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Spanische Kriegsschiffe zu Besuch in Swinemünde
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Mündelsicher
gegr. 1825
früher Friedrichsmarkt — Jetzt Bahnhofstraße Nr. 5
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Tag.
Ei, wie man sich freut über jedes ehrliche Wort das in dieser verlogenen Welt sich noch hinauswagt. Ehre dem P. Güsinde, S. V. D., der aus dem wundervoll gelungenen Mi sfionskongreß in Wien den europäischen Völkern die Meinung gesagt hat. Er geht die moderne Kolonialge'^^te durch, die der älteren an Grausamkeit unb Verbre- chen noch vielfach überlegen ist. Wohin der meine Mann seinen Fuß gesetzt hat, da ist er rückstchtslo- ser Ausbeuter gewesen und hundert-, ja tausendfacher Mörder. So war es in Tasmanien, wo von den 5000 Einwohnern des Jahres 1815 im Jahre 1860 noch 16 Individuen übrig geblieben waren. So war es in Nordamerika, wo man die herrlichen Stämme der freien Indianer ausgerottet hat, Millionen und Millionen, deren kümmerliche Reste Heute im Schmutz ihrer Blockhäuser verkommen.
Pastor, um den Tod der Alten zu melden. Da griff es dem riesigen Detmar doch eisig ans Herz: „Auf sich hat sie gedeutet, dann aus mich und endlich auf das Moor Jetzt ist sie---dummes Zeug."
Eben suhr der Wagen mit dem Ingenieur Maring vor. Es wurde tüchtig gefrühstückt. Samt machte man sich zu Fuß auf den Weg, ging quer über das Torfmoor auf das schwimmende Moor zu und an dessen Rand entlang bis zum Tortumdeich, auf dem die beiden Männer weiterschritten. .
Fast überall zog sich der Sumpf bis ungefähr fünfzig Meter an den Deich heran, wo eine lichte Dünenwallung ihn begrenzte. Don Zeit zu Zeit blieb Maring stehen, betrachtete den Sumpfrand und überblickte mit seinem Feldstecher die weite Fläche des Morastes. — Nach einer Stunde kamen die Männer an die Stelle, wo die Tortum in die Samme mündet, den Nebenfluß des Stromes.
Nach vollendetem Rundgang kehrten Detmar und der Ingenieur in Wiards Häuschen ein. Der Schäfer setzte ihnen ein Glas Schnaps, Brot und Speck vor, genau wie dem Handwerksburschen. Maring hatte Hunger und aß tüchtig. Detmar trank nur den Schnaps. Als Wiard den Tisch mit einem Tuche gesäubert hatte, holte der Ingenieur die Karte hervor und breitete sie aus. Dann legte er die flache Hand darauf und sah den Bauern voll an, dessen Züge äußerlich eine unveränderte Ruhe zur Schau trugen: „Es stimmt", sagte Maring, „der Boden würde trocken gutes Kulturland für Körnerfrüchte und Rüben, auch wohl für Klee geben." Der Bauer nickte. „Und durchführbar ist die Sache auch," fuhr Maring fort.
Wieder nickte Detmar und tat einen tiefen Atemzug. „Dann wollen wir bald anfangen," sagte er. Der andere aber fuhr fort: „Trotzdem wird sich im Augenblick nichts machen lassen."
„Wieso?" fragte der Bauer und erhob sich.
„Weil bann ein regelrechter Kanal mit einem umfangreichen Schleusensystem angelegt werden müßte.
„Etwas verstehe ich auch," entgegnete Detmar, „ich habe mir die Kosten ausgerechnet — es gibt Bücher für fowas. Wenn es für dreiviertel Million nicht zu machen ist, bann für eine aber ganz sicher, und die mag es denn kosten.«
um ihretwillen vom Vater fürchterlich verprügelt wurde und hinterher dem Riefen Detmar noch tagte, daß er sie nicht niedergeschlagen habe, weil er das nicht gewollt hätte. Das letztere hatte ihr ihr Vetter Tjark, der Klein- knecht, erzählt.
Seit der Zeit war sie nicht mehr boshaft gegen Gero. Am Tage nach jenem Geschehnis hatte Antje unten an der Warphofdüne gewartet, und als Gero kam, um zur Schule zu gehen, da faßte sie, wie selbstverständlich, seine Hand. „Tag, Gero. Ich warte jetzt jeden Morgen hier." Und ebenso selbstverständlich, als ob das nie anders ge- wesen wäre, gingen die Kinder zusammen und waren für die Folge unzertrennlich.
In der Schule war Antje besser als Gero. Wenn das Mädchen gefragt wurde, besann es sich wohl eine Weile, aber bann war die Antwort richtig. Ganz anders Gero. Ueber den schüttelte der Lehrer stets den Kopf. Fragte er Gero beim Rechnen, wie viel dreimal vier sei, so erhielt er mit einiger Gewißheit die Antwort zehn ober irgend etwas anderes Unsinniges; fragte er, an wel- chem Flusse Bremen liegt, so antwortete Gero „an der kleinen Bäke" oder „an der Tortum". Verlangte aber der Lehrer, es solle einer erzählen, wie es hier oder dort aussähe, oder die Wiedergabe einer Geschichte, so stellte sich Gero, wenn er an die Reihe kam, hin, blickte zum Fenster hinaus auf die große Pappel, als ob er dort die Antwort herunterlese, und bann erzählte er, daß Herr Baumann, der Lehrer, einfach staunte und die Mitschüler den Jungen anglotjten.
Gero war in Wirklichkeit gar kein Phantast. Er holte nur alles, auch bas Kleinste, aus der Erinnerung hervor. Er vergaß über der Vergangenheit oft die Gegenwart, blieb aber stets auf festem Boden mit seinen Gedanken, die ihn mehr beherrschten als die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Lesen lernte er geradezu spielend, in knapp sechs Monaten, und zwar sofort mit der richtigen Betonung. Einmal beobachtete Baumann, wie Gero dem Wartje Fockinga einen Fehler in dessen Rechenaufgabe zeigte und Wartje ging bereits im dritten Jahre zur Schule. Wenn Gero falsche Antworten gab, bann tat er es, weil er gerabe daran denken mußte, wie die Zimmerleute die Ramme angesetzt hatten, als sie die Pfeiler an b«* Tortumbrüde erneuerten; ober an fönst 1 was, — • —
bei der letzten großen Weltkonferenz, wo nur noch gefragt wird, ob man die Hungrigen gespeist hat, die Durstigen getränkt und die Nackten bekleidet.
5t. 196.
Sonntag, den 25. Ituguft 1929.
3. Natt.
Druck der Fuldaer Acliendruckerei, Fulda.
nen geschehen ist. .... |
Ja, Krieg der Verlogenheit! Da haben wir nun das Arbeitslosen pro bl em. Spräche in der Sache nur das Tatsachenmaterial und die wirtschaftliche Möglichkeit, so wäre bald. alles klar. Jedermann weiß, daß es Leute gibt, bie der Unterstützung wert sind, die sogar ein moralisches Recht darauf' haben. Es weiß aber auch jedermann, daß es Leute gibt, die dieses Institut der Volkshiffe in her abscheulichsten Weise m ^'ben und ihre Faulheit sich hohnlachend staatlich haben bezahlen lassen. Wer wagt da nun ein chrliches Wort? Man lese sich mir die Ausführugnen in so mancher Parteipresse! Wo ist der Mut noch zur Unpopularität aus Siebe zum Volk? Wo ist die Freiheit, die sich sicher weiß vor der Demagogie? Gescheite Menschen gibt es bei uns wohl genug, aber mutige und unabhängige? Ist aber ein Gescheiter nicht auch ein Charakter, so wird er leicht zum I n t r i g a n ten, und man braucht bloß die dunklen Mütter der Geschichte der Eingemeindungen zu studieren, die wohl für immer m den Archiven verschwinden weiden, um solche Art Gescheitheit zu bewundern!
Sollen wir nun Feuer vom Himmel regnen lassen auf diese böte Welt? Ach nein, ist doch der Mensch ein armes Tierlein, das nur aus Angst böse wird Sie fürchten einander im Haag, sonst würden sie sich umarmen. Darum sehen sie auch, den „Zeppelin" nicht und die Rieisenbegeisterung der Welt, die so echt zu dem Haager Pessimismus paßt. Bleiben wir darum gütig zu den Menschen. Vielleicht hat der böse Snowden nach seiner Donnerrede seinem Chauffeur ein besonders gutes Trinkgeld gegeben. Das hat der Himmel notiert, und diese gute Tat wird wieder auftauchen
Der warphof
und das Sumpfmoor.
Roman von Alfred Manns, Bremen.
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Detmar hatte noch nie Notiz von ihr genommen. Er Mißte nicht, weshalb ihm heute auf einmal einfiel, baß der alte Wiarb ihm vor dreißig Jahren gesagt hatte: „Wenn sie mit ihrer alten Krähe in der Torfhütte allein ist, bann kann sie reben." Die Alte war bisher an ihm, wie er an ihr, oorb eigegangen. Heute, als er, ihrer nicht achtend dahinschritt, das Gemüt beloben mit dem, was morgen kommen sollte, richtete sich Sumpfbecka von dem Wacholderbusche auf. Sei es nun, weil der Bauer stehen geblieben war und sie irgendein hartes Wort erwartete, ober aus welchem Grunbe sonst: ihre bürre Gestalt reckte sich lang, unb zum erftenmale sah Detmar ihr in bie rvt- umranbeten stechenben Augen, bie jetzt mit ihrer Erregung auf ihn gerichtet waren. Sie beutete mit ber Rechten erst auf sich, bann auf ben Bauern worauf sie sich umwandte, beide Arme vor sich ausstreckte und, die Handflächen nach unten gerichtet eine kreisende Bewegung vollzog, und endlich, die Zeigesinger nach unten biegend, die Arme ruckweise sinken ließ.
Detmar schüttelte den Kopf und ging weiter. Erst in der Nacht, im Traum, fiel ihm das Weib wieder ein. Riesengroß erschien ihm die Alte da mit Krallenhänden inb Flammenblicken. Sie vollführte dieselben Bewegungen wie am Tage, wies auf Detmar und dann aufs Moor. Da erwachte der Bauer und war sofort völlig klar: „Wie kann man nur solchen Unsinn träumen! Die Alte hat natürlich gemeint, was hier auf dem weiten Moore wächst, soll ich ihr nicht nehmen. Ich denke ja nicht daran, solange dieses Moor kein Kulturland geworden ist durch meinen Willen, durch meine Krast und mein Geld." Dann schlief er traumlos weiter.
Am frühen Morgen erschien Schäfer Wiard unb meldete, hinten im Schlickmoor liege das Kopftuch von Sumpfbecka. Er gehe nun zum Vorsteher und zum
„Ihre Rechnung ist nicht falsch," antwortete der Ingenieur ruhig.
„Nun, und?" — Das klang beinahe drohend.
„Die Million kommt ganz und voll heraus, aber die Arbeit wäre nutzlos, denn den Kanal nur bis zur Tor- tum oder Samme zu führen, geht nicht, weil das Kanalwasser dieselbe Höhe hätte wie das Flußwasser, sich also stauen würde.
Detmar biß die Zähne in die Unterlippe, „Herr, Sie sagten, die Sache ist durchführbar."
Marings Ruhe blieb unerschütterlich „Und das ist sie auch, kostet aber mindestens vier Millionen."
Minutenlang hörte man nichts im kleinen Raum, nur bie heftigen Atemzüge des Warphofbauern. Langsam drehte sich Detmar um und ging, ohne ein Wort zu sagen, zur Türe hinaus.
Draußen blieb er stehen und faßte sich an die Stirn. Den Kampf gegen das Moor, auf den er feinen Eifenwillen feit Wochen eingestellt hatte, mußte er aufgeben. Noch vor Beginn des Kampfes blieb das Moor Sieger!
Er sah jetzt Maring und Wiard vor der Hütte stehen. „Ein Visser schafft, was er sich vorgenommen," stieß er grimmig zwischen den Zähnen hervor. Dann ging er davon.
Der Ingenieur sah den Schäfer an. Der blickte gedankenlos auf das Moor. „Ein Viffer vielleicht, du nicht, Detmar."
Maring schlug mit seinem Stock gegen einen Feuerstein, daß die Funken stoben. „Er ist klug, aber sein Kraftherrentum ist größer als seine Klugheit. Irgendwie mühten sich Mittel und Wege finden lassen--aber —
Wiard, ich glaube, Sie haben recht."
Gero Visser und Antje Brink hatten Freundschaft geschlossen, ober vielmehr, sie waren sich ihrer Freundschaft bewußt geworden. Eine unbewußte Zuneigung war bei beiden schon längst vorhanden, die auch bei Gero nur durch das abweisende Benehmen Antjes zurückgehalten wurde. Deren kleine Bosheiten gegenüber dem Warp- hoffohne entsprangen dem Gefühle des Mergers über dessen Nachgiebigkeit. Selbstverständlich waren das instinktive Handlungen. Antje hatte einen mächtigen Respekt vor Gero bekommen, als er ben dicken Heiko Arens nie- berwarj. Dann ha^Le non Western beobachtet, wie er
moderne Leider aber nur die Fassaden! Gibt es no» mehr solcher Städte heute, nur mit dem
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benn aut, wenn einmal eine harte Faust durch die Kulissen haut, daß Pappdeckel und Pap'.crmaschee zusammenknittern. Das ist im Haag geschehen. Ach die schönen Luftschlösser, die der stahlharte Snowden einfach kaputtgeschlagen hat! Völkerbund, Vaneuropa, Vereinigte Staaten von Europa, meine Herren, es geht nicht um das. Alles Fassade? Schöne Fassaden! Täuschend echt! Wunder vor dem Auge der Idealisten! Bis es an den Geldsäckel geht . . . dann ist aber Schluß! Das ist die Schicksalsecke, an der über die , Echtheit einer Idee entschieden wird. Aber sind diese Ideen von Völkerbund, von Paneuropa und den Veröinig- teu Staaten von Europa nicht doch herrlich und ichön und sogar ausführbar? Freilich, sie sind es und sie bleiben es auch nach dem Haag noch. Nur sind wir noch weit von ihrer Ausführung ent- lernt. Wie so vieles, verwirklicht sich auch die Einigkeit Europas nur in Etappen.
Es ist gut, daß S n o n d e n, der schlichte Mann, die Dinge wieder in die wer e Dimension von heute gerückt hat, d. h. heraus aus der Illusion. Illusionen sind immer gefährlich. Dieser Schatzkanzler sagt einfach und gerad: Wo dem Schatz ist, da ist doin Herz ... Das muß er als Schatzkanzler doch wissen. Wozu also die weitere Rederei, zumal jeder Tag im Haag Millionen kostet! So geht es ja schon im gewöhnlichen Leben. Bezahl mir deine Schuld, dann wollen wir hinterher eine gute Flasche darauf trinken. Ganz recht. Nur daß man in Genf, Locarno, Paris ufro. zuerst die Flaschen Wein getrunken hat, edle Weine, Burgunder, Rheingau und Pfälzer, ohne Zweifel, aber doch ehe, man seine Schulden bezahlt hat. Und so hat man die Weinrechnung noch dazu. Oder sind die Interessenten auseinandergegangen, weil sie ihr Interesse den östlichen Dingen zuwenden müssen? Es sind Schüsse an der chinesischen Grenze gefallen. Mitten in die Lenzhimmel des Kelloggpaktes hinein. Weiß Gott, da muß man achtgeben. Wenn heute Schüsse losgehen, dann will irgendjemand etwas verdienen. Wer ist der Handelsmann hier im Hintergründe? Wer ist der interessierte Zuschauer beim Schachspiel? Japan? Amerika? China kann keinen Krieg führen, Sowjetrußland ist auch nichts daran gelegen, aber Japan hat früher schon solche Spannungen benutzt, am sich gewisse Rechte in der Mandschurei zu sichern. Abwarten! Die Sonne bringt es an den
Die Druckverteilung über Europa ist noch wenig geändert. An der Südseite des tiefen, bet Island liegen- den Wirbels ziehen kleinere (Störungen m westostticher Ricbtuna über unser Gebiet hinweg. Dabei kommt es bei im ganzen ziemlich starker Bewölkung von ^Zeit zu Zeit zu Regenfallen, die mit vorübergehend schwacher Aufheiterung abwechseln. Dieser Witterungscharakter halt
WüteruWsaussichten für Sonntag: Anhalten der zu
Gardinen neuzeitlich und preiswert bei:
Wer Euch sagt, daß Ihr anders reich werden könnt, als durch Arbeit und Sparsamkeit, der betrügt Euch, der ist ein Schurke.
Benj. Franklin.
Städtische Sparkasse
Empfang der Spanier am Quai von Swinemünde.
Zum ersten Mal seit Kriegsende ist eine spanische Flotteneinheit zu. einem"Mellen Besuch m Deutschland eingetroffen. Es handelt sich um den Kreuzer „Sanchez Bareatztegm sowie 3 Tor- pedobootszerstörer, die im Swinemünder Hafen vor Anker gegangen sind.
B. Trabert, Fulda Tekph^TJÖ
Qy* Teilzahlung gestattet VW
sagt: „Meinen ersten glücklichen Augenblick werde ...........
ich dann empfinden, wenn ich weiß, daß der letzte I nrt>c km» ^ßtlftUmSöCitfCL Yaki-Jndianer verendet ist!" Im südlichen Bra-
fitien gibt es noch heute den „Sport" von Skla- I = Hessische Zentrumspartei. Der Parteitag der Hes- «yta&l in b«n «•*'“»<" LULL
geschehen an den armen Wilden die scheußlichsten I gan!)e5Dor»3anb und die Landeskonferenzen der Aus- Graufamkelten, heute noch, Tag für Tag . . . I .. üf, t 'n 2Im Sonntagmorgen beginnt die Vertreter-
„Schon ein Jahrhundert lang hört der Urwald das {,er[ammhing mit den Beratungen. Am Nachmittag fin- Toüesstöhnen der Geguälten." . . . Von den 4000 bet gum Abschluß des Parteitages eine große öffentliche Ona-Indianern Les Feuerlandes loben heute noch I Kundgebung statt, in der namhafte Führer der Deutschen 230 Alle andern erlagen den Menschenjagden, | Zentrumspartei zu Worte kommen.
künstlich erzeugten Krankheiten, Strychnin und so ___
weiter. Das sind die Sünden der weißen Rasse, I XGQUtlgCn»
die den Erdball verpesten, und wenn es noch eine I _ M((gemeiner Deutscher Tanzlehrer verband E. v.,
Rache der göttlichen Gerechtigkeit gibt, dann wird I 5if. BetUlL Auf Einladung des staatlichen Badkommis- sie sich erfüllen, und es scheint schon, daß der Him- I fariats und des Kurvereins der Stadt Bad Kissingen tagte mel die Weißen Mit Blindheit schlägt, damit sie I der Allgemeine Deutsche Tanzlehrer-Verband die von nickt sehen, was sich wider sie zusammenballt. I allen maßgebenden Verbänden gegründet größte deutsche Zwei Drittel der Menschheit, so sagt Coudenhove- I Tanzlehreorganisation, zum zweiten Male unter überaus ^r»rni in feinem bri ten Bande Paneuropa", starker Beteiligung vom 14. bis 22. August im Kurhause Kalergi m feinem Dritten sanoe „^aneuropa , $ab Kissingen. Gemäß seiner Verbandssatzung hat horchen heute auf die Stimme des Bolschewismus I ber zOTV. wiederum bik chfeinen Fachschulunterricht der Mit solch blutigem Material der Jahrhunderte I bie Bervollkomnung geordneter Gesellschaftstanzkunst in
seine grausige Propaganda betreibt. Nur keine I einheitlichem Stil angestrebt. Namhafte Lehrer aus
Täuschung! Man merkt es in den Missionen Süd- I Deutschland, Amerika, England, Holland, Oesterreich und afrikas wie überall. Laß man es nicht mehr zu | Ungarn haben die neuesten Tanzschöpfungen ubermit-
tun hat mit dem naiven Naturkinde, das auf den teil, worunter Six-Eight und Vedette, beide im sechs
ffrtnier wartet sondern mit einem Neger, der ver- I Achtel Takt zu tanzen, besonders gefielen. Six-Eight MWSSffi ME- SÄ»»»»*, schon von vornherein Rache geschworen hat, mit I un& M^ltz sind durch neue, gefällige Schrittformen *•***- Stämmen, die auf den Tag ihrer Freiheit warten I gestaltet und erweitert woroen. Als Standard-A— und zurückzahlen werden, was an Peitschenhieben, 1 -----
an Scheußlichkeiten, an unausdenkbaren Grausamkeiten ihren Vätern und Müttern, ihren Kindern und Greisen, ihren Mädchen und Jungman-
tänze werden sie neben einer neuen Form des Walzers ihre Beliebtheit bewahren. Die Neuerscheinungen in ihrer vornehmen und dezenten Stilart erfordern es aber, daß die Tanzkapellen sich den jeweiligen Rhythmen anpassen und die vorgesehenen Tempi, sowie die Unterschiede in der Tanzart zu wahren wissen. Neben der Pflege des modernen Gesellschaftstanzes wurden die Teilnehmer ber Tagung in Kunsttänzen und rhythmischen Studien unterrichtet. Ein besonders gelungener Kunsttanz-Abend zeigte dem internationalen JBabepubMum Kissingen, was der ADTV. auf dem Gebiete des Buh- nentanzes leistet. Ein von der Kurverwaltung gemeinsam mit dem ADTV. veranstaltetes Bader-Tanzturmer das in einem gesellschaftlich glänzenden Rahmenoerlief, schloß die Tagung. Ein großer Teil der Darbietungen wurde gefilmt und soll in Wochenschauen gezeigt werden.
Technik und Verkehr.
= Line Güler-Unlergrundbahn soll m London ge- baut werden. Man will dadurch zugleich 60 000 Arbeits. losen für wenigstens vier Jahre Beschastigunggeben Die Kosten werden auf 40 Millionen Pfun^ also ub-r 800 Millionen Mark, berechnet. Das Kapital ist bereits, wie der Befürworter des Planes, Viscount Ebbank, erklärte, sofort verfügbar; die Regierung ist ersucht worden die Zinsgarantie zu übernehmen. Die nur für GuNrdefor derung bestimmte Untergrundbahn soll 75 englische Mei- len lang werden, 54 Stationen mit Laderampen erhalten und die verschiedenen Bahnhöfe und großen Magazins miteinander verbinden.
Wie wird das Vetter?
Rund um die Woche
I Daß wir nur die Fassade sehen, das ist auch ein
— Der Schahkanzler und fein Schatz. — Miffionskongretz m Wien, großer Trost. Es kann doch auch viel Gutes da- Fassadens * nrnblem __ Und alles wird wieder gut I hinterstecken. Lieber Leser, teuerste Leserin, nicht
Das Arvenslofenprovlem. — Uno alles wwv wwvvv n« wahr, wären wir im Haag, wie schnell wären wir
, iher Reklameausstllung in Berlin hatte , Der mexikanische Präsident Dias hat im Hinblick einig und wie lange säßen wir schon bei der dann man^roei^täbte gebaut, eine mittelalterlische und auf den prächtigen Stamm der ^'Indianer ge- ehrlich verdienten Flasche . . .
»nan Mei ”ber nur die Fassaden! Gibt es sagt: „Meinen ersten, glücklichen Augenblick werde -------——---
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