Nr. 3
Verlage zur Fuldaer Zeitung
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27. August 1776 wurde Barthold zu Kopenhagen geboren. Er studierte in Kiel Jura, Philosophie und anderes. Bei dem dänischen Minister Schimmelmann fand er eine schöne Stellung als Privatsekretär. Im Jahre 1798 ging er nach London und Edinburg, um feine Studien auf breiter Basis fortzufetzen und Länder und Volker zu erkunden. Im Jahre 1800 nahm er dänische Staatsdienste, vier Jahre später wurde er Bankdireltor, ging aber 1806 in preußische Dienste über, in denen er Mitdirektor der Seehandlung und Staatsrat wurde. Als Freiherr von Hardenberg im Jahre 1810 zur Sanierung der preußischen Finanzen zu Mitteln griff, die Niebuhr nicht vertreten zu können meinte, quittierte er den Dienst und zog sich von der Politik zurück. Jetzt erst begann er sich seiner eigentlichen Lebensaufgabe zu nähern . Er wurde Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften und hielt an der Universität Vorlesungen über römische Geschichte Aber nach drei Jahren kehrte er doch wieder in den Staatsdienst zurück und wurde 1815 sogar Gesandter beim Vatikan. Im Jahre 1823 g.ng er wieder zur Universität, diesmal nach Bonn, wo er bis zu feinem Tode blieb. Epochemachend ist vor allem seine „R mische Geschichte", die in den Jahren 1811 bis 1823 entstand und in der er die oben erwähnten Großtaten der Forschung vollbrachte! auch seine „Vorträge über römische Geschichte" sind berühmt. Er schrieb aber auch eine „Gesch'chte des Zeitalters der Revolutionen" und über viele h'storifche Spezialuntersuchungen. Nicht sein geringster Ruhmestitel ist es. daß er mit Böckh und Brandts zusammen das noch heute unter den Auspizien des ausgezeichneten Ptzilo'ogen Geheimrat Prof Dr. Friedr. Marx in Bonn blühende „Rheinische Museum für klassisch? Philologie" begründete, in dessen berühmten, seit 1826 bestehenden Bänden vertreten zu sein noch heute den höchsten Ehrgeiz jedes Philologen bedeutet.
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baten und f<+reienben ?! matznern Die entdeckt. Hütet euch 'ihr Mm'würse!
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■urba übe -on b'rn DcraSrebeten Geräusch der fr— den Geräte.
Der
Gr sitzt gleich Zeus ;t das S. -fp-'etzbuch in der H'nd Es g'b
Pärn' ch auf d e Zeugen. Da ist die Frau Müller, 't vcrstcbi sie überchauoi nicht worum es sich handelt, be-elchnet sie fchließ'icki jemanden bestimmt als
’ei-h im T'-r e’n schlimmer kommen
Typen das fugte ich schon. Greifen wir hinein ins volle Anwaitsziinrner. Da ist der Verteidiger mit dem historischen Gedächtnis für po itische Prozesse. Seine Rede st em Kolleg, in dem manche Ritter etwas zum ersten Male Über d e näheren Beziehungen zwi'chen den Motiven d:e zum Konstanzer Konzil geführt haben und dessen Ve.bindung mit dem gegenmär.igen Beleidigungsprozeß gegen einen Minister hörten Da ist der witz.ge "'erleid ger bei dem selbst der Angeklagte, dem es immer
'm schwarz vor den Augen ist. ein Lächeln nicht unterdrücken kann Der Vorsitzende beugt sich habet rasch zu den Ac cn herunter Der Zu'chauerraurn ist nicht 13 sein und rorb imo'gcbeüen vermahnt, baß hier kein Theater sei Da ist her Hynnotiseur der unseh'bar die Geschworenen in einen Schlaf senkt aus dem sie nur ’ '.nrr und cüi,:g oern? rrt erwachen Da 'st der M-n.a de.- Rührung bei dem b:e Taschentücher gezogen werden und b’r Angeklagst ot feinem e genen Edelmut erbebt Urb viele vie st onbere.
r .b den aas sc'l man sich nun verlassen!
kohne. Gn kleiner Verte'd'ger
,ft, fotzte d'e Arme mögt-'«st «•••? d'e B n
ben die Prelle ausführlich berichtete.
Dreizehn K'ückli^e an der spitz-' der Alte „Rum- mer Eins" hatten bst Freiheit gewonnen AI-^etwa her zehnte Ansbre-''er auf der anderen eeye J)er Ma.ier empnrgetmicht war - hier fUm-nte die omt^ vch.IderunZ mit den Aussagen einer vom Berichterstatter belagerten
und warten gedu'd g b's die Leberwurststulle zu G'be ist, auf Antwort. Aber meistens ist er sehr leut'e-'g
ferner chontzchen Umnrhura ver
ein.
trieb llch lange in
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n?hofft dost Pereti ihn einmal gern Haben mürbe. Gr mar unter fernen A tersaenosten einer her frä-tigften und beh°nd'sten Burl 'en V-b nun kam b;efer Frembe und nrrbreh e b'r fchönen Per-ti das Köpfchen. Inmitten st'ner Frenbe. den frhmaten S-^urz um den Bauch ne« fthmor er sich an bem Frembl'na zu rächen.
r"z an dem Krw feinem f^rfen Hüftdolch, und
..Höre zu', eiferte d'e gedämpfte Stimme des ersten Sprechers. auch du Neuer —! Alles muß fangen — und wer schwatz —" b:er wurde d e Stimme drohe- d und sand einen Widerhall aus allen Keh'en, ,.— wer fchw itzt, der fu*s um seinen Hals!"
Eine keine Peuse entstand. Der S-h tfen des Neu angekommenen wurde gegen das blasse Fenster des Fensters sichtbar.
.He du, Neuer! Wer bist du?" fragte der unsichtbare Sprecher aus seinem Winkel.
„Ein Deutscher!" lautete die in verdrossenem Spanif 1; gegebene Antwort
, 21 ti conozio dich kenn' ich! Warst du nicht damals an der großen Sache in F'ores beteiligt?"
Der Deutsche nitfte: , Deshalb bin ich ’a heute in diesem Hotel". „Dein G'iick " meinte der Aste, wie d-i eben hörst; morgen oelft's los! Du m chst n tür ch mit! Paß auf: Wir haben 10 Mmate lang einen ankerirdischen Gang gegraben In der Gerünmelecke des Geräteschuppens, wo w'r nach der Arbeit Schaufe n. Hacken und Besen auf einen Haufen werfen acht der Einschlupf vier Mete senkrecht nach unten! Du ver stehst, 2r-mancito b:e hohe Rmpmauer steckt m^ er weit im Boden, deshalb mu'ten wft so tief wüst en."
Der , Neue" hatte begriffen Nah fast zweijähriger Gerichtsverhandlung wußte er ro*s feiner warte-e Ci) er r> irbe wie eine Ratte ins Loch fahren wenn brühen die Freiheit winkte!
Er unterbrach den Bericht des Allen- D s habt Jor iem gedreht ... ich oerst he- Unter der M uer weg und dann nach oben in der stillen Straße de la Heras nicht wahr?"
.Allerdings", antwortete der Alte, .ganz recht Ale- man Im Schuppen vier Meter kopfüber hinunter bann ”uf dem Bauch bis zum Erbe des Gmges und drei Meter senkrecht nach oben in ber Galle de la Heras. wo wir schnell um die nä-hfte Ecke verschwinden werden!"
..Habt ihr schon die Reihensofoe ausicloft" fragst der Deutsche; ihr wißt was mir blüht, gebt mir nicht den letzten Platz!" bettelte er. Erleichtert atmete er auf,
Es sind alles nur Menschen.
Bunte Bilder aus dem Iuslizpa'ast.
Der Hüter der Pforte.
Er sicht meist sehr grimmig aus Wenn er spricht steigt fein Schnurbart ein wenig in die Höhe und zuckt wie ein kleiner geö ter Blitz zu den Augenbrauen empor Wenn er ruft, hallt der Korridor; und der N m-. Schulze" klingt vielfältig von den Wölbungen ro'bc- Manchm'I meint Schulze im dritten Stock wegen Hehlerei, er sei gemeint unb kommt rasch in den -wellen Stack wo er erfahren muß. daß es sich dar um einen anderen Schulze wegen Preiswucher handelt. Der Hüter ist ein sehr wichtiger Mann Für viele Zeugen ist er der Bor gefchm.ick der vermeintlichen Hölle die sie erro'r et unb wenn sie feine blinkenden Knöpfe sehen, ö~nn schwintze t
blauschwarzen Kraus-
Spanierin gehen eine
p. gMMv?' -. Z-Ak«. ZW
„M'ch 'well!" flüsterte sein N-bemann. Der Deutsche tastete 'ich schleunigst zum Rmde der Röhre unb sch'üpfte eilig urb verw-rrt mi- den Beinen zuerst ins Loch
ifnm'ttelbnr daraus fo!at->u d-e immer ungeduldiger
■-'-'•boot» C,:,‘en rom Fischfang herein. Der ne'l’e f.-mtnef alnftete
•re‘- v* ö ber M stchinist sollen Seite an Seite ~ n^rr^tfpn bronzedunkle Wasser
s hr annostb-ner t'i-h zum-cht ki-m
gch auf den vrpll-n Dberlchenkel.
fern tz-z st-tußborfes b-zarre Si'houette
e:"cm Mefüoe ko-nU ster festnlüchtiger Leitern n< kleinen cha'-'älten von WofttchSukem darauf hin'er bem
ständigen, unter denen er besonders em’ge der iu ae- ~' nen bevorzugte Das nab b es B ’t und G rerfu - bei den jungen braunen Männern S e Hollen vor ist *• eftn-s anzutun. Damit er verschwände Aber er w'i kräftig urb mit ihm nicht zu lpallen. A tzcrde-n bat-# er en Gem-str von f^-merem Kal her u"b einen vor in g
—-'oph ; ;r W "dcrtr 5 in ihm Er n tfve ih i sch!-eß- •j r -' a ll- • UM ni-'-t krank vor u -gell Iter S hnT’i l "t m-rb.n. In S vore ha le er Geleao hell g-’-abr d.-s -ch.sf zu Verlagen^ Ein Lands.i-:nn her an Ma- 'ar:i icnce' m S igaporer Hafenkrankenstaus g? yr
e r bew rken. re-'-en fr'egt kr'bbel gen B
■yte l np. Und oerd i.ite
ute ke'-e f* -ft V b feine gemisst Vorliebe -ür nr’m' -? l" r!ä'tz sie lstß ihn fist in die Gewohnhe.ten b'r .ch--'b°" den schnell h'nemfinben
J-tzo-tz d e ?u gen br-un-n Männer beruhigten sich, -'s sich her-—s'stllte d-ß er Pereti die Tochter eines '■i'iers am '?still, vor den ond-ren Mädchen beoorzuote. 'crefi w-or al'erd --"s besonders br-un und hüb'di Mit
h:e Abendzest'.-g unst
e nen Fra ter d.r hin Rout-n von u । nah
>n kö-flinos in d'e Tiefe ge-utscht; bas ■ , Maulwürse
hohe Herr.
zu Rechten des R. er- mit feinen dreihundert B. drei Wirten St-aots-'nw'i tf
^erd-nden .frmter'eufe. deren letztem noch der nernen- 'erregende Knall eines Flintenfchu''fes in den Ohren bornierte
G:n Bollen hatte — von der gewaltigen Mauer Vr-b Verdächtiges bemerkt — au' dankst Gefta' en ae« ' Zollen die. wenn ihn feine S:""e n'cht täu'tbten wie Kaninchen aus einem Lach im Bstallen ber Calle d-> -a fjerc5 empor- unb in der Nacht wieder untergetaucht waren.
en b'r N ■ ann W"n
Nur daß es bei Pereti Natur war.
-milchten Kakao Dabei iine kleine
feiner Hand eine Keule, mit der er alles zerfchmettelu wird was sich ihm in den Weg stellt Der fchneid oe Staatsanwalt ist meistens sehr jung und trägt bemer kenswerf hohe Kragen Irrt er sich einmal, bieten d-ele Kragen ausgezeichneten Schutz durch Verkürzung bes Halfes in sie zu versinken. Der kluge Sfaa*s'nmilt alter als ber vorige Daher steht er nicht > hr so oft auf. Er findet die Dinge alle nicht so sehr wichtig und ist sehr fv+'er. daß er am Ende recht behalten wlld E- hat viele Menschen gesehen, viele fali.chen Urteile gehör t-.-.b weiß, daß das Strasgesetzbu,ch auch nicht ohne Fehler ist. Ihm liegt nichts daran, eine möglichst große Anzahl von Verurteilimgen zu erzielen. Er weiß dtß alle nur Menschen sind und daß es mehr ober weniger Zufall ist, daß gerade er den Beruf eines Staa's-nwalls ausübt Natürlich übt er ihn pflichtg maß aus Uab arbeitet daher of. bis spät in die N-ckst hinein was bk schneidige Staatsanwalt feiten tut Au st der gerif-'eae Staatsanwalt arbeitet lange Er hat nicht das Tempera men des schneidigen und nieht das Mllle'd d-s fugen Dafür hat er den Ehrgeiz Dor llch leibst Er streicht feine Fragen an daß sie wie 8'ebesmerbcn klingen ur.b wenn' Angeklagte urb Zeugen es nicht merken Ne gen sie binnen kurzem im Essen daß ihn-n der Apoetii vergeh-. Der Paragraph ist ihm keine Keust fonbern ein Lasso. Er wirst sehr rort damit. Zsth Mengen herbei bst ganz außechalb bes Brozesses stehen und plötzlich b nn mitten drin sind. Der ger-'sene S'a '»e onwa.lt hat vie' für b*s Wörtchen hmtenherum' übr ? Sagt der Zeuge Nein b-nn hört er Ja ur.b f agt noch m-als unb wenn der Vorsitzende ni-'t sthr aufvaß frag tr mitunter das G-genstll cus dem ringefagstn h r-us Gs sind eben alles nur Men'chen urb jeder g'^ubf er
s f.mfte fchoz-engleich über d-e spärlich be- -s'e'iorbere N-«-—"'-ll. an der großen warb btztz'chrell um bst nächste Ecke. - -1 b-m d-'nklen S'-uppen einer
als er öle Antwort des Sprechers vern hm ,Di ’t Prdr.to", tarn es zurück bie'er Cringo h tte das B. - vor drei Tonen in d-s Lazaret zu kommen! . N'rnm da fernen Platz A'eman. er war der vstrzehnte o?n uns ... ich bin Nummer Gins!" Der Alte höbe Sfmme- „Habt ihr was dagegen, ihr and ren?"
Bon den Pritschen kam Zustimmung: denn kau'ch:e man noch im Flüll -rtone W nke aus über Unter'chlup' ur.b Hilfe da draußen in der Freiheit
Als eine Stunde fröter der Wachthabende dst Sa 1- rur.be machte, Innen d.e Sträflinge im Schl -f Nur h-r Aleman war noch wach und überdachte grii dlich alle Möglichkeiten ber Flucht. —
In bem langgestreckten galvon" einem b'echgrd -ckte: S-’mppen flogen die Arbe'tsgeräte aus muhen Händen auf e'nen Haufen Die Abteilung ber 25 betra- a's sttzke den n'iberen fast völl'g bunf'en Raum wäh end ber alte Schließer Pepe sich entfernte
Es war Brauch, d-s Aufräumen un-et Au'sicht Oes stwe'lgen Schlasä'testen besorgen zu lassen Dos Todes galpons war durch Pepe von außen verriegelt war den und bot so den Verschworenen wemgste-'s in ber . iiä'stften halben Stürbe bst 9Röaff*tett zu- Flucht.
Kaum verh-'lten broußen bst Schritte des Beamt->n als schon bst ersten Geräte d'e den E-ngarg zur mann- engen Fluchfröhre im dunkelsten W nkel verbargen au einen Haustn flogen.
Z-tstrnde Hände die nach der Freiheit tafteter. *! irm'-n bas Gerümnel von innen gegen den Eingang Drei M nuten we'ch eine Ewigstit Der Astwan hol! ben anderen beim Abträgen, er arbei'ete im Schw-'ßc •'eines Angesichts Erblich ertönte der leise Zuruf des Alten: „Auf Wstdersthen draußen. Amigos' Nummer e'ns schwebt letzt ob!" Hiermit zwänate er sich kopfüber in ben Schacht, landete in vier Meter Tiefe au? ben Händen und wand sich stöhnend erbeipufenb na* dem ienseitigen Ende Ein kühler Hauch von oben ließ ihn sich aufrichten und >w"ch'am kletterte er die wenigen TR-f-r senkrecht in die Höhe.
Frei!
Das ist ein bißchen den Mund vollgeaommen, abe- bet Verteidiger, der sich n'cht fr-für hält den würde «ch nicht beauftragen Im übrigen gibt es g*r keinen Ber teidigertyp Der Derte:b'.ger ist eine Jndiv'dua'ität (Ver beugung). Wehe, wenn er es nicht ist Dann knm et nickt überraschen Dann weiß man was er f-gen w d urb kann ihm sc'-on vorher in die Parade f'hren Es n'bt Verte'dmer. die können besser meinen als Ast N ' fen urb ohne Zuhilfenahme von E'yzerrn Solche b e cro) sind urb lange Arme fr-ben eignen sich vorzü z'i^- s ir bie Geste Immer wirk no-st ein Arm von dem
-- - 7 Das mV -e ihn bei den G■■.■härenen b»' ebt
-r . -b;m m r d s Leben b''' g h'er Er f'rq F 'che m st'.eß d e größeren von ihnen und l'b e oe q -'gt
■ben dem fchrc'st-fron und grellbunten Dschunge' des
" ä'cr urb r's em erberer erblich a's in Bestacht kom- b fcll-estelst wstb meint sie. daß das auch stimmen ■■tre S'e habe m -mVna! schstchte Au-en Ober der rr ^r-rroar’- <*-r ll sehr sko'z vor Gericht zu sein, st o ot feine '"erfonal en mit lauter und vernehmlicher ‘ mme an Bei llstrechrmna seines Asters muß er Die ~ pgir zu H 'se ne'-men Aber bann er-öhlt er: Van ro" ' ken'utichern Tanten geheimnisvoll auf ben Bo- - -i ge'-'-stnoten Säcken Bstillpuren ufro Man bentt: sttzt kommt end'tch Licht in die Sache! Dann stellt s llb heraus. Herr Kr-wanke h"t b's alles nur von b;m Verlobten feiner Freurchln gehört besten Mutter n dem betreffenden Haust wohnte. Dann gibt es auch be= -'b g'e lstu-en; sie b:h'uiten ber Rechtsanwalt habe ■t an-'e" rieer ’ Ober der Vorsitzende habe mißbilligend ■ber sie ben Kopf gerüttelt Unb infolgedessen verstummen sie R-den einfach nick'- mehr Man muß ihnen -'les aus den °cih—n ziehen, und sie be>ßen auf die 2Iut« ^->r en a's ob es K ngummi wäre den sie nicht fahren !a"en w-'stn rb r fo'-Ae die v'h'tz'ich nicht schworen, well sie sich für T-rmm ften h'lten unb welche, die „7.1 cs ihnen ganz egal ist wessen Leben vb febre fr nerr-chstn V”b zmstchen d'efen sitz der Vorsitzende ll-l't re'-'s und links, und sieht ger'de-
7um lana'am'n Wahnsinn Tag zu- G: ä? ist zstht er hängt f-'ne ir' sirde in den fester T'm ' envater "der
rn nst 'rl'ichen Tr -h ber Jn-e b nachmbend mn kein Hehl darans b si -hm einige ber braunen MäV gefiestn Gr konnte sih f^on ganz gut wenn estmlich gebrochen in ber Eingeborenemvr-'che m t den
■’-linnt es ;bm m-'-' '-mal den Nor'itz l>ann geht er voll Genugtuung auf.
Am nächsten Morgen hegende man .. .. imcrifa schmunzelnden Gesichtern hinstr rai*elnben Sei-- tungsblät °rn. Trafen iwei einander so war die er'te Frage: H'ben Sie schon oelefen ■ ®I Astman . Und dann ocrti’fte man llch mll schall->nbem Ge ach er in d-n zweiten Ie:l der Komödie der Maulurune. über
Er k'ops den Zfenallllchen b'güt'gend auf d'e S schiebt sie manchmal im Sag' auf den r ! 'en ober murmelt ihnen wenn sie b.r »''ckstichen
'ein. Der schne'b'ne St-atsanw-'l steht sehr oft auf gst gleicht am Unsö u'dsh mmel des Angekla-ten den» droheiiden Wetterleu 'llen dos nvtten 'm schönsten Fe e den der Beteuerung aufzuckt. Der Rar g-oph ist n
Waldwin'er.
Die Fähren sind zerfranste Kriegsstandarten; Wachholderbüfche stehn gstich scheuen Bräuten Am Wege, schauen in die Weite, warten
Und mühen sich, das Schnecsternlein zu beuten, Das eine Wolke auf der Flucht ve.llor — Vielleicht, daß doch das eigne Sch ckfal schliefe In diesem hergewehten Himmelsbriefe! — Ein rotes Kätzchen hockt am Schneifentor Mit einer braunen Nuß. Die Augen tasten Die Runen :n der Schale ab: Wie lange
Wohl währen diese harten weißen Fasten?
Und heimlich kneift des Winters scharfe Zange.
Franz M a h 1 k e.
Ser Woriker Lsrlhold (Econ Hiebu^.
Zu feinem 100. Todestage am 2. Januar.
Bon Prof. Dr. E. Fries.
An der Eingangspforte zur w.ffenichaftlichen Eifor- ichung der römischen Geschichte vom modern-quellenkriti- jchen Standpunkt aus steht statuarisch eindrucksvoll der leuchtende Name Barthold Georg Niebuhr. Heute sind seit feinem Tobe hundert Jahre verflossen, und noch ist er „herrlich wie am ersten Tage" als einer der Begründer deutscher Forfchungsmethode, die alle anderen Länder in weitem Vorsprung überragt. Was wir auf der Schulbank von römischer Gefch chte ler.ien, zumal in der Quarta, ist sehr begeisternd: der Mut eines Horatius Godes, eines Mucius Scävola, der vor König Porfenna von Etrurien die eigene Hand verbrennen ließ, um ihm römisches Heldentum zu demonstrieren, Decius Mus, der sich in der Schlacht dem Tode weihte, um die Seinen zu retten, Brutus, der dem Gesetz die eigenen Söhne zum Opfer brachte und ähnliches. Niebuhr hat mit starker Hand den Nimbus der Sage, der über all dem lag, zerrissen. Livius ist mit Polybius unsere Hauptquelle für das alte Rom; Dionysius von Halikarnaß, Plutarch, Flo- rus, Festus und andere bringen auch vieles bei. Wir wissen jetzt, daß etwa alles, was aus der Zeit vor den
stunifchen Kriegen, also etwa der Mitte des dritten voi- christ'chen Jahrhunderts, als römische Geich chte erzählt wird, auf historischen Wert keinen Anspruch hat. sondern Mythos ist aus dem man aUemcUs auf allere Zuständ- lichleitcn sch'ießen darf die aber niemals für authentisch zu halten sind. Damit verfchwmden ganze Livianische Dekaden in der Versenkung. Früher nahm m'-i das olles als Tatsache hin. Die röm sche Königszeit m-t der ast o- nom'frfrn Zahl ihrer Dauer, ihrer S-ebenzahl der K nige alles ist Sage, aus der nur zu enti-ehmen ist, daß dst junge, r.'mifdje Kultur sich auf Der Grundlage einer uralten etruskischen ausgerichtet hat. Heute beginnt die wirkliche römische Gesetz chte, wie Mommsen, Peter. <;hne ufro. sie gestalteten, mit den Kriegen gegen die Karthager und auch da sind die myttzsichen Einschläge noch zahlreich Den Nachweis dieser umstürzenden Tatsachen verdanken wir nur Barttzold Georg Niebuhr, ber von Hause aus nichts weniger als Historiker war Se n Vater, Garsten Niebuhr, war ein berühmter Forschungsreisender Am
Die 25 Maulwürfe.
Don Erwin von D e I s t t.
Dieses ist ein Schwank, der uns aus ein m alten Vollsbuck überkommen fein konnte und dach sind die 25 Maulwürfe Gestalten aus unser- n Tagen Bedroht von tausend Gefahren haben sie monatelang in emsiger He m ichstit geroüh.t bis in einer milden N'cht des argentin-lchen „Winter" einer von ihnen ein Den scher der h er kurzweg Alemane genannt auf höchst kom-fche Art scheit-rte unter bem drchnenden Gelätzter fchlechthiv eines ganzen Erdtei's.
^n den großen Schlaffaal des Zuchthauses in Duenas res w'ri der b'asse Schein der südlicken Sterne las undeutliche Kreuzfeuer ber hohen vergitterten Fenster uf dst Pritschen von etwa 24 Gefangenen. Der unge füge Roum war erfüllt von Geflüster Hallende Schritte jer nächtlichen Poften bst auf den Z nnen ber geroal- ;i3en Zuchthausfestung ihren unermüdlichen Raodgmg machten, drangen in gemessenen Abständen durch das geöffnete Fenster in den San'.
?m Gang rasselten Schlüsiel' das Flüstern erst rb Durch b-n heftig zurückgestoßenen Türil'igel betrat de> i[ e ind ansicke S^'ließer Pe"e den Raum Licht »lammte ,uf unb bdeu-'-tete e-nen N uankömmli- g dem Pes e mik mürr'cher Gebärde d'e letzte nock f-eie Pr llch« anroics Dann ent'crnte sich der Schli-ßer aus b«m wieder verdunkelten Saal in dem eine geran»e W - e h'ndurch nur b e Aiemzüge feiner Jnfasie" u"d fr^s Ge rausch von K'etdern börb'r waren, d'e der Neue hastig ans ben nä ' ften Schemel warf.
—„©orfrto hat recht" zerriß die r-'uh- Stimme eines alten .Fuchttzäue'-rs bas Schweigen der Genosien morgen atzend um sieben Uhr gehst los — wenn dst 'etzte Erbe aus unterem M usstach heraus ist und bas Gerät verstaut wird' Versteht Ihr Jungens!"
„E 'dlich" kam es wie leises Echo von den Pritschen, „endlich die Freiheit!"