persvnenrollen gleich­zeitig auf die Leinwanb zu bringen. Der echt bayerische Hintergrund trägt fein möglichstes zu köstlichem Hu­mor bei.

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