Anzeiger für die Stadt Fulda und den Landkreis Fulda. Amtliches Kreisblatt.
Nr. 134
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Mtiwoch, 12. Ium 1929.
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5S.Zahrg,
Das MinherheiteWlodlem aus der Wriiier Tagung. Die Eröffnungssitzung des Völkerbundsrates am Montag. — Ein Brief der deutschen Reichst egierunq. — Geringe Aussicht auf Verständigung in der Minderheitenfrage.
Wie aus Madrid gemeldet wird, ist die 5 5. Tagung des Völkerbunüsrates nm Montag vormittag um 11 Uhr unter dem neuen Ratspräsidenten A ü a t s ch i (Japan) mit der üblichen v e r - t r a ulich en Sitzung eröffnet worden. Der Eröffnung ging eine kurze inoffizielle Begrüßung der Ratsmitglieder durch den spanischen Ministerpräsidenten Primo de Rivera voraus. Er gab dem Wunsche Ausdruck, daß die Madrider Tagung des Bölkerbundsrates von Erfolg begleitet fein möge. Rach einer kurzen Erwiderung des bisherigen Ratspräsidenten Scialoja verließ Primo de Rivera das Senatsgebäude, an dessen Eingang in Gegenwart eines zahlreichen Publikums er von dem alten und dem neuen Ratspräsidenten verabschiedet wurde.
In der vertraulichen Eröffnungssitzung wurde ein Brief der Deutschen Reichsregierung verlesen, in dem verlangt wird, daß die Frage der polnischen Einziehung von Gütern der Angehörigen der deutschen Minderheit auf die gegenwärtige Tagesordnung gesetzt wird. Diese Frage bildet bereits seit dem 25 Februar dieses Jahres den Gegenstand einer Dringlichkeitsbeschwerde. Cs handelt sich um die Güter der Deutschen, denen die polnische Regierung im Widerspruch der seinerzeit unter den Auspizien des Völkerbundes abgeschlossenen Wiener Konvention die polnische Staatsangehörigkeit nicht zuerkennt. Eine Entscheidung über den deutschen Antrag kann statutengemäß erst am Dienstag erfolgen.
Rach Beendigung der vertraulichen Eröffnungssitzung, in der der englische General Sir A. L. Lyn- den-Bell zum Präsidenten der Investigationskom- mission für Ungarn ernannt worden war, wurde die Sitzung als öffentlich erklärt. Vor Eintritt in die Tagesordnung dankte Adatschi in seiner Eigenschaft als Ratspräsident der svanischen Regierung für die Maßnahmen zur Abwicklung der Ratstagung und sprach für König Alfons XIII. die Ehrerbietung des Rates aus. Duinones de Leon bewillkommnete den Rat und versicherte, daß die Mitarbeit Spaniens an dem Friedenswerk des Völkerbundes unerschütterlich fest stehe.
Die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung wies, wie bereits an dieser Stelle mitgeteilt wurde, nur zwei Punkte auf, nämlich die Optantenver- handlungen Rrrmäniens mit Ungarn und Jugoslawien, von denen die ersten vom Ratsvräsidenten mit Rücksicht auf die schwebenden Verhandlungen auf September vertagt wurden, während die zweiten in der Weise erledigt wurden, daß die südslawische Regierung auf Grund einer Vereinbarung mit Ungarn sich nunmehr bereit erklärt hat, wieder einen Richter in das gemischte Schiedsgericht zu entsenden. Der Ratspräsident beglückwünschte die beiden Regierungen zu dem Ausgang dieser Verhandlungen.
Hierauf nahm der Rat der Reihe nach zwei Berichte des spanischen Ratsmitgliedes über die Tätigkeit des Hygiene-Komitees und über die Zusammenarbeit der Hygieneorganisation des Völkerbundes mit der griechischen Regierung entgegen, ferner einen Bericht des englischen Ratsmitgliedes über die Durchführung der Antisklavereikonvention und einen Bericht des italienischen Ratsmitgliedes über die Vorschläge des Juristenkomitees zur allmählichen Kodifizierung des Internationalen Rechts und zur Einberufung einer ersten all
gemeinen Juristenkonferenz im Haag im nächsten Jahre. Der Rat stimmte den Berichten ohne besondere Aussprache zu. ...
Die Eröffnungssitzung, der auch der p a pst - li ch e N u n t i u s in Madrid, Msgr. T e d e sch in j beiwohnte, trug, obwohl sie sich in der gewohnten Weise abfpielte, durch den äußeren Rahmen, den die spanische Regierung für sie im großen Sitzungssaal des Senats geschaffen hat, den Stempel einer eindrucksvollen Feierlichkeit.
Die nächste Sitzung des Rates ist auf Mittwoch vormittag angesetzt worden. Freitag vormittag tritt das Ratskomitee für die M i n de r - he i t e n f r a g e zu einer neuen Sitzung zusammen.
Die Ratstagung, die sich neben der grundsätzlichen Minderheitenfrage mit etwa zehn Einzelbeschwerden aus Oberschlesien zu befassen haben wird und durch den deutschen Antrag noch um einen weiteren wichtigen Punkt vermehrt wird, kann kaum vor nächsten Samstag abgeschlossen werden.
Die Minderheitenfrage.
Reichsminister Dr. Stresemann empfing am Montagnachmittag die Besuche des finnischen und rumänischen Ratsmitgliedes, um sich über die verschiedenen, im Ratskomitee für die Minderheitenfrage bestehenden Auffassungen und über den Stand und die Möglichkeit der weiteren Behandlung dieser Frage zu informieren. Die für Montag nachmittag gleichfalls vorgefehene Besprechung mit dem französischen Außenmini st e r wurde wegen Verhinderung Briands auf Dienstagnachmittag verschoben.
In der Dienstag vormittag stattfindenden voraussichtlich letzten Sitzung des Ratskomitees wird, wie verlautet wahrscheinlich die Entscheidung darüber fallen, ob und in welcher Form vom Ratskomitee ein Bericht über die Minderheitenfrage an den Rat gerichtet werden soll. In der Sitzung dürfte der erste Berichterstatter Adatschi einen Berichtsentwurf vorlegen, und es wird sich dann zeigen müssen, ob irgend eine Ueherein« stimmung in bezug auf diesen Entwurf erzielt werden kann. Die bisherige Aussprache irrt Ratskomitee läßt bekanntlich die Erörterung der grundsätzlichen Fragen des Minderheiten Problems, vor allem die Jnitiativgarantie des Völkerbundes zum Schutze der Rechte der Minderheiten, vollkommen vermissen, während andererseits in der Verfahrensfrage selbst wichtige grundsätzliche Anregungen der Reichsregierung zum Teil ohne Debatte abgelehnt worden sind. Es erscheint ungewiß, ob in dieser Frage noch eine andere Auffassung des Ratskomitees zu erzielen sein wird. Wenn nickt noch eine grundsätzliche Aende- iiirteg der Auffassungen einzelner Vertreter im Ratskomitee eintreten tollte, bestehen nur geringe Erwartungen in bezug auf die Möglickkeit einer Einigung. Die Entscheidung über die Gesamtheit der Fragen steht bekanntlich aber nicht im Ratskomitee, sondern einzig und allein dem Völkerbundsrat selbst zu. Daher kann auch die Entscheidung über die Vertagung der Frage auf September erst vom Völkerbundsrat selbst getroffen werden.
Der Königöbesuch in Berlin.
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König Fuad verläßt mit dem Reichspräsidenten die Ehrenhalle des Lehrter Bahnhofs.
Im Laufe des Montagnachmitlag stattete König Fuad dem Reichspräsidenten einen Besuch ab. Reichspräsident von Hindenburg begrüßte den Gast in der Vorhalle seines Hauses und geleitete ihn dann in den Gartensaal, wo die Umgebung des Präsidenten, der Vertreter des Auswärtigen Amtes, sowie der Chef des Protokolls Aufstellung genommen hatten. Rach beiderseitiger Vorstellung der Begleitung führte der Reichsprä
sident den König in sein, Arbeitszimmer und verweilte hier mit ihm m längerer Unterhaltung btts g^Am Abend gab der Reichspräsident zu Ehren des Gastes ein Essen, an dem der Reichskanzler, der Reichstagspräsident die Re'chsmmffter der preußische Ministerpräsident soiwe die Chefs der ausländischen diplomatischen Vertretungen beiwohn tön.Der König führte Frau von Hlndenburg
zu Tisch. Bei der Tafel brachten Reichspräsident van Hindenburg und der ägyptische König herzliche Trinksprüche aus.
Den Abschluß des Festessens bildete ein großer Zapfenstreich, der unter der Leitung des Är- meemusikinspizienten Professor Hackenberger stand, und an dem drei Spielmannszüge sowie elf Mu- sikkorps teilnahmen. Die Kapellen nahmen in dem Garten des Reichspräsidenten - Palais Aufstellung, während Reichspräsident v. Hindenburg mit König Fuad von dem Balkon des Hauses dem Zapfenstreich zuhörte.
*
Am Dienstag vormittag besichtigte König Fuad nach einer Rundfahrt in den Tiergarten in Begleitung seines Gefolges und seines deutschen Ehrendienstes die Anlagen des Tempelhofer Flughafens. Zur Begrüßung hatten sich u. a. Reichsverkehrsminister Stegerwald, sowie Staatssekretär Gutbrod und der Dirigent der Luft- fehrtabteilung im Reichsverkehrsministerium Mni- sterialrat Brandenburg eingefunden. Der König begab sich hierauf zu einer Besichtigung des Ullstein- Hauses.
keine Ordensverleihungen.
— Berlin, 11. Juni. (Eig. Meld.) Die „B. Z." meldet: Mit Rücksicht auf die entgegenstehenden Bestimmungen der Reichsverfassung haben die beteiligten Stellen des Deutschen Reiches und des ägyp- tiftben Königshofes sich dahin verständigt, daß keine Auszeichnungen aus Anlaß des Berliner Staatsbesuches des ägyptischen Königs Fuad erfolgen. König Fuad von Aegypten hatte ursprünglich die Absicht, bei seinem Berliner Aufenthalt Ordensauszeichnungen feines Landes an die Repräsentanten des Deutschen Reiches zu verleihen. Die jetzige Reichsregierung vertritt entsprechend der Ansicht des hierfür zuständigen Reichsinnenministers Severing die Auffassung, daß die Bestimmungen der Reichsverfassung ganz klar und eindeutig sind und eine Annahme von Titeln und Orden nicht zulassen. Der ägyptische König ist hiervon verständigt worden, so daß er von Auszeichnungen Abstand genommen hat.
Reid)semnat)menu. «Ausgaben 1928.
VDZ. Berlin, 11. Juni. (Eig. Meld.) Der Reichsfinanzminister hat dem Reichstag ein? Uebersicht über die Gestaltung der Reichseinnah- men- und Ausgaben in dem vergangenen Jahre zugehen lassen. Für 1928 wird festgestellt, daß der ordentliche Haushalt mit einem Fehlbetrag von 154,4 Millionen ab- schließt. Die Einnahmen betrugen 10277,6 Mill., die Ausgaben 10231,7 Millionen sodaß ein Ein« nahmeüberschuß von 45,9 Mill, vorhanden war Da aber zur Deckung von Resten noch 200,3 Mill benötigt werden, ergibt sich der oben genannte Fehlbetrag. Gegenüber dem Haushalt sind insgesamt 337,6 Mill, mehr aus gegeben worden, wovon 198,3 Millionen auf Steueranteile der Länder entfallen. Mehreinnahmen waren 183,2 Mill, zu verzeichnen, wovon 162,4 Mill, auf Steuern usw. entfallen. An Mehrausgaben über das Haushaltssoll hinaus sind folgende Posten bemerkenswert: Für Unwetterschäden und das Panzerkreuzer-Volksbegehren 5,3 Mill., beim Reichsarbeitsministerium rund 50 Mill., für die Saisonarbeiterunterstützung und für die Ruhrausgesperrten, an Kriegsbeschädigten-Renten und für Heilbehandlung im Rahmen der Militärversorgung etwa 75 Mill., für Besatzungskosten 52 Mill., Zuzahlungen für Reparationstohlenlieferungen rund 11 Mill. usw.
Der außerordentliche Haushalt wies am Ende des Rechnungsjahres 1928 eine G e - samtverschuldung von 904,5 Mill« auf.
* Anrufung des Staatsgerichkshofes gegen du würtkembergische Regierung. Die sozialdemokratische Fraktion des württembergischen Landtags beschloß, über die Verfassungsmäßigkeit der am 8. Juni 1928 von dem Staatspräsidenten Dr. Bolz gebildeten Regierung den Staatsgerichtshof des Deutschen Reiches anzurufen.
Mtzerjolg der feuerfreien Reichsanleihe.
von 300 Mill. NM. Anleihebetrag nur 177,7 Mill. NM. gezeichnet. Die ttaffenschwierigkeiten des Reiches nicht behoben. — plan eines Neichs-Nredits im Ausland.
Amtlich wird mitgeteilt:
Auf die Reichsanleihe sind bisher 177,7 Millionen Reichsmark gezeichnet worden. Das endgültige Ergebnis wird erst in einigen Tagen mitgeteilt werden können, da noch Meldun- den ausstehen. Es kann jedoch schon jetzt gesagt werden, daß der größere Teil des gezeichneten Betrages in Sperrstücken- und Schuldbucheintragungen übernommen worden ist. Wie den Annahmestellen schon heute telegraphisch mitgeteilt worden ist, gelten alle gezeichneten Beträge als voll zugeteilt. Von den Zeichnern, soweit sie nicht bereits Zahlungen geleistet haben, wird daher eine schriftliche Zuteilung zur Begleichung der am 12. Juni d. Js. fälligen Einzahlungsrate von 40 Prozent nicht abzuwarten sein.
Das Ergebnis der Reichsanleihe ist nicht erfreulich. Der ursprüngliche Betrag war mit 500 Mill, angesetzt. Wegen des für eine solche Summe völlig unzulänglichen Kapitalmarktes wurde dann der erste aufzülegende Teil nur auf 300 Millionen bestimmt. Da die Zeichnungseingänge in den i ursprünglich vorgesehenen acht Zeichnungstagen gering blieben, wurde bekanntlich die Zeichnungs- frift um acht Tage verlängert, so daß sie am Samstag endgültig ablief. Die zuständigen Stellen hatten habet die Hoffnung, daß die inzwischen erfolgte Einigung in Paris sowie die Ueberwindung des Ultimo einen günstigen Einfluß auf den Zeich- < nungswillen ausüben würden. Bis zu einem gewissen Grade sind diese Hoffnungen auch erfüllt worden, trotzdem ist, wie aus dem Zeichnungsresul- tat hervorgeht, das im übrigen wesentliche Aen- berungen durch die endgültige Abrechnung kaum
erfahren dürste, auch der erste Teilbetrag von 300 Millionen bei weitem nicht erreicht worden. Insbesondere find die Eingänge von Großzeichnungen, die man für die letzten Tage erwartete, ziemlich ausgeblieben, was wegen der besonderen Vorteile, mit denen die Anleihe ausge- ftattet ist, bemerkenswert ist.
Für die Reichskassenverhältnisse ist das Ergebnis deswegen besonders ungünstig, weil die erste Einzahlungsquote von 40Prz. mit 120 Mill. RM. entsprechend der aufgelegten Gesamtsumme bereits für die Ueberwindung des Ultimo Mai in Anspruch genommen war zur Erlangung eines entsprechenden Bankkredits, der eben aus der ersten Einzahlungsquote zurückgezahlt werden sollte. Rach dem jetzigen Zeichnungsbetrag ergibt sich jedoch nur eine erste Quote von rund 71 Mill. RM., so daß etwa 49 Mill. RM. fehlen.
Allein zum Ultimo Juni ist ein Kassendefizit von 300 Mill. Mk. zu decken. Aus der Reichs- anleihe kann eine Hilfe nicht kommen, da die im Ium fälligen 40 prozentigen Einzahlungen restlos zur Abdeckung der Bankenschulden verwandt werden müssen. Es ist also nach anderen Mitteln und Wegen Ausschau zu halten, um den Kafsen- bedarf des Reichs zum Ultimo Juni sicherzustellen. Selbstverständlich richtet man im Reichsfinanzmini- teiium seine Blicke nach dem Ausland, da a die bisherigen einer Kreditaufnahme im Aus>- ande entgegenstehenden Hemmnisse nach der endlichen Beendigung der Pariser Konferenz beseitigt sind. Augenscheinlich ventiliert man den Plan eines direkten Reichskredits imAus- lande oder zum mindesten einer indirekten Auslandsfinanzierung über die Reichsbahn.
(Endgültiges englisches Wahlergebnis
Die jetzt vorliegenden endgülttgen Ergebnisse der englischen Wahlen zeigen folgende Kräfteverteilung im Unterhaus: 288 Mitglieder der Arbeiterpartei, 259 Konservative, 58 Liberale, 9 Unabhängige.
Das einzige Resultat, das noch nicht bekannt ist, ist das des Wahlkreises Rugby, wo die Wahl durch den Tob des Arbeiterkandidaten unmöglich gemacht wurde. Am 13. dieses Monats findet eine Neuwahl statt.
Die Beratungen des englischen Kabinetts.
Wie verlautet, befaßte sich der englische Ka- binettsrat am Montag bereits damit, die Grundlagen der Politik der neuen Regierung festzulegen und den Entwurf für die Thronrede vorzubereiten, die bei der Eröffnung des Parlaments am 25. Ium verlesen werden wird. „Evening Standard" berichtet, in der Sitzung seien besonders die englisch- amerikanischen Beziehungen erörtert word»n. Dabei fei dem Kabinett der Wunsch des Premierministers, in persönliche Fühlung mit Präsident Hoover zu treten, mitgeteilt worden. In Regierungskreisen verlaute, daß dieses die Reise Macdonalds in besonderer Mission nach Amerika bedeute. Diese Reise werde vielleicht im Spätsommer
oder Frühherbst erfolgen. Das Blatt erwartet auch daß Äe neue Regierung auch bald einen Schritt in der russischen Frage unternehmen und Verhandlungen über Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen England und Rußland em» leiten wird.
Aus Marokko.
Französischer Vormarsch ins Landesinnere.
rotb. Paris, 11. Juni. (Eig. Meld.) Mach einer im „Petit Journal" veröffentlichten Agenturmel- dung aus Rabat werden vom 12. Juni ab in französisch Marokko im Peni Mellal-Gebiet eine Reihe von kleineren Bewegungen durchgeführt werden, um die französische Postenkette ins Landesinnere vorzuschieben. Es handele sich nicht um eine Gesamtoffensive. Das Hauptquartier für die Operationen werde in Sidi Lamin errichtet werden. Bedeutende Straßenbauten seien dort bereits durchgeführt. An den Operationen werden Kavallerie, Artillerie und Fliegertruppen aus Marakefch teil- nehmen.
* Besuch des Generaldirektors der Reichsbahn in England. Am Montagvormittag ist der Generaldirektor der Deutschen Reichsbahngesellschaft