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Rund um die Woche

So will ich es auch machen.

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Der Mann im Monde. ]

am

wird

während des ganzen Tages gestattet jein.

Sie waren unsere Galten, unsere Väter, nnsere Ernährer

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tauch1.

Wnsserbeschnffiins

$. C. Aha, Hünfeld

Un- daß

Wie aus Neurode gemeldet wird, waren aus dem von einem Kohlenjäureausbruch betroffenen K u r t f ch a ch t der Wenzeslausgrube bis zum Samstag morgen um 5 Uhr 102 Tote geborgen. Im Verlauf der weiteren Bergungsarbeiten konnte

Zum Wnnderiied ertöne Musik von Möllenhnuer Söhne

Excelsior

Das Veste für den Magen überall erhob lich, wo nicht durch

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alle Blätter schon herumgedreht, und sie schauten alle nach der Sonne. Euter Epheu, so ist es recht. Nicht immer auf die graue Mauer starren, sondem auf die Sonne, die auch noch da ist. Und wenn ich dir alle Blätter nähme, um sie irgendwo als Steuer zu bezahlen, mit dem letzten noch, das dir bliebe, würdest du auf die Sonne schauen«

rer von Ars wird leben. Don den Altären herab wird er das Evangelium der Liebe verkünden.

Denk auch du an diese Lichtgestalten. Man mutz sie gerade heute sehen. Man mutz es da machen wie der Epheu, den ich dieser Tage um­gesetzt habe. Ich hatte ihn nicht ganz richtig in den Boden gesenkt. Die Blätter wandten ihre Helle Seite der grauen Mauer zu. Aber was meinst du? Als ich am nächsten Tage zuschaue, was aus dem Pflänzlein geworden, da hatte es

leisten und hosten

die schnell herbeigeeilten Rettungsmannschaften zur Beschleunigung des Rettungswerkes ohne Gas­schutzgeräte unter Lebensgefahr vor-- gingen, der seltene Erfolg möglich, daß aus dem vergasten Betrieb noch 49 Mann lebend geborgen wurden. Die Lebendgeborgenen be finden sich außer Lebensgefahr. Um zu den in bei 17. Abteilung noch befindlichen Verunglückten ge langen zu können, ist noch die Beseitigung DO' Kohlensäure aus verschiedenen Bauen sowie di< Aufräumung der Auswurfmassen erforderlich, ein, Arbeit, die voraussichtlich noch längere Zeit in An sprach nimmt und ununterbrochen fortgesetzt wird

wtb. Neurode, 12. Juli. (Eig. Meld ) Die Trauer um die Toten der Unglückskatastrophe von Hausdorf ließ die Bewohner der ganzen Umgegend schon in den ganzen Morgenstunden nach Malkc zu pilgern, wo in einem großen Zechensaal und in einem Nebenraum die Särge von 99 To­ten nebeneinander stehen. Zu Taufen den sind die Angehörigen und Freunde der Ver­unglückten herbeigeeilt, um von ihren Lieben Ab. schied zu nehmen. Zahlreiche Sanitäter und Schwe- stern sind liebevoll um die Angehörigen der Hin­terbliebenen bemüht. Der Zutritt zu den Särgen

Montag

14. Juli

Mjftwodt

16. Juli

w und Nächstenliebe. — Menschennol und Kirchenbau. — Lieber verhungern, als in den Sumpf. — Epheu.

Dienstag

15. Juli

Das schlesische Gruben unglück.

Bis jetzt 103 Tote geborgen. — 48 Bergleute sind noch eingeschlossen.

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am Samstag vormittag noch ein weiteres Opfer der Katastrophe geborgen werden. 48 Bergleute sind verschüttet. Es ist leider nicht damit zu rech­nen, daß noch einer von den Verschütteten Leben ist.

Wie in dem amtlichen Bericht über das glück hervorgehoben wird, war nur dadurch,

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gerade die geisllichen Kreise die Not der Stunde verstanden haben, wie sie bei der Reichshilfe mit. gutem Beispiel vorangegangen sind, wirklich ein erhebendes Schauspiel für alle Gläubigen und alle Patrioten überhaupt.

Manchmal träume ich davon, es ziehe auf ein­mal em grozes j;rugllngswegen üoer oieje Welt. Es wären au| eitunoi Christen wirtlich erfüllt von der göttlichen Vieoe. Es erwachte in einem jenen auf emmm oer Wunsch, oem ärmeren Braver zu her,en. Es uuajie jener oei jeoer Fceaoe, wie er sie testen tonne mit einem tfieiu)u)jen. Es lollte so nae em stiller Krügling jein, der aus emmal da ist in einer le.fen Walennacht. Ach, iDie wilroen die Menschen».moer alle ausblüyen. Alle käme freudiges Rot auf so manche blasse Wange, Zch jujtttve oas qier, wen ich immer diese Mnlwnen vor Augen haoe, die so schwer leiden müssen. Es j»nö doch meine Bruder, es sind meine Schwestern. In jeoem und in jeder hungert Christus, weint Christus. So ed»e Menschen sind darunter. Da schreibt mir heute eine von den viertausend Schauspielerinnen, die jetzt brotlos in Berlin herumirren, sie wollte eher verhungern, als datz sie in den Sumps ginge. Und ich tonn doch lucht Helsen. Ich habe Freunde. Es würde ihnen nichts ausmachen, wenn sie mir für biefcs arme Wesen ein paar Mark gäben. Aber ich darf sie nicht darum bitten. Sie würden das gar nicht verstehen. Und es sind doch Christen. Sie werden mir so viel Glas Wein geben, als ich immer haben will. Sie werden mir ihr Auw zur Verfügung stellen. Aber sie werden mir keinen Pfennig geben für die arme Schauspielerin, die nicht in den Sumpf gehen wlll, um chre Unschuld zu bewahren. Wie freut es mich da, wenn ich einmal 10 Mark bekomme — aus der Gegend von Fulda war es — oder 20 heute — aus der Gegend von Essen — für die armen deutschen Mädchen auf den Straßen von Amsterdam.

Einer fragt mich auch, wie es mit dem Land sei, von dem ich neulich geschrieben habe, das noch so viele Menschen ernähren könne. Geduld. Der Missionar, der es mir sagte, ist an der Arbeit. Eines Tages werde ich davon erzählen. Es ist noch nicht sowell. Aber es wird etwas werden^ Dieser Mann hat ein Herz, wie es Don Bosko gehabt hat. Diese Helligen haben es uns ja ge­zeigt, wie man aus Nichts etwas bauen kann. Nur aus -den Opfern der Liebe, und das hält. Ein solcher Heiliger war auch der Pfarrer von Ars, der Sohn eines armen Bäuerleins. Ich lese gerade seine Lebensbeschreibung, die uns P. Ziegler 0.8.8. übersetzt hat (Benziger). Da heißt es in der Ein­leitung: „Man kann sich fragen, ob es menschlich sei, die Menschen zu lieben, obgleich eigentlich jeder Mensch einen von Nächstenliebe gesegneten Keim in sich ttägt... Nein, das ist nicht menschlich, es ist übermenschlich. Es setzt eine Gnade von oben voraus, einen bunt!en ober klaren Ausblick auf ein Ziel, das über den Menschen hinausgeht und von dem er seine wesentliche Würde empfängt. Die Menschen können sich tatsächlich nur als Kinder des gleichen Vaters lieben. Außerhalb dieser Vater­schaft vermag keine Neigung, kein Band sie auf dauerhafte, liebenswürdige Weise aneinanderzu»- binden. Die Bande bet Lust sind zu zerbrechlich, die der Selbstsucht zu hart. Darum ist der Matz­stab aller großen Seelen ihre Gottesliebe..." Ist das nicht tief und schön gesagt? Das ganze Buch 'ist so köstlich und reich an Lebensweisheit. Ich bin immer für ein paar Tage nach solchen Büchern niedergedrückt .Einfach, weil ich mich schäme vor solchen Männern der großen Liebe... Aber doch auch wieder froh, es sind doch Licht­blicke in so trüber Zeit. Wenn man einst auch Napoleon vergessen haben wird, dieser stille Pfar­

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Menschen Feinde sind seine Hausgenos- A Es ist ein Wort der Schrift, das sich im f* tausendmal bestätigt findet. Es gibt aber m« anderes Schriftwort, das heißt: Zwei , jini) wie eine feste Stadt. Echte liebens- ^heit macht sich einen Reim aus beiden. Auf t*6168Freiburger Katholikentage wurde von der W" ,.o gesprochen und im Zusammenhang damit E^tocbanie der Seppe anpiuy»en. Die Sippe ist M erweiterte Familie, die L>erwanotschast, die W, o»e Tanten, ore Vettern und die itujinen ’ilUtum aus diesen Gedanken ein-

sjßeii aus ihm xruite stießen, um die Rot ^linbern. Heute erwartet man alles von den i11 --L Ww wissen, wie diese Kassen er|ü)up|i Ab wäre es, wenn wir uns ter naturuchen Nichte wieder megr erinnerten? «is gibt doch ^*t bwß Verwanote, damit sie mog.tch,t sch.eajt -£re»iianoer reden, sonoer.t aui dag j.e einuiuxr KL Echter Famllienstoiz oulsete in früheren 4-ten nicht, daß ein Glied der Familie bette.n Snd solange andere Glieder der gleichen Familie sm Wohlstand waren .Heute können viele ?amüien kaum für sich selbst sorgen, wie sollten Lt sich der ferneren Verwandten annehmen! Aber vielen ist dem doch nicht so. Wachte nun die jenseitige Liebe wieder mehr auf, wollten sich -»ne die durch das Blut selbst miteinander ve» pichen sind, dementsprechend helfen, so würde sich bald auswirken bis in die Finanzen des ^ates hinein. Alles, was die christliche Rachsten- «tbe nicht leistet, muß doch heute der Staat tun, -^halb denn das Budget eine fantastische Hohe -reicht. Darum hat es mir so sehr gefclllen, datz «rate Stegerwaw wieder den Oeoanten der Pev- ^rüchkeit, der mit dem von der Familie zusammen- hüngt, wieder so sehr betonte.

Mf noch etwas muß ich endlich doch, einmal dmmen. Eine Zuschrift sagt: „Was da heute «leistet wird an Kirchenmalereien, Orgelbauen jto. ist unverständlich. Mit einem Eifer, der jen der Bilderstürmer übertrifft, scheut man nicht davor zurück, alte Altäre, selbst kunstvolle, aaszw- räumen und durch kostspielige Prosanbauten zu er­bten, die mit Kirchenkunst nicht das mindeste zu M haben. Wie eine Seuche schleicht diese Mo- dernifiernngssucht durch die Lande, das Geld der armen Leute, das sie sich in frommer Meinung -«bgstMt haben, verschwenden . . . Man klagt Mi oie aonehmende Opferireudigkeit, ja, ist das .«in Wunder, wenn man eine alte Kirche mit modernen Malereien, die absolut nicht zum Stil passen, verschandelt und mehrere Zehntausend da- tot ijaajt . . . Einig« Kilometer davon müssen M Ew.wizen ihren Gottesdienst in einem Holz­bau halten, während die nachbarliche Kirche im Solde strotzt . . ." Dieser Einsender hat gewiß m vielem recht. Man könnte ja daran erinnern, Uch doch durch solche Arbeiten manche Leute wieder . beschäftigt werden. Was soll aus den Künstlern werden, wenn es gar n.chts mehr für sie zu tun gibt? Auch wird es immer reiche Kirchen neben atmen geben. Endlich ist es doch auch gut, wenn die Formen der modernen Kunst eine Heiligung dadurch erfahren, daß sie auch zum Schmucke des Heiligtums dienen. Ich freue mich immer Über KÄß modernen Kirchenbauten, die das Kreuz auch auf die Zinnen dessen heben, was unsere Zeit an Architektur hervorgebracht hat. Aber wenn man hwch das alles bedenkt, so sollte man doch in dieser Zeit der Not es sich überlegen, was und wieviel man baut, solange das Alte noch reicht. Es gilt «ich hier, was Christus gesagt hat, daß man ihn selber am Nächsten bedient. Also wenn ich dem Armen, der keine Wohnung hat, zu einer solchen derhelfe, und wenn ich das in christlicher Gesinnung die, dann ist es. als hatte ich Christus eine Kirche gebaut. Mein E'n^nder weiß ja auch, wie sehr

jedoch ist es nur möglich, die Leidtragenden in kleinen Gruppen in den Saal hineinzulassen. In der kommenden Nacht werden die Särge nach Hausdorf überführt, wo dann eine öffentliche Trauerfeier stattfinden wird.

Hilfsmaßnahmen für die Opfer.

Von der Grubenverwaltung wurde den Hin« terblieenen, damit sie nicht in Rot geraten, zu­nächst als Vorschuß auf eine spätere Unterstützung ein größerer Geldbetrag ausgezahlt. Der Kreis Neurode hat eine Unterstützungsaktion insofern eingeleitet als für jeden ledigen Toten 60 Mark und für jeden verheirateten Toten 80 Mark ge­zahlt werden sollen. Außerdem wird für jedes Kind der Hinterbliebenen Familien ein Betrag von •20 Mark gezahlt. Die Kreisverwaltung ist auch bemüht, für diejenigen Bergleute, die infolge der Katastrophe nicht arbeiten können, zu sorgen. Sie •allen Arbeitslosenunterstützung mit voller gehobe­rer Fürsorge erhalten.

Die S a a r r e g i e r u n g hat der Reichsregie- -ung ihr Beileid ausgesprochen und 2 0 0 0 0 0 Franken zugunsten der von dem Unglück be­troffenen Familien überwiesen.

Beileidskundgebung des österreichischen Nakional- rafs.

Zu Beginn der Sitzung des österreichischen Na­tionalrates am Freitag gedachte Präsident Dr. Gürtler in einer Ansprache der Opfer der Gru­benkatastrophe Schlesiens und ihrer Hinterbliebe­nen. Wir trauern, so erklärte Dr. Gürtler, mit ganz Deutschland um den Verlust so vieler braver Mitbürger und senden dem schwergeprüften Bru­dervolk unsere wehmutsvollen Grüße.

Die Ansprache des Präsidenten wurde von dem Hause stehend und in tiefster Ergriffenheit aw> gehört.

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