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So steht's auf kommunistischen wahlplakaken geschrieben.

Wir brauchen uns in den Bruderstreit auf der Linken nicht einzumischen, sondern stellen nur immer wieder die Tatsachen fest: daß schon im Iahre 1928 der Vorsitzende des haupkver- bandes deutscher Krankenkassen, der Sozialist Lehmann, Beteiligung der Kranken an den Kosten forderte;

daß der von dem sozialdemokratischen Arbeitsminister Wissel vorbereitete Gesetzentwurf eine Gebühr von 1 Wark für den Krankenschein vorsah.

Die Sozialdemokratie aber macht gerade die Krankenkassenreform zum Objekt einer widerlichen Hetze gegen das Zentrum, obwohl diese Reform aus den Vorschlägen der Sozialdemokraten beruhte und obwohl hauptsächlich das Zentrum die Ermäßigung der Gebühr auf die Hälfte durchsetztet

- irgendwo. Sorge dich nicht. Er wird dich den Händen dieses Schuftes befreien." du?" fragte sie schnell.

mei6 nicht. Stargard hat mich nun erwischt. '*• was ich von ihm erwarten kann, ist ein klei- Ichub--Das schlimmste ist, daß die Schnee-

°us dem Pfad Nima lange aufhalten werden.

sind fast davon begraben worden," sagte das

* Eine Spur bet seit 85 fuhren verschollener. Franklin-Lxpedition gefunden. Der kanadische For­scher Major Burwash entdeckte, als er im Flug­zeug von einem Flug nach dem magnetischen Pol zurückkehrte, auf der King-William-Insel im nördlichen Kanada zwei Lager der seit 85 Jah­ren verschollenen Expedition Sir John Franklins, die ans 129 Offizieren und Mannschaften bestand und im Jahre 1845 an Bord der beiden Schiffe „Erebus" und „Terror" England verlassen hatte, um die nordwestliche Durchfahrt zu entdecken. Die Schiffe wurden zuletzt am 26. Juli 1845 von einem Walfischfänger in der Malville-Bay gesehen und waren seither verschollen. Auf einem 1859 auf der King-William-Jnsel gefundenen Bericht ging hervor, daß die Schiffe 1848 nahe der Nordwest­küste von King-William-Land vom Eis eingeschlos- sen und nach dem Tode Sir John Franklins von den übrigen Mitgliedern der Expedition verlassen worden waren. Die 105 Ueberlebenden sind zwei­fellos bei dem Versuch, das Festland zu erreichen, der Kälte, dem Hunger und den Strapazen erle­gen Auch Major Burwash soll nunmehr einige Dokumente gefunden haben, fdie weiteren Auf-' schlich über das Schicksal der Expedition geben.

* Schweres Stratzenbahnunglück in Odessa. Eine Straßenbahnkatastrophe, bei der fünf Fahr- gäfte getötet und 50 verletzt wurden, hat sich am Donnerstag in Odessa ereignet. Infolge Versagens der Bremsen fuhr ein vollbesetzter Stra­ßenbahnwagen in rasender Geschwindigkeit bergab, entgleiste und begrub die Fahrgäste unter sich.

zumachen. Ich begegnete ihm. Er wollte sich auf mich [ werfen, stolperte, verlor das Gleichgewicht und stürzte in den Abgrund. Es war ein schlimmes Ende, aber immerhin besser, als er es verdient hatte."

Janet nahm die Nachricht ruhig hin. Sie schwieg einen Augenblick, dann flüsterte sie: „Stargard hatte dich kommen sehen. Wir konnten dich alle sehen, als du dort oben standest und auf die Lawine schautest. Sowie die beiden Männer vorhin zurückgingen und Stargard ihnen mit einem Gewehr folgte, wußte ich, daß sie auf dich lauern wollte. Ich schrie, um dich zu warnen — meh­rere Male schrie ich, aber--"

„Ja, einmal hörte ich dich, glaube ich," unterbrach er sie, „aber der Wind war so heftig, daß ich nicht wußte, ob ich mich nicht irrte."

Wieder schwieg das junge Mädchen, dann flüsterte sie mit unterdrücktem Schluchzen:

„Ach Nick, Nick! Was sollen wir nur machen? Ich habe solche Angst vor Stargard Er ist ein so entsetz­licher Mensch. Andauernd macht er furchtbare geheim­nisvolle Andeutungen, was er mit mir machen will. Und Husky sprach von einer . . . einer. . . chinesischen Hölle. Was meinte er damit?"

Das konnte er ihr nicht sagen. Es war auch nicht nötig, es ihr schon jetzt zu erklären, dazu war immer noch Zeit. Sie so von Angst gequält zu sehen, erschütterte ihn tief und verlieh ihm den Mut zu einer verzweifelten Tat.

„Hast du ein Messer, Janet?" flüsterte er.

„Nein, Nick!"

„Sieh zu, ob du nicht eins verschaffen kannst. Viel­leicht hat einer der Männer eins umherliegen lassen. Wenn ich mich nur freimachen könnte--"

„Ich werde es versuchen," sagte das junge Mädchen einfach und tapfer. „Aber sst! Stargard kommt!"

Der Eurasier trat in diesem Augenblick in der Tat aus seinem Zelt. Er lächelte, als er sie ansah.

„Das Liebespärchen hat sich gefunden, sehe ich Sie beraten wohl, wie sie ihr Nestchen bauen werden. Aber daraus wird nichts, fürchte ich. Morgen, Fräulein Cray- don, wird Ihr Verlobter einer neuen Geburt entgegen» sehen und Siö--" Er brach jäh ab und ein Aus­

druck dämonischer Leidenschaft verzerrte feine Züge. „Und Sie — Sie werden für die Sünde Ihres Vaters

sich vor der steinernen Hütte abgespielt hatte. Kaum war er mit der Erzählung zu Ende, als Stargard mit haßerfüllten Augen auf ihn zuschritt.

„Sie sprachen mit Craydon? Aber er wußte doch nicht, warum Sie dort waren? Nein, das konnte er nicht wissen! Sagen Sie mir die Wahrheit. Sie sagten ihm nicht, daß Sie bei feinem einzigen Kinde wären —"

Er brach ab, und feine funkelnden Augen waren starr auf Shervington gerichtet, als wollte er ihm in die Seele blicken. Shervington begriff plötzlich, was in dem Kopf des Eurasiers vorging. Er fürchtete, daß Nick sei­nen Feind von der quälenden Sorge um seine Kinder erlöst hafte, ehe er starb, und Stargard wollte nun über diesen Punkt beruhigt werden, aber Nick dachte nicht daran, ihm diese Beruhigung zu geben. Er log einfach und mit gutem Gewissen.

„Natürlich tat ich das! Ich versicherte ihm, daß er sich keine Gedanken zu machen brauchte, daß ich dafür sorgen würde, daß feine beiden Töchter — —"

heilig, geschlossen

Zentrum wählen!

Damit dienen sie ihrem Stande und dem terlande. Darum Landwirte

Stehet zur Scholle, zur Heimat!

Handelt und ihr seid stark!

Im Zentrum habt Ihr Heimatrecht, da

Der Iungsrauenkaler.

Eine Steuer auf die Sprödigkeit. — Hilfe für den Freiersmann.

Wenn heute die unverheirateten Frauen gegen die Ledigensteuer agitieren, so berufen sie sich darauf, daß die meisten von ihnen an ihrer Ehelosigkeit nicht schuld seien, daß sie bei dem Frauenüberschuß und der Ehescheu vieler Männer eben keinen Ehepartner sinden konnten. Und man wird ihnen zum großen Teil recht geben. Früher aber war man anderer Meinung. Im 18. Jahr­hundert bestand neben vielen anderen Steuern wie Pe­rücken-, Kaffee-, Pantoffel-, Strumpf- und Hutsteuer, auch eine Ledigensteuer — aber nur für unverheiratete weibliche Personen vom 20. bis 40. Lebensjahr, der sogenannte Jungfrauentaler. Ein Taler jährlich war damals für viele eine harte Abgabe, und der Taler mag daher manchmal ein mächtiger Freiwerber für den jungen Mann gewesen sein. Das war auch der Zweck, der damit verfolgt wurde. Man sah in jener Zeit ein großes Hindernis für rasche und leichte Eheschließung in der — Sprödigkeit und der Prüderie der jungen Mäd­chen. Wenn die Dame aber zwanzig Jahre lang den Taler getreulich entrichtet hatte, gab der Vater Staat es auf — mit vierzig Jahren fing die sogenannte „alte Jungfer" an, die man keinem Mann mehr zumuten mochte und die man daher unbehelligt ließ.

trutn kämpft, der dient nicht dem Lande, der ist ein Feind des Bauernstandes, mag er sonst poli­tisch stehen wo er will.

Was folgt hieraus?

Die Antwort kann nur lauten:

1. Die ganze wahlberechtigte landwirtschaftliche Bevölkerung muß am 14. September zur Wahl schreiten, es darf keine Wahlflauheit mehr auf dem

SPD. fordert 1 Mark für Krankenscheine!

Toten und Verwundeten noch nicht bekannt. Auch nach Stromboli find Rettungsmannschaften gesandt worden. ___________

I

* Botschaft einer Schwalbe. Anläßlich des bevor­stehenden 21b lugs der Schwalben bringen sranzosische Blätter folgende Notiz: Zu St. Avold bei Metz hatte voriges Jahr ein Bürger einer Schwalbe, die in seinem Hause nistete, ein Briefchen um den Hals gebunden, das folgenden Inhalt hatte: „Ich logierte während des Som­mers bei Herrn M. A. R. zu Avold und ich soll ihm nächstes Jahr erzählen, wo ich den Winter zugebracht habe." — Prompt brachte das Schwälblein in diesem Jahre die Antwort aus Französisch-West-Jndien zurück: „Diesen Winter habe ich auf St. Martinique zuge­bracht und zwar habe ich in dem Hause des Herrn M. B. gewohnt, der mir freundliche Grüße an den Herrn M. A. R. mit auf den Weg gab."

Geisa.

Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Geismar gelegene, im Grundstückskataster von Geismar Konto Nr. 342 Bd. IV Blatt 1323 zur Zeit der Eintragung des Ver­steigerungsvermerkes auf den Namen des Zimmermanns Franziskus Sauermilch in Geismar eingetragene Grund­stück Flurk. Nr 1375: 56 a 53 qm Weite, Garten und Artland am Obertor, geschätzt auf 6000 RM., gegen Brand versichert mit 8100 RM.

am 5. Dezember 1930, vormittags 10 Uhr durch das unterzeichnete Gericht — an der Gerichtsstelle Zimmer Nr. 1 — versteigert werden.

Der Versteigerungsvermerk ist am 20. Juli 1930 in das tzypolhekenbuch eingetragen.

. Von den Bietern kann Sicherheit in Höhe von eine 5 Zehntel der Bargebots verlangt werden. Sie ist in Gew oder kursfähigen Wertpapieren alsbald im Termin zu leisten.

Geisa, den 29. August 1930.

Thüringisches Amtsgericht.

Ihr nicht heimatlos! , Machet Schluß mit der Hugenbergerei!

Vulkan-Ausbruch.

Heftige Eruptionen auf der kuppe des Stromboli.

Wie die römischen Blätter melden, wurde Don­nerstag vormittag die Kuppe des auf den Lipardi- jchsn Inseln (Süditalien) gelegenen Stromboli durch eine heftige Eruption in die Lust gesprengt. Die Lavaströme haben die Ortschaft San Bartolo erreicht und die Felder vernichtet. An verschiedenen Stellen brach durch den glühen­den Steinregen Feuer aus. Nach den bisher vor­liegenden Meldungen wurden in Stromboli ein Mann getötet und in der Gegend von Sinostra mehrere verletzt. Gleichzeitig verspürte man auf der Strafinsel Lipardi ein starkes Erdbeben. Die von Panik ergriffenen Bewohner erbaten aus Mes­sina Hilfe, von wo aus sogleich mehrere Schiffe mit Lebensmitteln und Rettungsmaterial abgin­gen. Nach den letzten Meldungen soll die Tätigkeit des Stromboli normal geworden fein. Die Feuers­brünste wurden inzwischen gelöscht, bisher ist aber das Ausmaß der Schäden sowie die Zahl der

d lachte hart. „Die Dame ist, schelnts, so über« ' zu sehen. Aber machen Sie sich keine Sorge. Ie lötet nicht. Sie wird sich bald erholen, und wird sie Sie willkommen heißen."

T schuft tat nichts, um Janet zur Besinnung zu er ließ sie einfach tm Schnee liegen, bis sie l zu sich tarn. Shervington, hilflos wie er war, Flüche gegen den rohen Patron ausstoßen, ®™r9orb zuckte die Achseln und trat in ein Zelt, Oer Nähe errichtet war. Als Nick machtlos und auf die noch bewußtlose Janet starrte, kam Oer Männer auf ihn zu und befestigte einen Dak- on dem Seil, das von seinen gefesselten Händen hing. Ex fonnfe sjch auf den Sattel setzen, aber Schritt machen, ohne daß das schwere Ding ihm Wn die Beine geriet und es ihm unmöglich machte, „ erreichen.

. r ^ßte sich und wartete. Nach einer Weile erhob !'. a Kops und sah sich um. Als sie ihn erblickte, jk1,- Ausdruck von Verzweiflung in ihre Augen. Sie 1!* und taumelte auf ihn zu.

n!" befahl er rasch, als er die Zeltklappen n sah.

ata-Tashi Wo--„?"

AmllicheLekmnlmachmigen.

Bekanntmachung.

Im Wahlbezirk 17 wird an Stelle des Abstimmungs- Vorstehers Lehrer Karl Schick, der Kaufmann Robert Weber hier, Angel 1, und an Stelle des Abstimmungs­vorsteher-Stellvertreters Robert Weber, der Kaufmann Hans Rofenstiel hier, Hinterburg 8 hiermit ernannt.

Fulda, den 12. September 1930.

Der Magistrat: Dr. vanzebrink.

Lande geben.

2. Die landwirtschaftlichen Wahlberechtigten müssen, ob alt oder jung, ob männlich oder weib­lich, eine politische Tat vollbringen, indem sie

Tödliche FlugzeugunMe.

Deutscher Fluglehrer tödlich verunglückt.

Der Fluglehrer Scörrig von den Raab- Katzenstein-Werken unternahm am Donnerstag aus dem Krefelder Flugplatz mit einer Sportma- schine einen Uebungsflug. In einer Höhe von etwa 20 Meter geriet die Maschine ins Trudeln und stürzte ab. Scörrig wurde auf der Stelle g e - tö t e t.

Todessturz eines Flugschülers.

Donnerstag vormittag stürzte das Flugzeug 1202 der Deutschen Verkehrsfliegerschule Braun­schweig in nächster Nähe der Bahnstrecke S ch w - rin -Ludwigslust über der Feldmark Rastow ab. Der Motor bohrte sich tief in den Erdboden. Die Maschine wurde zertrümmert. Der Pilot von Ungern-Sternberg, ein Flugschüler der Verkehrs­fliegerschule, der sich auf einem Uebungsflug nach Warnemünde befand, war sofort t o t.

Absturz eines französischen Militärflugzeuges.

Wie der Petit Parisien berichtet, war ein fran­zösisches Militärflugzeug auf dem Flugplatz von Orly zu einem Nachtflug gestartet. Als das Flug­zeug eine Höhe von etwa 200 Meter erreicht hatte, stürzte es plötzlich ab. Die beiden Flieger, ein Leutnant und ein Unteroffizier, kamen ums L e­ben. ___________

Er konnte nicht weitersprechen. Ein unverständlicher Laut entrang sich den Lippen des Eurasiers. Er hob den Arm und versetzte Shervington einen solchen Schlag, daß dieser besinnungslos zu Boden gestreckt wurde. Einen Augenblick stand er da und schaute auf den Bewußtlosen nieder, bann wandte er sich Janet zu: „Gehen Sie weg, Sie — —"

Er gebrauchte einen so gemeinen Ausdruck, daß Janet ihn nicht verstand; sie begriff nur, daß sie ihm aus dem Weg gehen sollte, da kehrte sie nach dem Lagerfeuer zurück und setzte sich »davor, bas Gesicht in den Händen begraben, ein Bild der Verzweiflung.

Es fing an dunkel zu werden, und Shervington lag noch immer bewußtlos da. Sie fürchtete, daß er töt sei und konnte die Tränen nicht länger zurückhalten. Stargard schien jetzt die gleichen Befürchtungen zu hegen: denn er beauftragte einen der Männer, nach dem Be­wußtlosen zu sehen. Nach einer Weile öffnete Nick die Augen, und der Uaktreiber hob ihm den Kopf, so daß er sich ausrichten konnte und gegen den Sattel gelehnt sitzen. Daraus verließ ihn der Tibetaner und holte Tee und Tsamba für Janet, aber Nick brachte er nichts. Janet warf einen Blick umher, bann ftanb sie auf unb brachte Nick ihren Tee.

„Trinke!" sagte sie. „Ach, Nick--"

„Knie dich neben mich hin," unterbrach er sie. „Lege die Hand unter mein Bein, als wolltest du meine Lage ändern. Es liegt ein Messer dort versteckt. Der Mann vorhin ließ es fallen — schneide meine Fesseln durch, während du mir die Teetasse hältst und gib mir dann bas Messer in bie Hanb — gut so! Jetzt den Tee. Das war gut gemacht! Wo ist Stargard?"

„Im Zelt."

„Das ist ja herrlich! Gehe jetzt an deinen Platz zurück — und schließ die Augen gegen unangenehme Dinge, aber zuerst--"

„Nick," unterbrach sie ihn mit bebender Stimme. „Was--"

„Wenn du merkst, daß es aus mit mir ist, laufe, urtb zwar dorthin, wo ich hergekommen bin. Vielleicht be­gegnest du bann Nima. Wenn nicht, ist es besser, bu stirbst im Schnee, als bah bu bei Stargarb bleibst. Ver­stehst bu?"

| (Fortsetzung folgt.)

in einer Weise bezahlen, bie jetzt, währenb er baren denkt, seine Seele peinigt — —"

„Da irren Sie sich," unterbrach ihn Shervington rasch. „Es liegt nicht mehr in ihrer Macht, Eliot Craydon zu peinigen. Er starb in dieser Nacht."

„Starb?" rief Janet mit bebender Stimme. In­dessen machte Stargarb plötzlich einen Schritt auf Nick zu unb schrie wutentbrannt:

„Sie lügen! Der Mann lebt. Er lebt, um die volle Qual auszukosten--"

„Nein! Er starb einige Augenblicke, nachdem Sie von der Hütte fortliefen. Ich kniete an dem Tunnel unb sprach mit ihm. Ich hörte sein Tobesrächeln unb bann — bann bas große Schweigen."

Stargarb ftanb einen Augenblick unbeweglich, wäh­renb er über biefe unangenehme Nachricht nachbachte, bann blitzten seine Augen plötzlich auf. „Was tut es?" rief er. „Die Rache geht boch weiter, unb bie kleine

eSachedesHongkhsugLu

Von Ottwell Binns.

wirtschaft ur.b Wahlkampf.

ordneten Andre- Stuttgart.

M n Wochen haben wir wiederholt den le ien bej öer geistigen, Emstel- Ijingerm - deutschnationalen Reichstags- •r u**^r T wnb» oder Bauernbunbabgeord- bie deutschnationale Fraktion hinsin- Standpunkt haben wir besonders L ^'biel Wahlen vertreten.

n 6cnJ Sen Wu nun ber '^eichsernäh- el- , ®r Schiele, der als erster aus der nE-r n Fraktion ausgetreten ist, eine 10t S er aussprach, daß der Bauern- '"X heimatlos geworden -et.

batte allerdings beifugen muffen, r ^'landwirtschaftliche Bevölkerung nicht aebört. In der Zentrumspartei ge- Ä^Bauern Heimatrecht, hier sind sie feit " bunq der Zentrumsportei zu Haufe!

iw Zentrum ein Führer sich so gegen die , 5er Landwirtschaft aussprechen, wie es 1°* Vl: den Deutschnationalen getan hat, 1-ras m mir den Führer absetzen, aber die iammmhalten Bei den Deutschnationa- unfähige Führer und die Bauernab- konnten unter schwersten Gewissensbis- Fraktion, der sie gedient hatten, Ab- L£nen Sie wurden politisch heimatlos! "einen anderen Gesichtspunkt sei in diesem menhang hingewiesen:

„anic Zentrum tritt für die Le- »reffen der deutschen La n d w i r t -

' Zentrum ist die Erhaltung und Festi- Landwirtschast nicht nur eine bäuerliche ... sondern eine Lebensfrage für das

' Volk, dessen Wirtschaft und Zu- im Lebensinteresse des Staates und en Ordnung wie auch aus Gründen erungspolitik tritt das Zentrum für die Sicherung und Rentabilität der däucr- folft es" zu erklären, daß Reichskanzler sing und Reichsarbeitsmin-ste.- Dr. Ste- die eigentlichen politischen Träger für den n ber Rettung der deutschen Landwirt- Unü in Hunderten Versammlungen der rtei kämpfen christliche Arbeitxrver- süHie Erhaltung der deutschen Landwirt- Die bäuerliche Bevölkerung soll und muß kaufkräftig werden. Dann behält sie ihren süberschuß auf dem Lande, entlastet tsmarkt und sie wird zugleich wieder zum hmer vieler Industrieerzeugnisse.

nfere bäuerliche Bevölkerung hat bei der kom- ^Mchl Gelegenheit, das Zentrum zu stör- Unsere katholischen, aber auch die evangeli- !n Bauern, haben keine zweite Partei in Deutsch- di« so wie das Zentrum als geschloffene und alle Stände umfassende Gruppe für den :b eintritt.

reinen Standesparteien ist dem Dauern- nicht geholfen!

Bauernstand kann auf der heutigen Be- mngsfchickmng aus eigener Kraft nie eine Mehrheit im Reichstag für feine Interessen zu­stande bringen. Dazu ist die rein bäuerliche Be- MkrriMg einfach zu schwach, zu stark in der Min- h«t. hier beginnt die Aufgabe der Zentrums- :tei.

Sie verwandelt berechtigte Standesforderungm ’ Landwirtschaft in staatliche Aufgaben, ten sich alle vernünftig denkenden Volkskreise um des Staates unb des Gesamtvolkes willen unter­ziehen müssen.

s So wird die politische Plattform für die Ret- Etung der Landwirtschaft geschaffen. Die Regierung k Dr. Brüning aber hat bewiesen, daß sie auf bie- I Itt Plattform zugunsten der Landwirtschaft zu wir­ken gewillt ist.

Auch die „Grüne Front" ist ohne die Mitwir- Dtzmg der Zentrumspartei kaum für die Dauer denk- : ,®er frühere Minister Dr. Hermes, zugleich

«tgüed der Zentrumsfraktion des Reichstages, ist einer der berufensten Führer der grünen Front zugleich ihr Kitt, der sie zusammenhält. Des halb gehören auch die Bauernkandidaten des Zen- dums zur grünen Front, was von verschiedenen bäuerlichen Standesvereinen und auch politischen «anbesDereinen mehr beachtet werden muß. Wer vom Bauernstände hsrkommt und gegen das Zen-

en rasch. „Husky würbe verschüttet, unb üeß ihn zurück, ohne den geringsten Versuch ihm zu heften. So ein Teufel ist er." schlimmeres als bas würbe er fertigbekom- Oortetc Shervington. „Aber dein Vetter

Mn Elsenbahnsportverein »MM

Eintrittspreise ä Nichtmitglieder an Kasse l und II: 80 Pfg. Schüler an Kasse I und II: 50 Pfg. Mitglieder mit letzter Quittung 50 Pfg. an Kasse V neben der Tribüne. Arbeitslose versuchsweise gegen Ausweis an Kasse V neben der Tribüne 50 Pfg. Jugend mit Ausweis Eingang neben der Tribüne frei. Zuschlag auf Tribüne 50

Sonntag« den September 1930, mittags Uhr

03 Kassel

Meister von Hessen ■ Hannover

Mei-Li muß noch gerächt werben."

Er wanbte sich ab unb fing an im Schnee auf ab zu gehen.

„Was meint er?" flüsterte Janet. „Unb mein ter? Ist es — ist es wahr, baß er--"

„Ja," antwortete Nick unb erzählte ihr kurz,