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Fuldaer Zeitung

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Gottesdienst-Ordnung

Die Schwedenfahrt der deutschen Hochseeflotte

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Maring recht, das Moor würde nicht trocken werden. Er war. nach seinem Empfinden, schmählich hineingelegt worden durch diese Büromenschen. Was hatte er von dem größeren Wert seines Landes, das er nie zu ver­kaufen gedachte? Die Steuerbehörde würde den Mehr­wert feststellen und die Folgen waren höhere Steuern..

Maring wollte gerade mit neuen Argumenten kom­men, da schob Detmar ihn zur Seite: „Ich bin mit dem Vorschlag der Regierung einverstanden. Aber der Kanal wird doch gebaut, und wenn es meinen letzten Taler kostet!"

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t 201.

amsfag, den 31. August 1929.

sten in der hiesigen Gegend besonders anbauwür- digen Sorten genannt werden für die Getreidear­ten, die im Herbst zur Aussaat gelangen.

1. Wintergerste: Hier werden haupt­sächlich angebaut die Friedrichswerther Bergwin­tergerste und die Eckendorfer Mammuth-Winter- gerste. Während der Hauptvorzug der letzteren in ihrer ausgesprochenen Frühreife besteht, ist die Friedrichswerther Bergwintergerste zwar ziemlich spät, aber sehr gesund, winterfest, für verschiedene Bodenarten geeignet und sehr ertragreich.

2. Roggen: Bei dieser Eetreideart ist die Sortenfrage am eindeutigsten gelöst. Der Petku- ser Roggen ist vorläufig noch der Roggen, wenn auch gerade neuerdings wieder andere Sorten als sehr gut genannt werden.

3. Weizen: Es werden hier neben den be­kannten Züchtungen wie Kirsches Dickkopf-, Strubes Dickkopfweizen für gute Lagen, Criewener 104 für rauhe Lagen besonders General von Stocken und neuerdings Karsten Nr. 5 genannt und gelobt. Im Vogelsberg oder in der Rhön darf natürlich nicht der Dickkopfweizen genommen werden, wie es tatsächlich in den vergangenen Jahren vorgekom­men ist. Wem der rechte Criewener 104 wegen seiner späteren Reife in rauhen Lagen nicht paßt, der sollte es vielleicht mit dem General von Stok- ken versuchen. ■»' i

Auf eins muß noch besonders hingewiesen wer­den, daß es zweckmäßig ist, wenn der Landwirt sein Saatgut am Platze von einer bekannten Stelle bezieht, denn hier hat er die Gewißheit, daß er ordentlich bedient wird, hier kann er persönlich an Ort und Stelle etwaige Beanstandungen, die das Saatgutgeschäft immer wieder mal mit sich bringt, vorbringen und ist nicht auf den oft sehr langwie-

Werktags um 7 hl. Messe mit Kommunion-Austeilung. — Severikirche. 7 hl. Messe, 8 Oberrealschulgottesdienst. — Frauenberg. Ablaßtag wegen des Festes des fel. Bernard von Ophydu, Bek. vom 1. Orden. Hl. Messen von 5—7 Uhr. 8 Uhr Singmesse mit Predigt >nb liturg. Gebeten. 9 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachm 2 Uhr Versammlung des St. Franziskus-Männerbundes, Männergemeinde des 3. O. Fulda. 5 Uhr Versammlung von „St. Elisabeth", Frauengemeinde des 3. O. Fulda. (Heute beginnt die Andacht der 5 Sonntage zu Ehren der Wundmale des hl. Vaters Franziskus mit jedesmaligem vollkommenen Ablaß unter den gewöhnlichen Bedingungen).

Jtieflg (Ottilien-Oktav). 7 Uhr Beichtgelegenheit, um 9 Uhr Hochamt und Predigt. 2 Uhr Segensandacht.

Neuenberg. */,9 Amt und Predigt. — Lehnerz. v,10 Uhr Amt und Predigt. — Dielershan. 8 Uhr Amt und Predigt.

F r e i t a g, 6. September, Herz-Iesu-Freitag. Frauen­berg. Aussetzung des Allerhlgst. von 5 Uhr morgens bis 5 Uhr abends zur Anbetung des göttlichen Herzens Jesu. 9 Uhr Levitenamt. 4 Uhr Schlußandacht mit Umgang.

Samstag, 7. September. Frauenberg. Nachm. Vs5 Uhr feiert. Vesper mit sakram. Segen.

vier Millionen vorkalkuliert, und der Antrag lautete auf zwei Millionen Staatszuschuh. Haben Ihre Berech­nungen ein anderes Ergebnis erzielt?"

„Nein, Herr Maring, Ihre Zahlen stimmen schon. Aber lassen Sie mich erst einmal fortfahren. Ich er­wähnte schon, daß wir die Vorlage hinsichtlich der Zwecke von zwei Seiten aus betrachten, lieber die eine Seite habe ich gesprochen, sie kann praktisch als erledigt gelten, sofern die Interessenten auf die Vorschläge der Regie­rung eingehen. Ich komme nun zu dem anderen Punkt, der Kanalisierung des Visserschen Sumpfmoores." Hier putzte sich Dr. Horst den Klemmer, setzte ihn auf und sah darüber hinweg Detmar an:

„Herr Visser, ich kann verstehen, daß Ihnen der Plan am Herzen liegt, denn durch eine schiffbare Tortum gewinnen Ihre Ländereien derart an Wert, daß der Aufwand sich bezahlt macht. Aber, Herr Visser, Sie besstzen Aecker, Wiesen usw., die einem großen Rittergut zur Ehre gereichen würden. Wozu wollen Sie da eigent­lich die Kanalisierung des Sumpfmoores vornehmen? Genügt Ihnen Ihr großer Landbesitz noch nicht, so ist es meines Erachtens vernünftiger, Sie nähmen das für den Kanal erforderliche Geld und kaufen sich dafür fertiges Kulturland."

Jetzt begann der Warphofbauer zu begreifen, daß diese beiden Männer sich dem Ziele seiner Wünsche ent­gegenstellten. „Weil ich dieses Biest, diesen Würger, nicht länger Menschen und Vieh verschlingen lassen will, weil ich das Sumpfmoor hasse wie die Pest! Darum muß es weg, meine Herren und — cs kommt weg!"

Dr. Horst runzelte die Stirn bei Detmars heftigem Ton, und Oberbaurat Rieberding drehte die Daumen untereinander, wobei er ein spöttisches Gesicht machte: „Ich bitte Sie, sich bei dieser sachlichen Aussprache nicht zu sehr zu erregen: das fördert nämlich die Sache nicht. Nur muß ich Ihnen in aller Ruhe sagen, daß der Staat für Ihren Rachefeldzug kein Geld hat. Ohne den Kanal kostet das ganze Projekt 3)4 Millionen, wovon der Staat 1% Millionen hergibt, vorausgesetzt — wie ge­sagt — daß sie und die übrigen Interessenten zwei Mil­lionen als aufgebracht nachweisen können."

Detmar ballte die Fäuste und Maring nahm das Wort: „Die Steigerung des Landwertes durch die Tor­

rat Niederding, so ist über diesen zu reden. Wie dem auch sei, bei muß es sein Bewenden haben."

Detmars Fäuste waren geballt.

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BKder und Kurorte.

— Bad Salzschlirf. Am 29. August waren hier 4856 Kurgäste gemeldet.

= Mttelstandskuren in Bad Soden am Taunus. Die Kurverwaltung von Bad Soden am Taunus gibt in einem Spezialprospekt bekannt, daß sie in diesem Herbst wie im Vorjahr wesentlich verbilligte Mittelstandskuren einrichtet. Für den Pauschalpreis von 250 Mark erhält man eine vierwöchige Kur. In diesen Preisen sind die .Kosten für Unterkunft, volle Pension, ärztliche Beratung, 'Kurtaxe und Kurmittel einbegriffen. Bad Soden am Taunus ist bekannt als Heilbad für Katarrhe, Asthma und Herzleiden.

Die Ausfahrt des deutschen Flottenverbandes.

Das vereinigte Geschwader der Nordsee- und Osteeflotte hat seine große Herbstmanöverausreise angetreten, die nach Schweden führt und der sich längere Hebungen in der Ostsee anschließen. Un­ser Bild zeigt die Ausfahrt des Flottenverbandes mit den Linienschiffen „Schlesien", „Schleswig- Holstein", „Elsaß" und „Hessen" in Kiellinie mit Kurs auf Schweden.

Der Warphof

und das Sumpfmoor.

Roman von Alfred Manns, Bremen.

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„Na, so was ähnliches ist es doch. Sie werden sich noch ganz anders aufregen müssen, und wenn Sie bei kleinem damit anfangen, fallen Sie nachher nicht aus den Wolken. Mann, ich sage Ihnen, die Herren sind zäh wie Riemenleder. Ich habe Sie schon ein paarmal gefragt: warum find Sie nicht nach Berlin gefahren?

„Weil ich Berlin hasse!"

Maring pfiff vor sich hin: „Ja, dann ist bei einem Visser nichts zu machen. Soll ich Ihnen mal was sagen? Wer sich nich tselbst überwinden kann, der wird auch andere Gleichstarke nicht überwinden. Detmar Vis­ser, diesen Präsidenten und Rat kriegen Sie ebensowenig klein, wie Sie einen bannigen Riemen zerpflücken. Ueberhaupt, mir ist gar nicht wohl bei dem ganzen Projekt. Mir hat neulich Ihr alter Schäfer etwas von einem Moorkobold erzählt und--na, zum Henker,

der Kerl hat mich angesteckt. Für mich ist die «ache auch keine Kleinigkeit, sie ist ein Lebenswerk, denn ich bin so alt wie Sie. Sie können Ihr Geld verlieren und ich meinen guten Namen. Wir stehen ziemlich gleich und --der Teufel hole alle Moorgeister und Kobolde. Das Sumpfmoor ist wie eine Märchenhexe, und wenn man meint, man hat, dann hat sie uns."

Detmar betrachtete den sonst so forschen Ingenieur wie ein Weltwunder. „Herr Maring," entgegnete er mit einem spöttischen Zug; — er fühlte sich nun wieder voll­kommen auf der Höhe. — „Ich hätte eher sonst was gedacht, als daß just Sie sich durch halbverrückte Schäfer den Mut nehmen lassen. Wollen Sie Ihr Wort nicht halten?"

„Warphofbauer, wenn Sie noch einmal etwas der­artiges sagen, sind wir allerdings geschieden. Sie müs­sen nie denken, daß Sie mir mehr bieten können, als Sie vertragen. — Uebrigens, der Schäfer ist nicht ver-

3. Blatt.

Druck der Fuldaer Acklendruckerel., Fulda

tumrcgulierung kann für Visser nicht mit einer Million veranschlagt werden. Diese Million hat eben den Bau des Kanals zur Voraussetzung. Meine Herren, lassen Sie an dieser halben Million, die doch der Staat zv tragen vermag, nicht das ganze Werk scheitern."

Der Präsident wollte entgegnen, da sah er, wie Nie« berbing ein Zeichen machte: „Bitte, Herr Oberbaurat, ich sehe, Sie haben etwas zu sagen."

„Jawohl, Herr Geheimrat, ich wollte Herrn Visser noch sagen, bah ich selbst und meine Beamten ben Ent­wurf griinblich nachgeprüft haben und zu der lieber» zeugung gelangt sind, baß bie Tortumvertiesung an ber seichten Stelle neben bem schwimmenden Moore aus­reicht zu dessen Entwässerung. Ich weiß, Herr Maring wird jetzt behaupten, bie Sandmauer, die das Moor unter dem Deiche von ber. Tortum trennt, sei unburch. lässig. Ich bin anberer Ansicht und glaube, bie Ver> tiefung ber Tortum wird gänzlich veränderte Saug- uni Druckoerhältnisse für bas Moorwasser zeitigen unb es in das neue Flußbett hinüberleiten."

„Na, sehen Sie," fiel der Präsident ein.

„Denken Sie bas ja nicht, meine Herren. Dei Sumpsbrei geht nie burch ben kompakten Lehmsanb."

Nun würbe bie Stimme bes Präsidenten scharf: „Her: Maring, wenn Sie Ihre Erfahrungen für größer Hal- ten als bie eines Sachverständigen, wie Herrn Oberbau-

rückt--und nun kommen Sie, es ist Zeit zur Un­

terredung."

Auf bem Wege zum Regierungspräsibenten sprachen bie beiben Männer kein Wort mehr miteinanber. Dort angelangt, wurden sie sofort in bas Arbeitszimmer bes Regierungspräsidenten gesührt. Das war ein großer Raum, dessen Täfelung eine kalte Pracht bewußt zur Schau trug unb ber nach Moder roch. An der einen Schmalseite stand ein riesiger Schreibtisch. An dem saß, mit dem Rücken gegen die Wand, die lange hagere Ge­statt des Herrn Dr. Horst, unb neben ihm, im Klub­sessel, Oberbaurat Niederbing.

Die beiben Eintretenben wurden durch Kopfnicken begrüßt und auf Stühle verwiesen, bie mit Klub nichts zu tun hatten. Der Präsibent nahm bas Wort: „Meine Herren,, (affen Sie uns ohne alle Umschweife zur Sache kommen. Es hanbelt sich um bas von Herrn Maring ausgearbeitete Projekt ber Tortumregulierung zu dem Zwecke, erstens die Ziegeleien, die Mergel- und Form- sandgruben, den Brenntorf, Streutorf usw. bem Ver­kehr näher zu bringen." Hier wandte sich ber Sprecher an den Ingenieur. „Dieser Tei Iber Eingabe geht Sie an, Herr Maring, ber Sie die betreffenden Gemeinden mit Vollmachten vertreten.

Für ben anberen Zweck, ben ber Entwässerung des Samme-Tortum-Sumpfmoores kommen nur bie Inte­ressen bes Warphofeigentümers in Frage, besten fast aus­schließliches Eigentum es ist. Die Regierung steht im ganzen bem Plane sympathisch gegenüber, bas heißt, vor allem was Zweck eins anbelangt, der die Gesamtheit ber Interessen jenes Gebietes betrifft unb somit kann ich Ihnen — allemal die Zustimmung des Provinzial- lanbtages vorausgesetzt — die staatliche Beihilfe zusichern unb zwar beabsichtigt die Regierung einen Staatszu- schuß von einundeinerhalben Million zu beantragen unter der Bedingung, daß die Gemeinden und der Warp­hof je eine Million zusteuern und die Hälfte des staat­lichen Zuschusses verzinsen unb amortisieren, wäh­rend die andere Hälfte vom Staat auf Unkosten für Landeskultur verbucht wird."

„Verzeihung, Herr Geheimrat," erwiderte Maring, während Detmar — noch nichts ahnend — ruhig vor sich hinsah. „3n meinem Projekt ist die Bausumrne mit

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Zum SaakgukwechseU

Die Felber sind geräumt und der Landwirt triftt schon seine vorbereitenden Maßnahmen für •ne Herbstbestellung. Eingedenk des alten wahren Sprichworts: „Wie die Saat, so die Ernte , sei daran erinnert, daß die Verwendung heften Saat- aut-'s mit die erste und wichtigste Voraussetzung einer guten Ernte ist. Der wichtige Faktor „Saat- aut" muß daher im Bestellungsplan rechtzeitig ge- nüaend berücksichtigt werden, damit bei Beginn der Bestellzeit einwandfreie Saatware zur Verfügung ^Die qualitativ überaus günstig ausgefallene Ge­treideernte, die Absatzschwierigkeiten, der schlechte Preis des Marktgetreides, der weit höhere Preis des Saatgutes lasten angesichts der großen Geld­knappheit in der Landwirtschaft den ^Betriebsleiter dazu neigen, den Saatgnlbedarf wieder der eige­nen Ernte zu entnehmen. Dieser Schritt würde jedoch eine falsche Sparsamenkeit bedeuten in all den Fällen, wo einwandfrei feststeht, daß bei sonst gleicher Wirtschaftsweise mit frischem Saatgut bes­sere Erträge zu erwarten sind. Dies dürfte wohl überall dort ^u treffen, wo schon seit Jahren nicht gewechselt worden ist.

Erfahrungsgemäß gehen die Leistungen der be­sten Sorten zurück, falls mehrere Jahre lang im»

rtgen schriftlichen Verkehr mit der vielleicht weil ab vom Schuß wohnenden Bezugsquelle angewie­sen. K. Sch. F

Soziales.

— Der Keferentenentrourf eines Gesches über Uns«,». Verhütung. Der Referentenentwurf eines Gesetzes über Unfallverhütung in ber Unfallversicherung hat in letzter Zeit mehrfach die Oeffentlichkeit beschäftigt. Es sind Be- fürchtungen laut geworben, als ob burch den Entwurf bie Aufgaben ber Berufsgenossenschaften auf bem Gebiete ber Unfallverhütung eingeschränkt werben sollten. Das Gegenteil ist ber Fall. Der Entwurf will ben Berufsge- nofsenschaften bie Unfallverhütung als eine ihnen vom Staat übertragene Aufgabe belassen. Er ändert also an dem bisherigen Zustand insofern nichts. Er will aber bie Versicherten künftig innerhalb ber Berufsgenossen, schäften gleichberechtigt an ber Unfallverhütung beteili­gen. Ein befonberer Unfallverhütungsausschuß, bem Unternehmer unb Versicherte in gleicher Zahl angehören, soll bie Unfallverhütungsvorschriften beschließen unb an ber Durchführung ber Unfallverhütung im Rahmen ber Reichsversicherungsorbnung Mitwirken. Ferner will ber Entwurf burch verfchiebene Maßnahmen ein engeres Zu. fammenarbeiten zwischen staatlicher unb berufsgenossen­schaftlicher Unfallverhütung sichern.

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katholischer Gottesdienst.

Sonntag 1. Septbr. Fulda. Dom. 1. Beicht- gelegenhetten sind: Samstag morgens von V«6 Uhr ab, nachm. von 2—3 für Kinder, von V.5—7 Uhr unb von 1/i8 Uhr ab für Erwachsene, Sonntag morgens von 7-6 Uhr ab. 2. Sonntagsgottesbienfte: 7?6, 6, 'hl unb 7 Uhr hl. Messen mit Gelegenheit zum Empfang ber hl. Komm. 8 Uhr Pfarramt, Komm, bes Männerapostolates und bes 8. Schuljahres. VslO Kathedralamt mit Predigt. '/«II Christenlehre ber Jünglinge. ' «12 letzte hl. Messe mit Predigt. 7-2 Andacht zum hl. Herzen Jesu. 2 Christenl. der Jungfrauen. Um 4 Uhr nachm. Predigt und Andacht. Um 7 Uhr abends ist die Andacht in der Marienkapelle. 3. Werttagsgottesdienste: Jeden Morgen von V-6—7 Uhr halbstündlich hl. Messen mit Kommun. - Austtg. V«8 Uhr ’ßfarrgottesbienft mit hl. Kommunion. Um 9 Uhr letzte hl. Messe mit Austeilung der hl. Komm. Montag abend Vi8 Andacht mit Segen. Donnerstag */i5 Uhr Beichte wegen bes Herz-Jesu-Festes unb Freitag von V- 6 Uhr ab. V?8 abends Andacht zum hl. Herz-Jefu mit Segen. — Stadkpfarrkirche. Beichtgelegenheit: Samstag nachmitt. A—7,77'8—811, Sonntag früh 6—7. Sonntagsgottesbienfte: 8 hl. Messe. 6’/« hl. Messe unb Komm, des Männer- ipoftolates. 8 erster Schulgottesdienst, Predigt u. Komm, des 8. Schuljahres. 9V- Pfarramt und Predigt. 11 zweiter Schulgottesdienft unb Predigt. 9 V« Uhr Christenlehre der Jünglinge in der Severikirche. IV- Christenl. der Jung­frauen. Um 2V, Uhr nachmittags Rosenkranzbruderschaft. Die hl. Kommunion wird von 6—7V, Uhr jede halbe Stunde gespendet, außerdem um 87', und 97« Uhr norm. Werktagsgottesdienste: 6, 67'?, 7.10 und um 77« Uhr. Mittwoch, Frettag und Samstag früh 6 Beichtgelegenheit. Freitag abend 8 Uhr Herz - Jesu - Andacht. Donnerstag nachmittag 5 Uhr Beichte wegen des Herz-Jesu-Freitags. — Pfarrkirche zum h!. Geist. 7 Frühmesse und Ansprache, Ramm, des Männerapostolates und des 8. Schuljahres. 8 Hochamt und Predigt. ’/«ll Kindergottesdienst und An­sprache. V>12 Christenlehre für die Jünglinge. 8 Uhr Andacht. Mittwoch abend V-8 Andacht. Donnerstag 4—6 Beichte. Freitag 7 Herz-Jesu-Amt, abends 8 Andacht. — St. Sturmius-Pfarrkirche. 77« Komm. - Austlg. 7V- Frühmesse mit Predigt. 9l, Uhr Hochamt mit Predigt. Darauf Christenlehre. Um V-2 Uhr Segensandacht. — Abkeikirche der Benediktinerinnen. Sonntag V«6 Ronoentamt, um 3 Uhr nachm. Vesper. An Wochentagen 1 «6 Uhr hl. Messe, ‘ ?9 Konventamt, 3 Uhr Vesper. — herz-Fesu-Heim. Sonntags um 6 Uhr hl. Messe. 8 Uhr Predigt und Amt. 2 Uhr Andacht und Segen. Werttags 5 hl. Messe. Mittwoch abend 87« Andacht unb Segen. — Friedhokskapelle am Franzosenwäldchen. Sonntag 67« hl. Messe mit Ansprache und Kommunion-Austeilung.

mer wieder die eigene Ernte zur Saat verwendet wird. In der Praxis nennt man dies Verhalten der Kulturpflaznen allgemein „Abbauen". Der Vorgang zeigt sich nicht bei allen Pflanzen gleich stark und wird außerdem durch die besonderen Verhältnisse wie Boden, Klima, Art des Anbaues usw. mehr oder weniger begünstigt oder auch um­gekehrt zeitlich hinaus geschoben. Es muß jeden­falls mit der Erscheinung gerechnet werden, und auch eine äußerlich gute Beschaffenheit der Ernte, wie wir sie in diesem Jahr allgemein haben, kann daran nichts ändern. Es sollten daher alle jene Betriebe, die schon mehrere Jahre einen Saatgut- wechsel nicht mehr vorgenommen haben, trotz gu­ter eigener Ernte neues Saatgut beziehen, weil dadurch, wie schon kurz angedeutet, der Ertrag gesteigert und die Rente gehoben werden kann. Die Gelegenheit zum Saatgutbezug ist gerade in die­sem Jahre besonders günstig, da gute Ware gelie­fert wird, während nach Jahren mit schlechter Witterung zur Zeit der Ernte auch im Saatgutge­schäft schon schlechte Erfahrungen gemacht worden sind. Diese Tatsache sollte ein Ansporn zu ver­mehrtem Saatgutwechsel sein, vornehmlich auch für jene Landwirte, die seit Jahren damit gezö­gert haben.

Wesentlich ist nun, daß die richtige Sorte ge- I wählt wird und deswegen sollen hier die wichtig-

Lvangelische Gottesdienste.

Sonntag, 1. September. Fulda, 8 unb 9% Uhr Pfarr- amtsfanbibat Rübesam. — 11 Uhr Sinbergottesbienft. — 8 Uhr abenbs Jungmäbchenoerein im Schwesternhaus.

Sonntag früh Fahrt des Jungmännervereins nach Treysa unter Führung bes Herrn Pfarrer Hattendorfs. Abfahrt 6 Uhr 27 Min.

Bad Salzschlirf. 10 Uhr norm. Pfarrer Fuchs-Hof- geismar.

Amtswoche: Pfarrer Hattendorfs.

Fulda. Dienstag, 8 Uhr abenbs: Bibelkreis ber Schüler höherer Lehranstalten (B.-K.) im Pfarrhaus. — Mittwoch 8 Uhr: Bibelstunbe im Schwesternhaus. — Donnerstag 8 Uhr abenbs: Mütteroerein im Schwestern­haus. __

Bad Salzschlirf. Donnerstag,'5.45 Uhr:'Besprechung lebenstunblidjer Fragen (Bibelstunde) in ber Kirche.

Evangelische landeskirchliche Gemelnschafk, Fulda, Vntklarstratze 17.

Sonntag, 1. Septbr. Abenbs 8 Evangelisations­versammlung. Dienstag abend 87« Bibel- unb Gebetsttmbe.

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