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Ar. 23

Beilage zur Fuldaer Zeitung

29. Ianuar

2-,

1—

Jugendkrast Hell!

L

DZK.-Krelslag 1931 in Frankfurt

Truppe Hünfeld:

Der An-

Margretenhaun—

Mittelrod«—Mar

in Rothemann.

die kl Geiste

Gruppe Reuhof.

Neuhof 1—Döngesmühle 1, Dom 2—

Kohlhaus—Welkers, Döngesmühle—

Deitsteinbach—Kohlhaur, Döngesmühle

vunktkämpfe durchaus fair und im I-Hen Jugendkrast" verlaufen.

1. Febr.: Deitsteinbach.

15. Febr. Deitsteinbach.

2 2. Febr. —Dom.

2 9. März: Mittelrode 2—Rückers 1, Hünfeld Herbstein 1, Kleinlüder 2—Steinau 2.

6. April: Hünfeld 2—Rückers 1, Herbstein Kleinlüder 2, Marbach 2—Steinau 2.

12. April: Steinau 2—Rückers 1.

2 6. April: Rückers 1—Herbstein 1, Bimbach Mittelrode 2, Steinau 2—Hünfeld 2.

berg.

1. März: Neuenberq—virlos,

Wissels, Mittelrode—Kleinlüder.

15. März: Dirlos—Pilgerzell, gretenhaun, Neuenberg—Wissels.

2 2. März: Frühjahrs-Waldlauf

Aus den Vereinen.

Ein Aastnachlsabend des Jugend- und Iungmänner- vereins der heil. Geist-Pfarrei.

Am Sonntag, 8. Febr., abends 8 Uhr und nachmit­tags 3 Uhr, findet im Kath. Gesellenhause seitens des Jugend- und Jungmännervereins der Heil. Geist-Pfarrei Fulda eine Fastnachtsveranstaltung statt. In wochen­langer fleißiger Bereinsarbeit sind die Vorbereitungen zu dem Fastnachtsunterhaltungsabend, der mit seinen hochstehenden und originellen Darbietungen ein zugkräf­tiger Jugend-Werbeabend zu werden verspricht, im Gange. Jeder Jugendverein möge wenigstens eine Vertretung entsenden, um für den eigenen Verein zu profitieren. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: Zirkus — Europa. Nichts, was man sich unter diesem Titel vorstellen kann, wird in dem außerordent­lich reichhaltigen Programm fehlen, lieber 60 Mitwir­kende werden an dem Aufmarsch teilnehmen. Näheres ist in den nächsten Tagen im Anzeigenteil der Fuldaer Zeitung zu ersehen.

Kath. Jugendvereine zeigt euer Zusammengehörig­keitsgefühl, unterstützt Euren Bruderverein durch zahl­reichen Besuch. Ihr werdet staunen über das Gebotene und einmal aus Herzensgrund lachen können. K.

2 9. März: Pilgerzell—Mittelrode, Kleinlüder—

Neuenberg.

6. April: Wissels—Pilgerzell, Dirlos—Kleinlüder.

19. April: Margretenhaun—Dirlos.

2 6. April: Mittelrode—Wissels, Kleinlüder—Mar­gretenhaun.

3. Mai: Mittelrode 2—Marbach 2, Rückers 1—Bim­bach 2, Hünfeld 2—Kleinlüder 2.

10. Mai: Marbach 2—Rückers 1, Kleinlüder 2—i I Mittelrode 2, Steinau 2—Herbstein 1.

17. Mai: Hünfeld 2—Mittelrode 2.

Gruppe Fulda.

1. 5 e b r.: Stadt 1—Rothemann 1, Döngesmühle 2 I —Dirlos 2.

15. Febr.: Thalau 1—Pilgerzell 2, Dirlos 2—Kers zell 2.

2 2. Febr: Pilgerzell 2—Stadt 1, Rothemann 1—♦ Thalau 1. ।

1. März: Stadt 1—Dirlos 2, Döngesmühle 2—» Pilgerzell 2, Thalau 1—Kerzell 2.

15. März: Dirlos 2—Rothemann 1, Döngesmühltz 2—Stadt 1, Pilgerzell 2—Kerzell 2.

2 2. März: Frühjahrs-Waldlauf in Rothemann.

2 9. März: Kerzell 2—Rothemannvl, Thalau 1—« Döngesmühle 2, Pilgerzell 2—Dirlos 2.

6. April: Dirlos 2—Thalau 1, Döngesmühle 2-s Rothemannl, Kerzell 2—Stadt 1.

| 2 6. April: Pilgerzell 2—Rothemann, Stadt 1—*

I Thalau 1, Kerzell 2—Döngesmühle. /

C-Maffe.

1 s. Feb r.T Büchenberg 1—Hattenhof 1, Dalberg l-ä Kohlhaus 2, %2 Uhr, Dietershausen 1—Stadt 2.

2 2. Febr.: Kohlhaus 2—Büchenberg 1, Hottenhol I 1—Dalberg 1,

1. März: Dietershausen 1—Kohlhaus 2, Dalberg 1—Almendorf 1, H2 Uhr, Büchenberg 1—Stadt 2.

15. März. Almendorf 1—Kohlhaus 2, Stadt 2-» Dalberg 1, Büchenberg 1—Dietershausen 1. ’

2 2. März: Frühjahrswaldlauf in Rothemanns

2 9. März: Kohlhaus 2—Hattenhof 1, Dietershausen 1—Dalberg 1, Stadt 1—Almendorf 1,

6. April: Hattenhof 1—Almendorf 1, Dalberg H Büchenberg 1, %2 Uhr.

2 6. April: Hattenhof 1—Stadt 2, Büchenberg 1-4 Almendorf 1.

3. Mai: Hattenhof 1—Dietershausen 1, Stadt %-i Kohlhaus 2. '

Jugendklasse.

Die Derbandsspiele der Jugendklasse beginnen änt 1* März.

H. Walder, Spielwart»

Lestspiele der vorferle.

D. Klasse.

Gruppe Hünfeld.

1. Febr.: Hünfeld 2—Steinau 2, Bimbach 2—, Rückers 1, Mittelrode 2—Kleinlüder 2.

15. Febr.: Herbstein 1—Steinau 2, Kleinlüder 2—- Hünfeld 2.

2 2. Febr.: Mittelrode 2—Hünfeld 2.

E. Klasser

1. Febr.: Dietershausen 1—Hattenhof 1, Kohlhaur 2—Stadt 2.

Nachserie der Nezirks-Klasse.

1. F e b r.: Kolping 1—Bimbach 1, Steinau 1—Eiter­feld 1, Petersberg 1—Hünfeld 1.

15. Febr.: Eiterfeld 1—Kolping 1, Hünfeld 1—- Steinau 1, Steinau 1—Bimbach 1.

2 2. Febr.: Kolping 1—Petersberg 1, Hünfeld 1—> Eiterfeld 1, Steinhaus 1—Steinau 1.

1. März: Hünfeld 1—Kolping L

8. März: Kolping 1—Steinau 1.

Amtliche Mitteilungen des Spiel-Ansschnffes.

1. Die Derbandsspiele am Sonntag, 1. Febr., finden nach der heute veröffentlichten neuen Tabelle statt. Fol­gende Veränderungen finden statt: Stadt 1—Rothe­mann 1, Dietershausen—Hattenhof. Kohlhaus 2—Stadt 2 fallen aus.

2. Wir machen darauf aufmerksam, daß kein Spieler ohne neue Paßmarke spielberechtigt ist. Also diese Woche die Pässe noch in Ordnung bringen!

3. Das Spiel Kohlhaus 2—Stadt 2 ist zugunsten Kohlhaus entschieden worden.

Der Spielausschuß: H. Waide- _

Aus dem Bezirk Fulda-Hünfeld

Amtliche Mitteilungen der Leitung.

den. Ein« Kritik über die Mannschaften selbst und ein« neue Tabelle erübrigt sich somit.

Es sei zum Schluß noch bemerkt, daß nicht febe Mannschaft kurz unter die Lupe genommen werden kann. Da ist ja auch nicht der Zweck einer solchen Uebersicht, und «s würde sicher zu weit führen. Am Schluß der Derbandsserie wollen wir uns dann gerne die Arbeit machen, einen Gesamtüberblick über Spiel­stärke, Können und sportliches Benehmen zu geben. Die Bezirksleitung erwartet von allen Vereinen, daß

Verbavdssplele der ASlaffe (Aachserie).

Gruppe Fulda.

1. Febr.: Pilgerzell Kleinlüder, Mittelrode—Neuen­berg.

15. Febr.: Wistels—Dirlos, Margretenhaun—Pil­gerzell.

2 2. Febr.: Kleinlüder—Wistels, Pilgerzell—Neuen-

1. März: Kohlhaus 1—Kerzell 1, Welkers 1—Neu- h°f.

15. März: Döngesmühle—Kerzell, Neuhof—Deit­steinbach, Welkers—Dom.

2 2. März: Frühjahrs-Waldlauf in Rothemann.

2 9. März: Deitsteinbach—Welkers, Dom—Kohl­haus.

6. April: Welkers—Döngesmühle, Kerzell—Neu­hof.

19. April: Döngesmühle—Kohlhaus, Neuhof-

Dom 2.

2 6. April: Deitsteinbach—Kerzell, Kohlhaus—Wel- fers.

3. Mai: Dom 2—Kerzell, Kohlhaus—Neuhof.

L-Aaffe.

Gruppe Hünfeld.

15. Febr.: Bimbach 2—Marbach 2.

2 2. Febr.: Steinau 2—Birnbach 2, Kleinlüder 2 —Marbach 2.

1. März: Bimbach 2—Hünfeld 2, Mittelrode 2— Herbstein 1, Rückers 1—Kleinlüder 2.

15. März: Marbach 2—Hünfeld 2, Herbstein 1— Bimbach 2, Steinau 2—Mittelrode 2.

2 2. März: Frühjahrs-Waldlauf in Rothemann.

Tabellensiand im Bezirk Fulda-Hünfeld

Bezirks-Klasse.

ginn der Serie die Spitze geführt und dürften auch für die Nachrunde ihre bisherige Stellung beibehalten. Auch mit Neuhof 1. ist noch zu rechnen, da es in den beiden letzten Spielen besonders gute Kampfkraft gezeigt hatte.

Fast ähnlich ist die Lage in der Gruppe Fulda. Kleinlüder 1. steht nur mit einem Punktverlust mehr hinter Margretenhaun. Voraussichtlich führt eine dieser beiden Mannschaften am Schluß der Serie den Titel „Meister der A-Klasse (Gruppe Fuldas". Menn Klein- luder vielleicht das bessere technische Können aufweist, so darf bei Margretenhaun der Siegeswille und die Kampfkraft nicht unterschätzt werden.

Die A-Klasse (Gruppe Hünfeld) hat in dem Spitzenreiter Kirchhasel 1. einen würdigen Ver­treter gefunden. Die Mannschaft ist in allen ihren Teilen gut besetzt. Das Schlußdreieck und der Sturm sind hervorragend, das beweist das Torverhältnis 22:2. Sie hat bisher fast alle Spiele hoch und ohne Gegen­tore gewonnen. Nur ein knapper 3:2 Sieg gegen den nicht spielstarken Tabellenvierren Dietershan war eine magere Ausbeute. Wiesen 1. zeigt ebenfalls einen ge­sunden und ungekünstelten Fußball. Es spielte in Kirchhasel 0:0 und wird alles daran setzen, die zweite Stelle in der Tabelle zu halten. Wie sich Marbach 1. dazu stellen wird, werden die nächsten Spiele zeigen.

Die Spiele in der Vorrunde der B-Klas,e (Gruppe Fulda» sind beendet. Die beiden Favo- rifen, Thalau 1. und Stadt 1. haben in dieser Serie überzeugende Leistungen geboten. Fraglich ist es mit Rothemann 1. Möglich ist es, daß dieser junge Verein den beiden genannten Führermannschaften noch schwer ju schaffen machen wird.

3n der B-Klasse (Gruppe Hünfeld) ist die Lage noch recht verworren. Die Herbsteiner Obgr- hessen führen mit gutem Torverhältnis und unqe- schlagen die Tabelle. Doch müssen Rückers 1., Bim- bach 2. und Kleinlüder 2. noch hart um den zweiten Platz. kämvfen. In den noch sieben ausstehenden Svie- len für die Vorserie wird mancher Verein mit End­täuschungen rechnen müssen.

Die C - K l a s s e setzt sich aus fast überwiegend junaen Vereinen zusammen. Dalberg scheint die Sache ernst zu nehmen und die Punkte für sich beanspruchen zu wollen. Daß der Sturm dieser Mannschaft Tore schießen und die Hintermannschaft solche verhindern kann, zeigt das gute Torverhältnis von 32:3. Nur so meiter! Auch der junge Verein Almendorf hat sich bisher gut bewährt, was man auch von Hattenhof rngen kann. W'r wünschen ganz besonders diesen Neu- Ungen für die Nach'erie frischen Mut und regen, sport­lichen Eifer zum Weiterkamvf.

Sn. den I u g end klassen, find seit der letzten veroffenllichten Tabelle keine Spiele ausgetragen wor-

Der größere Sieg,

Di« Zeit rückt heran, da die Fußballspieler um die Meisterschaft kämpfen, und so steigt erfahrungsgemäß von Woche zu Woche die „Temperatur" der Spieler um so mehr, je näher es der Entscheidung zugeht. Und wenn nun zwei spielstarke Gegner aneinandergeraten, so gibt es häufig keinen „edlen Wettkampf". Und der Erfolg des Spieles ist der, daß unter den Zuschauern mal wieder lebhaft Propaganda gegen das Fußball­spiel gemacht worden ist. Und das ist wahrlich nicht nötig, sind's doch ohnehin schon so viele Gegner. Der oberflächliche Zuschauer wird bei folchen Wett­spielen selten die hervorragenden Qualitäten des Fuß- ballspiels erkennen und als geschworener Feind des­selben den Platz verlassen. Schuld daran find die Mannschaften, die es nicht verstanden, ihre Spieler­leidenschaft zu zügeln, die zu allerlei unsauberen Mit- teln greifen, um doch für sich den Sieg zu retten, die mit dem Mund die Tore treten, die alles besser wissen als Spielleiter und Schiedsrichter und so dem Publikum dartun wollen, daß die erzieherischen Eigenschaften des Spieles nicht in der Notwendigkeit des Unter- ordnens und in einträchtigem Zusammenarbeiten der Mannschaften bestehen, sondern im geraden Gegenteil. Es ist gewiß richtig, was eine Sportzröße sagt«: „Das Fußballspiel hätte überhaupt keine

Generalpräses Wolker hat in seinem Rundschreiben vom 20. d. 91t. ganz besonders auf die Versiche­rungsfrage hingewiefen. Nie war dieser Punkt brennender denn je. Leider wird wenig darauf Wert gelegt von Seiten unserer Mitglieder. 9Han geht sogar fo weit, die Versicherung auszunutzen und zu miß­brauchen. Eine neue Versicherung steht bevor, die auch sicher einen erhöhten Beitrag fordern wird.

1. Zwecks Durchführung einer genauen Kontrolle müssen wir deshalb verlangen, daß alle Präsides in erster Linie — wo keine find, der Vorstand der D. I. K.-Abt. — umgehend über die Dersicherungs- frage, ihres Vereins berichten, und zwar über Zeit- fchriftenbezug der aktiven Mitglieder. Der Paß allem versichert nicht.

2. Ferner wird darauf hingewiesen, daß jede Auf­nahme eines neuen Mitgliedes oder jeder Uebertritt in andere I. I. K.-Abteilungen nur durch die Bezirksleitung geht, nachdem vorher eine schrift­liche Anmeldung mit Unterschrift des Präses erfolgt ist. Wir werden hierüber streng wachen und jeden Verein bezw. jedes Mitglied bei Verstoß gegen diese Verfügung hart bestrafen.

3. In der letzten Zeit ist es wiederholt vorgekommen, daß D. I. K.- Abteilungen „unter falscher o lagg e" refften. So wurde in der Zeitung z. B. ^°lst"llicht, „der Sportverein" oder „der Fußball-, klub' so und so hält da oder da Tanzvergnügen ab. Es wird hiermit zum letzten Male bekannt gegeben, daß m Zukunft derartige Verein« mit unnachsichtlicher Streng« bestraft werden. Auch benutzen verschiedene Abteilungen im Schriftwechsel ihre alten vorgedruckten Formulare. („Sportverein 19...") Solche Schreiben wandern , von nun an als völlig unberücksichtigt in den Papierkorb. 1,3

Di« Bezirksleitung:

Dilz, Bezirkspräses. Lange. Bezirksleiter.

Die tage in den einzelnen Klaffen.

In der Bezirksklasse fanden am Sonntag nur zwei Spiele statt. Das Spiel Kolping — Bimbach 1 mußte wegen schlechter Platzverfassung ausfallen. Peters­berg 1. schlug den Tabellenletzten auf eigenem Platz mit 3:1 Toren und hat sich somit wieder die Tabellenfüh­rung erkämpft. Steinau 1. spielte auf eigenem Ge­lände gegen Hünfeld 1. 2:2. Beide Mannschaften konn­ten nicht überzeugen und boten nur mäßige Leistun­gen. Der Zustand des Platzes trägt viel Schuld daran.

Ein abschließendes Urteil Über die Spielftärke der einzelnen Mannschaften in den anderen Klassen zu fällen ist schwer. In der A-Klasse (Gruppe Neuhof) haben Dom 2. und Kohlhaus 1. von Be­

zirken des weiten Kreisgebietes, von Mannheim bis Kassel, vom Odenwald bis zum hohen Westerwald dem Rufe der Führer gefolgt waren. Redner äußerte, hier zeige es sich, daß, obwohl in der heutigen schweren Zeit alles wankt, die DJK. trotzdem marschiert. Trotz schlech­ter Zeit können wir, was unsere Verbandsarbeit be­trifft, mit Vertrauen in die Zukunft blicken. Kreisspiel- wart Lotz verlas das Protokoll, des letzten Kreistages.

Nun übernahm Kreisleiter Lehrer Bauer die Lei­tung der Versammlung, um die umfangreiche Tagesord­nung abzuwickeln. Zum Punkt Festsetzung der B e i t rä ge lag ein Antrag „Hessen-Kassel" vor, die Bei­träge für Jugendliche um 50 v. H. zu ermäßigen. Die Aussprache ergab folgendes: Von 11500 Mitgliedern des Kreises find die Hälfte Jugendliche. Eine Ermäßigung für 1931 läßt sich nicht mehr einrichten. Verschiedene Vertreter berichteten über die besonders schwierige finan­zielle Lage in ihrem Bezirk. Andererseits konnte fest- gestellt werden, daß es zum Teil auch an dem mehr oder minder großen Eifer der betr. Stellen liegt. So wurde vom Kassenwart sestgestellt, daß unter anderen der Gau Kurhessen bereits 70 Prozent der pflichtigen Beiträge aufgebracht hat. 2., 2. trag, auf Ermäßigung aller Paßgebühren hinzuwirken, wurde einstimmig angenommen. Da die Kassenprüfer über vorbildliche Führung der Kreiskasse berichteten, konnte dem Kreiskassenwart einstimmig Entlastung er­teil und der Dank des Kreises ausgesprochen werden. Zum Punkt Wahlen wurde mitgeteilt, daß die Kreissatzun­gen neu umgearbeitet wurden, unter eifriger Mitarbeit verschiedener Gruppen. Es sind Aenderungen bezüglich der Wahl des Kreisvorsitzenden und der Zahl der De­legierten vorgenommen worden. Inzwischen war auch Kreisvorsitzender H. H. Kaplan G r e h n eingetroffen, dessen Amtszeit abgelaufen war. Da die zur Neuwahl, im Einvernehmen mit dem Kreistag, berechtigten Gau­präsides am Erscheinen verhindert waren, konnte die Wahl nicht stattfinden. Der Kreistag über­trug daher sein Wahlrecht auf den Kreisvorständ, der nun mit den Gaupräsides den Kreisvorsitzenden wählt. Kreisleiter Bauer, Kreisturnwart Zellekens und

Gegner, wenn es immer regelrecht von disziplinierten Mannschaften gespielt w ü r d e."

Ist es notwendig, sich um den Sieg zu „balgen", aucb wenn man merkt, es langt nicht ganz dazu? Kann man sich nicht eingestehen: wir sind die Spiel- schwächeren? Ist es denn eine Schande, zu verlieren? Doch ganz gewiß nicht. WoW also die große Auf­regung wenn man merkt, es geht dem Ende zu und reicht nicht zum Sieg?

Man muß auch in Ehren verlieren kön­nen! Und namentlich ihr Deutschen Jugendkraftler müßt soviel Willenskraft besitzen, daß ihr erst recht nach verlorenem Spiel Disziplin und Haltung bewahrt, nicht nachträglich beim Gegner die Fehler entdeckt, sondern zunächst an die eigene Brust klopft: Wo hat's gefehlt? Und dann tut das, was man englischen Mannschaften nachrühmt: Geht hin und sagt den Sie­gern aufrichtig euren Glückwunsch und gönnt ihnen von Herzen den Sieg. Dann habt ihr den größeren Sieg errungen gemäß dem Dichterwort:

Tapfer ist der Löwensieger, Tapfter ist der Weltbezwinger, Am tapfersten, wer sich selbst.bezwang.

H i I z, Kreisleiter der D. I. ft.

Kreisschwimmwart Dröser wurden wiedergewahlt. Drei Kassenprüfer wurden neu bestellt. Die Kreis» s a tz u n g e n werden demnächst durch Deckblätter berich­tigt. Kreisspielordnung und Rechtsprechung sind neu geordnet worden und werden mit <5ad)regifter versehen zum Preise von 15 Pf. demnächst versandt werden.

Hinsichtlich der Abgrenzung der Gaue und Bezirke sollen Härten ausgeglichen werden. Ein diesbezüglicher Antrag Viernheim auf anderweitige Zu­teilung wurde genehmigt. Neue Gebiete an der bagr. Grenze sollen gewonnen werden.

An Veranstaltungen innerhalb des Kreises finden statt: Kreiswaldlauf am 22. März Gau Hessen, Ort noch unbestimmt; Kreissporttag am 16. oder 23. August in Frankfurt; das Kreisturnsest im Juli in einem kleineren Ort. Die Reichs-Strommeisterschaft und Kanu­meisterschaft werden evtl, in Frankfurt ausgetragen. Lehrgänge: in jedem Gau 2 Leichtathletikstunden und je 6 Kreisvorturnerstunden, die pflichtmäßig stattfinden. Genaueres bringt über alle Gau- und Bezirksveranstal­tungen der im Februar erscheinende Terminkalender.

Ein Antrag, drei besonders notleidenden Be- z f r t e n das Anrecht auf die vom Kreistag genehmigte Rückvergütung zu gewähren, wurde gutgeheihen, da be­sondere Verhältnisse vorlagen.

Auch am 1. Pfingsttage ist künftig vollkommene Spielsperre. Ein Antrag: Beim Ausbleiben des Schiri ist jeder Verbandsschiri verpflichtet, das Spiel zu leiten; das Spiel gilt als Verbandsspiel — wurde dem Kreisspielausschuß zur nochmaligen Beratung überwie­sen. Die Probeabstimmung ergab eine Mehrheit für den Antrag. Bei Presseberichten ist der Schiriname nicht zu nennen. Ein Kreisschirireferent als Austausch­stelle für Erfahrungen besteht bereits innerhalb des Kreis- jpielausschufses.

Bezüglich der Unfallversicherung ist die Ver­bandsleitung bemüht, die Bedingungen zu verbessern. Die alte Versicherung ist zum 1. April 1931 gekündigt worden. Verhandlungen wegen Neuabschluß sind im Gange. Die Kreisleitung wünscht Anregungen bezüg­lich Festsetzung der Jahresprämie, Tagegeld und Beginn der Versicherung. (Bisher 7. lag.) Die Versicherungs­leistungen sollen auch nicht in ihrer Höhe anreizen, die Versicherung auszunutzen. — Zur Erleichterung des Ge­schäftsverkehrs find verschiedene Formulare entworfen worden. Sie sind den Gauen und Bezirken'zur bal­digen Bedarfsanmeldung zugesandt worden.

Gegen 6 Uhr sprach der Kreisvorsitzende das Schluß­wort. Das neue Jahr wird uns bestimmt vor große und schwerere Aufgaben stellen, aber wir wollen ohne Furcht an ihre Lösung Herangehen mit „deutscher Juaendkraft". s

Abends fand im Saale des Karlshaufes der traditio­nelle Städtewettkampf im Turnen zwischen den Mannschaften von Offenbach, Wiesbaden und Frankfurt statt. Die Veranstaltung fand bei sehr guten Leistungen der Turner ein übervolles Haus und ein beifallsfreudi­ges Publikum. F.

Futzball.

Dorsch 1. — Leibolz I. 6:1«

Auf dem hochgelegenen Sportplatz zu Barsch trafen sich am Sonntag obengenannte Mannschaften zum fäl­ligen Verbandsspiel. Barsch entschied sich bei der Wahl für den Wind im Rücken. Leibolz hatte Anttitt. Es entwickelte sich sofort ein flottes Spiel, ohne daß eine Mannschaft zu einem Erfolg kam. Erst nach 20 Minuten fand sich die gut eingespielte Mannschaft von Barsch, die alles daran setzt um die Bezirks­meisterschaft zu holen, zurecht. Mit Bombenschüssen belegt« sie das gegnerische Tor und konnte bis Halb­zeit drei Tore für sich buchen.

Nach der Halbzeit legten sich die Gäste mit allen Kraft ins Zeug, ihre Durchbrüche scheiterten jedoch an der sicheren Verteidigung und dem Tormann. Im weiteren Verlauf des Spiels gelang es der Platzmann­schaft durch ihren Halbrechten eine schöne Vorlage d«S Rechtsaußen zum 4. Tore zu verwandeln. Kurz von Schluß konnte Leibolz den wohlverdienten Ehrentteffen anbringen. Vier Minuten später sah der Gästetormann zum fünften Male den Ball hinter sich ins Ton rollen. Der Schiri waltete seines Amtes sicher undi korrekt. K. Sch.

Spork-Blatt der Deutschen Jugendkrafk

Amtliches (Sauorgan der Bezirke Fulda-Hünfeld, Kinzig-Jaffa, Hessen-Kassel, Hohe Rhön und vorder-Ahön

DJK. Kreis Hessen und Nassau hatte ihre Getreuen aum Kreistag für Sonntag, 25. Januar, nach Frank­furt geladen. Bereits am Vorabend zeigten Kreisturn» und Sportwart in der Turnhalle des Goethegymnasiums Uebungsstunden mit Schülern und Jugendlichen, sowie Hallentraining mit dem Ziel der Heranbildung von Uebungsleitern. Die Tagungen fanden im Karlshaus, Seilerstraße 20, statt. Hier tagten bereits Sonntag vor­mittag ab 10 Uhr die Ausschüsse für Spielen, Leicht­athletik, Turnen, Schwimmen und Schiedsrichter. Es wurden Neuerungen besprochen, sowie eine Menge dring­licher und schwieriger Fragen in gemeinsamer Be­ratung mit den Kreiswarten geklärt.

2.30 Uhr eröffnete der stellv. Kreisvorsitzende H. H. Jugendpfarrer Nikolaus, Diözese Mainz, den Kreis­tag. Er begrüßte die ca. 100 Vertreter, Geistliche und Laien, in bunter Reihe, die aus den Gauen und Be-

Sp. t

>ew.

unfch.

oerl.

Pkt.

Tore

Petersberg L

10

7

1

2

15:5

26:11

Bimbach 1.

9

6

1

2

13:5

23:27

Kolping

7

5

1

1

11:3

25:7

Steinau 1.

8

3

2

3

8:8

10:14

Eiterfeld 1.

8

3

0

5

6:10

26:11

Hünfeld 1.

7

1

2

4

4:10

10:27

Steinhaus

9 0 1

K-ÄIaffe: Truppe Neuhof

8

1:17

15:39

Sp. gern.

unfch.

verl.

Pkt.

Tore

Dom 2.

6

6

0

0

12:0

22:7

Kohlhaus 1

6

4

1

1

9:3

19:9

Neuhof 1.

6

3

1

2

7:5

13:11

Kerzell 1.

7

3

1

3

7:7

12:7

Deitsteinbach 1.

6

2

1

3

5:7

15:14

Döngesmühle 1.

6

0

2

4

2:10

9:22

Welkers 1.

7 Truppe

0 2

Fulda:

5

2:12

4:25

Sp. gern.

unfch.

verl.

Pkt.

Tore

Margretenhaun

1. 7

6

0

1

122

33:7

KleinWer 1.

6

4

1

1

9:3

2511

Neuenberg 1.

7

4

0

3

8:6

19:13

Wistels 1.

6

2

2

2

6:6

12:21

Mittelrode 1.

7

2

O

5

4:10

17:26

Dirlos 1.

7

2

0

5

4:10

10:26

Pilgerzell 1.

6

1

1

4

3:9

10:20

Sp.

gern.

unsch. verl.

Pkt.

Tore

Kirchhofes 1.

6

5

1 0

11:1

22:2

Wiesen 1.

6

4

1 1

9:3

19:7

Marbach 1.

5

4

0 1

8:2

14:8

Dietershan 1.

6

2

0 4

4:8

9:22

Petersberg 2.

6

1

0 5

2:10

2:29

Michelsrombach

1. 5

O

0 5

0:10

i 5:3

X

Thalau 1.

B-Klasser Gruppe Fulda:

Sp. gern, unsch. verl.

6 5 10

Pkt. 11:1

Tore 29:11

Stadt 1.

6

5

0 1

10:2

36:11

Rothemann 1.

6

4

0 2

8:4

18:9

Döngesmühle 2.

6

2

1 3

5:7

10:17

Kerzell 2.

6

2

1 3

5:7

5:12

Pilgerzell 2.

6

1

0 5

2:10

12:35

Dirlos 2.

6

0

1 5

1:11

9:24

Herbstein 1.

Gruppe Hünfeld:

Sp. gern, unsch. verl.

6 6 0 0

Pkt. 12:0

Tore

27.-9

Rückers 1.

6

3

2 1

8:4

20:13

Bimbach 2.

5

3

1 1

7:3

11:6

Kleinlüder 2.

4

2

1 1

5:3

11:9

Mittelrode 2.

5

2

1 2

5:5

11:17

Hünfeld 2.

4

1

1 2

3:5

7:10

Steinau 2.

5

1

0 4

2:8

3:10

Marbach 2.

7

0

0 7

0:14

4:20

Dalberg 1.

ff.Stoffe:

Sp. gern, unsch. verl.

6 5 10

Pkt. 11:1

Tore

32:3

Almendarf 1.

6

4

1 1

9:3

18:9 1

Hattenhof 1.

5

3

1 1

7:3

13:10

Stadt 2.

5

2

1 2

5:5

6:18

Kohlhaus 2.

5

1

0 4

2:8

9:17

Büchenberg 1.

6

1

0 5

2:10

6:14

Dietershausen 1.

5

1

0 4

2:8

8:21

Der Bezirks-Spielausschuß. I. A. W a i d e r.