Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: „Die Welt
Mittwoch, 30. Oktober 1929
9 KO im Bild- und „Buchenblätter''. Rotationsdruck und Berlag JVV» *3» der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernrufe: Schrift-
... . . z«. v < c\i «4 1 1 '"ill itttn I 1 'S I •*
:: leituna 1152, Fuldaer Actiendruckerei 1150 und 1151.
Zur Gruu-slelnlegung der neuen Kölner llniverfiläl.
werden.
Nur zwei Offiziere sind noch zurückgeblieben zur Uebergabe der Kaserne. Mit der Stadt Jülich ist der gäniie Kreis Jülich freigeworden. Am 13. November soll eine große Befreiungsfeier veranstaltet
* Urteil in einem polnischen Spionage-Prozeh. (Eig. Meld.) Im Königshütter Spionage- Prozeß wurde nach dreitägiger Verhandlung, wie aus Kattowiß gemeldet wird, folgendes Urteil gefällt: Der Angeklagte Piossek erhielt 5 Jahre Gefängnis, Sokal 4% Jahre Gefängnis, Schneider 1% Jahre Gefängnis, Kulick 15 Monate Gefäng-
wtb. Paris, den 29. Oktober. (Eig. Meld.l Die Lage hat sich für Daladier im Laufe des gestrigen Tages n i ch t g e b e s s e r t. Die Linksrepublikaner haben in einer schwach besuchten Sitzung (etwa 20 Anwesende von 69) erklärt, daß
sie an keiner Kombination teilnehmen, der die Sozialisten angehören. Die radikale Linke, also die Fraktion Loucheur, will sich erst entscheiden, wenn bei den Sozialisten die Entscheidung über ihre De- teiligung an der Regierung gefallen ist. Es scheint, daß die beiden Fraktionen sich über' eine entgültige Stellungnahme verständigen wollen. Falls sie ihre Beteiligung an einem radikalen und sozialistischen Kabinett ablehnen sollten, wurde Daladier nicht mehr über eine absolute Mehrheit verfügen. Falls die Sozialisten dem Kabinett fern bleiben und die beiden'genannten Parteien Daladier unterstützen, würde eine bürgerliche Mehrheit zustande kommen» die mindestens bis zur Gruppe Maginot geht, wenn nicht vielleicht über diese hinaus und etwa 335 bis 340 Stimmen aufbringen könnte.
* General der Kavallerie von der Marwitz ge ftorben. Aus S t o l p wird gemeldet: Im Alter von 73 Jahren starb in Wundichow (Kreis Storp) General der Kavallerie und Generalinspekteur «. D. von der Marwitz. Im Weltkriege befehligte er den Vormarsch der deutschen Kavallerie durch Belgien, war später Korpsführer in Masuren uni) '*n den Karpathen und war Armeeführer, als die deutschen Truppen den englischen Großtankangriff bet Cambrai abichlugen.
nis. Nach der Anklageschrift sollen die Verurtest- ten mit einer Gleiwitzer Spionage-Abwehrorganisation in Verbindung gestanden haben. Einer der Angeklagten soll im besonderen versucht haben, zwei seiner Zeit aus dem Gleiwitzer Gefängnis ausgebrochem^ politische polnische Gefangene wieder auf deutsches Gebiet zu locken. Allen Angeklagten wurde die Untersuchungshaft seit 1926 angerechnet.
Die Affäre Sklarek.
Eine chemische Unlersuchung im Gefängnis.
In der Angelegenheit Sklarek ist dieser Tagv. da der Verdacht entstanden war, daß zwei von einem Beschuldigten überreichte Urkunden aus dem Jahre 1927 wahrscheinlich erst im Gefängnis
Spanien.
Sanchez Guerra freigesprochen.
wtb. Paris, 29. Okt. (Eig. Meld.) Nach einer aus privater Quelle in Madrid kommenden Havas- Nachncht lautet das Urteil in dem Prozeß gegen Sanchez Guerra, seinen Sohn und 14 Angeklagte auf Freispruch. Drei Majore und ein Leutnant wurden zu einem Jahr Gefängnis, die übrigen Angeklagten zu Gefängnisstrafen von 3—6 Mona- ten verurteilt. Sie sollten den letzten Militärputsch in Spanien veranlaßt haben.
Oberbürgermeister Adenauer hält die Festrede.
In Anwesenheit der Spitzen der Reichs- und Staatsbehörden und der Vertreter des kultureller Rheinlandes wurde feierlich der Grundstein zu der neuen Kölner Universität gelegt. Die Kölner Uni. verfität wurde 1919 durch Zusammenfassung der Handelshochschule, Hochschule für kommunale Politik und der Akademie für praktische Medizin gegründet und soll nun nach dem außerordentlichen Anwachsen der Hörerziffern auch baulich ruiammenaefaßt werden. ,
siegen vermag.
Zu den bewährten alten Kräften im Parlament treten nun neue, und beide zusammen werden mit aller Kraft arbeiten, daß das Grenzland Baden in den nächsten Jahren nicht nur seine Rechte wahrt, sondern auch im siegreichen Zeichen der christlichen Staatsidee nützliche Arbeit für das Volk leistet.
Sieg oder Niederlage?
Im deutschnationalen Lager ist man sich noch nicht einig darüber, ob der V e r l u st v o n 6 Mandaten in Baden einen Sieg oder er ne Niederlage darstellt. Die Hugenberg - Presse hat Anweisung, darin einen Sieg zu sehen. Der „Lokalanzeiger" des Herrn Hugenberg spricht von einem Erfolge der Rechten und sagt: Den H a u p t- gewinn hat ohne Zweifel die Rechte geholt. Wenn auch die deutschnationale Vartei. die bei den
Bülows Memoiren.
Fürst Bülow hat in den letzten Jahren seines Lebens an der Niederschrift seiner Lebenserinnerungen gearbeitet und hat gerade noch vor wenigen Wochen den letzten Band druckfertigt in Verwahrung gegeben. Letztwillig ist laut „Vossischer Zeitung" bestimmt, daß frühestens ein Vierteljahr nach seinem Tode mit der Veröffentlichung begonnen werden darf. Der Wunsch des Fürsten, daß feine Memoiren zu feinen Lebzeiten ungedruckt blieben, ist aus der Absicht hervorgegangen, von keiner persönlichen Rücksicht bei der Niederschrift beeinflußt zu werden.
*
An den Bruder des verstorbenen Fürsten Bülow, Friedrich von Bülow in Berlin, richtete der Reichskanzler ein Beileidstelegramm, in dem er feinem schmerzlichen Bedauern über das Ableben des Fürsten Ausdruck gibt und dem Bruder, sowie den übrigen Angehörigen zugleich im Namen der Reichsregierung fein herzliches Beileid ausdrückt. Mit dem Fürsten Bülow, so heißt es in dem Telegramm, ist ein Politiker aus dem Leben geschieden, dessen Arbeit die Geschichte würdigen wird, von dem ober heute schon festgestellt werden muß, daß er in heißem Bemühen stets seine ganze Kraft für das Wohl des Vaterlandes eingesetzt hat. Das Telegramm schließt mit den Worten: Ich weiß, daß der Verstorbene volles Verständnis für die Schwierigkeiten hatte, unter denen in der Nachkriegszeit die deutsche Politik zu arbeiten hat, daß er aber auch unerschütterlich an Deutschlands Zukunft glaubte.
Ein Linksprogramm Daladlers.
wtb. Paris, 29. Okt. (Eig. Meld.) Daladier will, wie verlautet, den Sozialisten im Falle, daß ein Kabinett der vereinigten Linksparteien gebildet werden kann, folgendes Programm vorfchla- gen:
Fortsetzung und Ausbau der Friedenspolitik durch die Rheinland-Räumung zu den im Haag bewilligten Fristen und Bedingungen, Ratifizierung des Voungplanes, Billigung einer entschiedenen Abrüstungspolitik, bedeutende steuerliche Erleichterungen (1^ Milliarden), eine Politik nationaler Produktion, wozu 1% Milliarden im Jahre 1930 für Elektrifizierung des flachen Landes und den Ausbau der Wege verwandt werden sollen, beträchtliche Einsparungen an den Militärausgaben (500 Millionen), Verwirklichung der Einheitsschule in möglichst kurzer Frist, Einführung b?*1 Sozialversicherung zu dem gesetzlich vorgesehenen Zeitpunkt, Einführung eines Getreideeinfuhrmonopols und eine gleiche Maßnahme bezüglich des Düngers, demnächstige Verwirklichung der hauptsächlichen Forderungen der Arbeiterverbände (bezahlte Urlaubstage, Kontrolle der Arbeiter über die Sicherheit der Arbeitsbedingungen, Amnestie für- alle politischen Parteien).
Von den Vomhenwerfern.
Die Verfertiger der in Schleswig-Holstein verrost beten Höllenmaschinen fesigesiellt.
Wie bas Lanbeskriminalamt Berlin mitteist finb in Hamburg-Altona der 23jährige Kunstmaler. Herbert Schmibt, der 22jährige kaufmännische! Angestellte Erwin K a p h e n g st festgenommen worden. Herbert Schmidt ist geständig, mit dem zurzeit flüchtigen Elektrotechniker Alfred Kaphengst zuletzt in Altona-Othmarschen wohnhaft, die bei den beiden Anschlägen in Schleswig-Holstein verwendeten Sprengkörper mit Zeitzündung angefertigt und außerdem den Anschlag auf das Landratsamt in Niebühl mit Kaphengst durchgeführt zu haben. Der an Ort und Stelle weilende Untersuchungsrichter Landgerichtsdirektor Dr. Mafur ist zurzeit mit der Nachprüfung der Vorgänge zwecks Entscheidung über Erlaß eines Haftbefehles beschäftigt.
hatten die Bombenaffentäfer Verbindung mit Ehrhardt?
Zu den neuen Verhaftungen in der Bomber, angelegenheit meldet der „Hamburger Anzeigers daß die Verhafteten ebenso wie die BombenatteK tätet dem sogenannten Ehrhardt-Kreis an gehören. Nach Ermittlungen des Bomben-Dezev nats bei der Altonaer Polizei habe dieser Kre^ augenscheinlich weitere Attentate geplant, um du bisher verhafteten Attentäter zu entlasten. Dst Kreise um die Bombenattentäter hätten in der letz ten Zeit besondere Aktivität entfaltet und feien u. a in der Reichsschule in Neustadt im Kreise Oldem bürg kürzlich zu einer Konferenz zusammenge- kommen, an der die Brüder Ki kling er, dif an dem Erzberger-Mord beteiligt wärest teilnahmen. Die Verbindung der Verhafteten mi, der Landvolkbewegung unmittelbar sei bis jetzt noch nicht nachgewiesen, ebeistawenig lägen schon definitive Anhaltspunkte für die Beziehungen zu Kapitän Ehrhardt selbst vor.
FuldaerZettung
Anzeiger für die Stadt Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.
Monatlich 1,80 etnschließl. Postgebühr (48 Pf.) ohne Zupellg.
Anieigen-Preise: Kleinzeile tCol.) lokal 0,15 ^.auswärts 1 Kß 1 0,20 O.. Reklamezeile: lokal0,60 auswärts0,80 O.| «». JUlJly Bei Wiederholungen Rabatt. Postscheck!. F-rankf. a. M. 4051
«m Urthstt letzten Wahlen zusammen mit dem Landbund als
Mtiä) ÖCt *ödl)l ttl 4)uOCn. sogen. Rechtsblock 9 Sitze erhielt, durch die bekla-
Aus Karlsruhe schreibt uns ein Parteifreund: I genswerte Zersplitterung auf der Rechten an Stim-
m 1W(,r I men abgeben mußte, so ist die Rechte insgesamt
Die große Wahlschlacht ist geschlagen. I öor a[(em durch den in dieser Höhe überraschenden
erheblich gesteigerter Antellnahme I Gewinn der Nationalsozialisten stärker angewach-
Landtag gewählt, er zahlt statt 72! Abgeordneten fen a[s bie übrigen Gruppen.
setzt 88. Von diesen gehören allem 34 der badi Während die „Deutsche Tageszeitung" keinen scheu Zenfrumspartel an, welche damit ihren B I @ommentar h^, macht die „Kreuzzeitung" die sitzstand um 6 erhöhte und als elMge ^rtei aus Feststellung: Während die Deutsche Volkspartei und dem alten Landtag ihren Besttzstarch auch p 3 I b{e Demokratische Partei ihren Besitzstand in der Mal voll und ganz erhielt. Samtstche a e e P - $aUpffa($e wahren konnten, hat die Deutsch- feien haben prozentual zum Teil sehr bedeutend nationale Volkspartei eine nicht un< verloren. Von neuen Parteien ziehen m den Land- I erhebliche Stimmeneinbuße und damit
3
3 Bauernpartetier. Daß ^^,s ^"ltat einen über- I Wühler ist zum Evangelischen Volksdienst und zur ragenden Sieg der ^entrumspartel d s , I Nationalsozialistischen Arbeiterpartei und in eini- um"so ÄSsmn’s”« “s _ da- Strotnam %”Äf,en ,1,d> ”lm Bav-mbund 271 aIh p ?n b->??i a! I Die „Kreuzzeitung" scheint etwas hellere Augen
und Ve^I)etzung, öer S!, I au hoben oIs bet ßofofantcioct"!
keit und Verstellung gegen seinen Bestand I ou 9aüen ai5 oer „^raianzeiger geführte Umfassungs schlacht aus eigener I Aiflöf Mftf Anacn Kraft glänzend gewonnen hat. Aus dem unklaren I gugvuwviij
Gewirr des Wahlkampfes steigt klar und siegreich I Die Deutsch nationalen haben in Baden die große staatspolitische Jdee der l bi« Zeche bezahlt. Von 9 Sitzen haben sie 3 be- deutschen Zentrumspartei, die allen I hauptet, obgleich die Zahl der Mandate größer ge» Unkenrufen zum Trutze erheblich gewonnen hat, I worden ist. Die Nationalsozialisten haben sich an und gegenüber der Zersplitterung der übrigen I die Stelle der Deutschnationalen Volkspartei gesetzt, Wählerschaft in beherrschender Stellung dasteht. I und man wird sicher nicht unrecht reden, wenn man Die aus sich selbst angewiesenen Kämpfer für das I sagt, daß das eine notwendige Wirkung des Auf- Zentrum dürfen sich auf dieses hervorragende und I tretens Hugenbergs gewesen ist.
selbst die kühnsten Erwartungen übertreffende Er- I „Hitler frißt Hugenberg", so schrieb am letzten gebnis stolz sein. Mit dem Dank gegen die Wäh- | Sonntag der „Vorwärts". Diese Beobachtung, bie lerschaft verbindet die Zentrumspartei in Baden I man schon während der ganzen letzten 14 Tage ma- bas Gelöbnis, die errungene Machtstellung zum ch?n konnte, da das Hugenberg'sche Volksbegehren Segen für Volk und Land voll und ganz I umging, hat in Baden eine lautsprechende Bestäti- auszuwerten. Die nächsten Tage werden es erwei- I gunq gefunden. Die Masse der beutschnationalen sen, wie bewundernswert sich bie Zentrumspartei I Wählerschaft ist mindestens in dem größeren Teil Badens in den einzelnen Wahlkreisen mit ganz I Deutschlands kleinbürgerlicher Natur, sie wenigen Ausnahmen geschlagen hat. Es sind selbst I hat an der von den Deutschnationalen gemachten bie Stimmen bes Jahres 1924 in manchen Amts- I antisozialen Politik kein Interesse. Die bezirken um Tausenbe übertroffen worben. Der I sozialistischen Ideen der Nationalsozialisten liegen Wunsch unserer Freunde aus dem Reiche ist erfüllt. I ihnen näher. Wenn nun aber Hugenberg als Das Land Baden hat gezeigt, daß es weiß, auf wel- Führer der Deutschnationalen Volkspartei ein poli- cker Linie die große Konzentrierung der positiven I tisches Programm aufftellt, das, soweit der staats- staatspolitischen Kräfte in Zukunft int ganzen deut- I rechtliche und außenpolitische Teil in Frage kommt, schon Reiche zu erfolgen hat. Die christliche I mit dem der Nationalsozialisten weitgehend über» Idee ist im Sudwesten unseres Vaterlandes fest und I einstimmt, bann ist halt nicht einzufehen, weshalb stark verankert worden. Was das heißen will, geht I diese Bekehrung Hugenbergs zu den Nafionalsozia- schon daraus hervor, daß nicht nur die National- I listen nicht für die Masse der deutschnationalen
■ sozialisten dem Volke einzureden versuchten, daß für I Wähler wegweisend sein soll. Wenn es schon fei» die Religion in Baden keine Gefahr bestehe, und nett Unterschied mehr gibt zwischen den Deutsch- daß das Zentrum sozusagen seine Daseinsberech- I nationalen und den Nationalsozialisten außer der tigung verloren habe. Durch alle Vernebelung I Programmverschiedenheit, die die besonderen hindurch haben die Wähler das Richtige erkannt, agrarischen und großindustriellen Die Zersplitterung hat abgenommen. I Wirtschaftsinteressen der deutschnationalen Bolks- Allerdings zirka 55 000 Stimmen etwa bleiben in- I Partei betrifft, dann kann es nicht mehr wunder folge der Wahl aussichtsloser Splitter - I nehmen, wenn die beutschnationalen Parteigänger, Parteien immer noch unberücksichtigt, ! die sich immer an dem plutokraiischen Charakter der jedoch der Fortfall ist unverkennbar und das Land I Deutschnationalen Volkspartei gestoßen haben, Baden hat sich wieder als Musterland erwiesen. I fahnenflüchtig werden und mit klingendem Spiel zu
Von den einzelnen Parteien muß besonders der den Nationalsozialisten Übergehen.
relativ starke RückgangderSozialdemo- I In Baben hat Hugenberg eine außerordentlich fratie verbucht werden. Damit erhält diese harte Schlappe erlitten, er hat dort in einer Weise, Partei bie Quittung für bie im Mai 1928 detrie- bie er nicht mehr übersehen kann, ben illustrierten bene unsagbare Verhetzung des Volkes, ebenso wie Beweis bafür bekommen baß er von den pfycho- für bie bauernb wiederholte Lüge, daß die Sc- I logischen Gesetzen des politischen Lebens mch^ ver- zialdemokratie religiös neutral sei. Geradezu ver- steht und daß man vor allenl nicht der Führer nichtend ist die Auflösung der Deutsch- einer Partei sein kann, bie bem Ra bl k al r sm i. s nationalen. Sie verloren ihre meisten Stirn- I offiziell abhold ift, unb zugleich em Verdun- nen an ben Eangelischen Volksbienst unb die Na- I beter des Radikalismus.
rionalsozialisten und haben aufgehört im Ba- I Zusammentritt des nengeroähtten Badischen bischen Lanbtag eine Fraktion zu bilben u Landtages.
aus eigener Kraft. Dagegen werben bie Kommu- I , __ „ . „ , .
nisten bei Beibehaltung des bisherigen Maßstabes I 39 6er ntmer
in Zukunft eine Fraktion bilden. Auch die Deut- neugewahlte Landtag arn 10. Tage nach erfo gier über da. Altai md,l BabUufammenlreten »e mr »«en finMb«
SffÄs™ ÄS SÄ LL
Sie T«weÄnT»ertoS@»B dkn
Xe ge der praktiichen Arbeit wird folgen las-
fen können. I dium und Finanzen).
Wie dem auch ser, tm neuen Landtag steht das l ,
Zentrum groß und frei narf) allen Sei» j ten da. In treuer Gefolgschaft zu seinem Fuhre-, I 3ultu) gCtGUttlt»
rierAeln ^rgad, es sich die unbe- I Montagfrüh verließen zusammen mit der Gen- wird diese FÜHNMS nach XÄÄ ‘«SV®!:
«.eenTXUn w°flen3 Am Heutigen Tag- I S -ur B-bn.wo » nach Aachen verladen wurden, grüßt das Zentrum seine Brüder im Reiche, die mit so inniger Anteilnahme seinem schweren Ringen gefolgt sind und nun Zeuge fein dürfen, <.aß die» Zentrumsidee unabhängig von Stirn - mVngen und Wallungen der Volksleidenschaft auch gegen eine ganze Welt von yeinben zu
W