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Amtliches Kreisblatt.

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Samstag, 17. August 1929

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nenfalls England die Verantwortung für einen I Mißerfolg der Konferenz zuzuschieben. Loucheur I betonte nämlich, daß für den Fall, daß Snowden I am Samtstag seine bekannten drei Forderungen dem Finanzausschuß zur Abstimmung vorlegen i, I sollte, diese sicherlich ab gelehnt werden wür- l I den. Soweit Snowden dies wünsche, könnten die

Das Luftschiff „Graf Zeppelin" überflog die Sowjetgrenze in der Gegend von Bigossowo um 8.30 Uhr abends WEZ. in Richtung Minsks Smolensk-Moskau.

den kann. —

* Der Fürst von Waldeck feiert Verfassung. An der Verfcrssungsfeier des Staates Pyrmont, ber der der deutschnationale Landtagsabge-

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General Blücher (alias von Galen), der Oberkommandierende der neuen russischen Fern-Ost-Armee.

Das Luftschiff „Graf Zeppelin", das die erste Etappe der Weltfahrt Lakehvrst—Friedrichshafen in der Rekordzeit von 54 Stunden zurücklegte, stieg am Donnerstag um 4.35 Uhr in Friedrichshafen zu der zweiten Etappe, Friedrichshafen-Tokio auf, flog über Nürnberg und erreichte um 10.15 Uhr die ReichshauMadt, die es mit besonderer Herz­lichkeit empfing. Auf Dächern und Plätzen stan- den Menschenmassen dicht gedrängt, der Verkehr stockte und die Teilnehmer des Reklamekongresses unterbrachen ihre Verhandlungen, um das Vielen unbekannte Schauspiel zu genießen. Dann setzte das Luftschiff seine Fahrt über Stettin und Danzig nach Königsberg fort, das um 16 Uhr überflogen wurde. .v'i'.-if'N-hh'

„Gras SeppelitT aus dem Weltflug

Das Luftschiff über Aordrutzland.

und zwar der Unterausschüsse für ^Siebenen Finanz- und Räumungsfragen Organisations-Komitees nach dem Young- wenigstens bezüglich dieses Termines tote» ^Zweifelhaft geworden ist. Es verlautet, ’S Teil technische Gründe, nämlich eine N rechtzeitige Berufung der Reparaüonskom- «isston M die Ernennung der Mitglieder der Oramtisationskomitees daran schuld ist; aber tm äolischen Lager werden diese und andere skep­tische Auffassungen aus französischer Sette bezug- gck der von England geforderten Betetligung am Aoungplan wenig angenehm empfunden. Auf eng- stscher Seite wird Stimmung gemacht mit der Mck- tetlung, daß voraussichtlich morgen eine

Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbetlagen: „Dte Welt im Bild' und „Buchenblätter". Rotationsdruck und Versag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernrufe: Schrift- .. lettunq 1152, Fuldaer Actiendruckerei 1150 und 1151

Die Loge im Osten.

Das Sowjetkommissariat gab zum ersten Mal einen amtlichen Kampfbericht von der mandschuri- scheu Front heraus. Danach haben die roten Trup­pen chinesische Abteilungen, die einen Einfall auf russisches Gebiet bei Blagowestschenk unternahmen, in die Flucht geschlagen. Dieser erste Kampfberlcht hat in offiziellen Kreisen vorübergehend große (Er­regung hervorgerufen. *

wtb. London, 16. Aug. (Eig. Melbg). Meldung aus Tokio besagt: Hier ein getroffene Meldungen bestätigen, daß es an der chmeftsi^ russischen Grenze zu Plänkeleien kommt, aber nach amtlicher Auffassung ist diesen Dingen keine größere Bedeutung beizumessen. Gut un­terrichtete Kreise glauben, die Schwierigkeiten wer­den dadurch beendet werden, daß China in den wesentlichen Punkten nachgibt.

Um 17 Uhr war der „Graf Zeppelin" über Tilsit. Um 18.30 Uhr befand er sich über Düna­burg und flog mit östlichem Kurs.

Die Hamburg-Amerika-Linie teilt mit, „Gras Zeppelin" befand sich um 21 Uhr MEZ. nördlich von Polozk an der Düna, Gouvernement Witebsk.

Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern überflog der „Graf Zep- pelin" Litauen in nordöstlicher Richtung. Die Fahrt wurde durch den Wind begünstigt. Um 18 Uhr MEZ. befand sich das Luftschiff über Seredziai, wo drei litauische Militärflugzeuge dem Luftschiff bis Dotnuva das Geleit gaben. Um 19.30 Uhr über­flog „Graf Zeppelin" die litauisch-lettische Grenze.

wtb. Hamburg, 16. Aug. (Eig. Meldg.). Nach einem bei der Hamburg-Amerikalinie eingegange- neu Funkspruch befand sich das Luftschiff „Graf Zeppelin" heute früh 5 Uhr MEZ. etwa 100 Klm. östlich der Stadt Wologda im nordrus­sischen Gouvernement Wolodga. An Bord istalles । wohl.

Unterbrechung der Konferenz mntrelen werde, da Snowden wiederholt, auch aestem entschieden erklärt habe, wenn er uezüglich Mer Forderung reine Genugtuung erhalte, so I werde et aBret'fcn.

Andererseits scheint es, daß man einen vvr- ,estern von Francqui den Engländern unterbiet» Mn Vorschlag, der etwa in Höhe von 18 Mil­lionen jährlich den englischen Ansprüchen entgegen- «ommt, bis morgen weiter umzugestalten beabstch- •iqt Auf französischer Seite glaube man, daß I Refte aus dem Mehr des beschlagnahmten deckt- tften Eigentums eine wenigstens vorläufig »er» liqbare Summe von 10 Millionen Mark ergeben konnten, während sich mit Hilfe einer kleineren Konzession auf dem Gebiete der ungeschützten deut­schen Jahreszahlung die Möglichkeit bieten würde, Den Engländern insgesamt annähernd zwei Drit- Ä der geforderten Summe von 2,365 Mill. Pfund I mzubilligen. Schließlich scheint man auch den Ge- üanken erwoaen zu haben, von Italien eine Be­teiligung an diesen Konzessionen zu verlangen, daß 'eine 42 Millionen aus den ungeschützten Annuitä- ien, allerdings mit Hilfe und Unterstützung der mgüschen Sachverständigen, in Paris bewilligt be= I kommen hatte; doch darf man sich in bezug auf den letzteren Gedanken keinen optimistischen Er­wartungen hingeben. Im ganzen ist beute, wo eine Reihe von privaten Besprechungen der Hauptdelegiert en untereinander statt- inben werde, ein besonders kritischer Tag, oon dem die weitere Entwicklung, wenn nicht das Schicksal der Konferenz abhängen wird.

Vom deutschen Standpunkt aus ist neben den Schwierigkeiten auf finanziellem Gebiet Gewicht darauf zu legen, daß die Frage der Fest- setzungs- und Vergleichskommission ebenfalls wie bisher keine Fortschritte ge­macht hat.

Briand bei Skresemann.

wtb. Haag, 16. Aug. (Eig. Meldg.). Briand Hottete heute vormittag Dr. Stresemann einen Be­such ab.

Die beiden Delegierten besprachen die Konfe- cenz, ihren Stand und alle damit zusammenhän­genden, auch finanziellen Fragen, das weitere Verfahren bei den Verhandlungen und die evtl. Notwendigkeit ihrer Fortsetzung. Briand teilte mit, daß er sich in technischen Besprechungen mit seinen Herren bezüglich der Festsetzung des Endtermins der Räumung befinde und sich bemühe, bald einen Termin mitzuteilen. Be- stiglich der Räumung der 2. Zone wird bereits an» gedeutet, daß diese voraussichtlich früher als erwartet erfolgen werde.

Wer ist Snowden?

Der vielgenannte englische Schatzkanzler Snoro» j*n, der im Haag mit den Franzosen ein so deut­liches Wort geredet hat, ist eine einzigartige Per­sönlichkeit. Der D. A. Z. entnehmen wir folgen­des:

Der Lebensweg des jetzt 65jährigen Philipp Snowden: Als Sohn eines Kammgarnwebers kommt er in Cowling (Dorkshire) zur Welt. Seine Frau Ethel hat in einem Interview im Haag mit Nachdruck darauf hingewiefen, daß die Leute aus Norkshire von Natur aus Dickköpfe seien. Sie meinte das in durchaus lobenswertem Sinne. Je­denfalls hat jetzt Snowden seiner engeren Heimat durchaus Ehre gemacht. Der junge Philipp wird Postbeamter. Als er 29 Jahre alt ist, bereitet ein Sturz vom Rad seiner Beamtenkarriere ein jähes Ende. Monatelang liegt er tm Streckbrett. Er bleibt für fein Leben ein Krüppel. Nur unter Schmerzen, langsam und mühselig kann er sich fortan an 2 Stöcken fortbewegen. Das scharf ge- schmitene Gesicht, in dem die Augen tief unter den wagrechten Braunen liegen und in dem tief nach unten gezogene Lippen ein weit vorspringendes spitzes Kinn nach oben abschließen, zeigt Spuren ständigen Leidens. Auf dem Krankenlager — es ■ ist das Jahr der Gründung der Independent La- bour Party — wird aus dem politisch verhältms- Mähig indifferenten, der Liberalen Partei zugehö­rigen' Beamten ein überzeugter S o z i a l t st. Er tritt 1894 der Independent ßabour Party bet und wird Journalist. Seine Artikel und eben über politische Probleme und Fragen des ' 'efterftan- beg erregen Aufsehen. Eine Kandidatur für das

ordnete Hauff die Festrede hielt, ncchm, ime die Vofsische Zeitung mitteilt, auch der frühere Regent des Landes, Fürst Friedrich von Waldeck und Pyrmont, teil.

♦ wieder frei! Die am letzten Sonntag wegen eines Motorschadens in Nordafrika gelande­ten französischen Flieger eines Postflugzeuges, die von Eingeborenen gefangen gehalten wurden, sind aegen Lösegeld wieder frei gelassen worden und sind m i t d e n P o st s ä ck e n in Titzmt angekom­men.

den erwiderte: —

„Ich weiß es nicht; aber ich kann nur sagen, was Deutschland getan hat, als es Frankreich vor 50 Jah­ren geschlagen hat. Es hat keine französischen Provin­zen gestohlen, es hat nicht französische Guter zerstört; es nahm allerdings zwei französische Provinzen weg, dw Frankreich mir 200 Jahre innegehabt hatte und d.e 800 Jahre lang deutsch gewesen waren. Die Pevolkerumg dieser Provinzen war bis zu 90 Prozent deutschen Ursprungs und deutscher Sprache. Deutschland legte Frankreich eine Entschädigung von 200 Millionen und nicht von 11600 Millionen Psung Sterling auf; es zer­störte nicht den nationalen Kredit Frankreichs. Ich weiß nicht, was Deutschland getan hätte, aber eins weiß ich wenn Deutschland gewonnen hätte, es den Verbün­deten keinen Frieden auferlegt hätte, der brutaler, unge­rechter, ehrloser und herausfordernder gewesen wäre, und der mehr dauernden Haß hervorgerufen hatte, als die Verbündeten getan haben, die Verbündeten, die höhere Ideale zu vertreten vefficherten und die eine an- dere Denkungsart als die Deutschen haben wollten.

Frankreich hat Snowden diese Worte nicht ver­gessen. Sie führten damals zu keiner geringeren Aufregung und Entrüstung in der französischen Presse wie nach der Attacke im Haag. Aber auch Snowden ist seitdem von größtem Mißtrauen ge­gen den französischen Verbündeten erfüllt, ein Mißtrauen, bas sich jetzt mit ber Besorgnis bes verantwortlichen Staatsmannes verbindet.

Loucheurs Erklärungen.

wtb. Haag, 16. August. (Eig. Meld.) Die ge- stern abend von Loucheur vor der französischen Presse abgegebenen Erklärungen deuten darauf hin, daß man mit Hilfe der öffentlichen Meinung einen Druck auf England auszuüben ver- sucht, um die Annahme der bevorstehenden neuen , finanziellen Vorschläge zu erzwingen oder gegebe-

Anzeiger für die Stobt Julda unb ben Landkreis Juiba

Stresemann verhandelt mit Wand.

Trnntteith fürchtet Snowdens Hartnäckigkeit.—Konserenz-Ende?

tß 9fim (Eia Meld > Die Süm- Parlament indessen lehnt Snowden vorläufig ab,

-- Haag, 16. Aug. (Eig. JweiDJ x>u wm mei( er nod) in breiten Oeffentlichkeit wirken miina ist i)eute .tm ziemlich p^f - Als Schriftsteller des „Labour Journal" ar-

ÄÄsch- Nach emer Besprechung. d le Loucheur wll.^ A geiftigen Ausbau der sozialisti-

^ltcrn abend mit ^"^dreffe^hatte, schemt es, Ideologie in England. 1903 wird er Par-

ä die Einsetzung des Komitees, die für morg $DDrfihent)e9unb behält dieses Amt bis 1906, dem

wiu ' I übrigen Mächte England nicht entgegenkommen,

beitet erwart' dem geistigen Ausbau der sozialisti- I England müsse zufrieden mit dem sein, was ihm

schen Ideologie in England. 1903 wird er Par- I j>ie übrigen Mächte anböten. Jedenfalls hatten

teivorsitzende und behält dieses Amt bis 1906, dem I Frankreich, Belgien, Italien und Japan dar-

Eintritt in das Parlament. Führer der Partei, die I auf geeignigt, daß bas im Youngplan vorgesehene sich im Gegensatz zu der Tradition der Trabe 1 Schema für die deutschen Zahlungen nicht g e - Unions, der Gewerkschaften, immer mehr dem I ändert werden könne, sicherlich nicht ohne Zu- Marxismus, der materialistischen Aufklärung, dem I ff}mmung Amerikas, die jedoch äußerst unwahr- Antimilitarismus und Pazifismus nähert, wird I fdjeinlid) fei.

Keir Hardie. Auch Ramsey MacDonald ist unter I —————

Ä § St’ÄSiS Die Abrüskungskonserenr. ber Parteien kennenzulernen. Er findet Zeit, I wtb. Washington, 16. August. (Eig. Meld.) In sein erstes größeres Werk „A Socialist Budget I den amtlichen Kreisen der Bundeshauptstadt zu schreiben.' I herrschte gestern abend die . Meinung vor, daß die

Bei Kriegsausbruch weilt Snowden in | Besprechungen zwischen Macdonald unb Da- Australien Nach seiner Rückkehr in die Heimat l wes zu einer noch stärkeren Verminderung der macht er kein Hehl aus seiner pazifistischen Ein-stel- I Kreuzerflotten führen könne als sie in ber Äonfe» [una Der Erfolg: Wahlniederlage 1918. 1922 I renz von 1927 vorgesehen war. Angesichts der

erobert er sich seinen Sitz im Wahlkreis Colne I bevorstehenden Flottenkonferenz zwischen Großbri- Vollen zurück und behauptet diesen Sitz auch in I tannien, den Vereinigten Staaten, Frankreich, sta­den folgenden Wahlen. In der Zwischenzeit ent- I sien und Japan, die wahrschemlich tm Dezember itehen weiter Werke. Von größerem Interesse I in London stattfindet, wird die Lage zur Zeit auf für uns Deutsche ist Snowdens energisches Ein«! Anordnung des Präsidenten von den amerikam- treten gegen d a s D i k t a t v o n V e r s a i l- schon Marinesachverständigen eingehend geprüft, les Er schrieb zu Morels Hauptwerk „xrutf) I Man glaubt hier, daß sich die englische Regierung and tbe War" (1916) die Einleitung. In Morels I m der Frage einer Verminderung der Kreuzer» glänzender Schrift „Pre-War-Diplomacy" (1922) I flotten in einer nicht ganz angenehmen Lage stammt ebenfalls bas Vorwort von Snowben. Die befindet, und zwar infolge der wenig entgegen­hauptsächlichste Verantwortung für den Kriegs- 1 kommenden Haltung Frankreichs und fallens, ausbrud) unb bamit für bie Verelendung der Welt I ■

ÄST" l'S'Ä’Ä ä- ®ie »emn Krch-m-kh-iMnM. ück Snowben im Frühjahr 1923 in einem Briefe Heber die bei den Verhandlungen zwischen Preu- an die Zentralstelle zur Erforschung der Kriegs- I ßen und der ev an g elisch en K lrch e zur Be- ursacken in Berlin. Snowdens Argumente gegen I ratung gelangenden Punkte teilt der Demokratische Versailles sind denen John Maynard Keynes 1 Zeitungsdienst u. a. mit:

sehr ähnlich. Er hat in Morels Zeitschrift For- In erster Linie soll eine paritätische Sicherung eiatt Mairs" vielfach ausgesprochen, daß das I ber Religionsübung, des kirchlichen Eigentums Grundübel des heutigen wirtschaftlichen Chaos das und anderer kirchlicher Rechte, weiter eine Umge- Diktat von Versailles sei. I staltung des preußischen Gesetzes von 1924 geprüft

I K, finh historische Worte, die Philinn Snow- I werben, die den Grundsätzen der Reichsoerfassung

Suar 1923 vor dem enalischen Un- entspricht, und zwar im Sinne einer Sicherung der

lvrack Worte die St nur den Rubrein- Selbständigkeit der Kirchen in ihrer inneren kirch-

artnb?S^bie ®e nmtPDlitit btt Franzosen ge.- licken Gesetzgebung unb Verwaltung. Dabei ist en unb bie es verdienen, ber Vergessenheit ent- auch an eine Befreiung von Bedingungen gedacht,

rll en zu werden. Er führt etwa folgendes aus: die der katholischen Kirche mch auferlegt sind,

rissen zu weroen. i j sd)(aaal)cr des Alsdann wird verhandelt über eine vertrags-

Der Vertrag von Versailles ^^^^R°ten und I mäßige Sicherung ber Dotationen für bie all- ^krtf*haft5^etn5aimaen1ür bte Bezahlung von Entschä- gemeine kirchliche Verwaltung. Der Inhalt bes habe ihm Bedingung^ I „füllt werden rönn- I Kirchenoertrages wird alsdann eine Bestimmung

ttn"" tWenn di vernünftige Auffassung der Wiederher- enthalten über die Mitwirkung des Staates bei tellungsfrage vor zwei Jahren angenommen worden Besetzung der leitenben SIemter in der evange-

wäre, so würde man heute nicht auf dem Punkte^stehen, Kirche, und schließlich wird zu-prüfen sein,

auf d-m man nun angelangt sei. Im Marz 1921 habe b{e bisherige Rechtslage bei der Besetzung der äm« to ”BST S | ch--!?-»«-- W* M’«'"«1 ”«'• Pfund Sterling vorsahen. Dieses Angebot wäre nicht angenommen worden. Das wäre °ber der Vorschlag der von der britischen Regierung aus der letzten Part- I ser Konferenz gemacht worden wäre. Deuffchland habe eine Kolonien ausgeliefert und habe einen großen Teil einer 5>andelsflotte verloren. Seine Kriegsschiffe lagen 'auf dem Grunde des Meeres. Es habe die, reicher. E.- fen- und Kohlenlager in Lothringen und im Saarge I biet abaeliefert, das Eigentum der deutschen Staatsan gehörigen in den Ländern der Verbündeten wäre kon-

I fisriert worden, und trotzdem habe Deuffchland an Wie derherstellunoen 450 Millionen Pfund Sterling m Gold bezahlt. Andererseits wäre Frankreich heute das

I xeich ste Land Europas. Seit dem Kriege habe das französische Volk 400 Millionen Pfund Sterling 'm

I Jahre gespart. Frankreich habe keine Arbeitslosigkeit und habe einen sich rasch entwickelnden Ausfuhrhandel Trotzdem suche es eine Aktion zu rechtfertigen, indem es sich den Anschein gebe, als wäre es '" Er bekla­genswerten wirffchasülchen Lage. Die Aktion> 8™" reich- wäre auch nach dem Fr.edensvertrage mcht ge

I rechtfertigt." (Das Parlamentsmitglied Banbury rief hier dazwischen: Was hätte Deuffchland getan?) Snow-

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Die zweite Strecke des HJelf flugs.

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