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Ar. 295

Fuldaer Zeitung (Amtliches Kreisblakt)

Samstag, den 21. Dezember 1929

Fulda, öei, tO Dezember 1929

Mitgliedern des Beirats ' (dem Feuerlöschdirektor für den Regierungsbezirk Kassel, dem Vertreter der

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in aller Welt genießt.

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Die auf Donnerstag morgen 10 Uhr sinberufenr erste Sitzung des Kreistages des Landkreises Fulda begann gegen 10.30 Uhr. Von den gewähl­ten 24 Abgeordneten waren 23 erschienen. Abg. Dr. Brunstein, der von der H e s s i s ch e n Ar­beitsgemeinschaft in den Kreistag gewählt worden war, ist leider einige Tage vor der Sit­zung einem tragischen Unfall zum Opfer gefallen. Sein Nachfolger Harnie r-Künzell kon-nte an der Sitzung noch nicht offiziell teilnehmen, da die gesetzliche Frist für die Nachfolge noch nicht abge­laufen ist. Er nahm dafür aber als einziger Zu­hörer an den Beratungen Anteil.

Landrat Freiherr von Gagern

eröffnete die Sitzung mit folgender Ansprache:

Es ist eine Ehrenpflicht, mit Dank und Anerkennung der Mitqlieder der Kreiskörperschaften zu gedenken, die in der heute zu Ende gehenden Verwaltungsperiode ihre Dienste dem Landkreise Fulda gewidmet haben Es war der

erste Kreistag des Landkreises, der vor 21/3 Jahren nach dem Ausscheiden der Stadt Fulda zusammentrat. In einem Verwal­tungsgebiete, das mehr als zwei Drittel seiner Steuer kraft abgegeben hatte, dem aber der größte Teil seiner Verpflichtungen geblieben war, in einer Zeit wirtschaftlicher Not aller Berufsstände, gegen­über stets wachsenden Anforderungen, die in den Ge­setzen und den dürftigen Verhältnissen weiterer Be­völkerungsschichten begründet waren, mußten die Kreis­körperschaften ihre schweren Aufgaben erfüllen. Sie haben sie erfüllt, ohne die Kreissteuern höher werden zu lassen als in anderen armen Land­kreisen des Kasseler Bezirks.

Dieser Erfolg war nur durch äußerste Sparsamkeit, durch Verminderung der Ausgaben und teilweise auch

Landrate, dem Vorsitzenden des Kurhessischen Feuerwehrverbandes, dem Branddirektor der Be­rufsfeuerwehr zu Kassel und zwei Kreisbrandmei- sternf Kommissare des Herrn Oberpräsidenten und des Herrn Regierungspräsidenten teil.

Die Tagesordnung befaßte sich mit der Unfall- Fürsorge für Feuerwehrleute, der Begünstigung der Beschaffung von Kleinmotorsvritzen, den Auf­gaben der Feuerwehren auf ber' Brandstelle, der 5?eurteilung von Kleinlöschgerät, dem Frostschutz stlr Wasserleitungen, den Erfahrungen aus der Feuerschau und der nachbarlichen Löschhilfe. Der Vorsitzende berichtete zunächst über den derzeitigen Stand der Unfallfürsorge, die jetzt, an die Stelle bisher freiwilliger Unterstützungen, einen ge- setzlich geregelten Entschädigungsanspruch treten läßt. Die Hessische Brandversicherungsanstalt über­nimmt kostenlos die Verwaltung der in der Bildung begriffenen Unfallversicherungskasse für die Feuer­wehren des Regierungsbezirks Kassel und ist auch bereit, Härten bei unzureichendem Entschädigungs­anspruch namentlich innerhalb der ersten 13 Wo­chen nach dem Unfall durch Anforderung etats­mäßiger Mittel zu diesem Zwecke auszugleichen, so daß die Anstalt wie bisher, nun auch in der r^olge freiwillig erhebliche Aufwendungen für diese Fürsorge machen wird. Im übrigen werden die Lasten nach den von der Staatsregierung erlas­senen Bestimmungen auf die Stadt- und Landkreise verteilt, die auch entsprechend an der Verwaltung der Kasse beteiligt werden.

Die Hessische Brandversicherungsanstalt hat durch Entsendung ihres Feuerlöschdirektors zu den Arbeiten eines Sachoerständigenausschusses für Prüfung von Kleinmotorspritzen erheblichen An­teil an der Aufstellung von Nichtlinien für Bau und Ausstattung, sowie angemessener Preissenkung solcher Spritzen. Der Preis übersteigt z. Zt. kaum noch den einer einfachen Handdruckspritze, deren Leistung aber um mehr als das Dreifache über­troffen wird. Der Beirat ist der Ansicht, daß für die Folge abhängige Handdruckspritzen nur noch durch Motorspritzen zu ersetzen sein werden. Der Beirat stimmt ferner den Ausführungen des tech­nischen Referenten betr. Abstellung der Mängel beim Ablöschen von Bränden zu, wie er auch seine Vorschläge hinsichtlich des Frostschutzes von Was­serleitungen gutheißt: namentlich der Vertreter der Landkreise begrüßte die Anregung, alljährlich die Gemeinden auf Vorbeugungsmaßnahmen gegen Frostwirkung hinzuweisen. Auch die von dem Feuerlöschdirektor vorgeschlagene Mitarbeit zur Verbesserung der Feuerschau und des Eintreffens nachbarlicher Löschhilie wurde von den Mitgliedern des Beirats beifällig zugesagt. Als wesentliches seitheriges Ergebnis der Feuerschau konnte mitge­teilt werden, daß auf Grund der Beanstandungen der Feuerschau in den letzten fünf Jahren 6861 feuergefährliche Schornsteine beseitigt und durch neue ersetzt worden sind. Die B-andkasse leistete dazu Beihilfen in Höhe von rd. 230 000 RM. schließlich wurde noch die Frage einer Entschädi­gung der Feuerwehrführer für ihre Teilnahme an der Feuerschau, die alljährlich erheblichen Verlust an Arbeitszeit bedinge, zur Sprache gebracht. Man bedauerte, daß eine gesetzliche Handhabe fehle, eine angemessene Gebühr festzustellen, stellte aber fest, daß die Bereitstellung einer solchen vielfach, na­mentlich in den mittleren Städten, berechtigten Vergütung in der Hand der Gemeinden liege. Bei der zum Schluß vorgenommenen Ergänzungswahl zum Beirat wurden die Herren Kceisbrandmeister Grün zu Kirchhain als Mitglied, Kleinsorge zu Witzenhausen als Stellvertreter gewählt. Die in der Sitzung erstatteten Berichte werden ausführlich

den des Kreises konnten auf -in geringes Maß zurück- i geführt werden, sodaß der Landkreis Fulda trotz der allgemeinen und besonderen Schwierigkeiten der Finanz- ' läge heute schon zu den wenigst verschuldeten Kommunalverbänden gehören dürfte. Bei der Bewältigung aller dieser und zahlreicher anderer' Rück­gaben haben die Kreiskörperschaften stets sachliche und fruchtbare Arbeit geleistet.

Allen Mitgliedern gebührt dafür der Dank des Kreises. Von den Männern, die dem neugewählten

werden "Sie Feuerwehr" veröffentlicht

Außerordentliche Ausschußsihung der Allgemeinen Ortskrankenkasse Fulda.

Im Stadtverordneten-Sitzungssaal tagte am Donnerstag abend der Ausschuß der Allgem. Orts- krankenkasfe Fulda. Es waren 38 Arbeitnehmer, 13 Arbeckoeber und 6 Vorstandsmitglieder erschie­nen. Der stellvertretende Ausschuß-Vorsitzende, Herr Schmied, eröffnete kurz nach 8 Uhr die Ver­sammlung und gab die Tagesordnung bekannt. Einspruch gegen die Tagesordnung wurde nicht er­hoben. An erster Stelle stand die Neuwahl des Ausschuß-Vorsitzenden. Es wurde nur ein Vor- fchlog gemacht: Herr Dr. M u t h wurde einstimmig gewählt. Der neue Vorsitzende übernahm sofort die Leitung der Verhandlungen und stellte Punkt 2 der Tagesordnung: Festlegung des Voranschlages für das Rechmmgsiabr 1930 zur Beratung. Nach e'n- aebender Besprechung, die auch verschiedene An- träge zeitigte, die aber meist abgelehnt wurden, wurde der Voranschlag genehmigt. Herr Aulh stellte verschiedene Slnh^ne auf Satzungsänderung, dic.ftveil nicht auf der Tagesordnung stehend, der nächsten Ausschußsitzung Vorbehalten bleiben müssen. Damit war die Tagesordnung, die den Ausschuß bis kurz vor 11 Uhr beschäftigte, erledigt.

Taubskummengotlesdienst

Am Sonntag, den 29. Dezember, findet um 10 Uhr in der Seoerikirche durch Herrn Religions­lehrer Blanke aus Köln Gottesdienst für die Taubstummen statt. Vorher ist Gelegenheit zum Empfang der hl. Sakramente.

Die Kältewelle.

Von der Feuerwehr.

Tagung des Bezirksfeuermehrbeirats im E U'.Ärungsbezirk Achsel.

Am Donnerstag, den 12. Dezember 1929, tagte ttn Kasseler Ständehaus der Bezirksfeuerwehrbei­rat für den Regierungsbezirk Kassel unter dem Vorsitz des Direktors der Hessischen Brandversiche­rungsanstalt. An der Sitzung nahmen außer den

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Verkaufstelle Frankfurt a. M., Abt. Personen- ■ wagen, Rathenauplatz 14, Fernruf Hansa 2440.

Heute ^nacht betrug die Mindesttemperatur

-A7 2--.. Das erhebliche Fallen des Barometers in der vergangenen Nacht stellt Schnee in Aussicht. Heute mittag strahlt aller­dings die Sonne vom blauen Himmel.

Der neue Kreistag des Landkreises Fulda. Die Wahl der kreisdeputierten und des Kreisausschusses. — Grosze Aussprache über deu Landwegebauekak 1930. — Das Haus Leipzigerskr. 4 und die kreiseigene« Ländereien in Eichenzell wurden verkausk. — Eine Kommission prüft die Lage der Siedlung in Flieden. — Der Ankrag vroske wird abgelehnt. — Er fordert die Verkeilung der Summe von 150 000 Mk. und ist für den einzelnen doch nur „ein Tropfen auf den heitzen Stein**. — Der Kreistag will dagegen den Nokjsidenden eine Weihnachtsfreude machen.

Verhütung der Verbreikung der Tuberkulose.

Bei einer im Reichsgesundheitsamt abgehalte­nen Beratung des Reichsgesundheitrats über die Verhütung der Verbreitung der Tuberkulose durch Lehrpersonen in Schulen wurden, wie die Deutsche Beamtenbund- Korrespondenz erfährt, Leitsätze angenommen, die den Regierungen der deutschen Länder zur weiteren Veranlassung bekanntgegeben worden sind. In diesen Leitsätzen wird folgendes bestimmt: Alle Personen, die einen Lehrberuf als Lehrer an öffentlichen oder privaten Volks-, Mittel- und höheren Schulen oder an Berufsschu­len, sowie als Hilfsschullehrer, technische Lehrerin­nen, Turn-, Schwimm- und Ruderlehrer, Lehrer für den orthopädischen Unterricht, Taubstummen- und Blindenlehrer, oder als Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Juqendleiterinnen ergrifen wol­len, müssen vor dem Eintritt in die Ausbildung ein von einem beamteten Ar.zt ausgestelltes Zeugnis über ihren Gesundheitszustand vorlegen. Ein er­neutes amtsärztliches Gesundheitszeugnis ist von jedem Schulamtsbewerber vor seinem ersten Ein­tritt in den Schuldienst sowie beim Uebergang von einer öffentlichen an eine Privatschule vorzulegen. Lehrpersonen, ferner Schulhausmeister sowie an­deres mit den Schülern in Berührung kommendes Dienstpersonal, die an ansteckender Lungen- oder Kehlkopftuberkulose leiden, dürfen im Schulbetrieb nicht verwendet werden. Von jeder ansteckenden tuberkulösen Erkrankung ist dem Schularzt Kennt­nis zu geben. Die Schulunterhaltungsträaer ha­ben für eine hygienische Einrichtung und Instand­haltung der Schulgebäude einschließlich der L e h- re rd ienstw oh nunge n Sorge zu tragen An allen, auch den höheren Schulen, ist ein ausreichen­der schulärztlicher Dienst sicherzustellen. Auf eine eingehende Untersuchung und Berufsberatung beim Schulabschluß ist besonderer Wert zu legen.

Die Dienststunden des Zollamtes I in Fulda, sind am 24. und 31. Dezember auf 8—13 Uhr fest­gesetzt.

Aus dem Gerichtssaal.

Gelegentlich einer Verhandlung vor dem Straf­richter im Amtsgericht Fulda am 19. September d. I. hatte sich der damalige Angeklagte F. I. K. von hier zu üblen Nachreden gegen einen Zeugen ans Burghaun hinreißen lassen. Ein vor dem

Fundsache mit der einem Landwirt gestohlener Decke identisch ist. Es mußte daher die Freisprechung des Angeklagten erfolgen. — Dem 31jährigen C. H aus Keulos wurde zur Last gelegt, am 11. Ok.obei einen Zusammenstoß mit einem Fuldaer Motor radfahrer auf der Kreuzung Lindenstraße—Bahn Hofstraße herbeigeführt zu haben, wobei der Motor radfahrer einige Verletzungen -rlitten hatte. In gestrigen Termin gelang es trotz sechs Zeuger nicht, den Angeklagten voll zu überführen. Ei wurde deshalb freigesprochen.

Anbestäligker Verdacht.

Im Laufe des gestrigen Tages fanden an bei Branbstelle ber Vulkanisieranstalt von Goren; Niebling in ber Königstraße burch bte hiesig« Kriminalpolizei eingehenbe Ermittlungen stat unter Hinzuziehung ber Sachoerstänbigen Diplom Ingenieur Golbbach ber Hessischen Branbversiche rungsanstalt in Kassel unb bes Feuerwehrkamman bunten Warmuth aus Fulba. Hierbei hat sich ein wanbfrei ergeben, baß eine vorsätzliche Branb ft i f t u n g burch ben Besitzer nicht vorliegt. Hin zu kommt, baß ber Geschädigte gar nicht versicher ist unb infolgebessen aus bem Brandfalle lediglick empfindliche Nachteile haben wird. Er wurde da her unverzüglich wieder in Freiheit gesetzt. — In wieweit Fahrlässigkeit durch Arbeiter des Betriebe­oder anderer Personen in Frage kommt, wird ge 1 genroärtig noch untersucht.

Die heutige Nummer

der Fuldaer Zeitung umfaßt mit einer Doppel. Nummer der „v u ch e n b l ä t t e r" 20 Seiten.

= Bürger verein Tulda. Es sei an dieser Stells darauf aufmerksam gemacht daß heute, Freitag, abends 8.30 Uhr eine General Versammlung mit wichl I tiger Tagesordnung stattfindet, u. a. Neuwahl des I । Vorstandes. Es wird zahlreiche Beteiligung erwartet I

>sch:edsmann abgehaltener Sühnetermin verlief er­gebnislos. Vor Eintritt in die Hauptverhandlung erflärte sich ber Beschuldigte auf wiederholtes Einreden des Richters endlich zu einem Vergleich bereit. Er bezahlte sofort zu Händen des die Ver­handlung leitenden Herrn Amtsgerichtsrates als Buße zu Gunsten des Eefangenen-Fürsorgevereins bei der Strafanstalt Fulda 20 Mk., übernimmt die außergewöhnlichen Kosten des Priva^lägers sowie die Anwalts- und Gerichtskosten. — Der Arbeiter V. in Petersberg war angeklagt, an einem Okto­bertag gegen 17 Uhr ohne Laterne an seinem Fahr­rad von einem Oberlandjäger angetroffen worden gu fein. Außerdem hatte V. dem Beamten bei Feststellung seiner Personalien einen falschen Na­men angegeben. Die Behauptung des V., daß es an jenem Tage noch hell war, konnte ihm nicht widerlegt werden: er wurde deshalb auch sreige- sprochen. Als Buße dafür, daß er einen falschen Namen angegeben hatte, erhielt er aber 10 Mk. Geldstrafe oder zwei Tage Haft. — Weil ber 31jährige Kraftwagenführer K., hier wohnhaft, im Oktober in der Schloßstraße einen Zusammen­stoß mit einem anderen Kraftwagen verschuldet hatte, erhielt er einen polizeilichen Strafbefehl Über 10 Mark. Sein hiergegen eingelegter Ein­spruch hatte jedoch keinen Erfolg, denn das Gericht erkannte auf die gleiche Strafe: dazu hat K. noch die Kosten des gestrigen Termins zu tragen. — Wegen nicht ordnungsmäßiger Straßenreinigung wurde der Verwalter eines hiesigen kommunalen Gebäudes zu 3 Mk. Geldstrafe und in die Kosten zweier Termine verurteilt. — Wegen Unterschla­gung stand der 33jährige M. D. vom Dicken Turm vor b»em Strafrichter. Er fand im Winter 1928 in der Nähe des Dicken Turmes eine Wagendecke, die er einem Bürgermeister zum Kauf anbot. Dieser lehnte den Kauf ab. Die Decke soll gestohlen sein. Doch konnte nicht feftgeftellt werden, daß die

durch Vermehrung der Einnahmen möglich. Dabei hat der Landkreis Fulda seinen zahlreichen notleidenden: Einwohnern im Nahmen des Möglichen in enger Zusammenarbeit mit der kirchlichen Lie­bestätigkeit der Karitas-Ausschüsse Hilfe und Linderung gewährt, er hat für die Bekämpfung der Tuberkulose und anderer Krankheiten erhebliche Auf- Wendungen gemacht und besonders der Jugend seine Fürsorge zugewendet. Er hat die Kreisfortbil- d u n g s - und B e r u f s s ch u l e n e i n g e r i ch t e t und an der Landwirtschaftlichen Schule die Anstellung einer dritten Lehrkraft ermöglicht. Er hat Landwirtschaft und Gewerbe auf mancherlei Art gefördert. Zur Min­derung der Wohnungsnot wurde neben der Ausgabe der verfügbaren Hauszinssteuermittel Bau­gelände in der Gemeinde Künzell ange­kauft, auf dem eine Reichsheimstätten-Siedlung in der Entstehung begriffen ist. Der Kreis hat gemeinsam mit der Gemeinde Petersberg eine große Was- serleitung gebaut, der es zu danken ist, daß im verflossenen trockenen Sommer die neu angeschlossenen Gemeinden reichlich mit Wasser versorgt 'waren unb die schon früher vom Kreis versorgten Gemein .11 nie­mals ernst ich unter Wassermangel leiden mußten. Die Organisation der Kommunalen Elektri- z i tä t sw irt scha st hat in diesen Jahren weitere Fortschritte gemacht und bringt dem Landkreis erhöhte Einnahmen. Trotz mancher Einnahme-Ausfälle und

kann audi die beste und lauteste Reklame nicht schaffen, wenn es nicht durch wirkliche Leistungen gerechtfertigt ist. Die glänzenden Erfolge bei den schwersten internationalen Prüfungsfahrten, die vielen Siege bei in- und ausländischen Schönheitswettbewerben, täglich eingehende Anerkennungsschreiben aus dem Kreis von über 15OOO Besitzern, der trotz der Wirtschaftskrisis um mehr als 2O°/0 gegenüber dem letzten Jahr gestiegene Absatz, haben das Vertrauen begründet, welches

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