Anzeiger für die Stadt Julda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatk.
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57. Zahl«.
t Einhaltung des Räumungs - Termins
in der ßanb>
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Sied- zuge-
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lung doch von einem Jahre zum anderen nommen hat.
Während im Jahre 1925 1 487 Stellen det morden find, wurden 1927 2 623, 1928
wtb. Paris, 15. Mai. (Eig. Meld.) Der Sonderberichterstatter des Petit Parisien in Genf erklärt, daß die gestrige Unterredung zwischen Briand und Grandi insofern ein Novum gebracht habe, als das Flottenproblem vorläufig wieder
Paris und Rom.
Ergebnislose französisch-italienische Einigung.
licher Angestellten der Pariser Post- und Telegraphenämter statt, in der eine Entschließung angenommen wurde, die sogar denGeneralstreik in Aussicht stellt, falls den Lohnforderungen der Angestellten keine Rechnung getragen würde.
Klänge zum Preutzen-Tag.
'keutzifche Landwirtschastsminisler aus dem Zentrums-Preußentag.
^D^iten Teil des Preußentages verbreitete Dr. Brauer über Probleme der Wirt- iLn $Cr Besprechung dieses Refera- vn auch der preußische Landwirtscbaftsmini- kj" °teiger das Wort. Seine Ausführungen ^.^fdlungsfragen und die Förderung der k* Produktion sind für Preußen
von so großer «rtlaut wieder-
2r. Steiger fichrte u. a. aus: Pro- ■ trauer hat das Verhältnis von Jndu- .^"ovTirtschaft berührt und dabei auf die dn», - b *nneren Marktes hingewiesen. Das ►.p Z'. Zu der Forderung geführt, daß man
-Wirtschaft durch Siedlung stärken müsse. ktzU eme Forderung, die gerade in der Don allen Seiten erhoben wird.
unserer Arbeiten auf diesem Gebiete ist «d,"^ngsgesetz, Has sich die Beschaffung der ßieJe gesetzt hat.
Kfi5Qt sind die Schwierigkeiten der Sied- vu morsten Jahren noch dem Kriege nur . Gebiete gelegen. Jetzt aber, und zwar ta. er Stabilisierung der Mark, liegt sie Bth , eren Gebiete, nämlich der Finanzie- zwor nicht bloß im großen, sondern
* Grzesinski geschieden. Die Scheidung des früheren preußischen Innenministers Grzesinski ist jetzt vom Berliner Landgericht III ausgesprochen worden und auch rechtskräftig geworden, da beide Parteien auf die Einlegung der Berufung Verzicht geleistet haben. Grzesinski, der mit seiner früheren Frau 29 Jahre verheiratet war, lebte seit einiger Zeit mit der ehemaligen Schauspielerin Daisy Torrens zusammen. Frau Grzesinski wohnt in Kassel, wo- ihr Sohn einen Markt-Stand innehat.
* Die sächsischen Nationalsozialisten für Neuwahlen. Aus Dresden wird gemeldet: In der Landtagssitzung erklärten die Nationalsozialisten, daß sie nicht für das Kabinett Schieck, sondern für Auflösung des Landtags stimmen würden. Die Auflösungsanträge werden in der
Ministerpräsident Tardieu empfing eine Abordnung des Postbeamtenverbandes, die ihm die Aufbesserungswünsche der Beamten vortrug. Der Ministerpräsident erklärte, angesichts der augenblicklichen Lage des Staatshaushaltes sei möglich, die Bezüge zu erhöhen. Er wc
* Glückwünsche zum 60. Geburtstag des Reichstags Vizepräsidenten Esser. Der Reichspräsident hat dem Vizepräsidenten des Reichstages Esser telegraphisch herzliche Glückwünsche zum 60. Geburtstag ausgesprochen. — Der Reichskanzler sandte
auch im einzelnen seitens des Siedlers, der trotz aller Begünstigungen ein gewisses Kapital zur Verfügung haben muß. Ein erschwerendes Moment gegen die Siedlung der letzten Jahre ist auch in der öffentlichen Meinung der Landwirtschaft her-
I mancherlei Geschichtslügen, die so im Schwange 2lU5 Dem ftfiOtlCtl Stldlfctlknti). | sind: die Kirche sei die Magd der Politik, die Metze
- .. , . , , , . „ „ ! der Könige und Staatsmänner, der Papst (wie es
Heidenau bei Pirna als Schauplatz eines Kampfes I jüngst wieder hieß) Schuldner und Helfer des Inzwischen Kommunisten und Nationalsozialisten. | den Morgan, Machthunger der Kurie und wie die
geschmackvollen Schlagworte alle heißen. Dagegen besagt die Geschichte, daß die Kirche weltlich gesehen immer wieder verloren hat, sie ward geschlagen und verspottet und gerade in diesem Unterliegen hat sie gesiegt. Aber diese tiefere Dynamik christlichen Forst- und Aufwärtsschreitens, wo „Sterben Gewinn ist", bleibt dem profanen Blicke immer eine Torheit und den Machtpolitikern aller Sorte ein Aergernis. (Aus dem „N?uen Reich".)
und 1929 4 808 Stellen begründet. In diesem I Bei einer nationalsozialistischen Versammlung Jahre sind dazu rund 55 000 Hektar Fläche ver- I in Heidenau in der Nähe des durch die Gemütlichwandt worden. Den besonderen Siedlungsfreun- I feit seiner Bewohner berühmten Pirna kam es vor den genügt auch diese Entwicklung nicht. Anderer- I dem Versammlungslokal zu einer schweren Schlä- seits ist aber doch festzustellen, daß der Vater des I gerei zwischen einer nationalsozialistischen Schutz- Reichssiedlungsgesetzes, Geheimrat Professor Se- I staffel aus Dresden und einer Menschenmenge von ring, vor kurzer Zeit festgestellt hat, daß nach Lage | etwa 150 Personen, die anscheinend zum großen Teil Kommunisten waren. Nach Angabe der Na- ;te, darunter
mtb. Paris, 15. Mai. (Eig. Meld.) Die radikale . jtunq La Republigue wendet sich gegen die ««slbönigungsversuche für eine etwaige Derschie- bet Rheinlandräumung. Das Blatt fordert stritte Einhaltung des im Haag vereinbarten tcrmins, des 30. Juni. Kein Argument könne €ine spätere Räumung geltend gemacht werden, «der die Notwendigkeit, einen Beobachter- und ^ntrollposten beizubehalten, noch die Notwendigst eine Sicherheitsgarantie zu erhalten. Jetzt ei'cs zu spät, derartige Gründe anzuführen. In Mahrheit wollten die französischen Natio- «alisten, die gezwungen feien, aus innerpoli- «Äen Gründen die Rheinlandräumung zu billi- heute versuchen, sie zu verzögern, zu ver- Ueppen oder gar zu sabotieren.
ist unwahrscheinlich, daß im jetzigen Sta- «W der Entwicklung die französischen Natio- Mten noch irgend eine Störung der Räumung in Wege Bringen werden.
Sie Melken des Mkerbundsrales.
(urüus mahnt zur Abrüstung. — Grandi gegen Henderson.
Wwtb. Genf, 15. Mai. (Eig. Meld.). Bei Er- edigung der Tagesordnung der heutigen Rats- iWng gab der Bericht über die letzte Tagung des Acherheitskomitees dem deutschen Ratsmitglied )r. Curtius Gelegenheit, angesichts der nicht be- riebigenben Ergebnisse einen dringenden Appell in alle Staaten zu richten, sie möchten bis zur lächsten Völkerbundstagung alle Anstrengungen «achm, um in dem großen Fragenkomplex der Irganifierung des Friedens zu brauchbaren Vor- chlägen zu kommen. Der Antrag des internatio- «len Arbeitsamtes zur Einholung eines Rechtsgut- chiens beim Ständischen Haager Gerichtshof be- reffenb das Gesuch der Freien Stadt Danzig um Ämhme in die internationale Arbeitsorganisa- ion wurde debattelos genehmigt.
Zu dem englischen Antrag der Einberu- ung einer besonderen Konferenz der Waffenhan- ckskonvention von 1925 stellte der italieni - che Außenminister den Gegenantrag, alle nit der Abrüstungsfrage zusammenhängenden Probleme und damit auch die Frage des Jn- Tarttretens der Waffenhandelskonventiön im Böl- erbrndsausschuß zur Vorbereitung der interna« ionalen Abrüstungskonferenz behandeln zu lassen.
Das Reichskags-Programm.
B.DZ. Berlin, 15. Mai. (Eig. Meld.) Dec leltestenrat des Reichstages hielt am Don- »eriag mittag eine Sitzung ab. Am Mittwoa»,
28. Mai, wird der Reichstag in d i e P f l n g st- erien gehen. Der Haushaltsausschuß soll noch einige Tage zusammenbleiben, um die atung im Ausschuß abzuschließen. Am 16.
wird de: Reichstag seine Verhandlungen aufnehmen, um die E t a t s b e r a t u n g Ende Juni zum Abschluß zu brin- Außer dem Etat sind vor der Sommerpause ren Vorlagen noch das O st h i l f s p r o = m und die Sanierung der A r - losenversicherung zu erledigen. M'st Beginn der Sommerpause ist für Anfang Juli neu.
r Aelteslenrat befaßte sich weiter mit einem Antrag der Funkstunde, die Reichstags- n entweder direkt zur Weitergabe ober zur «ten Weitergabe auf Schallplatten «Men zu lassen. Präsident Löbe setzte sich ur den Antrag ein und erklärte, es sei für IUcr unmöglich, daß sich der Reichstag der agung der Reden entziehe. Da aber einige er des Aeltestenrates ihre früheren Beden- kcht erhielten, wurde die Angelegenheit den Fraktionen zur Enffcheidung über«
Die Bedenken bestehen hauptsächlich darin, man nicht alle Reichstagsverhandlungen n kann, bei der Auswahl keine Garantie ne objektive Verteilung gegeben werden
nach Deutschland. Es bedarf also die deuffche Landwirtschaft eines Schutzes gegen diese Einfuhr. Ob man nun diesen Schutz Zollschutz oder Erziehungs- ... , „ „ , .. , ,, .... . ... । schütz nennt, spielt keine besondere Rolle, denn
Henderson bestand unter diesen Umstanden nicht man muß sich darüber klar sein, daß " " auf seinem Antrag. wirtschaft die Umstellung nicht in der Leichtigkeit
. sÄ^esie war weitechln eine Erklärung I und in der kurzen Zeit vor sich gehen kann, wie ■ 5 f
des englischen Außenministers über die Lage tn e5 in ber Industrie der Fall ist. DiS LügS ttl pOlCtL
Uröerfuch^n^aussc^sses^mfaßte^ber lOOO grofee aiff^/richtEe^chMni^ Mst^nÖS und Entscheidende Besprechung über die Haltung der ÄÄSaS^iR: SeTeiHunrg^Tt3eCu^eif^^n^^^i(f^^^ ”31^ «6^1^611 “ift «Gerung zum Sejm.
I denn es wendet sich in der Tat die Bevölkerung I wtb. Warschau, 15. Mai. (Eig. Meld.) In mnrhP^U91nrh prmSne I immer mehr der leichteren Kost zu. Die Landwirt- I Belvedere hat gestern nachmittag eine politische
®S„ w$ fefcit toi W trägt lief« Iaif«d>e R-chäU-g und ift in B-,pr-chu»g zwi'ch«, M-rlch-ll Wtlndlll.
von Palästina verlangt werde Bis zur Entschei- I der Umstellung von Getreidebau auf Grünland be« Ministerpräsidenten Oberst Slawek und dem frü«
duna über diese Frage werde das Truppenaufae- griffen. Aber diese Umstellung hat auch ihre Gren- Heren, gleichfalls der Oberstengruppe angehörenden
bot auf seiner ictuaen Höhe gehalten Auch sei I 3en in der Beschaffenheit des Bodens, beim rei- I MinifterpräsDenten Switalsk- stattgefunden. Die
bereits mit der^ R e 0 r ga n i sa ti on der Po - I nen Roggen- und Kartoffelboden ist etwas anderes I Beratung dauerte eine Stunde und soll die Hal-
lizei in Palästina begonnen und in Ausfüh- 3« bauen kaum möglich. Die Landwirffchaft hat tung der Regierung gegenüber dem Sejm zum Ge-
rung ber Vorschläge eines hohen britischen Polizei- I auch die Umstellung insofern vorgenommen, als I genstand gehabt haben. In politischen Kreisen
Offiziers zum besseren Schutz der j ü d i - I fie den Feldgemüsebau wesentlich ausgedehnt hat I wird deshalb der gestrigen Konferenz auch ent«
scheu Kolonie eine Reihe weiterer Maßnah- I und den Frühgemüsebau unter Glas, des weite- I scheidende Bedeutung zugeschrieben. Welche Be-
men ergriffen worden. So sei die britische Polizei- I ren auch die Geflügelzucht. Es ist natürlich, daß I schlüsse aber gefaßt wurden, ist noch nicht be-
abteilung in Palästina um 479 englische Polizisten I dieses alles sehr viel mehr Zeit fordert, als das I kannt.
verstärkt worden. I der mit den Verhältnissen weniger Vertraute ge« I ———————
Die englische Regierung habe sich ferner in Ver- I moinhin annimmt. Es liegt also nicht bei der Land- I ^Fplhttlphpl fotiffatiPff fiiHPtlhHpf
Handlungen mit einer arabischen Kommission aus I wirtschaft, wenn diese Umstellung sich nicht in dem I JKIUIUKUKI lUllfli)jltu yluVllUilKf.
Palästina über die Interessen und Ansprüche ihrer I Tempo vollzieht, wie man es auch Volkswirtschaft- I Die Kirche als ein Institut zur höheren Ehre
Stammesgenofsen unterrichtet und prüfe jetzt die I lich wünschen möchte. Allerdings muß zugege- I des Monarchen: dieser Mißbrauch ist öfter versucht
Mittele, die im Rahmen des Mandates ihre legi- I ben werden, daß dem Auslands die Einfuhr auch I worden. Man denke nur an so ein Hochamt in
timen Ansprüche gewährleistet und jede noch be- I dadurch erleichtert ist, daß es die Waren standar- I Notre Dame in Gegenwart Ludwigs XIV.-. die
stehende Besorgnis behoben werden könne. | visiert in großen Mengen anbieten kann. Aber es I hohen Granden wenden dem Hochaltar den Rücken
ist irrtümlich, die Wchtändigkest auf diesem Ge- I und blicken ehrfürchtig zur Empore auf, wo der
biete wiederum der Landwirtschaft ohne weiteres I Sonnenkönig thront, der ihnen mehr wert ist als
zur Last zu legen. Diese Länder, die für diese I der eucharistische Heiland. Man denke an August
Einfuhr hauptsächlich in Betracht kommen, hatten I den Starken, der seinem Priester befahl, eine be«
überhaupt keinen Krieg gehabt oder aber nicht die I rü.ttigte Maitresse offiziell in das Kirchengebet ein«
Inflationszeit, unter der die deutsche Landwirt- I zuschließen-, der Kleriker war kühn und schlggfemg
schäft gleichfalls gelitten hat. Die Landwirtschaft I genug zu erwidern: Sie ist bereits eingeschlossen,
dieser Länder hat sich daher gerade in der Erzen- I Sire, in der letzten Bitte des Vaterunser. Heute
blem vorläufig wieder I gung einheitlicher Waren, man möchte sagen, mit I geschieht ähnliches in Polen, dem Lande des selbst-
d treten oder vielmehr I Leichtigkeit entwickln können. I herrlichen Marschalls Joseph Pilsudfli. Der for-
' I Cs ist aber nicht zu verschweigen, daß sich die
in den Hintergrund treten oder vielmehr
innerhalb des gesamten italienisch-französischen I Es ist aber nicht zu verschweigen, daß sich die I Bert den Bischof von Minsk auf, statt einer christ« Fragenkomplexes behandelt werden solle. Die deutsche Landwirtschaft bemüht, das Fehlende nach- I lich einfältigen Predigt am Josephstag eine Lob-
Grenz-Bertchtigung in Tripolltamen und die Rege- zuholen. Mlerdings ist auch nicht zu verschweigen, rede auf ihn, den Marschall, zu halten. Der Bi-
lung der rechtlichen -Stellung der Italiener in I daß das Genossenschaftswesen auf dem Gebiete I schof weigert sich: „Die Ehrung des hl. Joseph ist
Tums seien die beiden Fragen, die zunächst em- I recht wenig geleistet hat, aber ebensowenig darf ver- I eine weitaus wichtigere Angelegenheit als der Kuli uuf diplomatischem Wege erörtert werden I schwiegen werden, daß es dem deutschen Landwirt I des Marschalls Pilsudski." Mit echt christlichem wurden. Bnand wird übrigens, wie aus Genf I nicht liegt, sich in den Zwang einzusügen, der I Freimut schreibt er in seinem Hirtenbrief, daß man gemeldet wird, schon morgen abreisen, um am I eben dauerndes Angebot von einheitlicher Ware I in der Kirche für den Marschall nur beten könne, samstag, wenn sem Frageoo-gen ub er die I unerläßlich ist. Daher ist die Erziehung genoffen« I damit er niemals vergesse: seine erste und wich- : E urop ai sche , W irt sch a^tts-F 0 d e r,a k 10n I schaftlichen Geistes eine ganz besonders wichtige I tigste Pflicht ist die gleiche, die jeden anderen Meri- verofsentlicht wird, m Paris anwesend zu sein. | Aufgabe in der Landwirffchaft. I scheu bindet, nämlich feine Seele zu retten; damit
Zu alledem kommt aber noch, daß unsere kon- I er ferner feiner Sünden nicht vergesse, sondern für furrierenben Länder in der Ausbildung der Land- I sie büße; damit er nicht den so naheliegenden Verwirtschaft, vielfach auch in der Forschung, weiter- I suchungen der Eitelkeit und Weltlichkeit unterliege; gekommen sind als Deutschland, weil eben diesen I damit er schließlich nicht durch seinen Charakter Ländern mehr Mittel zur Verfügung stehen. Die- I und feine Methoden die Kraft des Volkes zefftöre
... „ 7^.. fes Manko muß Preußen auch mit allem Nach- I Möge ihn Gott von seinen schlechten Beratern und
Dorgetreten, daß man angesichts der zunehmenden I druck beseitigen durch Ausdehnung des Fortdil- I heuchlerischen Freunden befreien! — Und die
Verschuldung und der Zwangsversteigerung in I dungs- und Fachschulwesens, durch Einrichtung I Folge? Der Garnisonskommandant von Minik
der Landwirtschaft, kurz des Niederganges, ber I ötm Bauern-Hochschulen, durch Förderung ber I konfisziert bas Hirtenschreiben. Der Feldwebel re»
Bildung neuer Stellen, wo doch die alten Betriebe | Lehre, durch das Beispiel und nicht zuletzt durch I giert, der Staat wird zur Kaserne, wo auch der
kaum zu halten sind, nicht das Wort reden könne. I Forschung auf allen Gebieten. I Priester wie ein Rekrut über den Degen springen
Dessen ungeachtet bin ich auf dem betretenen Wege | —————— | muß. Der fatale Fall wirft Licht zurück auf die
fortgeschritten und kann feststellen, daß die
der Verhältnisse nicht mehr hätte erwartet werden
können. I ticnalsozialisten haben diese 13 Ver
Es liegt in ber Natur ber Sache, daß angesichts I zwei Schwerverletzte, zu verzeichnen.
ber hohen Kosten ber Gebäube, des unproduktiven I viele Kommunisten bei der Schlägerei verletzt wor- I Itottor
Teiles des Wirtschaftsgebietes, man darauf hin- | den sind, ist nicht bekannt. I J * *
gewiesen hat, kleine, nicht selbständige Stellen auf I Wie zu den Zusammenstößen in Heidenau noch I wtb. London, 15. Mai. (Eig. Meld.) Nach die Höhe einer selbständigen Ackernahrung zu brin- I ergänzend berichtet wird, nimmt man an, daß es I einer Meldung aus Indien sollen heute früh 230 gen, und zwar durch die Anliegersieblung. Dieses I sich um einen planmäßig vorbereiteten I Freiwillige einen Angriff auf bas SaIzwerk Verfahren ist jeboch in ben letzten Jahren in das I Ueb erf all ber Kommunisten handelt. I von D h ar asana unternehmen. Die erste Ab- Stocken geraten, weil öffentliche Mittel dafür nicht I Ein Teil der anmarschierenden Nationalsozialislen I teilung dieser Freiwilligen wird von der gegen» zur Verfügung gestellt wurden. Meine Anregung I wurde durch die Kommunisten von den übrigen I wärtigen Führerin ber Gandhi-Bewegung, Frau hat ein Jahr gebraucht, bis endlich Reichs- und I Zugteilnehmern abgeschnitten und geschlagen. Da- | Raidu, persönlich geleitet.
preußische Mittel auch hierfür im letzten Sommer I bei wurde Rechtsanwalt Mangler aus Dres- bereit gestellt wurden. I den, der in der Versammlung sprechen sollle,
In Ostpreußen habe ich im Zusammenhänge mit I fd>»er verletz t. Ins Krankenhaus wurden
ber Ostprenßen-Hilfe aus eigener Entschließung bie tnsgeifamt 18 Personen eingeliefert, von benen fünf Anliegersiedlung aufnehmen können und dort ver- I als schwerer verletzt dort verbleiben mußten. Ei- einfacht zur Durchfichrung gebracht, so daß in ei« I nige Leichtverletzte sind an Ort und Stelle oerbun« nem Jahre 953 Zellen gebildet wurden, während I worden. Ihre Zahl steht noch nicht fest. Die I €irt Glückwunschtelegramm zugleich im Namen ber auf bem üblichen Wege über bie Kulturämter unb I Hauptzahl ber Verletzten entfallt auf die National- I Reichsregierung. Er gedachte u. a. ber Verdienste, Rentengutsbildung in Ostpreußen nur 70 Zellen I fozialisten. I die sich Esser als Vorsitzender des Sozialpolitt-
begründet werben konnten. Dieise 70 Stellen um- I I scheu Ausschusses und als Vizepräsident des
faßten 276 Hektar, während auf bie 953 Betriebe I in 9 I Reichstages erworben hat.
4250 Hektar entfielen. Auf biefem Wege soll auch *,U’1 UB putlö . . 2jj3efttnjIet Dietrich erkrankt. VizekanzlerDr.
in Zukunft fortgeschritten werben. Zu allem tritt I Aus Paris wirb gemelbet: I Dietrich ist, wie wir erfahren, an einer Herz-
nod, ein neues Problem hinzu, bas ber West-Ost- I Ministerpräsident Tardieu empfing eine Ab- | affektion leicht erkrankt.
Siedlung. Hier handelt es sich darum, den lieber» schuß ber zweiten unb brüten Söhne aus Bauerngütern bes Westens nach bem Osten zu bringen.
Sie Provinzen des Westens haben sich ber Finan- I hlicklichen Sage des Staatshaushaltes fei es nicht %cru,*Ip J’^e'eF West-Ost-Siedlung angenommen. I möglich, die Bezüge zu erhöhen. Er warnte die Gewisse Schwierigkeiten, ine auf anderem Gebiete I Beamten, unter denen, wie erinnerlich, in letzter hegen, werden hoffentlich noch beseitigt werden Zeit Fälle passiver Resistenz vorgekommen sind, ron”ln- I vor allen Versuchen, die Regierung durch (Ein«
. Wenn man aber nun hört, daß auch Siedlungen I schüchterung beeinflussen zu wollen, da sonst mit
in wirtschaftliche Not geraten smd, so ist das kein Iben schärfsten Gegenmaßnahmen zu
Wunber angesichts ber Notlage, in ber sich bie ge« | rechnen fei.
famte Landwirtschaft befindet. Diese Notlage ist I Am Mittwoch war es im Pariser Haupttelegra-
m erster Linie auf den Wettbewerb des Auslandes I phenamt wieder zu Kundgebungen ber Angestellten zuruckzuführen. Die niederen Produktionskosten, I gekommen, die über eine Stunde lang durch Ar- bie bald auf geringere Steuern, bald auf geringere I beitseinftellung ihrem Unwillen über die zu ge« Lebenshaltung, bald auf beides zurückzuführen sind, I ringe Entlohnung Ausdruck gaben. Am Abend erleichtern dem 2tuslanbe bie Einfuhr ber Waren j fand in der Arbeitsbörse eine Versammlung frönt»