Ilr. 112
15. Mai
Beilage zur Auldaer Zeitung
Üreisbries aus Hessen-Nassau
Die
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BSlasfe Fulda.
Sonderklasse.
ger.
A-Klasse Hünfeld.
Weiperz — Sarrod 4 : 0.
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Der Schiriobmann: Schäfer.
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fertig werden, als das letzt«
Viernheim Niederbrechen Fulda
Bezirk Mnzig-Iossa.
Amtliche Mitteilungen der Leitung.
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und und
Wir hoffen aus eine bessere Leistung Mal.
Di« Anwärter.
Be- 110 den
Der Bezirk Fulda -Hünfeld leitete seinen zirkstag in Steinhaus mit einem Geländelauf ein. Aktive waren am Start, ein Erfolg, zu iiem wir unentwegten Führern herzlich Glück wünschen.
Zum Kreiswaldleuf in Wiesbaden
Des Spielers Sonntag.
wißt, daß eine DIK.-Gruppe nicht allein für n darst sondern einem katholischen Stamm- 'Hgegliedert sein muß. Warum diese strenge jng unseres Verbandes? Der katholische Jung- ^reibt nicht einseitig Sport, pflegt nicht allein den sondern bildet sich zu einem ganzen katholischen Als solcher gibt er den Vorzug dem Geisti- «ch, seiner Seele. Das sagt uns unser Glaube, diese Geistespflege soll nun der Sport, wie überalles, menschenwürdig gestaltet und veredelt wer- Diese Aufgabe war vor 10 Jahren der Grund zur der DJK. — Deshalb dulden wir in der 7eine Sportarten und Formen, die in diesen n widersprechen, die menschenunwürdig sind, liche Leidenschaften aufpeitschen, der Gesund- -chädlich sind. Manches haben wir bei den andern erreicht, vieles muß noch erreicht werden. Dazu mit durch euer Verspiel, das ihr besonders am gebt. Wenn wir uns als DJKler nicht an- «eben als die, die wir rügen, haben wir keine K "erechtigung.
Der Sonntag gehört zuerst der Seele. Darum muß für den Jugendkraftler eine Selbstverständlichkeit am Morgen die hl. Messe zu besuchen. Wir woh- auch in der rechten Weise der hl. Messe bei, tont- i rechtzeitig, benehmen uns anständig und stehen an den Türen herum. Uns muß man ansehen, mir sind. Wir sollen eine Auslese sein.
Diese geistige Erhebung am Morgen in der Kirche irh dem Jugendkraftler auch die rechte Einstellung ge- wie er sich beim Spiel gegen seine Mitbrüder zu n hat. Zieht man zum Spiele fort, dann macht "keinen unnötigen Lärm, man singt zusammen «in Lied aus dem Singeschiff. Ueber den Abzug ,r Mannschaft hat man im allgemeinen nicht soviel men als über die Rückkehr.
Die Mannschaft kommt nun an dem fremden Ort wo ste zu spielen hat. Wie geht es da oft? Nie- jst an der Bahn, der die Gäste in Empfang ; man weiß nicht, wo das Jugendheim oder der iberaum des Platzoereins ist, muß sich erst mühsam en, bis man irgendwo eine Wirtschaft gefun- « hat. Das ist ein Beispiel, wie man es nicht machen Das ist kein Sportgcist, erst recht kein DJK-Geist. müssen Freunde, Brüder sein, vor dem Spiele, m Spiel und nach dem Spiel. Wird die Mannschaft ich empfangen, zum Heim geleitet, dann wird ch bas Spiel unter dem Zeichen der Freundschaft ste- Wir sind auch auf dem Platze keine Feinde, son- Freunbe. Dann wird das Spiel fein verlausen, wirb nicht dauernd Reden und Widerreden hören wie das heute oft noch der Fall ist. Das Pub- unb die rncht spielenden Vereinsmitglieder haben bie Spieler zu unterstützen. Nach dem Spiel darf nicht merken, wer das Spiel verloren hat. Beide ften ziehen gemeinsam zu dem Vereinslokal einem Lied. Wie geht es jetzt oft in dem Lokal oder Wirtschaft zu? Man trinkt sich voll, streitet sich über das Spiel und grölt Lieder. Auch in der mutz ein feiner DJK-Geist herrschen. An i ganzen Benehmen, an dem Wie und Was, beim hmß man den Verein erkennen. Ebenso fein Rückkehr sein, in der Bahn und dann im Hei- Kehrt rechtzeitig zurück, seit zum Essen zu Md helft eventuell noch zu Hause mit, damit die nicht Klage führen, daß chre Jungen den ganzen nicht in der Familie sind.
ist kurz ein Bild, wie der DJKler seinen Sonnverbringen soll. In der Praxis sieht es damit noch
Singen Lämmerspiel Hanau Wiesbaden
Bachrain.
Der Spielausschuß: Hermann Waid er.
(Saufag der Schiedsrichter.
erfolgen kann.
Die Bezirksleitung; Nuppel, Rübsam.
Am Sonntag, den 1. Juni, findet in Fulda, Gasthaus zum goldenen Anker, Horaferweg 11, vormittags 9 Uhr 30 Minuten ein Gauschiritag statt. Es müssen erscheinen alle Schiri sämtlicher Bezirke.
Der Gauschiriwart: Schneider.
Autzball.
Die Lage im Bezirk Fulda—Hünfeld.
Der Schiri-Anfängerkursus der Schieds- richtervereinigung Fulda findet am kommen- Sonntag nicht statt. Näheres nächste Sportecke.
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Um die Hreismeisterschaft.
Die Kreismeisterschaftsspiele erreichen nunmehr ihren Höhepunkt. Am 18. Mai muß Viernheim nach Niederbrechen zum fälligen Rückspiel. Der Ausgang dieses Treffens ist völlig ungewiß. — Wenn Viernheim gewinnen sollte, wird ihm die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein. Wenn aber Niederbrechen gewinnt, dann wird es darauf ankommen, wie die Dömer in Fulda mit Niederbrechen
so aus, wie es sein sollte. Aber in manchen 58 er» herrscht schon ein guter Geist, und in vielen ist es besser geworden. Wir stehen noch am Anfang, i aber rüstig weiter, damit es immer besser wird, wirb Aufgabe der Präsides. Vereinsvorstände fein, in dieser Richtung zu arbeiten wieder zu arbeiten.
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Bezirk Fulda-Hünfeld.
Amtliche Mitteilungen der Leitung.
Wir weisen an dieser Stelle wieder hin auf unser großes Sportfest am 12. und 13. Juli in Fulda. Die Ausschreibungen erfolgen in Kürze. Wir bitten jetzt schon sämtliche Vereine, sich darauf zu rüsten, zu üben im Lausen, Springen, Turnen, Kugelstoßen u..f. f... Es müssen sich alle restlos beteiligen. Beim Kassierer Schneider ist eine große Menge neuer D. I. K.-Ab Zeichen angekommen (für Trikots). DieKlei- duna Miß tadellos m Ordnung gebracht werden.
Bis jetzt hat sich erst eine Abteilung für Handball gemeldet. Wer will noch mitmachen? Die Regeln sind vorrätig beim Gaupräses.
Die Spiele in den letzten Wochen sind fast alle zu großer Zufriedenheit des Spielausschusses reibungslos und saft durchgeführt worden. Es ist durchweg zu beobachten gewesen, daß die Vereine sich bemühen, trotz Eifer um die Punkte, fein zu spielen. Diese Gesinnung muß weiter so bleiben und sich vertiefen. Jugendkraftler sorgt selber dafür, daß unser Bezirk einen guten Namen bekommt. Mit der Spielstärke muß auch der innere Kameradschaftsgeist wachsen. Es kann noch mitgeteilt werden, daß sich 3 neue Gr Uppen angemeldet haben. D. I. K. vorwärts!
Bekanntmachung des Spielausschufser.
Am Sonntag, 18. Mai. finden folgende Der- bandsspiele statt:
A-Klasse-Fulda. Veitsteinbach — Schmalnau (Schiri Bolz): Neuhof — Dom 2. (Schiri Ebert).
B - Klasse - Fulda. Welkers — Stadt in Fulda (Malkmus): Thalau — Margretenhaun (Koch-Kerzell).
A-Klaffe Hünfeld. Dietershan — Marbach in Steinau (Schneider 2.); Kirchhasel — Rückers (Remitiert).
Sonderklasse. Pilgerzell — Kerzell (Hart- mann Emil): Dirlos — Döngesmühle (Möller Karl): Kohlhaus — Petersberg 2. (Frech).
Jugendklasse. Dietershausen — Johannesberg (Fladung): Schmalnau — Thalau (Schmitt Engelhelms): 'Steinau — Neuhof (Koch Robert): Kerzell — Hattenhof (Kreis).
Die Spiele beginnen um 3 Uhr, das Spiel der Jugend Schmalnau — Thalau beginnt um 2 Uhr.
Das Spiel Dirlos — Döngesmühle ist auf dem Platz
ren 70 Teilnehmer angetreten. Die Ortsgruppe hatte alles gut vorbereitet. Den Einzellauf gewann: T r e i f ch (Offenbach) zirka 6 Kilometer in 20,15 Min, Zweiter wurde K. Korb (Darmstadt) in 2027 Min., Dritter wurde Herbst (Frankfurt a. M., St. Gallus) ir. 20,57 Min.
Den Sieg im Mannichaftslauf errang die Gruppe Frankfurt-St. Gallus vor Oberrad-Arminia.
Besonders gefallen haben die Jugendlichen von Sachfenhaufen. Cs gelang ihnen bei ihren drei Starts (DBS.. Bezirk Frankfurt und Kreiswaldlauf) jeweils den ersten Sieg zu erringen.
Die guten Erfolge unserer ganz Großen int Langlauf hatten dazu gehört, eine Mannschaft zu den süddeutschen Meisterschaften der DSB. nach Darmstadt zu schik- ken. Die Strecke war 10 Kilometer lang, für unsere Läufer ungewohnt lang. Sie wies zudem große Schwierigkeiten auf. Ueber den ersten Teil konnten sich unsere Leute in der Spitzengruppe halten. Dann fiel einer der besten aus. Trotzdem langt es zum 5. Mannschaftssieg.
Die Turnerei macht mächtige Fortschritte. Alle Gaue und Bezirke haben Vorturnerstunden unter Mitwirkung des Kreisturnwartes abgehalten.
gen die Bersporkung
der kirchlichen Hochfeste.
\ Sport sein Recht: der maßvolle und vernünftige in Ehren. Wehren müssen wir uns gegen die Verspottung der Hochfest«. Unsere Spottpresse nicht dazu hergeben, diese Tage durch schreiende terstattung auszuzeichnen. Das sind unsere tagsgesetze: der erste Oster- und Weih- Lfesttag, Karfreitag, Fronleichnam Ite rlj eiligen, müssen frei bleiben von jeder jung, wie jeweils stets auch ein Sonntag im frei fein muß.
W fr> erfreulich, daß in diesem Jahre zu K a r - mehr als in der Vergangenheit Sportruhe u wurde. Eine Berliner Zeitung schreibt zum »es Kunstturnkarnpfes Hamburg • Leipzig- chesonders ernstes Anzeichen der inneren Zer- ar in den letzten Jahren der Niedergang der , te. Durch sonntägliche Arbeit und mehr ch die rasch sich entfaltende Sportbewegung, Versammlungsleben und den Vergnügungs- m den Großstädten verloren die Zeiten rintäglichen Gottesdienstes und den kirchlichen Feiertage immer j?re geschützte Stellung. Mit wachsenhat sich aber, von weiten Volkskreisen ge- »egen diese gefährlich« Entwicklung Widerstand
Um den Fortgeschrittenen Gelegenheit zum Auftreten zu geben, wurde ein Städtekampf Frankfurt-Offen- back-Wiesbaden eingerichtet. Er fand in diesem Jahre in Wiesbaden statt. Die Gruppe Offenbach war Sie- Damit hatte man gerechnet. Di« Gruppe turnt
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Handball.
Frohe Sonntage
mit einem Koffer-Sprechapparat. ®
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W/ Fahrrad-Faulstich, jetzt Kar
Spielplan Bezirk „Hohe Rhön".
Sonntag, den 18. Mai 1930.
Lahrbach — Hilders 1. (Wagner, Eckweisbach). Elters — Hilders 2. (Henkel, Schwarzbach), Wüstensachsen 1. — Eckweisbach 1. (Beck, Hilders), Thaiden 1. — Batten 1. Möslein-Hilders, Schwarzbach — Seiferts Klewitz-Wittges.
Die Verbandsspiele in den A- und B-Klassen gehen ihrem Ende entgegen. In der A-Klasse Fulda scheint noch ein Kampf um den ersten und zweiten Platz zu kommen. Kleinlüder hat noch 2 Spiele auszutragen, davon eines auf eigenem Platz. Es ist also wahrscheinlich, daß ein Spiel wenigstens gewonnen wird; dann sind die beiden Spitzenreiter, die, noch ein Spiel auszutragen haben, eingcholt. Es wird dann darauf ankommen, wer von den beiden Spitzen noch die beiden Punkte sich holen wird. Wir hoffen, daß auch dieser Endkampf fair ausgetragen wird.
Damit kein Mißverständnis besteht hinsichtlich Spielplanes, machen wir bekannt, daß sich die Mannschaften nach dem Spielplan zu richten haben, der jedem Verein durch den Bezirksleiter zugegangen ist. Die Spieltermine, die in der letzten Nummer der Sportecke angeben sind, treten außer Kraft. Die Schiri haben sofort nach dem Spiel, also noch am Sonntag, an den Bezirksleiter Herrn Kuppel den Spielbericht einzuschicken, damit rechtzeitige Zustellung an die Zeitung
Leichkakhlettk-Tagung in Frankfurt-
In Frankfurt versammelten sich am 10. und 11. Mai die Gau- und Bezirksspvrtwarte. Zur Beratung stand die wichtige Frage der Ausgestaltung der ®au- und Bezirkssporifeste. Am Samstag war allgemeine Aussprache über die leichtathletische Arbeft in den Abteilungen und Bezirken. Es war vor allem die Kampfrichterfrage, mit der man sich beschäftigte. Die Ausbildung guter Kampftichter soll für die nächste Zeit eine wichtige Aufgabe aller Sportwarte sein, da in dieser Hinsicht in allen Bezirken ein fühlbarer Mangel besteht.
Am Sonntag ging nach Besuch des Gottesdienstes im Dorn die Besprechung im Kolpingshaus weiter. Unser Kreissportwatt, Herr Schmidt, besprach die Durchführung eines Sportfestes. Vor allem wurde darauf hingewiesen, daß eine Meldepflicht besteht. Bei Abhaltung eines Sportfestes seitens einer Abteilung (Bezftk oder Gau) besteht die Pflicht, dasselbe der höheren Instanz zu melden. Meldung muß bis zum 15. Januar jedes Jahres geschehen, andernfalls wird das Sportfest untersagt. Bei der Vorbereitung zum Sportfest muß auf die Herrichtung des Platzes besondere Sorgfalt verweiset werden. Laufbahn und Sprunggrube müssen in Ordnung gebracht werden. Die Ausschreibung der Wettkämpfe muß früh genug erfolgen. Sie muß Termin, Platz und Umkleideraum enthalten. Ferner muß das jeweilige Startgeld angegeben werden. Auch ist darauf zu achten, daß Jugendliche nur Mehrkämpfe haben und daß an einem Tag höchstens 20 Wettkämpfe ausgetragen werden. Der Meldeschluß soll acht bis zehn Tage vor dem Sportfest liegen. Nachmeldungen sollen möglichst nicht berücksichtigt wecken.
Die Meldungen müssen von dem veranstaltenden Verein sorgfältig bearbeitet wecken. Startliste, Meldekarten, Ergebnisblätter sind anzufertigen. Für die Kämpfe gelten die Wettkamvfbestimmungen der D. I. K. (Verlag Jugendhaus Düsseldorf). Sie müssen in der Hand jedes Sportwarts und jeden Vereins sein.
Nach Besichtigung des Stadions fuhren die Teil- nehmer am Sonntagnachmittag wieder nach Hause.
Nolte, Bezirksleiter.
Herr Bezirksleiter Kimmel wies nochmals hm auf die in der vorletzten Nummer des DJK.-Spottblattes angekündigten Maßnahmen bei rohem Spiel und absichtlich herbeigeführten Verletzungen des Gegners. Die angekündigten Maßnahmen: Sperre, Haftbarmachung und Ausschluß werden aufs genaueste durchgeführt.
Es wurden dann die einzelnen Programmpunkte rasch erledigt. Der Ort des Herbstwaldlaufes wurde ausgelost. Die Abteilung Eiterfeld hat die Durchführung des Herbstwaldlaufes auf dem Hain erhalten. An diesem Tage wird auch das Rückspiel der beiden Fußballspiele vom Frühilchrsumldlauf ftattfinben und zwar gelten diese als Karl Mosterts-Opferspiele des Bezirks Vorderrhön. Unser Bezirksfportfest am 7. September in Borfch wurde im großen Rahmen durchgesprochen, ebenso das Gausportfest am 12. und 13. Juli in Fulda, an denen alle Abteilungen sich restlos beteiligen müssen.
Eine längere Zeit der Aussprache nahm die Festsetzung der S ch i r i s p e s e n in Anspruch. Es wurde beschlossen, die Grundgebühr auf 1.50 Mk. zu erhöben, ferner jedem Schiri eine Wegegebühr gleich dem Kilometergeld der Reichsbahn zu gewähren und zwar pro Kilometer 5 Pfg. für Hin- und Rückfahrt. Wird die Bahn benutzt, erhalten die Schiri nur die Auslagen für die Bahnfahrt neben der Grundgebühr. Radfahrer und Motorradfahrer sind gleich gestellt, d. h. also, der Motorradfahrer erhält nicht die Benzinauslagen. Ein Frühstück darf nicht gestellt werden. Die Entfernungen von Ort zu Ort werden in der nächsten Spielausschußsitzung festgelegt.
Alle Jugendkraftler der B-Klasse müßen bis zum 18. Mai im Besitz der Paßmarke sein. Jede Mannschaft verliert das Spiel, deren Spieler nicht vollzählig die Paßmarken bezogen haben. Die Schiri sind angewiesen, schärfste Kontrolle durchzuführen. — Auch die Jugendmannschaften müssen nun doch den vollen Paßbetrag entrichten und zwar ist die Staffelung der Zahlung von je 50 Pf. auf den 1. Juni und 1. Juli festgesetzt worden.
Auch die Schiedsrichter haben Pässe zu beziehen. Diese können ab Donnerstag beim Bezirksleiter abgeholt werden. Die ausgestellten Spielausweise werden ab heute außer Kraft gesetzt und sind ab Donnerstag beim Bezirksleiter gegen Ausgabe des Passes umgetauscht. Lichtbilder mitbringen. Einsprüche gegen Spiele werden nur dann angenommen, wenn diese innerhalb 3 Tagen nach dem Spiele: Poststempel: Mittwoch 24 Uhr) unter Beilage der Quittung über Einzahlung der Einspruchsgebühr beim Bezirksleiter eingehen.
Alle Spielberichte für die Zeitung sind vom Platzverein zu schreiben und noch am Sonntag abend zur Post zu geben, damit diese Montag abend noch beim Bezirksleiter eintreffen. — Die Absendung der Bezirks- mittetlungen erfolgt schon Dienstag morgen. — Also können später eingehende Berichte nicht mehr veröffentlicht werden.
Die Schiriberichte werden nicht veröffentlicht. 'Auch diese müssen in besserer Form ausgeführt werden.
Die B-Mannschaften von Borsch, Leibolz, Wölf haben ab Donnerstag die Steuertarte für 1930 gegen Entrichtung von 1 RM. beim Bezirksle'ter abzuholen. Die Stevertarte muß bet jedem Spiel vorgezeigt werden.
Kimmel, Bez-rksleiter.
Ajft es zu begrüßen, daß es gelungen ist, in den Karfreitag von einer großen Sports» J frei zu halten. Das Preußische Ministe- ^swern hat dem für Karfreitag angesagten .-.Pf Hamburg-Leipzig-Berlin, der in diesem a "usgetragen werden sollte, seine Ge- m ailt Damit ist einer von weiten Volks- kfiten Jahren als unerträglich empfun» ajn-ung der Karfreitagsstille durch turnerische " Mr dieses Jahr ein Riegel vorgeschoben. Ocm Preußischen Innenministerium für diese nur dankbar sein."
•efkftelle des Berliner Polizeipräsidiums teilte nu* »r meiter mit, daß in Berlin am Kar- 2n,„™ne Fußballspiele stattfinden dürfen, v^ntzt sich auf eine Verordnung vom 5. Mai $ Heilighaltung der Feiertage und ein ent»
wendet man sich, so bemerkt der gegen das Verbot als gegen
Um, J’afanntgabe. Eine Reihe ausländischer 4 i« verpflichtet, die bereits die
Kö 3bVrn angetreten hätten, Kosten durch Reise- i men feien entstanden, die niemand den
^r-
, a« ^ar ber Karfreitag immer ein gesetzlicher ‘einerlei Lustbarkeiten ftattfanben. Es KjL"' ÖQn man seitens des Berliner Polizei- W auf die Durchführung dieser Heiliz- ncd)b<>m - Feiertages der evangelischen Kirche ■K2“ ’n den Nachkriegszeiten manche be» *kein°» UMen eingetreten waren. Wenn den EK i. dadurch finanzielle Schäden entstehen ’f>re Schuld: es ist traurig, daß sie erst
»erden^^e’ne selbstverständliche Pflicht ge»
Es gab und wird immer unter den aktiven Sportlern solche geben, die glauben, für einen Waldlauf bedürfe es keiner besonderen Vorbereitung. Wir haben diese Klasse von Leuten auch in diesem Jahre wieder vereinzelt angetroffen. Hoffentlich zum letzten Male. Die weitere Feststellung, daß in allen Bezirken die Zahl der Teilnehmer erheblich zugenommen hat, ist viel erfreulicher.
Der Bezirk Wetterau-Oberhessen führte feine Getreuen durch die Gemarkung Rockenberg. Von seinen 12 Ortsgruppen traten 92 Aktive an. Em glänzendes Ergebnis.
Der Bezirk Frankfurt hätte fast einen Sonder- zug benötigt, um seine 220 Aktiven an den Start nach Hofheim (Taunus) zu bringen. Die Leitung erntet fetzt die Früchte ihrer seit Jahren mit Energie vertretenen Forderung, daß zum Waldlauf jeder Verein antreten müsse.
Der Bezirk Bingen hatte mit der Austragung des Geländelaufes ein Treffen der Sturmscharen verbunden. Da wurden Zelte aufgeschlagen, abgekocht, gespielt, gelungen. Der Gedanke war glücklich gewesen. Die Verbindung wird zur Nachahmung empfohlen.
am längsten zusammen und hat sich genügende Wettkampferfahrung angeeignet. Ergebnis: Offenbach 331 Punkte, Frankfurt 273 Punkte, Wiesbaden 271 Punkte.
Die DLRG. Offenbach hatte im Verein mit der DJK. und den Sanitätern einen Lehrgang im Rettungsschwimmen eingerichtet. Er dauerte 4 Monate. Der Prüfungsabend war besonders gut ausgestaltet. Die Hebungen der Prüflinge wurden den Zuschauern erläutert. Es wurde Mazeppa-Schwimmen mit gefesselten Armen und Seinen), Springen einer Sprungriege und eine Taucherstaffette gezeigt. Sieben Jugendkraftler erhielten den Grundschein mit Abzeichen.
pork-Blatt der Deutschen Jugendkraft
Etliches Gauorgan der Bezirke Fulda-Hünseld, Sinzig-Jossa, Hessen-Kassel, Hohe RhSn and vorder-Rhön
Bezirk Vorderrhön.
Schiri- und Spielführertagung in Leibolz.
Am vergangenen Sonntag waren alle Schiedsrichter und -Anwärter vollzählig zu dem Schirikursus in Leibolz erschienen. Herr Schiriobmann Schäfer behandelte zunächst allgemein Wissenswertes und gab allgemeine Verhaltungsmaßregeln in besonderen Fällen. Anschließend wurden dann die sehr aktuellen Fragen des Abseits behandell. Alle Schiri waren eifrig dabei bemüht, in die manchmal heiklen Regelfragen des Fußballspiels einzudringen. Zum Schluß wurde die nächste Belehrungsstunde verabredet.
Zu derselben Sitzung waren auch die Herren Abteilungsleiter und Spielführer eingelaben, um mit den Schiedsrichtern zusammen die Spielweise zu besprechen und eine gediegene Austragung der Spiele zu erreichen.
bessere Elf soll gewinnen.
Der Sieger in der A-Klasse Fulda wird dann mit dem Gruppensieger der A-Klasse-Hünfeld um die Bezirksmeisterschaft in der A-Klass« streiten müssen. Es stehen also noch einige interessante Spiele bevor. In der A-Klasse Hünfeld steht der Meister fest, Steinau mit 22 Punkten. Die noch ausstehenden Spiele wecken höchstens eine kleine Verschiebung in der Mitte bringen.
In der B-Klass« Fulda sieht es ähnlich aus wie in der A-Klasse. Miüelrode und Bimbach haben ihre Spiele beendet und stehen punktgleich an der Spitze. Welkers kann mit den beiden noch auszuttagen- den Spielen noch überholen, wenn sie gewonnen werden. Auch hier scheint es noch ein interessantes Endrennen zu geben.
In der Sonderklasse kann Kerzell mit zwei Punkten Vorsprung führen. Es hat das letzte gegen Petersberg auägetragen« Spiel, obwohl 1:1 gewonnen, da Petersberg Spieler aus der ersten Mannschaft verwandt hat. Es scheinen in dieser Klasse einige gleich starke Mannschaften zu stehen, die eine spannende Serie versprechen.
Tabellenstand tm Bezirk Fulda-Hünfeld.
A-Slasse Fulda.
Am die Sreismeisiecschafi.
Lämmerspiel — Hanau 2:2 (0:1).
Auf dem Sportplatz der D. I. K. Lämmerspiel lieferten sich obige Mannschaften einen scharfen Kampf, der jedoch stets im Rahmen des Erlaubten blieb. Hanau spielte Bei weitem nicht so zusammen wie am vorigen Sonntag, hatte aber mit den durchbruchartigen Vorstößen mehr Glück als Lämmerspiel. Lämmerspiel zeigte zu viel Jnnenttiospiel, womit es bei der aufmerksamen Hanauer Verteidigung zu keinen Erfolgen kommen konnte.
Während der gesamten Spielzett zeigte Lämmerspiel eine leichte Ueberlegenheit. Besonders konnte das Jnnenttio und die Läuferreihe gefallen. Die Außenstürmer waren im Ballfangen reichlich unsicher, wodurch es der Hanauer Verteidigung fast immer gelang, die einzelnen Angriffe zu unterbinden.
Di« beste Stütze hatte Hanau in seiner Verteidigung. Der Torwart hielt einige scharfe Bälle ganz hervor- ragend. Auch die Außenstürmer waren schön m Form. Es mangelte jedoch zeitweise an der Verbindung der Innenstürmer. Der Schiedsrichter Schmidt-Bischofsheim hatte das Spiel jederzeit fest in der Hand.
Der Tabellenstand.
Spiele
gern.
verl.
unentsch.
Pkt.
1. Bimbach
13
9
3
1
19:7
2. Schmalnau
13
9
3
1
19:7
3. Kleinlüder
12
8
2
2
18:6
4. Neuhof
13
6
5
2
14:12
5. Veitsteinbach
13
4
8
1
9:17
6. Dom II
13
2
9
2
6:20
7. Wissels
13
2
11
0
4:22
1. Mittelrode
16
10
3
3
23:9
2. Bimbach
16
11
4
1
23:9
3. Welkers
14
9
3
2
20:8
4. Margretenhaun
15
9
4
2
20:10
5. K. K. V.
16
7
8
1
15:17
6. Thalau
14
5
8
1
11:17
7. Stadt
15
4
10
1
9:21
1. Kerzell
4
4
0
0
8:0
2. Kohlhaus
4
3
1
0
6:2
3. Neuenberg
4
3
1
0
6:2
4. Pilgerzell
4
3
1
0
6:2
5. Döngesmühle
4
1
3
0
2:6
8. Dirlos
4
1
3
0
2:6
7. Petersberg
3
0
, 3
0
0:6
6. Mittelrode
3
0
3
0
0:6
1. Stetnau
14
10
2
2
22:6
2. Wiesen
14
8
3
3
19:9
3. Kirchhasel
13
7
3
3
17:9
4. Marbach
13
7
4
2
16:10
6. Rückers
12
6
4
2
14:10
5. Michelsrombach
13
4
9
0
8:18
7. Dietershan
13
3
10
0
6:20