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Amtliches kreisblakk

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Samstag, 10. August 1929

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Lim die Verteilung der Reparationszahlungen

der

Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: „Die Welt im Bild- und „Buchenblätter". Rotationsdruck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernruse: Schrist- :: leitung 1152, Fuldaer Actiendruckerei 1150 und 1151. ::

Die „Einheitsfront".

Hugenberg, Hitler, Seldte — Ludendorff.

Die Geburt der Einheitsftont der „nationalen Opposition", die die Hugenberg, Hitler und Seldte durch die gemeinsame Schlacht des Volksbegehrens gegen den Young-Plan herzustellen hoffen, voll­zieht sich nicht ohne innere Wehen. Auch unter dem Mitläusertum der Führer der „nationalen Revolution" gibt es Menschen die sich^ Ge­danken machen und die em gewisses Mißbehagen nicht unterdrücken können bei der Feststellung, daß

Die ttommissions-klrbeit.

Das Finanzkomitee.

Die politische Kommission.

Das amtliche Kommunique über die Sitzung der -olittschey Kommission lautet, wie folgt:

Die politische Kommission tagte unter dem Vor­sitz Hendersons in Anwesenheit folgender Mitglie­der: Deutschland: Dr. Stresemann und Dr. Wirth, Beloien: Hymans und van Langenhove, Frank­reich: Briand und Berthelot, Großbritannien: Sir Eric Philipps und Noel Baker,. Italien: Dino Erandi und Marquis Durazzo, Japan: Adatci und Hirota. Henderson eröffnete die Sitzung, indem er darauf hinwies, daß die Kommission ihre Ar­beiten auf Die Genfer Resolution vom 16. Septem­ber 1928 stützen sollte und unterstrich die besondere Bedeutung, die ihr Ergebnis für die Zukunft ha­ben würde Briand und Stresemann setz­ten wechselseitig ihre Ansicht über das allgemeine Räumungsproblem und dis Zusammenhänge aus­einander,^ die zwischen den Arbeiten der politischen und Finanzkommission bestehen. Sie versicherten beiderseits ihren Willen, zu einer praktischen Lö­sung zu gelangen, wobei nach Notwendigkeit Sach­verständige zugezogen werden sollen. Die Kom­mission wird Freitag nachmittag 4 Uhr wieder zu­sammentreten.

Ueber den Verlauf des Rededuells Stresemann- I Briand in der politischen Kommission im Haag will der „Börsenkurier" mitteilen können. Stresemann I chat folgendes ausgeführt:

Die Besetzthaltung deutschen Gebietes zehn I Jahre nach dem Kriege entbehre feder moralischen, I rechtlichen und politischen Grundlage und stehe in I Widerspruch zu dem gerade von der französischen Regierung vertretenen Gedanken einer europäi­schen Solidarität. Auch mit dem Locarnopakt und den Satzungen des Völkerbundes sei die Rhein­landbesetzung unvereinbar. Dr. Stresemann wies ferner darauf hin, daß der Versailler Vertrag ein- deuiig der deutschen Regierung ein Recht auf Räumung des Rheinlandes gebe, nachdem Deuffchland seine gesamten Verpflichtungen unein­geschränkt erfüllt habe. Weitere Klage führte er । darüber, daß in den vier Jahren seit dem Abschluß des Locarnopaktes die damals gegebenen Verspre­chungen nicht erfüllt worden seien. Die deuffche öffentliche Meinung sei mit Recht aufs tiefste ent­täuscht. Bisher seien nur unzulängliche Schritte getan worden. Das Anrecht Deutschlands aus

lassen müßten.

Der Berichterst.rtter des Journals erklärt, daß Briand in der Unterredung von Stresemann die sofortige Einsetzun g eines militärischen U n = t e r au s s ch u s s es gefordert habe, der die Be­dingungen, unter, denen die evtl. Räumung erfol­gen solle, prüfe. Stresemann habe diesen Vor- schlaq als einen Versuch, die Dinge auf die Icings Bank zu schiebe a, betrachtet. Briand habe, sich energisch dagegen verwahrt und erklärt, es sei ab­solut unerläßlich» Maßnahmen zu treffen, um 50000 Mann S oldaten abzutransportieren. Man gewinne also nur Zeit, wenn man sofort diese Ar­beit aufnehme. Unter diesen Umständen hatte Stresemann gezzen diesen Plan nichts mehr einzu- wenden gehabt./

Schacht in Essen.

Donnersta«jvormittag war der Reichsbankprä­sident Schacht vom Haag in Essen eingetroffen. Er begab sich zu einer sehr zahlreich besuchten Ver­sammlung de/r Funktionäre der Christlichen Ge­werkschaften und des Angestelltenverbandes des Deutschen Ge werkschaftsbundes. Die Versammlung wurde von Vandessekretär Kaiser (Köln) geleitet. . Sie war nicht öffentlich, auch die Prelle hatte fei-

Räumung des Rheinlandes nach Artikel 431 des Versailler Vertrages sei von den alliierten Regie­rungen bereits vor zwei Jahren anerkannt worden, da Deuffchland völlig abgerüstet sei und die Mili­tärkontrolle aufgehoben wurde. Deutschland habe aber mehr noch als dies getan. Obwohl sich die deuffche Wirtschaft in einer schweren Notlage be- finde, habe die deuffche Regierung den Youngplan als Grundlage einer endgültigen Regelung der Reparationsfrage angenommen. Was die Sicher­heit Frankreichs betreffe, so wiederhole Strese­mann, daß Deutschland abgerüstet sei und niemals j an Revanche denke.

den rage seit dem Versailler vertrage und erläuterte die Bedeutung des Youngplanes im Rahmender Ge lamtentwicklunq des Reparationsproblems. Er verwies vor allem auf die Wichtigkeit der Beseitigung der aus­ländischen Kontrollen im Hinblick aus die fottaie Ent Wicklung in Deutschland. Dr. Schacht antwortete auf eine Reihe von Fragen und Befürchtungen die aus de Versammlung wegen der Auswirkung de Youngplanes auf die Lage der Arbeiter ' ^Nach ^der^AbreE'D? Schachts beschäftigte sich die Versammlung mit einer Reihe „ ^erer Fragen vor allem mit der Rheinlandraumung. Die Ver sammlung gab in einer Entschließung einstimmig der Meinung Ausdruck, daß eine Annahme des D°ungpla- nes nur in Frage kommen könne, wenn gleichzeitig die Rheinlandräumung ohne neue Kontrolle und eme Lo- fung der Saarfrage im Sinne des einstimmigen Wunsches der Saarbevölkerung erfolge.

Snowdens t)ufarenritt.

Die Rede, die der englische Finanzminister Snowden in der Finanz-Kommission gehalten hat, ist von ihm selbst der ihm nahestehenden Prelle übergeben worden. Die Rede selber ist noch viel I ßtzörfer als die von ihm am Eröffnungstag im Plenum gemachten Ausführungen. Am Eingang feiner Rede sagte er: „Die britische Delegation muß die Gewißheit haben, daß die drei ^auptpunfte (Verteilungsschlüssel, Anteil an dem ungeschützten Annuitätenteil und Sachlieferungen) erwogen wer­den, und daß in ihnen irgendeine Entscheidung herbeigeführt werden wird, bevor sie an der Dis­kussion irgendeiner weiteren Angelegenheit tellneh- men kann, die aus dem Young-Plan erwachst. Snowden hat am Schluß seiner Rede noch gesagt, daß er nicht gesonnen sei, ein Kompromiß abzuschließen. Der Franzose Choron stand nach Snowdens Rede auf, um in stärkerer Erregung zu verkünden, daß bei solcher Haltung der ganze Young-Plan auf dem Spiele stehe.

*

DieFranzosen sind natürlich über Snowden entsetzt. Die ganze französische Presse spricht von einer K r i s i s der Haager Konferenz und er­geht sich in schärfsten Angriffen gegen Schatzkanzler Snowden. So schreibt „Matin", Snowden wider­setze sich wegen einer geringfügigen Geldsumme der Befriedung Europas. Er habe wie der schärfste Nationalist gesprochen. Wenn die Haager Konfe- I renz einen Mißerfolg erleide, dann werde man diese unerwartete Tat der zweiten Internationale gutschreiben. Dem „Journal" wird aus dem Haag berichtet: Der 3. Konferenztag endet mit einem Theatercoup und mit was für einem! Es handele sich nicht etwa nur um ein auffordernde Mahnung I Snowdens, sondern um eine Provozierung | und um eine Erpressung. Ueberdies habe sich der Schatzkanzler auch noch seinen Rückzug selbst ab- I geschnitten, indem er nachdrücklich auf der Berns'

Scharfer Kampf um die Reparaüons-Quoleu.

Die Franzosen sind enlrüsiek über den englischen Schatzkanzler. — Briand und Stresemann im Wortgefecht. — Wie wird das enden?

neu Zutritt. Reichstagabg. Dr. Brüning refe­rierte über die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Youngplanes. In der anschließenden Aus­sprache ergriff Präsident Schacht das Wort. Er befaßte sich gleichfalls mit der Reparationsfrage und dem Youngplan. An der Versammlung nah- men teil der Wohlfahrtsminister Dr. Hirtsieser, Derbandspräsident Happ vom Ruhrsicdlungsver- band, Oberbürgermeister Bracht sowie die Reichs­bankdirektoren von Essen und Duisburg. Am Schlüsse der Versammlung wurde eine Entschlie­ßung zur Räumungsfrage angenommen, in wel­cher die gleichzeitige Lösung der Saarfrage gefor­dert und betont wurde, daß keinerlei neue Kon- troll-Kommission in Frage kommen könne.

Die Christlichen Gewerkschaften ließen durch die Telegraphenbüros einen offiziellen Bericht verbrei­ten, 'der folgendermaßen lautet:

Im Städtischen Saalbau zu Essen fand am Don­nerstag eine stark besuchte Vertreterversammlung des Bezirkes Rheinland und Wesffalen des Deutschen Ge- werkschaftsbundes statt. Die Versammlung beschäftigte ! sich in der Vormittagssitzung mit den wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Youngplanes. An diesem

Wohin werden unsere Millionen rols.i.. ‘ '

Die Rede Snowdens auf der Haager Konferenz zeigte aufs neue die scharfen Gegensätze in Frage der Verteilung der deutschen Reparationszahlungen.

Anzeiger für die Stadl Fulda und den Landkreis Fulda

‘ Monat!. 1,811 einschl. Postgeb. (30bezw. 48 Pf.) ohne Zustellg.

*rt(. Myanzkomitee tagte erstmals am Donnerstag fff nntröe von dem Vorsitzenden Baron Houtard

Begrüßungsworten eröffnet, tn denen die Hoff- m na auf ein fruchtbares Ergebnis der Arbeiten »um Ausdruck kam. Hierauf wurde die in der Voll­versammlung begonnene Generaldiskussion des Äoung-Planes von dem Komitee fortgesetzt. Zu­nächst sprach S n o w d e n, der erneut die drei von ihm hervorgehobenen Punkte, Verteilung der künf­tigen Reparationszahlungen, Aufteilung der An- I Briand erwiderte, er zweifle nicht an dem gu- miitäten in geschützte und ungeschützte Leistungen, $ßnIen lber gegenwärtig Deutschland führenden Sachlieferungsfrage darlegte und in Einzelheiten Männer- doch gebe es keine Bürgschaft dafür, daß

auf die englischen Opfer einging. Der Zweck die- Mefe Männer lange am Ruder blieben. Niemand

fer Darlegungen war die nähere Erläuterung der I (önne leugnen, daß in Deutschland breite Schichten bisher in allgemeinen Umrissen vorgetragenen Ge- I uni) einflußreiche Parteien bestünden, die die Po- sichtspunkte. Im gleichen Sinne äußerten sich die I ber gegenwärtigen Regierung ablehnten und folgenden Redner: Ckstron (Frankreich), Pirelli I ;{)re bisherigen Entscheidungen nicht mitmacbten. (Italien), Jaspar (Belgien), Titulescu (Rumä- I Frankreich habe außerordentlich durch den Krieg tuen), Ulricht (Portugal) und Marinkowitsch (Ju- gelitten Es habe den Krieg nicht gewollt, und man qoslawien). Die Kommission vertagte sich auf fönne nicht darüber wundern, wenn das ftan- Samstaq vormittag 10 Uhr zur Fortsetzung der Mische Volk gewisse Sicherheiten für die Zukunft Generaldeatte. Der Freitag soll durch Fühlung- verlangt. Aus diesem Grunde, so fuhr Briand

nähme der einzelnen Delegierten untereinander fort, habe er in Genf die Einsetzung einer FeMel-

-'isgefüllt werden. I lunqs- und Vergleichskommission für die Rhem-

1 lande gefordert, in dem auch Deutschland vertreten sein soll. Frankreich besitze gegenwärtig zwar eine relative, aber keineswegs eine absolute Bürgschaft für seine Sicherheit. Aus diesem Grunde könne das Rheinland nur etappenweise entsprechend der Annahme und Durchführung des Youngplanes und der Einsetzung der Fesfftellungs- und Vergleichs­kommission geräumt werden.

sentlichung dieser Maßnahme bestand^ „Echo Paris" erklärt, man könne sagen, daß niemals ein lebhafterer Streit zwischen Lowdon und Paris entbrannt sei, und daß die Konferenz tm Haag sich in Gefahr befinde. Das „Petit Journal sagt, ob es denkbar sei, daß der englische Sozialis­mus seine Grundsätze internationaler: Doktrin ver­gesse und die ganze Entspannung tu Europa ge­fährde, um an die demokratischen Staffaffungen und an den Chauvinismus des Portemonnaies zu appel­lieren. Man versuche vergeblich esme vernünftige Erklärung für den Faustschlag Snowdens. Der „Excelsior" ichreibt, wenn der brif^dje Schatzkanz­ler den Hintergedanken hätte, mit der Entente Cor- diale zu brechen, könnte er nicht anders handeln.

Im Haag wird man noch manches erleben!

Deutsche machtjetztkeineinnerpolitische 1 Dummheiten und fallt nicht auf Tendenz- I Meldungen herein, die aus den verschiedensten geg- I ZeppellN Macht gute -Üyri. nl%" Äng tiÄÄonMi d.- EufWf.5 «n S.eH=

„SIgence Havas" berichtet über Yen Eindruck, den mittag. — Dr. Eckener hofft nach etwa 50 stündiger der Verlauf des Donnerstags gemacht habe: Die I Fahrt über England zu fern.

bei jeder internationalen Konfenjnz unvermeidliche eincr Meldung der Associated Preß hat

I Krisis, die bei der Rede Snowdens fataler Weife amerikanische Marineamt in Washington habe eintreten müssen, sei, so heißt es tn dem Be- . Funkspruch des Graf Zeppelin e£ alten, richt, eine vollendete Tatsache. Mit et- ^us hechhervorgeht, daß sich das Luftschiff am ner Schärfe, die man nach den vorausgegangenen a-reitagvormittaq'nm 5 Uhr mitteleuropäischer Zett maßvollen Interventionen nicht vorausgeahnt I . grab nördlicher Breite und 45,05 hätte, habe Snowden im Finanzausschuß in An- Gr ad'west sicher Länge in einer Entfernung Wesenheit der deutschen Delegierten I öon ungefähr 1500 Meilen von New York be- - eine scharfe Anklage-Rede gegen d i e I -^d Die Geschwindigkeit beträgt etwa alliierten Mächte und ganz besonders ge- I ^5 Kilometer die Stunde.

gen Frankreich gehalten, wobei er sogar so u6r erhielt die Werft in Friedrichs-

I weit gegangen fei, zu erklären, daß England I einen Funkspruch vom Graf Zeppelm,

! am Kriege 1914 kein vitales Interesse « sich das Luftschiff um diese Zeit auf 42

I gehabt habe. Snowden habe erklärt, er wolle fein Grad nördlicher Breite und 40 Grad westlicher I Kompromiß annehmen. Es sei zu wünschen, bafj I befand.

die englische Regierung die Vertagung der «st. Hamburg-Amerika-Linie in Ham-

zung bis Samstag dazu benlige, um alle Folgen bura einae aufenes Telegramm von Bord des Graf abzuwägen, die die Beibehaltung ihrer so unnach- ^velingibt den Standort des Luftschiffes am

I giebigen Haltung für ganz Eturopa nach sich ziehen Zeppeun gim g e 3. auf 42,20®rab I würde. Während die engff/fche Regierung allein I ö Breite und 40,40 Grad westlicher Länge

I ihre Zustimmung zum Youngplan verweigere, habe I nördlicher ^rei

Briand zugelassen, nickt nur, daß der Finanzaus- „ News berichtet aus New York, Eckener I schuß eingesetzt werde, der gerade die Anwendungs- , - 1 cruversicht Ausdruck gegeben, daß der

Modalitäten dieses Planes regeln solle sondern iSfriaib oon 45 bis 50 ©tun-

I auch, daß der p0litisch« Ausschuß eingesetzt I PP bem Abflug sich über Süd eng- I werde, der die Folgen des» Planes ins Auge fas- I „ . befinden werde. Er habe erklärt, er beab-

fen solle. Zurzeit sei jede Bemühung zur Annahe- 1 über London zu fliegen „als freund-

I rung der Völker Europas infolge der englischen Lffcker Gruß für diese Stadt und um der Lon- Ansprüche aufgehoben.Gewiß würden private Un- I 1 ’ ' Bevölkerung Gelegenheit zu geben, das Lust-

I terrebungen vor der nächMen'Sitzung des Finanz- I fehen“

I ausfchulles gepflogen weffden, der auch am Sams- I 11 9 1 ' „

I tag feine Arbeiten noch vertagen würde, wenn bis I Der binde Passagier nach Deutschland zuruckge- I dahin die interessierten Delegationen nicht das I schickt.

I Mittel gefunden haben «werden, ans ber Sackgasse - 18 Jghre alte Bäckerlehrling Albert

! herauszükommen. Jedettfalls werbe bie ftanzö- I » b^r als blinder Passagier die Zeppelin- sische Delegation das Mögliche versuchen, um einen " J L? Amerika mitgemacht hatte, wurde auf Mißerfolg der Konferenz! zu vermeiden. LZ. Dampfer „Thuringia" nach Deuffchland zu-

* . I rück geschickt. Er wurde in einer Kabine des

Die Haltung der emzlischen Regierung hat die I Schiffes eingeschlossen und wird m Hamburg den

Franzosen in arge Bedrängnis gebracht. Sie zit- I Behörden übergeben werden. Berichterstattern uno

I tern um den Löwenanteil an den deutschen Millio- I Photographen wurde kein Zutritt zu der naome

nen. gestattet, um in Zukunft Versuche a s blinder

Die Regelung der Saarfrage. «ut$* *« ** """

I über die Behandlung der Saarfrage. S t r e s e - rot6 ^etv gort, 9. August. (Eig. Meld.) Der mann habe Brian« die Ueberreichung eines ( . t Berichten zufolge nimmt man an, das

Vorschlages zur Regelung des Saar- » f Zeppelin" in Richtung auf die Azo.

Problems angekmidigt. Briand nehme die Nach Ansicht des New Yorker Wetter-

: Vechandlungen unter der Bedingung an, daß sie fad)nerftänbigen Kimball wird der Zeppelin vor-

! sich auf Deutschland u nd Frankreich beschranken, b. L J Lnb eine Nebel- und Regenzone passieren,

. h., daß Frankreich den Nutzen dessen, was es ab- » 1 auf besseres Wetter treffen.

trete, auch erhalte. Wenn das Abkommen abge- I °gnn ape __—

I schloffen fein werde, würden die Mächte aufgefor- I

I bert werden, sie ihreffeits zu bestätigen. Dieser l ber Berhandlungen beteiligte sich auch Reichsbank- Entschluß sei gestern zum Schluß der privaten Stt- öfibent Dr. Schacht der mittags wieder zur Teck- zunq der Sechs-Mächte-Vertreter gefaßt worden, ^hme an den Verhandlungen .m ^ag1 awfltfgr- 3« Stresemann wolle mit dem Reparations- und Rau- 6er Aussprache gab Dr. Schacht u.a.^«inen Ueberbl- mungsproblem möglichst rasch fertig^werden sodaß | überMe EntwEung^der Behang

I er sogar vorgeschlarien habe, man möge ogne I Unterbrechung! verhandeln, bis das Pro- I gramm erledigt sei/, sodaß die Regierungen sich I auf der Völkerbundetagung in Genf vertreten