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Fuldaer Zeitung

STe.

preiswerte u. TTlÖUtei. <tum Osterfest"

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Mein Geschäft ist

KARL STRASSE 1O gegenüber der Windmühle

ein armer Schatten ihn bekleide, schrie des Himmels großes Licht Gott hörte und erhörte nicht.

Maria sah den liebsten Sohn

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Ach, nun liegt das harte Holz, Daß es ihm zum Bette werde. Ach, sie reißen ihn zur Erde In den Staub vor rohem Stolz.

Spitze Nägel harren sein, Und des schweren Hammers Dröhnen Treibt sie in die zarten Sehnen, Tief in Hand und Fuß hinein.

Freitag, den 18. April 1980.

ganzen Tag geöffnet!

Mein Geschäft ist Sonnabend den ganze n Tag geöffnet!

Daß

Also Und

Und Und

Und es zuckt der blasse Mund, Doch es zucken nicht die Hände. Dieses ist chr Ziel und Ende, Dies macht ihre Marter kund:

Hochzeit halten Christ und Leid.

Ewig wird untrennbar ragen Christ und Kreuz, der Welt zu sagen, Was vom Fluche sie befreit.

Wie wird das Wetter?

lieber Deutschland lagert noch immer ein starke; Tiefdruckwirbel, der die Witterung fast ganz Europa« beeinflußt. Da unser Gebiet an der Rückseite dieser. Wirbels liegt, haben wir auch weiterhin mit einer wech­selnden, zu Schauern neigenden Witterung zu rechnen. Die Temperaturen dürften"etwas ansteigen, sind aber für die Jahreszeit zu tief.

Witterungsaussichten für Freitag: Veränderliche Bewölkung, Neigung zu Schauern, etwas kühler, west­liche bis nördliche Winde.

Die große Eisenbahn-Ausbesserungs-Werkstätte Kas­sel-Rothenditmold wird zu einem sehr beträcht­lichen Teile stillgelegt. Es ist seitens der Reichsbahn-

Den ich unter meiner Brust geborgen , Soll es sein, daß sich die Schmach erfüllt, Laß mein Weinen über Dich gerinnen Den ich doch in Windeln ringehüllt, O erlaube solch ein letztes Linnen.

Traurig sah der Heiland und doch mtlb Auf die Duelle, die vergeblich quillt.

Und sie reichten einen harten Pflock, Daß man ihn zu Nagels Schärfe schliffe. Und es fiel der ungenähte Rock In der Knechte und der Krieger Griffe. Und die Würfel rollten zehn und acht Und sie wiesen zwölf mit blinden Augen Und zum Kreuze ward ein Krug mit Laugen Und ein Schwamm auf einen Speer gebracht.

Eine graue Taube aber saß

Nächst dem Kruge im zerstampften Gras.

zurück. Verglichen mit der gleichen Zeit des Vorjahres ergibt sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres nunmehr ein Einnahmeausfall von rund 100 Millionen Mark. Auf der Ausga- benseite mußten aus diesem Anlaß umfang­reiche Sparmaßnahmen auf dem Per­sonal- und Sachgebiet eingeleitet werden, durch die insbesondere die Betriebs- und Verkehrs­leistungen dem gesunkenen Verkehr angepaßt wer­den sollen. Die fällige Monatsrate für den Dienst der Reparationsschuldverschreibun- g e n wurde ordnungsmäßig am Fälligkeitstage ge­leistet.

Der Personalbestand betrug im Februar 1930 668 970 Köpfe (im Januar 1930 671 19 < Köpfe). Die Vorarbeiten für den Bau der Rhein­brücke bei Ludwigshafen-Mannheim sind soweit ge­fördert, daß mit dem Bau demnächst begonnen wird Außerdem ist eine größere Anzahl von Brückenver­stärkungen und -erneuerungen eingeleitet worden. Die ausführlichen Entwürfe für die Rheinbrücken bei Rheinkassöl und Maxau sind in Arbeit.

Die Reichsbahn wird in diesem Jahre auf die Einstellung von Zeitarbeitern ver­zichten und die Arbeiter aus den Betrieben und Güterböden in der Stellung von Zeitarbeitern be­schäftigen. Die Reichsbahn hofft, daß sie dann ko'ne Arbeiter zu entlassen braucht. Bei den Werk- stä t t e n a r b e i t e r n ist die Arbeit schon seit Januar bedeutend geringer geworden. Auch sie als Zeitarbeiter zu beschäftigen, wird aber wahrschein­lich nicht möglich sein. Hier wird man also zu Abb au maßnahmen greifen müssen.

der, daß die höher gelegenen Straßen für Automo­bile unbefahrbar sind.

Wie Havas aus Madrid meldet, ist die Tem­peratur in Leon beträchtlich gefallen. Man stellt reichliche Schneefälle fest. Seit mehreren Jahren ist um diese Jahreszeit eine fo starke Kälte nicht dagewesen.

immer noch in großer Auswahl. Gute Stoff­qualitäten. Geschmackvolle Formen.

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Lchneeslürme und Külte.

g wtb. Freiburg t. Vesg., 17. April. (Eig. Meld.) Auf dem Hochschwarzwald hielt der seit An­fang der Woche eingetretene Schneefall auch heute borgen an. Bei — 4 Grad weht ein heftiger Sturm. Die Schneedecke hat in freien Lagen eine Höhe von über 50 Zentimeter. Auch in den Voralpen der Schweiz schneit es unun­terbrochen.

Die Reichsbahn im März.

100 Millionen Mark Einnahme-Ausfall in den ersten 3 Monaten.

Die Entwicklung des Güterverkehrs der Reichsbahn im März enttäuschte. Die der Jahreszeit entsprechende Belebung machte sich nur in einer mäßigen Steigerung des Versands von Düngemitteln, Saatgut, lebenden Pflanzen, Bau­stoffen, Getreide, Südfrüchten usw. bemerkbar. Die ergriffenen technischen Maßnahmen trugen neben den tarifarischen wesentlich dazu bei, der weiteren Ausdehnung des Lastkraftwagen- wett b e w e r b s entgegenzutreten. Trotzdem wurde der Lastkraftwagen vor allem auch im Fern­verkehr in steigendem Umfange beobachtet.

Der Personenverkehr belebte sich im März durch stärkeres Anziehen des Wochen­end - und Sonntagsausflugsverkehrs. Der Berufsverkehr gestaltete sich infolge der, wenn auch nur geringen Abnahme der Arbeitslosenziffern zum Teil lebhafter. Wenn trotzdem auch der Per­sonenverkehr dem Vorjahre gegenüber zurückblieb, so dürfte das zum Teil darauf zurückzuführen sein, daß im Vorjahr der Beginn des Osterfestes noch in den März fiel.

Die erzielten Gesamteinnahmen blieben erheblich hinter den Erwartungen

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2. Blatt

Druck der Fuldaer Acllendruckerei, Fulda

Soziales.

— Wie bet Kriegsgeburtenrückgong sich in der Din tchast auswirkt. Es treten jetzt die ersten schwache» Geburtenjahrgänge des Krieges aus der Schule in da» Wirtschaftsleben ein. Die Folge ist ein starkes Zu rückgehen der Handwerkslehrlinge, das in den kommenden Jahren noch größer werden wird. Das geht beispielsweise aus dem Geschäftsbericht der Berli­ner Handwerkskammer hervor. In Berlin bestehen 271 freie Innungen, 475 Zwangsimmn^en und 41 Jnmmas- ausschüsse. In den Stammrollen dieser Innungen wa­ren am 1. Oktober des vergangenen Jahres noch 70 847 Lehrlinge eingeschrieben, am 31. März 1930 waren cf nur noch 55 587 Lehrlinge.

Albrecht Dürer: Grablegung Christi

(Photo Hanfstaengl, München).

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, Der Passionsweg unseres Herrn

Ehrfürchtiges Mitleid und Gottvertrauen, tiefer t Waube zieht den Katholiken immer wieder hin zur Betrachtung des Passionsweges Jesu Christi. An- x- geleitet durch Gebet und Liturgie der Kirche, nimmt er Jahr für Jahr teil an dem schweren Opsergange, öer nur durch die Osterhoffnung erträglich wird. Die Regelmäßigkeit der Betrachtungen bringt es unter Umständen mit sich, daß die Betrachtungen immer mehr vertieft werden und an Innigkeit 'ge­winnen. Anderen Falles jedoch kann sie auch die Stärke der Anteilnahme leicht abschwächen. Die gewohnten Bilder der Passion werden einem so ge- l läufig, daß man die unfaßbare Schwere des ein­maligen Geschehens nicht mehr eindringlich empfin­det. Das christliche Volk hat. um das zu vermei- T den. von jeher gern zu PasfionsfchMerungen ge- p. griffen, die abseits liegen vom kirchlichen Gebete.

Wir möchten gerade jetzt in der Fastenzeit auf ein solches Pafsional Hinweisen, das durch eine Fülle neugesehener Bilder, durch seinen reinen dich­terischen Gehalt und vor allem durch die Glau- Mensstärke der Schöpferin wie kein zweites berufen ist, uns zum innigen Miterleben der Leiden Got­tes eingeborenen Sohnes zu führen. Jedes Wort, si dieses wahrhaft religiöse Kunstwerk noch anderen Menschen nahezubringen, kommt einem zu unge­fügig vor. Man möchte nur immer wieder Worte D der Dichterin sprechen und sie wie Funken und Feuerbrände göttlicher Wirksamkeit in die Seele werfen. — RuthSchaumann ist die Dichterin des „P a s s i o n a l s". Bielen, wohl den feinsten Geistern, ist sie als Lyrikerin und bildende Künst- - (erin längst bekannt. Das enthebt Uns der Pflicht, hier näher auf das Werk als Kunstwerk einzu­gehen: Wir können sie selbst, wenigstens in einem

. Gedicht, sprechen lassen:

Entkleidung.

Und die blanke Sonne schrie zu Gott: Hilf mir meine ewge Bahn verlassen Oder rninbre das verwirrte Hassen Oder dämpfe den erhabnen Spott, Laß mich hinter seinem Kreuze gehn, Hinter dtm Gezweig verkrümmter Weide, Hinter einer kargen Lanze stehn,

sie wob ein Tuch aus blutgen Sorgen: Liebster Heere, Du vom höchsten Thron,

| . An der französischen Mittelmeerküste herrscht em ungewöhnlich starker Nordweststurm. Das Meer war enffesselt. Die aus Algier kommenden Dampfer erlitten erhebliche Verspätungen. Ein W^mmgierdampfer nach Ostasien konnte Marseille : verlassen. Weitere Meldungen über Unwetter

imd aus Clermont-Ferrand eingelaufen. Im gan- 2?n Departement Auvergne gehen seit zwei 4-agen so gewaltige S ch n e e m a s s e n nie«

Hauptverwaltung beschlossen worden, die Abteilung Per­sonen- und Güterwagenausbesserung in Rothenditmold ganz aufzugeben und die bislang hier geleisteten Arbeiten in Paderborn-Nord in der dortigen Aus­besserungswerkstätte auszuführen. Generaldirektor Dr. Dorpmüller, der vor einiger Zeit in Kassel weilte und die Ausbesserungswerkstätten in Rothenditmold ein­gehend besichtigt hat, veranlaßte selbst diese lleberleitung der Personen- und Güterwagenausbesserung nach Pader- born-Nord, weil dort infolge günstigerer Einrichtung ra­tioneller als in Rothenditmold gearbeitet werden könnte. Es wird sogar vermutet, daß über kurz oder lang die gesamten Ausbesserungswerkstätten in Kassel-Rothenditmold ftillgelegt wür­den, wie seinerzeit die Ausbesserungs-Werkstätten in Eschwege-Niederhone, obwohl auch damals von zustän­diger Stelle abgestritten worden war, daß eine derartige Stillegung überhaupt in Frage kommen könnte. Vorerst sollen in Kassel-Rothenditmold 250 bis 350 Arbei- ter zur Gmtlaffung kommen. Die vom Oberbür­germeister Dr. Stadler eingeleiteten Schritte in Berlin bei der Reichsbahn-Hauptverwaltung waren bisher er­folglos. Zunächst wird die Personen- und Güterwagen- Ausbesserungswerkstätte in Kassel-Kirchditmcld stillgelegt.

Aus der Zeutrumspartei.

Jahrbuch der Zenlrumsfraktion des Preußischen Landtags.

Die Zentrumsfraktion des Preußischen Landtags gibi soeben ein Jahrbuch heraus, das über ihre Arbeiten für das Jahr 1929 berichtet. Herausgeber ist der Geschäfts­führer der Fraktion, der Abg. Dr. Fritz Graß. In 15 verschiedenen Artikeln berichten, die jeweiligen Sach­verständigen der Fraktion über die Gesamtheit der Ar­beiten. So wird vor allem die Frage des Konkordats, die der Abg. Grebe behandelt, in dieser Rückschau interes­sieren, zumal auch einige Dokumente mitgeteilt werden, die ein besonderes Interesse verdienen und der Oeffent- lichkeit bisher kaum bekannt geworden sind. Derselbe Verfasser bespricht auch den Ausfall der Preußischen Wahlen und die Kräfteverteilung im Landtag. Abg. Faß­bender behandelt den Kampf um die Krankenhausseel- sorge, Abg R h i e l-F u l d a das Rechtswesen sowie Frau Aba. Heßberger den Strafvollzug bei den weiblichen Gefangenen, Abg. Dr. Schwering die Kunstpolitik des Zentrums in Preußen und Frau Abg. Zigcchl die Ost- markenpolitik.

Die übrigen Aufsätze des sehr lesenswerten Bandes beschäftigen sich mit den drängenden Fragen der Wirt­schafts- und Steuerpolitik. Hier treten naturgemäß Fra­gen der Landwirtschaft. und des Mittelstandes in den Vordergrund. So bespricht der frühere Abgeordnete und jetzige Ministerialdirektor im Landwirtschaftsministerium Roeingh Hilfsmaßnahmen der Landwirtschaft, Abg. Ha­gemann Oedlandskultur und landwirtschaftliche Siedlung, Abg. Diel Weinbau und Zentrum. Mehr in das Gebiet der Steuerpolitik schlagen die Aufsätze von den Abgg. Hensen und Kölges, von denen der erstere über den ge­rechten Lastenausgleich für das flache Land schreibt, wäh­rend Abg. Kölges die Frage der Förderung des gewerbli­chen Mittelstandes in den Mittelpunkt feiner Erörterun­gen gestellt hat. (Diese mit zahlreichen Nachweisungen belegten Ausführungen, die weiteste Kreise besonders in­teressieren dürsten, sind im Sonderdruck erschienen und zum Preise von 20 Pfg. durch die Zentrumsfraktion des Pr. Landtags zu beziehen.) Nimmt man noch die Aus­führungen des Abg. Bürup über Zentrum und Bergbau hinzu, so hat man ein außerordentlich interessantes Bild der Arbeit der Fraktion in dem letzten Jahre. Es ist aufmerksamen Studiums wert und beweist gleichzeitig, wie ernst die Bemühungen des preußischen Zentrums gewesen sind, um allen Ständen gerecht zu werden, mit welcher Treue es versucht hat, die Ideale der Partei zu wahren und sie in schwierigen Zeiten fo viel wie möglich zu verwirklichen!

Dies handliche Jahrbuch, das in b i e Hand eines jeden Parteifreundes gehört, ist für den billigen Preis van Mk. 1,50 durch die Zentrumsfraktivn des Preuß. Landtags zu beziehen.

Wen und Sporthosen

4.56 8.56 12.58 18.- 22.-

MW