Nr. 125.
Fuldaer Zeitung sämtliches Nreisblatt).
Samstag. I. Iuni 1929.
Eine neue Brief-Art.
Eine interessante Neuerung scheint den E i n- schreibebrief in seiner seit Jahrzehnten üblichen Form verdrängen zu wollen. Der Empfänger eines Einschreibebriefes quittiert nicht den Brief, sondern den Empfang des Umschlages. Ob m dem Umschlag ein leeres Papier oder ein Brief gewissen Inhaltes oder entstellenden, täuschenden
u einer Zeit ver- »er einem großen
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sen. Tauschungs- und Betrugsmöglichkeiten sind gerade, weil die Allgemeinheit irrtümlich dem Ein- £inen R^chtswert zugrunde legt, leichter möglich als mit gewöhnlichem Briefaustausch. Zum Beispiel kann der Absender in betrügerischer Absicht eingeschrieben ein Schreiben nebensächlichen
Zur Wünschelrutenfrage.
Der Preußische Amtliche Pressedienst schreibt: Bei der Preußischen Geologischen Landesanstalt ist jetzt m zweiter Auflage eine Flugschrift erschio- nen, tn der die Versuche beschrieben sind, die vor einigen Jahren von der Geologischen Landes- anstatt mit Wünschelrutengängern angestellt tour- b$e Ersuche hatten sich drei vom Inter- nationalen Verein der Rutengänger geprüfte Her- ren zur Verfügung gestellt, die unter Kontrolle von Beamten der Landesanstalt in geologisch be- kannten Gebieten Untersuchungen auf Wasser und nutzbare Mineralien anzustellen hatten. Die Rutengänger haben bei diesen Versuchen völlig ver- sagt, und die Skepsis, welche in geologischen KreKn der Wünschelrute gegenüber schon immer herrscht, hat sich damit als berechttgt erwiesen Wenn man auch auf Grund dieser Versuche das Wünschelrutenproblem noch nicht für gelöst betrach- SLwTU° Ä M der Inhalt der kleinen der praktischen Anwendung der Wünschelrute gegenüber durchaus geboten ist. Bestrafte Schwarzhörer.
In den Monaten Januar bis März 1929 sind wegen nicht genehmigten Betriebes von Funkanlagen 231 Personen rechtskräftig verurteilt worden, gegenüber 551 im gleichen Zeitraum des Vorjahres und 204 in den Monaten Oktober bis Dezember 1928. Abgesehen von der Einziehung des vorgefundenen Funkgeräts ist zum E auf recht empfindliche Strafen (Geldstrafen ms 100 Mark, tn einem Falle eine Woche Ech fangnis) anerkannt worden. Unter den Derurteil- w"., defviden sich vier, die wegen Beihilfe oder Mittäterschaft verurteilt wurden.
Vorsicht beim Baden!
Es hat wieder einmal geregnet, und lange, aber immerhin tmrrCrt Mittwochabend wieder einmal einige Waiferpfutzen auf den Straßen. In normalen Jah- ren wurde man dieses Ereignis nicht bemerkens- wert finden, aber bei der diesjährigen ungewöhn- lichen und schädlichen Trockenheit ist man für die nemjten Quantitäten des kostbaren Regens dank- Par- /ut nämlich bitter not. Das Gras auf den Wiesen und die Sommerfrucht steht nicht gerade gut. Die Ursache der andauernden heißen Wittttung sucht man darin, daß die Wetterlage des Kontinents immer noch vorherrschend ist. - un)ere Nachbargegenden scheinen übrigens nicht ^°ckeuhe:t $u leiden. Im oberen Kinzigtal ging z. B. am Mittwoch ein schweres Zitter nieder, bei dem in 30 Minuten 55 mm Regen fielen.
Die ©affffäffe im Schloßgarten.
Diele Jahre schlief der Stadtsaal-Betrieb, die Gaststätte nn Schloßgarten, einen wahren Dorn- roschen-Schlat Namentlüh muioe die für sommer- nch.n Wlrtschaftsbetneb so hervorragend geeignete r ^rle-Terrasse kaum genutzt. Cs ist'sehr eir- freulich^ daß letzt, nachdem die StadtverwaÜung zu einer Neuverpachtung geschritten ist, diese geradezu ideale Anlage besser verwendet zu werden scheint. Unmittelbar benachbart an dem herrlichen Schloß, garten, der von sorgfältiger und fach-verständiger Pflege zeugt, :m Rahmen der edlen barocken Archi. tektur der Bonifatiusstadt, müssen Stadtsaalterrasse und Orangene auf Fremde und Einheimische die denkbar stärkste Anziehungskraft ausüben, wenn der Gasthalter ftch auch nur in etwa Mühe gibt, den Aufenthalt an den ihm anvertrauten Stätten auch vom Standpunkt der Erfrischung und körperlichen Stärkung suchenden Besuchers erfreulich zu machen. Alle Fuldaer werden es mit Freude begrüßen, wenn der Stadtsaal und seine Bewirt- sawftung nut Stolz den Fremden, die jetzt wieder zahlreich kommen, gezeigt wenden kann.
Krastwagenverkehr, Reichsbahn und Reichspost.
Deutsche Beamtenbund-Korrespondenz von zuständiger Stelle erfährt, sind in letzter Zeit zwischen dem Reichsposttmnistettum swd der Reichsbahngesellschaft wegen einer Zu- amfnLentiT^?^ Gebiete des Kraftwagen
verkehrswesens gepflogen worden, die in nicht all- iern«r Zeit zu einem beide Teile befriedigenden Wir^?n- Es kann damit gerechnet werden, daß die geplante Zusammenarbeit eine Mfere Ausnutzung der vorhandenen Kraftfahr- ®5[oISer± haben wird. Voraussichtlich rorrb die Reichspost die Personenkraftlinien der Reitbahn übernehmen, die Reichsbahn hingegen die Reichspostlinien, die vornehmlich dem Fracht- und Güterverkehr dienen. Dadurch würde erreicht
Zu Beginn des materiellen Teils weist der Fmanzminister darauf bin. daß die Klagen aus der Landwirtschaft über die sehr wesentliche Er- yohung der Einheitswette geaenüber 1925 nicht be r e ch 1i g t feien. Soweit gegenüber 1925 .^amnderungen eingetreten seien, handele es sich lediglich um Korrekturen, die not» roären 3ur K-rbeifühnmg einer g elmmäßigen Bewertung. Hieran knüpft der Reichsfinanzminister eine Folgerung, ib i e in der praktischen Landwirtschaft wenig Verständnis finden wird, indem er ausführt:
ergibt sich, daß in den Fällen, in denen 1928 Hoherbewertungen vorgenommen worden
b für die Frage, ob bei den einzelnen Verschlechterung feiner Wirt-
SrtmÄ fetif 1925 eingetreten ift, soll fein: die Entwicklung feiner Einkommensverhält, 097nb bie ^tw'cklung der Verschuldung
Grund zur Ermäßigung der Vermögenssteuer soll gegeben fein, roenn '
iQ97/9»ba5 E.'»kommen im Wirtschastssahr 1927/28 gegenüber dem in de» beiden vorhergehew den Wirtschoftsiahren um mehr als 10 Prozent zu ruckgegangen ist. oder 61 »u
d) die Verschuldung im Kalenderiabr 199:
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Fulda, öen 31. Mai 1929.
Der Ium.
Auf den Wonnemon.it Mai, der in diesem Jahre erst m der zweiten Monatshälfte diesen i Beinamen verdiente, folgt der Juni der bereit
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Äi in hX 9t^°nn?e?bfcuer brennen am 24. r diacht auf den Bergen und Zöllen un^ künden von der Wende des Sonnenjahres ®onnt -jitni ist den Saaten gutes Wetter
Lbe iLHn- Mll Aufmerksamkeit und Sorgfalt geht der Landwirt an seinen Aeckern bnriiher i,tts gfadi 25ac£)Stum und Gedeihen der Halme Nach alten Bauernregeln ist das Wetter int^uni abhängig vom 8. Juni- Wies „/H.™
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Zeit der kirchlichen Feste herum m zeigt sich im Juni. Er bringt nur L’S
Personennachkrichen.
Der Landrat des Kreises f>er<-.seM e: baitm, soll als Gerichtsrat an das Obervermal°
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Todesfall.
Tr 2I~m-FMrrfnLe^"ttmtto9 'starb in Limburg Prof
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villigkeitrmatznahmenauf-em Gebiete -ervermögenssteuer und -er Ginheitsbewertung für 1928.
®""Sr’ ®r’ $erb,""”b So,”bl' *1** °-E d" ®=r.lnlgnng d-r S.ntW.n B-u.rnn.r.m., B-.lm neuen Einheitswewts Mr dEzweittn Hauptftstst^ | l'925/27^dstf^ böbelS^ ^°?nlaaung der Jahre kungs,zeitraum lebhafte Klagen über hie fl e r « ui Efe höheren Mert- wton —
teb£Är5e M-W 1 LnTK-nSÄ r^lC£en Praxis gekommen. Auch der ©teuer« des Reichstaas hat sich am 22. März 1929
mit dieser Frage auf Grund der im Reichstag ein- gegangeiwn Anträge ider verschiedenen Parteien SÄ bxfer Gelegenheit gab Herr Ministers m einzelnen Ertraqs- eine Heraufsetzung der Wette einge-
treten sei, so z. B. m her Güteklasse c um 17,5 Pro- oenLJL"» Fäuste der Beratungen an- nk»^?1"^^"Eschließung wurde darauf €-rZ n.ö<$ den Erklärungen des Reichs- finanzmmisters eme allgemeine Herab- TV €x8 c n ro “ r f 1 9 e n 3 <: i t p u n 11 ohne Gefährdung des gesamten Ver» anlagungsgeschäfts nicht möglich er.
e 1 ne .baß aber her Reichstag die Reichsregier- ung ersuch«, die erfordettichen Maßnahmen i hJwm SlL9 ‘ c.‘ unbilliger Härten mit tun- urhster Beschleunigung zu treffen.
T ®er Reichsminister der Finanzen hat vor einigen mb3f*2en Spsstenverbänden der deutschen Land- £ e,.nen(F rlaß zur Kenntnis gebracht, ”eS, d" 'm Steuerausschuß des Reichstags auf- gestellten Forrwrung gerecht werden soll. Der Er- laß beschäftigt sich m her Hauptsache mit der I tirage, wann ein teilweiser Erlaß der I Vermögenssteuer in Frage kommen
Kaum hat eine sommerliche Temperatur eingesetzt, so häufen sich auch schon wieder die 91tel= düngen von Todesfällen beim Baden. Jedes Jahr muß man darauf Hinweisen, welche Gefahren beim Baden drohen. Die alten guten Regeln der Vor- ficht muß man immer wieder einhämmern. Ein Hauptgebot lautet: Bevor man ins Wasser geht f°n man sich erst gut abkühlen. Wer gleich, ohne Abkühlung ins Wasser springt, mag da und dort irrtümlicherweise als Held angesehen wer- den; er bezahlt diesen Mut mit gesundheitlicher Schädigung. Wer im erhitzten Zustande badet, ^schwort die Gefahr eines Herzschlages herauf. Ebenso ist es eine alte Regel, die wieder hervov- geholt werden muß, daß man nicht mit vollem baden soll. Also nicht nach dem Essen
Ma per gehen! Im übrigen sollte man es für selbstverständlich halten, daß sich niemand an "'m unbekannte See- bezw. Flußstellen wagt. Ebenso selbstverständlich ist es, daß Nichtschwimmer uefe Stellen zu meiden haben. „Lauter Selbstverständlichkeiten!" wird man sagen. Aber die schon letzt ausgetretenen vielen tödlichen Unfälle beim Baden machen es notwendig, daß man an sie erinnert.
diese höheren Werte hätten zugrunde ge- rnr uuiffen. Die betr. Steuerpflichtigen staken also, wenn bte Einheitswerte von vornher- [ worden wären, schon für die
?ahee 1925/27 höhere ©teuerbeträge zahlen müs- I fen'jüs es tatsächlich her Fall gewesen ist."
< der Reichsflnanzininister ausgeht von
her Ansicht, haß bte Bewertung zu Recht erfolgt se., kann er nicht verkennen, haß die sich aus her HoHerbewertung gegenüber 1925 Ergebenden Mehrbeträge an Bermogensfteuer zu einer Zett ver.
»erben, tn her einem großen
her mnH n angesichts
?R01lage her Landwirtschaft ver- n1jrfit<lr€ ifVJ 8U einer Entrichtung " ^llügung stehen. Um etwai.
Ff” unbilligen Hatten vorzubeugen, wlll er M ö g. lichketten geben, eine Ermäßigung bei SermOg«nsfteuCr im Billigkeit-, »ege eintreten zu lassen. H
h werden, daß diese beiden Verkehrsunternehmen sich I gegenseitig nicht mehr, rote es bisher her Fall war I Konkurrenz machen.
I Die Wegegebühren der Leichenbeschauer
I sind nach einer neuen Verfügung von 10 auf 20 I Pfennige per Kilometer erhöht worden. Die Be< I schaugebühr (2 RM.) hat eine Erhöhung nicht er- I fahren.
Schließung aller Kinos in Hessen uno Hessen» I Nassau?
Eine Versammlung her hessischen und hesjm- I nassauischen Kinobesitzer hat beschlossen, am 1. I Juli für die Sommermonate in ganz Hessen I und Hessen-Nassau die Kinos zu schließen. I Die Schließung sei nötig wegen der hohen Vev- I gnügungssteuer, der Folgen des kalten Winters I und des vorzeitigen Einsetzens der Sommerwitte- I rung. Die Verbandsleitung wird die Derhandlun- I gen mit den Kommunen wegen Ermäßigung der Steuerlasten fortführen. — Bekanntlich sind die Kommunen, die alle anderen Steuerquellen auf Grund der allgemeinen Finanzlage sehr stark hemn» ziehen müssen, entschlossen, die Vergnügungssteuer nicht abzubauen, um nicht die anderen, Volkswirt- lich noch bedenklicheren Steuern, erhöhen zu müssen. Uebernahme von Reichsbahnvorzugsaktien durch die Sparkassen.
Die Pressenachrichten, daß das Reich zur Mil- berung seiner schwierigen Kassenlage eine Verpflichtung für die Sparkassen einführen will, einen bestimmten Teil ihrer Gelder in Anleihen des Reiches und der Länder anzulegen, sind uw- richtig. Es handelt sich lediglich um die freiwillige Uebernahme eines Postens der 7o/oigen Reichsbahnvorzugsaktien, die bisher in dm Händen des Reiches warm. Die Sparkassen übernehmen diese Vorzugsaktien als Anlagepapier gemäß den Be- ftimmungen des Anlegungsgesetzes von 1912, in. bent sie, wie es ben Bestimmungen des Gesetzes entspricht, aus ihrem Vermögmszuwachs mündet, sichere Jnhaberpapiere erwerben. Bei diesem Er- werb werden statt der übrigen in Frage kommenden münbelsicheren Jnhaberpapiere erwerben. Bei die- sem Erwerb toerben statt her übrigen in Frage kommenden mündelsicheren Jnhaberpapiere Reichsbahnvorzugsaktien angeschafft, die auf die in Reichsanleihen anzulegenbe Quote (3/5) angereih« net toerben.
Inhalts schicken, sich aber eine Kopie eines anderen,» k Empfänger verpflichtenden Inhalts anfertigen unb sich fo auf Erunb des Posteinlieferungsscheines für den Einfchreibebrief bettügettsche Vorteile ver- fchaffen. —. Dieser unsichere Rechtszustand wird durch Einführung des Postbemerk-Briefes, eine Erfindung des Oberingenieurs Bendmann, Frank- ^seitigt, weil der Empfänger nach dieser Nlethode mit Uebernahme des Briefes eindeutig dessen Inhalt quittiert. Bei diesem Briese wird em Briefumschlag mit einem besonderen Auf- strst, ffad Fensterkuvert verwendet. An einer StE ist ein Vermerk für Postbote und Darum ^f^^hen. Bei Aufgabe des Briefes wird die „Brief-Betreffnummer", die ebenfalls im Fensterkuvert oder an anderer Stelle sichtbar ist, von der Post m den Briefaufgabeschein vermertt. Die Ab- „If'eä Briefes an den Empfänger erfolgt ebenfaHä nach die er „Betteffnummer". Zuvor je» b?ch schreibt der Postbote Datum und Name auf dafür auf den Briefumschlag vorgesehene Stelle.
F^^^all'che ist nun, daß sich Datum und Name durchschreibend auf den Brief überträgt, womit E schriftliche Zeugnis des Postboten für einen ganj bestimmten Bries gegeben ist. Es kann also weder vom Absender noch vom Empfänger der fmen oder anderen Partei ein anderer Brief unter- totiI ..das schriftliche Zeugnis des
Ä ^UTbe- ~ Gmc zweste verein-
der Zustellung ist daourch möglich, daß der Brief nicht eingeschrieben, son- I fern. wie ein gewöhnlicher Bries, nur mit ent» I 1T■ t,Os!1 der Post noch zu bestimmenden I Ueberporto, in den Briefkasten gegeben wird. Ein I 9n>rei roitb d°n dem austrag enden Post- I Ablieferung infolge seiner äußeren Kenn- I
Zeichnung besonders behandelt, indem her Post- I dote, wie vorgeschrieben, den Brief nach der Be- treffnummer gegen Quittung aushändigt. Der I wird ebenfalls auf den Briefinhalt I dstrch Aufschreiben des Namens auf den Umschlag I mit der Cmttung inbireft gekennzeichnet. Wenn I M OOO^bis 80 dich in Deutschlanb täglich Kf O^bis 80 000 Marr Gebühr für ben seitherigen u ln M^f sozusagen nutzlos ausgegeben wer- I trfte es Wohl als fesfftehende Tatsache an-
*111P n PTT I PtTt nrtV» öav CB fi t .• .
Reform im Bries- und Rechtswesen ^^>dald seinen Siegeszug antreten wird. — Das Rechspostmimsterlum besaßt sich eingehend mit d ^ ReiEmg und dürfte sich, falls die Bedürf- Nisftage beiaht wird, wohl entschließen diese Neuerung bald einzuführen. Iq) 6 ' SSf5?fiSe Zahlung her Fernfprechberechnungen.
cnf d" Abroesenheit vom Wohnorte (Som- ^^^ntstehen bei nid); rechtzeitiger Be- t r Ä«rfli Fernsprechrechnungen häufig Unzu- ^Slichkei en, hie zur Sperrung des An- Flusses fuhren können. Cs empfiehlt sich beshalt
Fernsprechteilnehmer beim Derwsfen ^bes °^5 df.e. Bezahlung der Fernsprechrechnungen ^amillenmitglnche, Angestellten usro. über- • d'e Nachsenhung her Rertmung nach hem fsiveckigen Aufenchattsort beantragen ober einen ^trag zur Deckung her bis zur
Fernsprechgebühren auf das PastsHeckkonto des Fernsprechamtes emzahlen. der Poftirberroeisung oder Zahl- tarw ist Vermitttungsstelle und Anschlußnummer
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Den Nlchtbuchfhrenden Landwirten soll die
Reichsstädtebunb-Tagung in Kiel.
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,UinG1ibe.rd)9efUf,rt Um %12 Udr war die Feier rucksvoll gestaltete sich auch die Fron- hr,.d 9rnm^ieier V™. St- Antoniusheim, an her auch öte Anwohner lebhaften Anteil nahmen.
3»r Frage der Gemeindesteuern.
y.,i?,^'eor“hnkfspräsibent Dr. Friedensburg hat in omammenhang nut dem in Hanau über die Ge- abwÄzbar-"'^rsonders über die auf die Meter da^ ^rundvermogenssteuer, entstandenen n erklärt, daß, ehe eine Erhöhung derReal - l-euern tn Frage komme, bie Bier st euer e \n ® eLu b F werden müsse. Hanau sei einzige Stadt im Regierungsbezirk, die mniff?r?te^er eti>eW’ trotzdem ihr sowohl vom „t'Mster des Innern rote auch vom Regierungsprü- stoenten ständig nahegelegt worden fei, diese ^!^^^"^^?fhren. — Fulda erhebt bekanntlich schon immer die Btersteuer und erroartet in diesem Lohre daraus 38 000 Mark.
I Die Beraubung der Güterzüge bei Flieden.
I Durch den früheren Eisenbahnhilfsarbeiter I Eduard von Paris sind bekanntlich im Vorjahre I zwischen Flieden unb Neuhof verschiedentlich Trans- I Porte von Güterzügen beraubt worden. An der I Verwertung der Diebesbeute hatten sich mehrere I Personen beteiligt, die zusammen mit Eduard von I Paris am 1. Februar b. I. vom Schöffengericht | Fulba abgeurteilt worben sinb. Zwei her wegen I Hehlerei ab geurteilten Personen, her Schuhmacher I Heinrich Wehner in Frankfurt, sowie her Arbei- I ter Alfteb Kraus in Frankfurt, hatten gegen das
Urteil Berufung eingelegt. Kraus hatte 4 Monate, I Wehner 12 Monate Gefängnis erhalten. Beide I beteuerten vor her Großen Strafkammer in Hanau als Berufungsinstanz ihre Unschuld, sie behaup. teten, stch vollständig im Unklaren über die Her» fünft des bei ihnen Vorgefundenen und beschlag- nahmten Diebesgutes befunden zu haben. Die! Sachlage änberte sich, als die beiden Reichsbahn-
I Obersekretäre Goerke-Frankfurt und Seng-Hersfeld das Ergebnis ihrer Arbeit zur Aufdeckung der Beraubungen und her Hehlerei bekannt geben. Das Gericht war überzeugt, daß an den Feststellungen der ersten Instanz in Fulda nichts lu sei, die Beweisaufnahme in Hanau die beiden Angeklagten sogar noch stärker belastet habe. Ihre Berufungen wurden verworfen.
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dem im 13 Gnchmastischen Hestatzb.
boi m ? . ^rrhrbunbert Thomas v. Aauin tii» I
bat Fwnl^chnams-Hymne qe=
kailAngen Trost und Rettung. Nur roeniae Se l an rSr ttlu? beute noch Religion und E'anben avch^die Glanb^a T'^stänbigeZ halten. Geben i Glm.be und Ä^uschammgen auseinander, so ist [ Kreisen f,rf? faiHn nr){b in gebildeten
I tölS „ "]! / ,"■ Dir unverbefserliche Pbilister • und in .rti" r-H bloch nicht bie Schönheit Würde I , Md seelische Erhebung begreifen, die eine religiöse ' strahlt to'rc- Ö!e,rnme des Fronleichnamstags au-- !
Cm erfreulicher Anblick in der Fronleick- IOn Paren auch wieder die unüberfeb- «« Scharen der Kinder, aste gesund imh frito I | K\0.r^tIicb gekleidet, mit frischem Geiste bei l MäS’SÄ’ift“ **" •**"*" «"■ I
^rr W schob, der das fei er- der NroÄp' ,m garten hatte, wq nichtmit S S Merbeiliaste trug oiel-
v°m d^u7 Domdechant P"alat Dr. Leimbach und ; Dkigr Gvntber^ h Domkapitnsar 1 gewißen ^nyaires ober entstellende
bt ben bobon SSt^U(ffef,r der Prozession -ä-haltes enthalten ist, wird durch ^teilte daaegen der HochwÜr- sen. Täusck ' ' “ "
iumnw*, bcn ^ien Segen. Dom- und gerade, weil ft* langen an den Altären mit Feinheit schreibebrief 'hr Oh be" Ser der Freiwilligen Feuer- ter möglich str ub rnommene Ordnungsdienst war Muster- | Zum Beispi
81 -D,e wnge Prozession wurde ohne lede Stö- Absicht eing