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Fuldaer Zeitung

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Kein Haus ohne Fuldaer Aettunq

Tabellenstand in der A-Klasfe Fulda.

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Der Sport und unsere Zett

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Steinau Wiesen Kirchhasel Rückers Marbach Hofaschenbach Michelsrombach Dietershan

In dieser Klasse

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19:27 6:32

wurden auf den Frei-Weinheimer Friedhof jte, Die Staatsanwaltschaft ist verständigt, nimmt an, daß das Auto auf dem Wige inz nach Koblenz bei Nieder-Ingelhe-m,

Verhandlung gegen Alexander Zubkoff im beschleu­nigten Verfahren statt. Zubkoff wurde vorgehal­ten, daß er gegen seine Ausweisung aus Deutsch­land verstoßen und sich strafbar gemacht habe. Er begründete seine mehrmalige Anwesenheit in Deutschland mit seinem Zusammentreffen mit dem Rechtsanwalt Wildberger-Bonn in Euskirchen, der die Scheidungssache behandelte, dann auch mit der Erkrankung und dem späteren Tode seiner Frau. Oberamtsanwalt Schulß stellte den Antrag, Zubkoff zu zwei Wochen Haft zu verurteilen und die Un­tersuchungshaft auf diele Strafe anzurechnen. Das Gericht verurteilte Zubkoff zu einer Woche Halt und zur Tragung der Gerichtskosten. Die Haft wird durch die zehntägige Untersuchungshaft als verbüßt erklärt. Zubkoff ist nach Luxemburg abgeschoben worden. __________

nun in eine Nebenstraße, die von der Haupt­chaussee abzweigt und direkt zur Fähre in den Rhein hineinfi'chrt. Wohl infolge schlechter Sicht und Ortsunkenntnis geriet dann das Auto in den Strom.

Besonders tragisch ist, nach einer Meldg der „Frkf. Ztg.", das Schicksal von Dr. Salomon und Frl. Dr. H e i n z m a n n. Beide waren am Buß- und Bettage mit einer Sonntagsrückfahrkarte zu der zahnärztlichen Konferenz nach Mainz ge­fahren und wollten von dort wieder mit der Bahn zurückfahren. In Mainz ließen sie sich aber von Dr. Meyer bestimmen, in seiner neuen Opellimou­sine mit ihm nach Koblenz zurückzufahron. Das wurde ihr Verhängnis.

Besonders schwer ist durch das Unglück die Mut­ter des Frl. Dr. Heinzmann betroffen, sie ver­liert durch den Tod ihrer Tochter ihre einzige Stütze. Ihr Bruder ist der Regierungsdirektor Dr. Heinzmann beim deutsch-französischen Schieds­gericht in Paris, der vorher Leiter der Pariser Aufwertungsstelle war und in dem Prozeß gegen den jungen Stinnes eine Rolle spielte. Dr. Sa­lomon hinterläßt sine Frau und zwei Kinder, von denen der Sohn noch studiert. Dr. Meyer war unverheiratet.

* Zubkoff zu einer Woche haft verurteilt. Vor dem Amtsgericht in Bonn fand am Samstag die

pie Koblenzer Zahnärzte tot.

„ o/nto mit den Leichen der drei vermißten im Rhein gefunden.

Aus der übrigen Sportwelt. Bezirk Hessen-Hannover.

Tabellenstand in der 1. Bezirksklasfe.

Verein Germania F.-V. Hersfeld Sp.-D. Neuhof F.-V. Horas F.-V. Bebra Sp.-V. Alsfeld F.-V. Schlüchtern

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3. Blatt.

Druck der Fuldaer AcKendruüerei, Fulda.

Arbeitsmüdigkeit, die etwas Erschlaffendes hat. Der Grund hierfür sei kurz gesagt: „Leibesübungen sind Ar­beit im Gewände der Freude". Daraus geht hervor, daß körperliche Betätigung während der Berufszeit nicht das­selbe bewirken kann wie Turnen und Sport. Sonst müßte ein Briefzusteller der gesündeste Mensch allein durch sei­nen Beruf sein, denn er hat sicher mehr als genug Be­wegung.

Die turnerische und sportliche Bewegung ist auch schon deshalb etwas ganz anderes, weil der bewußte Zweck die­ser Bewegung ganz anders eingestellt ist. Man hat von vornherein das Bewußtsein und den Willen, für die Er­holung und Gesundheit zu arbeiten, und nach den neuesten Erfahrungen beeinflußt das Gehirn dann den Körper ganz anders und günstiger im Sinne der Erfrischung als bei der Pflichtarbeit.

Die Ausrede, daß man nach der Arbeit zu müde für Leibesübungen fei, ist falsch und faul. Leibesübungen nach der Arbeit wirken wie ein Bad, erfrischend und ge­sundheitsfördernd. D r e v e r.

,, , . auszutragen: Hofaschen-

bach — Rückers, Michelsrombach — Hofaschenbach, Michelsrombach — Rückers. Cs können dadurch noch für den 3.—5. Platz wesentliche Verschiebungen statt­finden.

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Es sind in dieser Klasse noch auszutragen: Kleinlüder — Wissels und Schmalnau — Engelhelms. Die beiden Platzvereine dürften die Spiele gewinnen, und so würde Kleinlüder auf 10 Punkte kommen und Schmalnau auf 9 Punkte. Das Spiel Wissels — Engelhelms ist noch nicht in letzter Instanz entschieden.

Tabellenstand in der A-Llasse Hünfeld.

Turnkursus.

Der Turn- und Sportkursus für die Gruppe Fulda wurde vom 16—20. November im Gesellenhaus Fulda durchgeführt. Es beteiligten sich insgesamt 25 Jugend- kraftler, eine Zahl, mit der man für den Anfang zu­frieden sein kann. Hinderlich für eine größere Beteili­gung war der Umstand, daß die Teilnehmer den ganzen Tag dem Turnlehrer zur Verfügung stehen mußten, da doch die meisten von ihnen an die Arbeit gehen. Trotz­dem hatten sich viele Vereine mit 2 Mann beteiligt. Der Turnlehrer Bastian von der Znetrale in Düsseldorf ver­stand nicht nur, den Iugendkraftlern Kenntnisse und Fer­tigkeiten im Turnen und Sport beizubringen, sondern auch ihr Gemüt zu bereichern durch seinen köstlichen Hu­mor, den er mit einmischte. Anschließend an Fulda wurde Hünfeld bedacht, jetzt findet der Kursus in Salmün­ster statt. B.

gew. unentsch. verl. Tore Punkte

Spielplan im Bezirk Fulda—Hünfeld.

Am Sonntag, den 1. Dezember, finden folgende Spiele statt:

1. Bezirksklasse: Petersberg—Hünhan (Lorey, Mit- telrode); Dom—Kolping (—); Eiterfeld—Hünfeld (Faulstich, Steinau).

.4-, Klasse: Kleinlüder—Wissels (Möller, Bimbach); Schmalnau—Engelhelms (Kreis. Johannesberg).

8 K lasse: Bimbach—Müs (August Schmitt, Engel­helms); Stadt—Welkers (Hohmann, Cngelhelms); Mittelrode—Thalau (Seng, Johannesberg).

A Klasse Hünfeld: Hofaschenbach—Rückers (Schäfer, Hünfeld).

. 215.

nnerefag, den 28. November 1929.

statt geradeaus zu fahren, rechts abbog und auf der Straße nach Frei-Weinheim, die unmittelbar am Rhein endigt, im Nebel in den Rhein fuhr.

Der LPD. erfährt noch folgende Einzelheiten: Zwei Schiffer, die zwischen ihre Motorboote Ket­ten gespannt hatten, die sie im Wasser treiben lie­ßen, fuhren am Dienstag nachmittag die Rhein­strecke zwischen Mainz und Bingen ab. Plötzlich blieben sie mit der Kette an einem Hindernis im Fluß hängen. Es stellte sich heraus, daß es sich um das Auto mit den Vermißten handelte. Das Auto lag tief im Schlamm und war von Steinen und Geröll umgeben, sodaß sich die Bergungsarbeiten sehr schwierig gestalteten. Die drei Leichen la­gen vollkommen zusammengekauert im Wagen. Wie aus einer Besichtigung des Wa­gens hervorgeht, hatten die Verunglückten die äußersten Anstrengungen gemacht, um sich aus dem Wageninnern zu b e.- freien. Die Fensterscheiben des Wagens wa­ren zertrümmert und die eiserne Rückwand heraus­gebrochen. Der starke Wasserdruck machte jedoch alle Befreiungsversuche zunichten. Die Leichen tru­gen noch die Handwerkszeugs in den Härchen, mit denen sie gearbeitet hatten.

Den Hergang des Unglücks kann man sich so erklären, daß der Wagen beim Durchfahren der Hauptstraße in Frei-Weinheim an eine Stelle kam, die abgesperrt war. Der Wagenführer steuerte '

D'e erste Mannschaft des Jünglings-Vereins der I «tadtpfarrel hatte am vergangenen Mittwoch die 1. Mannschaft der D. I. K. Veitsteinbach zum fälligen Ver- bandsspiel als Gast und konnte Ihren Gegner nach fairem Kampf mit obigem Resultat nach Hause schicken. Nach I bern Anpfiff des korrekt leitenden Schiedsrichters ent» roufette sich ein flottes Spiel, das die schwarze Elf der Stadt sehr oft vor das gegnerische Tor brachte, aber die schwersten Sachen klärte die gute Verteidigung. Nur bem ausgezeichneten Tormann der Veitsteinbacher. Nur ihnen ist es zu danken, daß der Sieg der Städter nicht war. In der 15. Minute wurde der vom Schiedsrichter zu Recht gegebene Elfmeter von Nöhrina gut eingeschossen; das Gleiche wiederholte sich in der 40 Minute Nach der Halbzeit macht Veitsteinbach einen guten Durchbruch. Der Rechtsaußen sendet unhaltbar zum einzigen und Ehrentor ein. 18 Minuten vor Schluß kommt die Stadtpfarei zum 3. Erfolg und beide Mann- sich am Schluß mit einem dreifachen

Die Mannschaft des Jünglingsvereins Stabt war kör­perlich die schwächere, aber technisch besser als die von Veitsteinbach. Ihr fehlt nur noch das planmäßige Stel­lungsspiel. Die Mannschaft der Veitsteinbacher zeichnet sich durch ruhige und sehr faire Spielweise aus. H. W.

3gb. Steinau gegen 3gb. Neuhof 0:0.

.Beide Mannschaften lieferten ein flottes, ruhiges Spiel. Durch die gute Verteidigung gelingt es keiner Partei zu einem Erfolg. Sämtliche Durchbruche und An- griffe werden zurückgewiesen. Auch hatte das Spiel unter den schlechten Bodenverhältnissen des anhaltenden Regens sehr zu leiden. Der Schiedsrichter verstand es, das Spiel zur Zufriedenheit der beiden Mannschaften zu leiten. F.

Steinau Jugend—Schmalnau 3gb. 2:1.

Das Spiel wurde in Fulda ausgetragen. Nach An- I stoß wurde auf beiden Seiten ein flottes Tempo vorge- legt Schmalnau bringt es zum ersten Erfolg, Steinau gleicht kurz darauf aus. Noch ein zweites Mal mußte der Tormann von Schmalnau den Ball aus seinem Netze holen, und die strittigen Punkte feinem Gegner über lab fen. Schirr leitete zur Zufriedenheit beider Mannschaften.

S.

Grenzen der Lächerlichkeit dauernd bedenklich streifen, das Bild selbst zu betrachten, und da ist zu sehen:

Die gewaltige, immer noch wachsende Sportgemeinde verdient unsere lebendige Aufmerksamkeit. Wir sind zu hochmütig, um zuzugeben, daß wir von ihr lernen kön­nen. Sie steht nämlich allein, für sich, ist nicht ange» lehnt an politische oder wirtschaftliche Interessen und hat einen eigenen, durchaus gesunden Korpsgeist gebildet. Wenn 20 000 Menschen auf einem Sportplatz einem Fuß­ballspiel zusehen und bei jeder Unbill der Witterung ausharren, erwarten sie kein Stiergefecht, sondern den fairen Ablauf einer fairen Sache, und ihr vielleicht pri­mitiv, aber gesund entwickeltes Gerechtigkeitsgefühl ent­lädt sich in Zwischenrufen, wenn ein Spieler das erlaubte Maß der Gegenwehr überschreitet. Nur die Unkundigen sehen im Fußballspiel oder in einem ähnlichen Spiel die Ballung der rohen Kraft, und sie Üiersehen, daß die Men- schen, die da in zwei Halbzeiten das letzte aus dem Körper herausholen, sich zu dieser Fertigkeit in langen Jahren heraufgebildet haben. Jede gediegene sportliche Leistung schließt ein ungeheures Maß von Entsagung und Zähigkeit in sich. Trinker und starke Raucher sind für solche Dinge unbrauchbar, die Mäßigkeit allein im Ver­ein mit einer guten Körperpflege und wohlgeordnetem Leben befähigen zu wirklichen Leistungen. Dies müssen wir sehen. Wir müssen sehen, daß der Lebejüngling nichts gilt in jenen Kreisen, und wir müssen dankbar fein für eine Entwicklung, welche den Bierbauch abgetan hat. Der gute Sport bedeutet ein hohes, noch gar nicht erkanntes Maß von Selbstdisziplin und den Willen, nur dem Ziele des Sportes zu dienen. Eine neue Art von Kameradschaftlichkeit hat sich herausgebildet, die den Neid meidet und für unanständig hält, und die tief ins bür« i gerliche Leben greift. Hier sehen wir Früchte reifen, von denen wir nur zu wünschen haben, daß sie dereinst auch im politischen Leben geerntet werden können: anständige Sitten gegenüber dem Unterlegenen, gegenüber dem Men- schen, mit dem man gekämpft und gerungen und den man im Spiel im andersfarbigen Dreß gesehen hat, Rit­terlichkeit, Achtung vor der Leistung des anderen, gemä­ßigte Siegesfreude. Das Interesse für den Sport packt den Sportbegeisterten so stark, daß er sich ihm ganz er­gibt und die gesellschaftlichen Zerstreuungen, die gewisse Gefahren in sich bergen, vollständig aus dem Auge ver­liert. Die Hingabe ist vollkommen, und alles, was sonst die Kraft und die Abenteuerlust der Jugend aufgefangen hat, ist beiseitegeschoben. Dabei ist, soweit die schul- I pflichtige Jugend und die Jugend auf den Gymnasien in Frage kommt, gar nicht ausgemacht, daß die Sport­begeisterten über dem Lederball den Cicero vergessen Für die richtige Mischung von Sport- und Lernzeit wer­den gute Eltern und tüchtige Lehrer immer Gefühl und Maß haben.

' Der Sport ist vielfältig. Die Arten ergänzen sich. Man kann ein guter Bergsteiger sein und dabei alle i

g-,u vergangenem Mittwoch warben der 50jäh- . Zahnarzt Dr. Arthur Salomon, die 28jäh- » Kahnärztin Dr. Elfriede Heinzmann und »Mhrige Zahnarzt Dr. Karl M e y e r aus Kob- , ,^die an einer Äerzteversammlung in Mainz •fnnbmen und abends bei starkem Nebel die ».-Greife nach Koblenz mit dem Auto antraten, oer« •w Fieberhaft forschte man nach dem Verble'b 2* slenrüßten. Man rechnete mit einem Unglücks« : «JE rin Verbrechen lag aber auch im Bereich der <w alichkeit. Man suchte den Rhein zwischen Mainz h9 Koblenz mit mehreren Booten ab und auch Eriaunus stellte man mit Hilfe der Förstereien «»Forschungen an. Aus Veranlassung des Bür- ^meisters von Frei-Weinheim wurden auch in der E^narkung Frei-Weinheim Nachforschungen bem Auto angestellt. Dienstag nachmittag fand man an der Anlegestelle der indampfer, ungefähr 10 Meter vom Ufer , beim Ab suchen des Flusses das mit den drei Insassen. Die Lei-

I Jugend: wie in der Tabelle; außerdem Johannes­berg—Neuhof.

Am Sonntag, den 8. Dez., werden folgende Spiele I ?usgetragen: Wissels—Engelhelms (Ebert, Petersberg); Petersberg—Eiterfeld (Müller, Engelhelms); Thalau— I K. K V., (Brotz, Neuhof); Michelsromdach-Hofaschen- I bad) (Kimmel, Dietershan).

Die Spiele finden vom Sonntag an um 2,30 Uhr statt. *

I « Wegen polizeilichen Verbotes konnte das Lokaltreffen I Dom—Kolping am 20. November nicht ftattfinben. Die I verausgabten Karten behalten Gültigkeit. £>. F.

Sd)iri-Deteinigung der DM.

Amtliche Mitteilungen für den Bezirk Fulda. Schiedsrichter-Ausschuß.

I Äm. Sonntag, den 1. Dezember, vormittags 10 Uhr, fmbet im Goldenen Anker eine wichtige Sitzung statt.

Schiedsrichter-Vereinigung.

F»r,?-t<L?rU£.Ps ^Uma b.er Schiedsrichter-Bereinigung um- "mf; der Neueinteilung folgende Vereine: Fulda: Dom Stadt Sturmius, Heiliggeist, Kolping, K. K. V.; Neuhof; Veitsteinbach; Welkers; Johannesberg; Stein' baus; Cngelhelms; Dietershan; Petersberg; Mittelrode; Mu-, Margretenhaun; Wissels; Steinau; Wiesen; Ober’ ! Eichenzell; Schmalnau; Thalau; Elters; Mar-

.Kleinlicher; Kerzell; Döngesmühle; Neuenberg; Hünfeld, Mackenzell; Ruckers, Kr. Hünfeld; Michelsrom­bach; Hunhan. *

DiJ“1' ®nippe Hünfeld und Thüringen gehören folgende Vereine: Hofaschenbach; Kirchhasel; Eiterfeld; Wolf Breme°n1'Bermbach ®r°6enta*t; Dorsch Buttlar; UhrGruppe Fulda ist am 8. 12. vormittags %10

t 2chker-Fulda eine Sitzung. Gruppe

rinaerahen^b"96© 51 •3U dieser Sitzung ebenfalls ungeladen, da Kreisspielwart Lötz hier zugegen ist fflXhaFf=Ftani’e Usni> Schiedsrichter werden auf folgende km^aernnlf1119?6^ mSchiedsrichtersitzung aufmerk­sam gemacht 1. Jeder Verein ist verpflichtet für ae- fdiaft gleichgültig welcher Klasse, je Mann-

schaft einen Schiedsrichter zur Vereinigung zu senden, d. h. aber keine aktiven Spieler. a 0 1 '

n™2‘JPrx unentschuldigtem Fernbleiben von den Sitzun- f/u wird der Schiedsrichter mit 1 Mark Geldstrafe be- tommene9e6enCn aa5 mu6 ber 23erein für die Strafe auf» lmh3' ?,eber Schiedsrichter, der für ein Spiel bestimmt itt und nicht antritt, wird mit 2 Mark bestraft.

Schäfer, Schiedsrichter-Obmann.

f Zweige der Leichtathletik pflegen. Gute Wanderer sind meist gute Schwimmer. Geistig regsame Menschen, die den Aufenthalt in der freien Natur lieben, sind aufge» i schlossen, heiter und bis zum erlaubten Grade fröhlich.

Der jetzige Papst war ein eifriger Alpinist, der Berg­touren gemacht hat, die für den Ungeübten als tollkühne Wagestücke gelten; aber dieser mutige Bergsteiger, den ein mächtiger Trieb auf die schneebedeckten Gipfel führte, ist doch der feine Gelehrte und Forscher der Ambrosiana ! geblieben. Ihn hat der Sport, dem er so sehr ergeben ■ war, nicht besiegt; er hat sich ihn untertan gemacht.

Es war eine sinnige Ehrung der Alpenführer, als sie vor kurzem vor dem Papste erschienen, um ihm ihre Aufwartung zu machen und ihm zu sagen, wie sehr sie den Bergsteiger ehrten, der jetzt auf dem Stuhle Petri sitzt.

lieber die Selbstverständlichkeit, mit der das Fexen- I tum und alle Auswüchse abzulehnen und zu bekämpfen sind, braucht kein Wort verloren zu werden. Es gehört weder Intelligenz noch ein besonderer Grad von Mut dazu, die Schäden zu sehen und die Verirrungen abzu- lehnen. Da gibts keine Diskussionen, weil sie nicht nötig sind; die Scheußlichkeiten eines Boxkampfes, bei dem zerschmetterte Nasenbeine und grünblaue Augendeckel durch Dollar- und Pfundnoten behandelt werden, schei­den aus. Und alles scheidet aus. was Entartung ist.

Die Sportgemeinde, die in unserem nationalen Le­ben wie ein Block steht, der sein Gewicht und feine Stärke aus sich allein hat, bedarf unserer Aufmerk­samkeit. Wir können von ihr lernen und haben ihr dafür zu danken. Unsere Jugend wächst in ihr heran und wächst immer mehr in sie hinein. Wir Weiteren müssen dies verstehen und uns bemühen, auch das viele Gute zu sehen. Eine neue Zeit hat neue Forderungen.

Snfebair.

Berbanbefpielergebniffe vom Sonntag.

Neuhof—Engelhelms 3:1.

Dom—Neuhof 2:3.

Veitsteinbach—Mittelrode 1:2.

Margretenhaun-Thalau (M. gew.) Bimbach—K. K. V. 1:2.

Stadt—Veitsteinbach 3:1. Michelsrombach—Steinau 0:3. Marbach—Michelsrombach (Marb. gew.)

3ugenb.

Schmalnau—Neuhof 2:1.

Steinau—Neuhof 0:0.

Schmalnau—Thalau 5:0.

Hattenhof—Engelhelms (Ber. f.)

Steinau—Thalau (Ber. f.)

Spielberichte.

3üng(ings-2Jerein Sladlpfarrei—D. 3. S. veitsteinbach 3:1 (2:0).

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jn müde, um Turnübungen zu machen.

Ich bin von meiner Arbeit so müde, daß ich froh bin, wenn ich meine Ruhe habe. Ich habe bei meiner Arbeit Leibesübungen genug. —

Es gibt zweierlei Müdigkeiten. Die eine entsteht durch bie ewig gleichmäßige, immer mit den gleichen geistigen Anspannungen und den gleichen Aufregungen verbunde­nen Arbeit, bei der durch das ewig gleiche Denken und Ueberlegen auch die gleichen Partien des Gehirns in An­spruch genommen werden, das Gehirn in diesen über­mäßig beanspruchten Teilen allmählich stark erschlaffen muß, und dadurch Mißmut, Verdrossenheit und man­gelnde Arbeitsfreudigkeit, mitunter starke Verstimmun­gen und Sorgen wegen der Zukunft entstehen. Diese lörperliche und geistige Uebermübung ist gesundheits- fhädlich und muß bekämpft werden. Das kann geschehen d. rch Ausspannung und Urlaub. Solcher wird aber, da te. ’ moderner, arbeitender Mensch beliebig lange aus» enen kann, fast nie solchem jahrelang vernachlässigten

,ier und Geist zur vollkommenen Erholung und Auf- stischung verhelfen können. Deshalb ist es notwendig, auch während der Arbeitsperiode etwas zu tun, um die­sen krankhaften Erschlaffungszustand schon vor oder in bem Entstehen zu bekämpfen. Das kann nun am besten, g l einzig durch regelmäßige Leibesübungen geschehen. Kan muß nicht sofort nach der Arbeit turnen und fport» lern. Man macht am besten einen kleinen Spaziergang, genießt auch eine Kleinigkeit; das Essen nimmt ja, wie die Bergsteiger aus Erfahrung wissen, die Müdigkeit meist rasch weg. Dann geht es an die erfrischende Arbeit auf teig Turnplatz.

Die zweite Art der Müdigkeit ist die durch Turnen «der Sport erzeugte. Wer diese zwei verschiedenen Mü­digkeiten an seinem eigenen Körper schon kennen gelernt ?at, wird den Unterschied selbst gefühlsmäßig erkannt haben. Diese Ermüdung hat trotz aller Müdigkeit, die auch bei solchen körperlichen Anstrengungen auftritt, ’toas Erfrischendes und Angenehmes im Gegensatz zu der

In dem Abendblatt der „Kölnischen Volks­zeitung" vom vergangenen Samstag finden wir unter der Rubrik „Streiflichter" eine inter­essante Betrachtung über die Bedeutung des Sports im nationalen Leben unserer Zeit. Die Ausführungen erscheinen uns bedeutsam genug, um sie an dieser Stelle, wenigstens in ihren wichtigsten Teilen, wiederzugeben.

Hinsichtlich des S p o r t s, dem die Jugend zugetan ist Mtd der die Jugend immer mehr erfaßt, haben wir Sielte» ten vielleicht — selbstverständlich ohne jeden bösen Wil- en — doch eine Beweglichkeit der Anpassung vermissen N°n und eine Passivität geübt, die nicht am Platze war. E Wahrscheinlich haben wir zuviel die Auswüchse des j «Ports gesehen und sehen sie noch zu viel und messen | P°ran den gesamten sportlichen Betrieb in deutschen ßan» I Aber man muß sich bemühen, in allen Dingen ge- r W ZU sein und hat demnach die Pflicht, auch für die I AEtrachtung des Sports und der ihm ergebenen Jugend l den richtigen Standpunkt zu wählen. Wer freilich keine | «enntnis der Ausdehnung des Sports und der in ihm I wirkenden ungeheuren körperlichen und geistigen Euer- fen besitzt, darf nicht mitreden, darf vor allem nicht ur- wilen und nicht verurteilen.

Man hat von der Tatsache auszugehen, daß der Sport m Deutschland mit Riesenschritten das aufgeholt hat, was ? ber Vorkriegszeit versäumt war. Den einen erscheint Ms Aufgeholte als zu viel, den Begeisterten noch als zu - P™0- Weder der eine noch der andere Gesichtspunkt darf hier gelten. Ins Auge ist die Gefamterscheinung

Iportkichen Lebens zu fassen. Wer scharf zusieht, wird finden, daß die deutsche Sportgemeinde als etwas Besonderes und Einzigartiges in unserem nationalen Le­ven dasteht. Nicht daß in ihr nicht Menschliches auch M die Erscheinung träte; sie hält sich davon nicht frei, wer wahrscheinlich mehr als irgendeine andere Serbin» bung aroßer Massen. Im Sport setzt sich nämlich nur on wirklich Tüchtige durch, und es ist nicht möglich «nen Günstling zu schieben. Ein solcher Günstling »nnte nur einmal auf das Schachbrett gestellt werden; vetm zweiten Male wäre er erledigt. Wir lächeln bei Ku Ketten über Fußballspiel oft über die minutiöse, «nbar die kleinsten Kleinigkeiten berücksichtigende Art : Beschreibung irgendeines Spielers und finden, sicher­ns. ost mit dem vollkommensten Rechte, daß der Links- vrtzen I. oder der Torwächter Y. oder der Mittelstürmer » eine körperliche und geistige Porträtierung erfährt, die "Ion auf die Torwächter des europäischen Friedens Bri- °Nd und Qtrefemann, anzuwenden pflegte. Und von ge)er Art, die Bedeutung einer Fußballaktion in die wpharen des Ungeheuren und des wirklich Ruhmvollen Melnzusteigern, sind naturgemäß nicht alle Menschen bmgungslos entzückt. Allein wir haben neben dieser

*®as arg aufgetragenen Farbe von Berichten, welche die ‘

Dampfer in Flammen.

Der 10 000 Tonnen große Frachtdampfer „City of Manila" der Ellerman Line in Liverpool ist an seiner Landungsbrückein Clifton (Staten Island) in Brand geraten. Der Dampfer war am Mittwoch mit voller Ladung, darunter einer Iuteladung im Werte von einerMillionDollar, aus Indien in New York eingetroffen. ___