Einzelbild herunterladen
 

MM.

Tankgeschwader

Rußland führt seine

Grenztruvven

: 7 • •

-

MW»»

1#"^

LI* 1

ß

V ;

WB"» i

We^'.

Sonntag, 21. Juli 1929

1ß7 im Bild- und „Buchenblätier,. Roianonsorua uiw»» m Jlr• 101 der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernrufe. Schrift

:: leitung 1152, Fuldaer Actiendruckerei 1150 und 1151

England gegen die zeWellunOlMUliWn

Dr. v. Dirksen,

Der v. Porch,

in Peking.

-> n b e r

Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: „Die Welt im Bild- und „Buchenblätter". Rotationsdruck und Verlag

Russisches

Obwohl eine Kriegserklärung alle Maßnahmen zur Mobilisation, geschwader und Giftgasartillerie an pen in Nordchina sammelt, um die eigenen

Aus Schanghai wird gemeldet: In einer offiziösen Erklärung heißt es: Die russische, den Abbruch der Beziehungen anzeigende Note sei

Nein sagen aber nicht Ja und Nein. Wenn der Abgeordnete Franklin besseres in Amerika errei­chen zu können glaubt, soll er doch die Regierung vor die Tür fetzen.

Um Mitternacht wurde die Sitzung aufgehoben, nachdem der Antrag des radikalen Abgeordneten

Meldungen über Kämpfe zwischen Russen und Chinesen, die aus privaten Quellen kommen, sind mit großer Vorsicht aufzunehmen. Das mächtige Amerika hat sich offiziell an die beiden in Ost- asien streitenden Parteien gewandt und wies die Sowjetregierung und die chi n e s i s ch e Regierung darauf hin, daß beide den Kellogg- p a k t unterzeichnet hätten.

geht zur Grenze.

erfolgt ist, treffen beide Mächte Kamvfmittel Tanks, Bomben- China die Reste der weißrussischen Trup- zu verstärken.

tung Großbritanniens in dem Konflikt sei streng neutral.

Havas veröffentlicht aus Paris folgende Mit» teilung: Die diplomatischen Vertreter Chinas und Rußlands haben den französischen Außenminister über den Zwischenfall, der in den Beziehungen der beiden Länder eingetreten ist, unterrichtet. Selbst­verständlich hat Briand dem einen wie dem ande­ren zur Mäßigung geraten, damit ein bewaffneter Konflikt vermieden werde.

Aus Nanking kommt folgende Meldung: Die in einem Teil des Auslandes geäußerte An- sicht, daß die Einstellung des Warenver­kehrs zwischen Rußland und China wirtschaft­liche Schwierigkeiten für China Hervorrufen werde, wird in hiesigen zuständigen Kreisen nicht geteilt. Es wird darauf hingewiesen, daß Rußland und Japan jahrelang einen erbitterten Kampf um den mandschurischen Güterverkehr geführt hätten. Die Schließung der russischen Grenze, so meint man, werde dazu führen, daß der Güterverkehr auf die im Besitze Japans befindliche

Eisenbahn übergehen werde, während die sibiri­schen Linien leer ausgehen würden.

Aus London wird gemeldet: Der biplomalsiche Korrespondent des „Daily Telegraph" berichtet zum russisch-chinesischen Konflikt: Amtliche Kreise sehen die Lage keineswegs für wirklich ernst an und sind der Meinung, es würde au­ßerordentlich töricht von Rußland sein, China in dem Augenblick anzugreifen, in dem Moskau be­strebt sei, eine Versöhnung mit Großbri­tannien herbeizuführen. Die halbamtliche Hal-

Litauische Note.

Aus K o w n o meldet die Litauische Telegra­phenagentur den Inhalt einer an den Völkerbund gerichteten Note. In der Note wird darauf hin­gewiesen, daß die Existenz und das Unabhängig­keitsrecht der Völker seit der Deklaration des Washingtoner Bölkerrechtsinstituts von 1926 in allen Nachkriegsverträgen feierlich anerkannt wurde, daß Polen aber diese Rechtsnorm in seinen Beziehungen zu Litauen verletzt hätte. Des­halb sei auf Vorschlag der litauischen Regierung auch in der einstimmig angenommenen Völker­bundsresolution vom 10. Dezember 1927 Polen die Verpflichtung auferlegt worden, die Unabhän­gigkeit und territoriale Unantastbarkeit Litauens anzuerkennen und in die inneren Ver­hältnisse Litauens sich nicht einzumischen. Das Verhalten Polens widerspreche aber den übernom­menen Verpflichtungen. Die litauische Regierung habe Gelegenheit gehabt, auf die von der polni­schen Macht gebildeten bewaffneten Banden hinzu­weisen, die sich litauische Emigranten nennen und deren Ziel es sei, die litauische Regierung zu stür­zen und eine Regierung ans Ruder zu bringen, die auf die litauische nationale Forderung hinsicht­lich Wilnas verzichten und politische und wirt­schaftliche Beziehungen zu Polen aufnehmen wolle. Sodann werden in der Note einzelne Terrorakte aufgeführt. Es wird auch das letzte Attentat auf Woldemaras ermähnt. Aus Zeitungangaben sei

angesichts der versöhnlichen Haltung Chinas unnö­tig gewesen. In wirtschaftlichen Kreisen glaubt man, die Sowjets wünschten, eine dem durch die Stabilisierung Chinas im Aufschwung begrif­fnen chinesischen Handel schädliche Kris« herbeizuführen. Die Befürchtung, die in den Kreisen der Ausländer geherrscht habe, daß China gegen andere fremde Interessen ähnlich vor- gehen werde, wie gegen die ostchinesische Bahn, sei durch die Erklärung Dschiang Kaischeks beseitigt, daß die Abschaffung der ungleichen Verträge auf­grund angemessener vernünftiger Maßnahmen er­folgen werde. Die in China ansässigen Weißrus­sen billigten das Vorgehen Nankings vollkommen. 30 000 Weißrussen seien bereit, Kriegsdienste gegen df Sowjets zu nehmen. Die Erklärung betont zum Schluß, daß Nanking den Zwischenfall weiter auf dem Wege von Verhandlungen zu erledigen wünsche.

Optimismus in Washington.

wtb. London, 20. Juli. (Gig. Meld.). Times meldet aus Washington: Auf die soeben erfolgten Demarche der Bereinigten Staaten in dem russisch­chinesischen Konflikt werden hier große Hoffnun- gen gesetzt. Falls es gelingen sollte, dem Aus- bruch von Feindseligkeitenv orzubeugen, so wird, wie man hier glaubt, die am 24. Juli stattfin­dende Feier des Inkrafttretens des Kelloggpaktes eine Bedeutung erhalten, die ihr sonst wohl versagt geblieben wäre.

Vic Probe.

Auch wer sich der Hoffnung hingibt, daß viel­leicht der Mangel an ausreichenden Geldmitteln einem Ausbruch wirklicher kriegerischer Aktionen in der Mandschurei hemmend entgegenstehen wird, kann den dringenden Wunsch nicht unausgesprochen lassen, daß alle Mittel versucht werden, um den russisch-chinesischen Konflikt möglichst bald in friedlicher Weise aus der Welt zu schaffen. Möglichkeiten dazu sind vorhanden, ein­mal durch den Kellogg-Pakt, dann durch den Völkerbund. Ueberdies besteht die Mög­lichkeit einer Vermittlung durch einen dritten Staat. Was den Kellogg-Pakt anbelangt, so haben sowohl Rußland wle China den Pakt unter­zeichnet und sind dadurch zum mindesten mora­lisch verpflichtet, seine Bestimmungen einzuhalten und dem Geiste gerecht zu werden, der ihn in die Welt setzte. Im Kellogg-Pakt wird der Krieg geächtet und die Unterzeichner sind gezwungen, ihre Streitigkeiten auf dem friedlichen Wege der Verständigung beizulegen. Diese moralische Ver­pflichtung hat der Vater des Paktes Kellogg selbst kürzlich erklärt und er fügte hinzu, daß sie bindend sei, wenn auch der Pakt selbst erst am 24. Juli formell in Kraft trete. Es ist auch noch nicht ver­gessen, daß sich Rußland vor nicht allzu langer Zeit um eine beschleunigte Ratifizierung des Kelloggpaktes bemüht und dazu seine Nachbar­staaten Rumänien, Polen und Estland mit Erfolg eingeladen hat. Rußland müßte infolgedessen in erster Linie bereit sein, die Vermittlung einer drit­ten Macht anzurufen, um eine Konferenz zur schnellen friedlichen Bereinigung seines Konfliktes mit China vorbereiten zu lassen.

Da wohl China, aber nicht Rußland dem Völkerbund angehören, ist die Frage nicht leicht zu beantworten, wie eine Intervention dieses Frie­densinstrumentes vor sich gehen soll. Nach Artikel 4 des Völkerbundsstatuts hat sich der Rat mit jeder Frage zu befassen, die den Weltfrieden berührt. Nach Artikel 11 kann jeder Völkerbundsstaat die Völkerbundsversammlung oder den Rat auf jeden Umstand aufmerksam machen, der von Einfluß auf die internationalen Beziehungen sein kann und den Frieden oder das gute Einvernehmen zwischen den Nationen zu stören sucht, von denen der Frieden abhängt. Im Artikel 17 stehen die Be­stimmungen, welche für den schwierigen Fall des Vorgehens des Völkerbundsrates gelten sollen, wenn Streitfragen zwischen einem Mitgliedsstaat und einem Nichtmitaliedsstaat des Völkerbundes ent­standen sind. Nach diesem Artikel können die Nichtmitglieder aufgefordert werden, sich für die Beilegung der Streitfragen den ÄerpfliKtungrn zu unterwerfen, die für das Bundesmitglied bin­dend sind. Geschieht eine solche Unterwerfung, so kann die Vermittlertätigkeit des Völkerbundes weitergeführt werden. An und für sich besteht keine Befugnis des Völkerbundspräsidenten, von sich aus die Initiative zu ergreifen, obwohl es trotzdem bereits solche Präzedenzfälle gibt. Er ist vielmehr gehalten, den Antrag eines Mitgliedes abzuwarten. Bisher scheint noch kein Staat die Vorbereitung dazu getroffen zu haben, auch Ja­pan noch nicht, das an dem Konflikt am mei­sten interessiert ist. Natürlich kann eine Vermitt­lung auch außerhalb des Völkerbundes durch jede andere dritte Macht versucht werden. In dieser Hinsicht richten sich jetzt die Blicke auf Amerika, das die Initiative zum Kellogg-Pakt ergriffen hatte und überdies an der Wiederherstellung des Friedens in Ostasien ein sehr lebhaftes Inter­esse besitzt. Ein Appell Rußlands an Amerika, von dem bereits gesprochen worden ist, dürfte deshalb etwas schwierig sein, weil zwischen Ruß­land und Washington keine direkten diplo­matischen Beziehungen bestehen.

Der Friedenswille der Staaten dieser Erde ist einmal wieder auf härteste Probe gestellt und man darf sehr gespannt fein, wie die Einrichtun­gen ,die nach dem fürchterlichen Weltkriegerlebnis

der deutsche Botschafter der deutsche Botschafter in Moskau.

Die liberale englische Wochenschrift „Nation" schreibt zu Stresemanns Interview mit einem Ver­treter der „Frankfurter Zeitung" und zur franzö- fischen Agitation für die Einrichtung eines Fest- stellungs- und Versöhnungsausschusses in der entmilitarisierten Zone:

Es ist zu. hoffen, daß nichts mehr von einem solchen Fest stellun gsausschuß zu hören sein wird. Falls über die Frage auf der kommenden Konferenz verhandelt werden sollte, hofft die Zeitschrift, daß die britische Regierung gegen diesen Vorschlag die Rheinlandwunde in neuer Form offen zu halten, ihre ganze Autorität in die Wagschale wirft.

Die Negierungskonferenz.

Botschafter v. Hoesch hatte in Paris eine wei­tere Unterredung mit Außenminister Briand, die ebenso wie die ftüheren Besprechungen der Vor­bereitung der bevorstehenden Regierungskonferenz gewidmet war.

Das Handelsamt in Washington veröffentlicht den Bericht des stellvertretenden Han­delsattaches in Berlin Baugherty, in dem die Besserung der deutschen Wirt­schaftslage, die sich insbesondere in der Wie­deraufnahme von Ausländsanleihen zeigt, den Aus­wirkungen der Verständigung auf der Pariser Reparationskonferenz zugeschrieben wird.

Die Lage des Kabinetts poincarö.

wtb. Paris, 20. Juli. (Gig. Meld.). Der so­zialistische „Populaire", das offizielle Organ der sozialistischen Partei stellte heute die Frage: „Ist Poincare krank oder sein Kabinett?" Unter dem Hinweis darauf, daß Poincare trotz seiner Unpäß­lichkeit gestern Vormittag dem Präsidenten der Republik einen Besuch abgestattet hat, sagt das Blatt: „Ist nicht seit einigen Tagen das Gerücht im Umlauf, daß die Lage des Kabi­netts sehr ungünstig fei? Behauptet man nicht sogar, einige Minister und besonders Briand und Barthou seien der Ansicht, daß das Kabinett klug tuen würde, zurückzutreten, und daß eine Abstimmung der Regierung im günstigsten Fall nur eine ziemlich schwache Mehrheit bringen könnte? Vielleicht hat Poincare den Präsidenten der Republik über diest Ginstellung seiner Kolle­gen unterrichtet, und Präsident Doumergue hat Poincare ersucht, am Ruder zu bleiben. Man wird erklären, das seien einfach Vermutun­gen, aber man wird auch zugeben, daß die Ver­mutungen nicht aller Wahrscheinlichkeit entbehren."

wtb. Paris, 20. Juli. (Gig. Meld.). In der Kammer trat im weiteren Verlauf d. letzten Nacht» sitzung der Abgeordnete Tulgeve (Linksrepublika­ner) für die Ratifizierung ein. Frank­reich, Gnglanb und Italien würden durch Anwen­dung des Poung-Plans solidarisch werden, und Frankreich müsse seine volle finanzielle Unabhän­gigkeit wieder erlangen, um sich für die wirtschaft­liche Wiederaufrichtung Guropas einsetzen zu kön­nen. Der Abgeordnete Franklin-Bouillon be­dauerte, daß die von ihm angeregte Demarche bei den Vereinigten Staaten in einer Weise durchge­führt worden sei, daß ein Grfolg ausbleiben mußte. Wäre man energisch vorgegangen, bann wäre das Grgebnis ein anderes gewesen. Gr hätte ge­wünscht daß eine parlamentarische Dele­gation nach Amerika entsandt worden wäre.

Minister des Auswärtigen Briand protestierte und fragte, ob man av* na* der ausgiebigen Aus­sprache und nackdem alle Welt wisse, daß Frank­reich sich in keiner besonderen Lage befinde, son­dern diese mit 3 oroßen anderen Nationen teile, durch ein derartiges Vorgehen das Gewißen der Kammer beunruhiaen wolle. Die Kammer müsse

infef hi" 93era**trnrrh>**f' ■"'■•-rmfc

zur Sicherung des Friedms geschaffen worden sind, jetzt funktionieren werden.

Aber noch eine andere merkwürdige Probe wird in diesen Wochen durch Rußland oder viel­mehr die kommunistische Internationale angestellt werden, die Rußland als ihr Heimatland betrachtet. Es ist eine der vornehmlichsten Aufgaben der kommunistischen Jnternaftonale, durch die Bear­beitung der öffentlichen Meinung die Arbeiter­schaft in allen Staaten der Erde dazu zu erziehen, daß sie jeglicher Bedrohung oder gar feindseligen Haltung gegenüber Rußland hartnäckigsten Wider­stand leisten. Die Leser der kommunistischen Presse in der ganzen Welt lesen nichts häufiger als von den imperalistischen Bedrohungen, denen Sowjet­rußland ausgesetzt sei. Und bie unzähligen De­monstrationen ,zu denen sie immer wieder m allen Staaten der Erde auf die Straße gehetzt werden, gipfeln stets in der Parole: „Nieder mit dem kapitalistischen Imperialismus! Nieder mit den Regierungen, die nicht die Freundschaft Mos­kaus zum obersten Leitsatz ihrer Politik machen! Man wird jetzt sehen können, wie weit dieser Ein­fluß der Arbeit der kommunistischen Internationale reicht, wie weit er sich insbesondere in China selbst durchzusetzen vermag. In Europa wird der 1. August der kommunistische Demonstrations­tag für den kommunistischen Frieden sein. Der Hintergrund des russisch-chinesischen Konfliktes gibt ihm eine besonders aktuelle Note... Der Verlauf des 1. August wird in Moskau eine ganz besondere Beachtung finden, denn wenn auch keine Gefahr besteht, daß der russisch-chinesische Konflikt dazu benutz! werden könnte, daß andere Staaten ihre gegenrevolutionären Bemühungen gegen das Sow­jetsystem aus dem Jahre 1920 und 1921 wieder­holten, so ist man doch in Rußland weithin der UeberzeugUng, daß solche Vorbereitungen getroffen wurden. Und darum wird für die Moskauer Macht­haber der Verlauf des 1. August die Bedeutung einer Probemobilmachung erster Ordnung haben.

Franzois Albert, die Generaldebatte zu schließen, durch Handaufheben abgelehnt worden war. Heute Vormittag 10 Uhr wirb die allgemeine Aussprache fortgesetzt.

Japan und die Hbrüitungsfrage*

wtb. Tokio, 20. Juli. (Gig. Melbg.). Die heu­tige Kabinettssitzung befaßte sich zumg roßen Teil mit einer Erörterung der Rüstungsbeschränkungen, nachdem Außenminister Baron Schibehara einen Bericht über die Frage erstattet hatte. Gs ver­lautet von zuständiger Seite, baß die Hauptpunkte, bie bei dieser Zusammenkunft vereinbart bezw. früher festgestellt wurden, im wesentlichen folgende sind:

1. Japan ist bereit, an einer Abrüstungskonfe­renz teilzunehmen, die eine positive Rüstungsver­minderung und nicht nur eine Beschränkung be­zweckt.

2. Japan ist bereit, sich hinsichtlich des Zusam­menkunftsortes und der Vorbereitung den englisch- amerikanischen Gntscheidungen anzuschließen.

3. Japan wünscht nicht, Gastgeber einer solchen Konferenz zu sein.

4. Japan wirb bte einfach mögliche Gestalt des „Maßstabes" unterstützen.

Die japanische Regierung ist, wie verlautet, überzeugt, daß die japanischen Botschafter in Lon­don und Washington über alle Gntwicklungen der englisch-amerikanischen Abrüstungsbesprechungen unterrichtet worden sind, und die japanische Re­gierung ist völlig bereit, die Anfangsstadien der (Erörterung in der augenblicklichem Weise fort­setzen zu lassen.

polen und Deutschland.

Aus Warschau wird gemeldet: Die polnische Regierung hat alt die Reichsregierung eine Ant­wortnote auf die deutsche Note vom 1. Juli über die Wiederaufnahme der Handelsvertragsverhand­lungen zwischen den beiden Ländern gerichtet. Die polnische Antwortnote hält eine Aufklärung über die jüngst erfolgten Zollerhöhungen für landwirt­schaftliche Erzeugnisse für notwendig. Die bereits angekündigten weiteren Maßnahmen zum Schutze der deutschen Landwirtschaft bedürften gleichfalls einer Aufklärung. Unter Berufung auf die in der erwähnten deutschen Note ausgedrückte Ueberzeu- gitng, bie die polnische Regierung vollkommen teile, daß nämlich die abgebrochenen Verhandlungen demnächst wiederaufgenommen werden würden, schlägt die polnische Note die Wiederaufnahme der Handelsvertragsverhandlungen fiir den 25. Juli vor.

FuldaerZeitung

^"Anzeiger für die Stadl Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.

Monatl. 1,80 einschl. Postgeb. (30 bezw. 48 Pf.) ohne Zustellg

Ameiqen-Preise: Kleinzeile (Col.) lokal 0,15 , auswärts Kß lahrn

0,20 *0 Reklamezeile-, total0,60 O, auswärts0,80 O. JUlJiy. Bei Wiederholungen Rabatt. Postscheckk. Franks. a. M. 4051.