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vom 16,-19. Dooembet 1930 in beit Stabf|älon

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vielen Kreisen begrüßt. Wohl nicht in allen. Vor einiger Seit konnte man in Arbeitslosenkreisen hören: Wir können in diesem Jahre kein Weih­nachtsfest feiern, wo wir noch nicht einmal das Nötigste zum Leben haben? Diese Worte ent­behren nicht einer gewissen Berechtigung. Man weiß in vielen Familien nicht, wovon man am nächsten Tag leben soll. Aber besteht das Weih­nachtsfest nur im Geschenkaustausch? 3st es nicht auch ein Fest der Innerlichkeit, der Freude über die Kunde von Bethlehem, die mit jeder Weihnacht mit neuem Jubel die aufhorchende Erde durch­eilt, und in jedem Herzen einen Schimmer der Freude weckt und der Hoffnung? Der Hoffnung auf eine bessere Zukunft? Und jene, denen es möglich ist, Menschen durch Geschenke zu beglücken, werden sie nicht durch das Kindlein in der Krippe an die Not erinnert, die so viele Menschen nie­derdrückt?

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durch das Los bestimmt. Mitglieder und Angehörige der Messe-Vereinigung sind von dem Preisausschreiben ausgeschlossen.

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Geben ist seliger als Nehmen! Wie dieses Motto sind die in den drei Weihnachts-Zeitungen der Fuldaer Messe-Vereinigung e. V. im Satz überflüssigen Worte in drei Sätze zusammenzustellen.

Für richtige Lösungen werden die am Prämienstand ausgestellten

Sditiflleitiitig und "Reklame: ptntttf Fulda TIt. 168 Deudi: Fuldaer flciietibtudietei, Fulda.

Eejdiehrt dreimal vor Weihnachten 1930

Wenn man in diesem Jahre eine Weihnachts­messe veranstaltet, so war man sich von vornherein darüber klar, daß sich vorwiegend nur in klei­nen Artikeln eine Geschäftsbelebung als erzielen lasse, und es ist diesem Umstande von den Ver­anstaltern auch weitgehendst Rechnung getragen worden. Der Wert eines Geschenkes liegt ja schließlich nicht in seiner Größe und Kostbarkeit, sondern in dem Ausmaße des guten Willens, mit dem es der Geber spendet. Auch ein kleines, unansehnliches Geschenk kann viele Freude berei­ten, wenn man weiß, daß es von Herzen kommt. Gerade in der heutigen Zeit und für das bevor­stehende Weihnachtsfest muß mehr denn je das Sprichwort seine Geltung haben: Geben ist seliger als Nehmen. Wenn es für die Kinder die größte Freude ist, beschenkt zu werden, so muß es für die Erwachsenen eine ebensolche Freude sein, andere zu beglücken. Wer gerne anderen mit Geschenken eine Freude macht, verrät ein edles Herz, das in den in Freude und Dankbarkeit aufleuchtenden Augen des Beschenkten seinen höchsten Lohn findet, der um so größer ist, mit je größeren Opfern das Geschenk verbunden ist. Und ein Opfer im wahr­sten Sinne des Wortes wird eine Gabe, die dem außerhalb der Familie stehenden notleidenden Nächsten gegeben wird. Es gibt wohl so manchen, der im Leben allein steht, und gerne jemand be­glücken möchte. Wie viele Arbeitslose gibt es andererseits, deren Not zu lindern nicht nur wün­schenswert, sondern Menschenpflicht ist. Wie manche Kleinigkeit unter den auf der Weihnachtsmesse ausgestellten Sachen wäre ein notwendiges und passendes Geschenk für sie. Sollten diese Gelegen­heit nicht solche, denen es möglich ist, Not zu lin­dern, benutzen, um derartige Dinge für jene zu kaufen, und außer der Freude, die sie damit machen, ein Werk der Nächstenliebe tun, das in unserer schweren Zeit höher denn je zu bewerten ist, weil es gleichzeitig eineMithilfe an der Aufbauarbeit in unserem Baterlande ist? Denn es ist ein Werk, das dem armen Volke den Glauben an die Menschheit wieder gibt, den schon so mancher Erwerbslose verloren hat. Hier muß die Brücke geschlagen werden, die alle Klassen unseres Volkes vereint und zusammenstehen läßt in gemeinsamer Arbeit für den Wiederaufstieg unseres Volkes in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht.

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' Ußbet|rhuP biefee Weihnathls-Jeituug ftte bie Atmen bet Stabt F»lba bestimmt.

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Ein Weihnadiisfe[t in fdiioent Zett.

Wer erinnerte sich nicht noch an so manches trau­rige Weihnachtsfest im Kriege, in jener schweren Zeit, wo sich Armut und Sorge die Hand reichten zum gemeinsamen Bund gegen so viele Familien, ' deren Väter oder Söhne weit ab von der Heimat mit sehnsuchtsvollen Blicken in die kalte Weih­nachtsnacht hinausschauten, während ihre Lieben in der Heimat am ärmlichen Gabentisch mit der gleichen Sehnsucht ihrer Angehörigen an der Front gedachten und die meisten Christbäume auf eine mit Trauer gemischte Weihnachtsfreude herab­leuchteten. Die im Felde standen, kehrten heim und durch Jahre hindurch war das Weihnachtsfest wieder ein Fest ungetrübter Freude, an dem sich das selige Jauchzen der Kinder mit dem Klang der Weihnachtsglocken und den uralten Liedern vom großen Weltgesck-'<'n der ersten Christnacht zu einer seligen Harmonie mischten.

Wir stehen wieder vor dem Weihnachtsfest. Und wieder rüstet man allgemach zum Fest. Aber es geschieht doch vielerorts mit einer stillen Resig­nation, wenn man überlegt, daß diesmal die Gaben nicht so reichlich ausfallen werden, wie in den vergangenen Jahren. Und mancher Familienvater und manche Mutter wird sich voll Sorge fragen, wie man das kommende Fest feiern soll. Wir stehen in traurigen, schweren Zeiten. Die Berichte über die Arbeitsmarktlage und die Geldknappheit sprechen ihre Sprache. Und wenn es uns in Deutsch­land auch in den vergangenen Jahren nicht gerade rosig ging, so war das Elend doch nicht so allge­mein, hatte nicht so viele Schichten der Bevölke­rung erfaßt und machte nicht so viel von sich reden, wie allenthalben in diesem Jahre bereits seit ge­raumer Zeit. Und daß unsere Armut groß ist, das merken nicht nur diejenigen, die sie am eigenen Leib zu spüren bekommen, das wissen auch die Geschäftsleute, die mit Sorgen zu kämpfen haben und mit Bangen Nehmen in die Zukunft schauen. Was erwarten sie vom Weihnachtsgeschäft?

Wie in den vergangenen Fahren, so haben sie es sich auch in diesem nicht nehmen lassen, eine Weihnachtsmesse, und zwar in noch größerer Reich­haltigkeit zu veranstalten. Mit Genugtuung haben sie in den vergangenen Jahren feststellen können, daß man allenthalben diese Einrichtung sehr wohl­wollend ausgenommen und recht ausgiebigen Ge­brauch von ihr gemacht hat. So können sie es nicht denken, daß nicht auch in diesem Fahre der Wunsch nach einer Weihnachtsmesse allent­halben laut werden sollte. Vielseitige Anfragen haben auch bewiesen, daß man diese Absicht in

Dom Woihnaditsoinhanf.

Zu einem guten Weibnacbtseinkauf gehören zwei Dinge: 1. Geld und 2. Zeit. Mit dem 1. Ding, dem Seid, ist es so eine eigene Sache. Man klagt und klagt, die Zeiten seien schlecht, man müsse sparen. Dun ja, aber Weihnachten ist nur einmal im Jahre und obendrein be­nutzt man die Gelegenheit immer mehr, mit praktischen Sachen eine Jreude zu bereiten. Man darf dabei die Wcihnacbtsausgaben nicht allesamt dem Konto Geschenke oder außerordentliche Ausgaben auf­bürden, wenigstens nicht in so weit, als die Gaben den Angehörigen zu teil werden. Im übrigen aber, wenn man rechnen will und muß, dann vergesse man nie, daß billiger Kram und billige Ware stets die teuerste ist. Eieber etwas weniger schenken, aber gute und brauchbare Dinge, und zum anderen: zeitig einkaufen. Man sollte meinen, das wäre für jedermann leicht durchzuführen, jedoch die große Mehrzahl der Menschheit will das noch immer nicht einseben. Auf der Juldaer Weihnachtsmesse ist Gelegenheit und oroße Auswahl, so daß man mit genügend Ruhe und Stimmung nach Maßgabe seiner Mittel seine Einkäufe machen kann.

Weffmadtten.

Komm, hell'ge Nacht, mit deiner Sternenleuchte, Mit deiner Kerzen freudigem Gefunkelt 0 komm, brich aller Leiden trübes Dunkel, Das gütig oft dein göttlich Licht verscheuchte! Nach wahrt dein Zauber ewig unveraltet Trotz allem Zweifel, kritischem Verneinen;

Mit Zubel grüßt das herz doch dein erscheinen Und jeden Ort, wo deine Jeier waltet;

Zum Paradies gestaltet

Dein Seist des Hauses Herd auf kurze Stunden: Wo Kinder jauchzen um den Weihnachtsbaum, ^rt selbst der Alten Herz ein Zreudentraum, Wie reiner es noch keiner hat empfunden.

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um achten Male bieten Sie in öer Kulöaec Messe- vereinigung e. Ö. zusammengeschlossenen Kiemen ein grosszügig arrangiertes Hilö von Waren aller Arten vieler Preislagen in öen zu einer Riesenausstellung umgewanöelten Ätaötsälen.

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Kulüaer Messevereinigung e. V.

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Weihnachts-Preisausschreiben

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Fuldaer Messe-Vereinigung e.V. Fulda