Freitag, 5. Zuli 1929.
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ifchutz angenommene demo- die von evangelischer Seite
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7 Christliche Reformpartei 2 Sitze, die Politisch- Christliche Reformpartei einen,die Römisch-Katholische Volkspartei einen, die
serven bei der Berechnung des Rüstungsstandes ausgeschlossen bleiben, solange könne eine Abrüstungskonferenz nichts weiter als eine Komödie
2f.e Konkordatsdebatten im Hauptausschuß des Preußischen, Landtags nahmen vorübergehend den Charakter einer großen kulturpolitischen Auseinandersetzung zwischen Zentrum und dem L i b e-
VÄMl de/öffentNchen RKs verleihen
~ " I will Die Konkordatsdebatte tnt Ausschuß pt damit abgeschlossen. Sie wird in der am Freitag be- ginnenden zweiten Lesung im Plenum eine Neu. auflage erleben.
Es ist zwecklos, so sagte Lloyd George, über die Medsgerichtliche Beilegung von Konflikten zu
Sie selbst hatte einen Zusatzantrag eingebracht, her den unverzüglichen Abschluß von Verträgen
Die Debatte im Unterhaus.
Lloyd Georges Meinung. — Das Programm der konservativen Opposition. — Die Adreß-Debalty beendet.
AuWuk-WiMlung über bas Konborbal
Annahme mit 16 gegen 13 Stimmen.
Frankreich nnb hie englische Rhein-Politik
Paris sucht sich mit der Räumung abzufinden.
einstweilige Regelung der Kosten für die Verwaltungsbehörden der evangelischen Landeskirchen von 1924. Dabei nahm er besonders auf die Bestimmung Bezug, nach das Staatsministerium ermächtigt wird, mit evangelischen Landeskirchen Vereinbarungen abzuschließen über ein den Staatsbehörden einzuräumendes Recht, gegen die Berufung der Vorsitzenden der Kirchenverwal- . . , T
tungsbehörden Bedenken geltend zu machen. Aus der I Regierung spricht. Braun beabsichtige, Tatsache, daß die Kirche hier dem Staat em Recht em- btr Wirtschaftspartei das Handelsministerium anräumte, folgerte er, daß die evangelische Krrche frei von Staatsbindungen ist, freier als die katholische Kirche es bisher war. Scharf polemisierte er m diesem Züsow-
I fa"ä' MDef»!*«-; fest’»« sprachen habe. Dr. Krieges Ausfuhningen über den italienischen Text hatten sich durch ° l l'» - n
Mangel an jeglicher S a ch k e nntnis ausgezeichnet. In der Tat fei nämlich der italienische Tert eher
ten soll, den Zusatz gibt: „spätestens jedoch mit dem 1. Januar 1930". Sofern dieser wirtschaftsparteiliche Antrag keine Mehrheit findet, ist die Wirtschaftspartei bereit, auch für den Antrag Graue zu stimnisn.
In der Aussprache führte
Abg. Dr. Linnebocn (Ztr.)
ralismus der Deutschen Volkspartei. Daneben scheinen sie auch ein praktisches Ergebnis insofern zu Haben, als sich eine Mehrheit für eine Formel finden dürfte, die die gemäßigten evangelische Kreise als eine hinreichende Zusicherung für unverzüglichen Abschluß auch eines evangelischen Konkordats betrachten können. Diese Zusage ist niedergelegt in einem Antrag des demokratischen Abg. Grane, der selbst evangelischer Pfarrer ist Dieser Antrag verlangt, unverzüglich in Verhandlungen mit den evangelischen Kirchen einzutreten über Vertrage, die auf dem Gebiete der Religionsubung, des kirchlichen Eigentums und anderer kirchlicher Rechte, der innerkirchlichen Gesetzgebung und der Verwaltung, der Dotationen und der Besetzung der leitenden Aemter, die paritätische Behandlung mit der katholischen Kirche sicherstellen. Dabei soll weiter geprüft werden, ob die bisherige Rechtslage hinsichtlich der Befetzung der theologischen Lehrstühle vertraglich festgelegt werden kann.
Namens des Staatsministeriums brachte Kultusminister Dr. Becker die Zustimmung zu diesem Antrag zum Ausdruck. Da ihm auch die Koalitionsparteien zustimmen werden, ist mit einer bejahenden Haltung aller jener Gruppen zum Konkordat im Parlament zu rechnen, die nicht von dem Liberalismus der Volkspartei oder von konfessionellen Engherzigkeiten beherrscht werden. Die Wirtschaftspartei hat inzwischen noch einen Antrag e.ingcbracht, der dem deutschnationalen Antrag, daß das Konkordat zugleich mit dem Vertrag mit den evangelischen Landeskirchen in Kraft tre-
Aus Amsterdam wird gemeld-et:
Die Wahlen zur zweiten Kammer sind, soweit bisher bekannt, un ganzen Lande ruhig verlaufen. Die Wahlbeteiligung war sehr stark. Die bisher bekannt gewordenen Teftergeb- nisse lassen den allgemeinen Eindruck zu, daß die Partelen der Linken, insbesondere die Sv- zialdemo kraten, im größten Teil desLan- des einen, wenn auch nicht übermäßig starken, Stimmengewinn verbuchen können. Die Kommunisten scheinen durch ihre Spaltung in zwei Gruppen keine Möglichkeit zu haben, auch nur einen einzigen Kandidaten in die Kammer zu
Die Konferenz.
Dürfen die kleinen Mächte keilnehmen?
wtb. Paris, 4. Juli. (®ig. Meld.) „Petit Pari- sien" will berichten können, daß augenblicklich offenbar ein M e inungsaustausch zwischen den ehemals alliierten Regierungen darüber stattfindet, ob auf der Regierungskonferenz auch die weniger interessierten Staaten, wie z. B. Rumänien.'die Tschechoslowakei, Südslavien und Griechenland zugelasfen werden sollen. In einigen Kreisen vertrete man den Standpunkt, daß es sich beim Poungplan genau wie s. Zt. beim Dawesplan auch um Interessen dieser Staaten handele, so daß sie, wie s. Zt. im Jahre 1924 in London, zugelassen seien. Natürlich würden diese Länder bei den Beratungen der politischen Fragen (Rheinlandräumung usw.) nicht vertreten sein.
* Med erläge der Truppen Häbib Ullahs? Daily Mail berichtet aus Lahore, es seien dort Nachrichten eingetroffen, wonach im Loghartale die Truppen des Emirs von Kabul Habib Ullah von dem Bruder des Generals Nadir Khan geschlagen worden seien. Beide Parteien hätten schwere Verluste erlitten.
bringen. *
Das Land ist in 18 Wahlkreise eingeteilt. Die Zahl der Wahlberechtigten beträgt 3828503. Alle vier Jahre finden die Kammerwahlen statt und erfolgen nach dem Verhältniswahlsystem, wobei für Männer und Frauen das allgemeine direkte und geheime Wahlrecht gilt. Das aktive Wahlrecht beginnt mit dem 25., das passive mit dem 30. Lebensjahre. Es sind 37 Wahllisten von den politischen Parteien, den wirtschaftlichen und anderen Organisationen eingereicht worden. C!'"A Zahl der Kandidaten bettägt insgesamt 644. größte Zahl von Kandidaten weisen die vier „ zeit größten Parteien auf, nämlich die Römisch- Ka th oli sch e Staats Partei, die Sozial- demokratische Partei, die beiden Rechtsparteien, das heißt die Antirevolutionäre
— Paris, 4. Juli. (Gig. Meldg.). Zur Stellungnahme des Kabinetts Macdonald in der Rheinlandfrage schreibt die Pariser Zeitung „Ere nouvel", die Konservativen Hütten ebenso wenig wie die Labour Party den Wunsch, die Besetzung des linken Rheinufers durch die britischen Truppen weiterhin aufrecht zu erhalten. Der einzige Unterschied zwischen beiden Parteien ist in dieser Hinsicht, dah Baldwin uns zur Räumung überreden wollte, während Macdonald räumt, oh n e sich die Mühe zu geben, uns von der Richtigkeit dieser Maßnahme zu , überzeugen. Dieses Vorgehen kann unsere Empfindlichkeit verletzen, aber außer in der Fonn hat sich nichts in den großen Zielen der englischen Politik geändert. Es fragt sich nun, welche triftigen Einwände Frankreich gegen die These von der Räumung erheben kann. Die Besetzung war» um es noch einmal zu sagen, nicht eine Handlung Frankreichs, sondern eine Handlung der Alliierten. Es war uns nicht möglich, ohne Zustimmung Englands die Räumung vorzunehmen, lediglich um Stresemann einen Gefallen zu tun. Es erscheint uns unmöglich, heute am Rhein zu bleiben, während die englischen Truppen abziehen. Frankreich bleibt bloß die Wahl zwischen dem Verzicht auf die europäische Solidarität und dem Verzicht auf die Methode des Zwangs, zwischen der Politik der Gewalt und der Politik der Allianzen, zwischen der Garantie der Bajonette und der Garantie der Unterschriften.
In der gleichen Nummer des Blattes nimmt auch Herriot Stellung zur Rheinlandräumung und schreibt u. a.: in der Thronrede verpflichtet sich
o iftigen Vertrag mit den evangelischen Kirchen. Auch Finanzminister Dr. Höp- k e r - A s ch o s f beschäftigte sich mit einer Aeuße- rung des Abg. Heftermann über das Besteuerungsrecht der Kirchen. Nachdem der Abgeordnete Stendel versucht hatte, sich gegen den Vorwurf 'der Taktlosigkeit und Provokation zu verteidigen, brachte der Abgeordnete Dr. Heß namens
FuldaerZertung
^2lrneiaer für die Stadl Iulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.
-------------------------------Sö.Zahrg.
0,20 MJl. Reklamezeile: lokal 0,60 auswärts0,80 O. «J
Die katholische Kirche lege keinen Wert darauf, aus uiv wmmvu.up. .... .... deraartigen Verträgen etwa besonders viel herauszu- I cine§ gleichwertigen Vertrages gegeben,
schlagen. Sie wolle vielmehr nur mit den einzelnen I S- . itmnxVs»« tru>rh<>n rrehett den Koa-
Volkern in Frieden leben und sich dabei den Der- Unter diesen Umsimden werden,neben dm rwa
hältnissen eines jeden Landes anpassen. Er ging dann I kitionsparteim die und iche ch
auf die Frage der evangelischen Kirchen ein und be- I noch eine Reche Mitglieder anderer Fraktionen
kräftigte im besonderen mit dem Gesetz über die I (natürlich mit Ausnahme der Volkspartei) sur das Konkordat stimmen. Der Ausgang der Abstimmung bleibt bis zuletzt ungewiß.
Im Anschluß an Ausführungen des neuen englischen Arbeitsminifters über die Arbeitslosenfrage sprachen die Führer der nicht in der Regierung vertretenen Parteien, der konservative C h u r -
-—-<-----■ o-. chill und der liberale Lloyd George. Lloyd
der Zentrumsfraktion die Zu stimmung zu der I ®eorqe fanö, daß es den Vorschlägen der Re- demokratischen Entschließung zum Ausdruck. Cr I .^rung zur Lösung des Arbeitslosenproblems an tue es, so sagte er, um so fieber, als nach dgn I ^hnhett mangele. Cr begrüßt Macdonalds Be- Erklärungen, die der Kultusminister im Namen I - '.Hungen mit Dawes und gab der Hoffnung des Staatsministeriums abgegeben habe, auch die I Abdruck, daß die Regierung sich nicht nur mit Gewähr für die Durchführung des Antrages be- I ber Beschränkung der Kreuzer begnügen, sondern stehe. Den deutschnationalen Antrag und die hier- I aU(j. auf bschaffung der Unterseeboote für als Zusatzanttag in Frage kommende Entschlie- I brä£ ' Ede. Bedenklich fand er es, daß das ßung der Wirtschastspartei müsse das Zmtrum I qjrof,fcm der Flottenabrüstung zwischen den Der» allerdings ablehnen. ~ = I einigten Staaten und England ausschließlich o h n e
Nach dieser Erklärung des Zentrumsredners I Hinzuziehung anderer Seemächte be- ist mit der Annahme der demokratischen Entschlie- handelt werden soll. Eine Flottenab- ßung im Plenum zu rechnen. Damit ist gleichzeitig rüftungstonf ereng sämtlicher Seemächte fe für die evangelische Kirche die Gewähr für den I na(L re(ner Ansicht besser geeignet, ein Resultat
.... erzielen. Jedenfalls dürfe die Regierung nicht
glauben, daß eine Beschränkung der Kreuzerbauten und gegebenenfalls die Abschaftung der Unterseeboote die Lösung des Abrüftunasproblems darstellten. Diese beiden Fragen seien lediglich em Randproblem der gesamten Abrustungsfra- gen. 5m gegenwärtigen Augenblick gibt es, so er- klärte er, in Europa acht große und kleme Mackte, Die Deutsche Allgemeine Zeitung bringt ein I deren militärische Rüstung gewaltiger ft, Gerücht, das von einem bevorstehenden Eintritt I als vor dem Kriege. Die Tätigkeit der Adder Wirtschastspartei in die preußi- I rüstungskommissron war bis zum gegenwärtigen " .... — ' I Augenblick nichts weiter als eineKomödie. Eine
... Wirtschaftspartei das Handelsministerium an- I Rüstungsverminderung ist nicht durchgeführt wor- zubieten. Das sind Kombinationen, denen keine I den, und es besteht zur Zeit auch noch keine Aus- greifbaren Tatfachen zugrundeliegen. Irgendwelche I ficht, daß sie künftig erfolgt. Lloyd George er« Verhandlungen nach dieser Richtung haben jeden- I innerte daran, daß der gegenwärtigen Regierung i vom Kabinett Baldwin in der Frage der
* I ausgebildeten Reserven gemachten Zugeständnisse
Der Hauptausschuß hat schließlich mit 16 gegen | die Hände gebunden sind. Solange aber die Be- 13 Stimmen den Staatsvertrag mit der katholischen | dingung bestehen bleibe, daß die ausgebildeten Re- Kirche angenommen. Dafür haben gestimmt ' "
das Zenttum, die Demokraten, die Sozialdemo- nei. x>n ... „ «u- I freien und die Wirtschaftspartei. Alle übrigen , -------------,-----„ -------
noch schärfer als die deutsche Fassung^'e Vo!kspartel oßarteien stimmten dagegen. Auch der demo- sein, setzten sich doch vier Fünftel der Streitmächte habe in Weimar und in der verfoßuuggebenden {ratjtAe Antr ag fand Annahme, wonach auf dem Kontinent aus Reserven zu ammen.
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beute. Insbesondere müsse er dagegen protestieren, daß 1 fischen Kirchen über den Abschluß gleichwertiger
Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen. „Die Welt 'Yly A Kl im Bild" und „Buchenblätter". Rotationsdruck und Verlag Jtt. 1UJ der Fuldaer Actiendruckerei m Fulda. Fernrufe Schrift :: leitung 1152, Fuldaer Actiendruckerei 1150 und 1151. ..
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Sitzes in der neuen Kammer haben, und zwar bi.» I Herr v. Campe will sich mcht davon abbrmgen | Dieser letzt vom Au-s selben, die bereits in der alten Kammer vertreten lanen ba6 ba5 Konkordat den konfessionellen Fne- kratische Antrag enthalt ~
waren. Die Zahl der Sitze für die einzelnen Par- be'n ftören könne. Derselben Meinung gab noch- gewünschte Uicherung auf unverzügliche Ver
teien stellte sich in der bisherigen zweiten Kammer ma(g ber Abg. Kriege Ausdruck. Er sagte, das Handlungen Mit den evangelischen Kirchen^ Cs st
wie folgt: Römisch-Katholische Staat Spartet 30, Konkordat fei mit dem Staatsrecht und mit dem bezeichnend, daß auch gegen diesen AN
Sozialdemokratische Partei 24, Antirevolutlonare konfessionellen Frieden nicht vereinbar und müsse trag tn schöner Eememschast mtt den KEUM 13?Christlich-Historische Union.11, Liberale Partn abgelehnt werden. stm nu^r die Deutsche V olk^artei stmrmte.
7^^Christti'che Res'ormpartei'^2 Sitze, die Polittsch- I Der Kultusminister I der den ^unverzüglichen Abschluß , s
Christliche Reformpartei einen, die Römisch-.Ka- nochmals den Versuch, die irrtümlichen Auf- mit der evangelischen Kirche forderte. Dieser nn-
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Ruck tri tt be sKab t uetts angebottn.Hterzu ber Dermies ber Kultusminister auf den maß
verlautet aus poltttschen Weisen, der Schritt des »bbenben Kommentar zur Reichsverfassung von An- Mintsterpraftdenten sei auf die Erwägung zurück- » ber ausdrücklich die Glaubens- und ©erotffenfret- zuführen, daß das derzeitige Kabinett als em ber Bekenntnisfreiheit gleichstellt. Zur Frage nach . K. w
außerparlamentarisches Kabinett nur so lange im ber Möglichkeit eines Schiedsgerichtes erklärte I Em Verdienter 11)1)0)er. Amt zu bleiben wünschte, bis sich wieder die Mög- 1 der Kultusminister, daß der Staat zu einem solchen me- 1 her Deuticken Volk,
lidifeit für die Bildung einer neuen parlamen- I mal, gezwungen werden könne und sich niemals dazu I Die großartige Entschließung der Deutschen tarischen Koalittonsregierung böte. Da dw Aus- | zwingen lassen werde. Em Schi^sgericht werde owohl I Partei zu den Reichsfinanzen.
sicht bestehe, daß diese Möglichkeit sich auf Grund der evangelischenjme, ber Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volks-
ber Wahlen ergebe, wolle das Kabinett der I ^ch^d^r MMt^miwstt! Ä^wteressÄt? Feststellung. I Partei nimmt in einer längeren Entschließung zu Königin volle HandlungEfrechett m Bezug aus die I b bQ5 @^ett ^on 1924 über die vorläufige Rege- I her Finanzlage des Reiches Stellung. Darrn wird Berufung einer neuen Regierung schaffen. I Iimq ber Verhältnifle zwischen dem Staat und der I -unäd)ft im Falle der neuen Reparationsverern.
- 1 evangelischen Kirche ein Schiebs gericht aus ^naen von der Notwendigkeit eines Ausgleichs
Antrag des volksparteilichen Abg. Kriege 1 . A^endefizits öes Reiches gesprochen und be- eingesetzt worden sei, also desselben Herrn Kriege, I ® der Reparationsregelung fühlbare
der sich über das Schiedsgericht tm Konkordat so sehr I ei(f)tcrunQcn erst vom 1. April 1930 an werden aufregt. I emtreten können. Zu der Frage der Senkung
Nachdem der deutschnationale Abg. Winckler 1 e r Realsteuern wird erklärt, daß die Frak- mitgeteilt hatte, daß die acht evangelischen Landes- I ^äußerstenfalls vor dem Gedanken einer England das Rheinland zu räumen, d. h. — man I kirchen sich auf emen Scrt^g ber fertig sei, g ' | reschsgesetzlichen Begrenzung der Realsteuern nicht müsse sich in dieser Hinsicht nicht die geringsten einigt hatten, beschäftigte sich der I ^rückschrecke. Für den Fall neuer Tributverein.
Illusionen machen —, daß Frankreich auf der Re- I Zenkrumsabgeordnele Dr. Lauscher I barungen verlangt die Fraktion, daß die entstehen-
d'° '«>■ „Ä’ÄÄ“? »Ä? S. »« ,° Ä ?Wg-I «in;
Deutschen Volkspattei durch die , t zuwenden sein. Gegenüber emer Darstellung die
Erinnerung an den Kulturkampf 1 sich bemüht, aus diesem „Programm Der Deut nicht leicht gemacht. Die Volkspartei solle nicht vergrs- fd)en Volkspartei eine „Aktion" von bedeutsamen sen, daß die deutschen Katholiken Objekt des Verttages I innerpolitischen Ausmaßen zu machen, ist ,edoch seien und daß die Anzweifelung ihrer natio - | sarau; hinzuweisen, daß die Originalität dieses Finalen Gesinnung und nationalen Betätigung, Ezorogrammes sehr anfechtbar ist. Manches aus
nen sehr schweren Vorwurf darstelle, den man I 3P Vroaramm ist einfach den interfrakttonel- mit aller Schärfe zurückweisen müsse. S'SeBarui^en der Finanzsachverständigen
Der Redner stellte der Haltung der Deutschen I ntnommen So z. B. die Notwendigkeit per Volkspartei die der Deutschnationalen gegenüber. I , ber Nealsteuern, die von der Zentrums-
Er erklärte weiter, da im ganzen Vertrag die «-enkun« oer neayieuer , ^tont und
Schule nicht erwähnt fei, könne auch Artikel I m Sn ist. Nur hat die Deutsche
schulpolitischer Beziehung keine Anwendung stn- hewnderes Geschick, die Ergebnisse
den . Er gab die Zusicherung, daß be, enentueUen als ihre eigenen
künftigen Auseinandersetzungen über die Schule I . grr.r:(f>ten ber Oeffentlichkeit zu unter-
«m- r-,!-hm,g aus d-u 81rl t.l l nWt «Mw & Ä Ä« Sdg.toma« nach den Ausführungen des Abg. Hestermann die Ablehnung nur noch eine Prestigefrage fein könne.
Kultusminister Dr. Becker gab bar auf nochmals dem Abg. Heft sicherung für den füll'