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Freitag, 4. Oktober 1829

^uppGeheimrät Hügeln berg, führen mutzte

er auf oieiem . ' r T -> ■

geleistet hat, steht in ehernen Lettern m da? I ein.

i.___mnffac nnh Naterlandeq ein IC» •

Um VAX Uhr wird die Sitzung unterbrochen.

bensbuck unseres Volkes und Vaterlandes einie

nem persönlichen Namen das Beileid MM Ableben

ttt 230 ker^ulbaer sadienbwdnei in Fulda. Kernruse: Schrift. JIV« l-: kitunfl 1152, Fuldaer Actiendruckere, 1150 und 1151. ■■

8 Der Herr Reichspräsident hat sich aus Anlaß des Todes des Herrn Reichsministers des Auswar»

landgearbeikethat.

gez.: von Hindenburg.

Vettews Vriands.

wtb. Paris. 3. Okt. (Eig Meld.). Ministerprä. sident und Außenminister Briand in Beglestung des Chefs des Protokolls de Fouquieres fuhren heute vormittag um Vll "si^^^Dr^Rteth schäft vor und haben dem Geschäftsträger Dr. Rie y im Namen der französischen Regierung und m fei-

Das Ardeilslosengesetz angenommen

Erhebliche Mehrheit im Reichstag.

gestorben.

Trauersitzmg des Reichslabinetts.

wtb. Berlin, 3 .Okt. (Eig. Meldg.) Das Reichs­kabinett wird heute nachmittag um 5 Uhr eme Trauersitzung abhaiten. Der Reich s P ras d^t wird morgen früh in Berlin eintreffen und sogleich den Reichskanzler zum Dortrag empfan- a^. Im Reichstag verlautet, daß morgen auch

Kabinettsvrt unter dem Vorsitz,des Reicksvr äs identen stattfindet. Wie wir von untenichteter Seite erfahren, ist hierüber noch nicht bestimmt worden.

Aeichsauhenminister Dr. Stresemann ist Don- «erstag stütz in Berlin einem Schlaganfall erlegen.

Stresemanns zäher Wille hat ihn allen törper« rtAen Unbilden, die den erst 51,ahrigen Mann schon seit langem verfolgten und luaUen, trotzen lassen. Er blieb auf einem schweren Posten. Er rang mit den Staatsmännern der Entente, den Männern des Sieges, rang mit den auf ihre ge liche Uebermacht gestützten Amerikanern und rang mit seinen Feinden in Deutschland, die — leider muß man das sagen — die gehässigsten mären -lebt hat der T o d dem Kampf ein Ende gemacht. Von fern wirkte das Ziel dem müben Stampfer verheißend zu: restlose Befreiung des deutschen Bo­dens von fremder Besatzung. Er ^Me das Ziel, dem er sich geopfert hat, nicht erreichen. Er ist gefallen ebenso wie die anderen Dampfer für die Wiederaufrichtung eines glücklichen deutschen Vaterlandes aus dem ,am- merlichen Zusammenbruch, 3u bem es die alten Gewalten im Jahre 1918 hatten kom­men lassen. Er folgt im Tode Erzberger, Rathe- nau, Fritz Ebert, alle gefällt, durch Gewalt oder infolge Ueberanstrengung, irn Kampfe für das neue Deutschland. Dem tapferen So baten Strese- mann gilt bie Hochachtung aller Deutschen, bte für staatspolitische Arbeit im Dienste bes wah. ren Volkswohls unb ber Nwberhaltung egoistischer Sonderbestrebungen Verständnis haben.

VDZ. Berlin, 3. Okt. (Eig.-Meld.) Das Ar- bektslosenversicherungsgesetz wurde heute morgen im Reichstag in der Schluhabstimmung mit 238 gegen 155 bei 40 Enthaltungen angenommen.

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Dr. Gustav Stresemann ist am 10. Mm 1878 «i Berlin geboren, besuchte hier das Andreas Gymnasium und studierte in Berlin und Lerpz g Rechts- und Staatswis enschaften. Er promovierte in Leipzig als Nationalökonom. Don 1901 ab war er in verschiedenen wirtschaftlichen Verban­den, so insbesondere beim Berbande sächsischer In dustrieller als Syndikus tätig, 1907 wurde

zum ersten Mal für die national-liberale Partei in den Reichstag gewählt und gelangt sehr rach in eine führende Rolle innerhalb der Partei. E I gehörte dem Reichstag bzw. der Nationalversamm- j lung mit einer kurzen Unterbrechung Jahre I 1Q12 bis xu seinem Lebensende an. Nach der Ne | Lun begrünbde er bie Seutljf» »■««; bie mit zunächst 22 Abgeordneten in die NatwnÄ- Versammlung einzog, aber schon bet den ersten Reichstagswahlen im Ium 1920 mit 66 Mandaten I an b’-itter Stelle unter den beutchen Parteien I staub. Am 13. August 1923 trat Dr. Stresemann als Reichskanzler der Großen Koalition an bie Spitze der Regierung. Im Oktober des gleichen Jahres bildete er das Kabinett nach dem Austritt der Sozialdemokraten um. trat im November zu­rück und übernahm im folgenden Kabinett Nrnrx das Portefeuille des Außenministers, das er Won

Reicliskanzler inne gehabt hatte. DielrS Ami behielt er in allen lolaenden Kabinetten bis zu sei­nem Tode Im Frübsahr 1928 erkrankte er lchwer an einem Nierenleiden, konnte jedoch 'm Lause des Sommers die'Geschäfte wieder übernehmen und fick im Aumist zur Unterzeichnung des Kel- loaanaktes nach Daris begeben. Dr. Stresemann war seit 1903 mit Frau Kate, geb. Kleefeld ver­heiratet und hatte zwei ©ohne 3m Sa^re 1927 erschien eine zweibändige Ausgabe seiner Reden und Schriften.

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Wie die parlamentarisch« Lage war, als Strese­mann starb, geht aus folgendem Bericht unseres Berliner Vertreters hervor:

Im Reichstage w"r das Bild des krisenhaften Zustandes auch am M'ttwcch noch unverändert Reicksniißenminilter Dr. Stresemann hatte mit dem Reichskanzler Müller eine Besprechung über bie narlamentarifche Situation auf rund der Kamvsttimmung im Reichstage uni) der Abstim- munaen am Dienstag abend Der Reichskanzler 'lek- den nolksparteilicken Parteiführer in keiner Weife darüber im Unklaren, daß, falls die ?5ratb tron der Deutschen Volk'partei in der dritten Be- ratung über das Reformgeseb zur Arbritslchenver- ücherung gegen den Kompromißantrag ber übrigen Regierungsnarteien stimmen Zollte, das automa­tisch die Aesamtdemission des Kabi­netts bedeuten würde.

Im Anschluß an diese Besprechung erschien Dr. Stresemann fofort tn ber Fraktionssitzung ber Deutschen Volksvartei, um seinen Parteigenossen den Ernst der Lage vor Augen zu sichren. Dock' in den stundenlangen Beratungen, die tm ©pat- nachmittaq eine Unterbrechung erfuhren, mußte Dr ©tesemann erkennen, daß es au ch ihm n ' ch t m ä a l i ck ift, seine Fraktion zur vernunftgemäßen HÄÄ » bring-». M- Sch-U"»«-/ innerhalb her beutschvokksvarteisichen Fraktion ha» ben die Oberhand. Es sind, wie wir immer

Außerdem hat im persönlichen Auftrage des Herrn Reichspräsidenten Staatssekretär Dr. Me'tz» ner den Söhnen des verstorbenen Reichsmmisters heute vormittag im Trauerhause bas tiefempfun­dene Beileib bes Herrn Reicksprasibenten an bem schweren Verlust, ben Frau Stresemann unb ihre Söhne so plötzlich erlitten haben, zum Ausdruck

VDZ. Berlin, 3. Oktober. (Eig. Meld.) Die für 10 Uhr angesetzte Vollsitzung des Reichstages erfuhr infolge des plötzlichen Ablebens des Rei. ;s- außenministers eine Verspätung um eine Biertel- stunde. Der Mnisterplatz Dr. Stresemanns war mit schwarzem Flor umhüllt, auf dem Platze fei ist L Ä4«s. w )»«, »TÄ platz Dr. Stresemanns war em großer Sirany weißer Chrysanthemen niedergelegt worden.

Am Regierungstische hatte R ei ch s k a Miet Müller Platz genommen, nut ihm die ande.en Mitglieder des Reichskabinetts. Kommunisten wohnten der Sitzung nicht bei.

Vizepräsident Dr. Esser eröffnet die Trauer­sitzung mit folgenden Worten, wahrend ber Reichs­tag sich erhebt: Meine Damen und Herren! Trarer erfüllt heute die Herzen des deutschen Volkes. Em treuer Hüter seines Lebens- und Geltungsw'lle s ist in den Sielen gestorben, unser Gustav strese­mann, Reichsminister des Auswärtigen. Der d.ut sche Reichstag trauert um eins seiner hervorragend­sten Mitglieder. Dr. Strefemami gehörte dem Reichstag feit 19#4 bis zum Zusammenbruch an. er wurde in die Verfassung gebende deutsche Na- tionaloer'ammlung gewählt und war von da ab un, unterbrochen Mitglied des Reichstages aebüebew Seine überragende politische Besahlgung und fe.ne ausgezeichnete Rednerga'ze brachten ihm auch d;e Führereiaenichaft. Schon im alten Reichstag war er Vorsitzender der nationalliberalen Fraktion, von 1920 bis 1923 leitete er die Fraktion der Deut­schen Volkspartei, die heute den Heimgang ihres langsöhriaen Führers beklagt. Mit au erorkruu- kichern politischem Gelchick übernahm seine hervor- ragende Persönlichkeit am 13. August 1923 oas Reichskanzleramt in einem Augenblick, als Der Ruhr kampf abgebrochen werd e n mußte. Nach der Niederlegung des Relchskanz- leramtes blieb er in der Regierung und war M - Nister des Aeußern bis auf den heutigen Tag Was er auf diesem schwierigen Posten für Deutschland

nachfolgende Beileids-Telegramm gerichtet:

„Tiefbewegt sende ich Ihnen unb den Ihren ben Ausdruck meinet herzlichen Teilnahme an dem plötzlichen Tode ihres Gatten, der bis zum letz- »en Atemzug io treu für fein Dater-

traqen. Das deutsche Volk dankt dem Dahmgeschie- denen, daß er bis mm ^nbe ferner korp ■ . Kräfte d a s We r k de r Be ste i un g D en t ,ch. lands weitergeführt und zum mnerpol't.scher Aufbau unseres Vaterlandes lehr viel ^etan Der deutsche Reichstag hat diesem Danke hiermit tiefbewegten Ausdrink gegeben. „..

Darauf nimmt Reichskanzler Muller das Wort, um folgendes auszuf'^ren: Tieterschu tert steht bie Reichsregierung, stehen bie Regteru gen ber Länber mit bem Reichstag an ber Bahre Gustav Stresemanns, bieles Staatsmannes, der feine Kraft im wahrsten ©inne des Wortes für fein Volk unb für fein Lanb verzehrt hat- E- is ein tragisches Geschick, baß er ben Abschluß bes Werkes8nicht erlebt, bem er bie letzten Jahre unb bie letzte Kraft seines Lebens geroibmet hat. Es war immer sein Ziel, die Befreiung Deutschlands xu erreichen. Gerade nach dem Abschluß der Kon ferenz im Haag, die ber Regelung ber Kriegsschul- den und die ber Räumung der besetzten Gebiete geroibmet war, muß ein unerbittlicher Tod ihn aus unseren Reihen reißen. Stresemann roar .tn Streiter und ein Kämpfer. Ihm tat ber Kampf wohl Er war ihm Lebensbedürfnis und er hat wie alle Streiter unb Kämnfer Gegner unb Feinde die Menge gehabt. Die Reichsregierung ist bet Uebereummg. baß der einst bte »ef(ht Jte roe Niger beeinflußt fein rotrb vom ©freite der Par feien in der schweren Nachknegs'-'st. daß sie bn aerecht werden wirb als einem Manne der er folgreich aearbeitet hat für sein Volk, der für ei Land und für sein Post gelebt bat und aestorbe. ist. Nicht nur seine Gattin, nicht nur - ine Kin ber, sondern bie weitesten Kreise bes deutschen Vol­kes trauern um bieten Mann.

Vizepräsident Eifer: Wenn wir nicht unter fo außergewöhnlichen Umständen tagten, wurde ich dem Raufe oorWaaen, die Stfiung zum Zeichen hur Trauer aufzuheben. Da wir aber em brtn« aend notwendiges Gesetz heute verabschieden haben, Waae ich ihnen vor. die Sitzung letzt als Kelchen der Traur bis 11 Uhr vünklich auszusetzen. Das 5>aus ist damit einverstanden.

Während ber TraiterMer waren auch die N a » tional-Sozialisten im ©'"le nicht an» wesend. Sie ziehen in ihre Fraktion ben Toten

terfjatten habe^ yetidb ber Diplomaten.

wtb Berlin, 3. Okt. (Eig. Melba.» Bereits in ben^frühen Morgenstunden haben sämtliche aus-

jzsrsiTÄ«

Halbmast zu flaggen.

Empfang des Graf Zeppelin abgesagt.

wth Berlin 3. Okt. (Eig. Meldg.) Aus An- laß^des Ablebens des Reichsaußenministers Dr.

mu6e'1

ün roirb' unter diesen Umständen unterbleiben.

Der Parteitag der Deutschen Dolkspartei fallt ans

wtb Berlin 3 Okt. (Eig. Meld.) Wre «i

treten um die Lage zu besprechen, dir M

LLV SM»

fallen zu lassen. #

. A ■ mtuttimmnet N> DU. (Btt 3MB. BeM« 15 BIÜ

MdaerZertung

2Injeiger für bie^tnbf Fulda und den Landkreis ~

Zum Tode Dr. Stresemanns erfahren wir fol­gende Einzelheiten:

Dr. Stresemann war gestern den ganzen Tag über durch bie Verhanblungen über bieArbeits- lose n v e r s i ch e r u n g stark in Anspruch genom­men. Zwischen 10 unb 10S Uhr abenbs etiitt er einen Schlaganfall. Die Aerzte hofften ledoch, daß Dr. Stresemann am Leben erhalten bleibe, obgleich der Schlaganfall so schwer war, daß bte rechte Sene Dr. Stresemanns gelähmt wurde. Heute frühJU0 Uhr ist Dr. Stresemann einem zweiten Schlag- ,nf©eitrbemnerften Anfall ist Dr. Stresemann ohne Lewußtsein gewesen. Von ben Aerzten würbe fett langem bamit gerechnet, baß bieses Eretgnts etn- treten würbe. In ben letzten Tagen war Dr Stre­semann burch einen alten Katarrh ans Bett gefes­selt. Er erschien aber gestern vormittag zu einer wichtigen Fraktionssitzung ber Deut- schon Volkspartei, in ber bte Arbeitslosen­versicherung behanbelt würbe. In bieser Sitzung hielt er eine längere Rebe. Den Nachmittag über ftanb er mit ber Fraktionsleitung bauernb m tele­fonischer Verbinbung. Gerabe bie letzten Tage seines Lebens waren für Dr. Stresemann unge­heuer arbeitsreich. ,—

Frau Dr. Stresemann unb bte betben Sohne weilten bie ganze Nacht über am Krankenbett.

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Die Nachricht von bem Hinscheiden Dr .©tces>- manns verbreitete sich in ber Reichshauptstadt sehr langsam, weil ber Tod in den frühen Morgenstun­den, für die Öffentlichkeit vollkommen unerwartet, eingetreten roar. Die Freunde Dr. Streiemanns, bie' ihn in ben letzten Tagen sahen, machen sim allerbings schon ernste Sorgen, da er einen schwer leidenden Eindruck machte. In ber gestrigen Fcak- tionssitzung hatte er nur sehr leise unb lang am sprechen können. Trotzdem wurde bte Todesnact)- richt überall mit Bestürzung unb Ers ch u 11 e rung aufgenommen. . p J .

Die öffentlichen Gebäude Berlins setzten ferott Halbmast, zuerst bas Auswärtige Amt, bte W :- tungsftätte Dr. Stresemanns während der letzten ' Jahre.

Die Todesursache.

wtb. Berlin, 3. Okt. (Eig. Meld.) Ueber die Todesursache und den letzten Krankheitsverlaus Dr. Stresemanns machte Prof. Hermann Zondek dem wtb. auf Anfrage folgende Mitteilungen:

Dr. Stresemanns Nierenleiden haste sich in der letzten Zett erheblich gebessert, dagegen zeigte das Astgemeinbesinden schon seit längerem starke Er müoungssymptone und der Bluchruck war tn die Höhe gegangen. Pros. Zondek fuhrt diese Er scheinungen mit auf die aufreibende und auf­regende Tätigkeit Dr. Stresemanns zurück. Er ha. den Außenminister immer wieder eindringlich zur Zurückhaltung gemahnt. So ließ er ihn nur schwe ren Herzens zur Haager Konferenz fayren uns oai ihn noch gestern früh, doch unter allen Umstanden un Bett zu bleiben. Diese Mahnung war, wie so häufig, vergeblich bei dem aufopfernden Pfltchwe- wußtsein und dem Temperament, mit dem Dr. Stresemann sich seiner verantwortungsschweren Tätigkeit hingab. Immerhin ging es dem Minister Sestern abend verhältnismäßig gut. Er sagte auch se.bst, daß er sich ganz wohl fühle. Um 10.30 Uhr erlitt et dann aber den ersten Schlaganfall, der einer tiefen Bewußtlosigkeit führte. Dieser Att­isch war so schwer, daß weitere Blutungen be­fürchtet werden mußten. Deshalb blieben die Professoren, Geheimrat Kraus und Dr. Zondek 6le ganze Nacht am Krankenlager. Um 5.30 Uhr borgens trat mit einem neuen schw eren Schlag- Kusall Atemlähmuna ein. die den Tod zur Folge

hatte. Nach der Ansicht Prof. Zv^kmußtemit T wieder ^^^'e/auch a™ diePerson

diesem schmerzlichen Ereignis bereits fest 2 Iah st r « l en abgesehen haben, um ihn aus

einbarungen ms Privatleben zuruckzuzieyen.

Menminisler St. Slcesemmn ist geslotben.

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Soldaten des neuen Deutschland. - was Hindenburg sagt. Trauer

Spässe

Severing dem verstorbenen Außenminister er- I Ministers senden.

neu Nachruf widmen wird. Äaa ÖC5 RelchSvrWeNleN.

In der Länder-Kanfermr. LllS BLM w 'M v

SBSf MLZLs- - Konferenz über den Young-Plan zusammen. Die Sitmng wurde von Reichskanzler Muller m t Lm Vrzlichen Nachruf auf Dr Sttesemamr eröffnet. Der Kanzler teilte mit, daß Dr. Sttefe- mann sich noch gestern kotz feiner Erkrankung bereit erklärt habe, heute vor den Dertretem ber Länder über die großen außenpolitischen Fragen zu sprechen. Nun warf der Tod dieses großen Staatsmannes einen schweren Schatten auf d e Be­ratung. Die Vertreter der Lander hörten die bc-

! wogten Worte des Kanzlers stehend an.