Einzelbild herunterladen
 

St. 247.

Donnerstag« -en 24. Oktober 1929.

Fuldaer Aettung

Aum Feste des Erzengels Raphael.

Am 24. Oktober.

Äm Feste des Erzengels Raphael wird in unserem ©elfte die Geschichte vom jungen Tobias wachgerufen, der die Reise nach Rages unternehmen wollte und von Gott Raphael zum Reisebegleiter geschickt bekam. Wenn wir die Werke der Künstler betrachten, welche die bei­den Jünglinge auf dem Wege darstellen, dann finden wir zum Ausdruck gebracht die Erfüllung des Wunsches, den der alte Tobias beim Antritt der Reise aussprach:

Reiset glücklich! Gott sei bei euch auf der jteije, und sein Engel begleite euch!" Sollten diese Worte nicht auf die Wimpel geschrieben werden, welche die Iugendkrastler bei ihren Wanderungen voraustra- fien? Auf dem Bilde, das vor mir liegt, zeigt Raphael dem jungen Tobias die Wunderwerke der Natur, und aus dem Gesicht des lauschenden Wanderers erstrahlt reinste Freude, die Freude der Erkenntnis Gottes. So müßte auch ein Bild aussehen, das den Iugendkrastler auf der Wanderung darstellt. So wird es aussehen, wenn er sich den rechten Wandergefährten aussucht und nicht einen wählt, der dem Fisch gleicht, vor dem To- bias erschrak, vor dem auch er ausrufen müßte: „Herr, er greift mich an!"

Der wichtigste Auftrag, der Raphael zuteil geworden war, bestand darin, daß er dem alten Tobias die Ge­sundheit wiederbringen sollte: „Nun hat Gott mich ge­sandt, um dich zu heilen." Die Gesundheit des Leibes eines einzelnen Menschen ist Gott so wichtig, daß er einen Engel zur Erde sendet, damit er sie wiederherstelle. Als bann fein eingeborener Sohn auf die Welt kommt, tritt der göttliche Wille, daß der Leib gesund und stark sein soll, noch deutlicher hervor. Es ist eine gutbegrün­dete Anschauung, daß, wie Anton Worlitscheck in sei­nem Buche „Persönlichkeitspslege" sagt, „Jesus in der schönsten Form die schönste Seele" trug, daß er in ver­kümmerter, verwahrloster Leiblichkeit nicht gedacht wer­den kann, auch wenn man diese Anschauung nicht zu stark preßt, kann man sich doch mit unbeirrbarer Si­cherheit auf feine Krankenheilungen berufen,die unter feinen Großtaten einen so breiten Raum einneh­men, daß man manchmal schier fragen möchte, woher er denn die Zeit nahm zum Beten und zum Predigen. Wie soll man sie denn deuten, seine Krankenheilungen? Als Gleichgültigkeit und Verachtung der leiblichen Kraft, Gesundheit? Sie sind für sich allein ein erdrückender Beweis für seine ungewöhnliche Hochwertung und -Hal­tung leiblicher Unversehrtheit und Ungebrochenheit. Was sonst? Damit ist er für immer der große Beschützer aller geordneten, normalen Leibespflege geworden. Vie­les von dem, was wir heute haben an Bemühungen um Körperertüchtigung, auch an maßvollem Sport- und Turnbetrieb, ist Geist von feinem Geist, zeitgerechte Fort­führung und Ausführung feiner Absichten und Anregun­gen, wenn man will, auch eine Art Nachfolge Christi, ein Gehen in seinen Spuren, ein Stehen auf der Linie feiner Taten, weil ja auch das alles ohne enge Ver­bindung mit der christlichen Moral erfolglos bleibt. Christus ist unser König, unser Führer, und für den Iugendkrastler gilt, was ein deutscher Lebensreformer gejagt hat: „Für mich ist die körperliche Gesundheit der Lohn für den Gehorsam gegen das christliche Sitten- «esetz."

Ohne Gottes Hilfe, ohne seine Gnade können wir diesen Weg nicht gehen. Darum fingen wir heute:

„Laß Raphael, den Arzt voll Wunderwerke, besuchen uns mit deiner Gnad und Stärke und heilen all von allem Leid und Fehle anLeibundSeele. A. Agr.

Amtliches.

Regeländerungen im Fußball.

Folgende Regeländerungen treten ab sofort in Kraft:

1. Regel 3 (Der Schiedsrichter): In Absatz 15 erhält der 2. Satz folgende Fassung:

,Leder Spieler, dessen Schuhe als nicht überein­stimmend mit Regel 1, Absatz 6, festgestellt werden, ist des Feldes zu verweisen und darf erst dann am Spiele wieder teilnehmen, wenn der Schiedsrichter auf die Meldung des Spielers hin diesem bestätigt, daß die Schuhe in Ordnung sind; ein Spieler darf zur Meldung nur zu einem Zeitpunkte in das Spielfeld zurückkehren, in dem der Ball aus dem Spiele ist."

2. Entsprechend der vorstehenden Aenderung ist die Ausführungsbeftimmung 14 zu Regel 3 aufgehoben.

3. Regel 15, Absatz 2 (Der Elfmeterstoß): Satz 2 und 3 sind zu streichen. Statt dessen gilt folgende Fassung:

„Alle Spieler mit Ausnahme desjenigen, der den Elfmeterltoß ausführt, und des gegnerischen Torwäch- ters, müssen innerhalb des Spielfeldes, aber außerhalb des Strafraumes und mindestens 9 Meter vom Ball stehen. Der Torwächter muß auf feiner Torlinie stehen, bis der Ball gestoßen ist."

Aus dem Gau Kurhessen.

Lin Rundschreiben der (Bauleitung.

Der erste Gautag der D. I. K. brachte den Zusam­menschluß aller D. I. K.-Bezirke unserer Diözese. Die Gauleitung ist gewählt. Nun heißt es auch weiter gear­beitet. Wir dürfen nach diesem ersten wohlgelungenen Aufbau nicht ruhen, sondern nun heißt es, mit allen Kräften das einmal begonnene Werk innerlich zu festigen und auszubauen. Die (Bauleitung richtet darum an alle Bezirksleitungen, D. I. K.-Abteilungen, alle Jugendkraft- ler die herz!. Bitte zu treuer und unentwegter Mitarbeit. Die Vertreter in Fulda waren beseelt von einem frischen und frohen Arbeitswillen. Sie haben den besten Willen, sich durchzuringen, in der Leitung gesehen. Nun fordert sie von allen Jugendkraftlern den herzhaften Kämpfer­willen zum Siege. Wir müssen streiten für die christl. Ideale im Sportsleben. Möge jeder Iugendkrastler sich selbst und seinem Herrgott das Versprechen geben: Ich bin echter Iugendkrastler, allüberall! Dann wird unser Werk gelingen.

Allen bietet die Leitung den Handschlag der Treue und ein herzliches Jugendkraft „Hell".

Der Gauleiter: Der Gaupräses:

Kimmel. B i l z.

Mitteilungen der Bezirksleitung Fulda-Hünfeld.

1. Am nächsten Sonntag werden folgende Spiele nachgeholt: Margretenhaun—Dom (Schäfer, Kolping), Hünfeld—Hünhan (Unverzagt), Veitsteinbach—Wissels (Schneider), Thalau—K. K. V. (Seng), Margretenhaun —Mittelrode um 1,30 Uhr (Faulstich).

2. Bezirksklasse. Das Spiel am 1. 10. 29. Kol­ping—Steinhaus wird verlegt auf den 10. 11. 29.; das Spiel am 1. 11. Welkers—Hattenhof (B.-Klaffe) fällt aus.

3. In die A-K lasse Hünfeld ist Michelsrornbach eingetreten. Arn 27. Okt. ist das Spiel: Wiesen—Michels- rornbach (Schiri Rothrnann Miss.). Die übrigen Spiele werden das nächsternal bekannt gegeben.

4. Die Bekanntgabe des Tabellenstandes erfolgt in der nächsten Sportecke.

5. Die Bezirkskasse der DJK hat ein Postscheck- f o n t o errichtet unter dem Titel: Bernh. Bilz, Kaplan (D. I. K.) No. 42117, Postscheckamt Frankfurt a. M. Alle Zahlungen an den Bezirk können auf dieses Konto überwiesen ober gezahlt werden.

Fußball.

Verbandsspiele vom Sonntag.

Lezlrksktasse-Fulda.

Petersberg—Dom 2:2.

Hünhan—Lohannesberg 2:5.

Hünfeld—Steinhaus 3:8.

Margretenhaun—Kolping 0:3.

B-fitaffe Fulda.

K. K. V-—Margretenhaun 1:4.

Stadt—Bimbach 2:3.

Mitetlrode—Welkers 2:2.

Thalau—Müs 1:3.

Hattenhof—Veitsteinbach —

A-fitaffe Fulda.

Veitsteinbach—Bimbach 2:0.

Dom—Kleinlüder 2:4.

Schmalnau—Engelhelms 7:2.

3ugend-Fulda.

Wissels—Hattenhof 2:4.

Engelhelms—Thalau 2:1.

Dom—Eichenzell —

Freundschaftsspiele.

Neuhof—Döngesmühle (Jugend) 3:0.

Kerzell—Neuhof 3:2.

A-fitaffe Hünfeld.

Rückers—Kirchhasel —

Marbach—Dietershan —

Steinau—Wiesen 3:0.

vorderrhön.

Oberufhausen—Barsch 2:0.

D.-3ugenb.

Barsch-Eiterfeld 0:7.

Großentaft—Kirchhasel 2:1.

Tabelleustand in der vorderrhön.

Spiele gern, unentsch. oerl. Tore Punkte

Oberufhausen 3 3 0 0 7:3 6

Dorsch 3 1 0 2 2:2 2

Wölf 2 0 0 2 2:4 0

Da nur drei Mannschaften spielen, dürfte Oberufhau­sen nicht mehr einzuholen sein und jetzt schon als Meister in Vorderrhön gelten. — Von einzelnen Jugendmann- f''-aften fehlen bisher alle Spielberichte, sodaß eine Uebersicht über den jetzigen Stand nicht gegeben werden kann. Es wird um sofortige Zusendung aller Spielergeb­nisse der Jugend gebeten. (Bezirksleiter Kimmel, Sois­dorf, Hünfeld-Land.)

Spielberichte.

D. 3. fi. Petersberg—Dom 2:2.

Die Dömerelf erschien mit einer stattlichen Zahl An- hängern und wurde von den Petersbergern mit Musik zum Sportplatz geleitet. Sehr verheißungsvoll began­nen die Dörner das Spiel, doch finden sie nach kurzer Spieldauer einen harispielenden Gegner vor, dazu wer­den noch 4 schöne Torgelegenheiten verspielt. Erst in der 30. Minute gelingt dem Mittelstürmer das Führungs- tor, das es au chbis zur Pause bleibt. Nach derselben wird das Spiel härter. Petersberg gelingt es glelchzu- ziehen und kurz darauf mit 2:1 in Führung zu gehen. Die Dörner drehen nun mächtig auf und mit unhaltbarem Schrägschuß wird der Ausgleich erzielt. 15 Minuten vor Schluß muß der rechte Halbstürmer der Börner wegen Verletzung ausscheiden .somit gelingt es nicht zu einem Sieg. Der Schiedsrichter war der geeignetste Mann für dieses Spiel.

D. 3. fi. Dom 2.—Kleinlüder 1. 2:4.

Die zweite Mannschaft hatte auf eigenem Platz das fällige Spiel gegen Kleinlüder. Dorn war wegen Aus­fall eines Schülers gezwungen, mit 10 Mann das Treffen zu bestreiten, konnte sich aber durch den vorbildlichen Elfer der Spieler gut gegen die körperlich überlegene Mannschaft von Kleinlüder behaupten. Der Schiedsrichter leitete gut, denn alle Spieler waren bedacht, ihm fein Amt leicht zu machen.

Dom 3ugend—Eichenzell 3ugend 7:1.

Das hohe Torverhältnis gibt nicht so ganz den Spiel­verlauf wieder, denn noch zur Halbzeit stand die Partie 1:0. In der zweiten Halbzeft hatten die jugendlichen Dörner eine Umstellung oorgenommen. 6 weitere Tore find die Belohnung des Elfers der Dörner. Vorbildlich war das Verhalten der jugendlichen Spieler und hier fei der Eichenzeller Jugend zu ihrem Lob gesagt, daß sie ein ritterlicher Gegner bis zum Spielende blieb. A. M.

Mittelrode 1 Wetters 1. 2:2.

Am Sonntag stellten sich obengenannte Mannschaften dem Schiedsrichter Möller Oberbimboch zum fälligen Verbandsspiel auf dem Platze in Mittelrode. Bereits einige Minuten nach Anstoß wurde der Torhüter von W. auf harte Proben gestellt, welche er aber auch glänzend bestand. Jedoch in der 13. Minute mußte er den Ball zum ersten Male passieren taffen. Kurz vor Halbzeit buchte Mittelrode das 2. Tor. Nach Halbzeit folgte An­griff und Abwehr in rascher Reihenfolge. Bei einem Ausflug des M. Torhüters ins Spielfeld kam Welkers zum ersten Erfolg. Kurz vor Schluß konnte W. einen Strafstoß in ein weiteres Tor verwandeln und so den Ausgleich erzielen. Der Spielleiter, Herr Möller Ober- blmbach, erfüllte seine Aufgabe in musterhafter Weise.

Ä.

Thalau — Müs 1 : 3 (0 : 3).

Am Sonntag weifte die Müser Elf zum fälligen Verbandsspiel der B-Klasse in Thalau. Schon in der 5. Minute wurde eine Flanke des Rechtsaußen durch eine Unvorsichtigkeit des Torhüters in einen Erfolg für Müs verwandelt. In der 18. Minute konnte der Müler Sturmführer nach einem schönen Einzelgang unhaltbar einsenden. Eine Viertelstunde später fiel ein drittes Tor.

In der zweiten Hälfte wird das Spiel von Thalau aus schärfer betrieben. Kurz von Schluß kann Thalau das Ehrentor erzielen. H. F.

Veltsteinbach-Bimbach 2:0.

Am Sonntag trafen sich obige Mannschaften zum fälligen Verbandsspiel auf dem Sportplatz in Veitstein- bach. Mit dem Anstoß beginnt ein lebhaftes Spiel, wobei

3. Statt

Druck der Fuldaer Ackiendruckerei, Fulda.

Veitsteinbach in den ersten 10 Minuten die Führung an sich riß. Halbzeit 2:0 für Veitsteinbach. In der zweiten Splelhälfte strengte sich Bimbach erfolglos an, um den Ausgleich zu erzielen. R.

Oberufhausen—Lorsch 2:0.

Auf dem auf waldiger Höhe gelegenen Sportplatz in Oberufhausen begegneten sich beide Mannschaften zum fälligen Verbandsspiel. Barsch muß mit Ersatz antre­ten und kann sich darum im Sturm nicht zum einheit­lichen Angriff zusammenfinden. Oberufhausen spielt auf eigenem Platz mit der gewohnten Sicherheit und geht bald in Führung. Bis zur Halbzeit stellt es das Spiel auf 2:0. Der guten Hintermannschaft verdankt Dorsch ein nicht hohes Torergebnis. Das Spiel wurde in durch­aus anständiger Form durchgeführt. Der Schirl leitete zur Zufriedenheit beider Mannschaften. K.

Lorsch 3gd.—Ellerfeld 3gb.

Eiterfeld hat bei dem in Barsch ausgetragenen Ju- genbfpiel Platzwahl. Nach 5 Minuten ging es bereits in Führung. Bis zur Halbzeit stand das Spiel 6:0 für Eiterfeld. In der zweiten Hälfte der Spielzeit sandte Eiterfeld zum 7. Male ein. Die Schiedsrichter leitete zu­friedenstellend. Eiterfeld steht jetzt mit 6 Punkten (22:0 Toren) in 3 Spielen an der Spitze der Tabelle. Sr.

Rückers— filrchhajel 3:3.

Arn Sonntag trafen sich die Mannschaften Rückers- Kirchhasel zum fälligen Verbandsspiel in Rückers. Schon in den ersten 15 Minuten ist Kirchhasel 3 mal erfolgreich. Im weiteren Verlauf bringt es auch die Platzmannschaft, deren Spiel reichlich hart wird, zu 3 Toren. Trotz des unentschiedeen Spieles muß die Ueberlegentjeit der Kirch- haseler Elf anerkannt werden.

D. 3. fi. Steinau gegen D. 3. fi. wiesen 3:0. Am Sonntag trafen sich obige Mannschaften zum Verbands­spiel. Obwohl die Wiesener Mannschaft körperlich ent schieden stärker war als Steinau, mußte sie sich eine Nie­derlage von 3:0 gefallen lassen.

Schlagbarl.

Lonvikt—Sladlpsarrei Fulda.

Am Sonntag fand ein Freundschaftsspiel in Schl», ball zwischen obengenannten Vereinen statt. ConvU. konnte das Spiel überlegen gewinnen. Die größere G»° wandtheit und Uebung der Gymnasiasten werden den Ausschlag gegeben haben. Wir freuen uns, wenn im Frühjahr eine große Anzahl neuer und tüchtiger Mann­schaften in die Verbandsspiele eintreten werden.

Wie war zu Köln es doch vordem Mit Heinzelmännchen so bequem, Liegt dir Bequemlichkeit im Sinn, Bade’ deinen Kuchen mit „Badtin*'!

Dr. Oetker’s Backpulver „Backin“ macht die Kuchen | schön groß, locker und leicht verdaulich. Eine Fülle I von Anregungen schöpfen Sie aus dem farbig illustr.

Oetker-Rezeptbuch, Ausgabe F (Preis 15 Pfg.) und Dr. Oetker’s Schulkochbuch (Preis 30 Pfg.). In allen j einschlägigen Geschäften zu haben. Wo nicht erhält- lieh, gegen Einsendung in Marken von

Dr. August Oetker, Bielefeld.

Aus der übrigen Sportwelt.

= Fußballspiel fireissparkasse—Commerzbank Fulda 4:3. Wie uns mitgeteilt wird, wurde das am Samstag zwischen den Mannschaften der beiden genannten Bank­institute ausgetragene Freundschaftsspiel von der Kr e i s- spa r kasse mit 4:3 gewonnen. In dem ersten Bericht war irrtümlich das Halbzeitresultat, das 3:1 zu Gunsten der Commerzbank lautete, als Endergebnis an­gegeben worden._______________

Tagungen.

Tagung der Büro- und Behördeuaugestelttm tu Frankfurt am Main. Im Hause der Kaufmannsgehilfen hielt am. Sonntag der Bezirk Hessen, Hessen- Nassau und Oberrhein des Reichsverbandes der Büroangestellten eine Tagung ab. Der Vorsitzende des Bezirkes, G. Büßer, begrüßte die Vertreter der Angestelltenschaft und die Gäste. Verbandssekretär Wam­bach von der Landesgeschäftsstelle Frankfurt hielt einen Vortrag über die Notlage der Büro- und Behörden­angestellten. Er erinnerte zunächst an die Vermehrung .der Angestelltenschaft bei allen Verwaltungsbehörden im Kriege und an den nach dem Kriege erfolgten radikalen Abbau der Angestellten. Wenn dieser Abbau der Angestellten nicht auf alle Angestellten ausgedehnt worden sei, so sei dies in erster Linie darauf zurück- zuführen, daß die Beschäftigung von Angestellten für die Arbeitgeber vielfach wirtschaftlicher sei als die von Beamten. Die Angestelltenschaft sei der Auffassung, daß die Behörden in erster Linie bei den sachlichen Ausgaben svaren müßten. Gerade die Angestellten, die sich voll unb ganz hinter solche Sparmaßnahmen stell­ten, wüßten, daß auf diesem Gebiete noch sehr viel zu sparen sei. Die Angestelltenschaft arbeite in ihrer Berufsorganisation nicht gegen die Arbeitgeber, sondern wolle stets mit diesen zusammenarbeiten. Der Redner ermahnte die Mitglieder, In die politischen Parteien hineinzugehen und dort die Interessen der Angestelften- fchast geltend zu machen. — Verbandssekretär Bouil­lon - Köln sprach bann über das Thema „Die Berufs- aewerkschast als Machtfaktor". Das letzte Referat hielt der Vorsitzende der Berufskrankenkasse des Gesamtver- Landes der deutschen Angestelltengewerkschaften, Plintz- Hamburg, über das Thema „Sparen unb Versichern".

<

, , Vf

MW

W WM 'M

*

ÄÜSäir

SHELL BENZIN SHELL AUTOOELE

1

li t*

j

Motoren mit hoher Kompression werden restlos ausgenutzt durch das kraftvolle SHELL SPEZIAL-GEMISCH

DYNAMIK erhältlich an allen mit blauem Querstreifen gekennzeichneten Shell-Pumpen.

Das Gebot der Wirtschaftlich­keit aber verlangt, daß Sie für alle Motoren mit normaler Verdichtung zur Erzielung der Höchstleistung

SHELL

den überlegenen Betriebsstoff der Millionen, tanken.