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werden, die nicht springen und laufen und unterteilen I RmmIIaM DlHbAMinaMM dürfen, bewirkt oft Störung des Appetits. DF« VFSUK § LIFnLNMS8§8F

Es gibt auch Kinder, denen jede Freue am Essen fehlt.

OriginalflascheRM. 2.40 Doppelflasche RM. 4 20

es sei es

Und alle Fenster grüßen mich Als wär' ich ihnen längst vertraut. Und taufend Dinge zeigen sich. Daß sie das Auge kaum erschaut.

den erlernten Be- weil sie schließlich so ist das ein ge- Wer die Gefahr Gedanken mit der

Hans Wieland- Wien.

Horst löscht seiner sechsjährigen gemachten Schulaufgaben von der bestraft ihn und fragt zum Schluß,

warum er denn dies getan hätte.

„War all falsch", war seine Antwort.

Gatten. Gab es denn nicht früher auch schon schwer zu tragenden Ehen? Haben sich denn nicht früher auch schon Menschen ineinander geirrt? Haben diese getäuschten Männer und leidenden Frauen nun alles über Bord ge­worfen oder sich fester an Christ Kreuz geklammert? In christlichen Familien konnte man noch leiden, dulden. Die Menschen konnten eher verzeihen und glücklich sein im Glauben, wissend von der Heilkraft der Schmerzen. Wenn junge Mädchen heute nur einen Beruf wählen, um auf alle Fälle unabhängig und frei zu fein von Bindun-

durchzieht in grob aufgeteilten Figuren das Punkten geballt, mit energischen Strichen ein Gleichgewicht der Quer- und Längsrichtung QU J meist nur den Rand der Decke durchziehend

! fend sind die Farbenwirkungen, die sich aus de M rot und Graugrün des Twistes — er wird fedisrä nommen — und dem Gelb oder Grün ober 5*2! Weiß des Service ergeben.

’ Point-lace ist wieder erstanden! Natürlich n-x. ! gleicher Form wie früher. Es ist jetzt viel leicht schneller zu arbeiten, da es nicht erst den mühseliger Stickbildung künstlich zusammenwebb alten Motive aber sind geblieben, die Windung- Schleifen, das Versteckspielen des Bandes, das hj«1 schwindet und dort in graziös gelegter Sdjlinaenfi wieder auftaucht. Wir verwenden diese Motive M Bandapplikationen, mit deren Hilfe wir der Sgettarä aus schweren Stoffen, den Paradekissen und BeM decken ihr strenges Aussehen nehmen ohne ihrer Da Hastigkeit zu schaden. Schmale und breitere Lett bänder sind es, die wir zunächst sorgfältig mifcM । dann aber — es lebe die Maschine im Zeitalt» Technik! — einfach aufsteppen. Bezaubernd, wenn weniger solid, ist diese Art der Verzierung auch an fei Tüllparadekissen oder -decken mit breitem, elfe* I farbenem Seidenband ausgeführt.

Die noch immer so beliebten Lingeriekragen errcit I mit ähnlichen Mitteln eine sehr gute neue Wirke I Hierfür wählen wir ganz schmales, weißes Wäscheb I aus Battist, das wir auf Battist, Linon und ani feine Wäschestoffe applizieren. Die besonders origin Wirkung entsteht, indem das Bändchen auf die linke S des Stoffes aufgesetzt wird, und nur die durchscheine doppelte Sage des Stoffes und ihre Begrenzung gleichmäßigen, winzigkleinen Steppstichen dezent schmückenden Linien angeben. Der Kragenrand bebi sich ebenfalls der Bändchenstepperei, um sich in Zack, Bogen- oder Zinnensorm auflösen zu können. Ein l ber Zentimeter des Randes wird dabei nach innen r geschlagen, so daß das von links dagegen gesteppte Li zugleich die Ränder versäubert. Die Manschetten, diese Kragen begleiten, sind aus dem gleichen Matei in gleicher Weise gearbeitet und gehen fast bis 31 Ellenbogen hinauf. — Nebenbei bemerkt: Diese Lingei garnituren werden neuerdings auch sehr gerne 1 Bunt verziert. Wir sahen sehr nette, deren weiß Grundstoff in unregelmäßigen Abständen kleine rofau grüne Vierecke aus Battist aufgesetzt waren. Sol bunte Häkelkanten wagen sich wieder hervor.

Dieselben Schattenwirkungen, wie bei dem Krcq aus Battist verwendet man vielfach auch bei Tüllarb ten, für Gardinen und feine Tischdecken. Es läßt s mit Tüll noch etwas differenzierter arbeiten, man ka eine, zwei, drei und vier Lagen in gut durchdachter S stufung gegeneinanderstellen. Diesmal muß zwar I Hand die Nadel führen, um die Teile aufeinander zu l festigen. Doch trösten wir uns damit, baßdereinfad enge Umwindel- — Umwickel- — stich mit weißem S bengarn nur wenig Mühe macht. Und dies wenige wi durch den Erfolg — diese Vorhänge sind wirklich u gemein elegant — reichlich belohnt sein.

Für Frühstücksraum und Kinderzimmer, wo i Gardine etwas bunter und luftiger fein darf, hat eine 6 gabte Kunstgewerblerin eine nachahmenswerte Art d Tülloerzierung gefunden. Aus bunter Kunstseide n» den in Festemaschen Blumen, Blätter, Ranken, fii Kinderzimmer gar niedliche Zierformen gehäkelt ui diese auf den Tüll aufgenäht. Allerliebst sehen kler Streublumen aus, scheinbar wahllos auf den Grund g streut und in Wirklichkeit einmal dessen gesetzmäßig ftre gen Fall plötzlich aufhebend und belebend, auf der 0 deren Seite ihn wieder mit Bedacht auswiegend. 8 immer wiederum die Ausgewogenheit der Fläche erze gend, die aller schmückenden Textilkunst ihre Bedeut® gibt: Zugleich unterbricht sie die Fläche belebend w schafft harmonische Ausgeglichenheit, dem Auge und ® müt zur heiteren Labung.

meine Stabt.

Don Franz Cinzia- Schramberg.

Du nimmst den müden Wandersmann Mit einer frohen Stimme auf.

Es lächelt wunderzart mich an Der schmalen Gassen schöner Laus.

„Du kannst dich da nicht einfach dazwischendrängen. Kleiner", sagte ein Mann in der Schlange vor der Kasse. „Du mußt warten, bis du an die Reihe kommst, weißt du."

„Aber ich komme doch eben wieder, nachdem ich mit ein paar Bonbons gekauft tjabe."

„Woher weißt du denn, daß das dein Platz mar?"

„Weil ich auf Ihren Rücken ein großes weißes Kreuz mit Kreide gemalt habe."

diese verschmähen selbst die besten Leckereien, es sind Kinder mit ausgesprochen geringem Eßbedürfnis, in solchen Fällen empfehlen wir Beratung mit einem Kin­derarzt, da zu leicht Erziehungsfehler von selten ber Eltern gemacht werden.

Bis zu einem gewissen Grade kann man einem Kinde auch die Appetitlosigkeit anerziehen. Es gibt Mütter, die immer von ihrem nicht essenden Kind sprechen, es dauernd zum Essen anhalten, obschon es genügend ißt und völlig gesättigt nach jeder Mahlzeit den Tisch verläßt. Die Kinder sehen gut aus, sind kör­perlich gut entwickelt. In diesen Fällen geht die Mut­ter von einer falschen Voraussetzung aus, sie bildet sich förmlich ein, das Kind esse zu wenig. Auch das Kind ißt nach Appetit und Hunger, und wenn es satt ist, hört es eben auf. Die Mutter muß wissen, welche Nah­rungsmenge sie ihrem Kinde bei jeder Mahlzeit vorfetzen darf, sonst kommt es vor, daß dem Kinde des Guten zu­viel angeboten und eine Appetitlosigkeit durch Ueberfüh tern erzielt wird. Dauerndes Einreden in Güte oder Strenge erzeugt bei manchem Kinde einen krankhaften Trotz und Abneigung gegen jede Speise. Es gibt Fa­milien, in denen jede Mahlzeit zu einer „Familien­szene" führt, weil das Kind nicht offen will. Und je mehr Aufhebens und Geschimpfe gemacht wird, desto scheuer und ängstlicher wird das Kind: so wird das Essen dem Kinde zu einer Qual und da wundern sich die Eltern, daß das Kind nicht essen will.

Zum Schluß möchten wir noch erwähnen, daß in allen Fällen bei Appetitlosigkeit die Eltern mit körper­lichen Züchtigungen nichts erreichen, das gute Beispiel Abstellen der Fehler und eine ruhige, vernünftige Ein­stellung und Belehrung sind die Wege, die zum Ziele führen. Auch gute Sitten beim Essen, regelmäßige Mahl­zeiten, gemeinschaftliches Essen der ganzen Familie, gute Manieren bei Tisch, auch die Einleitung des Essens durch I ein Tischgebet, all diese kleinen Formen geben der Mahl­zeit für das Kind etwas Feierliches und sind für das Kind von größtem Wert.

Waldblumen erzählen.

Don Dr. h. c. R. France.

Wer kennt nicht eine unserer schönsten Waldblumen, den Fingerhut? Auf Abtrieben von Fichtenbestän­den findet man am häufigsten diese herrlich blauroten Blütenpyramiden. Sie sind mit bas Schönste, was z. B. der Brocken dem Besucher zu bieten hat. Denn fast in Manneshöhe wuchern dort zwischen dem grauen Granit die leuchtenden Fingerhüte in zahlloser Menge wenn sich auch „Elend und Schierke" redlich bemühen, die freie, lebende Natur in „Tischblumen und Rasenschmuck" zu verwandeln. Diese Blumenglocken sind aber nicht nur Ichön, sondern auch ein wahres Kunstwerk an verborge­nem Sinn. Schon daß sie in knospendem Zustaitd him­melwärts blicken, daß aber ihr Stil kurz vor dem Ausblii- hen eine Wendung macht, die bewirkt, baß nun bie (Slotfenmünbung nach abwärts sieht, und ber barin be­findliche Blutenstaub vor schädlichem Regen geschützt ist, beweist bas in der Pflanze wirksame Leben. Die Blü­ten selbst sind durch ein Gift gegen Schnecken und Weide- tiere geschützt^ Die Blätter und Stengel enthalten, je naher dem Blutenstand, desto mehr „Diaitalin" Dieses Gift ubt auf bas Menschenherz solche Wirkungen aus daß man es seit vielen Jahrhunderten im Arzneischak führt

Die Blüte selbst ist auf Hummelbesuch berechnet — ein Kaffeehaus für Hummeln. Die Maße der Blumenröhre passen genau zu der Größe dieser Besucher; im Blüten­eingang stehen steife Borsten, die zwar den Hummeln gestatten, sich anzuklammern, die aber z. B. naschhaften und für die Zwecke ber Blüte nur schädlichen Ameilen und Kleinkäfern wie ein Gitter den Eintritt verwehren. Im Innern ber Röhre stehen Griffel, Staubfäden und ein großer Honigtropfen bereit. Den letzteren sucht bie

Gegen Kopfschuppen und Haarausfall

verwenden Sie nidit dieses oder jenes, sondern verlangen Sie ein Mittel, das wissenschaftlich erprobt ist und seit 50 Jahren unvergleich­liche Erfolge zu verzeichnen hat.

I Hummel. Aber um zu ihm zu gelangen, muß sie über I die vier Staubblätter hinwegkriechen, die ihr Blüten- staub an bas Pelzchen hängen. Besucht sie nun die nächste Blüte, bann empfängt sie immer wieder nur Blütenstaub, denn an einer Fingerhutpflanze blühen alle Staubfäden zuerst auf. Erst in älteren Blüten, also bei irgend einer Nachbarin, trifft es sich, daß der Staub schon abgeholt, aber nun die Narbe befruchtungsreif ist. Ohne daß der Hummelgast es weiß, vermittelt er in ihr die Bestäubung, denn sein blütenbestaubter Pelz kommt in einer solchen Blüte in Berührung mit ber Narbe, deren Lappen sich weit auseinander spreizen.

Das Merkwürdigste ober kommt erst.

Es gibt genug Fingerhutpflanzen, denen der Hum­melbesuch versagt war. Wochen von kaltem Regen und insektenverscheuchenden Winden haben alle Besucher fern gehalten, und nun heißt es sterben, ohne feinen Lebens­zweck erfüllt zu haben. Ein Mechanismus rostet aller­dings ein und verkommt, wenn man ihn nicht benutzt. Ein lebendes Geschöpf stellt zwar Mechanismen her ist selber aber mehr als ein solcher. Das beweist der Fin­gerhut durch seine Selbstbestäubung. Er hat ein ganz einfaches Mittel dazu gewählt. Wenn die Blüte überreif geworden ist, löst sich bie Glocke ab und gleitet, da sie ja nach abwärts hängt, mit den in ihr angemadjfenen Staubfäden über bie Befruchtung erroartenbe Narbe. Dadurch erfolgt deren Bestäubung nach dem Grundsatz: besser so als gar keine.

Ganz Aehnliches erreicht nur mit einer anders kom­binierten Handlung, die eigentliche Waldglocken- blume, die so gern die Waldränder bewohnt. Auch die Glockenblumen lassen die Blumenröhre nach abwärts hängen und bieten dadurch zahlreichem Kleingetier des Laubwaldes ein höchst willkommenes Obdach für Regen­tage und bie Nacktkühle, um so mehr, als durch bie At-

Die praktische Hausfrau.

Reinigung von feinen Stickereien.

Die Reinigung von Seiden-, Samt- und Wollsti I fereien macht ber Hausfrau mitunter Kopfzerbr-che I obwohl es ein ganz einfaches Mittel bafür gibt. M I macht in einem Topf Kartoffelmehl heiß, das man da« I mit einem weichen Lappen über die Stickereien streb? I Das Kartoffelmehl wird dann von der Rückseite W I ausgeklopft. Sind die Stickereien nach der ersten 8' I Handlung noch nicht ganz sauber, so muß man bas Bei I fahren ein zweites ober brittes Mal wiederholen.

Honig auf feine Echtheit zn prüfen.

Um Honig auf feine Echtheit zu prüfen, mischt W I einen Teil Honig mit zwei Teilen Weingeist. «W Bienenhonig wird sich in dem Weingeist ganz glatt un ohne Zusatz auflösen, während verfälschter Honig

I trüben, gelblichen Bodensatz ergibt.

I würdigen Tun zu stören? Das wäre ja nichts ander« | als wenn ihr einem Vögelchen, das ins Nest zu fe0® Jungen zurückkehren will, die Schwingen brechen Wenn ihr so eine Glockenblume oder einen überhaupt einen Strauß Waldblumen pflückt, bann 6 ihr euch an hundert und aber hundert Leben oerfun 3 vielen Sinn und Lebensfreude zerstört und Leid harmlose Geschöpfe gebracht, deren feines und rei Dasein uns Menschen in hundert Dingen ein smrwo Vorbild sein kann und fein sollte. Im Augenbu , dem ihr Blumen von ihrem Stengel gerissen sie zwar nicht tot, aber schwer verwundet. Run «1 in ihnen Zuckungen und Krämpfe an, das Leben ö sich in ihnen auf gegen den nahenden Tod, unb — ’ Herz würbe das nicht ergreifen? — gerade solch» 3 ihrem Lebenskreis herausgerissene, dem Sterbe» ir weihte Blumen im Wasserglase trachten sofort Selbstbestäubung chr bißchen Lebenskraft der ko den Generation zu übermitteln. Sie können I« wissen, daß dieses nächste Blumengeschlecht nicn!0 ’:rtIta reifen Samen werden und ein neues Leben « 8 y wird, sondern daß die verwelkten Blumen ber bem Mülleimer kläglich untergehen.

Wieviel mehr Freude hat man an man sich ihrer in ihrem freien Leben auf der und im Hag erfreut und bas sinnvolle Wort zn e trachtet, bas jebe von ihnen, unb zwar jede eigene Weise, in bem großen Zauberspruch des zu sagen hat. Ein Lesebuch tut sich ba dem Menschen auf, das er niemals auslesen kann. yggäS der Spaziergang im Walde hat ihm neue un "3 fesselndere Geschichten zu erzählen, denn je b II sie versteht, desto spannender, geheimnisvoller, I lich mystischer werden sie, bis sie in bem howl Mysterien, im Gottesgeheimnis selbst münden. s

mung der Blüte auch für eine behagliche Heizung vorge- 1 sorgt ist unb es an Blütenhonig nicht fehlt. Man unter­suche nur am Spätabend eines kühlen Sommertages so eine blaue Glocke; wie ein Straßenwirtshaus ist sie mit Gästen gefüllt, und immer noch schwirren und kriechen Kleinfliegen unb schwarze Käferchen herbei. Auch ver­spätete Hummeln kennen biefe Asyle für Obdachlose sehr wohl unb suchen sie auf. Ergötzliche unb dramatische Szenen spielen sich dabei ab. Luftig ist es, wenn die Kleinen von dem großen Herrn mit den krallenbewehrten Hinterbeinen hinaus geschafft werden; bie Hummel fegt sich gewissermaßen ihre Stube rein. Ein kleines Drama im Blütengrund aber spielt sich ab, wenn sich Raubmör­der und Wegelagerer eingeschlichen haben in Gestalt der grünen Springspinnen, die sich zunächst ducken unb ver­stecken, bis sie den sicher gemachten schlaftrunkenen Gast rücklings anfallen unb mit vergifteten Kiefern morden können.

Die Glockenblumen lassen beim Auseinanderfalten der Blüten zunächst ihre Narben sich gleich einem Drei­fuß spreizen. Um diese Zeit sind die Staubbeutel schon verblicht und haben ihren Staub an den Haaren hängen die den Griffel wie mit einer Bürste umkleiden Hier streifen ihn die Hummelbesucher ab. Wenn sie dann in' eine ältere Blüte kommen, muß er aus ihrem Pelz un­bedingt auf die sich breit machenden drei Narbenäste lal­len. Erfolgt bas nicht, dann wachsen diese Narbenäste so weit in den Grund der Glocke zurück, daß sie dort einen immer noch vorhandenen Rest von Blütenstaub ab­holen und sich selbst befruchten können.

Ick denke, daß diese Zeilen recht vielen Naturfreunden i nor Augen kommen und frage sie: Könnt ihr, nachdem ihr nun solche heimliche Lebensäußcrungen, Sehnsüchte 1 und Bemühungen der Blumen kennt, es von jetzt ab 1 übers Herz bringen, sie bei diesem geheimen und liebens- !

I bestimmte Nahrungsmittel infolge des Geruches, des Ge- I Don Carla Nebenzahl, Frankfurt a. M.

1 Amacks °ber aus sonst einem Grunde verschmähen. Bei „Es gibt nichts Neues unter der Sonne" aber kleineren Kindern muß man andere Nahrungsmittel oer- gibt viel Altes, das in neuer Form anmutet' als

-n-rgisches Vorgehen zum e5 eine Neuschöpfung. Man kann nicht sagen, daß

im ?“k “i.“ ' neue Handarbeiten gibt, immer wieder begegnen mir

batten ben Bisten un Mund und walzen ihn hm und I Dft verwendeten Motiven, längst bekannten Techniken her, sch ucken ihn nicht hinunter. Diese lästige Erscheinung Doch hat der neue Geist, der sie im Sinne unfern Zeit aefraat merhen ^mC"' f°e itor är3t um belebt, der sie gerade unseren Bedürfnissen entsprechend

8 m8; n,( . , _ . . , I gestaltet, sie verwandelt, und wir erleben die lieber«

Be. all den oben genannten Erscheinungen darf das raschung eines völlig neuen Anblicks.

?6mLn^9rnfi*/eh»r 4 werden, damit Die Filetdecke aus schwerem, weißen Seinen war ein n5 na< ?er-JT‘. er"5t“a5_ !6t I vornehm passender Untergrund für den fünften Schim-

SÄ.

Freien ist die beste Arznei für nicht essende Kinder I 9et ’ ^unst mit möglichst mattem Seidenglanz Aengstliche Mütter halten ihre Kleinen oft zurück von anderen „unartigen" Kindern, je mehr das Kind im Zimmer bleibt, von der Straße ferngehalten wird, desto geringer wird die Eßlust Daher offen die Kinder im Winter, wenn diese längere Zeit in der Wohnung ein­gesperrt werden, regelmäßig schlechter. Eine gebun­dene einseitige Lebensweise, wie man sie bei Einzelkindern findet, die sorgsam behütet

gen, wenn sie gleich mit achtzehn Jahren daran denken, vielleicht eine Ehe einzugehen, abenr zu gleicher Zeit auf eine Scheidung gerüstet zu sein durch ' - -

,, . „ । ruf, die sich das Ja so leicht machen,

Nun schwebt em voller Glockenklang auf eigenen Füßen stehen können -

Zum Abendhimmel hell empor. jährliches Spielen mit dem Feuer.

Zch a e s^ und lausche lang I [jebt, kommt darin um. Wenn sie in

An eurem altersgrauen Tor. Ehe sich beschäftigen wie mit einer Stellung auf Künd-

« , I gung, bann wird die Verbindung nie eine wirkliche Ehe.

vor schweren Wochen. Prmcipns obsta! Die Ehe ist ein Beruf, zu dem man

Reichstagsauflösung! Sie ist erwartet Kleiber Me macht ber aber trotz-

worben und als sie kam, überraschte boch der schwere JÄH»»8M Ä k-me lange Spe- Druck an Sorgen, den diese Reichstagsauflösung brachte. ‘2Ib£‘,Iu6prufunS nohS

Als Brüning im Reichstag die Botschaft Hindenburgs eL-Hunn"& b w hra 5 -^"Alleben, als eme verlas, bie bie Auflösung des Reichstages aussprach. I "^»8 ? -, Ehe ist Gemein sch a ft, Zusani« gingen bie Abgeordneten in gedrücktem Schweigen aus- I < ■ m ™ . , . $ '.l5 u„r e* n “

einander; nur die Kommunisten fangen die Jnternatio- ' m u u n b M r t e, nander , m L e. b. Em nale unb riefen: „Weber mit Hindenburg!" N?" Tragn zu gleicher Zeit, ein Wachsen zur

Da begann sich d,e Welle zu heben, die jetzt über x™

unser gequältes Volk von neuem branden wird — eine I mPff' A V $ 2>a,5 ^el^. a6er' auf bem

Flut von Haß, Verhetzung, brutalster Kamps, Einste!- $ x und entgegengehen,

lung unb Gehässigkeit. Wir stehen vor einem Wahl- « "g 9<" fI,Cf>Cn DPr

kämpf, in bem wenig daran erinnert wird, daß wir alle . nbern.

einem Volke angehören, alle vom gleichen, schweren I Arme Menschen, die da noch an Freiheit glauben, Schicksal unseres Volkes bedrückt werden. I wenn die drückenden Ketten unseliger Knechtschaft sie im-

Frauen haben leicht etwas vom Wesen der Kassandra, I mer tiefer in den Abgrund zerren und die das Unglück der Seherin, die mit ihrer bangen sorgenden Seele vor I 3um Selbstmord treibt, weil sie von Gott nichts wissen ihrem stillen, tiefen Blick die Serben ihres Volkes, fein I unb gläubige Menschen nicht kennen. Klarheit schon von Unheil heraufkommen sah, ohne es abroenben zu können. I Kindheit an, Siebe zum Gebet unb Treue zur Kirche, Ist bas auch bas Sos der heutigen Frau? Wir bestim- I ^uh gelehrt und früh geübt, sind der Grundstein aller men heute das Schicksal des Volkes gemeinsam mit den Erziehung und Bildung. Wenn dann Gewitter der Mei- ßttflilftflfßS 11116 ößt fi.itlbßtffll6ß Männern, ganz ungehört kann unsere Stimme nicht I "ungen und Irrlehren über die Heranwachsenden kom- I ’ ' ’

bleiben, sie hat Klang unb unsere Mahnung Gewicht er- I wen, bricht bei ihnen sogleich bie Sonne bes Glaubens I Bon Dr.

halten. Wir sind nicht wehrlos den Seichtsinnigen und I wieder durch. D. Meyer. I Der vierjährige

Unverständigen ausgeliefert. Mit unseren Stimmen I I Schwester die eben

können wir Vernunft und Mäßigung und die Menschen I rttltlOfiflftftf fijnh I Tafel. Die Mutter

der Ordnung und Verantwortung stützen. 1

Frauen werden Verständnis für eine Regierung I „Mein Kind will nicht essen", so lautet eine häufige haben, die unter allen Umständen Ordnung schaffen I Klage der Mutter, die ihren Sprößling mit reichlicher will. Die Frau steht mit der ganzen Kraft chres sorgen- I Nahrung möglichst stärken und kräftigen möchte. Diese den Herzens hinter denen, die den Verfall abwenden I Kinder sind manchmal wahre Sorgenkinder, man findet das Reich aus der heillosen Schuldenwirtschaft lösen I f*e hauptsächlich in den Familien mit geringer Kinder- wollen. Die Frau weiß es zu würdigen, daß sie nicht I Zahl, so daß Erziehungsmomente eine Rolle spielen. Wir tatenlos dem Kommenden entgegenzusehen braucht, daß I möchten der Mutter im Folgenden einige Richtlinien sie in der Entscheidung zwischen denen, die nur ihre Par- I weisen, die manche Sorge bannen können. Das appe= tei und das begrenzte Interesse eines Standes unb benen, I titlose Kinb ist einem Arzt ober Kinberarzt vorzustellen, bte zuerst bas ganze Volk unb bie Rettung des bedrohten der feststellt, ob die Appetitlosigkeit durch eine Krankheit

w al«iefefannC^„9Srf,r^n’i$,ti9Ci 3U lagen bedingt ist. Krankheiten des Mundes, der Zähne, des

mntiaen mentgen, Nasenrachenraums ufro. machen die Kinder appetitlos,

und eSich^heit ho« ßLta Z DI?n“n.9 woran manche Muter nicht denkt. Nach Heilung der *

interefi'e stellen Staafcs über Partei und Partei- I Grundkrankheit essen diese Kinder meistens wieder. I Die Mama sagt zum kleinen Toni: „Wir werden jetzt

I Bei den Klagen der Mutter hat man zunächst festzu- I fteiBig sparen. Vater will das Rauchen und Biertrinken

filflfO TXortt*!«» stellen, ob die Kinder nicht außerhalb der Mahlzeiten aufgeben. Ich werde keine Süßigkeiten mehr essen und

Hlirce -oegnffß. mit Kuchen, Milch ober Süßigkeiten gefüttert werden, wie willst du sparen?"

Gibt es noch moderne Menschen, die nicht wissen, was I All diese Kleinigkeiten sind für die Kinder sättigende I ”ann bic ^Hale aufgeben." Kameradschaftsehe" ist — die nicht die vielgepriesenen I Nahrungsmitel. Einzelkinder neigen leicht dazu, wenn I

Lrsatzversuche für die „altmodische" Ehe kennen? Die I Spielkameraden fehlen, schon aus Sangeweile Seckereien I JtßUß Wßflß ffit Jtflbßl Utlb ^flbßtl

Begriffe von Familie unb Ehe fifcb merklich ins Schwan- I ober zu trinken zu verlangen. Es gibt auch Kinder, b’e I “

fen geraten. Man verfolgt mit glühendem Eifer die ' “

Verhandlungen des Rechtsausschusses des Reichstages, man studiert Strafrechts- und Ehescheidungsreform, er­lebt alle Phasen dieser Entwicklung leidenschaftlich mit; man kennt genau die Argumente des Freigeistes und der einseitigen und meist nur diesseitig denkenden Volksver­treter, die gute Meinung und besten Willen haben mögen.

Aber wer kennt noch bei der Mehrzahl der mitlau- fenben Katholiken die Katcchismusantwort aus ber Sehre von den Sakramenten auf bie Frage: „Was ist die christ­liche Ehe?" Wer hat noch den klaren Begriff? Wer richte! sich nach Christi Sehre und Pauli Vorschriften im ersten Korintherbrief? Wer weiß noch, was erlaubt ist unb was Sünde? Das soll ja nur „Eigenwilligkeit unb Herrschsucht" ber Kirche fein, bie bie katholische Ehe in „Willkür zum Gesetz erhoben, um die Menschen zu quälen"! Furchtbar ist bie Verirrung, in bie bie Men­schen, junge wie alte, hineingeraten sind, bie nicht mehr mit ber Kirche benten, weil sie nicht mehr mit der Kirche leben. Ihre Lehrmeister sind Zeitung. Zeitschrift, Ro­man, Film unb Theater, die systematisch bas Jbeal der christlichen Che herunterreißen. Nur eine einzige Stunde solcher Unterhaltung kann je nach der vorhandenen Stim­mung Wegweiser fein fürs Beben. Ein einziges Buch wie das von Sindfey hat bei schwachen Menschen schon die Ehe zerbrochen. Das ist eine tägliche Erfahrung bei allen, deren Beruf sie in viele Ehe hinemblicken läßt.

Die „Kameradschaftsehe" oder die „Zeitehe" scheinen boch eine Jbeallösung zu sein, ersonnen von Menschen- freurtben aus Siebe zu den getäuschten unb leibenden