Fuldaer Zeitunst (8mtNch<s KretsbW).
Nr. 102
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Der Sternhimmel im Mai
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»Komm lieber Mai
und mache die Bäume endlich grün".
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Kleine BvcA* staben
maß nicht jeder stud. jur. später einmal Richter werden w^, so sollten diese Zahlen doch nicht nur den Stiidenten und ihren Eltern, sondern auch den maßgebenden Behörden zu denken geben. In den Parlamenten wird stets daraus hmgerwesen, daß bereits heute unter den Rechtsanwälten starke rvx , , .r /—_____k_____ AM tOTl>ne
Rückgang der allgemeinen Arbeitslofigkeii.
Die amtlichen Zahlen über den Umfang der Arbeitslosigkeit am 15. April bestätigen die vorläufigen Angaben der Landesarbeitsämter, daß auch in der ersten Hälfte des Monats Apri' die Arbeitslosigkeit weiterhin erheblich zurückgegangen ist, da vor' allem die Außenberufe viele Arbeitskräfte auf- nahmen. Dis Zahl der Hlluptunterstützungsemp- iänger in der Arbeitslosenversicherung betrug am 15, April insgesamt 1480 000, davon 1 197 000
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Äuiha, öeu 1. Mat 1929
Die LedenrhaUuntzsKosten.
Die Reichsrichtzvhl für die Lebenshaltungs- kosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und „sonstiger Bedarf"! beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den Durchschnitt des Monats April auf 153.6 gegenüber 156.5 im Bormonat.
‘Der die 24 Stundenzahlen von Mitter^ flacht bis Mitternacht einet Taget ent* haltende Kreit und die dich /unktiert« Linie. der eogenannte Horizont, eind fest• stehend au denken. Der Sternhimmel dreht sich samt dem auf Mitternacht zeigenden geraden Pfeil — gewissermaßen dem Zei* ger der Himmelsuhr — in 23 Stunden und S6 Minuten im Sinne des gelogensii Pfeils einmal um seinen Mittelpunkt; Der eingezeichnete Horizont umrahmt die zu der Stunde, auf die der gerade Pfeil zeigt, um die Monatsmitte eicht• hären Sterne. Unsere Karte zeigt alsa den Zustand um Mitternacht der Mo* natsmitte. Will man zu einer anderem Stunde beobachten, so denke man sich, den Sternhimmel samt dem geraden j Pfeil so gedreht. daß dieser auf die Be« obachtungsstunde zeigt; dadurch werden die zu dieser Zeit sichtbaren Sterne in den nicht mitzudrehenden Horizont hin•. eingedreht. Für je 5 Tage vor der Mo• natsmitte ist der gerade Pfeil l/3 Stunde früher, für je S Tage nach der Monats* mitte 1/3 Stunde später zu stellen. Mars vergleiche die nächste Monatskarte. Der Mond nimmt die gezeichneten Stellen* gen ein. wenn er die angedcutete Licht• gestalt zeigt.
anderen Blatt. . .
Am Firsternhimmel sind einige Tierkreisbilder sehr gilt zu sehen. Den sich nun allmählich nach Westen neigenden Löwen mit dem Hauptstern Regulus erkennt man leicht an seiner Sichelgestalt und findet ihn, indem man die Verbindungslinie der letzten Sterne des Großen Bären in der dem Polarstern entgegengesetzten Richtung, atzo nach Süden verlängert. Den Hauvtstem der Jungfrau, die Spica, kann man leicht finden, wenn man vom Großen Bären über den Arctur nach unten geht. Alsdann folgt im Tierkreis die Wage mrt zwei ungefähr gleich hellen Stemen, von denen der rechts unten stehende deshalb bemerkenswert ist weil er fast genau auf der Tierkreislinie liegt. Weiterhin folgt das Sternbild des Skorpions, das freilich zur Zeit des Vollmondes, also um den 23. herum, von dessen Strahlen völlig verschlungen wird. Früher rechnete man das ganze Sternbild der Wage noch mit zum Skorpion: daran ermnern noch jetzt die Namen der beiden Hauptsterne: denn Zuben-el-schcmali heißt die nördliche und Zubrn- cl-dschenubi die südliche Schere, womit die Scheren des Skorpions gemeint sind. Der Sage nach hat er damit den Orion totgebissen: denn dieser verschwindet, wenn der Skorpion aufgeht.
Küstermann!.
kein Wunder, da ja die Zahl der Rellstsanwälte an preußischen Gerichten von 5047 im Jahre 192o auf 9799 im Jahre 1928 gestiegen ist. Cs ist weiter klar, daß auch im Staatsdienst für die Juristen nicht viel zu hoffen ist in einer Zeit, in der die Rationalisierung der öffentlichen Verwaltung aus zwingenden'Spargründen eifrig betrieben wirb. Fast genau so liegt es in der Privatwirlschast. Es ist daher nicht uninteressant, das in parlamentarischen Kreisen bereite Maßnahmen gegen die ungehemmte Zulassung zum juristischen Studium erörtert werden. Dafür spricht auch das beklagenswerte Schicksal der Anwärter aus den angesehensten juristischen Beruf, den des Richters. Haben die richterlichen Anwärter einmal d.e jahrelangen Dorpositionen durchlaufen und an ficb die Qualsti- kation zr'.m Richteramt erlangt, jo trennt sie noch eine sehr ausgedehnte Wartezeit non der tatfach- lichm Anstellung als Richter. Rach amtlichen Feststellungen betrug diese Wartezeit bereits 1906 durchschnittlich 5‘/» Jahre; sie erreichte 1924 ihr Maximum mit 11 Jahren, 4 Monaten und 2 Ta- qen. Seitdem ist der Bedarf an Richtern, vor allem wegen der tausende von Aufwertung-Fachen, i wieder stärker gestiegen. Aber auch 1928 war eine durchschnittliche Wartezeit von 7 Jahren vorhanden.
Sie ist sonach um 19 v. H. zurück gegangen. Der Rückgang ist im wesentlichen auf eine Senkung der Ernährungsausgaben zurückzuführen; insbesondere haben die Preise für Eier, Milch und Butter sowie für Kartoffeln nachgegeben.
Die Indexziffern für die einzelnen Gruppen betragen (1913/14 — 100): für Ernährung 154.0, für Wohnung 126,0. für Heizung und Beleuchtung 151,2, für Bekleidung 172.7, für den „sonstigen Bedarf einschließlich Verkehr" 191,6.
Diese Variante eines Liedes kommt wohl in erster Linie zum Empfang des Wonnemonats im Jahre 1929 in Betracht. In unserem Fu'daer Land ist wohl seit Mensäsengedenken die Vegetation um diese Zeit nicht soweit zurückgewefen wie jetzt. Glücklicherweise melden die Wetterberichie, daß es jetzt wärmer werden soll und überhaupt ruhigere Derhältniise in der Wetterlaa? eintreten würden. Wr brtn-
Sonnenaufgang von 4,30 bis 3,45 Uhr.
Sonnenuntergang von 19,25 bis 20,10 Uhr.
Lichtgestalten des Mondes: 3. Viertel am 2. um 2 Uhr, 1. Viertel am 15. um 22 Uhr, Vollmond am 23. um 14 Uhr.
mfe. Das Hauptereignis dieses Monats, nämlich die Sonnenfinsternis, die zugleich mit dem Neumond am 9. eintritt, bekommen wir leider nicht zu sehen. Sie ist nur auf der südlichen Erdhälfte und in den Aequatorialgegenden sichtbar, und der Streifen ihrer Vollständigkeit fällt überwiegend ms Meer, sodaß die Beobachtung schwierig wird. Auch die Sichtbarkeit der Wandelsterne ist in diesem Monat nicht allzu günstig. Die Venus allerdings erstrahlt in voller Helligkeit, aber als Morgenstern, sodaß die Wenigsten sie sehen werden: wer aber vor Sonnenaufgang nach Osten aus dem Fenster schaut, wird über ihren mächtigen Glanz erstaunt sein. Der nächsthcllste Wandelstern, der Jupiter, ist gänzlich unsichtbar, und am Abendhimmel sind nur der Mars und der Saturn zu sehen, von denen der Mars immer schwächer wird, während beim Saturn die Veränderlichkeit weniger ausgeprägt ist. Er steht fast genau an der tiefsten Stelle des Tierkreises. Auch der Merkur ist — wenigstens nach seinem Ort am Himmel — des Abends sichtbar, am 16. sogar 50 Minuten lang. Ob man ihn
heimatlichen Geschichte.
Der Paritätische Ausschuß
zwischen Angehörigen der evangelischen und katholischen Volkskreise, dessen Bildung der Oeffentlichkeit unlcnoft angekündiqt morden ist, trat am Samstag, den 24. April 1929, in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Er ei« niate sich über bas Aufgabengebiet und die Arbeitsmethode. Zu Präsidenten des Ausschusses wurden gewählt: Reichsgerichtspräsident i. R. Simons und Neichstaqsabgeordneter Joos. Zu dem Esschäftsführenden Vorstand gehören von evangelischer Seite Professor D. Sigmund-Schultze, Maurer D. Schubert, von katholischer Seite Frau Helene Weber, M. d. R. und Dr. Vockel. Eine Er- weitenma des bisher bekannten Personenkreises ist in Aussicht genommen. Alle Zuschriften sind zu richten an Geheimrat Tillich, Berlin, Preußisches Wohlfahrtsministerium.
Die Dorgwirkfchafl
war nie so schlimm wie gerade jetzt. Die Handwerker und Geschäftsleute jammern über die Zustände, die sich auf diesem Gebiet herausgebildet haben. Bei der dauernd steigenden Verteuerung des Geldes laden alle diejenigen, die ihre Rechnungen nicht be-ahlen, sowohl vom wirtschaftlichen als vom sitt- liäten Standpunkt eine große Schuld auf sich. Wer sich zu den anständigen Menschen rechnet, oder gar zu den „besseren Leuten", bezahlt pünktlich seine Rechnungen.
Die Ansstchlen der Juristen.
Rach amtlichem Material über den Personalbestand der Juristen in Preußen von 1906 bis 1928 zeigte das Jahr 1907 mit 7 061 preußischen Studenten der Rechte den Höch st en Vor- kriegsstand an juristischem Nachwuchs. 1927 wurden dagegen 13 593 preußische Studierende an den juristischen Fakultäten, allerdings einschl. der seit 1920 mit einbezogenen Studenten der Staatswissenschaften, gezählt Aber die Zahl der reinen I Staatswissenschaftler ist relativ unbedeutend, sodaß I in der Tat die Zahl der juristischen Berufsanwärter sich bereits 1927 verdoppelt hatte; seitdem ist sie I immer weiter gestiegen. Und wenn auch naturge-
geu dem neuen Monat ein großes Maß von Ver- j trauen entgegen. Möge er uns nicht enttäuschen.
Zu Beginn des Isiarmonats
fanden sich heute früh 5 Uhr viele Hunderte Gläubigen jeden Alters und Standes in der Franziskaner- tirche am Frauenberg ein. Die mit der hl Messe am festlich geschmückten Hochaltar verbundene Maiandacht zu Ehren der Himmelskönigin roiube durch vierstimmige Gesänge des Franziskanerchores verherrlich!. Nach altem Brauch ziehen die Fuldaer während des ganzen Maimonats alltäglich in der Frühe zur Ma ändacht zum Frauenberg hinauf. Auch in den Pfarrkirchen unserer Stadt erfreuen sich die Maiandachten großer Beliebtheit.
Besichtigungsreiss des preußischen Justizministers.
Die Kasseler Post meldet: Der preußische Justizminister Dr. Schmidt wird vom 2. bis 7. Mai von Berlin abwesend sein. Er wird in Begleitung einiger Herren seines Ministeriums die Justizbehörden in Marburg, Fulda, Kassel, Göttingen und Erfurt besichtigen. Wir können dieser Meldung noch hinzusügen, daß der Justizminister am Samstag in Fulda wellen wird.
Die GenLralvexsammlmrg des Fuldaer Gsschichts- vereins
hatte gestern abend eine sehr große Zahl von Mit-
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erheblichen Summe zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten gerechnet werden. Dem Kassierer wurde Entlastung erteilt. Ter bisherige Vorstand wurde durch Zuulf wiedergewählt. Anschluß.nd s rach Ltu- tienrat Borgon über das „Theater w e s e n im aeiftigen Fürstentum Fulda Der „UD ........ ----- r , . ■
Redner hat auf einem bisher unerforschten Gebiet Proletarisierungs-Spmptome sestzustelleni Jettn,
heimatlicher Kulturge chichte eine ungemein fleißige * ' ------ ' " ""
Arbeit geleistet, von der sein Vortrag ein glänzen- des Zeugnis gab. Er unterrichtete über die Siel- I lung der Theatergeschichte in der wissenschast'ichen Forschung, über die Duellen dieser Forschung im I allgemeinen und über die für die Fuldaer Theorer- I gemeinde in Betracht kommenden Verhältnisse im I besonderen Der Redner gab dem Wunsch Ausdruck, daß man etwa im Fuldaer Privatbesitz noch vorhandenen Zeugen früher. Theaterpflege in un- I ferer Heimat sorgfältig nachspüren möge, da die Theatergeschichte nur auf sehr spärliches Material angewiesen ist Er ließ dann ein farbiges Bsid der I Geschichte der religiösen Spiele des Mittelalters, Passionsspiele, vor unserem geistigen Auge entfte« 1 hen. Sie sind in unseren Nachbarst idten 5ran?» I furt, Friedberg, Alsfeld nachgewiesen, während wir für Fulda vor allen Dingen die dramatisch ausgestalteten religiösen Prozessionen verfolgen können, an der Hand von literarischen
I Denkmälern jener Zeiten, vor allem nach dem im Hessenland veröffentlichten Bries des tVrl. Girard über eine Karfreitags-Pro-eision in Geisa und nach j den Aufzeichnungen des Dr. Wükard und des Heinrich Köing in ihren biographischen Hinterlassenschaften. Auch die Hinweise bei Gangust Wartung auf große Theatervorführungen im Jahre 1624 und 1628 auf dem heutigen Vuttermarkt in
I Fulda wurden eingehend befnrochen. Besonders sorgfältig hat der Redner die, sich auf mehrere
I Jahrhunderte erstreckende Geschichte des geistigen I Schauspiels in dem F u l d a e r I e s u i t e n - K o l- I leg erforscht. Noch 33 Bände der von Jesuiten- I schülern in lateinischer Snrache aufgefuhrten Dramen sind als wertvoller B-sitz in der Landesb'blia- lhsk vorhanden und die Annalen der Semiten ha-
I hen alle Aufführungen, den besonderen Anlaß und I bemerkenswerte Begleitumstände bei den Ausiäh- I nmgen ausgezeichnet. Auch über die Fistdaer | Schülaufführunaen nach der Aufhebung d-s Jeui- I tenordens hat Herr Borgon interessantes Material aufgefundcn. Der Vortraa wird eine Fortsetzung
I finden, in der über musikalisch« Aufführungen und über das Fuldaer Theater seit dem Anfang des 19.
I Jahrhunderts bis auf die neue Zeit gesprochen I wird. Die Ausführungen wurden mit großem Beifall ausgenommen. Anschließend konnten die Erschienenen die reiche Sammlung von Fuldensten besichtigen, die Herr Justus Jacobson ausge- I fegt hatte, Akten, Bilder, Münzen, alles wertvolle Stücke von großem Interesse für den Freund der
gliedern in den Stadtverordne.ensitzungssaal geführt. Ter Vorsitzende, Obervürgermeister Dr. An- | tont, erstattete im Anschluß an herzliche Begrüßungsworte den Tätigkeitsbericht für das verflossene Jahr. Der Verein zählt 197 Mitglieder in der Stadt Fulda, 55 auswärtige Mitglieder und 88 Mitglieder in den selbständigen Ortsgruppen Flieden, Petersberg und Bad Salzschlirf. Von den Mitgliedern des Fuldaer Vereins sind im letzten Jahre 6 gestorben, deren Andenken in der üblichen Form geehrt wurde. Zur Ergänzung des Mitgliederbestandes wird zur Zeit eine Werbeaktion durchgeführt, die dem Verein bereits 30 neue Mitglieder gebracht hat. Der Fuldaer, Geschichtsverein tauscht mit 118 anderen historischen- Vereinen seine Publikationen und stellt seinen,Mitgliedern durch Vermittlung der Landesbibliothek eine reiche Bücherei zur Verfügung. Außerdem erhalten die Mitglieder als Vereinsorgan dir Fuldaer Geschichtsblätter und die jeweils erscheinenden Jahresgaben. Auch für das neue Jahr sind ein; Reihe von Vorträgen in Aussicht genommen, ferner am 26. Mai ein Ausflug, der in den südlichen Bezirk der ehemaligen Fuldaer Fürstabtei führen soll, nach Brückenau, Saaleck, Tnlba und Hammelburg. Der Ausflug wird mit Postkraftwagen ausgeführt. Die Flurnamensorschung, die seit Jahren vom Fuldaer Geschichtsverein gefördert wird, geht unter der verdienten Leitung Prof. Dr. Haas, ihrem Abschluß entgegen. Für das kommende Jahr find zwei Publikationen von Prof. Dr. Vonderau und Prof. Dr. Richter zu erwarten. Nach dem Kassenbericht, den Weingroßhändler Eduard Schmitt erstattete, beließen sich die Einnahmen des Vereins, Mitgliederbeiträge sowie Beiträge der Stadt, der heimatlichen Landkreise, des Bezirksverbandes insgesamt auf 3794 Mc. Die Ausgaben, darunter die Finanzierung der als Vereinsgabe verteilten Festschrift der Landesbibliothek, beliefen sich auf 3026 Mk. Auch für das Jahr 1929 kann mit einer
Donnerstag, 2. Mai P29.
männliche und 283 000 weibliche Personen. Am 31. März wurden insgesamt 1 900 000 Personen unterstützt. In der Zeit vom 31. März bis 15. Äpru ist also ein Rückgang der unterstützten Arbeitsloien um rund 420 000 etngetreten. Nach den vonauch qen Berichten ist die Arbeitslosigkeit auch nach dem 15 April weiter zurückgegangen. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger m der Krisen - f Ü r s o r g e ist in der Benchtszeit von 192 000 ach 198 000 gestiegen.
Die Sonntagskarten.
Die Reichsbahn-Direktion Frankfurt a. M. gw bekannt, daß von Beginn des Sommersahrplan, an bis auf weiteres im Bezirk der Reichs- bahndirektion F r a n k f u r t a. M. und bet angrenzenden Reichsbahndirekttons-Bezirre, nach denen Sonntagskarten ausgegeben werden, alle Schne11züge mit Sonntagslar en benutz tp erben können. Zu Pfingsten und Weihnachten ift die Benutzung der D-Züge mit Sonntagskar.en ausge- schlosien Die FD. FFD. und LZ. und die nur aus 'Schlafwagen bestehenden D-Züge bleiben für Inhaber von Sonntagskarten nach wie vor gänzlich gesperrt. .....
Zur pflanzzerr der Kartoffel.
Die Landwirtschaftsschule schreibt uns:
Wenn auch nicht für das Pflanzenwachstum, so war jedoch für die Durchführung der reichlich verfpäteten Sommerge treideausfaat die eigenartige Wille ung der leisten 14 Sage ncht ungeeignet. Hafer und Ee fte dürf.en ut der Hauptsache im Boden sein. Besonders Eifrige sind auch schon längst beim Kartoffellegen, obwohl hierbei bis jetzt noch nichts versäumt ist. Noch tn allen Jahren hat man die Beobachtung ma^en tonnen, daß die Maikartoffeln nicht schiech er gewesen sind als die Aprilkartoffeln, und daß sie meistens sogar den im April gelegten ^rartofsem überlegen waren, wenn es auch je nach Boden und Lage Ausnahmen geben mag.
Was vom Sommergetreide hinsichtlich der frühen Aussaat gilt, ist nicht in gleichem Maße auch für
s gibt so Schlag worte
BU LG ARIA
HUSCHER
die im täglichen Leben benutzt werden. So behaupten Raucher zuweilen, sie könnten nicht immer dieselbe Marke rauchen. Dies trifft nur dannzu.wenn man unter den vielen Zigaretten die richtige nicht herausfindet. Wer aber das Glück gehabt hat, eine Zigarette ausfindig zu machen,
die wirklich Qualität ist, wird ihr auch treu bleiben. Es muß natürlich eine Zigarette sein, die die wertvollsten Tabake enthält. Es muß eben BU LG ARIA-KRONE sein, das Meisterstück der 5-Pfennig-Zigaretten.