Die Eröffnung der größte« Schleuse der Welt
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der Wissenschaft hervorragendes geleistet. Die letzte große Vermessungsfahrt trat der „Metor" unter vorzüglicher Führung seines Kapitäns, Herrn Berger, am 18. April 1925 von Wilhelmshaven aus an. Die Fahrt erstreckte sich über den ganzen tropischen atlantischen Ozean zwischen Südamerika und Südwestafrika. Zwei Jahre dauerte die Fahrt. Das Schiff hat auf diesen wissenschaftlichen Reisen fast 90 Hafenplätze angelaufen. An Bord befinden sich ca. 130 wohlgeschulte, junge prächtige Seeleute, neun Wissenschaftler wie Ozeanographen, Meteorologen, Geologen, Efjemifer und Biologen. Die gewaltige Ankertross« von 7500 m. Länge ermöglicht dem Tieffee-Forschungsdampfer fft überall in Ozean zu anfern. Vier erstklassig konstruierte Lot-Maschinen dienen zur Ausnahme von Boden- und Wasserproben aus den Tiefen des ungeheueren unbekannten Meeresgrundes. Außerdem können sie auch zum Fange von Planton, das sind tierische oder pflanzliche Organismen, die in den Strömungswellen treiben, Verwendung finden. Die Meerestiefen wurden hauptsächlich durch „Echo-Lotung" festgestellt.
Der „Metor" hat öfters auf feiner Reise bis zu 7000 Meter Wassertiefe geankert, was keinem Schiff der Welt bis jetzt gelungen ist. Dadurch und durch die raffiniert durchdachten hergestellten deutschen Präzffsions-Appa- rate kann der damals unbekannte subtropische Meeresboden als Relief dargestellt werden. Inmitten des „Meteors" befindet sich der interessanteste Raum, nämlich . außer Kombüse für die blauen Jungens der große Zeichensaal, woselbst nach den Vermessungen die Entwürfe für die Seekarten ausgearbeitet werden. Der Funkraum fft so lehrreich und so mannigfaltig ausge-
Jn Pmuiden, dem Vorhafen von Amsterdam, wurde die größte Schleuse der Welt eröffnet. Die Abmessungen der neuen Schleuse, die Amsterdam mit der Nordsee verbindet, sind 400 Meter Länge, 50 Meter Breite und 15 Meter Tiefe. Damit übertrifft sie die Dimensionen der Schleu
sen des Panama- und des Kieler Kanals und wird den größten Schiffen der Welt Durchfahrmöglichkeit geben. Die Eesamtkosten des bereits im Jahre 1919 begonnenen Baus belaufen sich auf 32 Millionen Mark.
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stattet, daß es nur oem Fachmann möglich sein kann sich anszukennen.
Alles in Allem, vom Flaggenknauf bis zum Kiel tipp-topp. Durch gütige Erlaubnis konnte ich als alleiniger Gast das einzigartige herrliche Marinefahrzeug kurz vor der Abfahrt besichtigen und kann dahin mein Urteil fällen: Deutschland, trotz der schweren Niederlage von allen Nationen der Welt „Voran"!
finver Der yeuerzprigr. Die großen «pritze.. fanden schneller Eingang als die kleinen. In wenigen Jahrzehnten waren die meisten größeren Städte damit versehen.
Und damit war denn auch die Vorbedingung für das Entstehen von Feuerwehren gegeben. In Nürnberg wurde bestimmt, daß den Zimmerleuten, den Schmieder und den Schornsteinfegern die Pflicht des Löschens ob tag. Und in den anderen Städten waren es etwa aud die nämlichen Handwerke, denen das Löschen zur Pflich gemacht wurde. Bald wurde die Pflicht auf alle Zünft- ausgedshnt, und im 19. Jahrhundert wurde sie in manchen Städten mit gewissen Ausnahmen schon auf sämt>
übertragen. Die Feuerwehr vermag also fast dreihundertjähriges Bestehen zurück- Mf..
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Die Glocken der „St. Katharinenkirche" läuten friedlich über dem nebelbedeckten Hafenviertel von Hamburg. Es ist wieder das sogenannte „Schmuddelwetter". Dennoch zieht es den ehemaligen Seemann, Wissenschaftler und sonstigen Interessenten zum Baumwall, weil dort an der Blockhausbrücke das reichsdeutsche Marine - Vermessungsschiff „Meteor" auf einige Tage zu Besuch weilt. Dieses prachtvolle graue | Mein ausgerüstete Fahrzeug ist nur für wissenschaftliche Erforschung der Meeresticfen geschaffen und hat
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Seit wann gibt es eine Feuerwehr?
Der Erfinder der Feuerspritze.
Die Maßnahmen bei Feuersbrünsten beschränkten sich im Mittelalter darauf, daß die Hausbewohner und hilfreiche Nachbarn in Eimern Wasser herbeischleppten und es auf das Feuer gossen. Kleine Handspritzen kamen erst im 15. Jahrhundert auf. Frankfurt am Main war die erste Stadt, in der sie austraten, und zwar im Jahre 1440. Augsburg schaffte sie erst im Jahre 1518 an, Bremen gar erst im Jahre 1656. Die erste größere Spritze, die zwar noch nicht fahrbar, aber immerhin so groß war, daß sie von vier Leuten an Stangen getragen werden mußte, wurde in Nürnberg im Jahre 1658 gebaut. Eine Abbildung von chr ist in einem alten Kupferstich erhalten, der sol- gende Aufschrift trägt: „Gemacht von Meister Hans Hatsch, Zirgelschmied in Nürnberg, Anno 1658. Mff dieser großen Wasserspritzen, so bei Feuersbrünsten auswendig gebraucht wird, kann Wasser auf 50 bis 100 Schuh gelöscht werden." Danach ist also der Nürnberger Zirkelschmied Hans Hatsch der Er
gelungen sollen nicht zu einer moralischen Zwangs- werden: es muß vielmehr Raum für freie Betätigung des einzelnen bleiben; die innere entzieht sich im allgemeinen der Beauf- Mtiaung sowie der Er-vmgung durch äußere Suchtmittel. Wohl aber hat der Staat bei seiner und seinen ganzen Einrichtungen Shariict? bedacht zu sein, die öffentliche Sittlichkeit, mm allgemeinen Wohl so wesentlich beiträgt, heben und alle besonders ernsten Gefahrquellen "c(ji Möglichkeit zu beseitigen, das Eindringen des - Lasters in die Oeffentlichkeit zu verhüten, damit die Grundlagen der Gesellschaft untergraben gLfben. Es ist auch notwendig, so schwere sittliche Mrfcblungen wie Sodomie (Unzucht mit Tieren) $nö Päderastie, selbst wenn sie in aller Heimlichkeit | „der nur unter Erwachsenen begangen sind, zu bestrafen. Denn durch dieses Laster kann, wenn sie »raslos bleiben, eine solche Verwilderung vieler Mdieioeführt werden, daß damit das Gemeinwohl Mwersten Schaden erleidet. Bezüglich des offen Mtagetretenden Bösen schreibt Cathrein in seiner Uoralphilochphie: „Die Staatsgewalt hat dis Mjcht, das Böse, das in die Oeffentlichkeit dringt, ch Kräften zu verhindern. Oeffentliche Auffor- ' dcrungen und Anreizungen zum Laster oder Begünstigungen derselben darf sie nicht dulden. Es ist also recht, wenn die Staatsgewalt öffentliche Schand- fer ungestört überhandnehmen läßt oder Kuppelei, Ausstellung schamloser Bilder, die Aufführung unzüchtiger Theaterstücke, Verbreitung unsittlicher Schriften nicht nach Möglichkeit verhindert und bestraft. Auch die „Kunst" hat hierin keine Vorrechte. Die wahre Kunst foll dem Edlen und Guten, nicht aber dem Laster dienen. Eine Kunst, die sich zur feilen Dirne herabwürdigt, hat keine Daseinsberechtigung."
Das sind freilich Worte, tie in der heutigen Zeit vielen unbequem sind. Christen haben sich aber tos Hohn und Spott danach zu richten, wenn anders sie nicht ihre Gewissenspflicht vernachlässigen und zu weiteren Zersetzungen sittlichen Lebens beitragen wollen.
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— vom Gewohnheitsräuspern. An vielen Menschen kann man ein häufiges Räuspern beobachten, das von dem Betreffenden gewöhnlich auf einen Rachenkatarrh zurückgesührt, ja sogar oft auch vom Arzt als solcher behandelt wird, ohne daß jedoch ein echter Katarrh besteht, sondern nur durch das Räuspern oorgetäuscht wird. Dieses Räuspern fft aber, wie die Forschungen Nadoleczyns nachwiesen, sehr oft nur eine Angewohnheit und damit nur nervöser Natur. Man räuspert sich, weil man das Gefühl hat, sich dadurch Erleichterung zu verschaffen, während man in Wirklichkeit durch dar, viele Räuspern den Hals nur reizt, worauf sich durch die ständige Reibung der Schleimdrüsen starke Schleim- bildung und schließlich auch oft Schmerzen einstellen, die von einer gereizten Stelle ausgehen. Das Gewohnheitsräuspern kann also unter Umständen wirkliche Erkrankungen zur Folge haben, weshalb jeder solcher „Räusperer" sich ärztlich untersuchen lassen müßte und, sobald festgestellt wurde, daß kein ernstes Leiden vorliegt, bestrebt sein sollte, sich das Räuspern abzugewöhnen.
— wenn der Fisch sticht. In unseren einheimischen Gewässern kommen vier Speisefische vor, die die Natur mit Giffftacheln versehen hat. Es sind dies zwei Süßwasserfische, der Flußbarsch und der Kaulkopf, und zwei Seefische, der Knurrhahn und das Petermännchen. Das Fleisch dieser Fffche ist sehr schmackhaft, aber die Stachelbildungen, die an ihren Rückenflossen und Kiemendeckeln fitzen, enthalten in ihrem Innern eine giftige Flüssigkeit, die beim Stich in die Wunde dringt und diese vergiftet. Nun ist zwar der Mensch gegen das Stächelgist dieser Fffche nicht übermäßig empfindlich: aber dergleichen Stichverletzungen sind doch ost recht schmerzhaft und heilen auch nicht schnell. Bei empfindlichen Personen kann es sogar zu Beklemmungen, Herzklopfen oder Schwindel kommen. Man sollte also diesen Stachelträgern — nebenbei bemerkt, ist ihr Fleisch natürlich völlig ungiftig | — immer mit einer gewissen Vorsicht begegnen und beim Zurichten immer zu allererst die Giffftacheln entfernen, die größeren Kiemendeckelstacheln und die etwas kleineren Stacheln der Rückenflossen.
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