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Fuldaei' Zeitung

Technik und Verkehr,

E3

3um deutschen Sieg lmLändrrkampsDeutschland-Ztatieu

Stnhlsaut wehrt einen italienischen Angriff ah

aazoMEt

Sporlecke 6er Deuischm SueenöEraft

!venn w'r durch die Strahn ziehen..

McesÄirej

D e eiste Temseh-Vorführung.

6. 5.—11 .5 1 Woche.

fianbban. Offen.

Offen.

4. Jugend

5. Jugend

6. Jugend

Meter.)

Reichsvermogensbilanz

Don F r a n z K l u g e - Berlin.

1: 4 mal 200 Meter.

2: 4 mal 100 Meter.

1 und 2: DJK.Staffel (800, 400, 200, 100

Bestimmungen.

am 18. Mai. Außerdem sind verschiedene Neuinszenie, rungen vorgesehen.

— Neue Fluglinie Varis-Ankwerven-Skandinaoien Auf dem französischen Flugplatz Le B o u r g e t rourbi am Montag die neu geschaffene Fluglinie Paris Antwerpen mit Anschluß nach Skandinavien in Be trieb genommen.

M 102.

Donnerstag, Den 2. Mat 1929.

bekannt. Laut „Boss. Ztg." hat das Bankgeschäft seine Zahlungen eingestellt. Als Grund wird die Uneinbringlichkeit gewährter Kontokorrenlkrcdite angegeben. Die Firma ist im Augenblick mit der Aufstellung eines Statuts beschäftigt. Die Ver -

' ch E e i t e n schätzt man aufni indestens 38 Milionen Mark.

Für Präsides. Derbands-

3. Blatt.

Druck der Fuldaer Ackiendruckerei, Fulda.

13 5—17.5. 1 Woche. Fußball Derbandsmannfchrft.

B. Sv. A.

2 Junioren: 100 400, 1000 Meter, Hochsprung Ku­gelstoßen. Speerwerfen (beidarmig).

3 Tugend 1: Fünfkampf bestehend aus: 200, 800 Me­ter, Weitsprung, Diskus. Kugelstoßen.

4. Jugend 2: Dreckampf: bestehend aus 100 Meter, Hocysprung, Ballweitwurf.

5. Akte Herren: Dreikamxf bestehend aus 100 Meter. Weitsprung, Kugelstoßen.

Staffeln:

1 Jublläumsstaffel: 800, 200, 800, 400, 200, 100 Meter.

2. Senioren: 4 mal 100, 4 mal 400, DJK.-Staffel ^800, 400, 200, 100 Meter).

3 Junioren: Schmedenstaffel (400, 300, 200 100 Meter). 3 mal 1000 Meter.

3. 6—8. 6. 1 Woche. Fußball. Offen.

1 0. 8.—15 6. 1 Woche. Handball. Offen.

17 6—22. 6. 1 Woche. Schwimmen. Offe.n , 24 6 —6. 7. 2 Wochen Für Junglehrer. Der- bandskursus. 8. 7.—13. 7. 1 Woche Schwimmen. Offen.

21. 5.-24. 5. 4 Tage, kursiis.

■on diesen Tagen der iungen Lenzessonne wird das echte, warme, jauchende Sturm, und Wanderlied wieder wach und. laut. Cs eilt den heimkehrenden Turnern Sportleuten und Wanderburschen vorauf und öffnet ihnen Fenster und Herzen.

•

Gegen diesen fachenden, singenden. Angriff ist seihst ien trockenes Vhisister'oerz mackCos. Wollen oder nicht der Helle Schein der Freude huscht über des Akten Ge­sicht, wie sehr'er sich vielleicht auch zur Wehr seht Cs geht nicht anders. MO Sturmesmacht wird er in den leuchtenden Sann der Freude und Luft gezogen.

*

Nber, Turner, Wanderer, Spieler: seid auf der Hutt Tmsich-m mir uns nicht. Noch weite Kreise stehen un. ferm echt jugendlichen und frisch deutschen Tun verstönd- mslos gegenüber. — Gcwiffenserforschunq! Woran das l-egt? Nicht immer an den andern. Vielfach auch an uns. Also der Wahrheit ins Auge geschaut.

Es gibt eine Sri. sich beim Auszug oder bei der Heim­kehr m der Oeffentlichkeit zu gebaren, die uns wahrhaftig keine Snmpothien eintragen kann und den ewigen Nörg­lern nicht wenig recht gibt, wenn sie gegen die ganze Nurn- und Sportbegeisterung unseres Jab-Hunderts das Schwert ziehen. Ihr wißt schon, woran ich denke I

flugplanes mit größeren Verzögerungen. Anfangs war daher geplant, den bisherigen 2ßinterflugpl an bis zum 18. Mai durchzufllhren und erst ab 21. Mai, alfc nach den Pfingstfeiertagcn, mit dem Sommerflug, plan, der eigentlich ab 1. Mai 1929 bereits in Be> trieb hätte sein müssen, zu beginnen. Die Streckern zahl des Flugplanes in der Zeit vom 1.—18. Mai 192! ist seit 3. Februar 1929 dieselbe geblieben. Die Flug, zeiten sind aber so gelegt, daß für den Bereich der Süd. westdeutschen Luftverkehrs-A.-G. der Anschluß an du außerdeutschen Fluglinien gesichert ist, die am 1. Mai 1929 von den betreffenden Gesellschaften beflogen werden Es ist also alles getan worden, um für diejenigen Kreise welche den Luftweg zu Reisen oder zur Frachtbeför. derung benutzen, trotz der augenblicklichen Schwierig ketten eine Verschlechterung verhindert ist.

27. 5.—1. 6. 1 Woche. Allg. Kursus, besonders Leichtathletik. Offen.

VeichLathle'ksche Wettkämpfe.

Ausschreibung

ZU den am 30. Juni 1929 stattfindenden reichsoffenen Wettkämpfen der DJ.K Arminia" Turn- und Sport- abtellung des kath. G e fe ll e n o e r e i n s Frank- furt a. M.

Einzelkämpfe:

1. Senioren: 100. 200 400 800 1500 3000 M->ter armia)1'1*"9' S?U3ciflD^n' Diskus, Speetw-csin (b.'st-

22. 7.-3. 8. 2 Wochen. KKV.-Kursus. Verbands- kursus.

5. 8.—10. 8. 1 Woche. Fußball. Offen.

12. 8.-24. 8. 2 Wochen. Leichtathletik. Verbands- kurfus.

26 8.—7. 9 2 Wochen. Turnen. Verbandskursus

9. 9.—14. 9. 1 Woche. Fußball. Verbandskurfus.

| 18. 9—21. 9. 1 Woche Fußball. Offen.

22. 9 —28. 9. 1 Woche. Handball. Verbandskurfus. I Die Anmeldung zu den Kursen „Offen" er- I geht unmittelbar an die „Leitung der Reichslehrstätte für Leibesübungen der DJK. in Münster t W., Greoener- straße 125."

Die Einberufung erfolgt in der Reihenfolge der An- rneldungen. Jeder Gemeldete erhält über feine Zulas­sung noch besonderen Bescheid. Die Teilnehmer mässen zum Kursusbeginn Zulaffungsbe'cheinigung und Ver­bandsausweis mit Marke für 1929 mitbringen.

Die Anmeldung zu den V erb ands ku rse n g-ht an den zuständigen Verbandswart durch die Kreis n- stanz, die zum I u n g l e h r e r k u r s u s direkt an die Leitung der Lehrstätte, die für d-n Präsideskur- I fus an dis Serbarbsteitung in Düsseldorf. — Die Ver­eine werden insbesondere auf die Beschickung des Turn- kursus hmgewiesen, da wegen Fehlens einer Turnhalle Turnkurse nur in geringer Zahl während der Ferien obgehalten werden können. — Jeder Gemeldete erhält über seine Znlaffung noch besonderen Bescheid Die I Teilnehmer müssen zu Beginn des Kursus Zulassungsbe- schelniaung und Verbandsausweis mitbringen S>e fol- I len möglichst das 20. Lebenswahr überschritten haben '

Sie Teilnehmergebühr beträgt pro Kopf und Tag für Unterricht, Unterkunft und Verpstegung I M/ 4 Die zu „Verbandokursen" einberufenen Teil­nehmer sind von dielen Gebühren befreit, jedoch zahlen | lie eine Cinfchreibegekmbr je nach der Dauer des Kursus- 10 Mark für eine Woche, 15 Mark für ein-ineholbe «orlie, 20 Mark für zwei Wochen Dagegen träat der Verband noch die Bahnfahrt (Holzklaffe bei Entfer- nungen über 150 Kilometer auch Zuschlag für Eil- und D-Zuge).

Die Gesamtzahl der Teilnehmer eines Kursus soll 30 I nidjt überschreiten, es ist wünschenswert, daß an jedem I Kursus auch ein Präses tcilnimmt. I

Dom Rundfunk.

— Dr. Bredow 25 Zahre im Dienste des deutschen Funkwesens. Am 1. Mai d. I. sind 25 Jahre verflossen, seitdem Dr. ing. Hans Bredow, der Rundfunkkommis­sar des Reichspostministeriums, als Ingenieur in die Telefunken-Gefellschaft für drahtlose Telegraphie einge­treten ist. Im Jahre 1919 wurde er Ministerialdirektor im Reichspostministerium, 1922 Staatssekretär und Leiter des Telegraphen- und Fernsprechverkehrs, 1926Rundfunk- Kommissar.

— Der Slugplan der Südwestdeutschen Luftverkehrs- A.-G. Die Südwestdeutsche Luftverkehrs-A.-G. hat jetzt den für die Zeit vom 1.—18. Mai 1929 gültigen Flug- plan herausgegeben. Infolge der Etatsverhandlungen in Berlin, die ja auch jetzt noch nicht ganz abgeschlossen find, rechnete man bei der Fertigstellung des Sommer- flugplanes mit größeren Verzöac daher geplant, den bisherigen W

An echte Turner, Wanderburschen und Svieler bei- leibe nicht. An jene efclbafte undeuttch» Abart denke 'ch. die sich unfern gi'»-n Namen gelieh-m, um ihr rohes Tun m bemänteln. Wir hoben allen Grund, q-gen sol­ches Ba-bare"tum zu Fe'^» zu ziehen und alles dos von unfern Rocksckmßen energisch abzulchätteln. was uns nur entwürdigt, unfern guten Ruf befl-ckk. unsere Beweg,,nq in Mißkredit bringt und so nur Wasser auf die Mühlen derer liefert, die uns feir-n Atemzug frifche Luft und keinen Ouadraizentimeter Sonnenschein auf unferm Rü­cken gönnen.

tu wünstsr.

Pran für die Lehrkurse im Sommer.

des Snmm-rs fit-hen bekanntlich an der 9tei'hslcf!rftättc, der Deutschen Jugendkraft in Münsier i W eine Reihe von spmll'chen Lehrkurfen für DkiK. Angehörige statt Die Leitung hat dafür folgenden Kursnsplan aufaestellt:

tragsmert, Derkchrowcrt (Verkaufswert), Anschaf- sungswert, WieDcrbeschafsungswert. Die Tatsache ron Wertstes gerungen und Wertminderungen (Ab. ichreibungen bringt weitere Komplizierung. Soll man unter diesen Umständen auf eine Reichsvermögens­bilanz verzichten?

Das Reichsfinanzministerium Hst es sich leicht gemacht und im „Finanziellen Ueberbltck über den Haushalt 1929" lediglich eine zusammenfassenÄs Ueberilcht über die Aktiven und Passiven des Rei­ches gegeben. Die A k t i v e n d e s R e i che s be. stehen ans folgenden großen Gruppen: Erstens Liegen schabten, d. i. Besitz an Grundstücken und Ge­bäuden; zweitens beweglich? Sachen, d. i. totes und lebendes Inventar, worüber es ebenfalls Ver­zeichnisse gibt. Drittens Kredite; diese betrugen ohne me aus Kassenmitteln gegebenen Darlehen am 1. Juli 1928 insgesamt 1158 Millionen Mark. Da es stcy zum großen Teil um Notstandskrodite handelt, bei denen der Eingang der Zins- und Rückuihlun- gen ncht ganz sicher ist, bereitet die Feststellung etnes Gegenwartswertes einige Schwierigkeiten. Viertens Beteiligungen an Unternehmungen- den größten Posten dieser Gruppe bildet die Reichsbe- ke.'ligung an der „Viag"; eins Ueberficht über die Reichsbeteiligungen wird dem Haushaltsausschuß des Reichstages regelmäßig vorgelegt, der Oeffent- lichkeit aber nicht bekannt gegeben; die Bilanzie­rung dieses Postens dürfte kaum Schwierigkeiten bereiten. Fünftens Wertpapiere; der größte Po­sten dieser Grupps sind die 731 Millionen Reichs- babn-Vorzugsaktien, dis sich im Besitze des Reiches befinden.

Der wichtigste Posten der Passiven des Reiches ist die Reichsschuld, die etwa 8,8 Mil- narben betragt. Dazu kommt noch die natürlich schwankende kurzfnstlge Verschuldung, über welche die monatlichen Reichskasssnausweise unterrichten. Auf die Passivseite- gehören auch die vom Reicks gegebenen Garantien, die am 1. Oklaber 1928 last 1,2 Milliarden Mark betrugen. Wie wutdisfs Verpflichtungen effektiv werden, ist natürlich unge< w"kliches Risiko liegt jedoch nur bei ' ^'2. der Garantieverpflichtungen vor,

dmn 4v0 Millionen ron der Gesamtsumme entfal- wn allem auf tue DividendenaarMtie für die Reichsbahn-Vorzugsaktien, dis kaum jemals in An- wruch genommen werden dürfte. Als weitere De>-- pflkchtungen kommen die Belastungen des Reichs­be,itzss durch Hypotheken, Grund- und Rentenfchul. den in iZ.ags. Lieber die Hypochekenbelastung gibt es auch ein »er Dssfentlichkeit nicht bekanntes Ver- gerchms. Schließlich ■ werden noch die Forderungen der Lanssr an das Reich aufgeführt, dis sich aus der Uebernabme von Bahn und Bost imd a"s V-r- liist an Staatsbesitz durch den Versailler P-rf'ma usw. ergeben Diese Forderungen, die Milliarden betragen, sind heftig umstritten

Wenn auch zugegeben werden muß, daß eine korrekt- Reichsvermögensbilanz kaum möglich ist, fo neße sie sich doch in Form einer Denkschrift anstreben. Hier können Schätzungen versucht und die notwendigen Vorbehalte gemacht werden Be' regelmäßiger, wenn auch nickst jährlicher 'Wieder-' holung der Denkschrift erscheint es möglich, einen guten Einblick in dis Struktur des Neichsvermö- aens und insbesondere in feine Entwicklung gewinnen Es läßt sich dann immerhm unge^ fanr nackwrüfen. ob der Aufnabms von Schufen und der Verwendung la"fender Einnahmen für An- lagezwecke sm entsprechender Vermögenszuwachs gegenüber steht._________________

* MMonenln'olvanz einer Berliner Vrivakbank- k-rnm. An der Berliner Montagsbörse wurde die Insolvenz der Berliner Bankfirma Richard Harte

ttommunalpolitisches.

— Die Mente im Freistaat Hessen zahlen Gewerbe­steuer. Der Aerzttiche Kreisvcrein Darmstadt gibt bekannt: Obwohl der Arzt nach der Art seiner Betäti­gung nicht Gewerbetreibender fein will und kann, haben die hessischen Volksvertreter die Aerzte zur Gewerbesteuer herangezogen. Da die Steuer zudem fegt rückwirkend für 1928 angefordert wird, so ergibt sich die empörende Un­gerechtigkeit, daß der Arzt im Jahre 1929 neben der Ein- kommensteuer noch die doppelte Gewerbesteuer zu zahlen hat; er ist also mit einer Steuer belegt, die das 2%fache Derjenigen anderer hessischer Staatsbürger beträgt. Unter diesen Umständen bleibt den Aerzten von Darmstadt und Umgebung zu ihrem Bedauern nichts anderes übrig a l s ihre Honorare zu erhöhen.

Theater und Musik.

== Mai-Festspiele im Staatslheater Wiesbaden. Die Malfestspiele im Staatstheater zu Wiesbaden vom 4. bis 21. Mai bringen in beiden Häusern verschiedene Gastspiele und drei Erstaufführungen. Das Große Haus bringt am 4. Mai als Erstaufführung „Benvenuto Cellini" heraus. Am 7. und 16. Mai finden die Gastspiele Umberto Ur­banos mit „Maskenball" bezw. „Rigoletto", am 8. Mai em Gastspiel der Berliner Staatsoper mit der Erstauffüh­rung „Die ägyptische Helena" unter Leitung von Dr. Richard Strauß statt. Das Kleine Haus bringt zwei Gast- fpiele Ernst Götz' am 3. und 4. Mai mit „Trio" und „Perlenkomödie", am 14. Mai ein Gastspiel JerneTrieschs nut „Scheiterhaufen" und am 20. Mai ein Gastspiel Her- mine Körners mit „Lieselott von der Pfalz", weiter die Erstausführung von „Karl und Anna" und „Oelrausch"

Der neue Karolus Dernsch-Empfangsapparat hat bei den ersten Versuchen im BerlinerTele- sunkenhauZ verblüffende Resultate gezeigt. Das drahtlose Fernsehen war bisher nur bei to'cn Objekten, wie Bildern, Zeichnungen, die mit star­kem Licht „abgetastet" werden, befriedigend. Nun­mehr ist eS aber dank der neuesten Konstruktion von Prof. Karolus möglich, auch lebende Ob­jekte, die nur verhältnismäßig schwaches Lich! ver­tragen, mit Hilfe des Fernsehers zu erblicken und genau zu erkennen.

S r6a3 öffentliche Vermögen in Deutschland? Auf diese Frage ro rb man keine be- 'tnnmte Antwort erhalten. Während die Staats- schulüen statistisch erfaßt werden, gibt es über den Wert des Staa-sbefitzes nicht einmal annähernde Schatzungen. Dabei ist d:e öffentliche Hand seit jeher Grundbesitzer größten Ausmaßes. Die Ent­wicklung des Kapitalismus brachte in Verbindung mit der ständigen Ausweitung der öffentlichen Auf- gahen eine entsprechende Vermehrung der im Be­sitze des Staates befindlichen Vermögensanlagen. ®‘ne weitere, erhebliche Vermehrung des öffent­lichen Besitzes ist m neuester Zeit durch die Betäti­gung des Staates als Unternehmer und durch Be- teuigungen an Unternehmungen auf den verschie­den Wirtschaftsgebieten erfolgt.

„ ,®l,e kameralistische Buchführung, die unsere öf­fentlichen Etats beherrscht, stelll lediglich Einnah» men und. Ausgaben gegenüber, nicht 'aber Vermö- gen (Aktiva) und Verpflichtungen (Passiva), mit denen die kaufmännische Bilanz das Reinvermögen errechnet. Sm Reichshaushalt kann man wohl f est - stellen, welchen Ertrag das Vermögen des Reiches bringt und wie hoch durch die Abwicklung der Ver- psilchtungen die Ausgaben belastet wird. Man si«bt die Wirkungen für ein Jahr, kann sich aber kein Gefamtbich der Ursachen machen. Insbesondere ist nicht festzustellen, ob den Schulden, die im allge­meinen nur für werbende Zwecke gemacht werden dursen, entsprechende Vermögensanlagen gegenübe*- >. hen. chle Forderung des Reichstages der in einer Entschließung zum Etat 1923 Richtlinien für die jährliche Ausstellung einer Vermögensbilanz des Reiches verlangte, entspricht deshalb einem tatsäch­lich vorhandenem Bedürfnis.

Das Reichsfinanzministerium hat dieser Forde- riing des Reichstages bisher nicht entsprochen. Die Jcocelle zur Reichshaushaltungsordnung sieht keine Ergänzung in dieser Richtung vor. Jedoch w'dmet der „Finanzielle Urb-rblick über den Reichshgu-- halt 1929" einen Abschnitt der Dermögensaufftel- lung des Reiches. Es wird darin auf die Schwie- । rtgfeüen hingewiesen, feie feer Aufstellung einer | Reichsvermögensbilanz im eigentlichen Sinne, also mrt zahlenmäßig genau bezifferten Aktiv- und' Pas­sivposten, entgegen stchcn. Zu den technischen Schwierigkeiten treten nach Ansicht des Finanzmmi- stermins noch grundsätzliche Bedenken gegen die Aufstellung einer derartigen Bilanz wegen „der fundamentalen Verschiedenheit feer Bchandluna und Bewertung des Vermögens des Reichs urtd des Vermögens Privater".

. ^gegeben werden, daß die Aufstellung

einer Reichsvermvgensbilanz, feie der Anfang für etr.e gleichartige Erfassung des Dermöaens von I Landern und Gemeinden fein könnte, eine R.-ibe fenmer zu losender Aufgaben stellt. Für die Bi­lanzierung von Vermögenswerten in den Bichnze" prwater Unternehmungen gibt der Ertrag eine im allgemeinen sichere Grundlage. Dieser Bewertungs- grunfesatz, der für alle öffentlichen Unternehmungen I mit werbendmi Eharakter anwendbar ist, versagt schon beim Versuch, die im Besitze der Wehrmacht befindlichen Vermögenswerte festzustellen. Museen smo bestimmt erhebliche Vermögensobjekte in Ls- I fentlichem Besitz. Auch sie bringen in den meisten fallen nichts ein, sondern kosten dmiernd Zu- schufse. Die Feststellung eines Verkaufswertes ist Dagegen bei Kunstgeaenständen wohl möglich ' Da feer jji-arft ober klein ist und sich auf Liebhaber- und I Sammlerkreise beschränkt, ist es bei Einzelverkäu- sen woht mög'ich. hohe Preise zu erzielen, nicht I eher etwa bei Auflösung ganzer Sammlungen, die dann oen Markt überschwemmen. Roch schwieri- ger wird die Bewertung bei solchen Dermöaensob- jekten die keinen Markt haben. Hierzu gehören die öffentlichen Straßen. Sie find, vom gesamt-' wirtschaftlichen totandpunkt aus betrachtet, unbedingt I etn wertvoller Besitz. Ein gut auZgebautes Stia- ßennetz ist em wesentlicher Posten'im Vermögen eines Volkes. Aber w-e lall man feinen Wert zahlenmäßig erfassen? Straßen bringen kein» feirf- I tenGinnafemen, sondern kosten viel Geld für ihre Instandhaltung. Einen D»rkaufsmert besitzen sie I flurf) nicht. Man weiß led glich, was Bau und Un­terhaltung gekostet haben. Ja, gehören Objekte, dre laufend Kosten verursachen, also Vervflichlun- gen bedeuten, überhaupt auf die Aktivseite?

. ne an trotz dieser Schwierigkeiten versuchen

eine Vermogensbi'anz für das öffentliche Vermöoen , aufzustell-n, bann ergcb-n sich etwa folgend» v i e r 1 mogliche Bewertungsgrundsätze.- Er-

. Die Wettkämpfe finden nach den Bestimmungen I statt. (Neue Neichsleicbtathletikvcdnung).

2. Gelaufen wird auf einer 400 Meter langen Af k>-m- I bahn mit überhöhten Kurven.

X'itfr/mer fc,rf mtr an drei Wettkämpfen I teilnehmen Staffeln ausgenommen.

I 4l Jugendliche erhalten für b:e offene Klaffe keine «tartgenehmigung. auch nicht für Staffeln.

• Start sind nur Jugendkraftler zuaelaffen, die

im Besitz eines gültigen DJK. Paffes für 1929 sind fdg-fff ®Ür ^"chchuftskämpfe ist einheitlicher Dreß Vor-

! THr7n r» einer Koifnrrenz weniger als drei Lettneymer, fo fallt d-iefe Eas. *

81 Startaeid beträgt für Cinzelkämvfe- 0^ Rm: Alte Hmmn 0 75 Rm: Juamren 0^...Rm; Jugend 1 und 2 0.30 Rm. Staffeln- d \Karf: eenin'cn 2 Mark; Junioren 1,50 Mark: Jugend 1 und 2 1 Mark.

9 Meldeschluß: 10. Juni 1929 (Poststempel).

10 Meldungen ohne Startgeld sind ungültig Mel- düngen und Startarib sind zu richten an- Emil Zim­mermann, Frankfurt a. M. Hagenstraße 15.

II Die sieget in den Staffeln erhalten Ochrenpreife. Die vieger der Einzel- und Mehrkämpfe erhalten Pla­kette und Diplom

12 Einteilung der Wettkämpstr: Jugend 2 14 bis 16. Lebensmhr. Juoend 1 16. bis 18 Lebensjahr Junio- ren. Affe Teilnehmer über 18 Jahre, d e in dieser Klaffe ferne drei ersten bis dritte Siege in der betreffenden Lrburgsart errungen haben. Berpfsichtet sind zum start in d'efer Klaffe die ersten Sieger der Antäng-r- klaffe Senioren Offen für alle Teilnehmer über 18 ?ahre. Es muffen in dieser Klaffe affe starten welche in der betreffenden n -bungsart drei erste b’s dritte Siege in der Juniorenklalie errunacn haben. Alte Herren.

15. 7—20 7. 1 Woche. Allg. Kursus, besonders Leichtathletik. Offen.

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