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14. Aovember
Beilage zur Fuldaer Zeitung
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Welgewall der Ehestau ln der Praxis
Non Maria Karres, Düsseldorf.
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Zeit und Ruhe aufbringen, einen sam zu lesen, ehe sie unterschreibt, der Bedeutung für den Kauf ist, klar macht, daß der Kauf seiner vereinbarten Ratenzahlungen nach fünfte ihres Ehemannes liegt, sie Schlüsselgewalt einen Kauf tätigt.
Non ausschlaggeben- daß sich die Ehefrau Höhe nach und der im Rahmen der Ein» also im Rahmen der
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werden beide Ehegatten als Gesamtschuldner heranziehen.
Wer nun die neuere Rechtsprechung verfolgt und beobachtet, zu welch widersprechenden Urteilen die Gerichte in erster und in zweiter Instanz kommen, der wird Kaufverträge „auf Eheleute" mit außerordentlicher Vorsicht abschließen, gleichviel ob es sich um Lieferanten, Vertreter ober Konsumenten handelt. Nachfolgend sollen die krassen gegensätzlichen Jnstanzen-Gerichtsurteile beleuchtet werden:
Der Vertreter einer Wäschefirma verkaufte einer Ehefrau Wäsche für den Haushalt und Leibwäsche für bereit Mann. Dieser war mit dem Kauf nicht einverstanden, beruft sich auf Ueberschreitung der Schlüsselgewalt und verweigert demzufolge die Annahme der Wäsche. Die Lieferfirma verweigert die Zurücknahme der Ware, verlangt Bezahlung derselben und geht, um das zu erreichen, klagbar vor. Die Lieferfirma hat aus Gründen der Vorsicht beide Ehegatten als Gesamtschuldner verklagt. Die Haltung des Gerichts in erster Instanz war hier folgende:
Abweisung der Klage gegen die Ehefrau, da diese als Vertreterin ihres Mannes nicht persönlich verpflichtet wurde, Verurteilung des Ehemannes zur Zahlung. Das Amtsgericht sieht in dem Kaufvertrag den Einkauf von Gegenständen, die zum häuslichen Wirkungskreis der Ehefrau gehören, für die der
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dem Kutschersitz verstaut. Nun kann es aber wirklich losgehen! Die Peitsche knallt. .Max hü hott! Die Großmutter trappelt mit den Füßen, das geht gerade als wie em Gaul springt. Wo wollen wir denn hin? Nach Weyhers! Der Gaul bockt Der Fuhrmann muß ihn einmal fest mit der Peitsche hauen. Nun geht es wieder. Auf einmal kommt ein Auto. Das Pferd scheut! Die Puvpenkmder schreien. Bald wäre ein Unglück geschehen. In Schma'nau muß gehalten werden. Die Mutter ist erst einmal schnell Wirtsfrau geworden und reicht dem Fuhrmann einen Schnaps, es ist zwar bloß ein Baustein, aber der Kutscher schlürft ihn doch mit Kennermiene. Und dann noch eine Zigarre (das ist ein Holzlöffel aus der Puppenküche) mit- großer Umständlichkeit wird sie angezündet, dann werden große Wolken geblasen. Abfahrenl Wenn nur die dummen Hühner und Gänse nicht wären! Der Onkel muß einmal runter, von seinem Sitz und tüchtig mit der Peitsche hauen. In Wirklichkeit sind es nur ein paar harmlose Kegel, die im Wege liegen, aber nun ist der Weg wieder frei. — Allmählich wird er dunkel, und wir kommen durch den Wald. Die bis jetzt ziemlich passive Rolle der Mutter auf dem Wagen gefällt Eoa-nicht mehr. Heimlich hat sie sich von ihrem Platz entfernt, die rate Schellenkappe auf dem Kopf mit fürchterlichen Grimassen und Geschrei überfällt sie das friedliche Gefährt, als verwegener Räuber. — Diese Szene ist nicht mehr zu beschreiben. Sie endete damit, daß weder Wagen, noch Kutscher, noch Gaul mehr zu erkennen war. Es gab Risse, Beulen und Geschrei. — Als wieder Friede und Ordnung einzog, kam der Väter heim. Er wunderte sich über die aufgeregten Kinder, in deren Augen noch das letzte Abenteuer zu lesen war.
Annemarie H o f e n f e l d.
so sicher sind seine Beine ohne Stützbrett auch nicht mehr, der gute Braune, er heißt „Max", Max heißen alle Gäule in Thalau. — Und die Ziege, der kleine Hund und die scheckige etwas abgewaschene Kuh kriegen auch einen guten Platz neben dem Tisch. Jetzt muß erst tüchtig g°- streut werden. Wir haben einen großen Kasten ooi! Holz- und Papierwolle gefunden. Das verteilt der tüchtige Bauer unter fein Vieh, der labme Esel kriegt es am weichsten. — Nun müssen wir uns richten für unsere Reise mr Eva. In der Bodenkammer ist ein. Koffer aus Vaters Seminarzeit, aus grünem Seinen mit Lederriemen, den können wir gebrauchen, und zwei festliche Strohhüte finden sich auch. Großmutter ihrer ist mit üppigem Blumen- und Bandschmuck verziert. - Onkels Hut Ht schwarz, schlicht, etwas zu groß aber cmnz der Würde eines Oekc- nomen entsprechend. B lld hätten wir noch etnms vergessen! Die Geschenke für die Kinder! Ein Hamv 1- mann und ein kleiner Vuvnenmohr werden in dem Koffer verstaut. Wir fahren diesmal mit dem Motorrad Der Onkel trift an: rrrftf . . . Die Großmutter schwingt llch auf den Soziussitz, Nun geh*« los Tu tu tu dreimal durch die ganze Stube! Die Bänder und Blumen am Hute flattern, di. Großmutter hall sich mH einer Hmd am Onkel mit der anderen ihre kostbare Kovfbedeckuna fiaHo — jetzt lind mir endlich da. Was f ür ein rührender Empfang! Die Großmutter wird gehalst und gedrückt non Tochter und Enkeln. Dem Onkel ist das etwas neinlich. Er hat sich fofor* ins Zimmer begeben und an dem feinoedeckten Tisch meb',rn',raffen. Da o;b* es gestrichene Butterbrote in der Größe eines Bauklotzes und Feine Würfel Blutwurst. D«au frmbeerfjift mit W"si-r.
. t'mfel Jrieder ißt gleich mer Stücke auf einmal und dann noch einmal so viel. Richtige BauerM können tü*fig essen! Als die Hausfrau chren Kindern geben wollte.
läßt.
Muttersinn ist an sich still. Aber auch Freude und Frohsinn brauchen durchaus nicht immer laut und Ju
ni ar nichts mehr da. — Aus einmal fiel dem Onkel ein, er müßte heim und füttern. Schnell aufs Motorrad und fort. Ach das arme Eselchen und der Max und die scheckige Kuh! Sie lagen nun alle am Baden vor Hunger. Jetzt kriegten sie aber tüchtig vorgelegt. Der Koffer mit den Geschenken lag auch noch daheim. Nun wieder aufs Motorrad. Die Puppenkinder kamen auch schon ange- fnrungen. „Onkel Frieder, was ist denn in dem Koffer?" So schnell geht das nicht. Die Lederriemen müssen er*) gelöst werden. Des Onkels kleine dreijährigen Hände bringen das nicht so schnell fertig. Der große Hut b"t dabei im Weg. Ab damit! Puppe Marfa zupft an dem Hut und wirst heimlich ein Stück Wurst hinein. — Als er es sieht lacht er seelenruhig und steckt die Wurst in den Mund. Die dummen Riemen, nun muß auch noch di- Großmutter helfen. Die Puppenkinder treiben Schabernack mit dem Onkel. Endlich! Mit groß artiger G°her- miene überreicht der Onkel die Geschenke. Und die Puppenmutter samt Kindern brechen in Hellen Jubel aus. —
So ein großer Bauer muß aber einmal eine Wagen- lohrt machen und die Kinder wollen doch auch gern mit! Das haben wir bald fertig. Die kleine Bank ist der Kutschersitz. Der umaekivpte Spieltisch mit einem® c-- iratzenteil darauf bildet den Fond des Waoens. D-r Kinderstuhl ist diesmal ..Mar", der Gaul. Er wird an- oefchsrrt und kriegt ein dann elf es Seil um. Die Pupven- kinder wollen natürlich alle beide beim Fuhrmann sttzen nein, das geht wirklich nicht sie sind zu wlld. die Mul->r W zu orn<ip Angst. Sie ble'ben hinten bei der Muller auf der Matratze. Der Kutscher im schwarzen Hut mit ernster Miene nimmt Platz die Großmutter neben ihm l^etzt haben mir aber noch keine Peitsche! Vater bat tm Hof eine Gerte verwahrt? Die wird fix geholt und ein Bindfaden daran geknüpft. Der große Koffer wird unter
Wenn die Hausfrau auf dem Lande in der Zeit von Oktober bis Januar die gefieberten Scharen der Martins- oögel im lebenden Zustande mustert oder wenn die Hausfrau in der Stadt die blanken, appetitlichen Körper der geschlachteten Gänse in den Geschäften mit kritischen Blik- ken betrachtet, dann stellt sie bestimmt keine komplizierten Ueberlegungen an über Nährwert und Ausnutzbarkeit, über physiologischen Wert und Kalorien, sondern sie denkt nur daran, wie sie chren Lieben etwas Gutes und Schmackhaftes auf den Tisch setzen kann und wie sie dies am besten mit ihrer Wirtschaftskasse in Einklang bringt
Und doch lohnt sich immer auch ein kurzer Blick auf den inneren Gehalt jedes Nahrungsmittels. Die Küche ist die Zentracheizung für die Lebens- und Arbeitskraft der ganzen Familie. Also rechnen wir auch der Gans einmal ihren Nährwert nach.
Von 100 Gramm Gänsefleisch sind etwa 15% Gramm, also annähernd der sechste Teil, Eiweitzstosse oder, wie sie wissenschaftlich genannt werden, Proteine. Diese bilden bekanntlich den wichtigsten und charakteristischsten Anteil allen Fleisches. Das Gänsefleisch hat zwar etwas weniger Eiweißgehalt als die verschiedenen Fleischsorten der Säugetiere, die sich durchschnittlich auf annähernd 20 Prozent hacken. Am wichtigsten ist aber bei der Gans der Fettreichtum, der im Durchschnitt etwa 36 Hundertteile, also reichlich ein Drittel der Gesamtmenge, beträgt.
Zieht man bei der Berechnung von 100 Gramm Gänsefleisch — Geflügel ist wegen feines geringen Abfalls ein rentables Fleisch — 12 Gramm als durchschnittlichen Abgang ab, so hat der Rest einen chemischen Heizwert von fast 400 Kalorien. Kalorien sind in den letzten anderthalb Jahrzehnten durch die Ernährungslehre bekannt geworden. Eine Kalorie bedeutet eine Wärmemenge, die ein Liter Wasser um einen Grad erwärmen kann. 400 Kalorien können also ein Liter Wasser um 400 Grad in der Temperatur erhöhen oder, was dasselbe ist, 400 Liter Wasser um einen Grad erwärmen. Natürlich sind dies mehr oder weniger Jdealwerte, die auf Nahrungsmittel und ihre chemische Umsetzung im Körper übertragen, nicht ganz stimmen, die aber doch eine Vorstellung vom chemischen Heizwerte eines Nahrungsmittels oder Gerichtes geben können. —
Die Zubereitung einer Gans geschieht in den weitaus meisten Fällen als Braten. Und hier tun wir — mit Recht — etwas, was den theoretischen Lehren gegenüber nicht ganz richtig ist, insofern, als beim Braten durch die Bildung der Kruste ein Teil des Eiweißes und der Fett- beftanbteile zerstört wird, die beim Schmoren oder Kochen erhalten bleiben würden. Aber, wer möchte denn
bei und Trubel zu fein. Man kann die Lust ebenso ernst wie die Arbeit nehmen, um eines durch das andere zu segnen. Denn von Natur aus zum Frohsinn auch während der Arbeitslast erzogene Menschen wurden zugleich auch immer zufriedene Geschöpfe fein, zumal die Zufriedenheit an sich doch immer wieder zur Selbstlosigkeit zu erziehen weiß Somit wird also letzten Endes ein naturfroher Sinn zur zuverlässigsten Schwungkraft hn Rädergetriebe der Welt, die uns für einander erschaffen hat. Frohsinn wird immer Lust und Schaffen.
Es gibt wohl überhaupt nichts Häßlicheres auf der Welt als die stets und ständig und überall sich langweilenden Menschen oder griesgrämige Dulder. Da ist der Humorvolle glücklicher daran! Er trägt in sich das Reckst zum Erfolg und nimmt den Frohsinn des Lebens auf als ein Schrittmacher zum Glück.
Frohsinn ist wie ein fließendes Wasser: Er sättigt das ganze Land, das er durchströmt. Er wird zum Segen für viele. — Frohsinn läßt mitteilsam werden und selbstlos. Frohsinn ist der Pförtner an dem Tor der tausend kleinen Seligkeiten, die der Griesgram und die Unlust niemals kennt und niemals kennen lernen kann Wer den Frohsinn des Lebens zum Wanderft"b wählt, der lernt in Schönheit und auf Wegen gehen, die „über Lärm und Hast des Tags zum Himmel führen". Das ist ein gottgewolltes Ziel und jede Mutter soll es erstreben, für sich, für Mann und Kind für ihre ganze Welt. Denn gerade die Kinderseelen sind für Freude und Frohsinn wie ein loser Acker. Sie haben — vielleicht am allermeisten unter uns! — ein ungemein großes Feinempfinden für die oft gar nicht so leicht zu fassenden Unterschiede zwischen Frohsinn und Scherz, zwischen Freude und Witz, zwischen Leichtsinn und Sitte, zwilchen Sittsamkeit und-Frivolität. Hierin können die Mütter Führer sein. Sie sollen ihre Kinder, von klein auf erkennen lernen, daß tausend kleine Freuden, zu denen wir uns selbst verhelfen können, viel wertvoller sind als eine einzige große, die uns das Leben herantragen soll und über der wir oft warten und altern, bis wir verdrossen verzichten müssen.
gerade die herrliche, braune, knusperige Kruste eine? Bratens und besonders eines Gänsebratens missen! Wer würde gern auf den Saft des Bratens verzichten, der in einem gesottenen Fleischstück niemals in demselben Maß« vorhanden sein kann! Und damit tun wir, wie gesagt, recht; denn auch unser Körper will Festtage haben. Und schließlich bekommt alles, was wir mit Lust und Appetit essen, besser und läßt sich auch besser verwerten als das graue Einerlei alltäglicher Spellen.
Die Gans wird zum Braten, wenigstens im Familienkreise, wohl immer gefüllt. Man nimmt dazu — in jeder Gegend ist etwas anderes üblich — Aepfel, gedörrt« Pflaumen, Rosinen oder Maronen, auch Gemenge von diesen Früchten; selbst ganze Füllungen aus Gänse- leber und gewiegtem Fleisch mit Streckmitteln kommen zur Verwendung. Am empfehlenswertesten ist das Einfachste: möglichst kleine, saure Aepfel, zur Pikantheit durch ein Sträußchen Beifuß verstärkt.
Die gefüllte und zugenähte ©ans soll mit dem Rücken nach unten in einen mäßig warmen Ofen kommen; ein wenig kochendes Wasser muß in der Pfanne fein. Nach und nach wird dann die Hitze stärker; Walser soll nur wenig zugegossen werden, wenn sich der Braten allzu sehr bräunt, und dann natürlich nur heißes. Durch Gabelstiche unter die Flügel und um die Keulen herum ver- schafft man dem Fett guten Abfluß; ein übermäßig fetter Braten ist schwer verdaulich.
Die Kruste soll recht schön braun sein doch nicht zu dunkel oder gar schwärzlich. Man erzielt die beste Kruste, wenn man die ©ans bei jedem'Nachsehen tüchtig begießt; die Niederschläge bräunen gut, geben eine feste Decke und erhalten dem Fleisch den Saft. Kurz vor dem Anrichten übergießt man die ©ans mit ein wenig kaltem Wasser und läßt sie noch einige Minuten braten; das gibt der Haut die schöne krachende Knusprigkeit.
Das ausgebratene Fett, das neben etwas Fleischsaft aromatische Stoffe und Röstprodukte als angenehme Geschmacksträger in sich ausgenommen hat, schöpft man weitgehend ab und vermischt es mit dem aus den Gänseliesen stammenden Schmalz, dem man etwas Schweinefett hinzusetzt. Die Tunke des Gänsebratens, die man durch Loskochen des angesetzten Bratensaftes herftellt, soll so fettarm wie möglich fein, da das Fleisch immer noch genügend Fettstoffe in sich hat und ein Allzuviel eben ungesund ist.
Eine junge ©ans kann schon in einer Stunde gar sein, eine Mast- oder Fettgans braucht zwei bis drei Stunden, und eine alte wird auch in fünf Stunden nicht weich. Von Tierarzt Hermann Buge -Berlin.
lehung zu Frohsinn und Humor.
Don Wolfgang ©reife r»2Uleinftein.
in
IS !N.
Verhältnissen der Eheleute entsprechend anzusehen fei. Das Landgericht kommt dann zu dem Urteil, daß oie Bestellung bei einem Nettoeinkommen des Ehemannes von 210 RM. außerhalb der Schlüsselgewalt der Frau liege, daß somit die Ehefrau nicht tm Rahmen der Schlüsselgewalt bestellt habe und Der Ehemann auch nichtzurZahlungverpslich- tet werden könne.
Ehernaim tzeranzuziehen ist, zufolge § 1357 BGB., Absatz 1:
„Die Frau ist berechtigt, innerhalb chres häus- lichen Wirkungskreises die Geschäfte des Mannes für ihn zu besorgen und ihn zu vertreten. Rechtsgeschäfte, die sie innerhalb dieses Wirkungskreises vornimmt, gelten als im Namen des Mannes oor- genomtnen, wenn nicht aus den Umständen sich ein anderes ergibt."
#ut den Einwand des Ehemannes, daß ein Kauf von 200 RM. über seine Verhältnisse gehe, läßt sich das Gericht nicht ein, da die vereinbarten Ratenzahlungen monatlich nur 25 RM. betragen und sich somit im Rahmen des Einkommens des Ehemannes bewegen.
Das Landgericht Düsseldorf beurteilt im Januar d. I. den gleichgelagerten Fall nach wesentlich anderen Gesichtspunkten; es vertritt die Meinung, daß für den Umfang der Schlüsselgewalt nicht die Höhe der Ratenzahlungen ausschlaggebend sein könne, sondern daß der gesamt ausmachende Betrag der Anschaffung als den
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Die mißliche Wirtschaftslage hat es mit sich ge- daß zwischen Lieferfirmen und Konsumenten Kaufverträge getätigt werden, bei denen nicht Ratenzahlungen bewilligt werden müssen. Kreditgeschäfte schließen indes immer ein gewisses Risiko in sich, das aber auf ein Minimum beschränkt werden kann, wenn die Einstellung der Gerichte bei Urteilsspruch beobachtet wird. Deshalb sei hier Wesentliches über die „Schlüsselgewalt" der Ehefrau gesagt.
Vielfach wird es aus Seiten des Konsumenten die Ehefrau sein, die den Kauf abschließt und somit den Kaufvertrag tätigt in all den Fällen, wo es sich um Artikel handelt, die im Bereich des Wirkungskreises der Ehefrau liegen. Praktisch ist es so, daß bei Kaufabschluß die Höhe der Anzahlung und die Höhe der hlungen zwischen dem Lieferfirmenvertreter und der Ehefrau (als dem Konsumenten) abgesprochen wer- unb im Bestellschein schriftlich zum Niederschlag en. Im allgemeinen kann die Frau als Vertre- in ihres Ehemannes solche Kaufverträge voll wirk- abfchließen (§ 1357 BGB.). Ist nun der Ehemann mit einem von seiner Frau getätigten Kaufvertrag nicht einverstanden, wird er dazu kommen, die rechtskräftige ung seiner Ehefrau zu bestreiten; das wird zur Folge haben, daß es zwischen Konsumenten und Lie- serfirma zu Streit kommt, der meist gerichtlich ausge- wird. Die Lieferfirma wird „den" oder „die" len verklagen. Besonders vorsichtige Firmen
Ilichk verzagen.
Don Franz Cingia.
«enn auch manchmal durch dein Leben Dunkelschwere Stürme jagen, sollst du trotzdem nicht verzagen Und der Trauer dich ergeben.
ßa6 die Hoffnung nicht versinken, Ttah nach allen schweren Zeiten 5urd) die tiefsten Dunkelheiten Helle Lichter fröhlich winken.
Nur wer mutig vorwärts schreitet Sann ein schönes Ziel erreichen Und mit klarem Blick erkennen; Denn die Hoffnung dich begleitet, ©erben dir auch Siegeszeichen ggunberfam und glücklich brennen.
ns Beben; das uns alltäglich umgibt, erzieht uns m emfter Pflicht und Sorgsamkeit, zur Arbeit und Gleiße Das veranlaßt leider oft gar zu leicht zu "t und Unlust oder zu Gleichgültigkeit im Heim- ober im Leben der Familie.
’iswion in den Räumen unserer Kinderzimmer wächst ein Kräutlein auf, wenn elterliche Gärtner mit Blick und in kläglicher Liebe ihre erzieherische unter dem Sonnenstände eines naturfrohen Sin- »irten und schaffen lassen können. Das sollten vor !n Dingen alle Mütter erlernen. Denn gerade der wirb es ehest ermöglicht sein, die Mitwelt und ihres nächsten Wirkungskreises zu einem gesun- nwr zu erziehen, der aus dem Lichtfelde der Ju- Hit strahlende Menschen für das Leben groß wer-
Sonufagna^mittag in der Kinderstube. a ®s toor regnerisch, kalt und windig, gar kein Wetter. Itxh °rilu^en herumzulaufen. — Eigentlich wollten wir R»L:Lau^ &em Puppenherdchen, aber es fehlt nur in . s- Unb Eva, die kleine Puppenmutter, mußte sich KMtkochen begnügen. — Die Kinderstube war M warm. Die Mutter, das bin ich, holte den rankschlüffel zum großen Jubel der beiden Kle>- Der Spielschrankschlülsel ist in den Augen unsrer na^c ein Zauberschlüssel, er verschließt wohl- F WbDergeffene, ungeahnte Herrlichkeiten a.s ' Bilderbücher, heile und beschädigte Puppen mit "yne Kopf, Baukästen, Gesellschaftsspiele, Holztiere ' f>eut’ holen wir für Eva die Puvpen, gute altene, und das Kaffeegeschirr. Frieder erhielt mpmen Holzesel, eine braune Kuh. ein Schaf einen einen Gaul, und bald hatte ich es vergessen, eine abgelutschte Gummiziege. — Nun gehts los. — e Hälfte des Zimmers gehört Eva. Dort wird e und ein Schlafzimmer eingerichtet. Puppe ^friegt chren feinsten Sonntagsstaat an und Inge 7 rs wird Besuch erwartet, die Großmutter und ,e* »rieder wollen kommen. Das Essen muß auh " ®erben! Die kleine Pupvenmutier hat alle aoll zu tun. Die dumme Maria will auch gar- rlsen beim Anziehen, immer sperrt sie die Fin- ?lt- daß der Aermel kaum durchgeht! Jetzt kriegt einmal einen Klaps auf die Finger.
anderen Teil des Zimmers geht es nicht fo avfge- V^rckel Frieder ist natürlich Bauer! — Er Hai >ch als Diehstall eingerichtet. Der lahme Esel L en desten Platz er ruht in einem Holzkasten Da- °n der Bank angebunden, etwas angelehnt, denn
Möge aus diesen praktisch ausgetragenen Fällen jede Frau erkennen, einmal daß die Schlüsselgewalt individuell ist, sie möge fernerhin erkennen, welche Komplikationen sich bei einem ursprünglich so einfach erscheinenden Kauf ergeben können, sie sollte vor allen Dingen Bestellschein aufmerk-
Vom Marlmsvogel
Gänsefleisch und Gänsebraten.
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