57. Zahrg
ist. Unter
Sie Verschuldung im Zahre 1929!
beliebig gw
Prof. Dr. Carl Decker.
der bisherige preußische KuUusminister.
M gouug-Gesetze vor dem Reichskabinekl.
Bevorstehende Verhandlungen über die Wünsche des Zentrums
* Rückkehr Poincares nach Paris. Das Blatt „Figaro" will erfahren haben, daß Poincare am kommenden Montag von der Cote d'Azur wieder in Paris eintreffen werde. Er werde jedoch nur kurze Zeit in Paris bleiben, da er zur völligen Wiederherstellung seiner Gesundheit ein a n d e r e s Klima brauche. Das Blatt nimmt an, daß Pom- care die Gelegenheit benutzen wird, mit dem aus London erwarteten Min'sterpräsidenten T a r d i e u und Außenminister Srtanb in einen Meinungsaustausch über die politilche Lage einzutreten.
Das Reichskstbinett beriet in seiner Donnerstag- -ung die Younggesetze, die Ende dieser oder :ang§ nächster Woche dem Reichsrat zugehen
der Reichsregierung mit den Parteiführern wird zweifellos aber auch der Wunsch des Zentrums nach einer Beschleunigung der Finanzreform behandelt werden. In politischen Kreisen hofft man, daß es möglich sein wird, mit dem Zentrum eine Verständigung zu finden, und zwar auf der Basis, daß die Erledigung der Pvung- gesetze durch die Verkoppelung mit den außerordentlich schwierigen Fragen der Finanzreform nicht verzögert, daß aber auf der anderen Seite den berechtigten Wünschen des Zentrums insofern Rechnung getragen wird, als die hinter der Regierung stehenden Parteien sich mit dem Kabinett über die Grundziige der Haushaltspvlitik für 1930-31 einigen.
Wechsel im Kultusministerium.
Seine Regierungserweiterung in Preußen.
Der Preußische Kultusminister Dr Becker hat dem Preußischen Ministerpräsidenten sein Rücktrittsgesuch eingereicht. Das Gesuch wurde angenommen. An seiner Stelle ist der bisherige Vizepräsident des Brandenburaiicben Prooinzialschul-
Die Verschlechterung der öffentlichen Finanzen sm Jahre 1929 wird insbesondere charakterisiert durch die Zunahme der Schulden. Die prekäre Lage, in der sich das Reich durch die stetige Schuldenlast befindet, ist bekannt. Die Länder sind mit in den Strudel gerissen. Die Krediteinschränkungen seitens der Reichsbank haben nicht zuletzt, bei allem, was man sonst gegen sie einwenden mag, das Ziel, diese Verschuldungen, namentlich der Kommunen, nicht noch weiter durch Gestattung der Aufnahme - ~ ' )ßer Beträge ausländischer Gelder zu Denn bei der Verschlechterung der all- virtfchaftslage war die Hereinbringung
sollen. Es ist anzunehmen, daß dabei auch die Wünsche zur Sprache gekommen sind, die das Zentrum in der bekannten Mitteilung der „Germania" zum Ausdruck gebracht hat. In Berliner politischen Kreisen ist man der Auffassung, daß die durch das Zentrum aufgeworfenen Fragen in einer ernsten und gründlichen Aussprache zwischen Kabinett und Fraktionsführern gellärt werden müssen. Deshalb wird der Reichskanzler die Parteiführer in den nächsten Tagen, spätestens bis Montag, zu einer Sitzung zusammenbitten, in der zunächst über die Verhandlungen mit Polen und über die Saarbesprechungen berichtet werden wird. Die Verhandlungen mit Po- len, die sich namentlich auch auf das Rückkaufsrecht beziehen, dürften dicht vor dem Abschluß stehen. Dagegen rechnet man damit, daß die Saarverhandlungen sich noch monatelang hinziehen wer- den, da ein großer Komplex verwickelter politischer . nnb technischer Fragen noch zu klären ist. Unter diesen Umständen ist eine Verbindung der Saar- Verhandlungen mit dem Poungplan vom deutschen Standpunkt aus schon allein deshalb nicht möglich, weil die Räumung der dritten Zone nicht verzögert -»»,rden darf. In der bevorstehenden Besprechung
Präsidenten gerichtet hatte, um seinen Abschied zu erbitten, hatte folgenden Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident!
Die politische Entwicklung der letzten Zeit hat mich zu der Ueberzeugung gebracht, daß die Auffassung führender Parteien von der Bedeutung der großen kulturellen Aufgabe meines Ministeriums so stark von dem Geiste abweicht, den ich in langen Jahren mühevoller Arbeit im Dienste der geistigen und politischen Erstarkung der deutschen Republik zu verwirklichen bemüht war, daß für mich eine gedeihliche Wirksamkeit nicht mehr gegeben ist. Ich lege deshalb hierdurch mein Amt nieder.
Ihnen, Herr Ministerpräsident, danke ich bei diesem Anlaß für die persönliche und sachliche Unterstützung, die ich in den fünf Jahren meiner Ministerschaft unter Ihrem Präsidium oft bei Ihnen gefunden habe.
In hoher Verehrung Ihr ergebener (gez.) Becker.
Warum hungert China?
veraltete Wirtschaftsmethoden in der Landwirt- schäft als Ursache der ständigen Katastrophen.
Von H. Cordes, Sydney.
Wieder einmal kommen aus dem Fernen Osten Nachrichten, wonach China von einer neuen Hungersnot die schlimmer als die früheren werden soll, bedroht ist. Man fragt sich, wie es angehen kann, daß ein größtenteils so fruchtbares Land wie das Reich der Mitte nicht die nötigen Nahrungsmittel für feine in den Kulturgebieten allerdings sehr dichte Bevölkerung hervorzubringen vermag. Man schiebt die Schuld'vielsach auf den dauernden Bürgerkrieg, der aber doch nur verhältnismäßig kleine Teile des rockten Reiches in Mitleidenschaft zieht und dazu noch mit militärischen Mitteln geführt wird, die gegenüber den uns aus dem Weltkriege vertrauten geradezu winzig genannt werden müssen. Die Ursachen für die traurige Sage Chinas hinsichtlich seiner Nahrungsmittelversorgung sind anderswo zu suchen.
Der chinesische Acker bringt heute nur etwa ein Drittel dessen hervor, was ihm unter normalen Verhältnissen möglich wäre. Durch reichlichere Verwendung tierischen Düngers ließe sich derErtrag bereits verdoppeln und bei entsprechender Zuführung künstlicher Düngemittel, die bis auf Kali leicht zu gewinnen wären, auf die volle Höhe bringen. Damit würde sich ganz von selbst die elende Lage der chinesischen Bauern bessern.
Der Großgrundbesitzer ist in China eine seltene Erscheinung. Im Durchschnitt verfügt der Land- mann über 20 bis 30 Mau, also 1,2 bis 2 Hektar, die sich meist durch Generationen vom Vater auf den Sohn vererben. Infolge der üblichen frühen Ehefchließungen und der großen Fruchtbarkeit der Chinesen sind die Familien sehr zahlreich, und der Ertrag eines so winzigen Stückes Land reicht bald nicht mehr aus, alle zu ernähren, wenn man auch ! rechnet, daß schon ein Drittel Hektar bei einer guten Mittelernte genügt, einen Menschen ein Jahr lang satt zu machen. Die patriarchalische Sitte der Chinesen, bei denen als große Ehre gilt, wenn fünf Generationen unter einem Dache hausen, läßt dis jüngeren Söhne sich nicht anderswo ihr Brot suchen: bei guter Ernte können sie mit durchgefüttert werden: fällt diese dagegen schlecht aus, so muß der Bauer einen Teil seines Landes gegen hohe Zinsen, zwischen 20 und 40 Prozent, verpfänden. Wiederholt sich die Mißernte, so verliert er dieses Stück fast regelmäßig durch Zwangsverkauf: der verbleibende Rest ist natürlich erst recht unzurel-
I chend, die Familie zu ernähren.
Der Kleinbauer kennt so gut wie keine Haus- I Here, die er seinem Betriebe nutzbar machen könnte. I Zur Zeit der Bestellung mietet er Hilfskräfte mit I dem nötigen Zugvieh und Gerät zum Pflügen und I Eggen. Zum Düngen verwendet er die sorgfältig I gesammelten menschlichen und tierischen Exkremente. Selbst wer über die Mittel verfügt, Pferde-, | Kuh- oder Schafdung hinzu zu kaufen, besitzt meist I nicht die nötigen Transportmittel, um ihn auf sein I Land zu schaffen. . .
An irgend welche Verbesserungen seiner pnmi- I tiven Bestellungsmethoden denkt der Chinese nicht. I Er arbeitet genau in der gleichen Weise, wie feine I Väter es getan haben: ein Verfahren, das Iahr- I Hunderte lang in Hebung war, muß feiner Ansicht I nach eben deswegen schon gut sein. Von den Bedürfnissen der Pflanzen hinsichtlich der verschiede- I nen Nahrungsstoffe, wie Phosphor, Stickstoff oder I Kali, hat er natürlich keine Ahnung.
Seit einiger Zeit verwendet man in Südchina, I das überhaupt fortgeschrittener ist als der Norden, auch Chilesalpeter, der sich zwar für den Gern'sie- I bau bezahlt macht, für die gewöhnliche Landwirt- I schäft aber zu teuer stellt.. Auch der non der Re- I gierung abgegebene Kalkstickstoff kommt lrotz seiner I hohen Kaligehalts zu teuer. Von Seiten der Ress gierung hat man daran gedacht, die Wasserkräfte I einzelner Flüsse zur Gewinnung von Stickstoff aus I der Lust auszunutzen und das gewonnene Produkt der Landwirtschaft billig zur Verfügung zu stellen. | Bevor jedoch die politischen Verhältnisse nicht kon» I solidierter sind, ist hieran nicht zu denken, zumal I man dazu ausländisches Kapital nicht entbehren I könnte.
Auch die eigentliche Landbestellung erfolgt noch | in sehr primitiver Weise. Selten wird der Boden mehr als 15 Zentimeter tief gepflügt, schon weil die I zur Verfügung stehenden Zugtiere nicht imstande I sind, einen tiefer greifenden Pflug zu ziehen. Die unausbleibliche Folge ist, daß der Boden sich schnell erschöpft, da die in tieferen Schichten liegenden Stoffe unaenuht bleiben. Die Regierung bat vor einiger Zeit einen besseren Pflug konstruiert und einzuführen versucht, aber ohne Erfolg. Er war zu I schwer und unhandlich und ziert beute nur noch I einzelne Museen. Erst wenn die chinesische Land- I wirtschaft über träftiaere Zuotiere verfügt, wird sie I geeignetere, d. h. schwerere Pflüge verwenden und I damit die Erträge wesentlich beben können.
Eine der größten Schwierigkeiten bietet dem chinesischen Dauern der Kampf regen das Unkraut. Zu diesem Zwecke geeignete Maschinen sind ihm noch so gut wie unbekannt: er würde auch gar nicht I glauben, daß mit einer einzinen, von einem Pferde I ober Maultiere gezogenen Maschine eine zwanzig Mal ko große Fläche, wie ein Mensch sie an einem I Taae bearbeitet, gründlich gejätet werden kann.
Die schon erwähnte Knappheit an Vieh beruht auch darauf, daß der Chinese nicht gewohnt ist, Fleisch zu esien. Bei 99 Prozent der Bevölkerung I gilt dies als ein Luxus, den sie sich Höchstens drei Mal im Jahre gönnen: zum Drachenfest, zum „Erntedankfest" "nd zu Neujahr Bei einer so ge« I ringen Nachfrage kann natürlich die Viehzucht nicht lohnen. In einem modernen landwirrschaftlichen I Betriebe spielt wohl die Milchkuh die Hauptrolle. * Doch der Chinese trinkt keine Milch und ißt jo gut
vermehren. !
gemeinen Wirtschaftslage war , _
solcher Gelder nur unter Aufwendung ganz außerordentlich hoher Zinsen und Spesen möglich. Auch die Tilgungsbestimmungen wurden verschärft, und so waren, nach vorübergehender Erleichterung, dre schließlich aufzubringenden Lasten immer höher und höher gestiegen und mit der Zeit unerträglich
FuldaerZertung
Anzeiger für die Stadl Iulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Sreisblatt.
Monatlich 1,80 etnichliegl. Po tqesüyr (48 Pf., oyne Juitedg. Ämeigen-Preife Kleimeile Col.) lokal 0,15 O. auswärts 0,20 O. Reklamezeile: lokal 0,60 ? 4t, auswärts 0,80 Bei Wieder'mlxnaen Rabatt. Poitscheckt Tranks a. M 4051
geworden. .
Die Schattenseiten dieser Situation liegen freilich einerseits in dem Umstand, daß durch den Mangel an Geldmitteln, an Kredit und Kapital, Die Unternehmungslust zurückgedrängt und die Produktionskraft geschwächt wurde, andererseits hat die Besorgnis über die Gestaltung der wirtschaftlichen Verhältnisse zu bedenklichen, in ihrer Wirkung sehr gefährlichen Erörterungen über die Li- cherheit der Währung geführt. Im Verfolg dieser Dinge hat man eine Kapitalabwanderung feststellen müssen von einem Ausmaß, wie wir es selbst in der Inflationszeit noch nicht wahr genommen hatten. Mit der steuerfreien Anleihe machte die Reichsregierung von sich aus den Versuch, das nach dem Ausland gegangene Kapital wieder heremzuholen. Das Ergebnis war aber äußerst bescheiden. Rur die Wiederherstellung des durch die Vorgänge des letzten Jahres stark erschütterten Derttauens könnte eine Besserung der Dinge herbeiführen und die Kreditkraft des Reiches nach innen und außen wieder stärken. _
Ganz besonders scharf wurde von den Verschuldungen der letzten Jahre die Landwirtschaft betroffen. Die schwierige Sage, in der sich unleugbar die Landwirtschaft gegenwärtig befindet, wltt) dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl bet Jnsol- venzen und Konkurse in der Landwirtschaft hoher ist als in der Industrie. Die Kreditgelder der Landwirtschaft, die im Jahre 1925 noch knapp 3,2 Milliarden ausmachten, waren Ende 1926 schon auf 4,2 Milliarden, Ende 1927 auf 5,7 Milliarden, Ende 1928 auf 6,8 Milliarden gestiegen und belaufen sich Ende 1929 auf annähernd 8 Milliar- den Mark. Davon entfallen nahezu 60 Prozent allein auf Realkredite, knapp 40 Prozent auf kurzfristige Kredite und nur 4 bis 5 Prozent auf etwas länger laufende Kredite. Die Schulden der Länder, einschließlich der Hansastädte, beliefen sich Ende 1929 allein an langfristigen Krediten auf
1200 Millionen und auf über 1400 Millionen an kurzfristigen Krediten. Zu Anfang 1928 stellte sich die Schuldenlast der Länder, einschließlich der Hansastädte, auf etwa 800 Millionen in langfristigen und 600 Millionen in kurzfristigen Verpflichtungen. Es ergibt sich also zwischen Anfang 1928 und Ende 1929 eine Schuldzunahme von langfristigen Krediten von zirka 400 Millionen und an kurzfristigen von zirka 800 Millionen.
Der „D. A. Z." zufolge ist es der Reichs- I Der Wechsel im Kultusministerium ist das ein- regierung” gelungen, in Verhandlungen mit der I zige, was bei den preußischen Koalitionsverhand- Botschafterkonferenz durchzufetzen, daß die b e s o n- I hingen berausgetommen ist. Der Versuch, die deren militärischen Sachverständigen I Preußische Regierungskoalition durch Einbeziehung abberufen werden, die in den letzten Jahren I der Deutschen Volkspartei auf eine breite Basis zu nach Auflösung der Interalliierten Militärkom- I stellen, ist wieder einmal gescheitert. Mission einzelnen Berliner Verttetungen unserer 1 Derartige Versuche dürften im Laufe der letzten ehemaligen Kriegsgegner beigegeben worden waren. I Jahre schon ein halbes Dutzend erfolgt sein. Aber — Diese Sachverständigen werden bereits am I jedesmal ohne Ergebnis. Der Deutschen Volks- Samstag, dem 1. Februar, Berlin endgültig ver- I partet ist bas Angebot des Preußischen Minister- lassen. I Präsidenten nicht weit genug gegangen.
I Nach langem Hin und Her und nach heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Soalitionsbereiten und dem koalitionsgegnerischen Flügel der Deutschen Volkspartei hat sie dem Preußischen Ministerpräsidenten ihre endgültige Antwort im ncgatt d e ti Sinne gegeben.
I Lrickemt sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: „Die Welt Afi I im Bild' und „Buchenblütter". Rotationsdruck und Verlag Jir« I oer Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernrufe: Schrift- :: lxituna 1152. Fuldaer"?!cttendruckerei 1150 und 1151. ::
Die deutschen Großstädte hatten, bei knapp 18 I Millionen, Ende 1929 nicht weniger als 2000 I Millionen langfristige und etwa 1400 Millionen I kurzfristige Salden. Das bedeutet in langfristigen I Verpflichtungen eine Verschuldung von 65 Prozent, I in kurzfristigen von über 40 Prozent. Die Zn- I nähme der Schulden der Großstädte wird noch I deutlicher unterstrichen, wenn man die Ziffern I von Anfang 1928 gegenüberstellt, die für lang- I Triftige Verschuldungen knapp 1 Milliarde, für I kurzfristige etwa eine halbe Milliarde ausmachten, I • während nun jetzt Ende 1929 eine volle Der- I Koppelung der langfristigen und nahezu eine Ver- I dreifachung der mittel- und kurzftistigen Schulden I eingetreten ist.
Die Wirkungen der Verschuldung der eigeni- I lichen Wirtschaft ergeben sich am besten aus einer I Betrachtung der Jnfolvenzenziffern. Rur drei Mo- 1 nate hat es im ganzen Jahre 1929 gegeben, m I T$tng jft ffüfttlltUl«
welchen sich die monatliche Konkursztffer unter I J \ ö
der Zahl 800 gehalten hatte, meist ist diese Zahl I Amtsantritt des neuen Vorstandes der Zentrumsweit überschritten worden. Dazu treten aber noch I fraftion des Preußischen Landtages.
L °"d Berti,. 31. San. «$ig. M-»«.,. 3« ter
eine durchschnittliche Ziffer ön monattichen In- I Zentrmnsfraktion des Preußischen Landtages fanö solvenzen von 1200 bis 1300 herauskommt. Die I heute vormittag ine Einführung neuen Bor- niirrfifthrti-HItthe Qabl der monatlichen Wechsel- I ftanbes und öte lieber nähme der Geftyafte durch Ä&W auf S Ämtt einer ihn statt. Zwei prachtvolle Fliedersträuße zierten zwischen 12 und 13 Millionen liegenden Gesamt- I die Plätze der beiden neugewahlten Ehrenvorsitzen- summetzer Vervilicktunaen I den, der greifen Herren Dr. P o r f it? und Dr. H S-
summe,per Verpflichtungen. reib. Der bisherige erste Vorsitzende Dr. Porich
Diese 3<W ergeben em anschauliches Bild fprad) feine Befriedigung aus über die glückliche von den wirtschaftlichen «chwrntgstiten des Iah- |cin€5 Nachfolgers und die ganze Zufammen- res 1929. Das Anwachsen der^schuldenla t um , I Atzung des neuen Vorstandes. Der neugewählte eiche Vorsitzende Dr. Heß übernahm alsdann den doch nicht ^sprechendem Maße S^enW^steht^ I Ersitz und entwickelte nach herzlichen Dankworten
LLS"uL"L"°i. WLm dL gelte f*cSl£gÄ-te58intT” “,K politischen Situation, könnte noch in letzter Stunde der ^ir bi? 2Irbei en in
das Schlimmste verhüten. Aber auch darüber mußte Ko"fegueuZ S'Mte Fur dw Arbe en n man sich klar fein, daß die Opfer einer solchen I der Fraktion stellte Dr Heß den obersten Korpo Entwicklung persönlicher, sachlicher, materieller und rattonsspruch als ^°"o hm. „Sn Zweifel finanzlicher Art so groß und so tief einschneidend | fallen Freiheit, in rein polnischen Not wären, daß eine sehr geraunte Zeit für eine Ent- I roenöigfetten absolute Geschlossen- wicklung die von innen und außen her nicht I beit". Auch wenn einmal das berühmte Senti- Sftört werden dürfte, notwendig wäre, um solche ment in nicht politisch wichtigen Fragen durch Verluste wenigstens einigermaßen wieder auszu- Mehrheckbeschluß lest gelegt worden sei, musst fließen «auch die Minderheit sich ohne weite-
q ___I fügen, sonst sei keine politische
“I Führung möglich.
kollegiums Dr. Grimme zum Kultusminister er- I ■, ■■,
Grimme, der im 41. Lebensjahre steht und in ! Uttb
Goslar am Harz geboren ist. studierte Philosophie - Ralsvräsident und die feindlichen Absichten von und begann seine pädagogische Laufbahn ,m Jahre j Bolioien und Paraguay.
1919 als Oberlehrer in Hannover. Im Jahre 1923 Douvien uno pavuguu,,
wurde er in das Provinzialschulkollegium in Han- rvtb. Genf, 31. Jan. (Gig. Meldg.). Zu einem nooer versetzt und im Herbst 1923 zum Oberstudien- I neuen bolivianisch-paraguayanifchen rat ernannt. Im Jahre 1925 wurde er als Ober- I Streitfall hat der Ratspräsident durch den Gene- schulrat nach Magdeburg berufen und trat 1927 I ra(fefretär an die beiden Regierungen und an in das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und sämtliche Ratsmitglieder ein zweites Telegramm Volksbildung als Hilfsarbeiter ein. Er wurde dort richten lasten Unter Hinweis auf die gleich'.aufen- 1928 zum Ministerialrat in der Abteilung höheres I öen Erklärungen Boliviens und Paraguays über Schulwesen ernannt und verwaltete längere Zeit I über ihre friedlichen Absichten wird darin ge auch das Prestereferat des Ministeriums. Seme Qenfi{)er Heiden Regierungen der lebhafte Wunch Ernennung zum Vizepräsidenten des Proomzial- beg Rats ausgesprochen, daß beide Länder, die sstck- schnlkollegiums der Provinz Brandenburg beendete bereits üf,er eine Formel zur Regelung der Zwi- 1929 seine Tätigkeit im Kultusministerium. Er Dom Dezember 1928 einigen konnten, zu
soll zu den „religiösen Sozialisten" gehören. I ei,ner Methode für Regelung aller das Chaco-Gebiet
Das Schreiben das Dr. Becker, der bekanntlich I betreffenden Fragen gelangen mögen, um ähnliche früher Universitätsprofestor war. an den Minister- bedauerliche Zwischenfälle au vermeiden.
r Spiele:
Lorstande» ;
Uhr Der»
ossheke an.
lorftanb ftomeis.
n. Kolle i ifL gebeten, !tt widitigi ,t werde»
stag 8 Utz r Jugend
enverelv rsberg.
3L b.
Monats' it Begin» eihe des :äfes übet und lehr-
!S - esichl werden in durch das ngsmittel A) Preis
Garantie Sommer.
! B) Preis r-Drogerie ermartt 14.
rbeitsgem 27.
i. D. L.
i Iller Ber-
ieqerwarst. ]
Soöalitö
>»f“ „ .
,tag avenv ibe.
genehmen vertreibt
-chnupsin,
Senior.^ |
!C$etL ag abend mmmiunll itzung der ten.
,orftanö.^ J
.stets.
■ Spieler« ig «pjel
D. D-
istm> in Fulda.
Febr. 1930 findet im
>. Gesellen» ’ Vestamm- ; lien-Ange- i derselben tbsmitglieb Ia-Apparat unterhalten Sotftanb. :
her verband le Fulda.) Febr. 1930 r Zahrei- ilung in Harmonie 1 aung:
rsberg- tag abend ; Spieler-
D. D
■fersbetS |
stag abend nlung rw er Senior metoerein