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FuldaerZertung

Anzeiger.für die Stadt Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.

7lr. 149

Erscheint sechsmal wöchentlich. Wochenbeilagen: „Die Welt im Bild" und „Buchenblätter". Rotationsdruck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda. Fernrufe: Schrift- :: leitung 1152, Fuldaer Actiendruckerei 1150 und 1151. ::

Samstag, 29. Juni 1929.

Monatl. 1,80 einschl. Postgeb. (30 bezw. 48 Pf.) ohne Zustellg. An^eigen-Preise: Kleinzeile <Col.) lokal 0,15 XX, auswärts 0,20 XX. Reklamezeile: lokal 0,60 auswärts 0,80 «.«. Bei Wiederholungen Rabatt. Postscheck!. Franks, a. M. 4051.

Sb.Zahrg.

Zum io. Jahrestag von Dersailleö.

Eine Kundgebung Hindenburgs und der Reichsregierung.

Der Reichspräsident und die Reichs- regierung veröffentlichen folgende Kundge­bung:

5ln das deutsche Volk!

Der heutige Tag ist ein Tag der Trauer. 10 Jahre sind verflossen, seit in Versailles deutsche Friedensunterhändler gezwungen waren, ihre Unterschrift unter eine Urkunde zu sehen, die für alle Freunde des Rechts und eines wah- > ren Friedens eine bittere Lntkäu- I s ch u n g bedeutet. 10 Jahre lastet der Vertrag auf * allen Schichten des deutschen Volkes, auf Geistes­leben uud Wirtschaft, auf dem Werk des Arbeiters mro des Dauern. Cs hak zäher und angestrengter Arbeit und einmütigen Zusammenstehens aller Teile des deutschen Volkes bedurft, um wenigstens die schweren Auswirkungen des Versail­ler Vertrages abzuwenden, die unser Vater­land in seinem Dasein bedrohten und das wirt­schaftliche Gedeihen ganz Europas in Frage stell­ten.

Deutschland hat den vertrag unterzeichnet, ohne damit anzuerkennen, daß das deutsche Volk der Urheber des Krieges sei. Dieser Vorwurf läßt unser Volk nicht zur Ruhe kommen und stört das Vertrauen unter den Ra­tionen. Wir wissen uns eins mit allen Deutschen in der Zurückweisung der Behauptung der alleinigen Schuld Deutschlands am Kriege und in der festen Zuversicht, daß dem Gedanken eines wahren Friedens, der nicht auf den Taten, sondern nur auf der überein­stimmenden und ehrlichen Ueberzeugung freier und gleid>bered)ligter IHilter beruhen kann, die Zukunft gehört.

Berlin, den 28. Juni 1929.

Der Reichspräsident: gez. Hindenburg.

Die Reichsregierung: gez. Müller, Dr. Strefe- mann, Groener, Dr. Enrkius, Dr. Wirth, Dr. Schähel, Wlfsel, Dr. hilferding, Severing, Dietrich, v. Gnerard, Dr. Stcgerwald.

*

Die Berliner Hochschulen beabsichtigten am 28. Juni, den 10. Jahrestag der Unterzeich­nung des Versailler Vertrages, mit einer gemein­samen Kundgebung an die Oeffentlichkeit zu treten. Diese Kundgebung wird nicht stattfinden. Das hat seinen Grund darin, daß Reichsregie­rung sowohl wie preußische Regierung beschlossen haben, die Teilnahme an Ver» anstaltungen privater Organisatio­nen und Verbände am 2 8. Juni abzu­lehnen. Die amtlichen Stellen haben sich dazu durch die gegenwärtige außenpolit i sch e Lage bestimmen lassen. Man hat die Befürch­tung, daß es zum Schaden der deutschen Außen­politik ausschlagen könnte, wenn es unter Beteili­gung der Regierung zu Kundgebungen von stark aggressivem Charakter kommen würde. Reichs­präsident und Reichsregierung haben aber von sich aus dem Erinnsrungstag des trau­rigen Ereignisses von Versailles zum Anlaß ge­nommen, um mit einer eigenen Kundge­bung an das deutsche Volk hervorzutreten. Die Reichsregierung hat den vier Nachgeordneten Be­hörden den Verzicht auf eine Teilnahme an den geplanten Veranstaltungen zur 10. Wie­derkehr des Tages von Versailles nahe gelegt und die preußische Regierung hat demgemäß einen dem Inhalt nach ganz gleichen Erlaß an alle Behörden herausgegeben, worin sich der Ministerpräsident Dr. Braun dahingehend ausgesprochen hat, daß ein solcher Verzicht an den geplanten Veranstaltun­gen allgemein beachtet werden unbjür alle Res­sorts gleichmäßig verbindlich sein müsie.

Der Erlaß der Reichsregierung verweist zunächst auf die geplante Regierungskundgebung und darauf, daß sich damit wahllose und private Veranstaltungen erübrigen, besonders da keine Ge­währ dafür geboten sei, daß diese Veranstaltimgen in ihrem Programm und bei der Auswahl der Redner nickt außenpolitisch« Jnteresien gefährden oder den innerpolitrschen Hader schüren. Die Er­innerung an den 2 8. Juni gelte einem Tage ernsten Gedenkens und sei kein Anlaß zu großen demonstrativen Kundgebungen, sondern er verpflichte jeden Deutschen zu dem stillen Gelöbnis, weiter zu arbeiten am Aufbau und am Aufstieg des gemeinsamen Vaterlandes.

♦

Im Hinblick auf die verschiedenen Pressenach­richten, die sich mit den Veranstaltungen zur zehn­jährigen Wiederkehr der Unterzeichnung des Frie­densvertrages von Versailles beschäftigen, teilt der Amtliche Preußische Pressedienst mit:

Das preußische Staatsministerium hat im An­schluß an das Vorgehen der Reichsregierung Son- derveranstaltungenjederArtfürun- zweckmäßig erachtet, um die Geschlossen­heit der Kundgebung des Herrn Reichspräsidenten und der Reichsre­gierung in keiner Weife zu beein- trächtigen. Die preußische Staatsregierung ging dabei von der Auffassung aus, daß die Ge­fühle der ganzen Nation am würdigsten und autorativsten durch den gewählten Repnä>- ifentanten des Volkes, den Herrn Reichspräsi- benten, rum Ausdruck q^brscht werden. Be­

greifliche Wünsche einzelner Stellen, z. B. von Schulen und Hochschulen, für sie eine Ausnahme zuzulassen, mußten daher diesem höheren staats- politrschen Gesichtspunkt untergeordnet werden.

In diesem Zusammenhang sei mitgeteilt, daß eine Anfrage an zuständiger Stelle ergab, daß das Verbot an Behörden und Behörden-Dertreter, sich an privaten Kundgebungen am 28. 6. zu betei­ligen, sichnichtgegendieTeilnahmeder Beamten in privater Eigenschaft wendet. Hiergegen fei nichts einzuwenden.

Reichstag und Versailler Diktat.

Nach Beendigung der Reichstagssitzung am Donnerstag, die bis 1 Uhr nachts dauerte, wies Präsident L ö b e in seinem Schlußwort daraus hin, daß die Reichstagsoerhandlungen sich in den Tag hineinerstreckt hätten, an dem vorlOJah- ren das Versailler Diktat unterzeichnet worden sei. Dieses Diktat enthalte eine Bestim­mung, die draußen in der Welt ausgelegt wor­den sei als Beweis für die Alle in schuld Deutschlands am Kriege. Der Proteft, den die Regierungen vor 10 Jahren in Weimars gegen diese Beschuldigung erhoben haben, besteht heute noch fort. Inzwischen mehrten sich in der ganzen Welt, und zwar auch bei unseren ehemali­gen Gegnern die Stimmen, die sich gegen diese Beschuldigung wendeten, die sie für unabweisbar hielten. Präsident Löbe gab zum Schluß der Hoff­nung Ausdruck, daß es der weiteren Aufklä­rung gelingen könne, recht bald diese Beschuldigung zu beseitigen. Die An­sprache des Präsidenten war von den Abgeordneten stehend angehört worden. Die Kommunisten hat­ten bei Beginn der Schlußworte des Präsidenten den Saal verlaßen.

Eine feierliche Erklärung im würkkembergischen Landtag.

wtb. Stuttgart, 28. Juni. (Eig. Meld.) Staats­präsident Dr. Bolz gab im württembergischen Landtag eine feierliche von den Abgeordneten ste­hend angehörte Erklärung ab, in der er aus­führte, daß die 10. Wiederkehr des Tages der Un­terzeichnung des Versailler Vertrages nicht vor­übergehen solle, ohne daß auch der württember- gische Landtag einen Augenblick innehält. Dieser Friedensvertrag ist, so sagte der Staats­präsident, ein Urteil, das immer mehr zur Anklage gegen den Richter wird, ein Urteil, diktiert vom wilden Haß des Siegers, un­terschrieben vom Verurteilten unter dem Druck des angedrohten Zwanges. Der Inhalt des Urteils gegen uns, die Art der Bedrückung und das Aus­maß der Leistungen birgt in sich die Gefahr wirt­schaftlicher Katastrophen und neuer politischer Ver­wicklungen. Nicht genug damit hat man uns auch moralisch verurteilt und geächtet und uns gezwun­gen, das Kriegsschuldanerkennt'nis zu unterzeichnen zur ewigen Schande für die Sieger. Heute nach 10 Jahren redet man von einer Liqui­dierung des Krieges, das bedeutet: Rückkehr zur Moral und Vernunft. Die Revision kann man hinausschieben, aber nicht vermeiden. Diese Re- vison wird geschehen, weil über dem unklaren Wil­len der Menschen die Logik der Ereignisse steht.

(Eine Kundgebung in Köln.

Anläßlich des 10. Jahrestages von Versailles hatten in Köln die Zen t r um s p art ei, die Deutsche Volkspartei, die Deutfchna- tionale Volkspartei, die Deutsche Demo­kratische Partei und die Wirtschafts- p a r t e i am Donnerstag zu einer Kund geb ung vor den Dom aufgerufen, die einen sehr ein­drucksvollen Verlauf nahm. Bereits lange vor der angesetzten Zeit hatte sich auf dem Platz und in den angrenzenden Straßen eine ungeheure Men­schenmenge eingefunden. Die Kundgebung wurde mit den wuchtigen Klängen der Domglocken einge­leitet. Sodann fang der Kölner Männergesang­verein den Chor „Flamme empor!" In seiner Ansprache betonte alsdann der Parteisekretär des Zentrums Stadtverordneter S ch u e v e n u. a.:

In dieser historischen Stunde und an dieser denk­würdigen Stätte hat sich heute Kölns Bürgerschaft versammelt, um inmitten des brandenden Verkehrs einer modernen Großstadt eine Feierstunde zu begehen ernsten Gedenkens, lauten Protestes und festen Glaubens an die deutsche Zukunft. Wir fordern für unsere Brüder in den abgetretenen Gebieten das Selbstbestim­mungsrecht. Indem wir aufrichtig, laut und feier­lich das Bekenntnis zum ehrlichen Frieden ablegen, verlangen wir auch die Abrüstung der anderen. Große Teile des Rl^inlcmdes leiden heute noch unter der fremden Besatzung. Macht die Bahn frei zu wirtschaftlicher Verständigung! Räumt endlich deutschen Boden! Pro­test ist der Zweck unserer Kundgebung; Protest und immer wieder Protest gegen die im Friedensver­trag einseitig festgelegte Schuld Deutschlands; ein flammender Einspruch des ganzen Volkes und die Forderung nach Revision dieses Ver­trages, der mit dieser Bestimmung steht und fällt. In Freiheit und Gerechtigkeit wollen wir unter Reich bauen, bereit Kim friedlichen Wett­

kampf mit den Völkern der Erde. Herr, mach uns frei!

Mit dem vom Kölner Männergesangverein vor­getragenen Niederländischen Dankgebet, dessen letzte Strophe von der vieltausendköpfigen Menge mitgesungen wurde, und mit dem Deutschlandlied fand die erhebende Feier ihren Abschluß.

*

Gegen das Verbot von Veranstaltun­gen im besetzten Gebiet anläßlich der 10. Wieder­kehr des Tages von Versailles hat der Reichs- k o m m i s s a r in Koblenz energische Vor­stellungen bei der Interalliierten Rheinland­kommission erhoben, weil dadurch die deutsche Ver­waltungsfreiheit eingeschränkt worden sei.

Der Danziger Volkstag zur Wiederkehr des Tages von Versailles.

Im Danziger Volkstag wurde zu Beginn der Sitzung anläßlich der zehnten Wiederkehr des Ta­ges der Unterzeichnung des Versailler Friedens­vertrages eine von sämtlichen deutschen Parteien mit Ausnahme der Kommunisten unterzeichnete Erklärung abgegeben, in der es u. a. heißt: Der Friedensvertrag löste die fast rein deutsche Bevöl­kerung der Freien Stadt Danzig gegen ihren aus­gesprochenen Willen vom Deutschen Reiche. Schwere seelische und wirtschaftliche Belastungen sind für unser Land dadurch eingetreten. Aber die Freie Stadt Danzig hat in den vergangenen zehn Jahren die ihr durch den Vertrag auferlegten Pflichten loyal erfüllt. Am heutigen Gedenktage senden wir dem deutschen Volke unsere brüderlichen Grüße, wobei wir feststellen, daß die nunmehr zehnjährige Trennung die innere und kulturelle Verbundenheit der Dan­ziger Bevölkerung mit dem deutsch en VolkeinkeinerWeifehatbeernträch- tvgen können.

Der Reichstag, der in die Sommerferien gehen totH, erledigte in seiner am Freitag von 10 Uhr vormittags bis in die späten Nachtstunden sich hin­ziehenden Sitzung am Donnerstag ein außerordent­lich umfangreiches Arbeitspensum. Am bemerkens­wertesten ist darunter die Abstimmung über die Verlängerung des Republikschutz­gesetzes, die, da die Wirtschastspartei gegen das Gesetz stimmte, nicht die erforderliche Zwei­drittelmehrheit brachte; das Republikschutzgesetz ttitt daher am 22. Juli außer Kraft. Reichsinnenmini­ster Severing erklärte sofort daraus, daß die Reichsregierung dem Reichstag Nach seinem Wie­derzusammentritt eine neue Vorlage vorlegen werde.

Der Reichstag nahm weiter mit einfacher Mehr­heit das Gesetz über die Sperre für Rechtsstreitig­keiten aus älteren standesherrlichen Ren­ten an. Es bestehen Meinungsverschiedenheiten, ob das Gesetz verfassungsändernd ist oder nicht.

Ferner wurde in zweiter Lesung die Vorlage angenommen, die den deutschen Mühlen zur Pflicht macht, jedes Jahr eine bestimmte Menge inlän­dischen Getreides zu vermahlen, ferner ein Ermäch­tigungsgesetz zum Wegfall der Mehlzwischenzölle im deutsch-französischen Handelsverttag und zur AufsteUung höherer Mehlzölle in diesem Vertrag. — Genehmigt tourben auch in zweiter und dritter

Das Haus nahm diese Erklärung stehend ent' gegen und vertagte sich sodann zum Zeichen feine» Gedenkens um eine Viertelstunde.

Die Diener Presie zum Tag von Versailles.

wtb. Dien, 28. Juni. (Eig. Meld.) Die ge­samte Presse bringt die Kundgebung desRei chs- Präsidenten und der Reichsregierune zum 28. Juni an das deutsche Volk in großer Ausmachung und an hervorragender Stelle. Die Blätter veröffentlichen ferner Beiträge zum 28 Juni von namhaften Persönlichkeiten aus dem Reiche und geben in eigenen Artikeln ihrem in­nigen Anteil an diesem Trauertag« und zugleich der Schicksalsverbundenheii Oesterreichs mit Deutschland Ausdruck.

Die Reichspoft schreibt: Noch immer geht das bösartige Paragraphen-Gestrüpp der Pariser Verträge als das unantastbare Evangelium des heutigen Friedens um. Das Er­gebnis der bisherigen Abrüstungskonferenzen so­wie das Schicksal der Minderheiten und der unge­schwächte Widerstand gegen dm Zusammenschluß Oesterreichs und des Deutschen Reiches zeigen deut­lich, wie stark die politisch« Vergiftung des euro­päischen Organismus noch ist. Allerdings find auch erst 10 Jahre vergangen. Immerhin können wir sagen, daß es wieder auswärts geht, und daß mir über kurz oder lang an die Sonne kom­men werden. Inzwischen wird die Weltgeschichte immer mehr Material gegen das usurpatorische Welttribunal von 1919 sammeln, um dann als wahres Weltgericht ihr Urteil über die Männer der Pariser Friedens- konseLenz zu sprechen.

Die neue „Freie Presse" bringt als Leitartikel die Ausführungen Dr. Strefemanns zum 28. Juni 1929, die in der Juli-Nummer der Halbmonats­schrift „Der Weg zur Freiheit" erscheinen. Das Blatt schließt: Oesterreich blickt heute bewundernd auf die Kraft der Erneuerung, die das deutsche Volk bewiesen hat. Abgetrennt von den Volksge­nossen, blutend aus tausend Wunden, fühlt es sich eins mit Deutschland in dem Gefühl gemeinsamer Schmerzen und gemeinsamer Hoffnung. — Im sel­ben Sinne äußert sich das „Neue Wiener Tagblatt"

Beratung der deutsch-estnische Handelsvertrag und verschieden« Steuernovellen.

Schließlich wurde der Etat für 1929 in den ersten Morgenstunden mit 243 Stimmen der Regierungsparteien gegen 152 Stim­men in dritter Lesung angenommen.

Um 1.15 Uhr schloß Präsident Löbe mit eini­gen kurzen Gedenkworten an die Unterzeich­nung der Versailler Verttages vor nunmehr zehn Jahren die Sitzung.

Der Reichstag ging bann in bie Sommerferien, bie allerbings schon im August durch bie für bi« Beratung des Pariser Verhandlungs-Ergebnisses notwendige Sondertagung unterbrochen werden sollen. Löbe erhielt bie Ermächtigung, bie nächste für August vorgesehene Sitzung einzuberufen.

*

VDZ. Berlin, 28. Juni (Eig. Meld.) Der Reichs­rat hat heute dem Etat nach den Beschlüs­sen des Reichstages zugestimmt. De» Etat ist damit endgültig bewilligt.

Das Konkordat vor dem Staatsrat.

Wil 44 gegen 36 Stimmen angenommen.

VDZ. Berlin, 28. Juni. (Eig. Meld.) Der preußischen Staatsrat liegt zu seiner heutigen Ble«-

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Die Grenze vor und nach Versailles.

Die abgetretenen, abgetrennten und besetzten Gebiete.

Eine Nachtsitzung des Reichstags.

Die Verlängerung des Republikschutzgesetzes abgelehnt. — Der (Etat für 1929 angenommen. — Das Haus geht in Serien.