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Mittwoch, 26. März 1930

57. Jahrs

Sie „Europa" brichk den AllanM-Selord

Flugzeugaufnahme der ..Europa" auf hoher See.

Ende der Genfer Zoll-Konferenz

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otb. New Dark, 25. März. (Eig. Meldg.). Die „Europa" ist um 5.54 Uhr amerikanischer Zeit vom Ambros-Feuerfchiff gesichtet worden. Sie hat den Atlantik-Rekord gebrochen. Die für die Ueberfahrt benötigte Zeit beträgt 4 Tage, 17 Stunden, 6 Minuten.

Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: „Die Welt im Bild' und „Buchenblätter". Rotationsdruck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernrufe: Schrift» :: leitung 1152, Fuldaer Actiendruckerei 1150 und 1151. ::

wtb. London, 2a. März. (Eig. Meld.) Das Unterhaus hat heute früh den Heercs-Etat angenommen. Der Kriegsminister erklärte, daß die Regierung entschlossen sei, ein umfangreiches Abrüstungsprogramm durchzuführen, wenn andere Länder sich ebenfalls dazu bereit zeigten»

Lebens" halten wird, ist am Montag vom Reichs­arbeitsminister Wissest im Beisein des Staats­sekretärs Dr. Geib empfangen worden, um eine Reihe schwebender Angelegenheiten zu besprechen.

* Ministerpräsident Braun beim Reichspräsi­denten. Der Reichspräsident empfing Montag vor­mittag den preußischen Ministerpräsideiüen Dr. Braun zu einer Besprechung über die Agrar­fragen und die Maßnahmen zum Schutze des Ostens.

* Numerus clausus für das höhere Lehramt in Baden, Die badische Unterrichtsverwaltung hat

Die Lage in Spanien.

wtb. Varis, 25. März. (Eig. Meld.) Havas be­richtet aus Madrid, daß gestern abend in der Woh­nung des ehemaligen Präsidenten der National­versammlung, P a n g u a s, die früheren Minister der Diktatur zusammengetreten seien. Die Söhne Primo de Riveras, Jose und Antonio Primo de Rivera, sowie der Führer der Patriotischen Ver­einigung, Gabilan hätten dieser Sitzung beige­wohnt. Man habe die Schaffung einer k o n st i - tutionellen monarchistischen Partei beschlossen. Ein Manifest, dessen Veröffentlichung bevorstehe, werde die Grundsätze der neuen Pa rief dekanntgeben.

dem Luftschiffbau Zeppelin, mit der Carbide and Carbon Chemicals Company, einem Unterkonzern der Union Carbide Company, mit der United Air- craft Company, dem größten Flugzeugkonzern der Vereinigten Staaten und der Aluminium-Company of America. Die Unterzeichnung wird als Beweis dafür aufgefaßt, daß der Plan eines Zeppelin- Transatlantikfluges nunmehr einer baldigen Ausführung entgegenaeht. Die Beteiligung der United Aircraft Company bezeichnete Dr. Ecke ner als besonders bedeutsam, weil Flugzeuge und Luftschiff bisher als Rivalen betrachtet worden feien, nunmehr aber durch zwei ihrer größten Or­ganisationen sich an der gemeinsamen Unterneh­mung beteiligten. Dr. Eckener erwartet den Ab­schluß der Borarbeiten für die Aufnahme des Transportdienstes zum Ende dieses Jahres. Auck nach der aus Anlaß der Vertragszeichnung aus­gegebenen offiziellen Erklärung, soll die Organisie­rung des Dienstes noch in diesem Jahre vorbe­reitet werden. Die Luftschiffe werden in Deutschland und Amerika gebaut. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der internationalen Zeppelin-Transportgeselljchatt ist Deeds, der Vor­sitzende des Verwaltungs-Komitees der United Air­craft, die ein ausgedehntes Flugnetz von Canada bis Mexiko besitzt und zum Präsidenten, Litch­field, zugleich Präsident der Good Year Rubber Company ausersehen.

Vertagung in London?

wtb. Newyork. 25. März. (Eig. Meld.) Nach einer Meldung der „Daily Mail" sei von britischer Seite der Flottenkonferenz ein Drei-Mächtepakt zwischen Amerika, Eroß-Britannien und Japan und die Vertagung der Konferenz auf 6 Monate vorge­schlagen worden, um der französischen und italieni- schien Regierung Gelegenheit zu geben, ihre Mei­nungsverschiedenheiten beizulegen.

Aus dem Reichstag.

Im Reichstag wurden am Montag die viel um­strittenen Agrarvorlagen der Regierungs­parteien in erster und zweiter Beratung angenom­men. Reichsernährungsminister Dietrich nahm das Wort, um in längeren Ausführungen für Die schnelle Verabschiedung der Vorlagen einzutreten. Er wies darauf hin, daß zurzeit das Roggen- problem im Vordergrund stehe, wenn es auch die entscheidende Frage nicht für die gesamte deutsche Landwirtschaft, sondern nur für den deut­schen Osten sei. Die deutiche Landwirtschaft brauche Schutz gegen das Andrängen riesiger W e i z e n m a s s e n, die das überseeische Ausland wegen des stark gesunkenen Weltmarktpreises bil­lig auf den Markt werfe. Beim Roggen liege die Schwierigkeit darin, den großen Ueberschuß der in­ländischen Produktion irgendwie abzusetzen. Das werde jetzt versucht in der Weise, daß der Verbrau­cher ausländischer Futteroerste auch zur Verfütte- rung inländischen Roggens durch die für die'cn Fall vorgesehene Zollermäßigung genötigt wird. Nach einer Würdigung der einzelnen Vorlagen er­klärte Minister Dietrich, die Berbraucherschaft habe gegenwärtig keinen Grund zur Beschwerde über die Erhöhung von Agrarzöllen, denn aus den Index­zahlen ergebe sich, daß die landwirtschaft­lichen Produktionskosten und die Preise der allgemeinen Lebensbe­darfsartikel weit höher gestiegen seien als die Preise landwirtschaft­licher Produkte. Mit großer Mehrheit wur­den die Anträge der Regierungsparteien über Zoll­änderungen bei Weizen- Gerste, Malz, Kartoffeln, Mehl, Kleie und Zucker sowie das Maismonopol angenommen. Angenommen wurde noch ein An­trag der Regierungsparteien, der bei bereits abge­schlossenen Lieferungsverträgen über verzoll­ten Kaffee und Tee dem Verkäufer den Ersatz des Zollunterschiedes zuspricht.

Die dritte Beratung der Zvlloorlagen soll am Dienstag 15 Uhr erfolgen.

Nach fünfwöchigen außerordentlich verwickelten Verhandlungen konnte die Zollkonferenz, die wegen ihrer zahllosen Schwierigkeiten mehrmals ausein­anderzufallen drohte, am Montag nun doch mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Die w i ch t i g st e n B e st i m m u n g des am Montagabend unterzeichneten Handelsvertra­ges, der „Konvention zur Stabilisie­rung der europäi sch en Handelsbezie­hungen", betrifft die Unkündbarkeit der bestehenden Handelsverträge, Zusatz­abkommen und sonstigen Handelsabmachungen, so­weit sie vor dem Unterzeichnungstage in Kraft oder unterzeichnet smd, bis zum 1. April 1931. Mit dieser grundlegenden Verpflichtung der Konvention ist die Möglichkeit einer ruhigeren Handelspolitik in

Die„Europa" hat den Rekord der „Bre­men" um 18 Minuten unterboten.

Ozeandienst mit Zeppelin.

wtb. New Zork, 25. März. (Eig. Meldg.). Zwi­schen Dr. Eckener und hervorragenden amerikani­schen und europäischen Gesellschaften und Luftfahrt­interessenten ist ein Vertrag über die Ein­richtung eines Zeppelintransport- d i e n st e s zur Beförderung von Post- und Passa­gieren über den Ozean unterzeichnet worden.

Der Vertrag, den Dr. Eckener, wie bereits ge­meldet, in den Vereinigten Staaten abgeschlossen hat, um einen Zeppelin-Transatlantik-Dienst einzu­richten, ist u. a. getätigt worden mit der im letz­ten Jahre in Delaware gegründeten Zeppelin- Transportgesellschaft, mit der National-City-Com- pany, mit der Good Year-Zeppelin-Gesellfchast, mit

Die Reichsfinanzen.

Steuereinnahmen und Ausgaben im Februar.

Nach der vom Reichsfinanzministerium ver öffentlichten Uebersicht betrugen die Einnahmen des Reiches (alles in Millionen Reichsmark) im Februar 1930 an Besitz- und Verkehrssteuern 401,3 und für die Zeit vom 1. April 1929 bis 28. Febr. 1930 5848.7, für Zölle und Verbrauchsabgaben 224.4 bezw. 2678.4 und insgesamt 625.7 bezw. 8527.1. Der Rückgang gegenüber Januar erklärt sich aus den im Januar.erfolgten Voreinzablungen

Konventionspartnern das Recht, von der Konven­tion zurückzutreten, falls mit der Kündigung eines bestimmten Staates das durch die Konvention ge­schaffene Gleichgewicht in entscheidender Weise ge­stört wird. Erwähnung verdient der ausdrückliche Verzicht auf Versuche, die Bestimmungen der Kon­vention zu umgehen und die bei der Unterzeichnung bestehende Lage in bezug auf die Ein- und Aus" fuhrverbote zu verschlimmern.

Die Schlußsitzung.

Die Konferenz wurde am Montagabend um 19 Uhr geschlossen. Zur Unterzeichnung lagen vor: das internationale Handelsabkommen, das Proto­koll über die weiteren wirtschaftlichen Verhandlun­gen und die Schlußakte. Folgende 11 Staaten ha­ben alle drei Aktenstücke unterzeichnet: D e u t s <l/- land, Oesterreich, Belgien Großbritannien, Est­land, Finnland, Frankreicb, Italien, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz. Für Deutschland unterschrieb Reichswirtschaftsminister Schmidt. Die Vertreter Großbritanniens und der Niederlande machten den Vorbehalt, daß das Abkommen keine Anwendungen auf ihre Kolonien finde. Frankreich will die Anwendung nur insoweit zulassen, als Handelsverträge bestehen. Griechenland, Lettland, Litauen und Portugal unterzeichneten nur das Protokoll und die Schlußakte, Dänemark und Schweden nur die Schlußakte. Das Protokoll wurde insgesamt von 15 Staaten, die Schlußakte von 17 Staaten unterzeichnet. In seiner Schluß­rede hob der Vorsitzende Graf Moltke den rein europäischen Charakter der Konferenz hervor. Er wies darauf hin, daß das Abkommen erst im No­vember gesetzlich bindende Kraft erlangen werde

! Das Brolgefetz im Ausschuß.

VDZ. Berlin, 25. März. (Eig. Meld.) Der ! volkswirtschaftliche Ausschuß des Reichstages be- schäftigte sich heute in Anwesenheit des Reichs» ernährungsministers Dietrich mit dem Brotgesetz. Das Gesetz schreibt vor, daß Roggenbrot minde- . stens 95 Prozent Roggenmehl enthalten muß bei einem fünfprozentigen Zusatz von Weizenmehl. Im Ausschuß wurde von den Vertretern der Deutsch- nationalen, der Deutschen Vvlkspartei und der Wirtschaftspartei die Notwendigkeit betont, einen gewissen Deklarationszwang für das Mehl einzuführen, das der Bäcker bekommt. Der Bäcker könnte sonst leicht in die Gefahr kommen, das Ge­setz dadurch zu verletzen, daß er reinem Roggen­mehl, das bereits mit Weizen zersetzt ist, einen weiteren Weizenzusatz gibt. Reichsernährungsmini- ster Dietrich erkannte die grundsatzberechtigte Art einer solchen Bestimmung an. Die Verhandlungen drehen sich gegenwärtig um die Formulierung der gewünschten Bestimmung.

vermohlungssatz für Jnlandsweizen weiter 50 proj.

Der volkswirtschaftliche Ausschuß des Reichs­rats hat dem Vorschläge des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft zugestimmt, wonach der Vermahlungssatz für Jnlandsweizen auch für den Monat April auf 50 Prozent festgesetzt wird.

sich, wie verlautet, entschlossen, den sogenannten numerus clausus für den Zugang zum wissen­schaftlichen Lehramt an den höheren Lehranstalten einzuführen.

* Ende der berufsüblichen Arbeitslosigkeit. Der Reichsarbettsminister hat durch Erlaß vom 21. März 1930 für die Berufe und Gewerbe, in denen eine berufsübliche Arbeitslosigkeit einheitlich für das ganze Reichsgebiet anerkannt ist, das Ende der berufsüblichen Arbeitslosigkeit für den Winter.1929-30 auf den Ablauf des 29. März 1930 festgesetzt.

Sfjotnas vom Reichsarbeitsminister ' Der Direktor des Internationalen Ar- fct3J7 m Genf, Albert Thomas, der sich aufhält und am Samstag, dem BfiounTp ’ ^iii Einladung des Komitees für inter- Stt das Aussprache im Reichstag einen Vortrag t -ujttna .Zehn Jahre internationalen

Fuldaer Zeitung

Anzeiger für die Stadl Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches kreisblatk.

Die entscheidende Woche.

| gn Mannheim hat am 21. und 22. März der I eeteitag der Deutschen Volkspartei stattgefunden.

Ddiesem Parteitag ist zum ersten Male in der | Kochte der Deutschen Vvlkspartei die schwarz-

Smlbcne Fahne gezeigt worden. Der verstor- | {'ne Reichsaußenminister Dr. Stresemann hat per» » Mch wohl stets darauf Wert gelegt, daß dort,

L er als Redner auftrat und Fahnenschmuck zur

Dekoration des Versammlungslokales diente, die MMarz-wt-goldene Fahne nicht fehlte. Aber wenn k diesem Wunsche nachkam, so machte man eine I Mnzession an das Amt des Außenministers, man

Lachte dann weniger an den ersten Vorsitzenden I ^Deutschen Vvlkspartei. Es ist noch unvergessen, i ig6 die Totenfeier, die die Deutsche Volkspartei

für ihren Führer veranstaltet hat, sich in einer gerbende koratton vollzog, bei der die Reichsfarben M Mia ausgeschlossen waren. Die Deutsche Volks- I Partei suchte sich damals im verstorbenen Strese-

Juntn mehr selbst zu ehren als ihren Führer per- I WAch- Die amtlichen Trauerfeiern für den »er-

Kottaten Außenminister hatten sich bekanntlich D Wg in den Farben schwarz-rvt-gold vollzogen, r Heb jetzt plötzlich die Reichsfarben auf dem Partei-

tag der Deutschen Volkspartei, jetzt plötzlich schwarz- ' Wt-gold, nachdem die Führung der Reichstags- ftaktion kurz vorher allerhand vergebliche Ver- U pche gemacht hatte, unter Preisgabe des demo- H statischen Prinzips ihre besonderen Patteiansprüche L j» der Steuerfrage durchzudrücken. Welche plötzliche D Wendung! Welche Wendung durch Hindenburgs

Monatlich 1,80 einschließl. Postgebühr (48 Pf., ohne Zustellg. Anzeiaen-Preise Kleinzeile (Col.» lokal 0,15 O, auswärts 0,20.0. Reklamezeile: lokal 0,60 H-Jt auswärts 0,80 O. Bei Wiederholunaen Rabatt Postschecks Tranks, a. M. 4051

: I in wenigen Ausnahmefällen gebundene Zölle ha- I ben, — nach dem Abkommen Dänemark, England, ______ I Holland, Norwegen und Portugal — verpflichten Skt*finVolkspattei jetzt auch innerlich I sich, während der Dauer des Abkommens keine ■L'itttb ,.n bekennt, in die sie hineingestellt I neuen Schutzzölle einzutühren und bestehende nicht

■ sie es für alle Zukunft unterläßt, I zu erhöhen. Jede Kündwrmg gibt allen anderen

^6>nctt i°n^attci 'hre eigenen Minister int ' Bhßtfc t, desavouieren. Demokratie ist nicht Wen fi* dsi Kvalitionsfraktionen nicht auf- & bic Kabinettskompromisse mit ver-

11 Achselzucken hinwegzusetzen.

Fügung!

Die schwarz-rot-goldene Fahne auf dem Mann­heimer Parteitag scheint in der Tat für die Po­litik der Deutschen Vvlkspartei symbolische Bedeu- Äzu haben. Man hat sich dort endlich einmal n Voraussetzungen demokrattscher Polittk be- W!amt. Oder besser gesagt, das Vermächtnis Sttese- manus, der es immer als gefährlich bezeichnet hock, ein Zusammengehen mit der Sozialdemvkratte £ grundsätzlich abzulehnen, hat endlich auch in solchen Kreisen der Deutschen Volkspattei bereitwillige k Säen gefunden, die bisher der Meinung waren, daß solche Sttesemannschen Jdeengänge nur durch seine außenpolitischen Bedürfnisse nahegelegt ge- ' wesen seien. Der bisher sehr reakttonäre Pattei- r Wer Dr. Scholz, dessen parlamentarische Ver­gangenheit geradezu durch seine Bemühungen ge- kennzeichnet ist, die Sozialdemokratie möglichst aus ■Mtaierung auszuschalten, hat dieses Mal fest- - gestellt, daß „mindestens zur Zeit gegen die So- zialdemokratte oder auch ohne sie auf die Dauer kaum regiert werden könne; daraus folge die dringende Notwendigkeit einer Sammlung des deut­schen Bürgertums, nicht mit der Aufgabe, die U Mzialdemokratie dauernd auszuschalten, sondern ihr einen annähernd gleichwertigen Verhandlungs- BgSW- gegenüberzustellen, der in fair play mit ’?r die Kräfte messe und sich auseinandersetzerr

Dieses Bekenntnis ist unbedingt einFvrt- schntt in den Erkenntnissen des Dr. Scholz über die Voraussetzungen demokrattscher Regierungs­welse. Demokratische Politik ist da nicht möglich, wo eine Pattei, die nur ein Neuntel des Reichs- W barstellt, glaubt, die Pollttk der Mehrheit WM lhden Privatwünschen diktieren zu können. Wk*ar es bisher in der Deutschen Volkspartei, "lese ihre Grundhaltung hat die meisten der parlamentarischen Kttsen verursacht, an denen die i Ä R^mefftb3^ bet deutschen Republik Die Konvention zur Stabilisierung der europäischen Handels

inzwischen mancherlei Vermutungen I beziehungen unterzeichnet.

»anwer angestellt worden, was die Deutsche Volks- veranlaßt haben könnte, eine so maßvolle leuuitg^ emzunehmen, nachdem sie noch kurz vor- deutsche Staatsschiff mit größter Bedenken- JÄ.m eme Krisis hineinzumanövrieren versucht i Z2V~,r,nfmitfen bereits Hindenburg, dessen Inter - bekannt ist. Es sollen aber auch aus den Ite* «n der Wirtschaft mannigfache Mahnungen Atannheim gerichtet worden sein, den Partei- ni^ju überspannen und vor allem dafür h*,, rx1 .tragen, daß der polittsche Rahmen, in .«,Ldas deutsche Wirtschaftsleben im kom- I eS®6” gsahre wieder beleben soll, erhalten bleibe. WUT^t. ^kngst vor pollttschen Experimenten be- „ren wittschastllche Tragweite sich nicht ^l^sisssilk'eren läßt. Was aber auch immer SMLTUWerr Ursachen dafür gewesen sein mögen, . m>.,, t ~ —... ...

Mannheimer Patteitag eine elastischere I ?V -£eUrrop<t gegeben. Was die ungebunden Zölle geredet hat als so mancher seiner Vor- betrifft, so verpflichten sich die Unterzeichneten zur für uns bleibt es wichttg, daß diese Sprache I ®„°,r ankundrgung beabsichtigter Zoller- gesprochen worden ist. In der pollttschen Höhungen oder zu ihrer Anzeige beim In- , Ees wichtigen Teiles des deutschen I rrafttreten und gegebenenfalls zur Verhandlungen stajx h"t. sich damit, unabhängig von dem per- I den in ihren Wittschaftsinteressen geschädigten ein ^ssifluß des Außenministers Sttesemann, I Vertragspartnern, die, falls die Verhandlungen m wanbel vollzogen, der als Taffache ersprieß- Zwei Monaten zu keinem Ergebnis führen, mit ein- trtuugen zeittgen muß. Für die laufende monatiger Fttst die neue Konvention kündigen fön»

die Entscheidung über den Steuer- I nen. Durch eine Sonderbestimmung für besondere

Zu bringen hat, ist jetzt die psychologische I Landesgesetze konnten die langen Ausnahme- geschaffen. Die Einigung sollte jetzt, I I’ften vollständig faHen gelassen werden, hlanx- s, konfteten Einzelheiten des Finanz- | Die freihändlerischen Staaten, die keine oder nur K*m. s^us durch Wochen hindurch durchleuchtet Äer boJ.-vr?' Deutlich sehr schnell möglich sein. W di- r. hmaus möchten wir wünschen, daß & der r^c Volkspartei jetzt auch innerlich