Fuldaer Zeitung
Sk. 128
Mittwoch, bett 4. Juni 1930.
Der Sternhimmel im Juni
ist
Küstermann.
10
*— X ,k ßi/frgster und-bequemster ßrennstoff~^gC±
\jj^^^^an$?ouch.l<einPu5-l<eineJcMod(en\^^^
NT»
i)ar n west Satzung.
Uferen
gsfi
och 8
ereln 1 8.30 Uhr )nrmonie ung mit rstand. '
seüen- ereln ulhd
STERNBILDER: GROSZE: BUCHSTABEN
3ug.IL L-Bet. Pfarrei.
522*
Mond: ])1. Viertel @ Vollmond ([letztes Viertel
ch, abend Donners, en» u g- Ihr Be icn Ab
L ilung. 8.30 >. L
Kirch« die Schuld in die Schuhe schieben wollen, geht nun mal nicht an, und ebensowenig kann man eine rein politische, kirchlich neutrale Angelegenheit daraus konstruieren. Ehe Verhandlungen denkbar sind, muß Lord Strickland gehen, da unter ihm und durch ihn keine Besserung möglich ist. Das ist die Kardinalsorderung. lieber alles andre läßt sich dann verhandeln.
Morgendämmerung im Juni viele Beobachter finden wird, ist nicht anzunehmen. Seine lange Unsichtbarkeit erklärt sich dadurch, daß sich die Geschwindigkeit seiner Bewegung nicht sehr stark von der der Sonne unterscheidet, so daß er lange in ihrer Nähe bleiben kann.
Am Fixsternhimmel beobachten wir tief im Süden das Sternbild des Skorpions mit dem Hellen Antares und den drei rechts von ihm stehenden Sternen, von denen der Akrab der oberste ist. Von den beiden Hellen Sommersternen kommt nun die Wega schon eher gegen den Arctur auf; doch wird dieser den meisten Beobachtern noch etwas Heller erscheinen. Auch der Schwan steigt nun höher empor und der Deneb und der Albireo deuten die Grenzen des Sternbildes an. Unter dem Schwan wird der Adler sichtbar. Sein hellster Stern führt den Namen Atair, das heißt der „fliegende Adler", während die Wega so viel wie der „fallende Adler" bedeutet. Warum der Atair
Von den Hochschulen.
= Geheimrat Rehn gestorben. Der Ordinarius für Chirurgie und zugleich Direktor der chirurgischen Abteilung des städtischen Krankenhauses, Geheimrat Ludwig Rehn, ist im 81. Lebensjahre gestorben. Es erregte seiner Zeit allgemeines Aufsehen, als zu Beginn der achtziger Jahre Geheimrat Rehn in Frankfurt a. M. die ersten Fälle Basedowscher Krankheit operierte.
Kleine Buchstaber
Gericht hat dem Angeklagten in weitestem Maße mildernde Umstände zugebilligt, weil er schwerer Psychopat ist und sich an der Grenze der Zurechnungsfähigkeit befindet. Es hat ihm auch für 20 Monate der Reftftrafe Bewährungsfrist bewilligt. Er muß aber sechs Monate der Strafe vorher abbüßen. Der Angeklagte ist nach dem Gutachten nicht als gewerbsmäßiger Einbrecher zu bewerten, sondern er hat sich in den erwähnten Fällen aus Not vom Impuls leiten laßen. — Der Vater Klems, der Bahnhofsvorsteher war, endete durch Selbstmord. Auch Peter Klems hat im Gefängnis mehrmals Selbstmordversuche gemacht.
* Bei einem Ausflug von stürzenden Felsen erschlagen. Meldungen aus H e e r'l e n (Holland) zufolge ereignete sich bei der Ortschaft ch o u t h e m ein folgenschwerer Felssturz. Als die Zöglinge eines staatlichen Erziehungsheimes die verlassenen Felswohnunzen von Geulem, die ein beliebtes Ausflugsziel bildeten, besuchten, stürzte plötzlich ein F e l s st ü ck auf eine Gruppe von fünf Zöglingen, die sich von ihren Kameraden getrennt hatten. Einer von ihnen, ein 17jähriger, wurde auf der Stelle getötet, zwei andere wurden schwer, zwei weitere leichter verletzt.
* Die Niagara-Fälle in einem stählernen Faß durchquert. Ein Mann namens Willion chall durchquerte in einem stählernen Faß die berühmten Niagara-Wasserfälle. Es ist das erste Mal, daß dieser halsbrecherische Versuch von Erfolg gekrönt ist. _____________________________________
und mit ienif
tppe irret
hrTu
der En
Glücklicherweise wurde zum See gerufen, und das er» und ich habe ihm anzeboten, sich bet | löst« fte aut ihr« SeL-ngeichech y $ ' "
■ Jung. Vortrng, ieimabb. genbabt
D.D. J
2. Blatt.
Druck der Fuldaer AcNendruckerei, Fuldc
Sonnenaufgang von 3,45 bis 3,40 Uhr. Sonnenuntergang von 20,10 bis 30,25 Uhr.
Lichtge st alten des Mondes: 1. Viertel am 3. um 23 Uhr, Vollmond am 11. um 7 Uhr, letztes Viertel am 19. um 10 Uhr.
mff. Die Sonne erreicht ihren höchsten Stand am 22. um 4 Uhr 54 Minuten. Die Aenderung ihres Auf- und ihres Unterganges von da bis zum Monatsende ist kaum merklich. Von den Wandelsternen stehen sich in diesem Monat die sonnennahe Venus und der sonnenferne S a tu r n fast genau gegenüber. Die Venus verschwindet nicht lange nach^ Sonnenuntergang im Nordwesten, während der^ Saturn im Südosten aufgeht. Infolge des hohen Sonnenstandes und des minder günstigen Standes der Venus nimmt deren Sichtbarkeit ab, wenn auch nur sehr langsam, obwohl ihr Abstand von der Sonne noch weiter wächst. Der Saturn, der vier Stunden nach dem Monatsende in die Gegenstellung zur Sonne tritt, ist mit Ausnahme bet ersten Tage, wo er etwas später erscheint, die ganze Nacht sichtbar. Daß auch der Mars, der fast ein ganzes Jahr lang unsichtbar war, was bet keinem anderen Wandelstern Vorkommen kann, nun auch wieder sichtbar wird, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt; denn daß er in der
mit einem fliegenden, die so viel hellere Wega aber mit einem fallenden Adler verglichen wird, kann ich leider nicht sagen. Auch warum sich für einen so Hellen Stern wie die Wega kein Name aus dem Altertum erhalten hat — „Wega" arabisch — können ; leider nicht verraten.
Das Rhemgold.
In früheren Zeiten wurden zwischen dem Basler Rheinknie und dem Bodensee, aber auch in den keltischen Siedlungen am nördlichen Flußlauf keltische Goldmünzen gefunden, deren Alter man auf 2000 bis 3000 Jahre bezifferte. Besonders in den in Oberbaden und in der Nordschweiz zahlreichen Keltenfriedhöfe sand man in den Gräbern der Adeligen Münzen aus Keltengold, das durch seine strohgelbe Farbe schon immer von sich reden machte. Strohgelb soll auch die Farbe der Rheingoldes gewesen sein, dos als Nibelungenhort im Rhein versenkt ruht, wie die Sage kündet. Aber nicht nur den Sagenschatz bergen die Fluten der Rheins, die großen Rheinsandschich- ten in den alten Kiesoblagerungen sind goldführend. Nur wenigen ist bekannt, daß auch heute noch im Geschiebe der großen Steiner Kiesgruben in der Nähe des Sackin-
mit Mauern, die von vier bis zu sechs Fuß dick waren. Diel Raum gab es nicht. Das ganze untere Stockwerk wurde von der Küche und den Dorratsräumen eingenommen, wie es damals, als es gebaut wurde, üblich war. Im ersten Stock befand sich nur der große, getafelte Raum, der Peter und Eva als Wohnzimmer diente, und davon getrennt durch einen kurzen, in btf Mauer gebrochenen Gang, ein erst später eingerichtetes Speisezimmer, dessen andere Tür auf eine rückwärtige Treppe hinausging. Diese Treppe führte hinab zur Küche und hinauf zu Peters und Evas Schlafzimmern. Dort hörte sie aus.
Im dritten Stockwerk lagen die Fremdenzimmer, zu denen man nur auf der Haupttreppe gelangen konnte, die spiralförmig von der Eingangstür aus emporführte und alle Stockwerke verband.
Ein weiterer Flügel zweigte von diesem Stiegenhau- ab, ber ein eReihe von unbenutzten u. verschlossenen Ran men enthielt, mit Ausnahme der Dienerschaftszimmer die ganz oben unter dem Dach lagen.
Eva führte ihren Gast durch den Speisesaal und dic Nebentreppe herab in das Erdgeschoß. Hier zeigte sic ihm die alte, nicht mehr im Gebrauch befindliche Waschküche, die Küche, die Dorratsräume und die Gewehrkammer, die alle mit schönen Kreuzgewölben versehe» waren. Dann ging es zur Eingangstür und die Haupttreppe hinauf. Eva öffnete die Tür zu zwei Wohnzimmern, im Flügel, deren Einrichtung friedlich unter stauo- sicheren lieber,jügen schlummerte. An der Tür des großen Wohnzimmers vorbei stiegen sie dann zum nächsten Stock hinauf, wo Eva vor der entsprechenden Tür aichielt.
„Hier hause ich", sagte sie. „Im oberen ©totfroerl finden Sie die gleiche Siir, die zu Ihrem Korridor führt. Sie können sich nicht irren, weil es keinen anderen Zugang. Nobson wird Ihre Sachen schon ausgepackl haben, und Sie werden sich wohl vor dem Abendessen noch etwas ausruhen wollen. Wir effen zu einer ein wenig ungewöhnlichen fternbe: schon um halb acht Ehr." . v —__ ^Fortsetzung folgt.)
Der die 24 Stunden sohlen von Mitternacht bis Mitternacht eines Tages enthaltende Kreis und die dick punktierte Linie, der sogenannt» Horizont, sind feststehend xu denken. Der Sternhimmel dreht sich samt dem auf Mitternacht zeigenden geraden Pfeil — gewissermaßen dem Zeiger der Himmelsuhr — in 23 Stunden und 56 Minuten im Sinne des gebogenen Pfeils einmal um seinen Mittelpunkt. Der eingezeichnese Horizont umrahmt die XU der Stunde, auf die der gerade rfed zeigt, um die Monatsmitte sichtbaren Sterne. Unsere Karte zeigt also den Zustand um Mitternacht der Monatsmiete. Will man m einer anderen Stunde beobachten, so denke man sieh den Sternhimmel samt dem geraden ffeil so gedreht, daß dieser auf die Be- obaehtungsstunde zeigt; dadurch werden die X« dieser Zeit sichtbaren Sterne in den nicht mitzudrehenden Horizont hin- eingedreht. Für je 5 Tage vor der Mo- natsmitte ist der-gerade Pfeil th Stunde
' früher, für je 5 Tage nach der Monats- Venus mitte '{» Stunde später zu stellen. Man M Mars ^gleiche die nächste Monatskarte. Der fte. - .. Mond nimmt die gezeichneten Stellun- Jupiter gen ein, wenn er die angedeutete Licht- •^Saturn gestalt zeigt.
1„Sie werden jedenfalls froh sein um eine Tasse See", sagte sie. „Oder würden Sie nach Ihrer langen Fahrt etwas Kräftigeres zu trinken vorziehen?"
„Dielen Dank. Ein Glas Whisky wäre mir lieber, wenn Sie gestatten", antwortete er.
„Ader selbstverständlich. Nobson! Bitte, bringen Sie Whisky und Soda für den Herrn."
Nachdem Nobson das Verlangte neben Herrn Crea- son hingestelst hatte, fetzte sich Eva an den Seetisch und goß sich See ein. Die ganze Zeit hatte sie das unbehagliche Gefühl, genau beobachtet zu werden.
Zuerst machte sie das nervös, aber dann bedachte sie, daß zu jedem Spiel zwei gehören und starrte ihren Gast ebenso an, wie er sie anstarrte.
Er mar ein großer Mann mit einem kleinen, blonden Schnurrbart, lmnkkem Haar, einer roten Gesichtsfarbe und dreisten, grünlichen Augen, die nur zu deutlich aussprachen, daß sie mit dem, was sie eben vor sich hatten, zustieden waren.
Offenbar war ihm die umgekehrte Prüfung der eignen Person nicht recht angenehm, denn während er bisher auf Evas Gesprächsversuche nur kurz erwidert hatte, ließ er sich jetzt zu einer selbständigen Bemerkung her- bei.
"Was für ein schönes Haus Sie da haben, Frau Martin", jagte er.
„Nicht wahr, recht hübsch", entgegnete sie.
Wenn er solches nichtssagendes Gerede für unter- fjattfam hielt, so konnte sie ihm ja mit gleicher Münze heimzahlen.
So sprachen sie über die Schönheiten, das Alter und die Geschichte des Schlosses, bis Eva endlich sich erbot, ihn herumzuführen. Sie verstand, nicht recht wie sie dazugekommen war. Es mar ihr fast, als hätte er sie durch wiederholte Andeutungen seines Wunsches dazu gezwungen.
Was war es nur mit diesem seltsamen Gefühl von Abneigung zwischen ihnen, das alle Unbefangenheit zer- störte und jebem von ihnen eine unnatürliche Rolle aufnötigte?
Das Schloß war «n alter Bau au» der Feudalzeit
uns ein paar Sage zu erholen. Ich bin überzeugt, Du wirst alles tun, um es ihm gemütlich zu machen.
Ich hoffe, daß es Dir gut geht und daß Du nicht vergessen hast, die Sachen mit den Blumenzwiebeln usw. in Ordnung zu bringen.
Dein Kamerad
Peter."
Weder „Äamerab". Wollte er sie barmt auf ziehen? Nein, es klang eher, als ob er nach ihrer Hilfe verlangte. Aber warum erinnerte er sie von neuem an die Blumenzwiebeln?
Dann dieser Besucher! Sie erinnerte sich, daß Peter auf dem Weg zum Bahnhof gesagt hatte, er wollte, er könnte ihr irgend jemand zur Gesellschaft schicken.
War bas das Ergebnis?
Das Geräusch von Schritten auf der Treppe unterbrach chre Gedanken. Gleich darauf meldete Nobson: .Herr Creason". Eva ging ihm mit ausgestreckter Hand entgegen.
„Guten Sag, Herr Creason. Kommen Sie ans Feuer, Sie müssen ja ganz durchkältet fein. Verzeihen Sie, daß Robson Sie nicht sofort heraufgeführt hat, aber Gäste sind hier wirklich eine Seltenheit."
Creason verbeugte sich und folgte ihr zum Kamin.
„Es war überaus liebenswürdig von Ihrem Gatten, mich einzuladen", sagte er.
Irgend etwas in dem Son feiner Stimme berührte Eva sogleich unsympathisch. Mit jenem grundlosen Gefühl der Abneigung, das wir alle zu Zeiten verspüren. Zuweilen gegen einen völlig unbekannten Motorfahrer auf der Straße, während uns der nächste gleichgültig läßt.
So war die Gefühlseinstellung Cvas gegen diesen Mann. Ihr Herz klopfte als sie sich ausmalte, daß er vielleicht mehrere Sage ihr Gast sein würde. Sie Sie riß ihre Gedanken zusammen und zwang sich zu besonderer Liebenswürdigkeit. Nach der Gesundheit sich zu erkundigen, war immer das Beste. Die lag jedem am meisten am Herzen.
Am Matta.
Don unserem besonderen römischen Mitarbeiter.
Der Konflikt um Malta hat sich in diesen Wv- Hen nicht unerheblich zugespitzt, aber wenn man die italienischen Pressestimmen dazu von vor einigen Monaten mit den gegenwärtigen vergleicht, so ist bei allem italienischen Pathos doch die Tonart nicht so wenig besonnener geworden. Italien weiß seine Zwangslage jedenfalls richtig einzuschätzen; es geht nicht an, es mit allen am Mittelmeer interessierten Mächten gleichzeitig zu verderben. England darf im jetzigen Augenblick nicht unnötig gereizt werden, und das steift England in gewisser Weise auch wieder den Rücken ab.
Italien versucht die Taktik, den Vatikan den Kampf mit England durchfechren zu lassen, aber elbstredend würde sich dieser gar nicht darauf ein- ;affcn, wenn es nicht um grundlegende katholische Prinzipien Finge, gegen die der Hl. Stuhl so fort- gesetzte Verstöße einfach nicht schweigend hinneh- mtn kann. Für Italien ist es vorwiegend tue sprachenpolitische Seite der Angelegenheit, was brennend ist; im Vatikan, wo man wiederholt zu erkennen gegeben hat, daß man volles Verständnis für das Recht der Malteser auf ihre Muttersprache habe, ist die Frage doch jetzt wesentlich kirchenpolitisch . aktuell. England, dem anscheinend wenig an einer schleunigen Bereinigung der Sache liegt — ist fte doch i...ter Umständen als Pfand Italien gegenüber geeignet, wenn es einmal gelten sollte, ’tiatien gefügiger zu machen! — scheint es nicht lnrrwünscht zu sein, den Vatikan als Widerpart zu toben. Im übrigen würde die diplomatische Vertretung nur durch einen Geschäftsträger immer noch nicht den Abbruch der diplomatischen Beziehungen bedeuten.
Der Kampf richtet sich wesentlich gegen den Ministerpräsidenten Lorud Strickland, Oer zugleich das Haupt der Autonomistenpartei ist. Er will mt Widerspruch zur autonomen Verfassung von 1921 das Italienische mehr und mehr aus dem öffenk- lichen und staatlichen Leben verdrängen. Gegen diese Bestrebungen hat sich die Nationalistenpanei unter Enrico Mizzi erhoben, die aber auch nicht den Abfall von England betreibt. Wogegen man sich wehrt, ist, daß Lord Strickland (der von einer italienischen Mutter stammt, und der katholisch erzogen wurde, der also sehr wohl seine Aufgabe kennt) mit englischem Sprachgewande zugleich der Anglokatholizismus emzuführen jucht.
Run hatte vor Jahresfrist ein italienischer Or- densoberer, Pater Carta, einen aus Malta gebür- «gen Mönch ins Ausland strafversetzen gesucht. Lord Strickland sah das als Landesverweisung an, und daher verweigerte er das Ausreisevisum. Auch ein päpstlicher Delegat, Monsignore Robinson, konnte keinen Ausgleich zustandebringen, und Lord Strickland gelang es nicht, in Rom zur Audienz zu kommen.
nom gnädigen Herrn und wird sich hier e’.n 2ra9e aufhalten. Und sagen Sie Sara, sie soll das Rimmer Herrichten."
gnädige Frau."
1**Ue D, Eva ihren Gast erwartete, las sie aufs nur h fS ®rie^ In der ersten Ueberraschung hatte ®ifberW ®inn in sich auf genommen. Nun beim Sca-J/.”’ bemächtigte sich ihrer eine unerklärliche
1c’ nx unähnlich Peters sonstiger Schreib- Uni> bann wieder die falsche Hausnummer. Was °s zu bedeuten?
greine liebe Evelyn," lautete der Inhalt. „Der _ ?er dieses Briefes ist einer meiner Freunde.
ie kleine Eva.
Roman von C. F r a f e r» S i m f o n. Berechtigte Uebersetzung von H. Steinitzer.
Deutsch«, Se*t beim Verlag Georg Müller in München.
in. ®ar es einer der vielen Pelzagenten, die
®e9w’b uncherfuhren, um ihre Ware loszuwer» r ' ”ber fte wußte fast sicher, daß die niemals in die- bem • re58eit 'hre Runde machten. Wo sollten außer- fein» 'n einem kleinen Wagen die Pelze verstaut B hatte sie nicht zu warten.
'e Hausglocke ertönte, und fte hörte Robsons Fuß» e.. Q'JT dem langen Korridor im untern Stockwerk, Ne sich der Sür näherten. Dann folgte ein Gemur- ein.-D°J? Stimmen, und gleich darauf trat Nobson ein, ^ief i„ ber H<md •
$eter atem äußersten Erstaunen sah Eva, daß er in Ur. s Handschrift adressiert war. Sie riß den Um« ■ flnQUf un& las. Dann wandte sie sich an Nobson.
*’®6 'st der Herr?" fragte sie.
' s steht an seinem Wagen, gnädige Frau."
' stten Sic ihn sofort herein, Nobson. Er ist ein
gen gegenüberliegenden schweizerischen «Städtchens Stein Goldkörner, wenn auch sehr selten, gesunden werden, die dem Gold aufs Haar gleichen, aus dem die alten Kelten ihre Münzen prägten. Das hier gefundene Gold wurde von den Wassern des Rheins herangeführt und abgelagert. Irgendwo in der Schweiz hat der Rhein die goldhaltigen Kristalinenfchiefer abgewaschen und weggespült. Man vermutet, daß die Goldlager im Kanton Graubünden zu suchen sind, doch sind sie jedenfalls von einer so unbedeutenden Ergiebigkeit, daß es sich nicht lohnt, dem Goldvorkommen nachzugehen. Schweizerische Blatter melden wieder einmal, daß man nahe daran sei, die Graubündner Goldader zu entdecken. Aber seit man das geologische Rätsel der Goldfunde am Oberrhein gelöst hat, sind die Graubündner schon oft nahe daran gewesen. Es wird wohl noch eine ganze Masse Wasser den Rhein hin- untersließen können, ehe sich der Sehnsuchtstraum, die Goldader zu finden, erfüllt.
* pefer Llems, der Bruder des bekannten Bis- piraken, wegen Einbruchs verurteilt. Das Schöffengericht Berlin- Schöneberg verurteilte den Kunstgewerbler Peter Klems, der zahlreiche Einbrüche verübt hatte, u. a. in der rumänischen Gesandtschaft und bei Richard Strauß, zu einer G e- s a m t st r a f e von drei Jahren Gefängnis unter Anrechnung der Untersuchungshaft. Das
Die beiden Bischöfe von Malta (der ErMschoi trott Malta und der Bischof von Gozzo) haben kürzlich einen Hirtenbrief verlesen lassen, der bei Strafe der Exkommunikatton allen Gläubigen verbietet, die regierungsfreundliche Presse zu lesen und bei den kommenden Wahlen für einen Kandidaten der verfassungsmäßigen Partei zu stimmen. Daraufhin hat der Gouverneur der Insel, General du Eane den Staatsrat einberufen, der mitsamt den Mnistern aus 12 Personen besteht. Nur in »mz seltenen Staatsangelegenhesten, zuletzt vor sechs Jahren, versammelt sich der Staatsrat. Er erklärte sich solidarisch mit Lord Strickland, vertagte aber doch die Wahlen auf unbestimmte Zeit, --andon hat erneut seine Bereitwilligkeit zu Verhandlungen bedeutet, aber im Vatikan besteht man ouf Entfernung Lord Stricklands.
So kristalistert sich der ganze Streit um die wrfon Stricklands. Freilich sind es auch ganz unerhörte Herausforderungen, die auf ihn und tev Anhang zurückgehen. Es ist schon mehr als roh, wenn die Autonomiften ein „Hoch auf die Todsünde!" und Niederrufe auf den Papst durch bezMt« Schreier öffentlich aufbringen lassen!
Kein englische Weißbuch, wie es in Vorberei- feftg ist, kann solchen Schmutz weißwaschen. Der
Hetteres.
— Die drei Eisheiligen, die uns so kühles _ Weber brachten, waren in Petersdorf b. Hirschberg (eben in der Zeit der Kältegestrengen) Gegenstand einer Aussprache in der Schule. Der Lehrer fragte seine Klasse, wer^ denn die drei Eisheiligen beim Namen nennen könne. Da meldete sich siegesbewußt einer der Knaben und nannte überzeugt zwei Namen der Petersdorfer Eishändler und fügte ihnen noch als dritten im Bunde einen Hermsdorfer Eishändler an. Natürlich rief die Nennung dieser „sonderbaren Heiligen" großes Geläch- 1 ter hervor. ____________________'
SonseKons-Anzüge, Nah Anzüge, Wasch- Anzüge, Seppelhosen. Lrachlenjoppev nf.ro. kaufen Sie am besten bet
Franz Schmitt, Fulda, Zorgiasslratze 8.
Feine Maßschneiderei und Konfektion.
Er hat auch als erster Herzoperationen vorgenommen und Stichwunden am Herz zugenäht. 1919 trat Geheimrat Professor Rehn in den wohlverdienten Ruhestand.
= Amerikanische Ehrung für Professor hcllner in Heidelberg. Der feit 30 Jahren an der Heidelberger Universität wirkende Geograph Geheimrat Dr. Alfred Hett- ner ist von der Amerikanischen Geographischen Gesellschaft in Newyork die goldene Medaille verliehen worden. Aus diesem Anlaß wurde am Montag abend in den Amtsräumen des Rektors der Universität eine Feier veranstaltet, bei der der amerikanische Botschafter in Berlin, Sackest, die Medaille überreichte. In einer Ansprache erwähnte der Botschafter, daß diese Medaille von dem früheren Vizepräsidenten der Gesellschaft, Generalmajor George W. Cullum, als Auszeichnung für hervorragende Verdienste auf dem Gebiete der geographischen Entdeckungen oder der Förderung der geographischen Wissenschaft gestiftet und bisher zwei Deutschen, dem Hydrographe nunb Meteorologen Georg von Neu- mager und dem Geographen und Statistiker Hermann Wagner verliehen wurde. Der Botschafter würdigte sodann die wissenschaftlichen Leistungen Professor Hett- ners als Gründer und Herausgeber der in Deutschland führenden „Geographischen Zeitschrift" und als international angetzchener Vertreter feines Spezialgebietes, der Regionalgeographie.
Itet 8 Ahe inat. end-, nerve» ittel !
8.15 U, Sune.
ldenuLZ lstik und sammlg.4 tg und
oda irrest ibenb ig Dc
t»3
) 8'/,
itmius, g abend Monats- Dortm Präser, stingstsesi Man der 6t
D.V.
tag) ch alle di- rgerwoch. ur letzten • Bude.
IPIO^Ä
»hrj,-. .