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Donnerslag, T. August 1930

57. Z-Hrg

Herbstmanöver des Reichsheeres

KU

W

Das Wahlziel der Sozialdemokraten.

Vrettfchewsdeutliche- Antwort. Was ist Wahrheit?

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Das Bri and-Memorandum.

wtb. Paris, 6. Aug. (Eig. Meld.) Der Petit Parisien meldet, daß der Abfassung des Berichts über die Frage der förderativen Gestaltung Euro­pas, dem Außenminister Briand für die Völkev- bundstagung vorbereiten soll, nach dem Vorliegen der Antworten sämtlicher befragten Staaten nichts mehr im Wege steh e. Am Quai d'Orsay habe man bereits mehrere Entwürfe ausgearbeitet, die vom Außenminister geprüft würden. Wenn die Ausarbeitung und die Befragung der in Paris beglaubigten Botschafter abgeschlossen sein werde, dann werde das neue Memorandum Briands allen interessierten Nationen zugestellt werden, damit sie es noch vor der Völkerbundstagung, in der der Plan der Europa-Union eingehend erörtert werden soll, prüfen könnten.

*uler Partei noch die übermäßige ble .wahre christliche Religion mit Ziele, ihrer Warnung vor dem u 'h"r Richtung auf wahre Jde- " darf der sicheren Hoffnung Aus- - werden, der Wähler werde sich einer .beruhigt anvertrauen können, dann .. w angenommen werden, daß feste i» k Grundsätze selbst laue Wähler 6fQp diese Grundsätze auch letztlich ^- solche Wähler, wie sie eingangs zu überzeugen, weil schließlich ^ryeit über die Phrase siegen muß.

auf das diese Charakteristik in i ist immer mit der Devise Freiheit und Recht in den Kampf rsem Wahlkampf hat die Devise

Kämpfe in Indien.

Neue Zusammenstöße in der Provinz Sind. 1

wtb. Bombay, 6. Aug. (Eig. Meld.) Bei den Zusammenstößen, zu denen es am Sonntagabend in Sukkur in der Provinz Sind zwischenHindus und Mohammedanern kgm, gab es 6 Tote und 150 Verwundete. Gestern ereigneten sich neue Zusammenstöße, bei denen zwei Hindus getötet und 6 verwundet wurden. Eine Person wurde von einem Polizisten erschossen. Etwa 1000 Mohammedaner griffen die Flüchtlinge an, die sich vor den Ueberschwemmungen nach Sukkur gerettet hatten, plünderten sie aus und verletzten mehrere Personen.

einem Satze seiner Rede, wo er sagt:In jedem Wahlkampf wird gelegentlich über die Stränge geschlagen." So ist es aber nicht. Denn die Praxis lehrt, daß von dem Tage an, wo die Sozialdemo­kratie fluchtartig die Regierung verließ und sich vor der Verantwortung drückte, ein wüster Kampf losging gegen düs Zentrum und feine Füh. rer. Ein Kampf mit persönlichen Vemnqlim fun- gen und Beleidigungen. Wenn jetzt Herr Breit­scheid seine Leute zurückpfeifen will, mag er es tun. Das würde nur zur (Entgiftung der politi­schen Atmosphäre beitragen können. Aber wir vermögen noch nicht so recht daran zu glauben.

Die Kritik an der Schwäche des alten Kabinetts Müller hat es Herrn Breitscheid besonders ange­tan. Sie ist aber so offenkundig, daß darüber nicht mehr zu sprechen ist, daß es auch Herrn Breitscheid nicht gelingt, dieses Urteil abzuschwä­chen. Run sagt er, daß sich aber dann dieser Vor­wurf auch gegen die Zentrumsfraktion und ihre Vertreter im Kabinett richte. Das wttlt aus dem Munde eines sozialistischen Führers sehr komisch. Hier empfehlen wir Herrn Breitschs'd noch einmal die Reden von Dr. Kaas und Reichs''l.'nz'cr Dr. Brüning nachzulesen. Dann findet er, baß es die Zentrumsfraktion stets gewesen ist, welche mit al­len Mitteln dem alten Kabinett Müller geradezu eine Initiative aufzuzwingen bemüht war, daß ihre Versuche aber nur scheiterten an der damals schon festzustellenden Verantwortungsscheu der So­zialdemokratie.

Run ist es interessant, daß Herr Breftche-d er­klärt,niemandem sei ein Vorwurf daraus zu ma­chen, daß er mit dem gewaltigen Ansteiaen der Arbeitslosenziffer, das den Etat fo ungeheuerlich belastete, im Voraus nicht gerechnet bade." Das hat auch niemand behauptet. Es ist'nur festge- steltt worden, daß die Sozialdemokratische Partei m dem Augenblick, in dem sie die Schwierigkeiten

""uzgebarung des Reiches erkennen mußte, nicht auch die erforderlichen Konseauenzen zog und so wie die Zentrumspartei feft zugriff, um eine Rettung und eine Lösung der Krise zu ermögli- chkn Es ist aber gerade die soz'aOfti'che Preise, welche jetzt dem Kbbinett Brüning immer wieder den Vorwurf macht, daß während seiner Amtie« rung die Arbeitslosigkeit gestiegen sei. Vor eini-

§ilb erstreifen?

| Volonte über die deutsch-französische Annäherung.

wtb. Paris, 6. Aug. (Eig. Meldg.) Die Volonte schreibt über die Frage der deutsch-französischen Annäherung, der L 0 c a r n 0 - Ee i st und die Sym- pathie für eine deutsch-französische Annäherung machten in Deutschland große Fortschritte. An­näherungs-Komitees entfalteten in den hauptsäch­lichsten Zentren eine rege Tätigkeit. Sv hätte in der vergangenen Woche eine Reihe außerordent­lich begrüßenswerter Zusammenkünfte im Schwarz­wald stattgefunden. 60 junge Franzosen und 100 junge Deutsche aller Richtungen, einschließlich der nationalistischen, hätten gemeinsam an einem Kon­greß teilgenommen. Nach den Ereignissen im Rheinland sei diese Kundgebung sehr ermutigend.

wtb. Karatschi, 6. Aug. (Eig. Meld.) Dec gestrige Zusammenstoß zwischen Hindus und Mo­hammedanern in Sukkur (Sind.) trug, nach neue­ren Meldungen einen derart ernsten Charakter, daß die Polizei zweimal feuern mußte, um die Ordnung wieder herzustellen. Zwölf Personen wurden getötet, 150 verletzt. 200 Aufrührer wur­den verhaftet. Militär- und Polizeistreifen durch­ziehen die Stadt. Es mußten Truppen von außer­halb herangezogen werden. Der Kommissar der Provinz Sind und der Befehlshaber der unabhän­gigen Sind-Brigade sahen sich durch den Ernst der Lage veranlaßt, nach Sukkur abzureisen. Die Bestimmung des indischen Strafgesetzes, die die Ansammlung von mehr als fünf Personen auf der Straße untersagt, wurde in Kraft gesetzt.

denen es bitter ernst um das Vater- - Staate in seiner Not dienen wau selbstlos mitarbeiten wollen, haben leick^EN und solchen Wählern gegenüber f>mZ,Ien ss-tand. Sie müssen unpopuläre verteidigen und empfehlen und dem iKtürf. °l£Pen- ohne auf parteitaktische oder t 1 Vorteile Rücksicht nehmen zu dür- solchen Augenblick zeigt sich aber ^ayre, innere Wert einer Partei, die muß, wenn sie ruhig und unentwegt um ^E-ergeht und bereit ist, Opfer zu J5 -v-eles willen. Und dieses Ziel ^und Größe des Vaterlandes, ist Ent- it , olkes zu einer wahren Volks - ' str Pflege des Nationalen, Volks- oer Heimattreue, ist sittlicher und ^^ufstieg aller Volksgenossen, ist Mer Not und Arbeitslosigkeit.

knldaerZertung

Anzeiger füHHe Stadl Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblakt.

Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen:Die Well Ilm Bild' undBuchenblätter". Rotationsdruck und Verlag Ber Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernrufe: Schrift- .. leitung 1152, Fuldaer Actiendruckerei 1150 und 1151. ::

Dom 15. bis 18. September finden in der Ge­gend zwischen Bamber gK obur gM e i- n i n g enK t ff t n g e n Herbstübungen des Reichs- Heeres statt. Um die Kosten möglichst niedrig zu halten und trotzdem die höheren Führergruppen des Heeres zu schulen, werden diese Hebungen als Rahmenübungen abgehalten. Die Eigenart der Rahmenübung besteht darin, daß nur eine Divi­sion und eine Kavalkeriedioision als geschlossene Truppenteile auftreten, während von anderen Di­visionen alle Stäbe bis zu den Bataillonen, Ar­tillerieabteilungen und die Nachrichtenverbände terlnehmen und die Kampslinien durch Flaggen markiert werden. Bei den anderen Divisionen tritt nur der Divisionsstab in Erscheinung. Bei den Verbänden, die nicht als Volltruppen auftreten, spielt sich also nur die Tätigkeit der Befehlsstellen und der Nachrichtenverbindungen kriegsmäßig ab. Die Nachrichten über den Kampfverlauf werden im wesentlichen durch Leitungsoffiziere gegeben.

Die Rahmenübungen selbst leitet der Chef der Heeresleitung Generaloberst Heye. Die blaue Par- tei führt General der Infanterie Hasse, die rote Dieses Ziel ist Opfer wert. Es sind Opfer auf I Partei General der Kavallerie von Kayser. Der dem Altäre der Heimat. Und sie werden schließlich I Reichswehrminister nimmt an der ganzen Da jer dazu dienen, unserer Reichsregierung eine Mehr- I der Hebung, der Herr Reichspräsident nimmt vom heit zu verschaffen, die es ihr ermöglicht, uns aus I 16. bis 18. September an den Hebungen teil. Am dem Dunkel unserer Tage zum Licht einer schöneren 19. September nimmt der Reichspräsident einen Zukunft zu führen. I Vorbeimarsch der beteiligten Volltruppen bei Röm-

- hildt ab.

. Senkung der Steuern Beamtenpolitik- (gilt Appell Ok. HöpkS1>Asch0ffS. Die sechs Divisionen und zwei Kavalleriedivi- Eingliederung bet Ät- I I fionen, bie an bet Uebuno nicht als $oHtruni3en

in N, äMSlötiw SMftigung des D- Jtüintf*, SHtung- «M» einen HaltenÄWÄ

»d». Klärung bet W-hrv-rband-swg«. I ApM de- pmiWhe» Ftnnnzmmtfters Dr. S)Of. Übungen in der Nähe ihrer Standorte ob

der Landbevölkerung und vieles andere. I ker-Aschoff, in dem es u. a. heißt: I

«drfidaßSttJahL I mehr Berechtigung wie je. Denn bei diesen Wah- 3llt | len stehen im Kampf:

dinand Kirnberger schreibt in der I Wahrheit gegen Phrase und Täu- tg.": I schung,

hi» aeradezu unbegreifliche Starrsinnig- I Freiheit gegen Gewissenszwang rcckits und links sind wir zu Neuwahlen und Gewalt,

sninhten an denen sich nur solche er- _ Recht gegen Unrecht im Wollen,

, die den Kampf aller gegen alle I Denken, Handeln.

dH Durcheinander zum Selbstzweck er- I Wer bei dieser Wahl für das Zentrum kämpft, le'in sinnloser Verblendung glauben, erst I muß Mut haben, Mut, den rechten Weg zu zeigen, rung aller Werte zu einer Neuordnung I wie man dem Reich und dem Volke dienen muß, e m kommen. Alle anderen, zu denen wir I wenn einzelnen Schwächlingen dieser Weg auch Kreise derjenigen Parteien rechnen, I dornig und steinig erscheint, Mut, Regierungs- i'chsragsauflösung verschuldet haben, müs- I maßnahmen zu verteidigen, deren Wert Beschränk- tiesster Bestürzung vor dem zusammen- I ten nicht klar gemacht werden kann, Mut, Forde- Hause stehen, da niemand weiß, wie rungen zu beitreten, die Egoisten nicht behagen.

wieder aufgebaut werden kann. I Denn vor dem Zenttum, wie vor den anderen handelt sich im staatlichen und wirtschaft- Urteien die die Regierung Brüning unterstützen, 'Leben zur Zeit um ungeheure Probleme, die 3 v

«ühier, geschweige denn jeder Wähler I Rettung des Vaterland es,

Aauen kann. Man braucht nur zu erin- I Aufbau der Volksgemeinschaft, an die schwierigen Fragen der Außenpolitik, I Gesundung der Wirtschaft, Mrung der Kriegsschuldlüge, Neuaufbau der I _ 6r5e6ung des Geistes aus dem träge, Poungplan, Minderheitsfragen, I Sumpf der Selbstsucht zur Höhe sitt- , Zoll- und Handelspolitik usw. Denn | Erkenntnisse.

gewaltigen Aufgaben, die der Innenpolitik : sind, Wie Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, Windung der Wirtschaftskrise, Hilfe der Land- ft, Ost- und Westprogramm, Preisfragen, stsgestaltung, Umbau der Sozialversiche- en mit dem Ziele ihrer gesicherten Erhaltung, der Reichs-, Länder- und Gemeinde-

ann man einem jeden Wähler zumuten, sich I ®5 gilt, die staatsbürgerliche Mitte aus der De- I

all diese, zum Teil doch stark umstrittenen mokratlschen Partei, der Deutschen Bolkspartei, der rMMVNM ÄlllUIUkgkiUfsö DL LUlyttS. Klarheit zu verschaffen und danach seine I Wirtschaftspartei und der Volksnationalen Be- I C.N.B. Berlin, 6. Aug (Eig. Meld.) Ein u treffen? Wird er sich wenigstens nach I wegung zu bilden. Es ist ein Trugschluß, auch die I Berliner Frühmittagsblatt bringt die gleiche Mel-

Heberlegung der Partei regelmäßig an- I anderen Elemente der neuen Rechten in die neue I düng aus der ZeitschriftDas Staatsschiff" wie

die ihm in den Hauptfragen das Rich- Staatspartei eingliedern zu wollen. Wie sollen I schon gestern ein kommunistisches Abendblatt. Darin

troffen zu haben scheint? Haben überhaupt wir auf die Dauer mit Westarp und Schiele ge= I ist davon die Rede, daßDas Staatsschiff", eine

eien Grundprinzipien? I meinfame Kulturpolitik, Wirtschaftspolitik und I dem Reichsminister Treviranus nahe stehende Zeit-

'rühren wir an die große Gefahr die mit Außenpolitik machen können? Die neue Staats- fchrist, von Dr. Luther getagt habe, er wolle für ligen Reichstagswahl verbunden ist Je partei' unsere Hoffnung, kann nur dann groß und sich selbst eine Diktatur mit Hilfe des Art. 48 in die politischen Fragen sind die d-r machttg sein, kann nur bann die Sehnsucht von I Anspruch nehmen und die Rolle spielen, die im irren, mit um so größerer Ruhe und I Millionen von Staatsbürgern erfüllen, wenn ihr Augenblick Reichskanzler Dr. Brüning inne habe müßte der Wähler sich entscheiden I öie entschlossene Richtung politischen Handelns nicht I Man habe bei dem Reichspräsidenten aber keiner- Partei er seine Stimme gibt, und mit durch eine Verkoppelung mit wesensfremden Ele- I lei Neigung verspürt, mit Herrn Dr. Luther als lößerer Gesammelthett müßte er sich die I menten verdorben wird. Diese Erkenntnis muß I Diktaturpolitiker die Probe zu machen. Hierzu ' n, denen er sich anbertrauen will M durchsetzen, wenn unsere weiteren Bemühun- I erfahren wir von unterrichteter Seite, daß Reichs- ihm die Entscheidung über all die schwie- 9cn einen Erfolg haben sollen. Die Stunde ist Minister Treviranus mit der ZeitschriftDas " schm Fragen, die oben beispielsweise I f° ernst, daß. unsere Bemühungen nicht an Per- I Siaatsschfff", wie schon öfters betont worden fei, wurden, über den Kopf wächst. I fönen und an Empfindlichkeiten über das Von- I nichts zu tun habe. Er habe lediglich ein-

I gehen von Personen scheitern dürfen; ich spreche I mal einen Artikel in ihr veröffentlicht. Was den

E u" Augenblick alle Wähler diese I ganz offen: Koch-Weser war davon durchdrungen I Herrn Reichspräsidenten in diesem Zusammenhang gl notige Reife, Gelassenheit und Gesam- I daß die neue Staatspartei aus den oben bezeich- I beträfe, so fei alles erfunden.

sJhlltEsMachsen soll, das I neten Elementen der staatsbürgerlichen Mitte ge- I ........ 1

Swt wirklich nach bestem bildet werden könnte. Er hat, weil er glaubte, I Reichskanzler Dr. Brüning hat zugleich im

^-Ist und l-anbeIn 3U ^"slen, schnell gehandelt und zunächst Namen der Reichsregierung an^die Gattin d?s oer«

darf, daß e? dem V^ettande dienen wiS IÄ .?Eente der Demokratischen Partei ftorbenen Siegfried Wagner ein herzliches Bei- nicht aua-nb^li8i cl btwmL I unb ber Volksnationalen Bewegung IM we ent- | leidstelegramm gerichtet.

-2? lichen zusammengeführt. Nun sind die Anderen,

h -befinden infolg? der entsitzllch schwE nach unserer Heberzeugung für eine Neu- * Neuer Generalstabschef der amerikanischen

V die sie durchgemacht haben oder durch- 'm I Mtmee Generalmajor Douglas Mac Arthur als

b infolge der vielen seelischen und nervösen I ^^^mmung I Nachfolger des Generalmajors Charles Summerall

' n, die gerade die Kriegsgeneration mit I ^od)''®eier fic^ bereit erklärt, I ist zum Generalstabschef der amerikanischen Armee

gar nicht die geistige Spannkraft und ^ruckzustehen und anderen Mannern und Frauen ernannt worden.

en, gelassen sich ein Urteil m bilden bte Ehrung zu überlassen, wenn nur das große Parteifahne sie folgen welchen Mann sie merf fief°ri)ert merben kann. Ich appelliere an die « Führer erkiesen sollen? Da ist die Go- Verantwortlichen, letzt keine Taktik zu treiben und

daß sie Verzweiflungsentscheidungen Ken Verstand nicht daran zu verschwenden, die daß sie niederreißen und zerstören wollen, Äderen ms Unrecht zu setzen, um etwa eine bes- ' d-e Werte zu denken, die vernichtet wer- ^re Position im Wahlkampfe zu haben. Die ersten 8 sie dem Schlagwort, der Phrase anheim- Wähler wollen von Taktik nichts wissen; sie wob

f'e einfach gefühlsmäßig entscheiden, I die.Staatspartehder sie mit gutem Gewissen I Am Samstag abend sprach der Vorsitzende der lautesten Schreiern zujubeln. Besonders H>re Stimme geben können. Sie wollen nach- Sozialdemokratischen Reichstagsfraktion Dr. Breit-

?te. Gefahr, wenn Parteien auftreten, dem sie tn der Politik heimatlos geworden find scheid, in einer schon lange angekündigten soziali-

wlche Geisterhaltung aufgebaut sind, ~ lieber eine Stätte politischen Wirkens haben, stischen Funktionärversammlunq in Köln. Seine

6te Phrase pflegen, die unmögliche I Roch ist es nicht zu spät. Noch können geschickte I Rebe soll eine Erwiberung auf bie Reben des

t Wahlparolen machen, die ein I Verhandlungen zum vollen Erfolg führen. Ich I Reichskanzlers Dr. Brüning und des Preußischen k.^rsprechen, das unmöglich ist und an I hoffe, daß die Männer und Frauen gerade auch I Zentrumsführers Dr. Heß fein. Herr Breitfch-id

"lcht glauben, die au die rohesten ber Deutschen Volkspartei bei den Demokraten und I war dieses Mal weitaus gemäßigter als in fei=

1 Ä1?" und denen jedes Mittel recht m der volksnationalen Bewegung Männer und I nem Artikel im Sozialdemokratischen' Pressedienst

i Ziele zu kommen. | Frauen finden, mit denen sie vertrauensvoll die vom 29. Juli. Doch konnte er begreiflicherweste

weiteren Verhandlungen führen können. Laßt die auch dieses Mal sich noch nicht als der ehrliche

E ungenutzt vorübergehen. Es ist eine Politiker aufzeigen, welcher die Wahrheit vor' die gechichtliche Stunde. Die Entwicklung die inner- Dichtung stellt und welcher ein offenes Verschulden HE Parteien sch jefet vollziehen will, bedeutet der Sozialdemokratie, wo es nachgewiesen ist, zu-

fur bte Entwicklung bes Parlamentarismus in I gibt. 0

SeutWanb alles. Von dem Ergebnis dieser Ent^ Herr Breitscheib bemühte sich, seinen Wählern ^ung wird es abhangen, ob in Den chlanb von klarzumachen, warum bie Sozialdemokratie den St,»verantwortungsvolle, staats- Kampf gegen das Zentrum, den Kampf gegen das bejabenöe Politik getrieben werden kann. Es han- Kabinett Brüning ausgenommen hat Sie wolle

beit sich so um bas Geschick ber Deutschen Republik. | nämlich verhinbern,baß aus ber Minberheit, die

I bisher hinter ber Regierung Brüning stand, eine Zenkrums-Kandidakuren. I Mehrheit werde . . . aus inner- und außenpoliti- Die Zentrumspartei hat anstelle des ausschei- I hätten ^iber^Don" GVh)

benben Abgeordneten Wilkens den Reichs- !rmartet minh»ft» W'Wn Fahrer mehr Minister des Innern Dr. Wirth als Spitzenkan- 7@efabren «Ä® er Ä1-"' b,bat für den Wahlkreis 8 (Liegnitz) aufgestellt, erkenne? will, wen« biAe Parteien, melebehinter

* I ber Regierung Brüning stehen, burch bie Wahlen

Die Zentrumspartei hat als Spitzenkandibat I zu großen Erfolgen kommen sollten. Aber bas für den Wahlkreis 7 (Breslau) den Reichskanzler I kann ja Herr Breitscheid nicht. Was er furchtet, 2)r. Brüning ausgestellt. An zweiter Stelle I ist offenkundig, nämlich die Schaffung eines ge­steht auf dem Wahlvorschlag der bisherige stell- 1 sunden Parteiblocks der Mitte, der den sozialisti- vertretende Vorsitzende der Reichstagsfraktion des schen Machtzielen erfolgreich gegenübertreten kann. Zentrums, der Landwirtfchaftsführer D r. Per- Sodann wandte sich Herr Breitscheid den Fest- 111 u 5* I stellungen zu, welche auf der Reichsparteivorstands-

* n I f'tzmlg des Zentrums Reichskanzler Dr. Brüning,

Der preußische Sfaafstommiffar für ben Osten, sowie die Führer des Zentrums, Prof. Dr Kaas Wie demVorwärts zufolge in politischen Krei- I und Abg. Dr. Heß notwendigerweise über bie So- fen verlautet, wird sich die Reichsregierung im zialdemokratie machen mußten. Es ist .'igenurtig, .?^?bmen nut der preußischen Regierung in den I daß Herr Breitscheid wiederum so tut, als seien nächsten Tagen über die Einzelheiten der Durch- I ihm die gehässigen unb verleumderischen Angriffe whrung des Osthilfeprogramms schlüssig werben, ber sozialbemokratischen Presse unb sozialdemokra- imett bies durch die Notverordnung des Reichs- tischer Agitatoren gegen das Zentrum, gegen Präsidenten m Kraft gefetzt worden ist. Wie ver- Reichskanzler Dr. Brüning und gegen die Reichs- lautet, ist als Kommisiar ber preußischen Regie- Minister bes Zentrums, unbekannt. Ober er weiß

Wohlfahrtsmmister Hrrtfiefer in i es, bann bleibt er für uns unverständlich. Daß er

Aussicht genommen. I es wohl im stillen eingesteht, erkennen wir an