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Turnen und Sport.

Turnen.

— Turnbezirk Fulda. Sonntag, den 14. Dezember, nachm. 14.30 Uhr findet im Gasthaus „Zur alten Post" in Fulda der ordentliche Bezirksturntag des Turnbezirks Fulda statt. Die Tagesordnung ist im Turnkreisblatt 48 vorn 21. Nov. veröffentlicht. Jeder Turnverein muß vertreten fein. P-

Fußball.

von den Fuldaer Oderligavereinen.

Die beiden Fuldaer Sportvereine Borussia und Ger­mania haben bisher unter wenig glücklichen Umständen mit ihren Spielen abgeschnitten. Bon den 16 Spielen, welche die beiden Serien vorsehen, sind neun erledigt worden, so daß jeder Verein noch 7 Spiele auszutragen hat. Borussia hat noch vier Spiele auf eigenem Platz und zwar gegen Hermannia-Kassel, Spielverein Kassel, Hersfeld und Germania-Fulda, auswärts 3: in Ockers­hausen, Sport-Kassel und V. f. B. Gießen. — Germania hat in Fulda noch 3 Spiele auf eigenem Platz: gegen V. f. B. Gießen, F. Kl. Ockershausen, Kurhessen-Mar­burg: in Fulda gegen Borussia, 3 Spiele auswärts: Hes- sen-Hersfeld, Hermannia-Kassel und Spielv. Kassel. — Welchen Ausgang werden nun diese Spiele nehmen? — Bei näherer Betrachtung muß man zu dem Urteil kom­men, daß beide Vereine mit einer besseren Punktzahl in Zukunft aufwarten werden, wenn nicht unvorhergesehene Umstände diese Annahme über den Haufen werfen. Von den 7 Spielen sollte Borussia eigentlich alle gewinnen, vorausgesetzt, daß der Sturm ein raumgreifenderes Spiel vornimmt. Die Spiele in Fulda dürften alle sicher sein, nur Sport-Kassel hat sich etwas verbessert, aber auch die­ses Spiel ist nicht zu fürchten, ebenso dieselben in Gießen und Ockershausen nicht. — Auch Germania dürfte seinen Tabellenstand wesentlich verbessern, wenn der Sturm um­gestellt wird und das Schießen nicht vergißt. Die Ger­manen haben bisher bewiesen, daß sie auch auswärts ihren Mann stellen können, wie dies in Ockershausen der Fall war.

Für Borussia ist die Tabellenführung immer noch nicht verloren, da Kurhessen-Marburg noch manche Klippe zu überwinden hat. Die Fuldaer Germanen dürften sich noch für die Mitte qualifizieren, da die vor ihnen stehen­den Vereine mit nur geringen Abständen voraus geeilt sind.

— Hie Untersuchung gegen hertha-DSL. Der Vor­stand des Berliner Fußball-Verbandes hat den Bezirks- Spielausschuß beauftragt, eine Untersuchung über die Vorgänge beim Verbandsspiel Hertha-BSC gegen Nor­den Nordwest am letzten Sonntag einzuleiten. Inzwischen hat sich der Vorstand von Hartha bereits mit der schweren Niederlage beschäftigt. Die Spieler konnten jedoch nur die Erklärung abgeben, daß sie durch Verkettung unglücklicher Umstände einen Zusammenbruch erlebten. Die Meisterelf hat beim Ehrenrat des Vereins ein Verfahren gegen sich beantragt.

Schwimmsport.

— 137 Hallenbäder in Deutschland. 137 Hallenbäder existieren in Deutschland und verteilen sich wie wie folgt auf die einzelnen Landesteile: Rheinland 26, Westfalen 15, Brandenburg 14, Württemberg 13, Mittelrhein 13, Freistaat Sachsen 10, Ostdeutschland und die Pfalz je T. Für das große Deutschland also eine verhältnismäßig geringe Zahl.

Ein nicht alltäglicher Gaunertrick

Der aber nur durch unglaubliche verlrauensselig- keit glücken konnte.

In einem Koblenzer Cafe machte sich ein angeblicher Amerikaner an eine Dame heran und bewunderte deren Vrillantschmuck. Es handelte sich um Ohrringe und einen Ring. Im Laufe der Unterhaltung erklärte er der Dame, der Schmuck müsse unbedingt gereinigt werden und bot der Dame zu diesem Zweck ein ganz neues Verfahren an. Im Einverständnis mit der Dame begann er im Cafe mit der Reinigung. Er legte den Schmuck in eine milchige Flüssigkeit, in der er 1% Stunden liegen bleiben müsste. Der Schmuck blieb in dem Lokal in einem Schrank in Verwahr Nach eini­ger Zeit erschien der Mann wieder im Cafe, um die Kur mit einer schärferen Flüssigkeit zu wieder­holen. Das Glas mit Flüssigkeit stellte er dann wieder in den Schrank und entfernte sich. Einige Zeit später wurde von der Inhaberin des Lokals festgestellt, daß der Schmuck verschwunden war.

* Die Vombenfunde in Pirmasens. Zu der kommunist. Vombenfabrikation in Pir­masens wird von der Pressestelle des Land­gerichts Zweibrücken mitgeteilt: In dem Strafver­fahren gegen Angehörige der kommunistischen Par­tei wegen Verbrechens gegen das Sprengstoffgesetz ist durch die Voruntersuchung bisher tnt wesent­lichen folgendes festgestellt worden: Angehörige der Ortsgruppe Pirmasens der KPD. haben sich Gra­naten zu beschaffen gewußt, die beim Rückzug des Heeres im Jahre 1918 zurückgelassen worden sind- Diese Granaten wurden zunächst entladen, sodann in verschiedenen Werkstätten — insbesondere von den Brüdern Arno und Herold Brigaldino — ent­sprechend umgearbeitet, mit Sprengstoff gefüllt und mit Sprengkapseln und Zündschnüren versehen. Die Genannten haben außerdem noch andere Spreng­körper hergestellt. Den Sprengstoff und die Sprengkapseln hat in der Hauptsache der Stein»

Ein Mittel gegen den Schnupfen

Ein Tropfen Jodlinkkur.

Der Bonner Arzt Dr. Weiß setzt sich in der „Mün­chener Medizinischen Wochenschrift" für eine Schnupfen­behandlung ein, die von dem bekannten Berliner Gelehr­ten Professor Bier zuerst angewandt worden ist. Eine Behandlungsmethode, die im allerersten Stadium des Schnupfens angewandt werden muß, wenn sich sein ge­fürchteter Ausbruch durch Kratzen im Halse, Juckemp­findungen in der Nase und durch Niesen ankündigt. Ma­chen sich diese Symptome bemerkbar, dann tritt das Jod in Erscheinung. Der behandelnde Arzt gibt einen Trop­fen Jodtinktur auf ein Glas Wasser, das der Patient auf einen Zug austrinken muß. Diese Medizin wirkt Wunder. Der Schnupfen wird dadurch „kupiert", er wird in seinen Anfängen erstickt, er kann nicht zum Ausbruch kommen. Professor Bier hat sein neues Mit­tel in zahlreichen Fällen angewandt und immer die besten Erfolge damit erzielt; aber nur dann, wenn es sich um das erste Stadium des Schnupfens handelt Bei fort­geschrittenem Schnupfen ist nichts mehr damit auszurich­ten.

Der Bonner Arzt tritt nun in feinem Artikel absolut für diese Behandlungsweise ein, die er an sich selbst aus­probiert hat. Er hatte jahrelang an besonders schweren Schnupfenanfällen gelitten, die sich regelmäßig wieder­hollen, etwa alle sechs Wochen. Er begann dem quälen­den Uebel auf den Leib zu rücken mit einem Tropfen Jodtinktur auf ein Glas Wasser. Er erzielte einen durchschlagenden Erfolg und er ist — seit der neuen Be­handlungsweise — von seinem Schnupfen befreit. Der Schnupfen, der durchaus nicht immer harmlos auftritt, der vielmehr häufig eine empfindliche Erkrankung be­deutet. kann also durch einen Jodtropsen wirksam be­kämpft werden. Die frappante Wirkung dieses Tropfens Jodtinktur wird auf homöopathische Heilwirkung zurück­geleitet. St. F.

brecher Philipp Schröer I in Spesbach geliefert. In einem Versteck in Pi .aasens wurden sieben in der geschilderten Weise hergerichtete Bomben und eine Anzahl weiterer Sprengkörper, sowie Spreng­stoff, Zündschnüre usw. vorgefunden und beschlag­nahmt. Die Sprengkörper sollten nach Angabe der Beteiligten insbesondere zur Bekämpfung des Fa­schismus Verwendung finden. Zur Zeit befinden sich in dieser Sache 26 Personen in Haft. Wei­tere Mitteilungen müssen vorerst unterbleiben, um die restlose Aufklärung der Sache nicht zu gefähr­den.

* Amerika führt ein neues Mittel zur Dena- tuierung des Alkohols ein. Aus New Port wird gemeldet: Die Behörden geben die baldige Ein­führung eines neu erfundenen ungiftigen Dena- tuierungsmittels anstelle der bisher zur Ungenieß- barmachung benutzten Giftstoffe bekannt, die so viele Erblindun gs - und Todesfälle zur Folge hatten. Das aus Rohoel gewonnene neue Mittel kann nach Beimischung zum Alkohol nicht mehr entzogen werden und soll dem Geschmack einer Mischung von Gasolin und Chloroform gleichkommen.

Handel und Wirtschaft.

Berliner Donnerstags-Börse.

wtb. Berlin, 11. Dez. (Gig. Meld.) Der bei Eröff­nung der Börse vorherrschende Eindruck, daß sich das ge­strige Schlußniveau werde knapp behaupten können, er­wies sich später als trügerisch. Besonders bei den N e- benwerten waren relativ erhebliche Abschwä­chungen festzustellen, während sich die Rückgänge sonst im Rahmen von 1—1% Prozent hielten. Das Ausland war als Abgeber im Markte, während die Spekulation zunächst eher Deckurgsneigung bekundete. Die Meldungen aus der Wirtschaft, wie die Lohnsenkung im oberschlesi- schen Steinkohlenbergbau, die geplante Tarifsenkung der Reichsbank, der Liquiditätsbericht der Banken im Rah­men der Ausführungen des Instituts für'Konjunkturfor­schung, die ergebnislosen Lohnverhandlungen im Ruhr­bergbau, der Schiedsspuch im Bankgewerbe usw. waren keine Anregungen besonderer Art. Besondere Beachtung fand der schwache Schluß in Newyork und die Vorgänge in der amerikanischen Bankwelt. Umfangreiche Abhebun­gen bei mehreren Konten der United Staates-Bank mach­ten eine sofortige Nachtsitzung in den Räumen der Fe- deral-Reserve-Bank in Newyork notwendig. Auch der Antrag auf Verlängerung der Farbzölle im englischen Oberhaus wirkte, besonders für Farben, verstimmend. Aus Deutschland meldete man erhebliche Unregelmäßigkeiten bei der Bayerischen Elektrizitätslieferung A.-G., die auf die beteiligten Werte wie Elektrisch-Lieferungen, die 3% Proz. niedriger eröffneten und Lahmeyer, die sogar mit --Zeichen erschienen, einen ungünstigen Einfluß aus» übten. Außerdem verloren Ilse, Kali-Aschersleben, We­steregeln, Chade-Aktien und Hirsch-Kupfer 4—6 Prozent. Berger lagen 4% Prozent niedriger auf Bdrsengerüchte von einer Dividendenreduktion, die aber unseren Infor­mationen nach nicht den Tatsachen entsprechen, da auch bei der Verwaltung auf Grund des befriedigenden Ge­schäftsganges weiter mit einer 20prozentigen Dividende gerechnet wird. Im Verlaufe fetzten sich die Rück­gänge fort und ergab sich bei kleinem aber anhalten­dem Angebot Verluste bis zu 2 Prozent. A. E. G. un­terschritten die Pari-Grenze. Reichsbank, Salzdetfurth und Thüringer Gas gaben 3—5 Prozent nach. Anleihen knapp behauptet, Ausländer geschäftslos, Oesterreichische Staatsanleihe von 1914 büßten 1ZA Prozent ein. Pfand­briefe und Reichsschuldbuchforderungen uneinheitlich. Li- quidationspsandbriefe fester, Stadtanleihen und Obligatio­nen schwächer. Devisen ruhig, Pfunde und Paris etwas fester, Schweiz fest, Madrid flau. Geld unverändert.

- Zwangsversteigerung Gastwirt Dietrich Fulda. Im Wege der Zwangsversteigerung wurde am Mitt­woch das Wohnhaus Schlachthausstraße 16 zur Wirt­schaft „Zur goldenen Sonne gehörig, eingetragen aus

3760000 deutsche Arbeitsloser

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1929

1930

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I I

1928

Statistik der Arbeitslosigkeit vom 31. Juli 1928 bis 30. November 1930.

Die letzten Veröffentlichung über den Stand der Arbeitslosigkeit in Deutschland weisen die furcht­bare Zahl von 3,76 Millionen auf. In den beiden letzten Novemberwochen find allein über 200 000 Personen erwerbslos geworden. Die Zahlen dürf­ten im Januar und Februar noch weiter steigen.

den Gastwirt Joseph Dietrich und dessen Ehefrau Maria, geb. Loddenkemper in Fulda — je zur ideellen Hälfte — versteigert. Mitzuübernehmen sind an aus­gewerteten Hypotheken 1082.21 Rm. Das bar zu zah­lende geringste Gebot betrug 149.88 Rm. Das Höchst­gebot mit 200 Rm. gab die Gräflich Görtzfche Brauerei in Schlitz ab. Der Zuschlag soll am 31. Dezember er­teilt werden.

— Zivangsversteiqeruna Ww. Hartmann, geb. Brüh­ler, in Horas. In dem Zwangsvestreigerungsverfahren über das der Witwe Franz Heinrich Hartmann, geb. Brühler und ihren drei Kindern gehörige Wohnhaus nebst bebautem Hofraum und Hausgarten in Horas wurde am Mittwoch dem Hofmeister Karl Weidemann in Wiesen der Zuschlag zu seinem im Verhandlungs­termin abgegebenen Höchstgebot von 2710 Rm erteilt.

— Ans der elsSsiischen fialiinbuffrie. Die elsässischen Kalistaatsgruben beschlossen im Dezember die Ein­führung von drei Feierschichten wöchent- lich. ______

Viehmärkte.

N. D. Frankfurt a. 211., 11. Dez. (Gig. Drahtb.) Es wurden bezahlt für je 1 Zentner Lebendgewicht: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 71—75, rnittl. Maste und Saugkälber 66—70, geringe Kälber 60—65. Schafe: Mastlämmer und jüng. Masthammel: Weidemast 45—48, rnittl. Mastlämmer und ält. gut genährte Schafe 38 bis 44, fleischiges Schafoieh 30—37. Austrieb: Kälber 869, Schafe 357, Schweine 3055, darunter 871 Litauer. Markt- Verlauf: Kälber mittelmäßig, Schafe lebhaft, geräumt, Schweine ruhig, ausverkauft.

§§ Kasseler Pferdemarkt vom 10. Dezember. Der letzte diesjährige Pferdemarkt hatte einen etwas größe­ren Auftrieb als die letzten Vorausgegangenen: es wa­ren 94 (am 12. November 76) Pferde aufgetrieben. Es wurden nachstehende Preise amtlich notiert: schwere jün­gere Arbeitspferde der besten kurhessisch-westiälischen Kaltblutzuchten 700—900 Rm., flotte, jüngere Wagen­pferde der hannoverschen und oldenburgischen Warm­blutzuchten 700—900 Rm., ältere schwere Ackerpferde und schwere Arbeitspferde der heimischen Kaltblutzuchten und deren Kreuzungen 200—400 Rm., gute Wagen- und Gebrauchspferde der heimischen Warmblutzuchten 200 bis 400 Rm., gewöhnliche Gebrauchs- und Wagenpferde sowie geringere Ackerpferde der heimischen Kalt- und Warmblutschläge 150—300 Rm. Lebhafter gefragt blie­ben Schlachtpferde, die zu 30—70 Rm. je nach Oualität und Gewicht kosteten. Der Markt räumte sich mit Aus­nahme der Schlachtpferde sehr schlepvend sodaß zum Schluß noch ein erheblicher Ueberstand verblieb. Näch­ster Pferdemarkt am 14. Januar.

Produktenmärkte.

— Frankfurier Getreidebörse vom 10. Dezember. Es wurden bezahlt für je eine Tonne: Weizen, Hessen, Prov. Hessen-Nassau und Unterfranken Rm. 264—265 Rog­gen, Hessen. Prov. Hessen-Nassau und Unterfranken Rm. 171.50—172.50, Sommergerste für Brauzwecke 212 50 bis 220, Hafer inlünd. 155—160. Ferner wurden bezahlt für je 100 Kg.: Weizenmehl, siidd. Spezial 0 40.50 bis 41.75, Weizenmehl, Niederrhein. Spezial 0 40 25—41.50, Roggenmehl, 60 Proz. Ausmahlung 26 25—27.25 Wei­zenmehl 9.50—9.75, Roggenkleie 8.90—9. Tendenz:

ruhig.'

— Berliner Broöuttenbörfe vom 10. Dez. Amti. festgesetzte Preise. Getreide und Oelsaaten ver 1000 Kjlg. sonst per 100 Kg. In Reichsmark Weizen mark 242 -243, Roggen märt. 156—158, Braugerste märf. 202—220, Gerste, märt. V 0—194 Hafer märf. 139-144, Mais loko Berl. 000—000, Weizenmehl per 100 Kg. fr. Brl. br. inkl. Sack (feinste Marken über Notiz) 2',00—36,75, Roggenmehl per 100 Kg. fr. Brl. br. inkl. Sack 24,00-26,85, Weizenkleie fr. Brl. 10,15—10,40, Roggenkleie fr. Brl. 9,00 — 9,50 Werzenkleie-Melen 00,00—00,00, Raps 000—000, Lein­saat 00—00, Viktoriaerbsen 24,00—31,00, kl. Speiseerbsen 23,00—25,00, Futtererbsen 19,00—21,00, Peluschken 20,00 bis 21,00, Ackerbohnen 17,00—18,00, Wicken 18,00—21/10, Lupinen, blaue 00,00—00,00, Lupinen gelbe 00,00—00,00, Seradella, neue 00,00 — 00,00, Rapskuchen 9,30 10,00,

Berliner Oev.senkurse

9 Dezember

1" Dezember

Geld

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Geld

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iNewyork

4,18

4,19

4,18

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Brüssel

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Holland

168,59

168,93

168,61

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uondon

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20,37

20,33

20,87

Paris

16,45

16,49

16,45

16,49

Schweiz

81,14

81,30

81,13

81,29

Spanien

46,65

46,75

46,22

46.32

talien

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21,93

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Dänemark

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Norwegen

111,97

112,19

111,97

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Schweden

112,34

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112,34

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Prag

12,41

12,43

12,41

12,43

Wien

58 93

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66,90

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Amtliche Bekanntmachungen.

521.

Landespolizeiliche Anordnung zum Schuhe der einheimi­schen Bogelroelt und des Waldes.

2(uf Grund des § 30 des Feld- und Forstpolizeigesetzes im Wortlaut der Bekanntmachung vom 21. Januar 1926 (G. S. S. 83) wird angeordnet:

§ 1.

Das Ausroden und Abbrennen auf Feldrainen stehen­der Büsche, Hecken und Bäume und das Abbrennen von Bodendecken auf Wiesen, Feldrainen, Oedland, an Hän­gen und Wildhecken sowie von Rohr und Schilf ist ver­boten; ebenso ist das Abbrennen von Büschen, Hecken, Bäumen, Gras-, Rohr- und Schilfflächen, die weniger als 100 Meter von Waldgrundstücken entfernt sind, ver­boten.

§ 2.

Das Beschneiden von Büschen und Hecken ist in der Zeit vom 1. März bis 31. Juli eines jeden Jahres ver­boten und darf in der übrigen Zeit nur mittels der von der zuständigen Polizeibehörde zum ordnungsmäßigenGe- brouch bestimmten Werkzeuge (Heckenschere usw.) vorge­nommen werden, wobei die Kronen unbedingt stehen bleiben müssen.

§ 3.

Ausnahmen von vorstehenden Verboten können aus triftigen Gründen, z. B. zum Zweck der Schädlingsvertil­gung, der Kultur oder der Flurbereinigung, vom Land­rat nach Anhörung von Sachverständigen (darunter stets die betr. Stelle für Naturdenkmalpflege) zugelassen wer­den. In solchen Ausnahmefällen ist eine Störung des Brutgeschäftes der Vögel nach Möglichkeit zu vermeiden.

§ 4.

Ausnahmsweise zugelassenes Abbrennen darf nur durch volljährige Personen vorgenommen werden. Wäh­rend des Abbrennens müssen ständig wenigstens zwei volljährige Personen anwesend fein. Auch sind die er­forderlichen Schutzmaßregeln gegen ein Uebergreifen des Feuers auf benachbarte Grundstücke, insbesondere auf Wälder, zu treffen.

§ 5.

Wer diese Anordnung oder daraufhin ergehenden An­ordnungen zuwiderhandelt, wird nach § 30 FFPG. mit

Geldstrafe bis zu 150 RM. oder mit Haft bestraft, soweit nicht schärfere Strafbestimmungen anzuwenden sind.

§ 6.

Diese Anordnung tritt mit dem Tage nach ihrer Be­kanntgabe im Regierungsamtsblatt in Kraft. (A. III a 638 a).

Kassel, am 22. Nov. 1930.

Der Regierungs-Präsident.

Wird veröffentlicht.

Fulda, den 9. Dezember 1930.

Der Canbrat: Frhr. v. Eagern.

I. L. Nr. 4813.

Biehseuchenpolizeiliche Anordnung.

Nachdem die zur Bekämpfung der Maul- und Klauen­seuche in Landenhausen (Freistaat Hessen) erlassenen Sperrmaßnahmen vom Kreisamt Lauterbach inzwischen wieder aufgehoben worden sind, bestimme ich im Anschluß an meine 'viehseuchenpolizeiliche Anordnung vom 2. De­zember 1930 — Fuldaer Zeitung Nr. 279 — folgendes:

Die für die Orte Müs und Bad Salzschlirf im besonderen angeordneten Bestimmungen werden zurück­gezogen.

Fulda, den 10. Dezember 1930.

Der Landral: I. V. Schuster.

Veschtutz.

Das verfahre« zum Zwecke bet Zwangsuer- steiaeruug der in Geismar belegenen, im Grundstücks­kataster von Geismar, Band III, Blatt 1010, auf den Namen des Schmieds Karl Jlebet in Setzeibach verzeichneten Grundstücke wird aufgehoben, da die An­tragstellerin den Antrag auf Zwangs Versteigerung zurück­genommen hat.

Der auf den 19. Dezember 1930, vormittags 10 Uhr bestimmte Termin fällt weg.

— K. 7 30 —

Hünfeld, den 10. Dezember 1930.

Das Amtsgericht.

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Bankaktien

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Staatspapiere

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