Einzelbild herunterladen
 

Donnerstag, S. August 1929

den habe.

♦

übermitteln. Weiter gedachte er des Fehlens Poin- cares und seiner Erkrankung, worauf Briand und Dr. Sttesemann für die Anteilnahme dankten, der Reichsaußenminister zugleich für die Zustimmung, die diese Anteilnahme bei den Anwesenden gesun-

rend er für die letzteren auf die künftigen Aus­führungen seines Kollegen Graham, des Handels­ministers, verwies, gab er eine ziffernmäßige Dar­stellung der Verteilung, wie sie bei den 660 Mil­lionen ungeschützten deutschen Jahreszahlungen vorgenommen werden soll. Frankreich erhalte da­von 500 Millionen und Italien 42 Millionen. Die

teilungsschlüssel von 1920 niemals geändert wor­den und die Sachverständigen hätten kein Recht ge­habt, ihn zu ändern. Der Artikel 237 des Ver­sailler Vertrages lasst auch eine solche Aenderung gar nicht zu. England babe an Amerika Beträge bezahlt, die sich einschließlich Zinsen auf 200 Mil­lionen Pfund belaufen, bevor es von seinen Schuld­nern irgend etwas erhalten habe. Es habe außer­dem mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämp­fen, wobei es auch mit einer scharfen Kon­kurrenz Deutschlands auf dem Weltmarkt zu rechnen gehabt habe. England könne mit seinen Opfern, nicht weiter gehen, als es gegangen sei.

sei zwar, wie er namens der Regierung der Arbeiter-Partei und in Anlehnung an dis Balfour- Rote betonte, durchaus bereit, auf Re para-

Zu der Frage, in welcher Form die kleineren Staaten an der Haager Regierungskonferenz teil­nehmen, nimmt man in Berliner politischen Krei­sen an, daß die kleineren Staaten in den Voll­sitzungen der Konferenz vertreten sein werden, und daß sie ebenso an den Sitzungen des Rsparations- ausschusies teilnehmen, während den politischen Ausschuß nur die sechs Hauptmächte bilden werden.

*

tionszahlungen überhaupt zu ver­zichten, aber solange solche qemhlt würden, müsse ihre Verteilung gerecht erfolgen. Darüber seien sich alle enaliscken Parteien einig. Snowden schloß seinen etwa einstündigen Vortrag mit dem Hinweis darauf, daß die kleineren Diskussions­punkte unschwer erledigt werden dürften, daß er aber auch für die drei größeren holle. sie würden für die Konferenz keine unüberwindlichen Schwie­rigkeiten bieten.

Anschließend verlaß Iaspar den Entwurf eines Danktelegramms der Konferenz an die Königin der Niederlande. Er beraumte die nächste Sitzung auf Mittwoch 10 Uhr mit der Tagesordnung „Fortset­zung der Generaldiskussion" an. für die sich be­reits mehrere Delegierte zum Wort'gemeldet ha­ben. Den Vorsitz behält hierfür auf Vorschlag Bri- ands Iaspar weiter bei.

Echo der StrefemamvReöe.

Erscheint, sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: „Die West 4Q* Ihn Bild' und „Buchcnblätter". Rotationsdruck und Verlag IÖä | der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernrufe: Schrift- leitung 1152, Fuldaer Aciiendruckerei 1150 und 1151. ::

Snowden

den Eintritt in eine Generaldiskussion des Yonug- Planes. In einstündiger Rede sprach er zunächst den Sachverständigen seinen Dank für die von ihnen geleistete schwierige Arbeit aus und bedau­erte int Namen der Konferenzteilnehmer den Tod Lord Revelstokes. Hinsichtlich des Schemas der Annuitäten erklärte er, die englische Regierung sei sowohl mit der Gesamthöhe wie mit den Jahres­raten für die deutschen Leistungen einverstanden, wobei man mit Reckt von der deutschen Lei­st u n g s f ä h i g k e i t und nicht von dem Bedarf der Gläubigerstaaten ausgegangen sei. Er sei der Meinung, daß der Plan nicht die deutsche Lei- stunasfähiakeit übersteige. Der ztveite Bunkt sei die Abschäffung der Kontrolle und die Wiederher­stellung der 'vollen ökonomischen Souveränität Deutschland?. Dies werde besonders von England begrüßt. Bei diesem Punkt wies Snowden auf die Rede Dr. Stresemanns am Vormittag hin. Sehr wichtig sei noch, daß der Young-Plan noch eine gewisse Unklarheit über die Zahlungen der .Deutschen Reichsbahn enthalte, von denen es zwet- felhaft sei, ob sie den Charakter einer besonderen Garantie trügen. Begrüßenswert vom englischen Standpunkt sei besonders das Beruhen des Pla­ne« auf unmittelbaren Leistungen des deutschen Volkes wie auf Pfändern. Auck die Bestimmungen

i Uber den beratenden Ausschuß bezeichnete der eng­lische Schatzkanzler als nicht ganz klar. Nunmehr ging Snowden zu einem Kampf gegen den Verteilungsschlüssel für die deut­schen Zahlungen über. Er wies zunächst auf hrrr, Varbandensein eines Ucberschusies von etwa 280 Millionen Mark aus den Mehrleistungen Deutschlands nach dem Dawes-Plan bis 31. August und für die erste Septemberwoche gegenüber dem am 1. April in Kraft zu setzenden Young-Plan und emvfabl Verwendung dieser Summe für kleinere Bedürfnisse, insbesondere für die im Young-Plan nickt mehr vorgesehenen Beiatzungskosten.

Die Punkte, in denen Schwierigkeiten vorhan­den seien seien erstens das Verteilungsverhältnis der Gläubiaermäckte mit Bezug auf die geschützten und unaeschützten deutschen Zahlungen, zweitens die Aenderuna de? Derteilungsschlusiels von Spa und drittens die Frage der Sachlieferungen-, wäh­

Der „A u s s ch u ß f ü r das deutsche V o l ks- begehren" verbreitet eine Liste, in der eine Reihe von politischen und wirtschaftlichen Organi­sationen benannt werden, die in dem Ausschuß vertreten seien. Wie aus Kreisen des „Zen­tralverbandes des deutschen Groß- und UeberseeHandels" mitgeteilt wird, ist diese Organisation fälschlicherweise in dieser Liste aufgeführt.

Neben dem Berliner Zeitungs - Magnaten Hugenberg ist Hitler der Vater jenes Aus­schusses, gegen den obiger Vorwurf erhoben wird.

ihnen zulegt. Dies ist im großen und ganzen der Sinn der Rede Stresemanns, die in die Haager Versammlung eingeschmuggelt worden ist.

Figaro führt aus: Stresemann habe guten Grund zu der Annahme, daß er die Ergebnisse er­langen könne, die er wünsche. Was den Reft be­treffe, so werde er Gegenstand einer anderen Kon­ferenz fein. *

Der Empfang, den die niederländische Re- gierung Dienstagabend veranstaltete, nahm einen festlichen Verlauf. Der Außenminister Belaerts van Blokland und seine Gattin empfingen m den festlich ausgestatteten und durch seine historische Be­deutung bekannten Ritter-Saal die sämtlichen an der Konferenz teilnehmenden Delegierten, Mit­glieder der holländischen Regierung, der Kammern und Behörden und eine Anzahl geladener Pres, e- vertret er aus allen Ländern. Der Saal, der während der früheren Friedenskonferenzen wieder- holt benutzt wurde, ist ein klassisches Gebäude aus dem Mittelalter, von dem Teile auf das ^ahr 1247 zurückgehen.

Bm Mittwoch.

wtb. Haag, 7. August. (Eig. Meld.) Die all­gemeine Aussprache über den Young-Plan ist um 10 Uhr vormittags wieder eröffnet worden und zwar mit einer Rede Tituleskus (Rumänien), der sine Viertelstunde sprach. Er meldete die An­sprüche Rumäniens an und behauptete, daß die an Rumänien zu zahlenden Summen nicht sei­nen Verpflichtungen entsprächen. In einem ähn­lichen Sinne sprach sodann auch der Vertretet Portugals, Ulricht, der scharfe Kritik an den Youngplan übte und ebenfalls die Ansprüche Por­tugals anmeldete. In beiden Reden wurde sehr nachdrücklich aus die großen Opfer hingewiesen, die die beiden Länder angeblich gebracht hätten, -jn ungesähr gleichem Sinne war auch die Rede des französischen Finanzministers Cheron gehalten, der ebenfalls nur eine Viertelstunde sprach. Er brachte den Sachverständigen noch einmal den Dani für die von ihnen geleistete schwierige Arbeit zum Ausdruck und hob alsdann alle diejenigen Punkte hervor, die Snowden (England) gestern in ferner Rede als annehmbar bezeichnet hatte, bezw. über die eine Einigung nicht schwer sei. Er wies fer­ner aber darauf hin, daß der Youngplan ein un­teilbares Ganzes sei und unterstrich stark die Kom­promißform des Youngplcmes, d. h. also, daß jeder Abstriche von seinen Ansprüchen hätte machen müssen. Frankreich nehme den Youngplan an, trotzdem er auch für Frankreich Opfer bedeuten werde, da der Youngplan im Verhältnis zum Dawes-Plan für Frankreich ungünstiger sei.

Dann sprach für Italien der italienische Fi­nanzminister Mosconi, der, ähnlich wie Cheron den Nachdruck darauf legte daß der Young-Plan einen Kompromißcharakter trage. Er verlas als­dann noch einmal den bekannten Standpunkt Mus­solinis und stellte hierauf die Frage, ob die Sach­verständigen, falls man sich nicht über die An­nahme des Young-Planes einigen könnte, noch ein­mal zusammentreten sollten. Als letzter Redner der Vormittagssihung sprach der deutsche Reichsaußen­minister Dr. S t r e s e m a n n. Er führte aus: In den verschiedenen Erklärungen, die gestern nach mittag und heute vormittag abgegeben worder sind, sind hinsichtlich einzelner Teile des Young Planes Ansichten zum Ausdruck gekommen, dir voneinander abweichen. Es handelt sich dabei im wesentlichen um Punkte des Planes, die in erster Linie das Verhältnis der Gläubiger-Regierungen untereinander angehen. Die Verhandlungen neh­men am Nachmittag ihren Fortgang.

Dt. Slrefemmn fordert Im Haag politische Resultate

Sie Sonseren; horcht aus und Wterlähk letzen Beifall. — Sie ersten geheimen Sitzungen.

wtb. Paris, 7. August. (Eig. Meldg.) Zur Rede Sttesemanns in der 1. Sitzung der Haager Konferenz äußern sich einige Blätter. Oeuvre schreibt: Von der Intervention Stresemanns muß man sich merken die Erinnerung an die Enttäu­schungen und an das lange Warten des deutschen Volkes, das seine volle Souveränität wieder haben will, die Forderung, daß das politische Problem, also die Rheinlandräumung gleichzeitig mit dem finanziellen Problem vor der Konferenz auf- gerollt werde und die Zustimmung des, Reichs­außenministers zu dem Plan Briands über die Schaffung eines Verbandes der Staaten Europas.

Volonte sagt, Sttesemann habe das Recht ge­habt, derarttge Worte zu sprechen, denn er habe sich in Deutschland an die Spitze der Bewegung derer gestellt, die den Frieden verwirklichen wollen.

Die Agence Economique et Financiere äußert sich dahin: Die Rede Stresemanns und die Ini­tiative Briands bezeugen das beiderseitige Vor­handenseins eines aufbauenden Geistes, der gewiß dazu beitragen wird, die Vorurteile der englischen Delegation zu zerstreuen.

Echo de Paris erklärt: Durch die Ausführungen des Reichsaußenministers Sttesemann wird Briand, der von einem Verbände der Staaten Europas sprach, auf seinem eigenen Gebiet noch überboten. Die Friedensverträge haben nicht mehr den Wert und die Bedeutung, die man

Die englische Delegation. Von links nach rechts: Minister Snowden, Frau Snowden, Briand mit der französischen Delegation. Sir William Graham, Frau Henderson, Minister Henderson. Links Cheron, rechts Loucheu»

Monatl. 1,80 einfchl. Postgeb. (30 bezw 48 Pf.) ohne ZusteUg

Anzeigen-Preise: Klemzeile <Col.) lokal:0,15 ^.auswärts Kfi 0,20 ZF. Reklamezeile: lokal0,60 O., auswärts0,80 /U. Jv.juyir Bei Wiederholungen Rabatt. Postscheckk. Franks, a. M. 4051

Zahlungen für die Dawes-Annuitäten erforderten I zunächst 90 Millionen, und nur der kleine verfüg- | bare Rest solle für alle übrigen Mächte verbleiben. I Ebenso kritisierte er die Schlüsselung der Gesamt- I Verteilung, die abweichend von dem Spa-Schlüssel I für Frankreich 10.7 Millionen, für Italien 36.8 I Millionen, für Belgien 12.2 Millionen Mark mehr I als früher vorsehe, während England 48 Millionen I Mark weniger erhalte. In diesem Zusammenhang

<7s„n wtnrftfe her Nackmittaasfitzuna am I bezeichnete er auch Amerika und die kleineren Dienstag führte der belgische Ministerpräsident I Mächte als benachteiligt. Bisher fei aber der Ver- Iaspar, der sich über den Young-Plan und die ' totr»nn«{rMnff<>r nnn 1020 n,pm"r<s aeanbert wor- Genfer Resolution vom September 1928 über die Grundlage der bevorstehenden Verhandlungen äu­ßerte und das Arbeitsprogramm aufstellte. Die Tagesordnung umfaßte vier Punkte: die Wahl des Präsidenten der Plenarversammlungen, die Wahl eines Generalsekretärs, eine Vereinbarung über Veröffentlichungen der Verhandlungen und die Fraae der Organisation der Konferenzarbeit. Es wurde beschlossen, daß das Präsidium zunächst von den einladenden Mächten in alphabetischer Reihenfolge gestellt werden soll, und daß Sir Maurice Hankey als Generalsekretär bestellt wird und daß Communiques ausgegeben werden, d-.e der Generalsekretär unter Anleitung des Präsiden­ten abfaßt. Vor Erörterung des vierte" Punktes, der die Einsetzung der vorgefeb"n?n zwei ^-"-Mis­sionen gebracht hätte, beantragte

uldaerZertung

Anzeiger für die Stadl Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatk.

Ankunft der deutschen Delegation. Dr. Stresemann und Dr. Wirth mit dem holländischen Außenminister Blockland.

In der Haager Eröffnungssitzung ergriff nach I Rrianb der deutsche Reichsaußenmint- » e r Dr. S t r e s e m a n n das Wort. Er sagte, er I vüniche den Ausführungen Briands einige Worte ünzüzufiigen, nickst nur, um den Dank und die An- I -kkennung für die Unterstützung der bevorstehenden Beratungen im Sinne des französischen Minister- I Präsidenten zu wiederholen, sondern um auch der I niederländischen Regierung durch ihren Außenmi- 8tfter ein besonderes Wort des Dankes zu übermit- iein für die Anstrengungen, die sie zur Erleichte- I rung der Ausgabe der Weltpresse gemacht habe. I

„Denn unsere Arbeit", so hob der Minister I beruor, „kann nur Erfolg haben, wenn sie ei n 1 ,roßes Echo bei den Völkern findet". Der I holländische Außenminister habe die große Be- I Hutung dieser Arbeit sehr treffend charakterisiert; I tber über das hinaus habe der Haag als Ort, an I »em zuerst der Gedanke einer neuen Internationa» I len Rechtsordnung seine Wiege und seinen Sitz z-efunden habe, eine große symbolische Bedeutung I für die Förderung des Friedens gehabt. Heute I jette es zunächst einer Fortsetzung der Beratungen I mm Jahre 1924, denen einige der hier am Tisch I versammelten bereits beigewohnt hätten. Heute I inals sei es der erste Versuch einer wirt- | schaftlichen Lösung gewesen, deren Fort- sührnng in verschiedenen Etappen von den Sach- »erständigen der verschiedenen Nationen in ausop- serungsvoller Tätigkeit getätigt worden sei, zuletzt jrod) durch den Sachverständigenausschuß in Paris. .Aber", so betonte Dr. Stresemann, „in den wirt- chastlich-finanziellen Ergebnissen kann nicht allein >05 Resultat liegen; sie müssen politische Re­sultate nach sich ziehen. Für die Beteiligten lmd darüber hinaus für die Völker, wie Herr tzriand sich ausgedrückt hat, für alle Völker gilt es. >te Leistungen, die vollbracht werden sollen, auch selbst wirtschaftlich zu ermöglichen. Ich sehe eine ! Luftige Weltwirtschaftskonferenz voraus, in der wm Kleinhandel zu einer Rationalisierung der Weltwirtschaft übergegangen wird. Mit einem ge­rn ssen Lächeln sehen wir heute auf den Zustand Deutschlands zurück, in dem sich Kleinstaaten un- ier einander durch eigene Zollgrenzen und eigenes Geldwesen voneinander absperrten. Ich hoffe, daß Dir dereinst mit dem gleichen Lächeln uns des Zustandes Europas erinnern können, der demje­nigen des vergangenen Deutschlands entspricht, mb ich erhoffe von den Resultaten unserer Ve- ratungen eine Besserung dieses Zustandes."

Als einen zweiten wichtigen Punkt betonte der steichsaußenminister die Notwendigkeit, die Ar­beit in Freudigkeit zu vollbringen. Freu- »igiteit der Beziehungen zueinander sei eines der Impoderabilien des Erfolges und fei von den zrößten deutschen Staatsmännern als ein solches frtannt worden. Die wirtschaftliche Leistung hänge von der geistigen Einstellung in ihrer politi­schen Wirkung ab. Das Ergebnis müsse deshalb sine freudig anerkannte Gleichberechtigung, eine Zusammenarbeit der ehemals im Kriege miteinam »er gewesenen Völker sein.

Stresemann fuhr fort: Wenn in den letzten tzahren der Puls des Verständigungswillens Schwächen zu beklagen Habe und Enttäuschungen »er Völker beobachtet werden müßten, so hoffe er ras einen neuen Impuls, auf eine Beschleunigung tls Folge dieser Konferenzarbeit. „Ich verhehle mir nicht die Schwierigkeiten", so schloß Dr. Stre­semann, „aber als Führer darf man nicht ab- ivarten, bis man die Zustimmung von 99 Prozent »er Bevölkerung hinter sich bat, sondern man muß führend vorangehen. Der Ort der Haager Konferenz ist ein guter Boden dafür, und ich danke ber Regierung der Niederlande für die Unterstüt­zung, die sie uns hier zuteil werden läßt."

Allgemein fiel es auf, daß Stresemanns mutige Worte keinerlei Beifall in dem überfüllten Saale sanden. _ .

Der britische Schatzkanzler Snowden, der nach vr. Stresemann sprach, gedachte in warmen Wor­ten der Erkrankung des Reichskanzlers Hermann Müller und bat Dr. Stresemann, die besten Wünsche für dessen baldige Wiederherstellung zu

■

'M

“F. i

W W

■