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Fuldaer Zeitung

Ein Gelehrten-Zubiläum

Straßenbahn mit Fernsteuerung

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Seit 1829

Linoleum

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Die anstieg glichen.

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wie wird das Wetter?

Luftdruckgegensätze haben sich durch den Druck- über dem europäischen Festland weiter ausge- Auch bei uns kann zunächst mit vielfach auf«

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das Gefühl gemeinsamer Angst und gemeinsamen Schicksals recht gut tun würde. So z. B. ein paar im Alter vorgerückte Ehegatten, deren Wege etwas auseinander gelaufen find, und zwischen denen die Entfernung, auch wenn sie am selben Tischtuch sitzen, so weit ist wie von der Sonne zum Monde. So zwei müssen einmal in die Kabine des ßuft= schiffes hinein, in ein möglichst kleines, und zu

nach dem Ausbruch der Verfolgung. Paulus war um diese Zeit aber nicht in Rom. Seine erste Ge­fangenschaft hatte er 61—63 in Rom verbüßen müs­sen. Dann führte er noch seine Reise nach Spanien aus, und die Pastoralbriefe zeigen ihn im Orient, und er verbringt den Winter von 65 auf 66 in Epirus. Ob er bei einem neuen Besuch in Rom gefangengesetzt wurde oder im Orient verhaftet und zum zweiten Mal in Ketten die Reichshaupt­stadt betrat, wissen wir nicht. Rach alter Uebex- lieferung war er neun Monate einoekerkert, so daß wir ins Jahr 67 kämen. Als Bürger wurde er an der Straße nach Ostia enthauptet.

Das Fest Peter und Paul läßt unsere Blicke sich hinwenden nach dem ewigen Rom, wo über des Apostels Petrus Grab sich wölbt die Kuppel des Bremente, wo am Vatikan der Nachfolger die­ses Apostels als Papst herrscht und läßt die Gläu­bigen sich versammeln zu einmütigem Gebet für den heiligen Vater, gibt ihnen das Beispiel eines Hel­denapostels Paulus, den ganzen Menschen einzu­setzen für die Sache des Glaubens und des Evan­geliums.

heiterndem Wetter gerechnet werden, doch wird bei ein­setzender stärkerer Erwärmung durch Sonneneinstrah­lung infolge des vorhandenen steilen vertikalen Tem­peratur-Gradienten die Witterung noch nicht ganz stö­rungsfrei verlausen.

Witterungsaussichten für Samstag: Leichte weitere Wärmezunahme, sonst wenig Aenderung.

und eine Nelke im Knopfloch, das sage ich, der ich ja dauernd auf meinem silbernen Fahrzeug durch die blauen Lüste steuere, vom sanften Monde aus, Erde und Himmel betrachtend, und wenn s sein muß, von da auf das ganze Dasein, auf Reparation und Steuern und allen Erdenjammer spuckend . ..

Der Mann im Monde.

Meldet sich da nicht schon wieder die Angst bei meinem Begleiter? Nun, es ist bloß ein nervöses Gefühl, während die richtigen Hasenfüße eben unten geblieben sind. Vier bis sechs leere Plätze sind noch da, und es ist eigentlich ein Skandal, daß sie leer sind. Die verschiedensten Leute wünsche ich mir aus diese leeren Plätze, und zwar gerade Leute, denen

Welches ist wohl das Jahr ihres Martertodes? Der Bischof Dionysius von Korinth errbähnt in sei­nem Schreiben, daß beide „um dieselbe Zeit" ge­wartet worden seien. Dieser Ausdruck braucht nicht denselben Tag zu bezeichnen und kann auch einen Zwischenraum zulassen. Petrus starb 64 kurz

M H9.

Samstag, den 29. Juni 1929.

einer Zeit, wo es tüchtig stürmt, und wo es zwischen plötzlichen Böen auf- und abgeht, beide müßten sie darüber in Todesangst geraten, bis sie vor lauter Schrecken einander die Hände drücken, um eben aus diesem Schrecken heraus die Erfah­rung zu machen, daß ein gemeinsames Schicksal sie zusammenbindet, und daß sie in Gemeinsamkeit gegen die Stürme des Lebens stark sind . . . Alsa ihr Ehegatten mit dem verloschenen Blick, macht schleunigst eine Luftfahrt, und alles wird wieder gut.... Auch Parlamentarier wünschte ich hinein, möglichst einen von links und einen von rechts, und gerade einander gegenüber, bei jedem ernsten Stoß müßten sie sich gegenseitig in die Arme flie­gen und gleichfalls erfahren, daß es im Schicksals­flug eines Volkes wohl verschiedene Sessel und Par­tien geben kann, daß sie aber alle in der gleichen Kabine hausen, geeint mit einer und der gleichen

. . . . Auch einen Pfarrer könnte ich mir da oben vorstellen, der unter den schrecklichen Zer-

ttatholische weit.

— Zur Generalversammlung des Bonifatiusvereins in Regensburg. Der Bonifatiusverein hält feine 26. ordentliche Generalversammlung am 1. Juli in Regens­burg ab. Für die Wahl des Ortes war der Umstand maßaebend, daß in Regensburg der Verein ins Leben trat/ Der Vorsitzende der 3. in Regensburg tagenden Generalversammlung der Katholiken Deutschlands, der edle Graf v. Stolberg, wurde dortselbst 1849 zum Dor- sitzenden des neugegründeten Bonifatiusvereins erwählt. eDr Generalversammlung geht wie üblich am Sonntag ein großer Bonifatiustag in allen größeren Kirchen Re­gensburgs voraus. In der öffentlichen Festversammlung am Nachmittag wird der Freiburger Kirchenhistoriker Prälat Dr. Göller reden über die „Geburtsstunde des Bonifatiusvereins" und der bekannte Leipziger Pfarrer Beier über die „Aufgaben des Bonifatiusvereins in der Gegenwart". Zwischendurch haben die Zweigver­eine wie die Priesterhijfe, der Bonifatiusverein der Höheren Schulen u. a. ihre Konferenzen. Am Abend behandeln in einer geschlossenen Versammlung Prälat Kalle r-Schneidemühl und wieder Pfarrer Beier- Leipzig besonders aktuelle Fragen der Ponisatiusarbeit. Die eigentliche Generalversammlung tagt am Montag. Vertreter aus allen deutschen Diözesen sind gemeldet. Auch eine Reihe von Bischöfen besonders aus der Diaspora haben ihr Erscheinen zugesagt.

3. Blatt.

Druck 6et Fuldaer Acklendruckerel, Fulda.

Geheimrat Prof. Dr. Max Plank

begeht am 28. Juni sein goldenes Doktorjubiläum. Planks Entdeckung des Gesetzes der Wärmestrah­lung und seins Begründung der Quantentheorie gehört zu den Großtaten der deutschen Naturwis­senschaften. Plank wurde 1858 in Kiel geboren und ist heute Direktor des Instituts für theoretische Physik der Universität Berlin. Er erhielt in den letzten Jahren die höchsten Ehrungen, welche die internationale Wissenschaft zu vergeben hat, bar- unter 1920 den Nobelpreis für Physik.

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Im Friedhofsgässchen — Fernsprecher 284

Neue Berliner Stvaßenbahnzüge.

Tie Berliner Straßenbahn stellt in diesem Sommer 300 Wagen eines neuartigen Typs ein Tie neuen Wagen haben einen breiten Mitteleinstieg und überaus bequem gepolsterte Sitzaeleaen-

"E6, fint* met>r auf der Plattform, sondern unter dem Wagenkasten ^an-- maWeM^teunt ^rL^ miteinanber gekuppelt und vom führenden Wagen aus elektto-

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Peter Utlö pdUL | und am Jahrestag dieser Ueberführung ein Fest

Bon G o e r a e ^feiert wurde, wie sich dies vielfach bei Uebertra-

-. - g ' I gungen von Martyrerreliquien Nachweisen läßt,

"x HÄ Petrus und Paulus wirklich in Aber warum geschah damals die Ueberführung?

^°m den Martertod gestorben sind und in den von I 258 wütete die Verfolgung des Kaisers Valens, der katholischen Kirche bis auf den heutigen Tag I ®ieier hatte die Verordnung erlassen, die den Chri- feierlich verehrten Gräbern ruhen, ist jahrhunderte- I ^en verbot, an den Begräbnisplätzen zusammenzu- «W °°^egend unter dem konfessionellen Ge- kommen und hatte die Friedhöfe dem kaiserlichen ftchtspunkt behandelt worden, derart, daß die nega- Mskus überschrieben. Um die hl. Leiber vor Ent- beJ. protestantischen Theologie weihungen sicherzustellen, hatte man sie aus den 5 ne .?Z?»rsA"dllchkeit war, wie das Gegenteil I ursprünglichen Gräbern entfernt und in der Kata- s^». .h°llken, schreibt ein protestantischer Ge- kombengruft beigesetzt. Neuere Ausgrabungen be-

Umer. Frage: „Petrus und Paulus in I statigen, daß die Reliquien der beiden Apostel hier

m . Nach Prüfung aller Gründe kommt er zu I ll^ruht haben, da sie Wandkritzeleien freigelegt ha- oem heute überall angenommenen Resultat, daß ben, in denen um die Fürbitte der beiden Apostel

Petrus und Paulus in Rom begraben sind, nach- gesteht wird. Der 29. Juni ist also nicht der To-

°em sie in der neroianischen Verfolgung ihr Leben destag der beiden Apostel.

für ^Ehristus Hingaben. 1 < - - - — -

... 2te. altchristliche Tradition sprach immer deut- Itch, aber Leidenschaft und Mißtrauen der Kritik hat oft den Blick des Forschers getrübt. Zunächst ist es nur Rom, das Anspruch auf die Apostel- hntb im e p ebf' ?Elner der Gegner — und^Rorn bat lm Laufe der Jahrhunderte deren wirklich besessen — macht auch nur den Anlauf, die . ,

äm Rund um die ocke die damalige Zett wahre Pietät gegen die Toten ***** VVV VUJl«

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6 maren und ihnen dauernd im Gedächtnis haften mußten. Die Frage nach dem Grab mußte sich stündlich einstellen. Der Bischof ber hl. Klemens, schreibt um 100 einen Brief an die Gemeinde von Korinth, erwähnt als 0/ser der Neronischen Verfolgung in Rom die bei- den Apostel, allerdings beschreibt er nicht den Ort chres Begräbnisses. Jedoch niemand kann Nach­weisen, daß er dieses erwähnen mutzte. Wird nun R®*1’ Clemens habe einfach die beiden Avo- stel für Mom beansprucht, so ist es um 170 ein an- berer Bischof, imd zwar Dionysius von Korinth, der m einem Schreiben nach Rom die dortige Ge­meinde hmweist auf den Tod ihrer beiden Apostel in Rom und Korinth waren Palilus und Petrus wirklich bekannt, die Korintherbriefe qeben uns noch heute darüber reichen Aufschluß. Ein etwas spä­teres Zeugnis legt ab der römische Presbyter ?00 lebte. Er hebt hervor, daß das Grab des Apostels Petrus sich am Vatikan, das des £ am^n E S^aße nach Ostia sich befindet. , «n.....«.«.

am Vatikan befand sich der Zirkus des Nero der Erfindung von Gruga. Dieses schreckliche Wort ist der Schauplatz der grauenvollen Verfolgunq der -----:---------- ■ - —

Irrsten gewesen ist. Tatsächlich liegt das heutige Apostelgrab in der unmittelbaren Nähe dieses Zirkus. An diesem vorbei zog ja die alte Straße svia Cornelia) und nach Ausgrabungen befanden sick) zu beiden Seiten heidnische Grabenlogen. Die „Sage dieses Grabes hätte also na» 170 aufkorn- men müssen. Ein „Erfinder" hätte' es bestimmt nicht an den vatikanischen Hügel verlegt. 2tlul um ötefie Zeit war das eigentümliche Begräbnis der Christen in eignen Katakombenbezirken schon völlig ausgebildet. Nach hier hätte man auch das Grab des ersten Bischofs von«Rom verlegt, wo die Umgebung dem christlichen Gefühl entsprach und wo vor allem eine ungestörte Verehrung möglich war. Die ersten Christen hätten sehr pietätlos ge­gen den hl. Petrus gehandelt, wenn sie ihm sein Grab rn einer unsauberen Umgebung gegeben hät­ten. Nur die Tatsache des Grabes gleich nach fei­nem Tod in Rom föhnt aus mit diesem Ort. Und außerdem hätte man die Leichs des Apostels Pau­lus mit der des Petrus an einem Ort vereint. Aber auch das ist nicht der Fall.

Jeder Rompilger sucht die Straße nach Ostia auf, denn dort erhebt sich die weiträumige, säulen­geschmückte Basilika St. Paul vor den Mauern. Der Dom wölbt sich über dem Paulusgrab, der nicht weit von hier mit dem Schwert hingerichtet wurde. Im Jahre 1823 wurde die alte Prackt- basilika durch Feuer zerstört, nur Teile des Chores und des Triumphbogens entgingen der Wut des Elementes. Diese Teile reichen zurück ins Jahr 386, da durch Edikt des Kaisers Theodosius an den etabtpräfeften von Rom bie Aufforberung erging, ben Umbau ber Pauluskirche mit dem Papst Siri- cius zusammen zu beginnen. Der Platz selber rebet eine beutliche Sprache hinsichtlich des Apostelgra­bes, benn was anberes hätte sonst ben Baumeister veranlassen sollen, bte Kirche in diese abgelegene, wohnungslose Gegend, bte bazu no» ben Tiber- überschwemmungen ausgesetzt war, zu bauen! Cs hätte wahrlich bessere unb nähere Plätze an ber Straße nach Ostia gegeben. Die Trabition legt also unwiberruflick bie Gräber ber betben Apostel für Rom unb an ber heutigen Stelle fest.

Aber auf welches Jahr und vielleicht gar auf welches Monatsdatum ist der Tod der beiden Apostel festzulegen? Wir feiern jetzt den Gedächt- nistag der beiden Apostel am 29. Juni, unb zwar nimmt man ben 29. Juni 67 an. Jeboch haben wir es hier nicht mit bem Martnrertag zu tun, fonbern nur mit bem Datum einer kirchlichen Feier in Rom. und zwar in der Kirche San Sebastiano an der Appischen Straße. Im Jahre 354 gab der spatere Hofbuchhändler Damesus Philokelus einen Festkalender heraus, worin er die Feste, die im Laufe des Jahres in den Kirchen Rom begangen wurden, aufzählt; unter dem 29. Juni erwähnte er eine Feier zu Ehren der Apostel Petrus und Pau­lus „in catacumbns". Dieses letztere Wort ist Orts- bezeichnung der Niederung an der Appischen Straße, wo die alte Kircke San Sebastiano steht. Hier waren die unterirdischen Grabanlagen, und der Name lebt fort in der heutigen Bezeichnung „Katakomben". Aus Philokelus ergibt sich', daß im Jahre 258 am 29. Juni die Gebeine der beiden Apostel in diese Gruft überführt wurden

Herausgeflogen bin ich, richtig herausgeflogen aus dieser Stadt — ich meine in einem Flugzeug. Biele werden sagen: „Was ist daran besonderes? Dergleichen erlebt man doch jeden Tag." Was geht das mich an? Einmal erlebt man doch alles zum ersten Mal: den Sonnenaufgang, den Sonnenunter­gang, das Glück und das Unglück, den Aufstieg und den Abstieg, die Liebe unb bie Spottdrossel: Für mich war es also das erste Mal. Die Mittel, die man heute hat, um sich für sechs bis sieben Stunden unempfänglich zu machen, habe ich stolz zurückge- tmefen. Ich erwähne das nur, um jene Reisenden, bte sich vor dergleichen fürchten, zu ermutigen. Der einzige Begleiter, der mit mir einstieg, ließ sich noch im Flughafen eine Nelke ins Knopfloch stecken, d- h- nicht ins Knopfloch, sondern in ein Glasröhr­chen, das groß genug ist, um etwas Wasser in sich zu bergen; dahinein steckt man das Blümchen, dann , jiUVine das Ganze auf bte Brust über das Herz, nun ja, I Sorge ?

£ ? Gemuseausstellung, mitten aus den Wundern ber Schöpfung unb ber

& Sto« - toS bie T-ck-w- h-r»u-. d», ,md »ie

HEern Äf imÄ JLj™ sei! S\ ?! °" rei11 und schön beim «echöchsten »nlnm-

™ an 3t*n und Tulpen, men, dessen Thron man sich so nahe fühlt

Wir stiegen also nun ein in den Bauch dieser I Laßt doch die kleinliche Anast, ihr Menschlein, ......... , ungeheueren Heuschrecke, die schon leise mit den | hie ihr um das bißchen Leben zittert, denn erstens Denn I Riesenflügeln zitterte. Wir stiegen ein wie Jonas I ssi 'sine einzige ffahrt s»on durch das Reich der in den Haifisch, wenn auch freilich nicht durch den I s '5ett "nd der irischen Lüste ein paar Jahre in Rachen, und, weiß Gott, in das gemütlichste Innere I .r dumpfen Stube wert, und zweitens muß ein ÖeSÄÄÄ LKeLL ÄTÄÄÄff

ltern- an die man sich obendrein anschnallt, falls raknben*Äore ®S Promlttr unermüdlich im Finhfur körperliche Fülle lang genug Echo zurückwerfen: „Media in vita in morte sv- ftnö, und bann gehis los über bie Wiese hin w.e I mus .... Mitten im Leben sind wir im Tode."

Zu. einer Autofahrt. Nur daß dieser Vogel es I . ^alt! Nur nickt pathetisch werden! Sieh wie

plötzlich mit der Begeisterung kriegt, vor Freude 5fr Pilot sich nun schräg in die Tiefe senkt. 'Vor­höher und höher hüpft, bis er schließlich von der I .usra ist bas no» das gesichertste Leben, das es

Erde weg ist, schwebend wie ein Mönch ber fi» I o u nu3 etI? ss^n ermaßen größeres und freieres

. Mein Begleiter ist kein Hasenfuß, aber er spricht I liche^Helstr, als kc>mm a n bi enmds"Behörde.

da» bedenklich oft von dem Motor, der einmal I sollte na»eindnber alle die Beamten, d-e ewig an aussetzen konnte, und denkt wahrscheinlich an Frau Schreibtischen und Schaltern sitzen müssen und dickes und Kinder. Das letzte Unglück im Kanal geistert SIut bekommen, erregte Nerven, schlechte Verdau- vor seiner Phantasie auf, worauf ich ihm faae daß U/Je s,aur*ez Don 3eit zu Zeit auf ein

dergleichen, und noch viel Schlimmeres auch im D I abkommandieren. Also meine Freunde,

Zug zwischen Osnabrück und Münster passttrln > 1,1061,1 ln bn5 ^(ua3euq! Ein Sträußchen am Hute könne. Wir sind sodann eine Weile still und be­dachten die kleine Erde, auf die sich die Wälder und Fluren breiten, durchzogen von weißen Bändern der Landstraßen und von den blinkenden Wassern der Flüsse, die wie künstliche Kanäle aussehen. Dort bemüht sich ein Güterzug. uns nachzueilen, was ihm natürlich nicht gelingt. Seufzend sagt vielleicht der schwitzende Heizer in der keuchenden Maschine: „Wann kommt wohl der Tag, wo man den Schnek- fengang der Züge in die Flugbahn der Lüfte ver­legt . . ." Er wird schon kommen, lieber Freund, denn vor uns in der Kabine ist ein schweres Piano verstaut, und man hört auch schon, daß der Luft­güterverkehr im Wachsen unb Werden begriffen ist. Ueberaus lieblich schauen bie Dörfer drein, die um die Kirchen gelagert sind. Sie ragt daraus hervor wie die Henne aus dem Kreis ihrer Küchlein, und alles nimmt sie unter ihre Flügel, die Häuser, die Bauern, die eben Heu einfahren, den Hirtenbuben, der seine Schafe treibt, und die Kinder, die auf der Wiese spielen. Wie klein wird das alles, wie un­wichtig, und wie sinken auch die Hügel und Berge in die Rasenfläche hinein.

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