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Heimat im Mai.
Von Emilia Corona.
Aun miß ich nimmermehr des Südens Gluten, Der Sonne Brand, das reiche Rosenblühn, Menn von den Bergen her in linden Wellen De- deutschen Frühlings keusche Düfte ziehn.
Wenn bunte Primeln scheu ins Gras sich schmiegen. Der langen Haft im Winterschoße müd.
Wenn erste Blüten weiß und rot sich wiegen, Dom wohlig warmen Sonnenkuß durchglüht.
Du deutscher Lenz in unsren Heimatwäldern, Dein Zauber schmeichelt sich ins deutsche Herz!
Und Frühlingsglück — trotz allen Erdenjammers — Schwingt sich im Klang der Glocken himmelwärts!
Mutz man schön sein?
Von Martha Simons- Berlin.
Ibn Ben Haschid sprach eines Tages zu seiner Tochter: „Kind, ich habe einen großen Freund. Er ist ein schöner Mann. Wenn du ihn siehst, wirst du ihn liebhaben."
Nach einigen Tagen stellte sich Jbram, so hieß der Freund des Ibn Men Haschids, dem Töchterlein vor. Aber sie war entsetzt,
„Mein Vater sagte, Sie seien sein großer Freund, und ich sehe, wie klein Sie sind. Kaum reichen Sie mir bis an die Schulter. Ich hörte auch, daß Sie schön seien, Sie sind ein häßlicher Krüppel."
„Das ist schon wahr", antwortete Jbram. Bevor ich geboren wurde, sprach der Herr: „Jbram, du sollst zur Erde. Du bist stattlich und schön. Ich werde dir eine Gefährtin geben. Suche sie! Dazu gebe ich dir das Herz mit. Aber sie wird klein und häßlich sein." „Herr", bat ich ihn, „mache sie groß und schön und laß mich ihre Häßlichkeit tragen". „Dann wirst du leiden", sprach der Herr. Aber es blieb dabei."
' Und Haschids Töchterlein liebte die Seele in Jbram, dem großen Freunde.
Mag diese Fabel ein Gleichnis sein, ihr Gehalt ist für viele geschrieben. Es wird wohl keine, oder nicht wenige Mütter geben, die nicht in der Schönheit ihrer Kinder einen machtgsbenden Faktor für deren Zukunft sähen. Aber was sollen Wünsche und Hoffnungen. Wie es Berge und Täler gibt, gibt es auch schöne und häßliche Menschen. Es ist aber nicht so selten, daß schöne Menschen Gestalt geworden« Dummheit sind, während der Häßliche ein hohes Maß von Klugheit verkörpert. Ich kenne junge Damen in meiner Bekanntschaft, die sich der Ruhmes der Schönheit erfreuen, aber in Aeu- ßerlichkeiten ausgehend, haben sie wenig Freunde. Ihre Schönheit ist langweilig. Man friert in ihrer Nähe. 8m Leben sind sie wenig nütze.
Obwohl man nicht sagen kann, daß Schönheit und Dummheit sich paare, begünstigt die Schönheitskultur die Ausbildung der äußerlichen Menschen so stank, daß für wenige diese Kultur huldigenden Menschen nichts mehr bleibt für die Pflege der Seele. Man höre sich nur einmal Unterhaltungen der „Schönen" an, die nur aus Spiegel, Farbe, Friseure und Lippenstift bestehen. Oder
man gehe in einen Debatierklub der Blasierten, die aus Bügelfalte, Pomadenscheitel und Taillenjakett zu einer Wachspuppe erstarren und höre sie reden ....
Schönheit ist Sehnsucht. Was wird aus einem Hähnchen Kinde, fragt die besorgte Mutter. Bleibt ihm der Weg zu allem versperrt? Muß es immer abseits stehen Md Zusehen, wie den andern die Rosen des Lebens in «n Schoß geworfen werden? Diese Frage, die sich manche Mutter stellte und die sie nicht selbst von der hohen Warte der unvergänglichen Schönheit beantwor- jungen Menschen gerade das ver- Vhwssen, was die Mutter für ihn erstrebte. Hat nicht Isder Mensch, sei er, wie er sei, irgend einen Vorzug? Wo die schöne Gestalt fehlt, gleicht sicher ein seelen- | Eer Blick den Mangel aus. Wo das Feuer der Ju- ■ f™* kohlt, da ist wohl die Stimme dieses jungen M.m- ein Lied, das zum Herzen spricht. Was nützt das ^osicht, wenn dem Geiste, der sich in die Dinge M^rh ■ ‘ "orliert, die kalte Langeweile anhaftet, wäh- ein häßlich empfundenes Gesicht in Unterhaltungen fistln, begeistern, fortreißen kann? Was soll alle I^ooheit, die kein Gefühl hat für den anderen, die sich ^kkartig einbildet, etwas zu sein und eine Leere bringt, Iiühs ^scheint, wenn die Häßlichkeit mit Samariter- B .. Wunden verbindet, Leidende tröstet, Gebrochene st Msrichtet.
,i fragt sich wohl oft: Wie kommt es, daß die- E^Mann bj« erste Liebe, die schöne Frau nicht hei- "e, sondern die häßliche genommen hat? Dem häß
lichen Menschen stehen mehr Möglichkeiten offen, sich im Leben durchzusetzen als man meint. Gerade chm, dem die äußerliche Welt nichts gegeben hat, zeigt sie den Wert, der in ihm ruht. Und diese Werte emporzuheben zur Größe, das — Mutter fei deine Sorge. So erziehst du deinen Sohn oder deine Tochter trotz des häßlichen Körpers zu einer Schönheit, die nicht verblaßt mit den Jahren. Diese Schönheit eint die Getrennten, tröstet die Betrübten. Diese Schönheit ist Erfüllung der großen Verheißung: Kindlein, liebet euch untereinander.
Wahrhaftigkeit unserer Kinder.
Von Cäcilie I a g f e l d - Essen.
Das „Flunkern" der Kinder ist eine der häßlichsten Unartigkeiten. Aus dieser bei Kindern so oft zu bemerkenden „kleinen Sünde" entwickeln sich zu leicht bewußtes Lügen, Unglaubwürdigkeit und alle anderen häßlichen Eigenschaften, die den Wert eines Menschen herabsetzen. Nun dürste es eigentlich sehr unnatürlich sein, daß ein unschuldiges, harmloses Kind aus den Gedanken käme, zu lügen. Die Kinder lernen das Lügen in Wahrheit auch durch das Beispiel. Die wenigsten Ellern sind sich, dessen bewußt. Man braucht nicht gerade selbst Lügner zu fein; nein, eine Unwahrheit, die man vielleicht felbst nicht als solche bewertet, wird vom Kinde nachgeahmt und, wenn das wiederholt geschieht, ist der Keim in den kleinen Menschen gelegt, der aus dem Flunkerer einen unglaubwürdigen Menschen macht und die Folgen hieraus zeitigt.
Bis zu einem gewissen Grade können wir die kleinen Flunkereien der Kinder verzeihen. Wenn wir unsere Kinder für jede kleine Uebertretung hart strafen, setzen wir uns der Gefahr aus, sie zu Flunkereien zu erziehen. Keinesfalls dürfen wir unsere Kinder verleiten, aus Furcht vor Strafe zu lügen. Das geschieht nicht, wenn wir Verständnis für die kleinen Fehler eines kleinen Menschen haben und mit Liebe korrigieren, wo die Strenge nur verderben könnte.
Viele Lügen der Kinder aber sind die direkten Folgen des Beispiels. Das Familien- und Gesellfchafts- leben der Modernen ist ein großer Anreiz zur Unwahr-. Hastigkeit. Man hat hier andere Namen für die „Lüge". „Notwendigkeit" sagt der Geschäftsmann und „vom guten Ton" redet der Gebildete. Da weiß ein Vater, daß er Besuch bekommt und weil es ihm peinlich fft, eine Bitte, die er erwartet, abzulehnen, läßt er bestellen, er sei nicht zu Hause. Der kleine Mensch der doch sieht, daß der Vater da ist und nun hört, daß er nicht da sei, nimmt das zuerst in sein Spiel auf. Sein Spiel wird unwahr und später, im Umgänge mit Schulkameraden und im öffentlichen Leben erntet der Vater, was er in fein Kind säte. Die Mutter empfängt vielleicht eine Freundin mit übertriebener Freundlichkeit. Das Kind hat aber am Tage vorher gehört, wenn diese Alle doch nur fortbleiben würde". Was soll das Kind zu dieser Heuchelei sagen? Oder was soll erst aus dem Kinde werden? Wenn die Mutter ihr Kind, das ein- tnal etwas Ungehöriges begangen hat und dafür eine Zurechtweisung durch den Vater verdient hätte, selbst verleitet, dem Vater, der fragen könnte, etwas anderes zu sagen, um an der Strafe vorbeizukommen? Fast wie ein Filmband rollen sich diese kleinen, vielleicht in ihrer Tiefe und Auswirkung unbedachten, ja sogar gutgemeinten Lügen vor dem Geiste des Kindes ab. Es sieht und hört, daß selbst die Eltern anders handeln, als sie reden und daß sie, wenn sie etwas Unangenehmem aus dem Weg gehen wollen, zu der „Flunkerei" Zuflucht nehmen.
Wie schwer muß dem Kinde die Erkenntnis werden! „Vater und Mutter reden nicht die Wahrhett", wie tief muß das einschneiden in das Kindergemüt. Wie fest aber erst muß das sitzen, wenn es zur Gewohnheit geworden ist. Viele Eltern erziehen so unbewußt ihre Kinder zur Unwahrhastigkeit, an deren Auswirkungen sie später selbst leiden; denn es gibt nichts Traurigeres, als unglaubwürdige Menschen im eigenen Familienkreise Und ist durch diese unglaubwürdigen Menschen nicht auch das öffentliche Leben erschüttert worden, unter dem wir alle mehr oder weniger leiden?
Wenn wir auf unser Familienglück bedacht sein wollen, dann müssen wir in erster Linie darauf Wert legen, daß wir durch unsere unbedachten Handlungen und Worte nicht etwas in unser Kind legen, das wir darin nicht sehen möchten. Unsere Taten und Worte vervielfältigen sich in unseren Kindern. Viele Eltern erleben schon früh, wie traurig es ist, wenn das „weite Gewissen" ihrer Kinder das häusliche Glück trübt. Manche Mutterträne würde nicht geweint werden, wenn sie ihrem Kinde ein leuchtendes Beispiel der Wahrhaftigkeit von Jugend auf gewesen wäre.
Von Kleidern und Hüten.
Von Emmy F i c u s - Frankfurt a. M.
Sommerkleider.
Der Sommer hält, was der Frühling versprochen hatte; Abwechslung, Vielseitigkeit, Duft und Grazie auf allen Gebieten der Mode, aber völlige Freiheit für die Eigenart der Trägerinnen allerdings von gewißen Modegesetzen diktiert. Dazu gehört der längere Rock für den Nachmittag und der lange für den Abend. Lichte Farben, große Hüte und reiche Schmuckdetails an Kleidern, Taschen und sogar Strümpfen.
Duftige Stoffe werden für Sommerkleider verarbeitet: Chiffon, Düll, Spitzen, Georgette, aber auch Voile und Mousseline. Alles gestickt, gemalt oder bedruckt, aber auch einfarbig in Rosa opafine, Aquamarineblau, Meergrün, Kittfarbe, Zartlila oder Granatapfelrot. Ein Reichtum an zarten Pastellfarben eröffnet die günstigste Perspektive für jedes Kolorit und jedes Alter. Daneben bleibt Schwarz selbst im Sommer ein Favorit der Mode. Türkisblauer Georgette, rosafarbene Spitzenstoffe, matt verarbeiteter Crepe Satin werden zu lang fliehenden Gewändern verarbeitet. Ripsseide stattet man mit Rollsalten aus, Tüll wird mit Feldblumen bestickt. Zum weißen Wöllmousselinekleid trägt man ein schwarz samtenes Bolerojäckchen, zum Seidenkleid die „Dalmatika" vom Jahre 1840 oder die rüschenbesetzte sortie de bal der sechziger Jahre. Sehr angenehm als Ergänzung der Sommerkleider ist der ungefütterte Wollgeorgettemantel.
Die sommerlichen Festkleider haben Boleros, Pelerinen, Schlesien, Glockenröcke und Tütensalbeln und dazu entweder ganz weite lange Aermel oder halblange mit Zuhilfenahme des Lederhandschuhes. Auch Shan- tung und Honan als Sommerstoff bleibt modern, jedoch in zwei Farben, etwa blond mit rot oder in einfarbig mit gemustert kombiniert.
Hukmode im Sommer.
Der Sommerhut ist wieder ein reizvolles Schmuckstück geworden, ein Krönung des Sommeranzugs. Das Hauptinteresse wendet sich den großen, weichen Formen mit geschweiften Krempen zu, die noch umfangreicher erscheinen, als die der Dorkriegsjahre, jedoch sehr anmutig im Kopf sitzen und wie hingeweht oder gemalt, bezaubernd das Gesicht und die Nackenlocken einrahmen.
Das Material für die Schäferinnenhüte, Capelines und Schutenglocke besteht aus Roßhaarspitze, Krinol- borten, Hanf, Ravello oder Panama. Die weißen Geflechte erscheinen gelackt, glyzeriniert ober gewachst und gehen unter dem Namen „Panamalack". Ein durchsichtiger Rand in Rosa, Bleu oder Schwarz überschattet selbst an schwarzen oder marineblauen Formen sehr duftig das Gesicht. Helle Modelle sind mit gepunktem Chinakrepp oder pastellfarbenen Georgette als Jnnen- rand ausgeftattet. Zum hellen Sommerkleid dominiert der helle Hktt in rosa Opafine, Aquamarineblau ober Panamafarbe. Als Hutschmuck sicht man vielfach zweierlei Band, gestreist, gepunktet oder kombiniert aus Samt, Rips, Leder ober Chinakrepp. Oft liegen auch zartrosa Rosen ober Kamelien auf dem weichen Rand und wiegen ihre Blätter bis zur Schulter herab. Die Krempe ist einseitig herabgebogen ober in Falten gelegt. Irgendeine bizarre Linie verleiht selbst dem einfachsten Hut einen eigenartigen Reiz.
Zunehmende Arbeitslosigkeit der Iran.
Bekanntlich sind in den letzten Monaten infolge einer allgemein verschlechterten Sage der deutschen Volkswirtschaft und der rückläufigen Konjunktur auf dem Weltmarkt die Arbeitslosenziffern wieder stark gestiegen. Ende Februar dieses Jahres waren bei den Arbeitsnachweisen 3,4 Millionen Arbeitsuchende gemeldet, darunter 0,6 Millionen weibliche. Aus der Arbeitslosen- oeisicherung bezogen 2,4 Millionen Arbeitslose — darunter 0,4 Millionen Frauen — Beträge. Von den 267 000 Hauptunterstützungsempfängern der Krisenfürsorge waren 51 000 weiblich.
Von den rund 0,4 Millionen Frauen, die Arbeitslosenunterstützung bezogen, entfielen 67 000 auf die Be- rufsgrupepn „Lohnarbeit wechselnder Art", 62 000 auf Land- und Forstwirtschaft, 57 000 auf das Bekleidungsgewerbe, 50 000 auf das Spinnstosfgewerbe, 31000 waren kaufmännische Angestellte und 5200 Büroangestellte; 26 000 gehörten zu der Serufsgruppe „Häusliche Dienste", 20 000 zur chemischen Industrie, 19 000 zur Nahrungsmittelindustrie, 13000 zur Industrie der Steine imb Erden, 10000 zur Zellstoff- und Lederindustrie, 10 000 zum Gast- und Schankwirtschaftsgewerbe und der Rest verteilte sich auf die übrigen Berufsgruppen.
Bemerkenswert ist, daß sowohl die Zahl bet weiblichen Arbeit suchenden wie auch die Zahl der erwerbslosen Frauen, die ArbeitÄosenunterstügung, sowie der weiblichen Erwerbstätigen, di» Krtsenmiter- stützung beziehen, im Verlauf de» letzten Jahres stark angestiegen ist und sich allgemein der Arbeitsmarkt für die grauen noch wesentlich mehr verschlechtert hat als für die Männer. Während sich die Zahl der bei den Arbeitsnachweisen gemeldeten männlichen Arbeiffuchenden am 28. Februar 1930 g^enüber dem gleichen Zeitpunkt im Jahre 1926 nur um 6 Proz. erhöht hatte, war die der weiblichen um 30 Prozent höher als im Vorjahre, und während die Ziffer der Arbeitslosenunterstützung beziehenden Männer sich vom Februar 1929 auf Februar 1930 um rund 150 000 vermindert hatte, stieg die Zahl der Frauen, die Arbeits- losenunierstützung bezogen, um 60 000. Auf 100 in der Krisenunterstützung betreute Personen kamen am 15. 0-ebruar 1929 rund 16, am 15. Februar 1930 rund 19 Frauen. Der Grund für diese bedauerliche Verschlechterung des weiblichen Arbeitsmarktes liegt darin, daß von der wirsichastlichen Depression zur Zeit die Wstr- schaftszweige sehr stark betroffen werden, in denen verhältnismäßig viele weibliche Arbeitskräfte beschäftigt find. S.
Die $tmi im Beruf.
f. Die Berufsaussichten für Fürsorgerinnen haben sich sehr verschlechtert, was ebensowohl auf die Sparmaßnahmen in der Wohlfahrtspflege wie durch starken Zugang zur pslegersichen Tätigtest verursacht ist. In Berlin z. B. ist bas Stellenangebot auf ein Fünftel zurückgegangen, die Zahl der beschäftigungslosen Wohlfahrtspflegerinnen hingegen hat sich verdoppelt. Der preußische Minister für Volkswohlfahrt hat daher ein« Einschränkung der Berufsausbildung in den sozialen Frauensthulen angeorbnet.
Die Frau in der Küche.
f. Spargelfalat. Für 4 Personen. Zutaten: 11- Pfund Spargel, Salzwasser, 2 Eßlöffel Del, 1—2 Eßlöffel Essig, 1 knappen Teelöffel Salz, 10 Tropfen Maggis Würze, ein Achtel Liter Rahm, gehackte Petersille. Zubereitung: Die Spargel werden geschält, gewaschen, in etwa 5 Zentimeter lange Stücke geschnitten und in leicht gesalzenem, schwach kochendem Wasser weichgekocht. Man läßt sie auf einem Durchschlag abtropfen und mengt sie in der Salatsoße, die aus Del, Essig, Salz, Rahm, Maggis Würze und Petersilie besteht, an. — Die Spargelbrühe verwendet man zur Suppe.
f. Neuartiger Rhabarbersalat. Für 4 Personen, % Stunde. Zutaten: 1 Kg. Rhabarber, 1 Teelöffel Salz, 2 Eßlöffel Zucker, 1 kleine geriebene Zwiebel, Pfeffer, Yt Tasse süße Sahne, 10 Tropfen Maggis Würze, 1 Eßlöffel geriebener Meerettich. Zubereitung: Der Rhabarber wird geschält, in kurze, dünne Stücke geschnitten, nach schnellem Waschen portionsweise in Zuckerwasser aus Y«. Liter Wasser und 2 Eßlöffel Zuk- ker leicht übergewellt, abgetropft und kaltgestellt. (Das Kochwasser kann zu schmackhafter Suppe verbraucht werden). Mit dem Salz, der geriebenen Zwiebel, etwas Pfeffer, der süßen Sahne, Maggis Würze und dem Meerettich werden die Rhabarberstücke dann gut gemengt. 1—2 Stunden durchziehen lassen und recht kalt serviert.
f. Blairüben. Für 4 Personen, VA Stunde. Zutaten: 1 Kg. junge Mairüben, 1 Liter Fleischbrühe, aus 3—4 Maggis Fleischbrühwürfeln hergestellt, ein wenig Salz, eine Prise Pfeffer, 250 Gr. Schweinebauch, 1 Eßlöffel gehackte Petersilie. Zubereitung: Die gut geputzten Mairüben werden geviertelt, in die kochende Neifchbrühe gegeben und in zirka 1 Stunde langsam gargekocht. Dann schmeckt man sie mit Salz und Pfeffer ab, gibt 250 Gr. in kleine Würfel geschnittenen Schweinebauch, den man in der Stielpfanne schnell braun und gar gebraten hat, darüber und bestreut das Gericht mit 1 Eßlöffel gehackter Petersilie.
Die praktische Hausfrau.
Flecken auf Blöbelbezügen behandelt man am besten mit dem oben erwähnten chemi- schen Pulver.
Damit man gleich die Kur beginnen kann, soll man sich eine kleine Fleckenapotheke anlegen. Sie bestehe aus reinem Alkohol, Benzin, Aether, Salmiakgeist und Terpentinöl in gutverkorkten Fläschchen. Ferner aus chemischem Pulver, Gallseife, Borax, Stärke, Rost- und Tintenstift, weißes Löschpapier und Glaspapier.
KW
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